DE29822812U1 - Mützen-Vorrichtung - Google Patents
Mützen-VorrichtungInfo
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- A42B—HATS; HEAD COVERINGS
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- A42B1/24—Hats; Caps; Hoods with means for attaching articles thereto, e.g. memorandum tablets or mirrors
- A42B1/247—Means for attaching eyewear
-
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- A42B1/018—Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings
- A42B1/0181—Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings with means for protecting the eyes
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Description
Prof. Dr. Jürgen Braun
Nickeleshalde 27
88400 Biberach
MUTZEN-VORRICHTUNG
Die Erfindung betrifft eine Mützen-Vorrichtung mit einer
Mütze aus mindestens teilweise elastischem Material, das im Bereich des Mützenrandes unter Bildung einer Krempe
mindestens einmal umgeschlagen ist.
Mützen-Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind seit
langem bekannt, um bei kühlen Außentemperaturen die von dem Kopf einer Person ausgehende Wärmestrahlung zu reduzieren
und den Kopfbereich möglichst warm zu halten. Insbesondere bei Skifahrern sind derartige Mützen-Vorrichtungen sehr
beliebt. Sie weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie nicht ideal mit einer Skibrille zu kombinieren sind, da moderne
Skibrillen einen Großteil der vorderen Gesichts- und
Stirnpartie abdecken, die ohne Skibrille von der Mütze abgedeckt wäre. Neben einer umständlichen gemeinsamen
Verwendung ist auch ein gemeinsamer Transport bzw. eine Mitnahme von sowohl einer Mütze als auch einer Skibrille
auf einer Skitour lästig, da beide Vorrichtungen für sich jeweils viel Platz beanspruchen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Mützen-Vorrichtung zu schaffen, die gleichzeitig zeitweise als
Skibrille verwendbar ist.
Für eine Mützen-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in die Krempe eine
Brilleneinrichtung integriert ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung wird durch das
Merkmal, daß in die Krempe eine Brilleneinrichtung integriert ist, erreicht, daß die Mütze durch
Herunterklappen der mindestens einmal umgeschlagenen Krempe eine solche Formgebung annimmt, daß die Brilleneinrichtung,
die bei hochgeschlagener Krempe über der Stirn angeordnet ist, im Augenbereich der die Mütze tragenden Person zu
liegen kommt, so daß die insgesamte Mütze eine Brillenvorrichtung bildet, die die Brilleneinrichtung im
Bereich der Augen der die Mützen-Vorrichtung tragenden Person hält.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung ist die
Brilleneinrichtung in den ersten Umschlag der Krempe integriert. Diese Ausführungsform ist besonders für solche
Mützen-Vorrichtungen geeignet, die fest auf dem Kopf einer
die Mützen-Vorrichtung tragenden Person sitzen. Die Brilleneinrichtung ist dabei vorzugsweise aus zwei im
wesentlichen planen Scheiben aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt, die im Abstand
nebeneinander in den ersten Umschlag der Krempe integriert sind.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung ist die
Brilleneinrichtung in den zweiten Umschlag der Krempe integriert. Diese Ausführungsform ist besonders für Mützen-Vorrichtungen
geeignet, die nicht sehr eng an dem Kopf einer die Mützen-Vorrichtung tragenden Person anliegen und
aus diesem Grunde nicht sehr fest auf dem Kopf aufliegen. Die Brilleneinrichtung ist dabei vorzugsweise aus zwei im
wesentlichen konvexen Scheiben aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt, die im Abstand
nebeneinander in den zweiten Umschlag der Krempe integriert sind.
Die Scheiben der Brilleneinrichtung der erfindungsgemäßen
Mützen-Vorrichtung weisen vorzugsweise eine Länge zwischen 4 cm und 6 cm und eine Briete zwischen 3 cm und 4 cm auf.
Dadurch wird erreicht, daß durch die Brilleneinrichtung gute Sichtverhältnisse gewährleistet sind.
Alternativ zu einer Brilleneinrichtung mit zwei Scheiben kann bei der erfindungsgetnäßen Mützen-Vorrichtung auch eine
Brilleneinrichtung vorgesehen sein, die aus einem im wesentlichen konvexen Streifen aus durchsichtigem
Kunststoffmaterial hergestellt ist, der in den zweiten
Umschlag der Krempe integriert ist und eine Länge von 12 cm bis 15 cm und eine Breite von 3 cm bis 4 cm aufweist. Eine
aus einem derartigen, beide Augen abdeckenden durchgehenden Streifen hergestellte Brilleneinrichtung weist gegenüber
einer Brilleneinrichtung mit zwei getrennten Scheiben den Vorteil auf, daß sie insbesondere einfacher zu reinigen
ist.
Die Brilleneinrichtung der erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung
ist in ihrem Randbereich vorzugsweise mit Bohrungen versehen, durch die mindestens ein Faden des
Mützenmaterials geführt ist, um die Brilleneinrichtung mit der Mütze zu einer festen Einheit zu verbinden. Eine
derartige Integration der Brilleneinrichtung in die Mützen-Vorrichtung weist darüberhinaus den Vorteil auf, daß die
Brilleneinrichtung sehr dicht über der Augenpartie einer die erfindungsgemäße Mützen-Vorrichtung tragenden Person zu
liegen kommt, wodurch ein Windwiderstand reduziert ist, und zum anderen, daß die Brilleneinrichtung fest über der
Augenpartie einer die erfindungsgemäße Mützen-Vorrichtung
tragenden Person zu liegen kommt und dabei gleichzeitig über durch das Mützenmaterial hindurchtretende Luft auf
ihrer Innenseite ventiliert ist, so daß einer Beschlagbildung vorgebeugt ist.
