DE19849264A1 - Dusch- oder Badewannenabtrennung - Google Patents
Dusch- oder BadewannenabtrennungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Dusch- oder Badewannenabtrennung mit einer Trennwand, insbesondere Glaswand, deren eine Vertikalschmalseite mit einer Raumwand des Dusch- oder Baderaums betriebsmäßig verbindbar ist. Die Vertikalschmalseite ist in einer Vertiefung der Raumwand (4) aufgenommen (Fig. 1).
Description
Die Erfindung betrifft eine Dusch- oder Badewannenabtrennung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Für Duschtrennwände werden häufig Einscheibensicherheitsgläser verwendet.
Eine derartige Glasduschtrennwand ist aus der DE-U1-84 08 028 bekannt. Sie
besteht aus einer in einem Rahmen eingefaßten Scheibe, die dreiseitig in
Rahmenleisten und von einer vierten vertikalen Rahmenleiste eingefaßt ist. Die
vierte Rahmenleiste weist eine größere Profiltiefe als die drei anderen
Rahmenleisten auf und ist als Einsteck- und Ausgleichsleiste ausgebildet, in die
die Scheibe und vorzugsweise auch die freien Enden der horizontalen
Rahmenleisten unter Veränderung der Rahmenbreite unterschiedlich weit
einschiebbar sind. Diese Einsteck- und Ausgleichsleiste wird an der Raumwand
befestigt. Um die Glasscheibe in der Einsteck- und Ausgleichsleiste festzulegen,
kann eine klemmende Dichtung am Profileingang dieser Leiste oder eine in
einem der Schenkel des Profils eingeschraubte Schraube vorgesehen sein.
Ferner sind im Prospekt "A + S Duschabtrennungen" rahmenlose
Duschtrennwände dargestellt, bei denen das Aufmaß der mit der Raumwand
mittels Winkelstücken verbindbaren Glasduschtrennwand erst nach fertiger
Verfliesung möglich ist, so dass sich sodann eine nachteilige Lieferzeit von
mehreren Wochen ergibt. Dieses Aufmaß muss oft von einem Fachmann
aufgenommen werden, da bei geringsten Maßdifferenzen die Glaswand nicht
mehr zu verwenden ist und auch nicht nachträglich mehr korrigierbar ist. Jede
Anfertigung muß dann als teure Sonderanfertigung hergestellt werden. Auch die
Abdichtung zur Wand ist problematisch und kann nur mit weiteren Dichtmitteln,
wie Silikon, hergestellt werden, was jedoch unansehnlich ist.
Schließlich ist durch die EP-A2-0 841 032 eine Vorrichtung zur justierbaren
Halterung von Platten, insbesondere Glasscheiben oder dergleichen, bekannt,
die ein mit einem Schenkel an einer Wand befestigbares Winkelstück aufweist,
dessen anderer Schenkel mit einem verdrehbaren Exzenter zur Befestigung
dieses Schenkels mit der Platte versehen ist. Wenn eine solche Vorrichtung für
Duschtrennwände verwendet werden soll, müßte das Winkelstück als vertikale
Winkelschiene ausgebildet werden. Erst dadurch wird eine Abdichtung gegen
Spritzwasser erreicht. Als Nachteil dieser bekannten Glasduschtrennwände ist
anzusehen, daß die Rahmenleisten bzw. die vertikalen Winkelschienen
oberflächenvergütet sein müssen, um der Korrosion durch das Duschwasser
widerstehen zu können. Oberflächenvergütete Profile, die möglicherweise auch
noch an die Ausstattung des Duschraums oder an den Geschmack des
Benutzers angepaßt werden müßten, sind jedoch teuer. Ferner tragen zur
Kostenerhöhung bei solchen Duschtrennwänden auch der komplizierte Aufbau
der Einsteck- und Ausgleichsleiste bzw. der Winkelschienen-Befestigungsmittel
bei.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Dusch- oder
Badewannenabtrennung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu
schaffen, die einerseits ein individuelles Ausmessen und Sonderanfertigung der
Trennwand vermeidet und andrerseits einen einfachen und billigen Ausgleich
der Trennwand bei unterschiedlich starken Belagschichten (Mörtel, Fliesen,
Klebstoff, Granit, Marmor usw.) der Raumwand zuläßt und eine hohe
Transparenz aufweist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Man erkennt, dass die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn die
