DE29821358U1 - Bürstenloser Miniaturgleichstrommotor mit radialem Luftspalt und Einzelspule mit axialer Wicklung - Google Patents
Bürstenloser Miniaturgleichstrommotor mit radialem Luftspalt und Einzelspule mit axialer WicklungInfo
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Description
Sunonwealth Electric Machine B35.152-80/pl
Industry Co., Ltd.
12F-1, No. 120, Chung Cheng 1 Road
Kaohsiung, Taiwan , R.O.C.
Bürstenloser Miniaturgleichstromraotor mit: radialem
Luftspalt und Einzelspule mit axialer Wicklung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen bürstenlosen
Miniaturgleichstrommotor mit einem radialen Luftspalt und einer Einzelspule mit axialer Wicklung.
Das US-Patent Nr. 5.289.089 nach Aoki, eingereicht am 22. Februar 1994, offenbart einen kleinen Gleichstrommotor
mit hohem Drehmoment und mit hohem Wirkungsgrad, um die Geräuschentwicklung zu reduzieren, der zur Ausbildung
in einer integrierten Schaltung geeignet ist. Obwohl das Patent nach Aoki die Probleme eines herkömmlichen Gleichstrommotorantriebs
.(siehe Fig. 2 des US-Patents) löst, kann die axiale Dicke des Stators nicht so reduziert
werden, daß die Anforderungen für eine Miniaturmotorwelle erfüllt werden. Dies liegt daran, daß die Wicklung für
die Statorspule radial angeordnet ist, wie in den Fig. 6 und 7 der Zeichnungen gezeigt ist. Die Fig. 6 und 7
zeigen einen vierpoligen Stator 100 bzw. einen zweipoli-
gen Stator 100, die gemäß der Lehre von Aoki' im US-Patent
Nr. 5.289.089 konstruiert sind. In Fig. 6 enthält der Stator 100 vier Schenkel (Pole) 102, die sich von einer
zentralen Axialbohrung 101 desselben nach außen erstrekken, während in Fig. 7 der Stator 100 zwei Schenkel
(Pole) 102 enthält, die sich von einer zentralen Axialbohrung 101 desselben nach außen erstrecken. Die Wicklungsprozedur
für die radiale Spule ist zeitaufwendig, da die Spule ohne Unterbrechung auf einmal gewickelt um
jeden Schenkel 102 werden muß. Außerdem ist die Verteilung des Magnetfeldes nicht gleichmäßig. Es besteht daher
Bedarf an Miniaturgleichstrommotoren mit minimaler axialer Dicke, hoher Motorleistung und einfacher Wicklungsprozedür,
die auf einmal ohne irgendwelche Unterbrechungen ausgeführt werden kann.
Es ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen bürstenlosen Miniaturgleichstrommotor mit einem radialen
Luftspalt und einer einzelnen Spule mit axialer Wicklung zu schaffen, die ohne irgendwelche Unterbrechungen auf
einmal gewickelt werden kann, um somit die Wicklungseffizienz zu verbessern.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen bürstenlosen Miniaturgleichstrommotor mit einem
radialen Luftspalt und einer Einzelspule mit axialer Wicklung zu schaffen, um die axiale Dicke des Motors zu
reduzieren.
Es ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen bürstenlosen Miniaturgleichstrommotor mit radialem
Luftspalt und einer Einzelspule mit axialer Wicklung zu schaffen, die die Kosten des Motors senken und die Leistung
des Motors verbessern kann.
Um die obenerwähnten Aufgaben zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung einen Stator rait einer Einzelspule
mit axialer Wicklung, einen Rotor mit einem Permanentmagneten und eine Steuerschaltung. Zwei Anschlüsse der
Einzelspule sind elektrisch mit der Steuerschaltung verbunden, die die Stromrichtung in der Einzelspule
steuert, um magnetische Drehfelder zu erzeugen, durch die der Permanentmagnet in Drehung versetzt wird.
