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DE29911908U1 - Kissenbezug - Google Patents

Kissenbezug

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Publication number
DE29911908U1
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DE
Germany
Prior art keywords
pillow
cover
inserts
pillowcase
cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29911908U
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English (en)
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Individual
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Publication of DE29911908U1 publication Critical patent/DE29911908U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0238Bed linen
    • A47G9/0253Pillow slips

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)

Description

Beschreibung Bezeichnung: Kissenbezug
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kissenbezug, insbesondere auf einen Bezug für Deko-Kissen. Bezüge für Kisseninletts und für Deko-Kissen sind seit langem bekannt.
Diese Kissenbezüge sind allerdings immer so konzipiert, daß in jeden Bezug ein Inlett hineingesetzt wird. Das hat den Nachteil, daß das Kissen nur als Unterlage für ein Körperteil, in der Regel ist dies der Kopf, oder für Dekorationszwecke genutzt werden kann.
^^ Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kissenbezug so zu konstruieren, daß er mehrere Funktionen erfüllen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kissenbezug in beispielsweise doppelter Länge gefertigt und - mittig - mit zwei Öffnungen versehen wird (Fig. Ic, 1,2), in die jeweils ein Inlett, insgesamt also 2 Inletts, geschoben werden, die aufgrund der Hotelverschlüsse (3,4) an den Öffnungen (1,2) nicht mehr herausrutschen können. Statt des Hotelverschlusses sind auch Knöpfe, Druckknöpfe, Reißverschlüsse oder Klettverschlüsse, ggfs. sogar Bänder verwendbar, um ein Herausrutschen der Inletts zu verhindern.
Auf diese Weise sind beide Kissen durch den Bezug miteinander verbunden worden. Zwischen den beiden Inletts ergibt sich ein kleiner Zwischenraum (25), der das Zusammenklappen der beiden Kissenhälften (A + B) ermöglicht bzw. zumindest vereinfacht.
Werden nun diese beiden Kissenhälften zusammengeklappt und miteinander verbunden, beispielsweise durch Knöpfe (9,16), Bänder (17), Laschen (15), Schlaufen und Ösen, Druckknöpfe oder Klettverschlüsse (24), so ergibt sich ein etwas dickeres Kissen in Normalgröße mit einem Innenraum und einer Öffnung (11), die sich vorzugsweise oben befindet.
Der durch das Zusammenklappen beider Kissenhälflen entstandene Innenraum und die Öffnung dienen der Unterbringung von Gegenständen innerhalb dieses Kissens. Um noch zusätzlichen Stauraum zu gewähren bzw. kleinere Gegenstände separat von den anderen unterzubringen, ist vorzugsweise mindestens eine weitere Tasche (12,20,21,30) in der Innenseite des Bezuges eingearbeitet.
S. - 2 - der Beschreibung
Der Vorteil gegenüber einem normalen Bezug mit einer ggfs. aufgesetzten Tasche ist der, daß trotz der Unterbringung von Gegenständen im Kisseninneren, auch von harten Gegenständen, diese dennoch nicht drücken, wenn man sich mit dem Kopf auf das Kissen legt oder sich das Kissen hinter den Rücken schiebt.
Da Hotels bekanntermaßen Reisenden in der Regel nur ein Kopfkissen pro Person zur Verfugung stellen, eignet sich der erfindungsgemäße Bezug bzw. das mit Inletts ausgestattete Kissen aufgrund seiner Funktionalität auch besonders gut als Reisekissen.
Denn abgesehen davon, daß Reiseutensilien griffbereit im Kissen verstaut werden können, ohne daß es an Weichheit bzw. Kuschligkeit verliert, ist ein weiterer Vorteil der, daß man beide Kissenhälften wieder auseinander klappen kann, so daß man ein etwas größeres, längliches Kissen hat, was dann aber nicht mehr so dick ist und das sich aufgrund seiner Dimensionen hervorragend als Schlafkissen eignet.
Besonders vorteilhaft ist es hierbei auch, daß der Benutzer hierdurch die hygienische Innenseite, die nicht so sehr irgendwelchen Verschmutzungen ausgesetzt ist wie die Außenseite des Kissens (gerade auf Reisen), für seinen Kopf bzw. sein Gesicht zum Schlafen nutzen kann.
Eine Erweiterung der Erfindung ist die Ausgestaltung des Bezuges für mehr als zwei Kissen-Inletts. Durch die Zwischenräume zwischen den Inletts entstehen ebenso viele Kissenteile (z.B. A,B,C) wie Kissen-Inletts, die - beispielsweise zusammengeschoben wie eine Ziehharmonika (Fig. Va) - durch ihre Verbindungselemente wie Knöpfe, Bänder (26), Laschen, Schlaufen und Ösen, Druckknöpfe, Reißverschlüsse oder Klettverschlüsse miteinander verbunden werden und ein dickes Kissen bilden, das zwei oder mehrere Innenräume zur Unterbringung von Gegenständen aufweist.
Übertragbar ist die erfinderische Idee auch auf Fertigkissen mit eigener Füllung:
