DE29901222U1 - Vorratsbehältnis - Google Patents
VorratsbehältnisInfo
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- B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
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- B65G47/1407—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl
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Description
DIPL-ING. GUIDO ENGELHARDT PATENTANWALT 88045 Friedrichshafen
Nagel & Müller GmbH
88367 Hohentengen
88367 Hohentengen
Vorratsbehältnis
Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorratsbehältnis zur Lagerung von Kleinteilen, die
sporadisch einer Verarbeitungsmaschine zuzuführen sind.
Bei der Montage von Geräten oder ähnlichen Bauteilen benötigte Kleinteile werden
vielfach in Säcken bevorratet und von Zeit zu Zeit in einen z. B. in eine Fertigungsstraße integrierten Speicher eingefüllt. Da jedoch die Kapazität derartiger
Speicher gering ist, muß in relativ kurzen Zeitabständen eine Nachfüllung
vorgenommen werden, auch sind diese Speicher nahezu ständig zu überwachen, um eine Unterbrechung der Montage aufgrund von Materialmangel zu vermeiden.
Die Bestückung der Speicher mit Kleinteilen ist somit sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig, so daß dadurch ein hoher Fertigungskostenanteil hervorgerufen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es demnach, einen Vorratsbehälter zur Lagerung von
Kleinteilen zu schaffen, in dem nicht nur eine große Stückzahl der zu verarbeitenden
Bauteile bevorratet werden kann, sondern mittels dem es auch möglich ist, bei Bedarf die Teile einer nachgeschalteten Vorrichtung gegebenenfalls selbsttätig
zuzuführen. Der dazu erforderliche Bauaufwand soll gering gehalten werden, dennoch sollen eine hohe Betriebssicherheit, ohne daß es einer Überwachung des
Vorratsbehältnisses bedarf, und eine störungsfreie Funktion über einen längeren
Zeitraum gewährleistet sein.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß in einem vertikal
ausgerichteten im Querschnitt rechteckigen Gehäuse ein die Kleinteile tragendes Band eingesetzt ist, das mit einem Ende an dem Gehäuse befestigt und dessen
anderes Ende zur Zuführung der Kleinteile zu einer Auslaßöffnung des Gehäuses vorzugsweise gesteuert verstellbar ist.
Zweckmäßig ist es hierbei, das verstellbare Ende des Bandes auf einer Rolle, die mit
Hilfe eines vorzugsweise gesteuert einschaltbaren Getriebemotors oder einer Handkurbel antreibbar ist, aufzuwickeln.
Die in dem Gehäuse vorgesehene Auslaßöffnung sollte vertikal über dem ortsfest
gehaltenen Ende des Bandes, vorzugsweise sich über die gesamte Breite des Gehäuses erstreckend, in dieses eingearbeitet ist, so daß die bevorrateten Kleinteile
durch die Verstellbewegung des Bandes unmittelbar der Auslaßöffnung zugeführt werden.
Des weiteren ist es vorteilhaft, zur Lageerkennung des Bandes, insbesondere zur
Ermittlung von dessen Endlagen, das Gehäuse mit einer oder mehreren Lichtschranken, das Band mit an diesem angebrachten und mit Näherungsschaltern
zusammenwirkenden Schaltfahnen, mit Farbleisten oder dgl. zu versehen.
Außerdem ist es angebracht, um die Bedienung zu erleichtern, zumindest eine der
Seitenwände des Gehäuses, vorzugsweise eine der beiden senkrecht zur Verstellrichtung des Bandes angeordneten Seitenwänden, höhenverstellbar oder
aufklappbar auszubilden ist und/oder ganz oder teilweise aus einem transparenten
Werkstoff herzustellen.
Wird ein Vorratsbehältnis zur Lagerung von Kleinteilen gemäß der Erfindung
ausgebildet, so ist nicht nur eine außerordentlich hohe Speicherkapazität, die
Wird ein Vorratsbehältnis zur Lagerung von Kleinteilen gemäß der Erfindung
ausgebildet, so ist nicht nur eine außerordentlich hohe Speicherkapazität, die problemlos an den jeweiligen Einsatzzweck anzupassen ist, gegeben, sondern es ist
auch sichergestellt, daß die in großer Menge bevorrateten Kleinteile im Bedarfsfall
einer nachgeschalteten Vorrichtung selbsttätig zugeführt werden können, ohne daß
es einer Überwachung des Vorratsbehältnisses bedarf. Der Antrieb der Rolle, auf die
das verstellbare Ende des in dem Gehäuse eingesetzten Bandes aufgewickelt wird,
kann nämlich z. B. in Abhängigkeit von der Anzahl der montierten Geräte oder der
auf der nachgeschalteten Vorrichtung noch vorhandenen Teile gesteuert werden, so
daß lediglich von Zeit zu Zeit die Höhenlage des Bandes zu verändern ist, um Kleinteile der Auslaßöffnung des Vorratsbehältnisses zuzuführen.
