DE29904523U1 - Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung - Google Patents
Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur DacheindeckungInfo
- Publication number
- DE29904523U1 DE29904523U1 DE29904523U DE29904523U DE29904523U1 DE 29904523 U1 DE29904523 U1 DE 29904523U1 DE 29904523 U DE29904523 U DE 29904523U DE 29904523 U DE29904523 U DE 29904523U DE 29904523 U1 DE29904523 U1 DE 29904523U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roof
- panels
- fold
- row
- panel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 14
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 8
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 8
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 2
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 claims 4
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 claims 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 238000011900 installation process Methods 0.000 description 3
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 2
- 244000309464 bull Species 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D12/00—Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
- E04D12/004—Battens
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
- E04D1/2914—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
- E04D1/2918—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of succeeding rows
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/34—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/34—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements
- E04D2001/3408—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the fastener type or material
- E04D2001/3411—Metal wires or rods
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/34—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements
- E04D2001/3452—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the location of the fastening means
- E04D2001/3461—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the location of the fastening means on the lateral edges of the roof covering elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/34—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements
- E04D2001/347—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the fastening pattern
- E04D2001/3482—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the fastening pattern the fastening means taking hold directly on elements of succeeding rows and fastening them simultaneously to the structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Description
Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung,
insbesondere Dachsteinen oder Dachziegeln, wobei die Platten mit ihrer oberen (zum Dachfirst zielenden)
Randkante auf eine quer zur Fallinie des Daches gerichteten Dachlatte aufgelegt sind, jeweils die eine
Seitenrandkante eine Wulst und die andere Seitenrandkante eine Hakenausbildung aufweist, wobei
die seitlich nebeneinander in einer Reihe angeordneten Platten einander im Wulst und Hakenausbildungs-Bereich
überdecken und miteinander verhakt sind, ferner die unteren Randkanten (die zum Dachrand zielen) der in
Fallrichtung des Daches auf eine verlegte Reihe von Platten folgenden oberen Reihe von Platten die oberen
Randkanten der Platten der unteren Reihe überdecken und gegebenenfalls verhakend übergreifen, wobei
elastisch biegbare, stabartige Seitenfalzklammern
vorgesehen sind, die an beiden Enden Haken aufweisen, wobei die Seitenfalzklainmer mit dem einen Haken die
Wulst des Seitenfalzes einer Platte der in Fallinie des Daches unteren Reihe von Platten und mit dem
anderen Haken die Wulst des Seitenfalzes einer dazu in Fallinie fluchtend angeordneten Platte der in Fallinie
des Daches folgenden oberen Reihe von Platten übergreift.
Eine derartige Anordnung ist im Stand der Technik bekannt. Bei der bisherigen Anordnung, die in den
Zeichnungsfiguren 4 bis 7 angegeben ist, ist eine Seitenfalzklainmer 6 vorgesehen, die an beiden Enden
einen Haken 7 aufweist. Bei der Verlegung von Platten 1,2,3,4 sind unterschiedliche Verlegeformen möglich.
Bei der Ausbildung, wie sie in Figur 4 gezeigt ist, weist jeder Ziegel 1-4 in der rechten oberen Ecke
(Kopfdeckfalzeck) und an der unteren linken Ecke des
Fußfalzteiles eine relativ große Ausklinkung auf, so daß die Verlegung erfolgen kann, ohne daß eine
Überdeckung im Stoßbereich der Ziegel 1 bis 3 vorliegt. Bei einer derartigen Ausbildung der
Dachplatte erfolgt die Verlegung in der Weise, daß zunächst auf eine Dachlatte 8 am unteren Endbereich
des Daches eine erste Platte 1 rechts aufgelegt wird.
-tr-1
Anschließend wird auf die nächsthöhere Dachlatte 8 die entsprechende Platte 3 aufgelegt, so daß sie fluchtend
zu der Platte 1 oberhalb derselben angeordnet ist und diese mit ihrem Fußteil am Kopfteil überdeckt.