Ein Hall-Element des Motors erfaßt die Polarität (N oder S) des Rotors und gibt ein Impulssignal aus. Wenn der
Ausgang des Hall-Elements auf Hochpegel liegt, wird die Steuerschaltung aktiviert, um einen ersten Satz von
Transistoren einzuschalten und einen zweiten Satz von Transistoren auszuschalten. Eine positive Spannung wird
somit an den ersten Anschluß der Spule angelegt, während an den zweiten Anschluß der Spule eine negative Spannung
angelegt wird, so daß der Strom von ersten Anschluß zum zweiten Anschluß fließt. Wenn im Gegensatz hierzu der
Ausgang des Hall-Elements auf Niedrigpegel liegt, wird der erste Satz von Transistoren ausgeschaltet und der
zweite Satz von Transistoren eingeschaltet. Somit wird an den ersten Anschluß der Spule eine negative Spannung
angelegt, während an den zweiten Anschluß der Spule eine positive Spannung angelegt wird, so daß der Strom vom
zweiten Anschluß zum ersten Anschluß fließt. In wiederholten Operationen wird ein Wechselstrom erzeugt, der
durch die Spule fließt. Als Folge hiervon erzeugt die Spule magnetische Wechselfelder, um den Motor anzutreiben.
Weitere Aufgaben, Vorteile und neuartige Merkmale der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung,
die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Miniaturgleichstrommotors mit einer Einzelspule mit axialer Wicklung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Ansteuerungsschaltung für den Miniaturgleichstrommotor
mit Einzelspule mit axialer Wicklung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ein schematisches Schaubild einer Einzelspule mit
doppelter axialer Wicklung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine weitere Ansteuerungsschaltung für den Miniaturgleichstrommotor
mit Einzelspule mit axialer Wicklung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 die bereits erwähnte Schnittansicht eines Gleichstrommotors
des Standes der Technik mit Doppelspule mit axialer Wicklung;
Fig. 6 die bereits erwähnte schematische Querschnittsansicht eines vierpoligen Stators des Standes der
Technik mit axialer Wicklung; und
Fig. 7 die bereits erwähnte schematische Querschnittsansicht eines zweipoligen Stators des Standes der
Technik mit axialer Wicklung.
Die Fig. 5 zeigt einen herkömmlichen Gleichstrommotor mit
einer axialen Doppelspule, der hauptsächlich einen Stator 110, einen Rotor 120 und eine Steuerschaltung 130 umfaßt.
Der Stator 110 enthält einen Spulensitz 111, um die eine Doppelspule längs einer Axialrichtung gewickelt ist,
wobei drei Anschlüsse herausgeführt sind. Auf den oberen und unteren Enden des Spulensitzes 111 sind entsprechend
obere und untere Polplatten 112 und 113 montiert. Der
Rotor 120 enthält einen Permanentmagneten 121, der an
einem inneren Umfang desselben montiert ist und somit einen radialen Spalt bezüglich der oberen und unteren
Platten 112 und 113 auf dem Statorsitz 110 für die Induktion bildet. Der Rotor 120 enthält eine Achse 122, die in
einer Axialbohrung 114 des Statorsitzes 110 drehbar montiert ist, so daß der Rotor 110 bezüglich des Statorsitzes
110 rotieren kann. Die Steuerschaltung 130 ist unterhalb des Statorsitzes 110 montiert, um die Phase des
Permanentmagneten 121 auf dem Rotor 120 zu erfassen und um die Stromrichtung der Spule auf dem Spulensitz 111 zu
steuern, wodurch die Doppelspule des Spulensitzes 111 von einem Wechselstrom durchflossen wird. Der Spulensitz 111
besitzt zwei Sätze von Axialspulen Ll und L2, die um diesen gewickelt sind, wodurch drei Anschlüsse gebildet
werden, die elektrisch mit der Steuerschaltung 130 verbunden sind. Die Steuerschaltung 130 macht in Abhängigkeit
von der erfaßten Phase des Permanentmagneten 121 wechselweise die Spulen Ll und L2 leitend. Somit erzeugen
die obere Polplatte 112 und die untere Polplatte 113 magnetische Wechselfelder, um den Rotor 120 anzutreiben.
Die Steuerschaltung 130 kann eine Steuerschaltung (&zgr;. &Bgr;. eine in Fig. 2 des US-Patents Nr. 5.289.089 gezeigte
Ansteuerungsschaltung) für herkömmliche Gleichstrommotoren mit einer Doppelspule verwenden.
