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DE29824948U1 - Werkzeug zur Verarbeitung, Verdichtung, Glätten und Nachbearbeitung von allen plastischen Fugenmassen - Google Patents

Werkzeug zur Verarbeitung, Verdichtung, Glätten und Nachbearbeitung von allen plastischen Fugenmassen

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Publication number
DE29824948U1
DE29824948U1 DE29824948U DE29824948U DE29824948U1 DE 29824948 U1 DE29824948 U1 DE 29824948U1 DE 29824948 U DE29824948 U DE 29824948U DE 29824948 U DE29824948 U DE 29824948U DE 29824948 U1 DE29824948 U1 DE 29824948U1
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DE
Germany
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joint
tool
plastic
tools
joints
Prior art date
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DE29824948U
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Individual
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
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    • E04F21/1652Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers for smoothing and shaping joint compound to a desired contour
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    • E04F21/1655Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers for finishing corner joints
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    • E04F21/32Putty knives; Putty removers

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

13. März 2003 ,. .. .. MüJler-&Bgr;&rgr;&iacgr;&eacgr; &«Peftner
Anmelder: Lutz Keidel
"Zwei Werkzeuge zur Verarbeitung, Verdichtung, Glätten und Nachbearbeitung
von allen plastischen Fugenmassen"
Unser Zeichen: K 3024 - ds / bz
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zur Verarbeitung, Verdichtung, Glätten und Nachbearbeitung von plastischen Fugenmassen und auf einen Satz von solchen Werkzeugen.
Es sind Fugenschaber bzw. Werkzeuge zum Ausformen von Fugen aus dauerelastischen Silikon-Verfugungsmasse oder dergleichen bekannt.
A) Abdichtungsarbeiten im Metallbau
In Bereichen, in dem eine exakte Abdichtung erzielt werden muß, und kein Dichtungsgummi verwendet werden kann, wird in der Regel eine plastische Fugenmasse aufgetragen, die aufgrund der Korrosionsvorbeugung ohne Trennflüssigkeit mit dem Finger abgezogen wird. Dabei sind Abklebearbeiten auf Fugenbreite und Randnacharbeiten (siehe Fliesenarbeiten) erforderlich. Fugenmasseausgleichsaufträge sind nicht mehr möglich, da das plastische Fugenmaterial aufgrund der "Fingerverfettung " keine Einheit mehr bilden kann.
Weiterhin kann es aufgrund des uneinheitlichen Dichtmassenauftrags schon zu unschönen Ergebnissen beim Abzug der Masse kommen. Insbesondere bei Verglasungsarbeiten für den Außenbereich wird deshalb Dichtungsgummi benutzt, der aber in den Eckverbindungen nicht exakt abdichtet und somit der Korrosion am Metallkörper Vorschub leistet.
B) Glasverdachungen (Wintergärten)
Bei Glasverdachungen mußte ein Abdichtband/Puffer zwischen Tragkonstruktion/Abdeckleisten und Verglasung eingezogen werden. Dieses Abdichtband/Puffer wird vor der Verglasung in die aufnehmende Öffnung der Verglasung eingelegt. Nachdem die Verglasung eingeschoben/aufgelegt ist, wird ein
13.03.03 2 MüHer-BorÄ&ßariner
;;;rvij,vi.i.j
weiteres Band auf gleicher Stelle als oberes AbdichttfanbVFOffer für die Deckleiste aufgelegt. Bei der Montage/Verschraubung verrutscht oft das o.a. Band oder wellt auf. Dadurch wird eine vollkommene Abdichtung verhindert bzw. eine solche kann in Eckbereichen nicht erfolgen.
5
C) Installateurbereich
In diesem Bereich werden bei Sanitärinstallationen (Waschbecken, Toiletten, Duschkabinen, etc.) die unterschiedlichsten Fugenausformungen, Winkel (180°, 90°) sowie 45°-Winkel mit unterschiedlichen Schenkellängen benötigt. Das plastische Fugenmaterial zur Abdichtung reicht dabei von Silikon, Akryl bis hin zum Dichtkitt. Hierbei mußte auf eine Vielzahl von Einmalwerkzeugen (auf den erforderlichen Winkel/Form zugeschnittenes Holzstück) zurückgegriffen werden oder es konnten nur bestimmte Winkel/Formen und bestimmte Fugenmassen mit den bekannten Werkzeugen erzeugt werden. Wie bei den allgemeinen Fließenarbeiten beschrieben (s.u.), mußten die Fugen arbeitszeitintensiv abgeklebt und nachgereinigt werden.
D) AbdichWVerfugungsarbeiten von Bewegungs-/Abdichtfugen im Fließenbereich. Die herkömmliche Methode zur Verfugungs- oder Abdichtungsarbeiten ist, daß die zu bearbeitende Fuge gereinigt und entfettet wird. Danach wird sie in der gewünschten Breite und Länge mit dünnem Klebeband abgeklebt. Die Abklebung erfolgt, um ein Verschmieren durch aufpilzendes abgezogenes Fugenmaterial auf den Auftragsuntergrund zu verhindern und im Bereich von T-Anschlußfugen (Wand-/Bodenbereich) ein unebenes Fugenbild durch Hineinrutschen (s. weiter unten) des Werkzeuges zu vermeiden.
Diese Abklebevorarbeiten beanspruchen den größten Teil der Gesamtarbeitszeit, da die Abklebung exakt auf die Fugenbreite gebracht werden muß, um ein einheitliches Verfugungsbild in der plastischen Fugenmasse zu erzeugen.
30
Das plastische Fugenmaterial wird danach in die Fuge eingebracht. Dabei gibt es schon erhebliche Schwierigkeiten, um die richtige Füllmenge so in die Fuge einzubringen, daß das Arbeitswerkzeug, mit dem die Fugenmasse bearbeitet werden soll, nicht zu oft gereinigt werden muß.