Anschließend kann die Seitenfalzklammer 6 in der Weise angebracht werden, daß sie mit ihrem in der
Verlegeanordnung unteren Haken 7 über die Seitenfalzrippe der unteren Platte 1 greift. Die
Sturmklammer umgreift dabei die Dachlatte 8 hinterseitig und ist mit ihrem oberen Haken 7 an der
Seitenfalzrippe der oberen Platte 3 verhakt. Anschließend kann die Platte 2 und die Platte
aufgelegt werden, worauf hin dann erneut die Verbindung mit Hilfe einer weiteren Seitenfalzklammer
6 erfolgt.
Bei einer derartigen Anordnung ist nachteilig, daß der, der die Platten verlegt und die Sturmklammern
befestigt, jeweils den Verlegevorgang zum Einsatz der Seitenfalzklammer unterbrechen muß und zudem darauf
achten muß, daß die Seitenfalzklammer nicht verlorengeht, da ein sicherer Sitz der
Seitenfalzklammer erst dann gewährleistet ist, wenn sie an beiden Seitenfalzen der Platten 1 und 3 verhakt
ist.
In der Zeichnungsfigur 5 ist die bekannte Verlegeanordnung und Klammeranordnung in einer
Seitenansicht gezeigt.
Bevorzugt kommen bei der entsprechenden Anordnung Platten zum Einsatz, wie sie in Figur 6 gezeigt sind.
Eine solche Platte weist ein Fußfalzteil 8, ein Deckfalzteil 9, ein Kopffalzteil 10 und ein Mittenfeld
11 auf. Im oberen Eckbereich ist ein Kopfseitenfalzeck
12 ausgebildet an der linken Seite und ein Kopfdeckfalzeck 13 an der rechten Seite der Platte.
Im unteren linken Bereich der Platte ist ein Fußseitenfalzeck 14 vorgesehen. Zudem ist am
Kopffalzteil 10 eine äußere Kopffalzrippe 15, eine Kopffalznut 16 und eine innere Kopffalzrippe 17
vorgesehen. Mit 18 ist der Scheitel im Kopfdeckfalzeck
13 angegeben. Mit 19 ist eine Auflagefläche in diesem
Eck bezeichnet. Mit 20 ist die Deckfalzflanke des Deckfalzteiles 9 bezeichnet, wobei mit 21 eine innere
Deckfalzrippe angegeben ist. Im unteren Bereich, also im Bereich des Fußfalzteiles 8 ist eine äußere
Fußfalzrippe 22, eine Fußfalznut 23 und eine innere Fußfalzrippe 24 vorgesehen. An der linken Seite der
Platte ist eine Dichtfläche 25, ein Rippenstück 26 und
• ·
im Mittelfeld 11 bis zum Kopfseitenfalzeck 12 ist eine
innere Seitenfalzrippe 27, eine Seitenfalznut 28 und
eine äußere Seitenfalzrippe 29 vorgesehen. Eine
derartige Platte wird nach dem Verlegemuster verlegt, wie es aus Figur 7 ersichtlich ist. Dabei wird
zunächst die Platte 1 auf die Dachlatte 8 aufgelegt. Anschließend muß die Platte 3 entsprechend mit ihrem
unteren Ende auf das obere Ende der Platte 1 aufgelegt werden und mit ihrem oberen Ende auf die nächsthöhere
Dachlatte 8 aufgelegt werden. Anschließend kann die Seitenfalzklammer 6 mit den Haken 7 über die
Seitenfalzrippen der Platten 1 und 3 montiert werden. Diese Montagesituation entspricht der Darstellung in
Figur 5.
Erst anschließend kann die Platte 2 aufgelegt werden, wobei diese mit ihrem Falzeck 13 unter das Fußfalzteil
8 der Platte 3 geschoben werden muß, was nur dann möglich ist, wenn die Platte 3 in diesem Bereich
angehoben wird. Es wird damit im Bereich, der mit 5 gekennzeichnet ist, eine Überdeckung (gestrichelte
Position) in dem Drei-Platten-Eck erreicht. Diese Montage ist sehr aufwendig und unter Umständen wegen
der starken Haltekraft der Sturmklammer unmöglich, wobei zudem vor der Befestigung der Sturmfalzklammer
mit beiden Haken an den entsprechenden Platten 1,3
darauf zu achten ist, daß die Seitenfalzklammer 6 nicht verlorengeht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung
gattungsgemäßer Art zu schaffen, die hinsichtlich des Verlegeaufwandes vereinfacht ist und bei der die
Gefahr vermieden ist, daß Seitenfalzklammern vor der
endgültigen Festlegung an den beiden entsprechenden Platten verlorengeht.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Seitenfalzklammer im zwischen den Haken
befindlichen Bereich ein Kleinmittel oder Befestigungsmittel aufweist, mittels dessen die
Seitenfalzklammer an die Dachlatte anklemmbar oder an der Dachlatte befestigbar ist, auf der das obere Ende
der Platte der unteren Reihe von Platten aufgelegt ist.