Des weiteren ist von Vorteil, da sich das Band der Formgebung des Gehäuses
anpaßt, daß dessen Innenraum somit nahezu vollständig genutzt werden kann. Auch
ist das Gehäuse schnell befüllbar oder ohne Schwierigkeiten mit andersartigen Teilen zu bestücken, da zur Entnahme noch eingelagerter Teile lediglich das Band
aufzuwickeln ist. Mit geringem Bauaufwand wird demnach ein Vorratsbehältnis geschaffen, durch das die Zuführung von Kleinteilen zu einer nachgeschalteten
Vorrichtung in einem erheblichen Maße vereinfacht wird und das nahezu keine Überwachung erfordert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung
ausgebildeten Vorratsbehältnisses zur Lagerung von Kleinteilen dargestellt, das nachfolgend im einzelnen erläutert ist. Hierbei zeigt:
25
Figur 1 das Vorratsbehältnis in Vorderansicht
und
Figur 2 das Vorratsbehältnis nach Figur 1 in Draufsicht, teilweise
ausgebrochen.
wesentlichen aus einem im Querschntit rechteckigen Gehäuse 11 und einem in
diesem verstellbar eingesetzten Band 21, auf das die Kleinteile 2 in großer Anzahl
lagern. Mit einem Ende 22 ist das Band 21 mit Hilfe einer durch Schrauben 18
gehaltenen Leiste 17 unmittelbar unter einer in das Gehäuse 11 eingearbeiteten und
mit einer Ablaufrinne 13 ausgestatteten Auslaßöffnung 12 an dem Gehäuse 11
befestigt, mit dem anderen Ende 23 ist dagegen das Band 21 ebenfalls mit einer durch Schrauben 29 gehaltenen Klemmleiste 28 an einer Rolle 24 befestigt, die
durch einen Getriebemotor 25 gesteuert antreibbar ist. Wird der Getriebemotor 25
eingeschaltet, wird die Länge des Bandes 21 durch Aufwickeln auf der Rolle 24 verkürzt, so daß die auf dem Band 21 lagernden Kleinteile 2 der Auslaßöffnung 12
zugeführt werden und über die Ablaufrinne 13 in die Vorrichtung 3 gelangen.
Um die Kleinteile 2 auf einfache Weise in das Gehäuse 11 einfüllen zu können, ist
die eine der beiden senkrecht zur Verstellrichtung des Bandes 21 angeordnete Seitenwand 14, 14' zweiteilig gestaltet. Das obere Wandteil 14' kann mit Hilfe eines
Griffstückes 15 abgesenkt werden, so daß das Band 21 gut zugänglich ist.
Außerdem besteht das Wandteil 14' aus einem transparenten Werkstoff, eine Sichtkontrolle des Inneren des Vorratsbehältnisses 1 ist somit ohne weiteres
möglich.
Zur Lageerkennung des Bandes 21 ist des weiteren in das Gehäuse 11 eine
Lichtschranke 16 eingebaut, ferner ist in das Band 21 eine Leiste 26 eingesetzt, die
als Schaltfahne mit einem an dem Gehäuse 11 angebrachten induktiven
Näherungsschalter 27 zusammenwirkt. Mit Hilfe der Lichtschranke 16 ist somit die
eine Endlage des Bandes 21, in der das Vorratsbehältnis 1 die größte
Speicherkapazität aufweist, mittels des induktiven Näherungsschalters 27 dagegen
die andere Endlage, in der das Vorratsbehältnis 1 gewissermaßen entleert ist, erkennbar. Die entsprechenden Signale können in einer nicht dargestellten
Steuereinrichtung ausgewertet werden, so daß der Getriebemotor 25 entsprechend zu steuern ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Vorrichtung 3 mit einem
Sensor zu versehen, um dieser je nach Bedarf durch Verkürzung des Bandes 21 eine entsprechende Anzahl der Kleinteile 2 zuzuführen. Mit Hilfe des
zu steuern ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Vorrichtung 3 mit einem
Sensor zu versehen, um dieser je nach Bedarf durch Verkürzung des Bandes 21 eine entsprechende Anzahl der Kleinteile 2 zuzuführen. Mit Hilfe des
Vorratsbehältnisses 1 kann somit eine große Menge an Kleinteilen 2 bevorratet, aber
dennoch bei Bedarf der Vorrichtung 3 selbsttätig zugeführt werden.
