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DE29912936U1 - Lüftungskamin mit Niederschlagsperre - Google Patents

Lüftungskamin mit Niederschlagsperre

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DE29912936U1
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DE
Germany
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chimney
wall
support ring
ring
barrier
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DE29912936U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/08Doors or covers specially adapted for smoke-boxes, flues, or chimneys
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2900/00Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
    • F23J2900/13004Water draining devices associated with flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Lüftungskamin mit Niederschlagsperre
Zur Be- und Entlüftung von Hoch- und Tiefbauwerken werden Lüftungskamine - meist Lüftungstürme genannt - vorgesehen. Im wesentlichen sind dies senkrecht aufgestellte, freistehende Stahlkamine, die dazu dienen, Frischluft anzusaugen bzw. verbrauchte Luft abzuführen.
Da derartige Lüftungskamine regelmäßig auf Bauwerksdecken oder -dächern senkrecht aufgestellt werden und die Luft in Achsrichtung des Kamins strömt, wurden natürlich auch Regen, Kondenswasser oder sonstiger Niederschlag in das an den Kamin angeschlossene Lüftungssystem eindringen können.
&iacgr;&ogr; Um dies zu verhindern, verwendet man bei Abluftkaminen Deflektor-
aufsätze, die allerdings von vielen Architekten aus ästhetischen Gründen abgelehnt werden.
Bei Zuluftkaminen ist es ferner bekannt, den Kamin nach oben zu verschließen und an seiner Mantelwand Lamellen anzuordnen, die die Luftströmung im wesentlichen um 180° umlenken. Abgesehen davon, daß derartige Lamellen aufwendig und teuer sind, führt die Umlenkung der Luftströmung zu erhöhtem Energieverbrauch infolge Reibung und gelegentlich zu Lännentwicklung.
Im übrigen besteht bei den bekannten Lösungen unverändert das Problem, daß im Innern des Kamins entstehendes und sich an der Kamininnenwand niederschlagendes Kondenswasser ungehindert in das Lüftungssystem gelangt. Ferner machen die beim Stand der Technik am oberen Kaminende angebrachten Einrichtungen den Kamin kopflastig.
Aus DE 297 20 620 Ul ist ein Lüftungskamin mit einer Niederschlagsperre gemäß dem Oberbegriff das Anspruchs 1 bekannt, die die oben genannten Nachteile weitgehend vermeidet und sowohl Niederschlag als auch im Innern des Kaminrohrs entstehendes Kondenswasser wirksam aufzufangen und von dem an den Kamin angeschlossenes System fernzuhalten vermag.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, die bekannte Niederschlagsperre weiter zu verbessern und in der Herstellung zu vereinfachen.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den im Anspruch 1 angegebenen Mitteln. Die danach ausgebildete Niederschlagsperre kommt in ihrer einfachsten Form mit einem einzigen Bauteil aus, das sich fertig in den Ka-
min einfügen läßt. Die kaskaden- oder treppenartig untereinander angeordneten Platten weisen Abstände voneinander auf, durch die Zu- bzw. Abluft weitgehend ungehindert strömen kann, während auf ihre geneigten Oberseiten fallender Niederschlag von Stufe zu Stufe nach unten geleitet und an der untersten Stelle nach außen abgeführt wird.
Die Weiterbildung nach den Anspruch 2 ist von Vorteil, weil das den dichten Abschluß zur Kamininnenwand bewirkende Bauelement relativ schmal und leicht ausgeführt werden kann.
In der Gestaltung nach Anspruch 3 sind sämtliche Teile der Niederschlagsperre einschließlich des nach außen führenden Auslaufs vereinigt, während die zweiteilige Gestaltung nach Anspruch 4 hinsichtlich der äußeren Form des die Platten tragenden Rings weniger kritisch ist.
Der nach Anspruch 5 zwischengeschaltete Konusring führt zu einer Verringerung der Strömungsgeräusche im Bereich der Niederschlagsperre.
Durch die Gestaltung nach Anspruch 6 wird erreicht, daß sämtlicher Niederschlag, auch solcher in Form von sich am Kaminrohr bildendem Kondenswasser, mit Sicherheit nach außen abgeleitet wird.
Die Anordnung im unteren Kaminbereich ist auch insofern günstig, als im Oberteil des Kamins insbesondere bei Sturmturbulenzen Wirbelbildüngen auftreten, während der untere Kaminbereich eine bereits beruhigte Zone darstellt, so daß die hier angeordnete Niederschlagsperre im Falle von Turbulenzen keine zusätzliche Geräuschquelle darstellt; gleichzeitig befindet sie sich in einem Bereich, in dem Niederschläge im wesentlichen nur noch senkrecht einfallen.
Schließlich ist die Anordnung nach Anspruch 6 auch aus statischen Gründen günstig, weil sie den Schwerpunkt des Kamins nach unten verlagert.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert; darin zeigen
