[go: up one dir, main page]

DE29902604U1 - Beiwagen für Kleinkrafträder - Google Patents

Beiwagen für Kleinkrafträder

Info

Publication number
DE29902604U1
DE29902604U1 DE29902604U DE29902604U DE29902604U1 DE 29902604 U1 DE29902604 U1 DE 29902604U1 DE 29902604 U DE29902604 U DE 29902604U DE 29902604 U DE29902604 U DE 29902604U DE 29902604 U1 DE29902604 U1 DE 29902604U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabin
floor
sidecar
sidecar according
wheeled vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29902604U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRUENIG
Original Assignee
GRUENIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRUENIG filed Critical GRUENIG
Priority to DE29902604U priority Critical patent/DE29902604U1/de
Publication of DE29902604U1 publication Critical patent/DE29902604U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
    • B62K27/10Other component parts or accessories
    • B62K27/16Hoods; Weather-guards, e.g. windscreens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

Karl-Heinrich Grünig, Haffkruger Weg 5, 22143 Hamburg
■*- Beiwagen für Kleinkrafträder
Die Erfindung betrifft einen Beiwagen für Kleinkrafträder, Mofas oder dergleichen einspurige Zweiradfahrzeuge, umfassend ein wenigstens mit einem Laufrad versehenes und einen Beifahrersitz tragendes Fahrgestell, das lösbar mit dem Zweiradfahrzeug verbindbar ist.
Es sind als Beiwagen bezeichnete Seitenwagen für Kleinkrafträder, insbesondere Motorroller, bekannt, die mit einem Beifahrersitz ausgestattet sind, um das Kraftrad im Bedarfsfall zur Beförderung einer weiteren Person zu nutzen. Solche Beiwagen sind zumeist offen, und, soweit sie überhaupt mit einer Abdeckung versehen sind, bietet diese nur behelfsweise einen Wetterschutz für den Beifahrer, während der Kraftradfahrer in üblicherweise Umgebungsund Wettereinflüssen wie bei der Führung des Kraftrades ohne Beiwagen ausgesetzt ist.
Der Erfindung liegen die Ziele zugrunde, einen bei Bedarf mit dem Kraftrad verwendbaren Beiwagen zu schaffen, der nicht nur einen weiteren Personensitz verfügbar macht, sondern auch einen Umgebungs- und Wetterschutz sowohl für den Fahrer als auch den Beifahrer gewährleisten und ein in der Anwendung erweitertes Fahrzeug zur Verfugung stellen soll.
Diese Ziele werden in Verbindung mit den Merkmalen des eingangs genannten Beiwagens dadurch gelöst, daß das Fahrgestell mit einer sowohl den Beifahrersitz als auch das Zweiradfahrzeug überdachenden Kabinenhaube verbunden ist, die zusammen mit dem Fahrgestell eine lösbar mit dem Zweiradfahrzeug verbindbare Fahrzeugkabine bildet. Der erfindungsgemäße Beiwagen integriert das Kraftrad. Dadurch entsteht im Unterschied zu herkömmlichen, den Fahrerbereich nicht erfassenden Seitenwagen ein nicht nur zwei Sitzplätze nebeneinander bietendes, sondern auch eine Gesamtüberdachung für sämtliche Sitzplätze zur Verfugung stellendes erweitertes Fahrzeug. So ist ein für sich eigenständiges Fahrzeug erreicht, in dessen Kabinenraum das Kraftrad zusammen mit dem längsseitigen Beifahrersitz aufgenommen wird. Aufgrund der lösbaren Verbindung des die Kabinenhaube tragenden Fahrgestells mit dem Kraftrad läßt sich letzteres, soweit man dies wünscht, bequem von der Fahrzeugkabine befreien bzw. umgekehrt mit dieser verbinden. Die Kabinenhaube bildet als solche im Unterschied zu Fahrgastzellen herkömmlicher Fahrzeuge ein Leichtbauteil. Damit ist sie bequem handhabbar sowie auch kostengünstig in der Herstellung. Durch Anbringung der erfindungs-
