DE19856170A1 - Dreiradfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Dreiradfahrzeug mit einem Vorderrad (2), zwei Hinterrädern (3, 4) und einem Trägerrahmen (1), der eine Drehlagerung (7) für eine zum Lenken des Vorderrads (2) drehbare Vorderradhalterung (5) aufweist. Durch die Erfindung wird ein solches Dreiradfahrzeug mit einer besonderen Trägerrahmenkonstruktion geschaffen, welche als Hauptträgerteile Rahmenschenkel (9, 10) umfaßt, welche sich, gesehen in vertikaler Projektion, unter Bildung einer U- oder V-Form von der Drehlagerung (7) erstrecken. Ein in solcher Weise konstruierter Trägerrahmen erlaubt bei geringem Materialeinsatz den Aufbau einer leichten, stabilen Fahrzeugkonstruktion.
Description
Die Erfindung betrifft ein Dreiradfahrzeug mit einem Vorderrad, zwei Hinterrädern und einem
Trägerrahmen, der eine Drehlagerung für eine zum Lenken des Vorderrads drehbare Vorder
radhalterung aufweist.
Es sind derartige durch Muskelkraft betriebene Dreiradfahrzeuge mit einem Mittelrohrrahmen
bekannt, wobei auf dem Mittelrohrrahmen ein einziger Sitz für eine Person montiert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe, ein neues Dreiradfahrzeug der obengenannten Art mit
einem Trägerrahmen zu schaffen, welcher eine leichte, aber dennoch stabile Gesamtkon
struktion bei geringem Materialeinsatz ermöglicht.
Erfindungsgemäß weist der Trägerrahmen als Hauptträgerteile Rahmenschenkel auf, welche
sich, gesehen in vertikaler Projektion, unter Bildung einer U- oder V-Form von der Drehlage
rung erstrecken.
Vorteilhaft können gemäß dieser Erfindungslösung Teile des Dreiradfahrzeugs, insbesondere
mehrere Sitze unter Stabilisierung der Gesamtkonstruktion in Draufsicht zwischen den Rah
menschenkeln des U- bzw. V-förmigen Trägerrahmens angeordnet werden, wobei der Trä
gerrahmen eine schützende Außenbegrenzung für das Fahrzeug bildet.
Vorteilhaft sind vor allem die Hinterräder auf der Innenseite der Rahmenschenkel angeord
net, so daß diese durch den Trägerrahmen geschützt sind.
Vorzugsweise sind die Hinterräder an den freien Enden der Rahmenschenkel angeordnet,
wobei sie jeweils in einer einen Endabschnitt des jeweiligen Rahmenschenkels und ein mit
dem Rahmenschenkel verbundenes Trägerteil umfassenden Gabel gehaltert sind. Die sol
cher Art gehalterten Hinterräder sind leicht zugänglich und können im Reparaturfall ent
sprechend bequem demontiert und montiert werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die Rahmenschenkel, gesehen in
horizontaler Projektion senkrecht zur Fahrtrichtung, gegenüber der Höhe der Drehlagerung
wenigstens teilweise abgesenkt, wobei sie sich insbesondere von der Drehlagerung zunächst
schräg nach unten erstrecken und dann in einen Bereich mit verringerter Neigung, vorzugs
weise einen horizontalen Bereich, übergehen. Durch diese Maßnahme ist ein bequemes Ein-
und Aussteigen gewährleistet, indem hierzu nur ein in geringer Einbauhöhe über dem Boden
angeordneter Abschnitt des Rahmenschenkels zu überwinden ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist ein die Rahmenschenkel verbindender Querträger
vorgesehen, wobei unter Einsparung von Material die genannten Trägerteile über den Quer
träger mit dem jeweiligen Rahmenschenkel verbunden sein können.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ferner eine sich von der Drehlagerung
zu dem Querträger erstreckender Längsträger vorgesehen, der, gesehen in vertikaler Pro
jektion, in der Mitte zwischen den beiden Rahmenschenkeln verläuft. An einem solchen
Längsträger können Antriebsmittel, wie z. B. ein in einer Muskelkraftantriebseinrichtung ver
wendetes Kettenrad, montiert sein, wobei sich eine Tretkurbel zwischen der Längsträgerein
richtung und den beiden Rahmenschenkeln erstrecken kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der Querträger Bestandteil einer
wenigstens einen Sitz umfassenden Sitzbaugruppe sein. Das heißt, die Gesamtstabilität des
Fahrzeugs bildet durch eine die Rahmenschenkel verbindende Sitzbaugruppe als selbsttra
gende Konstruktion ganz oder teilweise den zur Stabilisierung der Gesamtkonstruktion erfor
derlichen Querträger.