Figuren 1 und 2 einen schematischen Längs- bzw. einen Querschnitt
durch einen Lüftungskamin mit Niederschlagsperre,
Figuren 3 und 4 den Figuren 1 und 2 ähnliche Darstellungen eines Lüftungskamins mit einer Niederschlagsperre in anderer Ausführungsform, und
Figur 5 eine der Figur 3 ähnliche Darstellung einer weiteren
Variante der Niederschlagsperre.
Der in Figur 1 und 2 dargestellte Lüftungskamin besteht aus einem stehend angeordneten, oben offenen Kaminrohr 11, das die Decke 12 des betreffenden Gebäudes durchsetzt und dort mittels eines Ringflansches 13 abgestützt ist. Das Kaminrohr 11 ist von Fuß bis Kopf zylindrisch ohne störende Erweiterungen, wie sie sonst zur Erzielung von Deflektorwirkungen üblich sind.
Im unteren Kaminbereich etwas oberhalb des Ringflansches 13 ist in das Innere des Kaminrohrs 11 eine Niederschlagsperre 14 eingebaut, die aus einem elliptischen, rinnenartig geformten Tragring 15 und daran befestigten Blechplatten 16 besteht.
Die äußeren Abmessungen des Tragrings 15 sind so gewählt, das er unter einem Winkel im Bereich von 30° bis 60° zur Horizontalen geneigt in das Kamininnere paßt und dicht mit der Kaminwand verbunden werden kann. An seiner untersten Stelle mündet der Tragring 15 in einen das Kais minrohr 11 nach außen durchsetzenden Auslaufstutzen 17.
Die einzelnen Blechplatten 16 sind so gestaltet, bemessen und eingebaut, daß ihre der Kamininnenwand benachbarten Außenkanten dem Innenrand des Tragrings 15 folgen und diesen überlappen und an ihren übrigen, geraden Kanten in Achsrichtung des Kaminrohrs 11 die jeweils benachbarten Blechplatten 16 überlappen.
Wie durch die in die Figur 1 eingezeichneten Pfeile angedeutet, kann Luft (nach oben strömende Abluft oder nach unten strömende Zuluft) ohne wesentlich Verringerung des gesamten Strömungsquerschnitts zwischen den Blechplatten 16, hindurchströmen. Andererseits wird auf die geneigten Oberseite der Blechplatten 16 fallender Niederschlag von einer Platte zu nächsten stufenartig weitergeleitet und gelangt über den rinnenförmigen Tragring 15 an den Auslaufstutzen 17.
Schlagregen, der im oberen Kaminbereich auf die Innenwand des Kaminrohrs 11 auftrifft, sowie an dieser Innenwand sich niederschlagendes Kondenswasser fließen längs der Innenwand nach unten und gelangen über den Tragring 15 ebenfalls zum Auslaufstutzen 17.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 3 und 4 unterscheidet sich von dem nach Figur 1 und 2 dadurch, daß der elliptische Tragring 15' in Abstand von der Innenwand des Kaminrohrs 11' angeordnet ist und der so gebildete Spalt von einer darunter befindlichen, dicht mit der Kaminwand verbundenen vierteltorusförmigen Ringwanne 18 überdeckt wird. Die Ringwanne 18
— 4 —
fängt somot alles Regen- und Kondenswasser auf und leitet es über den oder die an ihren tiefsten Stellen angesetzten Auslaufstutzen 17' nach außen.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel nach Figur 5 ist gegenüber der Gestaltung nach Figur 3 zwischen dem Tragring 15" und der Ringwanne 18 ein Konusring 19 angeordnet, der nicht an der Innenwand des Kaminrohrs 11 anliegt, dessen oberer, kleinerer Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Tragrings 15" und dessen unterer, größerer Durchmesser größer ist als der Innendurchmesser der Ringwanne 18. Dadurch kann der Ringspalt zwischen dem Außenrand des Tragrings 15" und der Kamininnenwand breiter gemacht werden. Es hat sich gezeigt, daß Luftströmungsgeräusche in diesem Bereich mit zunehmender Breite des Ringspaltes geringer werden.
Sämtlichen Ausführungsbeispielen ist der Vorteil gemein, daß der Kamindurchmesser an keiner Stelle vergrößert werden muß. Da ferner die Einbauten im Kamininnern liegen, sind sie gegen Beschädigung beim Transport, bei Montagearbeiten und durch sonstige äußere Einwirkungen auf das Kaminbauwerk geschützt und können daher verhältnismäßig leicht ausgeführt sein.
Zusammenfassung
Eine im Innern eines Lüftungskamins und in dessen unteren Bereich angeordnete Niederschlagsperre 14 besteht aus mehreren Blechlatten 16, die kaskadenartig und zur Horizontalen geneigt untereinander angeordnet sind, jeweils einen Teilbereich des Querschnitts überdecken und in Axialrichtung des Kaminrohrs 11 einander überlappen. Die Blechplatten 16 sind an einem mit der Kamininnenwand verbundenen Tragring 15 befestigt, der in einen das Kaminroh 11 nach außen durchsetzenden Auslaufstutzen 17 mündet.
Bezugszeichenliste
— 7 —
11 Kaminrohr
12 Decke
13 Ringflansch
14 Niederschlagsperre
15 Tragring
16 Blechplatten
17 Auslaufstutzen
18 Ringwanne
19 Konusring

