DE202004009672U1 - Durchsturz-Schutzgitter für Licht- und Rauchabzugskuppeln - Google Patents
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Abstract
Durchsturz-Schutzgitter für Licht- und Rauchabzugskuppeln, die einen um eine Öffnung (12) in einem Flachdach oder leicht geneigten Dach herum anzubringenden Aufsatzkranz (10), an dem eine Klappe (18) zum Öffnen und Schließen der Öffnung (12) schwenkbar angebracht ist, sowie ein die Öffnung des Daches überspannendes Durchsturz-Schutzgitter umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchsturz-Schutzgitter über von dem Schutzgitter ausgehende Zugstreben (26,28,30,32) mit den Innenflächen des Aufsatzkranzes (10) verbunden ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Durchsturz-Schutzgitter für Licht- und Rauchabzugskuppeln, die einen um eine Öffnung in einem Flachdach oder leicht geneigten Dach herum anzubringenden Aufsatzkranz, an dem eine Klappe zum Öffnen und Schließen der Öffnung schwenkbar angebracht ist, sowie ein die Öffnung des Daches überspannendes Durchsturz-Schutzgitter umfassen.
- Durchsturz-Schutzgitter werden aus Sicherheitsgründen in der Öffnung von Licht- und Rauchabzugskuppeln vorgesehen. Sie sollen verhindern, dass bei geöffneter Klappe Personen, die sich auf einem Flachdach befinden, durch die Öffnung in das Innere des Gebäudes hinein abstürzen. Auch bei geschlossener Klappe kann es zu entsprechenden Unfällen kommen, wenn eine Person auf die Klappe stürzt und diese nicht ausreichend stabil zum Abstützen der Person ist.
- Kuppeln oder Klappen der hier interessierenden Art werden nicht nur im Brandfalle zum Zwecke des Rauchabzugs geöffnet, sondern dienen in der Regel auch als Lüftungsklappen, so dass im Falle eines begehbaren Flachdaches Personen, die sich auf dem Dach befinden, bei geöffneter Klappe gefährdet werden können. Auch bei Wartungsarbeiten besteht für das Wartungspersonal eine gewisse Absturzgefahr.
- Üblicherweise werden Durchsturz-Schutzgitter bei der Montage der Kuppeln auf die Dachflächen in einem die Dachöffnung umgebenden Streifen gelegt und zwischen der Dachfläche und dem üblichen Anschlußflansch der Kuppeln befestigt. Schutzgitter dieser Art können nur montiert werden, wenn sie bereits in der Bauphase zusammen mit den Aufsatzkränzen verlegt werden. Ein Lösen eines bereits montierten Aufsatzkranzes von der Dachfläche ist im allgemeinen ohne Zerstörung, zumindest ohne Zerstörung des wasserdichten Anschlusses zwischen dem Aufsatzkranz und der angrenzenden Dachabdeckung nicht möglich.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Durchsturz-Schutzgitter der genannten Art zu schaffen, das auch für die Nachrüstung bei bereits auf dem Dach montierten Licht- und Rauchabzugskuppeln geeignet ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Durchsturz-Schutzgitter dadurch gekennzeichnet, dass das Durchsturz-Schutzgitter über von dem Schutzgitter ausgehende Zugstreben mit den Innenflächen des Aufsatzkranzes verbunden ist.
- Ein derartiges Schutzgitter kann sowohl von oben als auch von unten an dem bereits vorhandenen Aufsatzkranz montiert werden.
- Aufsatzkränze bestehen bei einer weit verbreiteten Ausführungsform aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit Isolierkern zwischen zwei GFK-Flächen, können aber auch aus anderen Kunststofkonstruktionen oder Metall bestehen. Im Falle eines Aufsatzkranzes aus GFK wird die aufzunehmende Last des Schutzgitters vorzugsweise über eine relativ große Anzahl von Zugstreben aufgefangen.
- Die Zugstreben können mit Hilfe von Schrauben, die den GFK-Kranz durchdringen und auf die Muttern aufgedreht werden, im oberen Bereich der Innenfläche des Aufsatzkranzes befestigt werden. Vorzugsweise werden in diesem Falle unter die Schraubenköpfe auf der Außenseite Unterlegscheiben oder ggf. auch über mehrere Schrauben hinweg Unterlegstreifen in Form von Blechstreifen gelegt, die die auf die Schrauben ausgeübten Zugkräfte über die Oberfläche des Aufsatzkranzes verteilen.
- Ein Schutzgitter der hier interessierenden Art kann als Stanzteil aus Blech ausgebildet sein, das einander kreuzende Gitterstreifen umfaßt, die von einem umlaufenden Randstreifen mit gegenüber den Gitterstreifen größerer Breite eingefaßt sind. Aufsatzkränze haben im allgemeinen eine quadratische oder rechteckige Form. In diesem Falle ist die Form des Schutzgitters entsprechend quadratisch oder rechteckig. Die Zugstreben können als Blechstreifen ausgebildet sein. Sie können mit dem Randstreifen des Schutzgitters vernietet sein, durch Schrauben verbunden oder ggf. auch einstückig mit diesem hergestellt sein.
- Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
-
1 ist eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Schutzgitter; -
2 zeigt in einem senkrechten Schnitt die Anordnung eines Schutzgitters gemäß1 innerhalb eines Aufsatzkranzes. - In
1 ist ein Aufsatzkranz mit 10 bezeichnet. Er umgibt eine Dachöffnung12 eines Flachdaches eines Gebäudes, das im übrigen nicht dargestellt ist. Die Decke des Gebäudes ist mit14 bezeichnet. Die nicht bezeichneten Wände des Aufsatzkranzes10 laufen, wie üblich, nach oben schräg zusammen. Am unteren Ende des Aufsatzkranzes ist ein Anschlußflansch16 gezeigt, der zur Verbindung mit der Decke14 und den nicht dargestellten anschließenden Dachbahnen dient. Der Aufsatzkranz10 wird durch eine Kuppel18 oder auch eine Klappe abgedeckt. Die Kuppel ist schwenkbar am oberen Rand des Aufsatzkranzes10 angebracht. - Ein Schutzgitter gemäß
1 ist im dargestellten Beispielsfalle ein Stanzteil, das aus einem umlaufenden, rechteckigen Randstreifen20 und einer Anzahl von einander unter Bildung von Quadraten kreuzenden Gitterstreifen22 ,24 besteht. Das Gitter besteht beispielsweise aus verzinktem Stahlblech. An dem Randstreifen20 sind über den gesamten Umfang verteilte Zugstreben26 ,28 ,30 ,32 befestigt. Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Zugstreben26 ,28 ,30 ,32 durch Blechstreifen gebildet, die an ihrem unteren Ende rechtwinklig abgewinkelt und mit Hilfe von nicht bezeichneten Nieten mit dem Randstreifen20 verbunden sind. - Zur Befestigung an der geneigten Wand des Aufsatzkranzes
10 sind die Zugstreben26 ,28 ,30 ,32 an ihren oberen Enden stumpfwinklig nach innen abgewinkelt, und durch diesen abgewinkelten Bereich werden in nicht gezeigten Bohrlöchern Schrauben34 ,36 hindurchgeführt, die sich in nicht gezeigten Bohrlöchern durch die Wände des Aufsatzkranzes10 erstrecken und von der Gegenseite mit Hilfe von nicht bezeichneten Muttern gesichert werden. Damit sich die Schrauben bei Zugbelastung durch das Schutzgitter auf der Außenseite des Aufsatzkranzes nicht in das Kranzmaterial hineinziehen, werden die Köpfe zumindest mit Unterlegscheiben, vorzugsweise aber mit einem durchgehenden Unterlegstreifen38 unterlegt. - Zur möglichst gleichmäßigen Verteilung der möglicherweise aufzunehmenden Belastung wird eine verhältnismäßig große Zahl von Zugstreben verwendet, deren Mittenabstand beispielsweise höchstens 30 mm betragen sollte.
Claims (6)
- Durchsturz-Schutzgitter für Licht- und Rauchabzugskuppeln, die einen um eine Öffnung (
12 ) in einem Flachdach oder leicht geneigten Dach herum anzubringenden Aufsatzkranz (10 ), an dem eine Klappe (18 ) zum Öffnen und Schließen der Öffnung (12 ) schwenkbar angebracht ist, sowie ein die Öffnung des Daches überspannendes Durchsturz-Schutzgitter umfassen, dadurch ge kennzeichnet, dass das Durchsturz-Schutzgitter über von dem Schutzgitter ausgehende Zugstreben (26 ,28 ,30 ,32 ) mit den Innenflächen des Aufsatzkranzes (10 ) verbunden ist. - Durchsturz-Schutzgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgitter als Stanzteil aus Blech ausgebildet ist, das einander kreuzende Gitterstreifen (
22 ,24 ) umfaßt, die von einem Randstreifen (20 ) mit gegenüber den Gitterstreifen größerer Breite eingefaßt sind. - Durchsturz-Schutzgitter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstreben (
26 ,28 ,30 ,32 ) mit dem Randstreifen (20 ) verbunden, insbesondere vernietet sind. - Durchsturz-Schutzgitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstreben (
26 ,28 ,30 ,32 ) als Blechstreifen ausgebildet sind. - Durchsturz-Schutzgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstreben (
26 ,28 ,30 ,32 ) durch die Wände des Aufsatzkranzes durchdringende Schrauben (34 ,36 ) mit dem Aufsatzkranz verbunden sind. - Durchsturz-Schutzgitter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite der Wände des Aufsatzkranzes (
10 ) Stabilisierungsstreifen (38 ), insbesondere aus Blech vorgesehen sind, an denen sich die Schraubenköpfe bzw. deren Muttern zur Befestigung der Zugstreben abstützen.
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| Country | Link |
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Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
| WO2010030208A3 (en) * | 2008-09-15 | 2010-06-10 | Goryachev Konstantin L Vovich | Protective greed |
| DE202010000501U1 (de) | 2010-03-30 | 2011-05-05 | Jet Tageslicht & Rwa Gmbh | Durchsturzsicherung für eine Zarge und/oder einen Aufsetzkranz einer Licht-, Rauch- und Wärmeabzugskuppel |
| DE102017109317A1 (de) | 2016-12-23 | 2018-07-12 | Jet Tageslicht & Rwa Gmbh | Durchsturzsicherung für eine Lichtbandzarge |
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2004
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| R207 | Utility model specification |
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Effective date: 20070712 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: JET TAGESLICHT & RWA GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: GRESCHALUX GMBH, 33818 LEOPOLDSHOEHE, DE Effective date: 20091201 |
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