Dadurch, daß die Seitenfalzklammer ein entsprechendes Kiemmittel oder Befestigungsmittel aufweist, ist es
möglich, die Seitenfalzklammer schon vor der Verlegung der entsprechenden Platten an der jeweiligen Dachlatte
zu fixieren, und zwar in einem etwa dem Verlegemaß der Platten entsprechenden Abstand.
Gemäß der erfindungsgemäßen Anordnung kann nun zunächst die unten rechts befindliche Platte auf die
entsprechende Dachlatte mit ihrem Kopffalzteil aufgelegt werden. Dabei kann die Seitenfalzklammer mit
ihrem in Verlegerichtung unteren Haken schon an die Seitenfalzrippe der verlegten Platte angehakt werden.
Anschließend kann in der gleichen Plattenreihe eine Folgeplatte auf die Dachlatte aufgelegt werden, die
wiederum mit dem entsprechenden Haken der Seitenfalzklammer verhakt wird. Der Verlegevorgang
kann in derselben Horizontalreihe weitergeführt werden. Anschließend kann wiederum rechts beginnend
die nächst obere Plattenreihe angeordnet werden, in dem zunächst oberhalb der ersten unteren Platte die
erste obere Platte auf die darüber befindliche Dachlatte aufgelegt wird, so daß sie mit ihrem
Fußfalzteil über das Kopffalzteil der unteren Platte greift. Der zweite Haken der entsprechenden
Seitenfalzklammer kann dann an den entsprechenden
Seitenfalz der oberen Platte angehakt werden. Entsprechend kann der Verlegevorgang der Reihe nach in
derselben Parallelreihe weitergeführt werden. Dabei sind selbstverständlich auch an der nächsthöheren
Dachlatte entsprechende Seitenfalzklammern zu fixieren, die wieder in analoger
Weise an den verlegten Platten oder noch zu verlegenden Platten verhakbar ist. Anstelle der
geschilderten Verlegeart ist es auch möglich, die Dachplatten entsprechend der Fallinie des Daches von
unten nach oben reihenweise zu verlegen, wobei eine entsprechende Verhakung an den Seitenfalzklartunern
erfolgt, die an den Dachlatten vorfixiert sind. Diese Verlegeart kommt im Prinzip aber nur dann in Betracht,
wenn Dachplatten der Art eingesetzt werden, wie sie in Figur 4 zum Stand der Technik beschrieben sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist der Verlegeaufwand insbesondere bei einer Überdeckung der
verlegten Platten im Drei-Platten-Eck erheblich vereinfacht, wobei zudem unabhängig von der Verlegeart
sichergestellt ist, daß die Seitenfalzklammern nicht verlorengehen können, auch wenn sie nur mit einem
Haken an einer Platte angehakt sind, und der andere Haken noch nicht an einer weiteren Platte angehakt
ist. Hinzu kommt, daß durch die angegebene Ausbildung und Anordnung der Verlegeaufwand derart schematisiert
werden kann, daß zunächst die entsprechenden Seitenfalzklammern an die Dachlatten angeklemmt oder
an den Dachlatten befestigt werden und im zweiten Schritt erst die Verlegung der entsprechenden Platten
in der gewünschten Reihenfolge erfolgt.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß das Kleinmittel durch eine im wesentlichen
U-förmige Klemmmaulausformung aufweist.