13.03.03 3 WyJler-Bore &.P»1ner
Das plastische Fugenmaterial muß demnach so aufgetragen werden, daß es hauchdünn über die gewünschte Form der Fuge massenmäßig aufquillt. Dies deshalb, daß es nicht über das arbeitende Werkzeug aufpilzt und zwecks Vermeidung von Verschmierungen des Auftragsuntergrundes über den Abklebebereich hinaus zu oft gereinigt werden muß.
Muß das Werkzeug zu oft gereinigt werden, gibt es häßliche Ansatz-/Absatzspuren im plastischen Fugenmaterial. Es bedarf deshalb handwerklicher Kenntnis und Geschick allein den Fugenmassenauftrag richtig zu bewerkstelligen. Dies hat zur Folge, daß sich sogar ein eigener Berufsstand entwickelt hat (Fugendienste), der aufgrund Erfahrung und Geschick den Mengenbedarf der plastischen Fugenmassen intuitiv richtig aufbringt und damit dem Fugenideal ziemlich nahe kommt.
Die Fugenmasse wird dann mit einer Trennflüssigkeit besprüht, um ein Verkleben der Fugenmasse mit dem Werkzeug zu verhindern. Falls darauf verzichtet wird, muß das Werkzeug/Einmalwerkzeug in diese Trennflüssigkeit eingetaucht werden.
Die Folge von einem Benetzen der plastischen Fugenmasse oder des Werkzeugs/Einmalwerkzeugs ist, daß in der Regel die gewünschte Ausformung des plastischen Fugenmaterials bei dieser Verarbeitungsweise gewährleistet ist, aber die Verklebung/Abdichtung (der eigentliche Zweck) des plastischen Fugenmaterials mit dem Untergrund unvollkommen ist.
Dies deshalb, weil beim Bespritzen die Trennflüssigkeit hinter dem Fugenmaterial und somit auf den Auftragsuntergrund kommt und damit die vollkommene Verklebung des plastischen Fugenmaterials aufgrund der Trennwirkung meist im Lippenbereich und T-Anschlußfugen (senk-/waagrechten Bereichen) verhindert.
Dies gilt auch, wenn das Werkzeug in das o.a. Trennmittel getaucht wird, wobei das Werkzeug ausreichend benetzt werden muß. Dabei tropft i.d.R. auch die Trennflüssigkeit auf den Arbeitsuntergrund und Fugenmasse mit dem o.a. Effekt.
13.03.03 4 ., .. Müller-Bote &.l?aEtner
Weiterhin bildet die Trennflüssigkeit einen Film (ähnlich "Aquapfaning) zwischen plastischer Fugenmasse und Werkzeug, der in einer Art Bugwelle vor dem Werkzeug vorweg geschoben wird. Die Trennflüssigkeit läuft dabei öfters über die Fugenmasse hinaus und verhindert ebenfalls eine optimale Verklebung der plastischen Fugenmasse im Lippenbereich.
Diese unvollkommene Verklebung im Lippenbereich sowie in den T-Anschlußfugen (senk-/waagrechten Bereichen) mit dem Auftragsuntergrund ist immer eine Schmutz-, Keim- oder Pilznische, die in hygienisch hoch sensiblen Bereichen (z.B.: Krankenhäuser-OP) tunlichst vermieden werden sollte. Desgleichen führt dies immer wieder in Naßbereichen (z.B. Duschen/Badewannen) nach einiger Zeit zur Schimmelbildung.
Beim Abzug in der gewünschten Form bleibt immer ein kleiner Absatz zwischen Abklebung und plastischer Fugenmasse, der nach Entfernen der Abklebung unregelmäßig - meist mit dem Finger - nachgeglättet werden muß. Verzichtet man darauf, ist der kleine Absatz zwischen plastischer Fugenmasse und Auftragsuntergrund ebenfalls immer Ansatzpunkt für Schmutz-, Keim- oder Pilznischen.
Das abgehobene plastische Fugenmaterial kann nicht wieder benutzt werden, da durch die Trennflüssigkeit das plastische Fugenmaterial keine Einheit mehr bildet. Mit dem Abzug ist die weitere Bearbeitung der Fugenmasse nicht mehr möglich (Trennflüssigkeit); sollte ein nicht formausfüllender Fugenmassenauftrag zu einem unschönen Fugenbild geführt haben oder wurde die Schenkellänge des Winkels zu groß gewählt, muß man sich damit begnügen oder die Fuge arbeitsintensiv erneut ausreinigen und von vorne beginnen.
Weiterhin haben alle bekannten Werkzeuge eines gemeinsam, daß von den Ecken heraus zur Mitte hin gearbeitet werden muß. Dies deshalb, weil auch das plastische Fugenmaterial in einer Art Bugwelle vor dem Werkzeug anschwillt und als Konsequenz in den Ecken unschöne Ergebnisse geben würde. Aus diesem Grund waren unschöne Absatz-/Ansatzspuren im plastischen Fugenmaterial aufgrund der Bearbeitung mit Trennflüssigkeit zwangsläufig.
13.03.03 5 Müler-Bofe.&Peftner
Für eine Badverfugung muß der Fachmann bei VerfugungS'/Abdichtungsarbeiten auf eine Vielzahl von selbstgefertigten Einmalwerkzeugen oder bekannten Werkzeugen zurückgreifen, um die unterschiedlichsten bauseits geforderten Formen (Winkel u. deren Schenkellängen, Hohlkehlen etc) zu bedienen und höchster Ausformungsqualität gerecht zu werden.
Des weiteren können mit diesen Werkzeugen bearbeitete plastische Fugenmassen nicht mehr nachbearbeitet werden, da diese Werkzeuge zur Vermeidung der Verklebung mit der Fugenmasse Trennflüssigkeit zur Verarbeitung benötigen. Eine optimale Verklebung im Lippenbereich der Fugenmassen darf aufgrund dessen angezweifelt werden.
Diese unvollkommene Verklebung ist immer Schmutz-, Pilz u. Keirnnische, die in hygienisch hoch sensiblen Bereichen (Krankenhaus-OP) tunlichst vermieden werden soll.