Vertikalschmalseite der Trennwand in einer Vertiefung der Raumwand
aufgenommen ist. Diese Vertiefung kann in Form einer vertikalen Nut bei einem
Neubau oder einer Renovierung des Dusch- oder Baderaums nach dem
Verputzen und vor der Wandbelagaufbringung bzw. Verfliesung durch Einlegen
einer Schiene, insbesondere L-Schiene, in Stärke der Trennwandstärke gebildet
werden. Die Nut kann aber auch durch Fräsen einer entsprechenden Nut in eine
fertige, verputzte und belegte, Raumwand geschaffen werden. Die gefertigte
Einheitstrennwand ist passgenau zur Duschwanne angeordnet und liegt dann je
nach Belagstärke (mit Kleber oder Mörtelmasse) unterschiedlich tief in einer
solchen Vertiefung.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die
Duschabtrennung bereits mit der Duschwanne als Standardausführung
(Serienfertigung) mitbestellt werden kann und daß sie bei der Endmontage nach
der Verfliesung sofort verfügbar ist. Ferner ist von Bedeutung, daß die
Anwendung des Einlegens einer Putzleiste nach dem Verputzen und vor der
Wandbelagsaufbringung bzw. Verfliesung zusammen mit dem Setzen der
Duschtasse vorgenommen werden kann.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Maßnahmen der Erfindung gehen aus
den Unteransprüchen hervor.
Wenn gemäß einer Ausbildung der Erfindung die Breite der Vertiefung auf die
Stärke der Trennwand abgestimmt ist, kann die Trennwand einfach im Preßsitz
in die Vertiefung eingeschoben werden. Dichtmittel sind in diesem Fall nicht
mehr unbedingt erforderlich, im Bedarfsfall können sie jedoch unsichtbar in der
Nut untergebracht werden.
Gemäß zweckmäßigen, weiteren Ausbildungen der Erfindung ist der in der
Vertiefung eingefaßte Teil der Trennwand in der Vertiefung form- und/oder
kraftschlüssig angeordnet und der Querschnitt der Vertiefung rechteck- oder
trapezförmig. Beispielsweise kann die Trennwand in der Vertiefung mit einem
Klebe- oder ähnlichem Abdichtungsmittel befestigt werden. Die Schichtstärke
des Klebemittels kann dabei sehr dünn sein. Ein besonderes Dichtmittel, wie
Gummilippen, sind nicht mehr unbedingt erforderlich. Im Bedarfsfall können
jedoch flüssige Kleber oder Kederdichtungen verwendet werden. Ferner kann
sich die Vertiefung in einer Raumwand, die eine Grundwand mit aufgetragener
Putzschicht und auf dieser Verputzschicht aufgebrachter Fliesenschicht
aufweist, vorzugsweise bis zur Grundwand erstrecken bzw. vertikal in gleicher
Tiefe wie die zuerst gesetzte Duschwanne oder Badewanne angeordnet sein.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist in der Vertiefung eine einen
Teil der Trennwand aufnehmende Schiene angeordnet, die vorzugsweise einen
im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist. Diese Schiene erhöht die
Stabilität der Verbindung der Trennwand mit der Raumwand und kann, da sie
kaum sichtbar ist, aus billigem Material hergestellt werden. Diese Schiene wird
vor dem Fliesenlegen gelegt und so eingestellt, daß die Vorderkante mit der dem
Benutzer zugekehrten Seite der Fliese bündig abschließt.
Eine einfache Reinigungsmöglichkeit der Eckbereiche zwischen Raumwand und
Trennwand wird dadurch erzielt, wenn gemäß einer weiteren Ausbildung der
Erfindung die freien Schenkel mit der Raumwand bündig abschließen. Die Folge
davon ist, daß auf sichtbare Silikonabdichtung, die im Laufe der Zeit ihre Farbe
verändert, verzichtet werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind Mittel zur Verstellung und
Einstellung der Schenkellänge der Schiene vorgesehen. Dadurch kann die
Schiene, die eine auf die geringst zu erwartende Belagschichtstärke
abgestimmte Grundschenkellänge hat, einfach auf der Grundwand befestigt
werden, während mit den Verstellmitteln die Bündigkeit mit der Raumwand, also
parallel zur Oberfläche der Fliesen, herstellbar ist.