gemäßen Beiwagenkabine an einem üblichen Kraftrad, das selbst keiner besonderen Anpassung bedarf, ist in kürzester Zeit ein Allwetterfahrzeug geschaffen, daß zudem sämtliche Vorteile eines Kraftrades aufweist wie insbesondere geringe Abmessungen zum Parken, Transport von Hand und technisch einfacher Motorantrieb mit geringem Energiebedarf bzw. Kraftstoffverbrauch. So ist das Fahrzeug in idealer Weise für den Kurzstrecken- und Stadtverkehr einsetzbar.
Zweckmäßig kann die Kabinenhaube, ohne daß sie ihren Charakter als Leichtbauteil für das integrierte Fahrzeug verliert, mit leichtbauenden Wand-, Tür- und Fensterteilen ausgeführt werden, so daß das erfindungsgemäße Fahrzeug nach außen hin die Gestalt eines Kleinst-Personenwagens erhält.
Vorteilhaft können geschlossene Wand-, Decken- und/oder Bodenteile der Kabine durch eine Verkleidung aus Kunststoff gebildet sein. Auch ist es in erfindungsgemäßer Ausgestaltung von besonderem Vorteil, daß die Kabinenhaube durch ein Stabwerk von Wand- und Tragstäben gebildet werden kann, wobei die Wand-/Deckenstäbe zweckmäßig als gekrümmte Stäbe ausgeführt sind, die der Kabine mit ihren Wänden eine teilweise kugelförmige Kontur verleihen, die auch ästhetisch besonders ansprechend ist. Die Stäbe lassen sich zweckmäßig in Form von Rohrstangen aus Leichtwerkstoff, insbesondere auf Leichtmetall vorsehen.
Eine besonders einfach bauende vorteilhafte Ausführung der Fahrzeugkabine besteht darin, daß sie einen Bodenrahmen umfaßt, der eine äußere geschlossene Umrahmung sowie mit dieser starr verbundene bodenseitige innere Befestigungsstäbe aufweist, an denen das Zweiradfahrzeug lösbar befestigbar ist, wobei zwischen der Umrahmung und den Befestigungsstäben offene Bodenabschnitte gebildet sind, die von den Rädern des Zweiradfahrzeuges durchfaßt werden.
Eine vorzugsweise vorgesehene Ausgestaltung besteht darin, die Befestigungsstäbe zum Einrichten ihrer Befestigungsposition in der Längsrichtung des Fahrzeugs verschiebbar oder sonstwie versetzbar anzuordnen und/oder sie als Bestandteile eines Kabinen-Bodenrahmens lösbar mit diesem zu verbinden. Damit ist besonders vorteilhaft erreicht, daß die Kabinenhaube von oben über das Kraftrad gesetzt und gestülpt werden kann, so daß die Beiwagenkabine ein besonders einfach zu handhabendes, über das Kraftrad stülpbares gestellartiges Teil bildet.
3-
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung besteht auch darin, daß die Fahrzeugkabine mit einem Bodenrahmen versehen ist, der mit einem mittleren Rahmenlängsstab in zwei Längsbodenteile unterteilt ist, von denen der eine eine dem Beifahrersitz zugeordnete Bodenplattform trägt, während der andere zur Aufnahme und Anordnung des Zweiradfahrzeuges vorgesehen ist.