Hier z.B. ist die Öffnung nicht mittig vorgesehen, sondern - vorzugsweise - auf der hinteren Seite (B) des Bezugs oben (Fig. Hie, 13). Dort wird die Füllung, z.B. eine Polyesterwatte oder Polyesterkugeln, direkt eingefüllt. Dann wird der Bezug an dieser Stelle verschlossen, z.B. mit einer Naht.
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S. - 3 - der Beschreibung
Nachdem die Füllung in dem gesamten Bezug gleichmäßig verteilt ist, wird - vorzugsweise mittig eine weitere Steppnaht gesetzt (14), die das Kissen in zwei Hälften teilt. Mit einer Befestigungsvorrichtung, entweder mit Knöpfen (9) wie bei Figur Ic, mit Laschen (15) und Knöpfen (16) wie bei Fig. He, mit Bändern (17) wie hier bei Fig. Hie, mit Klettverschlüssen (18,19) wie bei Fig. IVb und IVc oder mit anderen, z.B. Schlaufen, Ösen, Druckknöpfen u.v.m. werden dann beide Kissenhälften miteinander verbunden, nachdem sie - ähnlich wie ein Sandwich - zusammengeklappt worden sind.
Bei einem längeren Bezug werden mehrere Nähte (27) gesetzt, so daß sich auch hier beim Zusammenschieben des Kissens wie eine Ziehharmonika mehrere Innenräume bilden, die - mit Hilfe der oberen Öflhungen (28) - die Unterbringung von Gegenständen ermöglichen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen:
Um den Vorgang des Zusammenklappens zu veranschaulichen, ist mit A jeweils die vordere Kissenhälfte und mit B jeweils die hintere Kissenhälfte gekennzeichnet.
Fig. Ia zeigt einen erfindungsgemäßen Kissenbezug, der bereits mit zwei Inletts gefüllt und zusammengeklappt sowie zusammengeknöpft ist. Hieraus ergibt sich oben eine Öönung (11). Fig. Ic zeigt den auseinander geklappten Bezug von der Innenseite mit der mittigen Öfthung (1,2) in Form zweier Hotelverschlüsse (3,4), in die die Kissen-Inletts geschoben werden.
Rechts und links des Bezuges befinden sich Nähte (5,6); die jeweils einen Streifen des Kissens abteilen (7,8), auf dem sich Knöpfe (9) und Knopflöcher (10) befinden. Werden beide Kissenhälften (A und B) zusammengeklappt, können die Knöpfe durch die Knopflöcher gezogen werden und es entsteht ein etwas dickeres Kissen mit einer Öfihung oben. Fig. Ib zeigt den auseinander geklappten Bezug von der Außenseite, auf der lediglich die Knopflöcher (10) auf der einen Kissenhälfte (B) und die Seitennähte (5,6) zu sehen sind.
Die Fig. &Pgr; bis IV stellen weitere Ausfuhrungsbeispiele dar, wobei diese der Einfachheithalber als Fertigkissen mit jeweils einer Steppnaht in der Mitte zwischen beiden Kissenhälften dargestellt sind.
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S. - 4 - der Beschreibung
Fig. na stellt ein zusammengeklapptes Kissen dar, dessen beide Hälften mit jeweils 2 Laschen und 2 Knöpfen rechts und links miteinander verbunden sind, so daß sich auch hier oben eine Öffnung (11) ergibt. Fig. Ha zeigt die Außenseite des Kissens mit den Knöpfen (16) und dekorativen Seitenstreifen (22) sowie der mittleren Trennnaht (14), Fig. lic die Innenseite mit den eingesetzten Laschen (15), welche Knopflöcher (23) haben, die Seitenstreifen (22), die Trennnaht (14) und eine aufgesetzte Tasche (20), die durch eine weitere Naht zweigeteilt ist.
Fig. nia stellt ebenfalls ein zusammengeklapptes Kissen dar, deren beide Hälften mit Bändern zusammengebunden sind. Auch hier oben ergibt sich wieder eine Öffnung (11). Fig. IEb zeigt die Außenseite des Kissens mit mittlerer Trennnaht (14), Fig. Hie die Innenseite mit Füllnaht hinten (13), Seitenbändern (17), ebenfalls mittlerer Trennnaht (14), eine zweigeteilte Innentasche (20) und eine weitere, zusätzliche aufgesetzte Innentasche (21) auf der anderen Kissenhälfte.
Fig. IVa stellt ein durch einen Klettverschluß zusammen geklapptes Kissen dar. Die Öffnung befindet sich widerum oben. Fig. IVc zeigt die Innenseite des Kissens mit aufgesetzter Tasche (12), Füllnaht hinten (13) und Trennnaht in der Mitte (14). Rechts und links des hinteren Kissenteiles (B) befindet sich jeweils eine Lasche (24), die nach innen mit einem Klettverschluß (18) versehen ist. Fig. IVb zeigt die Außenseite des Kissens, bei dem sich auf der Vorderseite (A) das Gegenstück des Klettverschlusses (19) befindet.
Fig. Va stellt ein Kissen dar, das durch zwei Trennnähte (27) zweimal zusammenklappbar ist und mit Bändern (26) an den Seiten zusammengehalten wird. Weitere Bänder (29) zum Verschließen der Unterseite verhindern ein Herausrutschen von - hier im Beispiel größeren - Gegenständen. Mit 30 ist auch hier eine aufgesetzte Tasche gekennzeichnet. Die Fig. Vb und Vc zeigen auch hier die Seitenansicht des Kissens und sind mit den entsprechenden Nummern wie Va gekennzeichnet.
Fazit:
Der zusammenklappbare Kissenbezug bzw. das zusammenklappbare Fertigkissen bietet dem Anwender aufgrund seiner Konstruktion und seiner komfortablen Ausstattung im Gegensatz zu herkömmlichen Kissenbezügen und Fertigkissen umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Claims (8)