Weitere, vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung befassen sich mit der
Ausgestaltung der Verstell- und Einstellmittel. Insbesonder kann der
Verlängerungskörper als im Querschnitt U-förmige Leiste ausgebildet sein, die
zwischen ihren Schenkeln einen Schienenschenkel aufnimmt; dieser
Verlängerungskörper ist in bezug auf den Schienenschenkel so einstellbar, daß
die Leistenbasis mit der Raumwand bündig abschließt. Schienen und Leisten
bestehen vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff und haben vorzugsweise
eine Wandstärke von 0,5 mm bis 3 mm.
Nach einer weiteren, vorteilhaften Ausbildung der Erfindung können in der
Vertiefung auch verstellbare Anschlagmittel für den Anschlag und damit für die
Festlegung der Trennwand oder der Schiene vorgesehen sein.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Eckdusche, bei der die
Erfindung zur Anwendung gelangt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Raumwand mit einem Teil der
Duschwanne, die vor der Verfliesung gesetzt wurde,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch Raumwand und Trennwand an
einer der in Fig. 1 eingekreisten Stelle A,
Fig. 4 einen der Fig. 3 ähnlichen Schnitt unter Verwendung einer
U-Schiene in der Raumwandvertiefung,
Fig. 5 einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt unter Verwendung zweier
U-förmiger Verlängerungsleisten,
Fig. 6 einen der Fig. 5 ähnlichen Schnitt mit einer abweichenden
Form der Schiene,
Fig. 7 einen Horizontalschnitt durch die Raumwand, eine
U-Doppelschiene und eine in diese Doppelschiene eingesetzte
Verputzhilfsschiene,
Fig. 8 einen der Fig. 7 ähnlichen Schnitt, bei dem die Trennwand
und statt der Verputzhilfsschiene zwei Dichtleisten in die
U-Doppelschiene eingesetzt sind,
Fig. 9 einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt, wobei die Trennwand als
Hohlprofil ausgebildet ist, an das eine Duschentür angelenkt
ist, und
Fig. 10 einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt, wobei die Trennwand als
Hohlprofil ausgebildet ist, das mit einem Anschlag für eine
Duschentür verbunden ist.
In Fig. 1 ist eine Eckdusche ohne Armaturen dargestellt, die aus einer an
Raumwänden 1, 2 angrenzenden Duschwanne 3 und einer auf diese
Duschwanne aufgesetzten Duschabtrennung 4 besteht. Die Raumwände 1, 2
weisen einen Fliesenbelag auf, wobei das Verfliesen nach Setzen der
Duschwanne und vor Aufbau der Duschabtrennung erfolgt. Die
Duschabtrennung 4 besteht aus zwei Trennwänden 5, 6 und zwei Türen 7, 8,
die an die in den Raum ragenden Vertikalenden der Trennwände 5, 6 angelenkt
sind. Die oberen Horizontalschmalseiten der Trennwände 5, 6 können durch
nicht dargestellte Haltemittel oder Armaturteile miteinander bzw. mit den
Raumwänden 1, 2 verbunden sein. Die Trennwände 5, 6 und die Türen 7, 8
bestehen vorzugsweise aus Einscheiben-Sicherheitsglas.
Erfindungsgemäß sind die anderen Vertikalschmalseiten der Trennwände 5, 6 in
Vertiefungen 9, 10 der Raumwände 1, 2 aufgenommen. Die Arten der
Vertiefungen 9, 10 sowie die Lage der Trennwände 5, 6 in den Vertiefungen
sind in den Fig. 3 bis 6 näher dargestellt, die Schnitte an den eingekreisten
Stellen A in Fig. 1 zeigen.