DE 85 03 947.0 U1 offenbart ein Werkzeug zum Ausformen von Fugen aus dauerelastischer Silikon-Verfugungsmasse oder dergleichen, welches ein Griffteil und einen abgerundeten Fugenausformungsabschnitt aufweist, der mittels eines keilförmigen Übergangsabschnittes einstückig mit dem Griffteil verbunden ist.
So hat ein in DE 85 03 947 U1 beschriebenes Werkzeug nur die Ausformungsmöglichkeit einer Hohlkehle, darüber hinausgehende Ausformungsmöglichkeiten der plastischen Fugenmasse gibt es damit nicht.
25
Des weiteren wird aufgrund der Größe und Form des Werkzeuges in Wand/Eckbereichen formschöne Fugen nur unter größtem handwerklichen Geschick erreichbar sein.
Weiterhin verfügt dieses Werkzeug außer der Ausformungsmöglichkeit einer Hohlkehle noch über eine große Schabkante. Mit dieser wird der Fugenbereich nur einseitig bei einer zu bearbeitenden Winkelfuge (>90°<) großflächig abgehoben und gesäubert.
13.03.03 6 Müller-Boßi &J2astner
In Winkelfugen ( > 90° <) wird bei diesem Werkzeug "die" 'einseitig fange Schabkante in Verbindung mit einem Punkt der daran angrenzenden hohlkehlenformenden Aussparung als Führungskanten des Werkzeuges benutzt. Zur Bearbeitung der Fuge, wird das Werkzeug seitlich rechtwinklig zur Fuge geführt und kann in beiden Arbeitsrichtungen benutzt werden.
Die bei der Hohlkehlenformgebung in >90°<-Winkelbereichen benutzte zweite Führungskante ist eine kreisförmige Rundung, die formgemäß vom oberen anliegenden Führungspunkt der Rundung nach hinten geführt wird. Diese bietet aufgrund der geringen Anlage-ZFührungsfläche die Gefahr in jede T-Anschlußfuge (Wand-/Bodenbereich) hinein zu rutschen sowie die Gefahr des Aufpilzens vom Fugenmaterial über den Führungspunkt hinaus. Dies geht i.d.R. einher mit der Verschmierung auf den fugenanschließenden Auftragsuntergrund.
Weiterhin wird der über den runden Führungspunkt hinausgehende, verfüllte Fugenbereich von diesem Werkzeug nicht bearbeitet.
Zur Vermeidung einer nicht ausreichenden Fugenmassenverfüllung, muß aber in jedem Fall über die eigentlich gewünschte Fugenbreite/Formgebung hinaus mit der Fugenmasse verfüllt werden. Grundsätzlich bedarf es deshalb einer einseitigen exakten Abklebung entlang des kleinen Führungspunktes, wenn der fugenanschließende Auftragsuntergrund nicht verschmiert, und die Verfugung in einer optisch einheitlichen Linie erfolgen soll (s. weiter unten).
Diese Abklebung verursacht einen kleinen Absatz zwischen Fugenmasse und Abklebung, der ebenfalls Ansatzpunkt für eine Schmutz-, Pilz- oder Keimnische ist (s.o) und vorwiegend in Naßbereichen auch immer zur Schimmelbildung führt.
Weiterhin hat die Abklebung über T-Anschlußfugen folgenden Effekt, daß diese zwar eine formschöne fugenüberbrückende Ausformung der Fugenmasse gewährleistet, aber auch die optimale Fugenmassenverklebung in den T-Anschlußfugen mit verhindert.
Ein Nachbearbeiten mit einem anderen Werkzeug/Finger zum Nachglätten des
13.03.03 7 MüUer-&Bgr;&ogr;&idigr;&eacgr; &.Pertner
o.a. Absatzes und zur Verklebung der Fugenmasse'irVden T-Anschlußfugen, ist deshalb nicht zuletzt aus hygienischen Gründen (s.o.) angezeigt. Dabei darf aufgrund der Verwendung von Trennflüssigkeit angezweifelt werden, ob es zur optimalen Verklebung der Fugenmasse kommt.
5
Darüber hinaus bedarf es bei der o.a. Verfüllung des Fugenbereiches eines großen handwerklichen Geschickes, um einerseits den formausfüllenden ausreichenden Fugenmassenauftrag zu bewerkstelligen und diesen andererseits so gering zu dosieren, damit das Werkzeug nicht zu oft zur Reinigung zwecks Vermeidung des Aufpilzens der Fugenmasse abgesetzt (Absatz-/Ansatzspuren) werden muß.
Um der Gefahr der Absatz-ZAnsatzspuren und des Aufpilzens über den Anlagepunkt (s. weiter oben) hinaus mit der einhergehenden Verschmierung der Fugenmasse auf den fugenangrenzenden Auftragsuntergrund zu begegnen, bedarf es allein schon deswegen einer Abklebung.
Dies gilt insbesondere dann, wenn bei Verfugungsarbeiten die zu verfüllende Fuge durch angrenzende T-Anschlußfugen unterbrochen wird. In diesen Fliesenbereichen müssen grundsätzlich T-Anschlußfugen (Boden-/Wandbereich) auf Fugenbreite abgeklebt werden, um ein Hineinrutschen in diesen Fugen zu verhindern und damit ein sicheres fugenüberbrückendes formendes und an-/absatzfreies Führen des Werkzeuges zu gewährleisten.
Wegen der geringen Anlagefläche (Führungspunkt) der hohlkehlenarbeitenden Rundung, muß die Abklebung exakt auf dem Führungspunkt der Rundung erfolgen, sonst würde dieser beim Fugenmassenabzug in jede konkav ausgewaschene Fugenzementfüllung der T-Anschlußfugen sowie in den naturgemäß am Plattenrand abgerundeten Fliesen/Fliesenanschluß rutschen. Dies gäbe ein ungleichmäßiges und somit unschönes Fugenbild.