Vorteilhaft kann die Sitzbaugruppe wenigstens einen Transportbehälter für die Aufnahme
von Gegenständen aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein
Transportbehälter unter dem Sitz angeordnet und der Sitz ist zum Öffnen und Schließen des
Transportbehälters umklappbar. In diesem Transportbehälter können gegebenenfalls eine
Plane und Mittel zur Befestigung der Plane am Fahrzeug verstaut sein.
Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf
diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben
werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Dreiradfahrzeug in einer Seitenansicht,
Fig. 2 das Dreiradfahrzeug von Fig. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 3 eine Teildarstellung des Fahrzeugs von Fig. 1 und 2 mit umgeklappten Sitzen,
Fig. 4 bis 6 Teildarstellungen des Dreiradfahrzeugs gemäß den Fig. 1 bis 3, und
Fig. 7 eine Abwandlung des Dreiradfahrzeugs von Fig. 1 bis 6.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist in den Figuren ein Trägerrahmen eines durch Muskelkraft
antreibbaren Dreiradfahrzeugs bezeichnet. Das Dreiradfahrzeug weist ein lenkbares Vorder
rad 2 und zwei Hinterräder 3 und 4 auf. Die Räder sind luftbereift und solcher Art, wie sie für
Fahrräder verwendet werden.
Das Vorderrad ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine Gabel 5 gehaltert, die
wie die Räder 2 bis 4 ein Bauteil eines Fahrrades sein könnte.
Die Gabel 5 ist mit einem daran befestigten Schutzblech 6 ihrerseits drehbar in einer Dreh
lagerung 7 des Rahmens 1 gelagert.
An einem über die Drehlagerung 7 hinaus nach oben vorstehenden Schaftteil der Gabel 5
ein Scheinwerfer 8 angebracht, welcher mit der Gabel drehbar ist.
Der Trägerrahmen 1 weist als die wesentlichen Tragfunktionen für das Fahrzeug überneh
mende Bauteile Rahmenschenkel 9 und 10 auf, die sich von der Drehlagerung 7 derart
erstrecken, daß der Rahmen in der Draufsicht eine U-ähnliche Form aufweist. In dem gezeig
ten Ausführungsbeispiel sind die Rahmenschenkel 9 und 10 aus gebogenen Rechteckrohren
hergestellt, welche mit der Drehlagerung verschweißt sind.
Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, fällt der Trägerrahmen mit den Rahmenschenkeln 9 und 10 in
horizontaler Projektion senkrecht zur Fahrtrichtung ausgehend von der Drehlagerung 7
zunächst in Richtung zu den Hinterrädern 3 und 4 schräg nach unten ab, um sich dann bis
zum freien Ende der Rahmenschenkel annähernd horizontal zu erstrecken.
An ihren freien Enden ist zwischen den Rahmenschenkeln 9 und 10 neben den Rädern 3 und
4 eine Sitz-/Ladebaugruppe 11 angeordnet, welche zwei Sitze 13 und 14 und einen unter
den Sitzen angeordneten Transportbehälter 15 aufweist. Zwischen den Sitzen 3 und 4 ist ein
nach oben offener Ablagebehälter 12 vorgesehen.
Mit den Bezugszeichen 16 und 17 sind Radschutzbleche für die Hinterräder 3 und 4 bezeich
net, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel derart stabil ausgebildet sind, daß sie nicht
nur zur Abdeckung der Hinterräder, sondern auch als Außenseitenlehne für den Sitz 13 bzw.
14 dienen können.
Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, umfaßt die Sitz-/Ladebaugruppe sich zwischen den
Rahmenschenkeln 9 und 10 erstreckende Querträgerstangen 18 und 19. Von den Querträ
gerstangen 18 und 19 erstrecken sich Trägerfeile 23 und 24, die sowohl zur Halterung des
Transportbehälters 15 als auch zur Halterung der Hinterräder 3 und 4 dienen. Die Sitze 13 und
14 sind über nicht dargestellte Scharniere an der Querträgerstange 19 verschwenkbar
befestigt, wobei wie in Fig. 3 gezeigt ist, durch Umklappen der Sitze der Transportbehälter 15
geöffnet werden kann, d. h. die Sitzflächenteile der Sitze 13 und 14 bilden Deckel für den
Transportbehälter 15.
Mit den Bezugszeichen 21 und 22 sind von den Rahmenschenkeln 9, 10 nach oben vorste
hende Griffstangen bezeichnet.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Sitz-/Ladebaugruppe derart tragend ausgebil
det, daß für die Stabilität der Fahrzeuggesamtkonstruktion nicht allein die Querträgerstan
gen 18 und 19, sondern auch andere Teile der Sitz-/Ladebaugruppe, insbesondere der
Transportbehälter 15, maßgebend sind.
Die sich von den Querträgern 18 und 19 erstreckenden Trägerteile 23 und 24 bilden jeweils
zusammen mit einem Endabschnitt des Rahmenschenkels 9 bzw. 10 eine Gabel, in welcher
das Hinterrad 3 bzw. 4 gelagert ist.
Wie am Beispiel des Hinterrades 3 aus Fig. 4 entnommen werden kann, ist die Radachse auf
einer Seite an einem über den Transportbehälter 15 nach hinten überstehenden Abschnitt
des Trägerteils 23 und am anderen Ende in einer mit dem Rahmenschenkel verbundenen
Trägerplatte 25 gehalten. Durch diese Konstruktion sind die Hinterradbefestigungen leicht
zugänglich und die Hinterräder dementsprechend bequem montier- und demontierbar.
Wie insbesondere Fig. 6 zu entnehmen ist, umfaßt die Rahmenbaugruppe 1 neben den Trä
gerschenkeln 9 und 10 übereinander angeordnete Mittelschenkel 26 und 27, welche sich
von der Drehlagerung 7 erstrecken und mit der Querträgerstange 18 bzw. 19 verbunden
sind.
Zwischen den Mittelschenkeln 26 und 27 erstreckt sich ein Verbindungsschenkel 18, wobei an
der Verbindungsstelle zwischen dem Verbindungsschenkel 28 und dem unteren Mittel
schenkel 26 eine Drehlagerung 29 für ein Kettenrad 30 gebildet ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist das Kettenrad 30 beidseitig mit einer Tretkurbel 31 bzw. 32 ver
bunden. Die Pedale 33 aufweisenden Tretkurbeln 31, 32 sind jeweils an ihrem dem Kettenrad
30 abgewandten Ende an einem der Rahmenschenkel 9 und 10 drehbar gelagert.
Mit dem Bezugszeichen 34 ist eine um das Kettenrad 30 gelegte Kette bezeichnet, über wel
che ein Kettenrad 35 antreibbar ist. Ein die Kette 34 abdeckender Kettenschutz 36 ist nur in
Fig. 2 gezeigt. Das Kettenrad 35 ist mit einer an einem Trägerteil 20 und dem Trägerteil 23
gelagerten Welle 37 verbunden, an deren dem Kettenrad 35 abgewandten Ende ein Ket
tenrad 38 angebracht ist. Die Drehung des Kettenrads 38 ist über eine Kette 39 schließlich
auf ein mit dem Hinterrad 3 verbundenes Kettenrad 40 übertragbar.
Mit dem Bezugszeichen 41 ist ein an dem oberen Mittelschenkel 27 drehbar gelagerter Lenk
hebel mit einem Handgriff 42 bezeichnet, an dessen dem Handgriff 42 entgegengesetzten
Ende eine Stange 43 angelenkt ist, welche an ihrem dem Hebel 41 abgewandten Ende bei
44 in Gelenkverbindung mit der Gabel 5 steht.
Bei dem Handgriff 42 ist ein Handbremshebel 45 angebracht, über den eine nicht gezeigte,
auf die Hinterräder 3 und 4 wirkende Bowdenzugbremse betätigt werden kann.