U-förmige Klemmmaulausformung aufweist.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, die
Seitenfalzklairaner in einfacher Weise auf die jeweilige Dachlatte aufzukleiranen, in dem die U-förmige
Klemmaulausformung auf die Dachlatte aufgesteckt wird, so daß eine Klemmverbindung zwischen Dachlatte und
Seitenfalzklammer erzeugt wird.
Seitenfalzklairaner in einfacher Weise auf die jeweilige Dachlatte aufzukleiranen, in dem die U-förmige
Klemmaulausformung auf die Dachlatte aufgesteckt wird, so daß eine Klemmverbindung zwischen Dachlatte und
Seitenfalzklammer erzeugt wird.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß das Kiemmittel die Dachlatte an der Seite untergreift, die den
aufliegenden Platten abgewandt ist, wobei das
Klemmittel mit Klemmstegen an den einander abgewandten Seitenflächen der Dachlatte klemmend angreift, die im wesentlichen orthogonal zur Dachfläche gerichtet sind.
aufliegenden Platten abgewandt ist, wobei das
Klemmittel mit Klemmstegen an den einander abgewandten Seitenflächen der Dachlatte klemmend angreift, die im wesentlichen orthogonal zur Dachfläche gerichtet sind.
Auf diese Weise ist erreicht, daß das Klemmittel nicht in dem Bereich angeordnet ist, auf welchen die Platten
aufgelegt werden, so daß eine störungsfreie Verlegung ermöglicht ist.
Bevorzugt ist zudem vorgesehen, daß das Klemmittel aus einem gebogenen Drahtabschnitt mit endseitig
angeformten Haken besteht.
Beispielsweise kann das Kiemmittel aus Runddraht, vorzugsweise aus Edelstahl, gebogen sein.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung von der Basis der
U-Form zu den der Basis abgewandten Enden der Schenkel hin konvergierend verlaufen.
Auf diese Weise ist es möglich, die entsprechende Seitenfalzklammer auch dann klemmend an einer
Dachlatte zu befestigen, wenn die Dachlatte in Klemmrichtung des Klemmaules abweichende Abmessung
aufweist. Solche Abmessungstoleranzen können durch die entsprechende Maulausbildung ausgeglichen werden.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß die Länge der Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung kürzer ist
als der Höhe der umgriffenen Dachlatte entspricht.
Hierdurch ist sichergestellt, daß die Schenkel nicht bis über die Dachlatte vorragen, was wiederum zu einer
Störung des Verlegevorganges bei der Verlegung der Platten führen könnte.
•tr·· '
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß an die der Basis abgewandten Enden der Schenkel der U-förmigen
Klemmaulausformung lange Biegearme anschließen an
deren Enden die Haken ausgebildet sind, wobei die Biegearme mit den Schenkeln einen stumpfen Winkel
einschließen.
Die Biegearme haben zumindest eine solche Länge, daß sie an den entsprechenden Falzrippen der verlegten
Platten in einfacher Weise manuell verhakt werden können. Dabei wird durch die Ausbildung des Klemmaules
ein zusätzlicher Abstützbereich an der Dachlatte gebildet, der zu einer besonders sicheren Anordnung
der Seitenfalzklammern führt und damit die sturmsichere Halterung der angehakten Platten
verbessert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 den Montagevorgang der erfindungsgemäßen Anordnung in einem ersten Montageschritt;
Figur 2 desgleichen in einem zweiten Montageschritt;
Figur 3 desgleichen in einem dritten Montageschritt.
In der Zeichnungsfigur 1 sind zwei in Fallrichtung des
Daches übereinander und mit Abstand angeordnete Dachlatten 8 gezeigt, die einen Parallelabstand
voneinander aufweisen, der für die Auflage der entsprechenden Platten 1 bis 3 geeignet ist.