Die Statorspule mit axialer Wicklung, die in Fig. 5 gezeigt ist, kann den zeitaufwendigen Nachteil beseitigen,
der bei der herkömmlichen radialen Wicklung besteht, und kann somit die Wicklungskosten für die Statorspule
deutlich reduzieren. Außerdem wird das von einer Spule mit axialer Wicklung erzeugte magnetische Feld gleichmäßiger
verteilt als das von einer Spule mit radialer Wicklung erzeugte magnetische Feld, da die axiale Wicklung
gleichmäßiger verteilt ist als die radiale Wicklung. Obwohl Gleichstrommotoren mit solcher axialer Doppelwick-
lung die Nachteile herkömmlicher Motoren "mit radialer
Wicklung beseitigen, sind drei Anschlüsse erforderlich, um zwei Spulen elektrisch mit der Steuerschaltung zu
verbinden. Wenn somit eine Hälfte der Wicklungsprozedur abgeschlossen ist, muß ein Anschluß herausgeführt werden,
bevor mit der anderen Hälfte der Wicklungsprozedur fortgefahren wird. Das heißt, die Wicklungsarbeit kann nicht
ohne Unterbrechung auf einmal durchgeführt werden. Außerdem werden die zwei Spulen abwechselnd angesteuert, so
daß das vom Motor erzeugte Drehmoment relativ gering ist, da die wirksamen Windungen der Wicklung um 50 % reduziert
sind. Ferner erzeugt die nicht angesteuerte Spule eine hohe Temperatur aufgrund der Hysterese des Stroms. Außerdem
neigt das Schalten des Antriebsstroms dazu, eine Umkehrspannung und Störspitzen zu erzeugen, was den Motorwirkungsgrad
herabsetzt.
Die vorliegende Erfindung soll den Gleichstrommotor mit axialer Doppelspule zu einem Gleichstrommotor mit axialer
Einzelspule modifizieren, um die obenerwähnten Probleme zu beseitigen.
Die Fig. 1 zeigt schematisch einen Gleichstrommotor mit einem radialen Spalt und einer Einzelspule mit axialer
Wicklung gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Motor enthält im wesentlichen einen Stator 110, einen Rotor 120
und eine Steuerschaltung 200. Der Stator 110 enthält einen Spulensitz 111, um den eine Einzelspule 115 längs
einer Axialrichtung gewickelt ist, wobei zwei Anschlüsse in "a" und "b" herausgeführt sind. An den oberen und
unteren Enden des Spulensitzes 111 sind jeweils obere und untere Polplatten 112 und 113 montiert. Der Rotor 120
enthält einen Permanentmagneten 121, der an einem Innenumfang desselben montiert ist und somit einen radialen
Spalt bezüglich der oberen und unteren Platten 112 und 113 auf dem Statorsitz 110 für die Induktion bildet. Der
Rotor 120 enthält eine Achse 122, die in einer Axialbohrung 114 des Statorsitzes 110 axial montiert ist, so daß
der Rotor 120 bezüglich des Statorsitzes 110 rotieren kann. Die Steuerschaltung 200 ist unterhalb des Statorsitzes
110 montiert und elektrisch mit den Anschlüssen "a" und "b" der Spule 115 verbunden, um die Phase des
Permanentmagneten 121 auf dem Rotor 120 zu erfassen, wodurch die Stromrichtung der Spule 115 auf dem Spulensitz
111 gesteuert wird. Die Steuerschaltung 200 macht die Spule 115 in zwei Richtungen (Uhrzeigersinn/Gegenuhrzeigersinn)
in Abhängigkeit von der erfaßten Phase des Permanentmagneten 121 wechselweise leitend. Somit
erzeugen die obere Polplatte 112 und die untere Polplatte 113 magnetische Wechselfelder, um den Rotor 120
anzutreiben.
Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält die Steuerschaltung 200 ein Hall-Element 203, das die Polarität (N oder S) des
Rotors 120 erfaßt und ein Impulssignal ausgibt. Wenn der Ausgang des Hall-Elements 203 auf Hochpegel liegt, wird
ein erster Satz von Transistoren 221, 222 und 223 eingeschaltet, wobei auch der Transistor 224 eingeschaltet
wird, während ein zweiter Satz von Transistoren 225, 226 und 227 ausgeschaltet wird. Somit wird an den ersten
Anschluß (a) der Spule 115 eine positive Spannung angelegt, während an den zweiten Anschluß . (b) der Spule 115
eine negative Spannung angelegt wird, so daß der Strom vom ersten Anschluß "a" zum zweiten Anschluß "b" fließt.
Wenn im Gegensatz hierzu der Ausgang des Hall-Elements 203 auf Niedrigpegel liegt, wird der erste Satz von
Transistoren 221, 222 und 223 ausgeschaltet, wobei auch der Transistor 224 ausgeschaltet wird, während der zweite
Satz von Transistoren eingeschaltet wird. Somit wird an den ersten Anschluß "a" der Spule 115 eine negative
Spannung angelegt, während an den zweiten Anschluß "b" der Spule 115 eine positive Spannung angelegt wird, so
daß der Strom vom zweiten Anschluß "b" zum ersten Anschluß "a" fließt. In wiederholten Operationen wird ein
Wechselstrom erzeugt, der durch die Spule 115 fließt. Als Ergebnis hiervon erzeugt die Spule 115 magnetische Wechselfelder,
um den Rotor 120 des Motors zu drehen.
Die Spule 115 kann entweder ein einzelner Emaildraht sein oder aus zwei Emaildrähten gewickelt sein. Die Fig. 3
zeigt eine Spule 115, die aus zwei Emaildrähten A und B gewickelt ist. Ein Anschluß A2 des Drahtes A ist elektrisch
mit einem Anschluß Bl des Drahtes B verbunden, während der andere Anschluß Al des Drahtes A und der
andere Anschluß B2 des Drahtes B elektrisch mit der Steuerschaltung 200 verbunden sind, um eine axiale Einzelspule
mit doppelter Wicklung zu bilden. Da die Einzelspule 115 durch gleichzeitiges Wickeln zweier Emaildrähte
ausgebildet wird, kann die Wicklungszeitspanne verkürzt werden, während die gleiche Anzahl wirksamer Spulenwindungen
erhalten wird. Die Emaildrähte A und B können an ihrer Außenfläche unterschiedliche Farben erhalten, um
sie zu unterscheiden.
Die Fig. 4 zeigt eine Schaltung, in der die Motorstatorspule eine Einzelspule 115 mit zwei Anschlüssen a und b
umfaßt, die zu einer Steuerschaltung 200' herausgeführt sind. Alle Transistoren und Widerstandselemente können in
Form eines kleinen integrierten Schaltungschips konstruiert werden, um den resultierenden Motor zu verkleinern.
Im Vergleich zum obenerwähnten Gleichstrommotor mit axialer Doppelspule hat der Spulensitz 111 der vorliegenden
Erfindung doppelt so viele wirksame Wicklungen wie derjenige der Doppelspule. Als Folge hiervon kann der
Wirkungsgrad des Miniaturgleichstrommotors bei gleicher Größe erheblich verbessert werden. Außerdem ist das
Wickeln einfacher, d. h. es ist keine Herausführung nach
der halben Wicklungsprozedur erforderlich. Ferner werden die Umkehrspannung und die Störspitzen, die bei der
wechselweisen Leitung der Doppelspule erzeugt werden, beseitigt, während der Motorwirkungsgrad verbessert und
die Herstellungskosten gesenkt werden.
Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen
einem Gleichstrommotor mit einer Doppelspule und einem Gleichstrommotor mit einer axialen Einzelspule gemäß der
vorliegenden Erfindung bei gleichen Bedingungen bezüglich der Bleche, der äußeren Gehäuse und der Spulensitze.