Es wird nun auf Fig. 7 Bezug genommen, wo eine Modifikation des vorangehend beschrie
benen Dreiradfahrzeugs dargestellt ist, welche sich von diesem Dreiradfahrzeug dadurch
unterscheidet, daß eine Sitz-/Ladebaugruppe 11a nicht zwei Sitze, sondern anstelle des zwei
ten Sitzes einen nach oben offenen Transportbehälter 47 aufweist, der in vielfältiger Weise
z. B. zum Transport von Gepäck, Handwerkergerätschaften und -material u. dgl. verwendet
werden kann.
Die vorangehend beschriebene Dreiradkonstruktion läßt insbesondere wegen der besonde
ren Gestaltung ihres Trägerrahmens eine materialsparende und dementsprechend leichte
Bauweise zu, durch die das Dreiradfahrzeug auch bei Benutzung durch nur eine Person wie
ein Fahrrad mit verhältnismäßig geringer Kraftanstrengung bewegbar ist. Die Beweglichkeit
läßt sich natürlich noch weiter verbessern, wenn von der hier verwendeten Stahlkonstruktion
des Trägerrahmens zu einer Aluminiumkonstruktion übergegangen wird.
Durch die zu den Hinterrädern hin abnehmende Einbauhöhe der Rahmenschenkel 9 und 10
kann bequem in das Fahrzeug ein- und aus dem Fahrzeug ausgestiegen werden. Ein Benut
zer übersteigt die Rahmenschenkel, wobei er in Draufsicht gesehen innerhalb des Fahrzeugs
seine Füße wieder auf den Erdboben aufsetzen und aus dieser Position bequem in einem
der Sitze 3, 4 Platz nehmen kann. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht die Sitz
höhe etwa der Höhe einer Stuhlsitzfläche.
Das Vorderrad läßt sich zumindest in einer der beiden Drehrichtungen um 90° einschlagen,
so daß sich das Fahrzeug nahezu auf der Stelle drehen kann. Eine solche Drehung kann,
wenn das Fahrzeug wie im vorliegenden Fall nur über ein Hinterrad angetrieben wird, ein
fach durch Betätigung einer oder beider der Pedalkurbeln 30, 32 bewirkt werden.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen weisen die Hinterräder 3 und 4 bzw. 3a und 4a
einen Freilauf aus. Es wäre aber auch denkbar, zwischen dem Antriebszahnrad 40 und dem
angetriebenen Rad eine starre Verbindung herzustellen, so daß durch Rückwärtstreten der
Pedalkurbeln 31, 32 das Dreiradfahrzeug rückwärts bewegt werden kann.
Bei der Lenkung des Fahrzeuges bewegt sich der Scheinwerfer mit dem gelenkten Vorderrad
mit und richtet seinen Lichtschein vorteilhaft daher in die Richtung, in welche die Fahrt
gehen soll.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Tretkurbeln 31 und 32 über das Kettenrad 30
starr miteinander verbunden. Es wäre denkbar, für die Tretkurbeln 31 und 32 unabhängig
voneinander einen Freilauf vorzusehen, so daß nur einer von beiden Benutzern bei der Fahrt
eine Tretbewegung auszuführen braucht.
Jeder der Tretkurbeln 31 und 32 könnten unabhängig voneinander Antriebsübertragungs
mittel zum Antrieb des jeweiligen, auf der betreffenden Seite befindlichen Hinterrades zuge
ordnet sein.
Zum bequemen Ein- und Aussteigen könnte der Rahmen über das in den gezeigten Ausfüh
rungsbeispielen gezeigte Maß hinaus weiter abgesenkt sein, wobei sich eine solche Absen
kung auf den Ein- und Ausstiegsbereich beschränken könnte. Es bietet sich ferner an, in dem
Transportbehälter eine Dachplane und Stützelemente für die Dachplane unterzubringen,
wobei an dem Fahrzeug dann zweckmäßig Vorkehrungen zur Anbringung der Stützele
mente getroffen sind. Die Sitze können durch eine bespannte Rohrkonstruktion mit geringem
Gewicht gebildet sein.