Die Brilleneinrichtung der erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung
ist dabei vorzugsweise an allen Rändern von Mützenmaterial umschlossen, so daß ein fester Sitz der
Brilleneinrichtung über der Gesichtspartie der die erfindungsgemäße Mützen-Vorrichtung tragenden Person
gewährleistet ist.
Als sehr einfache Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Mütze ist auch eine Stirnband-Vorrichtung denkbar, bei der in ein Stirnband eine oben beschriebene Brilleneinrichtung
integriert ist.
Die erfindungsgemäße Mützen-Vorrichtung wird im folgenden
anhand bevorzugter Ausführungsformen erläutert, die in den
Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig.l eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung
mit nach oben geschlagener Krempe in einer Seitenansicht;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Aus führungs form der erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung mit nach unten
geschlagener Krempe, in einer Seitenansicht;
Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte Aus führungs form der erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung mit nach unten
geschlagener Krempe, in einer Ansicht von vorne.
Bei der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Mützen-Vorrichtung
10 ist eine Mütze 11 aus teilweise elastischem Material mit einer Krempe 12 versehen, die durch einen ersten Umschlag
13 und einen zweiten Umschlag 15 gebildet ist. Im Bereich des ersten Umschlages 13 ist eine Brilleneinrichtung
vorgesehen, die von zwei planen Scheiben aus einem nichtbrechbaren, elastischen, durchsichtigen Kunststoffmaterial
gebildet ist, wobei die Scheiben in ihren Randbereichen mit Bohrungen versehen sind, durch die die Fäden des
Mützenmaterials geführt sind, um die Scheiben mit der Mütze 11 zu einer festen Einheit zu verbinden.
Im Bedarfsfall, beispielsweise bei Schneetreiben, wird die erfindungsgemäße Mützen-Vorrichtung 10, wie in Figur 3
dargestellt mit nach unten geschlagener Krempe so über das Gesicht gezogen, daß die Scheiben 14 über den Augen der die
Mützen-Vorrichtung 10 tragenden Person zu liegen kommen.
Ist ein Blick durch die Scheiben 14 nicht erwünscht, so wird die erfindungsgemäße Mützenvorrichtung 10, so wie in
Figur 1 dargestellt, mit hochgeschlagener Krempe 12 getragen.
Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch
die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt
ist.
Claims (10)
1. Mützen-Vorrichtung mit einer Mütze aus mindestens
teilweise elastischem Material, das im Bereich des Mützenrandes unter Bildung einer Krempe mindestens einmal
umgeschlagen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Krempe eine Brilleneinrichtung integriert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Brilleneinrichtung in den ersten Umschlag der Krempe integriert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brilleneinrichtung aus zwei im wesentlichen planen
Scheiben aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt ist, die im Abstand nebeneinander in den ersten Umschlag
der Krempe integriert sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brilleneinrichtung in den zweiten Umschlag der Krempe
integriert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brilleneinrichtung aus zwei im wesentlichen konvexen
Scheiben aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt ist, die im Abstand nebeneinander in den zweiten Umschlag
der Krempe integriert sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben der Brilleneinrichtung
jeweils eine Länge von 4 cm bis 6 cm und eine Breite von 3 cm bis 4 cm aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brilleneinrichtung aus einem im wesentlichen konvexen
Streifen aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt ist, der in den zweiten Umschlag der Krempe integriert ist
und eine Länge von 12 cm bis 15 cm und eine Breite von 3 cm bis 4 cm aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Brilleneinrichtung in ihrem Randbereich mit Bohrungen versehen ist, durch die
mindestens ein Faden des Mützenmaterials geführt ist, um die Brilleneinrichtung mit der Mütze zu einer Einheit zu
verbinden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brilleneinrichtung an allen
Rändern von Mützenmaterial umschlossen ist.
10. Stirnband-Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in
das Stirnband eine Brilleneinrichtung integriert ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822812U DE29822812U1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Mützen-Vorrichtung |
| AT0027199U AT3939U1 (de) | 1998-12-22 | 1999-04-22 | Mützen-vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822812U DE29822812U1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Mützen-Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29822812U1 true DE29822812U1 (de) | 1999-03-11 |
Family
ID=8067006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29822812U Expired - Lifetime DE29822812U1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Mützen-Vorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT3939U1 (de) |
| DE (1) | DE29822812U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004080222A1 (de) * | 2003-03-12 | 2004-09-23 | Otto Ruediger | Kopfbedeckung mit in das gesichtsfeld bewegbaren brillen- oder schutzgläsern |
-
1998
- 1998-12-22 DE DE29822812U patent/DE29822812U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1999
- 1999-04-22 AT AT0027199U patent/AT3939U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004080222A1 (de) * | 2003-03-12 | 2004-09-23 | Otto Ruediger | Kopfbedeckung mit in das gesichtsfeld bewegbaren brillen- oder schutzgläsern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT3939U1 (de) | 2000-11-27 |
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