Claims (6)

1. Kamin, insbesondere Lüftungskamin, mit einer innerhalb des Kamin- Innenquerschnitts angeordneten Niederschlagsperre (14), die eine Sperreinrichtung aus mehreren untereinander angeordneten, jeweils einen Teilbereich des Querschnitts überdeckenden und in Axialrichtung des Kamins einander überlappenden Sperrelementen (16) und eine aus dem Kamin herausführende Entwässerungseinrichtung (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrelemente kaskadenartig und zur Horizontalen geneigt angeordnete Platten (16) sind, die in Abstand voneinander jeweils an gegenüberliegenden Stellen mit einem gemeinsamen, schräg zur Kaminachse verlaufenden Tragring (15) verbunden sind.
2. Kamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (16) der Kamininnenwand entsprechend gekrümmte Außenkanten haben.
3. Kamin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (15) dicht mit der Kamininnenwand verbunden ist und an seiner tiefsten Stelle in einen die Kaminwand durchsetzenden Auslauf (17) mündet.
4. Kamin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Tragring (15') in Abstand von der Kamininnenwand befindet und unter der Sperreinrichtung eine mit der Kamininnenwand dicht verbundene Ringwanne (18) mit einem die Kaminwand durchsetzenden Auslauf (17') angeordnet ist.
5. Kamin nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tragring (15") und Ringwanne (18) ein Konusring (19) angeordnet ist, dessen oberer, kleinerer Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Tragrings (15") und dessen unterer, größerer Durchmesser größer ist als der Innendurchmesser der Ringwanne (18).
6. Kamin nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederschlagsperre (14) im unteren Kaminbereich angeordnet ist.
DE29912936U 1999-07-02 1999-07-23 Lüftungskamin mit Niederschlagsperre Expired - Lifetime DE29912936U1 (de)

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DE29912936U DE29912936U1 (de) 1999-07-02 1999-07-23 Lüftungskamin mit Niederschlagsperre

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE812690C (de) * 1949-03-22 1951-09-03 Walther & Cie Ag Schornsteinaufsatz

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE812690C (de) * 1949-03-22 1951-09-03 Walther & Cie Ag Schornsteinaufsatz

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
10288330 A *
JP Patents Abstracts of Japan: 60-129522 A.,M- 430,Nov. 16,1985,Vol.9,No.290 *

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