Hauptsächlich ist das beschriebene Dreiradfahrzeug zur Bewegung an frischer Luft im Rah
men der Freizeitgestaltung gedacht, wobei gegenüber einem Tandemfahrrad u. a. der Vor
teil besteht, daß die Benutzer nebeneinander sitzen und dementsprechend weitaus beque
mer miteinander kommunizieren können.
Das Fahrzeug könnte, z. B. modifiziert durch eine Handkurbeleinrichtung, ferner von Behinder
ten benutzt werden, insbesondere für Fahrten über größere Entfernungen, für die ein Behin
dertenrollstuhl ungeeignet wäre.
Schließlich kommt das beschriebene Dreiradfahrzeug als Zusatzausrüstung für Wohnwagen
in Betracht, wobei daran zu denken ist, das Fahrzeug über seine Rahmenschenkel an ent
sprechenden, an einer Wohnwagenrückwand angebrachten Halterungen an dem Wohn
wagen zu befestigen.
Abweichend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel kommt auch eine gefederte Version
des Dreiradfahrzeugs in Betracht.
Claims (12)
1. Dreiradfahrzeug mit einem Vorderrad (2), zwei Hinterrädern (3, 4) und einem Trägerrah
men (1), der eine Drehlagerung (7) für eine zum Lenken des Vorderrads (2) drehbare
Vorderradhalterung (5) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Trägerrahmen (1) als Hauptträgerteile Rahmenschenkel (9, 10) umfaßt, welche
sich, gesehen in vertikaler Projektion, unter Bildung einer U- oder V-Form von der
Drehlagerung erstrecken.
2. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterräder (3, 4) auf der Innenseite der Rahmenschenkel (9, 10) angeordnet
sind.
3. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterräder an den freien Enden der Rahmenschenkel (9, 10) angeordnet sind.
4. Dreiradfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterräder (3, 4) jeweils in einer einen Endabschnitt des jeweiligen Rahmen
schenkels (9, 10) und ein mit dem Rahmenschenkel (9, 10) verbundenes Trägerteil (23, 24)
umfassenden Gabel gehaltert sind.
5. Dreiradfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rahmenschenkel (9, 10), gesehen in horizontaler Projektion senkrecht zur Fahrt
richtung, gegenüber der Höhe der Drehlagerung (7) wenigstens teilweise abgesenkt ist.
6. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rahmenschenkel (9, 10), gesehen in horizontaler Projektion senkrecht zur Fahrt
richtung, sich von der Drehlagerung (7) zunächst schräg nach unten erstrecken und
dann in einen Bereich mit verringerter Neigung, vorzugsweise horizontalen Bereich
übergehen.
7. Dreiradfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein die Rahmenschenkel (9, 10) verbindender Querträger (18, 19) vorgesehen ist.
8. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerfeile (23, 24) über den Querträger (18, 19) mit dem jeweiligen Rahmen
schenkel (9, 10) verbunden sind.
9. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine sich, in vertikaler Projektion in der Mitte zwischen den Rahmenschenkeln (9, 10),
von der Drehlagerung (7) zu der Querträgereinrichtung (18, 19) erstreckende Längsträ
ger (26-28) vorgesehen ist.
10. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querträger (18, 19) Bestandteil einer wenigstens einen Sitz (13, 14) für eine Person
umfassenden Sitzbaugruppe (11) ist.
11. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzbaugruppe (11) wenigstens einen Transportbehälter (15, 47) für die Auf
nahme von Gegenständen umfaßt.
12. Dreiradfahrzeug nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Transportbehälter (15) unter dem Sitz (13, 14) angeordnet und der Sitz (13, 14)
zum Öffnen und Schließen des Transportbehälters (15) umklappbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19856170A DE19856170A1 (de) | 1998-12-05 | 1998-12-05 | Dreiradfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19856170A DE19856170A1 (de) | 1998-12-05 | 1998-12-05 | Dreiradfahrzeug |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19856170A1 true DE19856170A1 (de) | 2000-06-15 |
Family
ID=7890097
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19856170A1 (de) |
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- 1998-12-05 DE DE19856170A patent/DE19856170A1/de not_active Withdrawn
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