Um die Fahrzeugkabine in besonders einfacher und zweckmäßiger Leichtbaukonstruktion auszuführen, sind in erfindungsgemäßer Ausgestaltung zur Kabinenlängsdimension sich quer erstreckende Stabilisierungsstäbe vorgesehen, von denen wenigstens einer im Sattelbereich und ein anderer im Lenksäulenbereich mit dem Chassis des Zweiradfahrzeuges verbindbar sind, wobei die beiden Stabilisierungsstäbe mit ihren anderen Enden an der Beifahrerseite mit dem Kabinenfahrgestell verbindbar sind.
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Beiwagen-Fahrzeugkabine kann zweckmäßig weiter dadurch verbessert werden, daß an dem Kabinenfahrgestell an der Längsseite des Zweiradfahrzeuges Verbindungselemente zum Ansatz von abnehmbaren Stützrädern vorgesehen sind.
Der erfindungsgemäße Beiwagen wird vorteilhaft zur Verbindung mit einem Motorroller vorgesehen, da dieser aufgrund seiner Bauform mit besonderem Schmutzschutz, freiem Fußraum vor dem Sattel, relativ kleinen Rädern und Motoren kleinen Hubraums zur besonders einfachen und günstigen Integration in die Fahrzeugkabine geeignet ist.
Auch auf noch andere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Unteransprüche gerichtet, und besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es zeigen
30
Fig. 1 in Heckansicht gemäß Linie I-I in Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Beiwagens in vereinfachter Darstellung
Fig. 2 in Seitenansicht entsprechend Linien &Pgr;-&Pgr; in Fig. 1 und 3 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Beiwagens in Verbindung mit einem Motorroller und in vereinfachter Darstellung und 5
Fig. 3 in Draufsicht die Bodenkonstruktion des erfindungsgemäßen Beiwa
gens in der Ausführung entsprechend Fig. 1 und 2.
Anhand der Fig. 1 bis 3 ist ein erfindungsgemäßer Beiwagen in Verbindung und Anordnung mit einem Motorroller 8 dargestellt. Der Beiwagen umfaßt eine Fahrzeugkabine, die durch einen Kabinenhaube 1 und ein den Kabinenboden 2 bildendes Fahrgestell gebildet ist.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, ist der Kabinenboden 2 als Bodenrahmen 21 mit einer äußeren Umrahmung 22 und dazwischen sich erstreckenden Rahmenstäben vorgesehen.
Die Umrahmung 22 ist durch ein Paar parallel sich erstreckender längsseitiger Stäbe 25 und ein Paar diese stirnseitig verbindender nach außen leicht gekrümmter Stäbe 26 gebildet. Die Stirnstäbe 26 sind durch einen im Längsmittenbereich des Rahmens 21 sich erstreckenden, zu den Stäben 25 parallelen Mittenstab 25.1 verbunden. Dieser unterteilt den Kabinenboden 2, in Fahrtrichtung bei einem Fahrzeug für Rechtsverkehr betrachtet, in einen dem Motorroller zugeordneten linksseitigen Bodenteil sowie in einen einem gestrichelt dargestellten Beifahrersitz 5 zugeordneten rechtsseitigen Bodenteil. Im Anfangsbereich des hinteren Drittels des rechten Bodenteils sind der mittlere Längsstab 25.1 und der äußere Stab 25 mit einem rechtwinklig zu diesen Stäben angeordneten Querstab 27 