Zusammenfassend gelingen mit diesem Werkzeug formschöne Verfugungen nur in einem Profil (Hohlkehle). Aus vorgenannten Gründen bedarf es einer einseitigen Abklebung des Fugenrandes. In Wand-/Bodenbereichen mit T-Anschlußfugen
13.03.03 8 .... #«.#VMter-B.<>re,& feiner
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generell, da durch den (o.a.) kleinen Führungspunkt'deV Rundung ein nach vorne fugenüberbrückendes Versetzen des Werkzeuges nicht oder nur mit größtem Geschick möglich ist. Dabei muß die Abklebung entlang der Fuge zur Vermeidung von Verschmierungen, Absatz-/Ansatzspuren sowie von T-Anschlußfugen-Dellen im Fugenmaterial exakt des Führungspunktes der Rundung erfolgen. Ein Nachbearbeiten des Randabsatzes (Abklebung/Fugenmasse s. vorher) ist ratsam, bei Verzicht droht wiederum eine Schmutz-, Pilz- oder Keimnische.
Eine optimale Verklebung der Fugenmasse (hier Silikon u. Akryl) mit dem Auftragsuntergrund darf aus all den vorgenannten Gründen angezweifelt werden.
DE 43 12 985 C2 offenbart einen Fugenschaber zum dauerelastischen Versiegeln von Fliesen, bei dem die jeweils mit dem Fugenfüllmittel in Berührung zu bringende Schabkante einseitig abgeschrägt ist und wobei die an die einzelne Schabkante angrenzenden Plattenrandabschnitte einen Winkel von 75° bis 85° miteinander einschließen, so daß zwei gleich lange, gerade Schabkanten an beiden Enden eines Plattenrandabschnittes vorgesehen sind.
Die vorher genannte Arbeitsproblematik gilt auch für das in DE 43 12 985 C2 beschriebene Werkzeug. Dieser Fugenschaber kann in dem plastischen Fugenmaterial nur einen 45° Winkel mit nur einer Schenkellänge in >90°< Winkelfugen ausformen sowie eine ebene Planverfugung bewerkstelligen. Darüber hinausgehende Ausformungsmöglichkeiten gibt es mit diesem Werkzeug nicht. Für unterschiedliche Schenkellängen bedarf es mehrerer Werkzeuge dieser Bauart. Die den 45° Winkel formende Aussparungen mit gleicher Schenkellänge sind an beiden Enden des unteren längeren Plattenrandes des Werkzeuges angebracht. Jeweils vom oberen Endpunkt der Winkel formenden Aussparungen, wird der seitliche Plattenrand -beidseitig gleich lang- in einem 75-85° Winkel axial zu den o. a. Winkelendpunkten gesehen, auf den, oberen Plattenrand zurückgeführt. Das Werkzeug ist -bis auf den oberen Plattenrand- mit einer einseitig abgeschrägten Schabkante versehen.
Bei Verfugungsarbeiten in >90°< Winkeln bildet der untere längere Plattenrandabschnitt mit dem oberen Endpunkt der 45°-winkelformenden Aussparung die
13.03.03
.« .« ·· MeHer-Bofi^'Pattner
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Führung des Werkzeuges. Das Werkzeug wird rechtwinklig seitwärts zu der zu bearbeitenden Fuge geführt, wobei die Schabkante die Arbeitsrichtung vorgibt. Beim Wechsel der Arbeitsrichtung, muß das Werkzeug gedreht werden.
Aufgrund der geringen einseitigen Anlagefläche (Führungspunkt) des oberen Endpunktes der winkelformenden Aussparung ergibt sich auch bei diesem Werkzeug die analoge Verarbeitungsproblematik wie bezüglich des Werkzeuges gemäß der DE 85 03 947 U1 ausführlich beschrieben.
Es muß deshalb auch zum sicheren Führen der Werkzeuge und zur Vermeidung des Verschmierens der Fugenmasse auf den fugenangrenzenden Auftragsuntergrund bei diesem Werkzeug einseitig des kleinen Führungspunktes (s.o.) entlang dessen Führungslinie exakt abgeklebt werden.
Der Absatz zwischen Abklebung und Fugenmasse muß ebenfalls zur Vermeidung von Schmutz-, Pilz- u. Keimnischen geglättet werden. Wobei angezweifelt werden darf, ob eine optimale Verklebung im Lippenbereich der Fugenmasse (hier Silikon u. Akryl) aufgrund der benötigten Trennflüssigkeit erreicht wird.
Zusammenfassend gelingt auch mit diesem Werkzeuge eine formschöne Verfugung nur in einem Profil (45°-Winkel). Wie auch bei den in A) genannten Gründen, bedarf es einer einseitigen Abklebung des Fugenrandes. In Wand-/Bodenbereichen mit T-Anschlußfugen generell, da durch den kleinen Führungspunkt der winkelformenden Aussparung ein nach vorne fugenüberbrückendes Versetzen des Werkzeuges nicht oder nur mit größter Geschicklichkeit möglich ist. Dabei muß die Abklebung zur Vermeidung von Verschmierungen, Absatz-/Ansatzspuren so wie von T-Anschlußfugen-Dellen im Fugenmaterial exakt der Führungslinie (Endpunkt der winkelformenden Aussparung) entlang der Fuge erfolgen. Ein Nachbearbeiten des Randabsatzes (Abklebung/Fugenmasse s. vorher) ist ratsam, bei Verzicht droht ebenfalls eine Schmutz-, Pilz- oder Keimnische.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Werkzeug zum Verarbeiten, Verdichten, Glätten und/oder Nachbearbeiten von plastischen Fugenmassen bei Verfugungs- bzw. Abdichtungsarbeiten und einen Satz von solchen Werkzeugen
13 03 03 10 ·· ·· ·· Möter-B/Ji^ÄPartner
Zo-Uo-uo
vorzuschlagen, die eine einfachere und flexible Ausgestaltung von plastischen Fugenmassen ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Werkzeug zum Verarbeiten, Verdichten, Glätten und/oder Nachbearbeiten von plastischen Fugenmassen gemäß Anspruch 1 sowie durch einen Satz solcher Werkzeuge gemäß Anspruch 8 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Unteransprüche.