18. Januar 199s
A6149ae-I
A6149ae-I
Claims (1)
- DIPL-ING. GUIDO ENGELHARDT PATENTANWALT88045 FriedrichshafenNagel & Müller GmbH88367 Hohentengen 15Schutzansprüche:1. Vorratsbehältnis (1) zur Lagerung von Kleinteilen (2), die sporadisch einerVerarbeitungsmaschine (3) zuzuführen sind,dadurch gekennzeichnet,daß in einem vertikal ausgerichteten im Querschnitt rechteckigen Gehäuse (11) ein die Kleinteile (2) tragendes Band (21) eingesetzt ist, das mit einem Ende (22) an dem Gehäuse (11) befestigt und dessen anderes Ende (23) zur Zuführung der Kleinteile (2) zu einer Auslaßöffnung (12) des Gehäuses (11) vorzugsweise gesteuert verstellbar ist.2. Vorratsbehältnis nach Anspruch 1, dadurcrT gekennzeichnet,daß das verstellbare Ende (23) des Bandes (21) auf einer Rolle (24), die mit Hilfe eines vorzugsweise gesteuert einschaltbaren Getriebemotors (25) oder einer Handkurbel antreibbar ist, aufwickelbar ist. 53. Vorratsbehältnis nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,daß die in dem Gehäuse (11) vorgesehene Auslaßöffnung (12) vertikal über dem ortsfest gehaltenen Ende (22) des Bandes (21), vorzugsweise sich über die gesamte Breite des Gehäuses (11) erstreckend, in dieses eingearbeitet ist.4. Vorratsbehältnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet,daß zur Lageerkennung des Bandes (21), insbesondere zur Ermittlung von dessen Endlagen, das Gehäuse (11) mit einer oder mehreren Lichtschranken (16), das Band (21) mit an diesen angebrachten mit Näherungsschaltern zusammenwirkenden Schaltfahnen (26), mit Farbleisten oder dgl. versehen ist.5. Vorratsbehältnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet,daß zumindest eine der Seitenwände (14, 14') des Gehäuses (11), vorzugsweise eine der beiden senkrecht zur Verstellrichtung des Bandes (21) angeordneten Seitenwand (14'), höhenverstellbar oder aufklappbar ausgebildet ist.6. Vorratsbehältnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, 5daß zumindest eine der Seitenwände (14, 14') des Gehäuses (11), vorzugsweise eine der beiden senkrecht zur Verstellrichtung des Bandes (21) angeordneten Seitenwand (14') ganz oder teilweise aus einem transparenten Werkstoff hergestellt ist. 1011.Januar 1999 A 6149a e-l
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29901222U DE29901222U1 (de) | 1999-01-25 | 1999-01-25 | Vorratsbehältnis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29901222U DE29901222U1 (de) | 1999-01-25 | 1999-01-25 | Vorratsbehältnis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE29901222U1 true DE29901222U1 (de) | 1999-05-12 |
Family
ID=8068430
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29901222U Expired - Lifetime DE29901222U1 (de) | 1999-01-25 | 1999-01-25 | Vorratsbehältnis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29901222U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2168891A1 (de) * | 2008-09-30 | 2010-03-31 | Pharmacie Automatisme SAS | Device for vertical transport of objects |
| CH720807A1 (de) * | 2023-05-25 | 2024-11-29 | Ferag Ag | Übernahmeeinrichtung für eine sortieranlage und eine sortieranlage |
-
1999
- 1999-01-25 DE DE29901222U patent/DE29901222U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2168891A1 (de) * | 2008-09-30 | 2010-03-31 | Pharmacie Automatisme SAS | Device for vertical transport of objects |
| FR2936500A1 (fr) * | 2008-09-30 | 2010-04-02 | Pharmacie Automatisme | Dispositif de transport vertical d'objets. |
| CH720807A1 (de) * | 2023-05-25 | 2024-11-29 | Ferag Ag | Übernahmeeinrichtung für eine sortieranlage und eine sortieranlage |
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