verbunden. Der Bodenrahmen 21 mit der aus den Stäben 25, 26 bestehenden Umrahmung 22 und den beiden inneren Stäben 25.1 und 27 ist durch eine einstückige starre Stabkonstruktion gebildet. Im Ausführungsbeispiel sind die Stäbe als aneinandergeschweißte oder sonstwie starr miteinander verbundene Rahmenrohre aus Metall vorgesehen. Die Stäbe 25, 25.1, 26 und 27 des Bodenrahmens 21 liegen in einer gemeinsamen Bodenebene. In der Rückansicht gemäß Fig. 1 sind die stirnseitigen Stäbe 26 nicht dargestellt.
Der Bodenrahmen 21 bildet das Grundgerüst für die erfindungsgemäße Kabine. Der rechte Teil des Bodenrahmens 21 wird mit z.B. aus Kunststoff bestehenden Bodenplatten 28 versehen, die die durch den Querstab 27 unterteilten im wesentlichen rechteckförmigen Abschnitte des rechten Bodenteils schließen. Dieser Boden ist tragfähig, wobei an ihm der Beifahrerses-
sel 5 im Bereich des Querstabes 27 und im mittleren Abschnitt des rechten Bodenteils verankert ist.
Der linke Teil des Bodenrahmens 21 zwischen den Stäben 25, 25.1 und 26 ist offen ausgeführt. Infolgedessen kann der Kabinenboden 2 von oben an den Motorroller 8 herangebracht werden, wobei der linke offene Bodenteil so dimensioniert ist, daß der Motorroller 8 durch ihn hindurchsetzbar ist, bis der Bodenrahmen 21 in der Höhe der unteren Chassisbegrenzung des Motorrollers 8 zu liegen kommt, wie dies aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Der Bodenrahmen 21 ist an der rechten Außenseite in Verlängerung des Querstabes 27 mit einer das Laufrad 6 des Beiwagens tragenden Radaufhängung 61 verbunden. Diese umfaßt zweckmäßig eine verstellbare Feder-Dämpfereinheit. An der linken Seite des Kabinenbodens sind nicht näher dargestellte Aufnahmen zur lösbaren Verbindung mit gestrichelt dargestellten Stützrädern 7 an dem linken Rahmenlängsstab 25 vorgesehen.
Durch Anordnung und Dimensionierung des Laufrades 6 sowie der abnehmbaren Stützräder 7 kommt der Kabinenboden 2 in einem zur Befestigung an dem Motorroller 8 geeigneten Abstand über der Stellfläche 9 zu liegen. Im übrigen erlauben es die Stützräder 7 in Kombination mit dem Laufrad 6, daß die Kabine vor Anordnung an dem Motorroller 8 bzw. nach Abnahme von demselben auf den Rädern aufsteht, so daß sie bequem bewegbar ist.
Um den Motorroller 8 starr mit dem Kabinenboden 2 zu verbinden, sind Befestigungsstäbe 23, 24 vorgesehen. Diese geraden Stäbe sind mittels längs der Längsstäbe 25, 25.1 versetzbarer Schraubverbindungen 41, z.B. in Form von festschraubbaren, Stabenden aufnehmenden Rohrschellen, zwischen den Längsstäben 25, 25.1 angeordnet. Die Befestigungsstäbe 23, 24 können zunächst von dem Bodenrahmen 21 entfernt bereitgehalten werden, und sie können mit den Verbindungen 41 soweit in Längsrichtung verschiebbar vorgesehen sein, daß der Motorroller 8 ohne Behinderung von unten durch den Rahmen 21 in das linke Bodenteil eingesetzt wird bzw. auf diese Weise die Kabine über den Motorroller 8 gestülpt wird. Sodann werden die Befestigungsstäbe 23, 24 in ihre in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Befestigungspositionen gebracht und mittels der Schraubverbindungen 41 an den Längsstäben 25, 25.1 festgespannt. Im Ausführungsbeispiel kommen die Stäbe 23, 24 über den Stäben 25, 25.1 zu liegen.