Daher ist bevorzugt
ein Werkstück bereitgestellt, das alle möglichen Anwendungen hinsichtlich der Winkel oder andere Formen der Verfugungs- oder Abdichtungsarbeiten in An-Schluß- oder Bewegungsfugen zuließ und eine Reduzierung der Werkstücke nahe eins darstellte.
ein Werkstück bereitgestellt, mit dem alle plastischen Fugenmaterialien zu bearbeiten sind und dadurch dessen Anwendbarkeit nicht nur auf den Fliesenbereich begrenzt wird.
die Bearbeitung des plastischen Fugenmaterials so vereinfacht, daß diese für den Fachmann sowie für handwerkliche Laien gleichermaßen ohne handwerkliches Geschick zu bewerkstelligen war; wobei die Werkzeuge für den Links- oder Rechtshänder gleichermaßen nutzbar sein sollten und auch in Eckbereichen (Raum-/Wandecken) in nicht exakten 90°- Winkeln formschöne Ergebnisse liefern.
ein Werkzeug bereitgestellt, bei dem Vorarbeiten (wie Abkleben der Fugen auf die gewünschte Fugenbreite) und Nacharbeiten (Säuberung von überschüssigem Fugenmaterial, Nachglättung des Fugen/Abklebeabsatzes) auf den Fugenauftragsuntergrund nicht mehr notwendig ist
den Verbrauch des zur Verfugung oder Abdichtung benutzten plastischen Fugen-
13.03.03 11 .. .
&bull; &diams; ·
materials auf das notwendige Mindestmaß begrenzt
die mehrmalige Bearbeitung des plastischen Fugenmaterials vor deren Abbinden ermöglicht
die vollkommene Verklebung der plastischen Fugenmasse im Lippenbereich bei höchster Qualität und Fugenschönheit der gewünschten Fugenform erzielt
die Bearbeitung und optimale Verklebung des plastischen Fugenmaterials auch in T-Anschlußfugen sowie bei senkrechten Wandbewegungsfugen (Mauereckvorsprüngen) bei höchster Qualität und Formschönheit erreicht
ein Werkzeug bereitgestellt, womit eine Verarbeitung von plastischen Fugenmassen auch auf welligen Auftragsuntergründen zu erreichen ist
15
ein Werkzeug bereitgestellt, bei dem die Verarbeitung ohne Tennflüssigkeiten erfolgen kann und damit in korrosionsgefährdeten Bereichen (Metallbau) einsetzbar ist.
Einzelne Werkzeuge zur Fugenverarbeitung (s. II), die den einen oder anderen Teilaspekt der Aufgabenstellung unter III erfüllen könnten, sind zwar schon bekannt, aber aufgrund der dafür erforderlichen Vielzahl an Werkzeugen und/oder der arbeitsintensiven Vorarbeiten, um die unterschiedlichsten Winkel und Formen innerhalb der Verfugungs- und Abdichtungsarbeiten abzudecken, für den handwerklichen Bereich nicht effektiv genug und/oder können dabei nur bestimmte plastische Fugenmaterialien verarbeiten.
Die beigefügte Zeichnung soll der Verdeutlichung der Erfindung dienen, dabei zeigt
a) Bild 1 das Werkstück A in der Draufsicht mit den einzelnen Positionen:
Führungs-/Hauptkanten (1,2,3,4), die gleichzeitig Schneidkanten (25) sind
Winkeln (9,11,12)
Jk &Lgr; &Lgr; ^ ^ &agr;&agr;&lgr;&lgr;&agr;^ &mdash; &mdash; _
13.03.03 12 ·.··'·· M4Wler-Bpr6#&»Pq1ner
Rundbogen(IO)
konkaven Ausformungen 13,14
und der Oberfläche (22) mit Hinterschneidung (21)
b) Bild 2 das Werkstück B in der Draufsicht mit den einzelnen Positionen:
Führungs-/Hauptkanten (5,6,7,8) die gleichzeitig Schneidkanten (25) sind
Winkeln (18,19)
Rundbogen (15)
konkave und konvexe Ausformungen (16,19)
Abschrägung (20)
und der Oberfläche (22) mit Hinterschneidung (21)
c) Bild 3 die Seitenansicht der Werkstücke A+ B mit den einzelnen Positionen:
Werkstückmaterial (26)
Werkstückoberflächen (22, 23)
Schneidkante (25)
Hinterschneidung (21)
d) Bild 4 die Seitenansicht der Hauptkanten 6 + 7 mit den einzelnen Positionen:
Schneidkante (25) init 45°-Hinterschneidung (21)
90°- Hinterschneidung (24)
konvexe Ausformung (16)
Oberflächen (22, 23)
A) Reduzierung der erforderlichen Werkzeuge für nahezu alle erforderlichen Verfugungs/Abdichtarbeiten nahe eins
Dies wurde gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung so gelöst, daß die Werkzeuge A + B langschenklig quadratisch geformt sind. Dadurch können an den jeweiligen Eckverbindungen Aussparungen mit unterschiedlichsten materialausformenden Möglichkeiten angebracht werden. Weiterhin sind die Werkzeuge A + B einschließlich den materialformenden Aussparungen (s.u.) und der Fugenmasse 16 mit einer rund umlaufenden Schneidkante 25 mit großflächiger 45°-Hinterschneidung 21 versehen. Auf den Schneidkanten 2, 4, 5 befinden sich konkave Aussparungen (s.u.) für konvexe Ausformungsmöglichkeiten. Die Werkzeuge A + B bestehen aus einem biegsamen Material. Die ununter-
13.03.03 13 Müller-Bor* &P«1ner
Vh ·5 &Igr;.&iacgr;&Iacgr; !.·:
brochenen Schneidkanten 1, 3, 8 dienen für Planverfugungen/abdichtungen.
Das Werkzeug A ist an der Eckverbindung der Schneidkanten 2 / 3 mit einer einen 90° Winkel 11 formenden sowie an den Schneidkanten 3/4 und 4/1 mit verschiedenen 45°-Winkel (9, 12) mit unterschiedlichen Schenkellängen (10, 16 mm) formenden Aussparungen ausgestattet. An der Eckverbindung der Schneidkante 1 / 2 befindet sich eine große hohlkehlenformende Aussparung (10).