Derjenige, der die entsprechenden Platten und Seitenfalzklammern 6 montiert, kann zunächst an den
Dachlatten 8 die Seitenfalzklammern 6 vorfixieren. Dazu weisen die Seitenfalzklammern 6 im Bereich
zwischen den Haken 7 jeweils Kiemmittel 3 0 auf, mittels derer die Seitenfalzklammer 6 an die Dachlatte
8 anklemmbar ist. Nachfolgend kann dann beginnend rechts unten im Verlegesystem die erste Platte
aufgelegt werden. Der untere Haken 7 der entsprechenden Seitenfalzklammer 6 wird an der
Seitenfalzrippe der Platte 1 verhakt. Anschließend kann in derselben Reihe auf dieselbe Dachlatte 8 die
nächste Platte 2 aufgelegt werden und der Haken 7 der
folgenden Seitenfalzklaitimer 6 kann an der
Seitenfalzrippe der Platte 2 verhakt werden. Der Verlegevorgang ist in dieser Reihe beliebig
fortsetzbar. Anschließend oder zumindest wenn zwei Platten 1,2 verlegt sind, kann eine weitere Platte
in der nächsthöheren Verlegereihe auf die nächste Dachlatte 8 aufgelegt werden, die ebenfalls mit
entsprechenden Seitenfalzklammer 6 ausgestattet ist, was aber in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die
Platte 3 übergreift mit ihrem Fußfalzteil das Kopffalzteil der Platte 1 und teilweise das
Kopfdeckfalzeck der Platte 2. Der obere Haken 7 der Seitenfalzklammer 6 kann nun an die Seitenfalzrippe
der Platte 3 angehakt werden. Der Verlegevorgang in der Reihe, in der die Platte 3 angeordnet ist, kann
dann entsprechend fortgesetzt werden.
Im Ausführungsbeispiel ist das Kiemmittel 3 0 durch eine im wesentlichen U-förmige Klemmaulausformung
gebildet, wobei diese Klemmaulausformung die Dachlatte 8 an der Seite untergreift, die den aufliegenden
Platten 1 bis 3 abgewandt. Das Kiemmittel 30 greift mit Klemmstegen, gebildet durch die Schenkel der
U-förmigen Klemmaulausformung, an den einander
abgewandten Seitenflächen der Dachlatte 8 klemmend an.
Die Klemmittel 6 sind aus einem gebogenen Runddrahtabschnitt, vorzugsweise aus Edelstahl,
geformt, wobei an den Drahtabschnitt endseitig die Haken 7 angeformt sind.
Die Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung des Kiemmittels 3 0 verlaufen von der Basis der U-Form, die
in der Ansicht hinter der Dachlatte 1 liegt, zu den der Basis abgewandten Enden der Schenkel hin
konvergierend, wodurch ein Toleranzausgleich bezüglich der mit den Schenkeln zu umgreifenden
Dachlattenabmessung der Dachlatte 8 erreicht ist. Die Länge der Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung
ist kürzer als der Höhe der umgriffenen Dachlatte 8 entspricht, wie insbesondere aus den Zeichnungsfiguren
ersichtlich ist. Beispielsweise beträgt die Länge der Schenkel etwa ein Drittel bis die Hälfte der Höhe der
umgriffenen Dachlatte 8. An die der Basis abgewandten Enden der Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung
(Klemmittel 30) schließen lange Biegearme an, an deren Enden die Haken 7 ausgebildet sind. Dabei schließen
die Biegearme mit den Schenkeln einen stumpfen Winkel ein, so daß die Biegearme des Kiemmittels 3 0 nicht
koaxial einander entgegen gerichtet abragen, sondern im flachen Winkel zueinander divergierend auslaufen.