-6-
Die senkrecht zu den Längsstäben 25, 25.1 gerichteten Befestigungsstäbe 23, 24 tragen ihrerseits in Stabrichtung verschiebbare Halterungen 42, mit denen der Motorroller 8 fest mit dem Rahmen 21 verbunden wird. Wie insbesondere aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wird der Motorroller 8 am unteren Rand des hinteren Chassisrandes an dem Stab 24 befestigt, und ebenfalls wird das tragende Motorrollerchassis im Bereich der vorderen Unterseite an dem Stab 23 befestigt. Zweckmäßig sind die Halterungen 42 in Form von Schellen und Schraubverbindungen ausgeführt, so daß die Montage und Demontage einfach und bequem vorgenommen werden kann. Durch die beschriebene Befestigung des Motorrollers 8 an dem Bodenrahmen 21 wird die Kabine kraftschlüssig abgestützt und die insbesondere beim Anfahren und Bremsen auftretenden Horizontal- und Verdrehungskräfte werden aufgenommen.
Für die Stabilisierung des Motorrollers 8 in seiner Längsachse sind zwei in ihrer Länge einstellbare strebenartige Stahlstangen vorgesehen. Die hintere Stabilisierungsstange 31 erstreckt sich im Bereich des Rahmenquerstabes 27. Sie ist einerseits seitlich am Motorrollerchassis unterhalb des Sattels 84 und andererseits am rechtsseitigen äußeren Rahmenlängsstab 25 befestigt. Die andere Stabilisierungsstange 32 ist einerseits mit dem oberen Teil der Motorrollerlenksäule 82 und andererseits mit dem vorderen Ende des rechtsseitigen vorderen Rahmenlängsstabes 25 verbunden. Die Stangen 31, 32 sind mit Kugelkupplungen 43 mit dem Längsstab 25 bzw. den genannten Teilen des Motorrollers 8 lösbar verbunden. Mit den Kugelkupplungen 43 ist erreicht, daß die Anschlußverbindungen nicht starr sind, sondern das für Stabilisierungsbewegungen erforderliche Spiel zulassen. Um eine Einstellung und Anpassung auf unterschiedliche Belastungen der Kabine vornehmen zu können, ist jede Stangenverbindung mit einem zugehörigen Stellelement 44 in ihrer Länge veränderbar und fest einstellbar.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich weist die Kabinenhaube 1 eine teilweise kugelige bzw. abschnittsweise nach außen gewölbte Form auf. Sie ist durch ein Stabwerk-Skelett gebildet. Die Stäbe sind aus Leichtmetallrohren gebildet und zu einem käfigartigen Gebilde verbunden. Im Ausführungsbeispiel umfaßt die Haube 1 zwei U-bogenförmig gewölbte Bogenrohre 10, die die Seitenaufspannung der Kabine 1 bestimmen und im Ausführungsbeispiel zweckmäßig fest, zum Beispiel durch Schweißung, mit den Längsstäben 25 der Bodenumrahmung 21 verbunden sind. Jedes Bogenrohr 10 umfaßt pfostenartige Rohrabschnitte 12, 13 sowie einen dazwischen sich erstreckenden Dachrohrabschnitt 11.
■7-