Zunächst ist in Fig. 2 dargestellt, wie beispielsweise der Aufbau einer
Raumwand, beispielsweise der Raumwand 1, und die Lage der Duschwanne 3,
die sich an einer Leiste L abstützt, an dieser Raumwand ist. Die Raumwand 1
besteht aus einer Grundwand 11 mit Putz oder Rigips, auf die eine Schicht 12,
Fliesenkleber oder Fliesenmörtel aufgetragen ist. Auf diesen Fliesenkleber ist
wiederum eine Fliesenschicht 13 aufgebracht. Die Duschwanne 3 grenzt
üblicherweise an die Grundwand 11 mit Verputzschicht an, so daß die Kleber-
oder Mörtelschicht 12 und die Fliesenschicht 13 den oberen Wannenrand
teilweise abdecken. Die Stärke S dieser Schichten kann nun je nach Art dieser
Schichten (Kleber/Mörtel/Beläge wie unterschiedliche Fliesenstärken, Granit;
Marmor, usw.) variieren. Um nun nicht an Ort und Stelle die Breite der
Trennwände an die unterschiedlichen Schichtstärken nach Fliesenarbeiten
individuell auszumessen und anschließend im Werk bestellen zu müssen, was
zur Verlängerung der Liefer- und Bauzeiten führt, sind die nutenförmigen
Vertiefungen 9, 10 in den Raumwänden 1, 2 vorgesehen. Die Trennwände 5, 6
können daher eine für den Duschwannentyp konstante Breite bzw. Länge
haben.
In Fig. 3 ist die Vertiefung 9 als im Querschnitt rechteckförmige Nut gezeigt, die
sich bis zur Grundwand 11 erstreckt und in die Trennwand 5 teilweise
eingeschoben ist. Dabei kann die Trennwand 5 in dieser Nut im Preßsitz sitzen oder auch unter Zufügung eines Klebers oder eines Silikonkitts festgehalten werden, so daß eine form- oder kraftschlüssige Verbindung zwischen Trennwand 5 und Raumwand 4 hergestellt ist. Zur Stützung und Positionierung der Vertikalschmalseite 14 der Trennwand 5 können auch Schrauben, wie die Schraube 15, vorgesehen sein, die in die Grundwand 11 in nicht dargestellten Dübeln oder in nicht dargestellten, mit der Grundwand 11 verbundenen Platten eingeschraubt und je nach Stärke der Schichten 12, 13 verstellbar sind. Gegen die Schrauben 15 schlägt die Trennwand 5 an.
eingeschoben ist. Dabei kann die Trennwand 5 in dieser Nut im Preßsitz sitzen oder auch unter Zufügung eines Klebers oder eines Silikonkitts festgehalten werden, so daß eine form- oder kraftschlüssige Verbindung zwischen Trennwand 5 und Raumwand 4 hergestellt ist. Zur Stützung und Positionierung der Vertikalschmalseite 14 der Trennwand 5 können auch Schrauben, wie die Schraube 15, vorgesehen sein, die in die Grundwand 11 in nicht dargestellten Dübeln oder in nicht dargestellten, mit der Grundwand 11 verbundenen Platten eingeschraubt und je nach Stärke der Schichten 12, 13 verstellbar sind. Gegen die Schrauben 15 schlägt die Trennwand 5 an.
In Fig. 4 ist die Vertiefung 9' oder Nut breiter ausgeführt, so daß eine
U-förmige Schiene 16 in der Nut 9' Platz findet. Die aus einer Basis 17 und
Schenkeln 18, 19 bestehende Schiene 16 hat eine Schenkellänge, die geringer
als die Stärke der Schichten 12, 13 ist, und ist soweit in die Nut
9' eingeschoben, daß die freien Enden der Schenkel 18, 19 bündig mit der
Außenfläche W der Schicht 13 abschließen. Die Trennwand 5 ist in die Schiene
16 eingeschoben und kann in der vorgenannten Weise in dieser Schiene
festgelegt werden. Zur Stützung der Schiene 16 sind einstellbare Schrauben;
wie die Schraube 15, vorgesehen. Die Schiene 16 kann jedoch auch ohne
Schrauben im Paßsitz bzw. in Dichtmitteln oder unter Einfügen eines Klebers in
die Nut 9' eingefügt sein. Die Schiene 16 besteht vorzugsweise aus Metall oder
Kunststoff. In Fig. 5 ist die Nut 9'' noch breiter ausgebildet, so daß die
Schiene 16 und zwei U-förmige Verlängerungsleisten 20, 21 Platz finden. Die
Schiene 16 ist mit ihrer Basis an der Grundwand 11 in nicht dargestellter Weise
befestigt. Um die Bündigkeit mit der Außenfläche W der Schicht 13
herzustellen, sind die Verlängerungsleisten 20, 21 auf die Schenkel 18, 19 der
Schiene 16 aufgeschoben. Dabei schließt die eine Basis 22 und zwei Schenkel
23, 24 aufweisende Verlängerungsleiste 21 mit ihrer Basis 22 bündig mit der
Außenfläche der Schicht 13 ab. Die Verlängerungsleiste 20 ist ebenso gestaltet
und angeordnet. Die Verlängerungsleisten 20, 21 bestehen vorzugsweise aus
Metall oder Kunststoff, die durch Einrasten justierbar sind, können elastisch
verformbar sein und einen Druck auf die Trennwand 5 ausüben. Die
Verlängerungsleisten 20, 21 stehen mit den Schenkeln 18', 19' in Reibschluß
und sind sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung unter
Krafteinwirkung verstellbar.