-15-
Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht eine verliersichere Anordnung der Seitenfalzklammern 6 an
einer Dachlatte 8 schon vor der Verlegung der entsprechenden Platten 1 bis 3, wobei zudem durch
diese Anordnung gerade dann eine einfache Verlegung von Platten 1 bis 3 auch dann möglich ist, wenn die
obere Platte mit ihrem unteren linken Eckbereich das Kopfseitenfalzeck der Platte 1 und das Kopfdeckfalzeck
der Platte 2 überdeckt.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (7)
1. Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung, insbesondere Dachsteinen oder
Dachziegeln, wobei die Platten (1-3) mit ihrer oberen (zum Dachfirst zielenden) Randkante auf eine
quer zur Fallinie des Daches gerichteten Dachlatte (8) aufgelegt sind, jeweils die eine Seitenrandkante
eine Wulst und die andere Seitenrandkante eine Hakenausbildung aufweist, wobei die seitlich
nebeneinander in einer Reihe angeordneten Platten (1,2) einander im Wulst und Hakenausbildungs-Bereich
überdecken und miteinander verhakt sind, ferner die unteren Randkanten (die zum Dachrand zielen) der in
Fallrichtung des Daches auf eine verlegte Reihe von Platten (1,2) folgenden oberen Reihe von Platten (3)
die oberen Randkanten der Platten (1,2) der unteren Reihe überdecken und gegebenenfalls verhakend
übergreifen, wobei elastisch biegbare, stabartige Seitenfalzklammern (6) vorgesehen sind, die an
beiden Enden Haken aufweisen, wobei die Seitenfalzklammer (6) mit dem einen Haken (7) die
Wulst des Seitenfalzes einer Platte (1,2) der in Fallinie des Daches unteren Reihe von Platten (1,2)
-17-
und mit dem anderen Haken die Wulst des Seitenfalzes einer dazu in Fallinie fluchtend angeordneten Platte
(3) der in Fallinie des Daches folgenden oberen Reihe von Platten (3) übergreift, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenfalzklammer (6) im zwischen den Haken
(7) befindlichen Bereich ein Klemmittel (30) oder Befestigungsmittel aufweist, mittels dessen die
Seitenfalzklammer (8) an die Dachlatte (8) anklemmbar oder an der Dachlatte (8) befestigbar ist, auf der das
obere Ende der Platte (1 oder 2) der unteren Reihe von Platten (1,2) aufgelegt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmittel (30) durch eine im wesentlichen U-förmige Klemmmaulausformung aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Klemmittel (30) die Dachlatte (8) an der Seite untergreift, die den
aufliegenden Platten (1-3) abgewandt ist, wobei das Klemmittel (30) mit Klemmstegen an den einander
abgewandten Seitenflächen der Dachlatte (8) klemmend angreift, die im wesentlichen orthogonal zur
Dachfläche gerichtet sind.
-18-
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kiemmittel (30) aus einem
gebogenen Drahtabschnitt mit endseitig angeformten
Haken (7) besteht.
gebogenen Drahtabschnitt mit endseitig angeformten
Haken (7) besteht.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der U-förmigen
Klemmaulausformung von der Basis der U-Form zu den
der Basis abgewandten Enden der Schenkel hin
konvergierend verlaufen.
Klemmaulausformung von der Basis der U-Form zu den
der Basis abgewandten Enden der Schenkel hin
konvergierend verlaufen.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Schenkel der
U-förmigen Klemmaulausformung kürzer ist als der
Höhe der umgriffenen Dachlatte (8) entspricht.
U-förmigen Klemmaulausformung kürzer ist als der
Höhe der umgriffenen Dachlatte (8) entspricht.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an die der Basis abgewandten
Enden der Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung lange Biegearme anschließen an deren Enden die Haken (7) ausgebildet sind, wobei die Biegearme mit den
Schenkeln einen stumpfen Winkel einschließen.