Zudem ist jede Längsseite der Haube 1 mit einem hinteren seitlichen Rohrpfosten 14 sowie einem vorderen seitlichen Rohrpfosten 14 ausgestattet. Auch diese Pfosten 14 sind zweckmäßig durch Schweißung fest mit dem Bogenrohr 10 und dem Rahmenlängsstab 25 verbunden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, verlaufen die Rohr 14 nach außen gewölbt. Im Haubendachbereich sind die Bogenrohre 10 an der Verbindungsstelle mit den Seitenrohren 14 vorn und hinten jeweils über ein nach oben gewölbtes Dachrohr 15 verbunden, wobei diese Rohre 15 ebenfalls mit den Bogenrohren 10 fest verbundene Bestandteile der Skeletthaube 1 bilden.
Um die Konstruktion der Kabinenhaube 1 zu verdeutlichen, ist sie ohne Wand-, Decken-, Tür- und Fensterteile dargestellt, wobei Fig. 1 einer Ansicht gemäß Ebene I und Fig. 2 einer Ansicht gemäß Ebenen &Pgr; in Fig.l und 3 entspricht. Die Abschnitte zwischen den Stäben bzw. Rohren der Haube 1 werden zweckmäßig mit entsprechend der Außenkrümmung gewölbten Teilen aus Kunststoff geschlossen. Für die allseitige Sicht werden die Abschnitte mit Fenstern ausgestattet, und sowohl an der Fahrerseite als auch an der Beifahrerseite werden Türöffnungen bzw. -rahmen 16 insbesondere mit den Kabineninnenraum schließenden, nicht dargestellten Türelementen vorgesehen.
Man erkennt, daß der Motorroller 8 in Verbindung mit der über ihn gestülpten Beiwagenkabine zu einem kompakten dreirädrigen geschlossenen Fahrzeug führt. Dabei ist die Kabine einteilig mit Kabinenhaube 1, Kabinenboden 2, eingebautem Beifahrersessel 5 und Laufrad 6 ausgestaltet.
Der Beifahrersitz oder -sessel 5 weist eine wie bei Personenkraftwagen übliche Bauform auf, wobei er insbesondere mit Kopfstütze und Verstellmöglichkeiten versehen ist. Zudem kann die Kabine zweckmäßig mit Anschnallgurt für den Beifahrer und auch für den Motorrollerfahrer ausgestattet werden. Mit dem erfindungsgemäßen Beiwagen-Kabinenfahrzeug lassen sich auch Personen befördern, für die eine Beförderung allein mit einem Kleinkraftrad nicht in Betracht kommt, wobei hier der Transport von Kindern mit an dem Sessel 5 angebrachtem Kindersitz sowie von älteren Personen erwähnt werden soll.
Besonders zweckmäßig ist es auch, den Beifahrersessel 5 lösbar an der Kabinenbodenplatte 28 zu befestigen, so daß er der Kabine entnommen werden kann, um Transport- und Gepäckraum zu schaffen. Ohnehin ist, wie aus Fig. 3 deutlich wird, der Bereich hinter dem Beifahrer-
-8-
sessel 5 als Gepäck/Transportraum nutzbar, so daß mit der Beiwagenkabine ohne weiteres auch Einkaufsgüter wie z.B. Getränkekästen transportiert werden können.
Wie in der Zeichnung nicht dargestellt worden ist, weist die erfindungsgemäße Beiwagenkabine selbstverständlich sämtliche für die Verkehrssicherheit erforderlichen Einrichtungen wie Beleuchtung, Blinkanlage, Scheibenwischer und Außenspiegel auf. Diese Einrichtungen lassen sich ohne weiteres an dem Kabinengehäuse anbringen. Es werden lösbare elektrische Kupplungen vorgesehen, um die elektrischen betriebenen Einrichtungen an die Stromversorgung des Kraftrades anzuschließen. Auch ist in erfindungsgemäßer Ausgestaltung vorgesehen, daß das Laufrad 6 zum Abbremsen desselben mit nicht dargestellter Bremsleitung und -einrichtung mit der Bremsanlage des Motorrollers 8 verbunden ist.