Für konvexe Materialausformungen befinden sich mittig auf den Schneidkanten 2 und 4 unterschiedlich große konkave Aussparungen 13,14.
Das Werkzeug B ist an den Eckverbindungen der Schneidkanten 7 / 8 u. 8 / 5 mit verschiedenen 45°-Winkel mit unterschiedlichen Schenkellängen (5, 8 mm) formenden Aussparungen 17, 18 ausgestattet. An der Eckverbindung der Schneidkante 5/6 befindet sich eine kleine hohlkehlenformende Aussparung 15.
Weiterhin ist das Werkzeug mit einer Fugennase 16 ausgestattet, die sich auf der Schneidkante 20 befindet. Diese mit einer (fertigungsbedingten) kleineren Hinterschneidung 24 versehene Schneidkante 20 verbindet die Schneidkante 6 mittig mit der Schneidkante 7 -ebenfalls mittig- in einem 45°-Winkel.
Durch die Werkzeuge A + B können nun alle sinnvollen und teilweise auch geforderten Fugenausformungen (z.B. im Bau-/Fliesenbereich) hinsichtlich von 90°, 180° u. 45° Winkel mit verschiedenen Schenkellängen bewerkstelligt werden und man braucht nicht auf eine Vielzahl von Werkzeugen/Einmalwerkzeugen zurückgreifen.
Durch die Möglichkeit der konvexen und konkaven Sonderformen, werden für den Anwender der Werkzeuge A + B keine Grenzen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltungsfreiheit und (experimentellen) sinnvollen Verwendung bei der Ausformung der plastischen Fugenmassen gesetzt.
B) Erleichterung bei Verfugung-/Abdichtarbeiten mit plastischen Fugenmassen hinsichtlich
13.03.03 14 ,. .« ·· Müler-Bore &Fertner
&bull; aller plastischen Fugenmassen
&bull; Abklebearbeiten zwecks Überbrückung von T-Anschlußfugen und zur Vermeidung von Verschmierung der Fugenanschlußbereiche
&bull; Reduzierung des Materialverbrauches
&bull; Nachbearbeitungsmöglichkeit der plastischen Fugenmasse (vor dem Abbinden)
10
&bull; Bearbeitungsmöglichkeit in den Fugen
&bull; der Kenntnis (handwerklichen Geschicks) beim Fugenmassenauftrag u. Bearbeitung
&bull; der Ausformung der gewünschten Fugenform auch in Raumecken
&bull; optimalen Verklebung im Lippenbereich
Da die Vorteile der Werkzeuge A + B erst in der Interaktion von Materialzusammensetzung u.-härte sowie in der Länge und Anordnung der Schneidkanten und der materialausformenden Aussparungen des Werkzeugmaterials zum Tragen kommen, können diese nur anhand der Arbeitsweise der Werkzeuge beschrieben werden.
Der Fugenbereich wird fett- u. staubfrei gesäubert und die Fuge mit dem plastischen Fugenmaterial verfüllt. Dabei muß nicht darauf geachtet werden, ob der Auftrag der plastischen Fugenmasse genau in der Fuge geschieht oder ob er formaussfüllend ist.
Es bedarf dabei keinerlei Abklebung entlang der zu bearbeitenden Fuge.
Danach werden die Werkzeuge A oder B jeweils mit der gewünschten formgebenden Aussparung in die plastische Fugenmasse seitwärts im 90° Winkel zur bearbeitenden Fuge angesetzt. Dabei bilden die langen Schneidkanten
13.03.03 15 MwUer-Bofio ä Partner
1,2,3,4,5,6,7,8 in ihrer Gesamtheit die Führung der'Werfczeuge in rechtwinkligen Fugenbereichen (z.B. Wand-/Bodenbereich). Die Arbeitsrichtung der Werkstücke A + B ergibt sich aus der Schneidkante 25 heraus, wobei immer von der Hinterschneidung 21 weg gearbeitet werden muß.
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Die Größe der Werkstücke A + B und die daraus resultierenden langen Führungshaupt/Schneidkanten 1,2,3, 4, 5, 6, 7, 8, 20 ermöglichen durch die Griffigkeit ein exaktes Verdichten der plastischen Fugenmassen sowie ein sicheres Führen der Werkzeuge entlang der zu bearbeitenden Fugen. Bei stehenden oder liegenden T-Anschlußfugen, wird durch leichtes (auch für den Laien ersichtliches) seitliches fugenüberbrückendes nach vorne Versetzen oder Verbiegen bei Doppel-T-Anschlußfugen, eine formschöne Fuge ohne An-/Absatzspuren im plastischen Fugenmaterial gearbeitet.
Beim Abzug mit der gewünschten Ausformung der Fuge (45°, 90°, 180° Winkel, konkaveAkonvexe Form oder Fugennase) wird gleichzeitig mit der Ausformung der formangrenzende Auftragsuntergrund durch die langen Schneidkanten rückstandsfrei vom überschüssigen plastischen Fugenmaterial gesäubert. Weiterhin wird durch die großen Schneidkanten das Aufpilzen der Fugenmasse über die Werkzeugkanten verhindert und das Fugenmaterial kann auf dem Auftragsuntergrund nicht mehr schmieren. Es bedarf deshalb keines großen handwerklichen Geschicks, um den Fugenmassenauftrag zu bewerkstelligen oder die Fuge in der gewünschten Ausformung zu bearbeiten.
Es bedarf deshalb keinerlei Abklebung, um ein Verschmieren des fugenangrenzenden Arbeitsbereichs oder ein Hineinrutschen in T-Anschlußfugen zu verhindern.
Der nun mögliche Verzicht auf ein Abkleben hat den Vorteil, daß ein Absatz zwischen Abklebung und Fugenausformung nicht entsteht, dieser kein Ansatzpunkt für Schmutz-, Pilz- oder Keimbildung mehr ist und auch nicht nachgeglättet werden muß.