Axiale Doppelspule
Axiale Einzelspule
Effektive Windungen der
Wicklung
Nennspannung Betriebsspannungsbereich Anlaufspannung
Nenndrehzahl Luftfördervolumen Statischer Druck Nennstrom
Nennleistung
1/2 aller
Windungen
5 VDC
4-5 VDC
4 VDC 7500 min"1
1,7 m3/h
2,032 mm-H20
0,09 A
0,45 W
alle Windungen
5 VDC 3-6 VDC
3 VDC 7500 min"1
1,7 m3/h
2,286 mm-H20
0,04 A
0,2 W
Gemäß der obigen Tabelle wird angenommen, daß ein Gleichstrommotor
mit einer axialen Einzelspule gemäß der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu einem Gleichstrommotor
mit einer axialen Doppelspule gleicher Größe die doppelte Anzahl wirksamer Windungen besitzt, während die
Anlaufspannung, der Nennstrom und die Nennleistung deutlich verringert sind. Das heißt, der Wirkungsgrad und die
Kennlinien des Motors mit einer axialen Einzelspule
-"&Iacgr;&ogr;*-
unterscheiden sich von denjenigen des Motors mit einer axialen Doppelspule. Dementsprechend besitzt der Miniaturgleichstrommotor
mit axialer Einzelspule gemäß der vorliegenden Erfindung eine vereinfachte Struktur und ein
verkleinertes Volumen, wobei auch die Kosten als auch der Wirkungsgrad verbessert werden.
Obwohl die Erfindung mit Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsform
erläutert worden ist, ist klar, daß viele andere mögliche Abwandlungen und Veränderungen vorgenommen
werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung, wie sie im folgenden beansprucht wird, abzuweichen.
Claims (4)
1. Bürstenloser Miniaturgleichstrommotor mit einem radialen Luftspalt und einer Einzelspule mit axialer
Wicklung,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
einen Statorsitz (110) , der eine zentrale Axialbohrung (114), eine obere Polplatte (112) und eine untere
Polplatte (113) enthält;
eine axiale Einzelspule (115), die längs einer Längsrichtung der zentralen Axialbohrung (114) gewickelt
ist und zwei Anschlüsse (a, b) besitzt;
einen Rotor (120), der eine Achse (122) besitzt, die in der zentralen Axialbohrung (114) des Statorsitzes
(110) drehbar montiert ist, und einen Magneten (121) mit einem Nordpol und einem Südpol enthält; und
eine Steuerschaltung (200), die mit den zwei Anschlüssen (a, b) der axialen Einzelspule (115) elektrisch
verbunden ist und ein Sensorelement (203) zum
Erfassen einer Polaritätsphase des Magneten (121) auf dem Rotor (120) enthält, um ein Steuersignal auszugeben und
somit die Stromrichtung der axialen Einzelspule (115) zu ändern, wodurch magnetische Felder ausgebildet werden,
die ihre Richtung wechseln, um den Rotor (120) in Drehung zu versetzen.
2. Gleichstrommotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerschaltung (200) eine erste Ansteuerschaltung (221, 222, 223) enthält, die elektrisch mit
einem der Anschlüsse der Einzelspule (115) verbunden ist, sowie eine zweite Ansteuerschaltung (225, 226, 227), die
elektrisch mit dem anderen Anschluß der Einzelspule (115) verbunden ist, wobei die erste Ansteuerschaltung (221,
222, 223) und die zweite Ansteuerschaltung (225, 226, 227) in Abhängigkeit vom Steuersignal vom Sensorelement
(203) wechselweise leitend gemacht werden.
3. Gleichstrommotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzelspule (115) einen ersten Emaildraht (A) und einen zweiten Emaildraht (B) enthält, die um den
Statorsitz (110) gewickelt sind, wobei der erste Emaildraht (A) ein erstes Ende (Al) besitzt, sowie ein zweites
Ende (A2), das mit der Steuerschaltung (200) elektrisch verbunden ist, und wobei der zweite Emaildraht (B) ein
erstes Ende (Bl) besitzt, das mit dem ersten Ende (Al) des ersten Emaildrahts (A) elektrisch verbunden ist,
sowie ein zweites Ende (B2) , das mit der Steuerschaltung (200) elektrisch verbunden ist.
4. Gleichstrommotor nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- 13 -
der erste Emaildraht (A) und der zweite Emaildraht (B) an ihren Oberflächen mit unterschiedlichen
Farben versehen sind.
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Legal Events
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020116 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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Effective date: 20061117 |
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| R071 | Expiry of right |