Claims (21)

-9-Ansprüche:
1. Beiwagen für Kleinkrafträder, Mofas oder dergleichen einspurige Zweiradfahrzeuge (8), umfassend ein wenigstens mit einem Laufrad (6) versehenes und einen Beifahrersitz (5) tragendes Fahrgestell, das lösbar mit dem Zweiradfahrzeug verbindbar ist, d a durch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell mit einer sowohl den Beifahrersitz (5) als auch das Zweiradfahrzeug (8) überdachenden Kabinenhaube (1) verbunden ist, die zusammen mit dem Fahrgestell eine lösbar mit dem Zweiradfahrzeug (8) verbindbare Fahrzeugkabine bildet.
2. Beiwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugkabine mit ihrer Kabinenhaube (1) derart geschlossen ausgebildet ist, daß sie Türen zum Be- und Entsteigen sowie allseitiger Sicht dienende durchsichtige Wand- und/ oder Fensterteile umfaßt.
3. Beiwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugkabine einen Bodenrahmen (21) umfaßt, der eine das Zweiradfahrzeug (8) umgebende, lösbar mit letzterem verbindbare Umrahmung (22) aufweist.
4. Beiwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen (21) wenigstens einen mit der Umrahmung (22) starr verbundenen bodenseitigen inneren Befestigungsstab (23, 24) aufweist, an dem das Zweiradfahrzeug (8) lösbar befestigbar ist, wobei zwischen Umrahmung (22) und Befestigungsstab (23, 24) offene Bodenabschnitte (29) gebildet sind, die von den Rädern (83) des Zweiradfahrzeuges (8) durchfaßt werden.
5. Beiwagen nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Längsdimension des Kabinenbodens (2) sich erstreckende Befestiungsstäbe (23, 24) des Bodenrahmens (21) vorgesehen sind, von denen einer an dem hinteren Chassisboden und ein anderer an dem vorderen Chassisboden des Zweiradfahrzeuges jeweils mit einer Arretierungshalterung (42) befestigbar ist.
- 10-
6. Beiwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstäbe (23, 24) zum Einrichten ihrer Befestigungsposition in Längsrichtung des Fahrzeugs verschiebbar oder sonstwie versetzbar an der Bodenumrahmung (22) angeordnet sind.
7. Beiwagen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstäbe (23, 24) lösbar mit dem Bodenrahmen (21) verbindbar sind.
8. Beiwagen nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen (21) mit einem mittleren Rahmen-Längsstab (25.1) in zwei Längsbodenteile unterteilt ist, von denen das eine den Beifahrersitz mit zugeordneter Bodenplattform (27) trägt, während das andere Längsbodenteil zur Aufnahme und Anordnung des Zweiradfahrzeuges (8) vorgesehen ist.
9. Beiwagen nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenhaube (1) lösbar mit dem Bodenrahmen (21) verbindbar ist.
10. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h gekennzeichnet, daß er zwei zur Kabinenlängsdimension sich quer erstreckende Stabilisierungsstäbe (31, 32) umfaßt, von denen der eine im Sattelbereich und der andere im Lenksäulenbereich mit dem Chassis des Zweiradfahrzeuges (8) verbindbar ist, wobei die Stabilisierungsstäbe (31, 32) mit ihren anderen Enden an der Beifahrerseite mit dem Kabinenfahrgestell verbindbar sind.
11. Beiwagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Stabilisierungsstäbe (31,32) mit Kugelkupplungen zum Verbinden mit einerseits dem Zweiradfahrzeug (8) und andererseits dem Kabinenfahrgestell ausgestattet sind.
12. Beiwagen nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsstäbe (31, 32) in ihrer Länge verstellbar sind.
- 11-
13. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem beifahrerseitigen Teil des Kabinenfahrgestells getragenes Laufrad (5) so positioniert ist, daß der Beifahrersitz (5) zwischen dem Laufrad (6) und dem Sattel
(84) des Zweiradfahrzeuges (8) angeordnet ist.
14. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (6) zum Abbremsen desselben mit der Bremseinrichtung des Zweiradfahrzeuges (8) verbindbar ist.
15. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Beifahrersitz (5) abnehmbar mit dem Kabinenboden (2) verbunden ist.
16. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich hinter dem Beifahrersitz (5) und der hinteren Kabinenwand ein Gepäckraum vorgesehen ist.
17. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kabinenfahrgestell an der Längsseite des Zweiradfahrzeuges (8) Aufnahmeelemente zum Ansatz von Stützrädern (7) vorgesehen sind.
18. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabinenhaube ein skelettartiges Stabwerk aus Trag- und Versteifungsstäben (10 bis 15, 23 bis 27) aufweist, wobei sie insbesondere mit gekrümmten Stäben ausgestattet ist, die ihr eine teilweise kugelförmige Kontur verleihen.
19. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß geschlossene Wand-, Decken- und/oder Bodenteile der Kabine durch eine Verkleidung aus Kunststoff gebildet sind.
20. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (10 bis 15, 23 bis 27) zur Bildung von Trag- und Versteifungsteilen der Kabine als Rohre aus Leichtwerkstoff gebildet sind.
21. Beiwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 20, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Fahrzeugkabine zur Aufnahme eines Motorrollers (8) ausgebildet ist.
DE29902604U 1999-02-09 1999-02-09 Beiwagen für Kleinkrafträder Expired - Lifetime DE29902604U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29902604U DE29902604U1 (de) 1999-02-09 1999-02-09 Beiwagen für Kleinkrafträder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29902604U DE29902604U1 (de) 1999-02-09 1999-02-09 Beiwagen für Kleinkrafträder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29902604U1 true DE29902604U1 (de) 1999-07-08