Die Schneidhärte der langen Schneidkanten 25 und der formenden Aussparungen (s.o.) mit der großflächigen 45°-Hinterschneidung 21 in Verbindung mit der
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Zusammensetzung des Werkzeugmaterials ergibt, daß jedes plastische Fugenmaterial, ohne mit dem Werkzeug zu verkleben, sauber abgehoben und damit die gewünschte Ausformung erzielt wird.
Es kann deshalb auf Trennflüssigkeiten (s. vorher) bei der Bearbeitung von plastischen Fugenmassen verzichtet werden.
Durch Verzicht von Trennflüssigkeiten, wird jetzt die optimale Verklebung der plastischen Fugenmassen im Lippenbereich gewährleistet sowie - soweit diese noch nicht abgebunden hat - die Nachbearbeitung ermöglicht. Durch die optimale Verklebung/Abdichtung im Lippenbereich wird erreicht, daß es hinter der Fugenlippe/-material nicht zu Schmutz-, Pilz- oder Keimnischen kommen kann.
Die Nachbearbeitung kann in einem Neu-/Ausgleichsauftrag der Fugenmasse oder in einer Form- oder Winkelschenkellängenänderung erfolgen. Weiterhin gibt es keine häßlichen Ansatz/Absatzspuren der Werkzeuge im Fugenmaterial, wenn aus Raumecken heraus gearbeitet werden muß.
Die Materialhärte des Werkzeuges ist so gewählt, daß keine Beschädigungen des Auftragsuntergrundes geschehen kann, und beim Abzug durch die biegsame Schneidkante der Materialabtrag auch auf welligem Auftragsuntergrund gewährleistet ist. Gleichzeitig können durch die bestehende Anschmiegsamkeit der Schneidkanten auch Winkelfugenbereiche von >90°< auch in Raumecken durch die Werkzeuee A + B formschön bedient werden.
Die glatten Oberflächen (Ober-/Unterseite) i.V. mit dem Material der Werkzeuge A + B haben sich insofern als vorteilhaft erwiesen, da das abgenommene plastische Fugenmaterial durch Abspachteln der Werkzeuge der bearbeitenden Fuge wieder zugeführt werden kann und sie selber leicht zu reinigen sind. Der Materialverbrauch der plastischen Fugenmasse reduziert sich dabei nur auf das Mindestnotwendige. Dieser Vorteil kommt auch der Umwelt (kein Abklebematerial, Reduzierung der Verfugungsmaterialreststoffe) zu Gute.
Desgleichen kann durch Auf-den-Kopf-drehen und linksseitliches Kippen der Werkzeuge A +B alle Ausformungsmöglichkeiten in beliebiger Arbeitsrichtung
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genutzt werden und ist damit auch für den LinkshäncfeVanwendbar.
Weiterhin hat sich bei Werkzeug B die vorzugsweise mittige konvexe Fugennase 16 auf der 45°-Abschrägung der Schneidkante 20 als vorteilhaft ergeben, die in ebenen Fugenanschlußkanten vorzugsweise eine Vertiefung von 3 mm in dem plastischen Fugenmaterial arbeitet. Dies hat in Verbindung mit der Schneidkante 20 den Vorteil, daß eine gleichmäßige konkave Ausformung des plastischen Fugenmaterials gewährleistet ist und eine Fliesenbewegungsfuge (z.B. bei rechteckigen Wandvorsprüngen) optisch von den anderen Fugen (fast) nicht mehr zu unterscheiden ist. Desgleichen kann mit der Fugennase in T-Anschlußfugen die optimale Verklebung und Abtrag der plastischen Fugennase bewerkstelligt werden.
Weiterhin zeigen sich die konvexe Formen arbeitende unterschiedlichen Aussparungen 13,14,19 vorteilhaft, die dem Anwender Gestaltungsfreiheit bezüglich der Form der Ausfugung läßt oder als Halbrundung -Puffer und gleichzeitig Abdichtung- in vielen Anwendungsbereichen Verwendung finden kann.
Zusammenfassend bieten - die Werkzeuge A + B eine Vielzahl von An-Wendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen hinsichtlich den verschiedensten gewünschten Ausformungen bei der Verwendung von unterschiedlichsten plastischen Fugenmassen. Dabei braucht auf einen exakten Fugenmassenauftrag keine Rücksicht genommen werden, wobei die Verdichtung, Ausformung und Abtrag der überschüssigen plastischen Fugenmasse sowie die Säuberung des fugenangrenzenden Auftragsuntergrund in einem Arbeitsgang erfolgt. Die plastischen Fugenmassen können bis zum Abbinden jederzeit bearbeitet werden und es kann auf eine Abklebung grundsätzlich verzichtet werden.
Definition: T-Anschlußfugen:
Damit bezeichnet der Erfinder die Fugen, die in einem Winkel von >90°< auf die zu bearbeitende Bewegungs-/Abdichtfuge anschließen (z.B. Wandkacheln bei Boden-/Wandverfugungen).
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Werkzeuge
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(nachfolgend mit Werkzeug A und B bezeichnet) zum Verarbeiten, Verdichten, Glätten und Nachbearbeiten von allen plastischen Fugenmassen bei Verfugungs- oder Abdichtungsarbeiten dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen quadratischen Werkstücke aus einem elastischen, an den Oberflächen 22, 23 glatten Material 26 bestehen und mit einer rundum laufenden anschmiegsamen Schneidkante 25 - einschließlich aller Hauptkanten 1,2,3,4,5,6,7,8,20, Winkel 9,12,17,18, konkaven 13,19 oder konvexen 16 Stellen und der Rundbögen
10,15 - die mit einer großen 45° Hinterschneidung 21 versehen ist. Die Hauptkanten 1,3,8 sind mit einer durchgehenden Schneidkante 25 über die gesamte Länge versehen. Die Werkstücke haben eine Mindestdicke 26 von 5 mm.