Enden der Schenkel der U-förmigen Klemmaulausformung lange Biegearme anschließen an deren Enden die Haken (7) ausgebildet sind, wobei die Biegearme mit den
Schenkeln einen stumpfen Winkel einschließen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29904523U DE29904523U1 (de) | 1999-03-12 | 1999-03-12 | Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung |
| HU9903332A HU220926B1 (hu) | 1999-03-12 | 1999-10-04 | Elrendezés tetõfedéshez használt lapok vihar elleni biztosításához |
| PL99336023A PL336023A1 (en) | 1999-03-12 | 1999-10-14 | Apparatus for protecting roofing panels against harmful effects of exposure to wind |
| NO995105A NO995105L (no) | 1999-03-12 | 1999-10-20 | Anordning for stormsikring av plater pÕ tak |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29904523U DE29904523U1 (de) | 1999-03-12 | 1999-03-12 | Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29904523U1 true DE29904523U1 (de) | 1999-06-10 |
Family
ID=8070742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29904523U Expired - Lifetime DE29904523U1 (de) | 1999-03-12 | 1999-03-12 | Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29904523U1 (de) |
| HU (1) | HU220926B1 (de) |
| NO (1) | NO995105L (de) |
| PL (1) | PL336023A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010005381A1 (de) * | 2010-01-22 | 2011-07-28 | ERLUS Aktiengesellschaft, 84088 | Anordnung von Dacheindeckelementen auf einer Dachunterkonstruktion |
| DE102011009286A1 (de) | 2011-01-24 | 2012-07-26 | Erlus Aktiengesellschaft | Dacheindeckelemente mit flexiblen länglichen Befestigungselementen |
-
1999
- 1999-03-12 DE DE29904523U patent/DE29904523U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1999-10-04 HU HU9903332A patent/HU220926B1/hu not_active IP Right Cessation
- 1999-10-14 PL PL99336023A patent/PL336023A1/xx not_active Application Discontinuation
- 1999-10-20 NO NO995105A patent/NO995105L/no not_active Application Discontinuation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010005381A1 (de) * | 2010-01-22 | 2011-07-28 | ERLUS Aktiengesellschaft, 84088 | Anordnung von Dacheindeckelementen auf einer Dachunterkonstruktion |
| DE102011009286A1 (de) | 2011-01-24 | 2012-07-26 | Erlus Aktiengesellschaft | Dacheindeckelemente mit flexiblen länglichen Befestigungselementen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| HUP9903332A3 (en) | 2001-02-28 |
| HU220926B1 (hu) | 2002-06-29 |
| PL336023A1 (en) | 2000-09-25 |
| NO995105D0 (no) | 1999-10-20 |
| HUP9903332A2 (hu) | 2001-01-29 |
| HU9903332D0 (en) | 1999-12-28 |
| NO995105L (no) | 2000-09-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1561956A1 (de) | Verbindungsvorrichtung | |
| DE3507460C2 (de) | Sturmklammer | |
| EP2348167A2 (de) | Anordnung von Dacheindeckelementen auf einer Dachunterkonstruktion | |
| AT412565B (de) | Vorrichtung zum befestigen eines trägerprofils auf einem blechdach | |
| DE102007023930B4 (de) | Anordnung zur Eindeckung einer insbesondere geneigten Dachunterkonstruktion und Verwendung einer Sturmklammer zur Sicherung von Dach- und Fassadeneindeckelementen | |
| DE29904523U1 (de) | Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung | |
| CH703006B1 (de) | Befestigungsvorrichtung. | |
| DE19702439C1 (de) | Anordnung zur Verlegung von Firstziegeln auf der Firstlatte eines Daches | |
| DE102007053376B4 (de) | Befestigungsbügel | |
| EP1035266A1 (de) | Anordnung zur Sturmsicherung von Platten zur Dacheindeckung | |
| DE102005005745B3 (de) | Profilplatte zum Eindecken eines Gebäudedachs sowie Gebäudedach | |
| DE4244131C1 (de) | Sturmklammer zum Befestigen von Dachpfannen | |
| DE102017009086B4 (de) | Haltesystem für Dachziegel | |
| DE3229971C1 (de) | Lösbares Befestigungselement | |
| DE29501224U1 (de) | Unterkonstruktion für mit Dachplatten eingedeckte Steildächer | |
| DE4310420C1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung von Firstabdeckungen am Dachfirst einer Dacheindeckung | |
| DE10300651B3 (de) | Sturmklammer | |
| DE202008015872U1 (de) | Firstziegelhalterung | |
| DE2843457C2 (de) | Wandbekleidung | |
| DE3333937C2 (de) | ||
| EP0943753B1 (de) | Bekleidungsvorrichtung für Gerüste | |
| DE102013105864B3 (de) | Seitenfalzklammer | |
| DE202007014175U1 (de) | Sicherungsvorrichtung und Anordnung zur Eindeckung einer insbesondere geneigten Dachunterkonstruktion | |
| DE20205712U1 (de) | Befestigungsvorrichtung für eine Sockelschiene | |
| DE29920604U1 (de) | Halterung für an einem Gebäude vorzuhängenden, längliche Gegenstände, insbesondere Dachentwässerungsrinnen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990722 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020717 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20050609 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070522 |
|
| R071 | Expiry of right |