Family

ID=8069375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29902604U Expired - Lifetime DE29902604U1 (de) 1999-02-09 1999-02-09 Beiwagen für Kleinkrafträder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29902604U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1231135A3 (de) * 2001-02-07 2003-09-10 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Seitenwagen für Motorräder

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1473956A (en) 1922-06-21 1923-11-13 Harry G Eyre Attachment for motor cycles
DE1994271U (de) 1968-03-15 1968-09-19 Josef Maderer Kombination auto-motorrad.
FR2159114A5 (de) 1972-11-13 1973-06-15 Gadriot Roland
US4350359A (en) 1980-08-07 1982-09-21 Gompel James J Van Side car attachment for a motorcycle
DE3345872A1 (de) 1983-12-19 1985-06-27 Seeger, Elsa, 7463 Rosenfeld Seitenwagen fuer kraftraeder
FR2630990A1 (fr) 1988-05-06 1989-11-10 Manguelin Henri Vehicule publicitaire
DE3840851A1 (de) 1988-12-03 1990-06-07 Rudolf Schaper Vollverkleidetes motorrad mit beiwagen fuer 4 personen

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1473956A (en) 1922-06-21 1923-11-13 Harry G Eyre Attachment for motor cycles
DE1994271U (de) 1968-03-15 1968-09-19 Josef Maderer Kombination auto-motorrad.
FR2159114A5 (de) 1972-11-13 1973-06-15 Gadriot Roland
US4350359A (en) 1980-08-07 1982-09-21 Gompel James J Van Side car attachment for a motorcycle
DE3345872A1 (de) 1983-12-19 1985-06-27 Seeger, Elsa, 7463 Rosenfeld Seitenwagen fuer kraftraeder
FR2630990A1 (fr) 1988-05-06 1989-11-10 Manguelin Henri Vehicule publicitaire
DE3840851A1 (de) 1988-12-03 1990-06-07 Rudolf Schaper Vollverkleidetes motorrad mit beiwagen fuer 4 personen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Gedanken zum Rollergespann. In: Motor-Rundschau, NKZ, 14/1954, S.501

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1231135A3 (de) * 2001-02-07 2003-09-10 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Seitenwagen für Motorräder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3040740C2 (de) Kraftfahrzeug nach Art eines Motorrollers
DE2707562A1 (de) Plattform-stabilisiertes, kurvenneigendes motorfahrzeug
DE10239992A1 (de) Kraftwagen-Karosserie mit einer Tragstruktur aus großformatigen Teilmodulen
DE102008027132A1 (de) Radkraftfahrzeug und Fahrzeugtragstruktur hierfür
DE10239990A1 (de) Kraftwagen-Karosserie mit einer Tragstruktur aus großformatigen Teilmodulen
DE10127614B4 (de) Fahrrad
DE2056713A1 (de) Kraftfahrzeugrahmen
DE69830027T2 (de) Zweiradfahrzeug, ausgerüstet mit einer verstellbaren Schale,zugänglich durch Seitentüren
EP1534577A1 (de) KAROSSERIE FüR EINEN KRAFTWAGEN MIT EINER DACHSAULE
DE69921514T2 (de) Faltbarer fahrradrahmen
DE19636676C2 (de) Kabine für ein Fahrrad
EP0035134A2 (de) Mit Muskelkraft betriebenes Fahrzeug
DE29902604U1 (de) Beiwagen für Kleinkrafträder
DE3109555A1 (de) Dreiraederiges kabinenfahrrad
DE602004003185T2 (de) Aufbaustruktur für ein Kraftfahrzeug
DE4424612A1 (de) Fahrzeug mit einem Heckgepäckträger
DE3906601A1 (de) Zweirad mit sicherheitsrahmen
DE4342759C1 (de) Vorbaustruktur zur Versteifung eines Vorbaubereiches eines Personenkraftwagens
DE3308602A1 (de) Zweirad-fahrzeug mit hilfsmotor
DE102020208296B4 (de) Aufbauvorrichtung für ein Zweirad oder einen Zweiradanhänger
DE9412046U1 (de) Einspuranhänger
DE19856170A1 (de) Dreiradfahrzeug
DE202005002075U1 (de) Golfwagen
DE19958921A1 (de) Rahmenkonstruktion eines Fahrzeugfahrgestells
DE29800418U1 (de) Fahrradrahmen

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19990819

R163 Identified publications notified

Effective date: 19990823

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20020725

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20050901