Weiterhin bevorzugt, weist das Werkstück A eine im wesentlichen quadratische Form auf und das Werkstück B in seiner quadratischen Form an den Hauptkanten 6 + 7 mittig auftreffend eine 45°-Abschrägung 20 erfährt. Durch die Ausbildung einer auf dieser Abschrägung mittig angebrachten Fugennase 16 wurde der allgemeine rund umlaufende 45° Hinterschneidungswinkel mittig der Hinterschneidungsfläche 21 zur Schneidkante 20 in einem 90°- Hinterschneidungswinkel geändert.
Weiterhin sind die benachbarten Hauptkanten/Schneidkanten 1 + 4 sowie 3+4 mit in vorzugsweise 45°-Winkel abgeschrägten Ecken 9,12 verbunden, deren Schenkellängen/Schneidkanten 25 unterschiedlich lang sind. Die Hauptkanten 1 + 2 sind an der Ecke mit einem gleichmäßigen Bogen 10 mittig auslaufend auf die jeweiligen Kanten verbunden. Desweiteren ist die Hauptkante 2 + 3 in einem 90°-Winkel verbunden.
Auf den Hauptkanten 2 + 4 befinden sich vorzugsweise mittig gleichmäßig konkave Einbuchtungen 13,14 mit unterschiedlichen Radien bei gleichmäßiger Tiefe.
Am bevorzugtesten sind die benachbarten Hauptkanten 5 + 8 sowie 7 + 8 mit in vorzugsweise im 45°-Winkel abgeschrägten Ecken 17,18 verbunden, deren Schenkellängen/Schneidkanten 25 unterschiedlich lang sind. Die Hauptkanten 5 + 6 sind an der Ecke mit einem kleinen Rundbogen 15 verbunden. Des weiteren sind die Hauptkanten 6 + 7 mit einer vorzugsweise mittig auf die jeweilige
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Hauptkante auslaufende 45°-Abschrägung 20 verbuncferi * auf der eine gleichmäßige konvexe Ausbildung (Fugennase 16) vorzugsweise mittig vorhanden ist.
Auf der Hauptkante 5 befindet sich eine kleinere konkave Einbuchtung 19, die vorzugsweise mittig ist.
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Bevorzugt sind zwei im Wesen quadratische Werkstücke (A + B) zum Verdichten, Ausformung, Glätten und Nachbearbeiten von allen plastischen Verfugungs- oder Dichtungsmassen in Bewegungs-/Abdichtfugen bereitgestellt.
Durch die Verarbeitungsmöglichkeit aller plastischen Fugenmassen in Verbindung mit der Vielzahl der Ausformungsmöglichkeiten der Werkzeuge A + B, wie z.B., verschiedene Winkelschenkellängen in einem 45° Winkel, 90° u. 180° Winkel, verschiedene konvexe Formen, große od. kleine Hohlkehlen sowie der Fugennase 16, werden nahezu alle Möglichkeiten der Ausfugungs-/Abdichtungsarbeiten mit diesen zwei Werkzeugen (A+B) abgedeckt.
Die gewünschte Ausformung des plastischen Fugenmaterials wird dabei von dem handwerklichen Laien bei höchster Formschönheit erzielt, ohne die Fugen vorher abkleben oder nachreinigen zu müssen.
Die Verarbeitung der plastischen Fugenmassen erfolgt dabei ohne oberflächenspannungslösende Trennflüssigkeit (Spüli, Priel od. Essigwasser).
Da die o.a. Anwendbarkeit der Werkzeuge A + B so vielseitig ist, kann auf alle Bereiche, in dem die Werkzeuge A + B eine Verbesserung des Standes der Technik sind, nicht eingegangen werden. So werden nachfolgend nur exemplarisch einige Anwendungsbereiche beispielhaft erwähnt.

Claims (8)

1. Werkzeug (A; B) zum Verarbeiten, Verdichten, Glätten und/oder Nachbearbeiten von plastischen Fugenmassen bei Verfugungs- bzw. Abdichtungsarbeiten, welches aus einem elastischen, an den Oberflächen (22, 23) glatten Material (26) gebildet ist und eine Schneidkante (1; 3; 5; 7) und zwei daran benachbarte Schneidkanten (2, 4; 6, 8) aufweist, wobei die benachbarten Schneidkanten (2, 4; 6, 8) senkrecht zu der Schneidkante (1; 3; 5; 7) angeordnet und über jeweils unterschiedlich ausgeformte Verbindungsbereiche (9; 10; 11; 12; 15; 17; 18; 20) mit der Schneidkante (1; 3; 5; 7) verbunden sind und wobei das Werkzeug eine rundum laufende Schneidkante (25) aufweist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsbereiche (9; 10; 11; 12; 15; 17; 18; 20) einen Winkel (9; 12; 17; 18; 20) und/oder eine hohlkehlformende Aussparung (10; 15) aufweisen.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, wobei die Winkel (9; 12; 17; 18; 20) unterschiedliche Schenkellängen aufweisen.
4. Werkzeug nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Winkel (9; 12; 17; 18; 20) um 45° abgeschrägte Winkel sind.
5. Werkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schneidkante (1; 3; 5; 7) und/oder die benachbarten Schneidkanten (2, 4; 6, 8) mit einer konkaven Aussparung (13; 14; 19) versehen ist bzw. sind.
6. Werkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei einer (20) der Verbindungsbereiche (9; 10; 11; 12; 15; 17; 18; 20) eine Fugennase (16) aufweist.
7. Werkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schneidkante (1; 3; 5; 7) und die benachbarten Schneidkanten (2, 4; 6, 8) eine 45°- Hinterschneidung (21) aufweisen.
8. Satz von Werkzeugen (A, B) zum Verarbeiten, Verdichten, Glätten und/oder Nachbearbeiten von plastischen Fugenmassen bei Verfugungs- bzw. Abdichtungsarbeiten, wobei jedes Werkzeug (A; B) nach einem der vorangehenden Ansprüchen ausgestaltet ist und die Verbindungsbereiche (9; 10; 11; 12; 15; 17; 18; 20) der zwei Werkstücke (A, B) zumindest teilweise voneinander unterschiedlich ausgeformt sind.
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