In Fig. 6, die im wesentlichen der Fig. 5 entspricht, ist eine andere Form der
Schiene 16' gewählt, so daß die Lage dieser Schiene in der Raumwand 4
stabiler ist. Die Schenkel 18', 19' der Schiene 16' sind an Stellen 25, 26 nach
außen abgeknickt, so daß sie mit Schenkelteilen 27, 28 an der Schicht 12
anliegen. Auf die Enden der Schenkel 18', 19' der Schiene 16' sind wieder
bündig mit der Raumwand 4 abschließende Verlängerungsleisten 20, 21
aufgeschoben.
Somit sind bei Installationen Standardduschabtrennungen verwendbar, denn das
Einsetzen der Schiene ist vom Verfliesen bzw. der Dicke der weiteren Schichten
(Mörtel oder Fliesenkleber) unabhängig. Eine Bauverzögerung wird hierdurch
ausgeschlossen.
Die Schienen 16, 16' und die Verlängerungsleisten 20, 21 haben vorzugsweise
eine Wandstärke zwischen 0,5 mm und 3 mm.
In Fig. 7 ist die an der Grundwand 11 befestigte U-Schiene als U-Doppelschiene
16'' ausgebildet. Die Doppelschiene 16'' weist eine Basis 29, zwei einstückig
mit dieser Basis verbundene Aussenschenkel 30, 31 und zwei einstückig mit
dieser Basis verbundene Innenschenkel 31, 33 auf. Diese Doppelschiene wird
an der Grundwand 11 dann befestigt, wenn auch die Duschwanne (Fig. 2) an
diese Grundwand gesetzt wird. Gleichzeitig werden in die Räume zwischen
jeweils einem Aussenschenkel 30 bzw. 31 und Innenschenkel 32 bzw. 33 die
Schenkel 35, 36 einer im Wesentlichen U-förmigen Verputzhilfsschiene 34
gesteckt. Die Schenkel 35, 36 sind abgekröpft, damit die der Basis der
Verputzhilfsschiene 34 naheliegenden Schenkelteile bündig mit den
Aussenschenkeln 30, 31 abschließen. Beim Verputzen 12 und Verfliesen 13 der
Grundwand 11 bietet dann die Verputzhilfsschiene 34 eine Verfugungsstütze.
Nachdem die Verfliesung fertig ist, wird die Verputzhilfsschiene 34 wieder aus
der Doppelschiene 16'' herausgezogen; sie kann für weitere Duschwannen
verwendet werden.
Anstelle dieser Verputzhilfsschiene werden dann, wie Fig. 8 zeigt, zwei
Dichtleisten 37, 38 in die vorgenannten Räume der Doppelschiene 16'' bleibend
eingesetzt. Diese Dichtleisten sind mit keilförmigen Köpfen 39, 40 aus
Dichtmaterial versehen, die nach dem Einsetzen dieser Dichtleisten bündig mit
der Fliesenschicht 13 abschließen. Die Köpfe 39, 40 legen außerdem die
Trennwand 5 in der Fliesenschicht 13 fest; sie können auch als
Kederdichtungen ausgebildet sein.
Die Erfindung kann nicht nur in Verbindung mit einer durchgehenden Trennwand
angewandt werden, sondern nach den Fig. 9 und 10 auch für zur
Befestigung von Duschentürgelenken oder Duschentüranschlägen an der
Raumwand vorgesehen sein.