1. Kissenbezug, dadurch gekennzeichnet, daß der Kissenbezug so ausgestaltet ist, daß innerhalb des Bezuges mindestens zwei Kissen-Inletts nebeneinander plaziert werden können, wobei diese in Öffnungen (1, 2) geschoben werden, die sich vorzugsweise mittig auf dem Bezug befinden (Fig. 1c), so daß sich zwischen den Kissen-Inletts ein schmaler Zwischenraum (25) ergibt, und daß sich an den Längsrändern des Bezuges Verbindungsvorrichtungen wie Knöpfe (9, 16), Bänder (17), Laschen (15), Schlaufen und Ösen, Druckknöpfe, Reißverschlüsse oder Klettverschlüsse (24) befinden, die die beiden Kissenhälften (A und B) nach dem Zusammenklappen miteinander verbinden und sich hieraus im Kisseninnern ein Innenraum mit einer Öffnung (11) an der Oberseite ergibt, der die Unterbringung von Gegenständern ermöglicht.
2. Kissenbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen, in die die Kissen-Inletts geschoben werden, verschließbar sind durch Hotelverschlüsse (1, 2), Knöpfe, Bänder, Laschen, Schlaufen und Ösen, Druckknöpfe, Reißverschlüsse oder Klettverschlüsse.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug seine Öffnungen für das Einschieben der Kissen-Inletts an einer oder beiden Breitseiten hat, wobei sich vorzugsweise eine Steppnaht in der Mitte des Bezuges befindet.
4. Kissenbezug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf dem Bezug, vorzugsweise auf der Innenseite, aufgesetzte Taschen (12, 20, 21, 30) befinden.
5. Kissenbezug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Bezuges und seine Dimensionen freibleibend sind, ohne die Funktion zu beeinträchtigen.
6. Kissenbezug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug so ausgestaltet ist, daß mehr als zwei Kissen-Inletts nebeneinander hineinzuschieben sind und durch die Zwischenräume zwischen den Inletts so viele Kissenteile wie Kissen-Inletts entstehen, die - z. B. zusammengeschoben wie eine Ziehharmonika (Fig. Va) - durch ihre Verbindungselemente wie Knöpfe, Bänder (26, 29), Laschen, Schlaufen und Ösen, Druckknöpfe, Reißverschlüsse oder Klettverschlüsse miteinander verbunden werden und ein dickes Kissen bilden, das zwei oder mehrere Innenräume (28) zur Unterbringung von Gegenständen aufweist.
7. Kissenbezug nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schutzansprüche des Kissenbezuges übertragbar sind auf Fertigkissen mit eigener Füllung.
8. Kissenbezug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kissen-Inletts ersetzt sind durch eine allgemeinübliche Kissenfüllung wie z. B. Polyesterwatte oder -kugeln, die vorzugsweise an einer der Breitseiten (13) des Bezuges durchgehend eingefüllt wird, und daß die Zwischenräume, die sich durch die Kissen-Inletts bilden, ersetzt sind durch Steppnähte (14, 27).
DE29911908U 1999-07-12 1999-07-12 Kissenbezug Expired - Lifetime DE29911908U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202005004642U1 (de) * 2005-03-22 2005-09-15 Bab Margarete Vorrichtung für ein Kopfkissen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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