In Fig. 9 schließen die Schenkelenden der anhand der Fig. 4 (gilt auch für die
Ausführungen gemäß Fig. 6 und 8) vorbeschriebenen U-Schiene 16 wieder
bündig mit der Fliesenschicht 13 ab. In die Schiene 16 ist ein
Trennwandhohlprofil 5' eingefügt, an dessen Enden in nicht dargestellter Weise
eine Rundstange 41 angelenkt ist. Diese Rundstange kann auch ein rundes
Hohlprofil sein. Die Stirnwand des Trennwandhohlprofils 5' ist gerundet und
passt sich an die Rundung der Rundstange 41 an. In einem Schlitz 42 der
Rundstange 41 ist die Türscheibe 5 befestigt, die in Richtung des Pfeils in die
strichpunktierte Lage geschwenkt werden kann. Zu beachten ist, dass die
Rundstange 41 dicht an der Fliesenschicht 13 liegt.
In Fig. 10 ist abweichend von Fig. 9 das Trennwandhohlprofil 5' mit einer der
Rundstange 41 ähnlichen Anschlagstange 41' fest verbunden, die eine
Ausnehmung 43 zur Bildung eines Anschlags 44 für die Türscheibe 5 aufweist.
Auch hier ist die Anschlagstange 41' dicht an der Fliesenschicht 13 angeordnet.
Claims (15)
1. Dusch- oder Badewannenabtrennung mit einer Trennwand, insbesondere
Glaswand, deren eine Vertikalschmalseite mit einer Raumwand des
Dusch- oder Baderaums betriebsmäßig verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertikalschmalseite (14) in einer Vertiefung (9, 9', 9'') der
Raumwand (4) starr oder schwenkbar aufgenommen ist.
2. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Vertiefung (9) auf die Stärke der Trennwand (5)
abgestimmt ist.
3. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in der Vertiefung (9) eingefaßte Teil der Trennwand (5) in der
Vertiefung form- und/oder kraftschlüssig angeordnet ist.
4. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Vertiefung (9, 9', 9'') rechteck- oder
trapezförmig ist.
5. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 4
bei einer Raumwand, die eine Grundwand mit aufgetragener
Verputzschicht und auf diese Verputzschicht aufgebrachter Fliesenschicht
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Vertiefung (9, 9', 9'') bis zur verputzten Grundwand (11)
erstreckt.
6. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Vertiefung (9', 9'') eine einen Teil der Trennwand (5)
aufnehmende Schiene (16, 16') angeordnet ist.
7. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene (16, 16') einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
aufweist.
8. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Schenkel (18, 19; 18', 19') der Schiene (16; 16') mit der
Raumwand (4) bündig abschließen.
9. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (20, 21) zur Verstellung und Einstellung der Schenkellänge der
Schiene (16, 16') vorgesehen sind.
10. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Schenkel (18, 19; 18', 19') der Schiene (16; 16')
mit einem einstellbaren Verlängerungskörper (20; 21) versehen ist, durch
den die Länge der Schenkel in waagerechter Richtung veränderbar ist.
11. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungskörper (20, 21) in Bezug auf den Schenkel (18, 19;
18', 19') zusätzlich vertikal verstell- und einstellbar ist.
12. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungskörper (20, 21) elastisch verformbar und mit der
Trennwand (5) in Druckverbindung bringbar ist.
13. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach einem der Ansprüche 10 bis
12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlängerungskörper als im Querschnitt U-förmige Leiste (20, 21)
ausgebildet ist, die zwischen ihren Schenkeln (23, 24) den
Schienenschenkel (18, 19; 18', 19') aufnimmt und in bezug auf den
Schienenschenkel so einstellbar ist, daß die Leistenbasis (22) mit der
Raumwand (4) nach bzw. während dem Verfliesen bündig abschließt.
14. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schiene (16, 16') und Leiste (20, 21) aus Metall oder Kunststoff
bestehen und eine Wandstärke zwischen 0,5 mm und 3 mm aufweisen.
15. Dusch- oder Badewannenabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Vertiefung (9, 9') verstellbare Anschlagmittel (15) für den
Anschlag der Trennwand (5) oder der Schiene (16) vorgesehen sind.
Priority Applications (6)
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Non-Patent Citations (1)
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