DE2117049C3 - Gleichstrommotor mit mindestens vier Erregerpolen und mit einer geraden Anzahl von konzentrierten Ankerspulen - Google Patents
Gleichstrommotor mit mindestens vier Erregerpolen und mit einer geraden Anzahl von konzentrierten AnkerspulenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichstrommotor mit mindestens vier Erregerpolen und mit einer
geraden Anzahl von konzentrierten Ankersptilen, die
größer als die Zahl der Erregerpole ist, und mit einem
Kollektor, dessen Lamellenzahl gleich der Ankerspulen
ist und dessen gegenüberliegende Lamellen elektrisch miteinander verbunden sind.
Ein aus der GB-PS 3 34 042 bekannter Gleichstrommotor enthält beispielsweise für 4 Erregerpole 12
Ankerwicklungen, die nach dem Prinzip der Gramme'-schen Ringwicklung angeordnet sind, wobei jede
Kommutatorlamelle mit der Verbindungssteile zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spulen verbunden ist
Somit sind, ähnlich wie bei einer z. B. aus der DE-AS 11 23 753 bekannten Gleichstrommaschine mit einer
vollständigen Wellenwicklung, bei der Drehung des Ankers stets die zwischen zwei feststehenden Bürsten
liegenden Spulen in Reihe geschaltet, und zwar infolge
der Verbindungen zwischen einander gegenüberliegenden Lamellen in vier parallelen Zweigen. Derartige
Maschinen ergeben ein gleichmäßiges Drehmoment und laufen in jeder Stellung an; ihr Aufbau ist aber
kompliziert und ihre Herstellung dementsprechend teuer. Sie haben ferner die übliche Eigenschaft
Gramme'scher Ringwicklungen, daß die außen liegenden Spulenseiten elektromagnetisch nicht nutzbar sind.
Aus der FR-PS 12 26 458 ist andererseits eine elektrische Maschine mit konzentrierten Ankerspulen
bekannt, deren Spulenseiten jeweils um eine Polteilung voneinander entfernt sind und somit jeweils die gleiche
Lage in bezug auf Erregerpole entgegengesetzter Polarität haben. Dadurch können beide Spulenseiten
jeder Spule elektromagnetisch genutzt werden. Die Anzahl der Ankerspulen ist entweder gleich der Anzahl
der Erregerpole oder halb so groß; im letzten Fall gibt es bei Verwendung als Motor Totpunktstellungen, in
denen kein Anlaufdrehmoment vorhanden ist. Dem Aufbau nach entspricht die Wicklungsart dieser
Maschinen dem Prinzip der üblichen Nutenwicklungen mit dem Unterschied, daß alle Spulenseitenleiter jedes
Wicklungsstranges in zwei Nuten untergebracht sind, die um eine Polteilung voneinander*-ntfernt sind.
Gleichstrommotoren der eingangs angegebenen Art mit konzentrierten Ankerspulen werden häufig als
billige Kleinmotoren verwendet, die nach dem Prinzip der Anziehung und Abstoßung zwischen den Erregerpolen und den von den konzentrierten Ankerspulen
gebildeten Elektromagneten arbeiten, wobei der Strom in jeder Ankerspule im Augenblick des Durchgangs
durch die Polachse durch den Kollektor umgepolt wird. Das bekannteste Beispiel sind die Spielzeugmotoren mit
zwei permanenten trregerpolen und drei im Winkelabstand von 120° angeordneten Ankerspulen. Solche
Motoren haben eine im Verhältnis zu ihren Abmessungen geringe Leistung, einen schlechten Wirkungsgrad
und ein sehr ungleichförmiges Drehmoment.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Gleichstrommotors dieser Art, der unter Beibehaltung
der Vorteile des einfachen Aufbaus eine im Verhältnis zu den Abmessungen größere Leistung, einen besseren
Wirkungsgrad und ein gleichförmiges Drehmoment aufweist und in allen Stellungen sicher anläuft.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Verhältnis von Ankerspuien zu
Erregerpolen nicht ganzzahlig ist und daß jeweils zwei einander diametral gegenüberliegende Ankerspulen
zwischen zwei Kollektorlamellen in Reihe geschaltet sind.
Die erfinduiigsgemäßc Ausbildung des Gleichstrommotors ermöglicht die Anwendung des Prinzips der
billigen Kleinmotoren auf eine größere Polzahl. Dadurch werden bei gegebenen Abmessungen das
Drehmoment und die Leistung wesentlich vergrößert Der Wirkungsgrad wird durch die Verringerung der
Kupferverluste verbessert, und das Drehmoment wird vergleichmäßigt Infolge des nicht ganzzahligen Verhältnisses
zwischen Polzahl und Ankerspulenzahl besteht in jeder Stellung des Läufers ein Anlaufdrehmoment
Die angegebene Ausbildung eignet sich sowohl für Radialluftspsltmaschinen als auch für Axialluftspaltmaschinen,
wobei in jedem Fall die Vorteile der einfachen und billigen Herstellung erhalten bleiben,
Beispielsweise können die einander jeweils diametral gegenüberliegenden Ankerspulen, da sie in Reihe
geschaltet sind, gemeinsam gewickelt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt In der Zeichnung zeigen
F i g. 1 bis 3 drei schematische Abwicklungen von Gleichstrommotoren nach der Erfindung,
F i g. 4 ein Beispiel der Anwendung der Erfindung bei
einer Radialluftspaltmaschine,
Fig.5, 5 und 7 Beispiele der Anwendung der
Erfindung bei einer Axialluftspaltmaschine,
Fig.8 und 9 Darstellungen eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäß ausgeführten Axialluftspaltmaschine und
Fig. 10 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Axialluftspaltmaschine.
Die in F i g. 1 in einer Abwicklung dargestellte Maschine besitzt zwei Polpaare (p = 2) und drei
Spulenpaare (n = 3) sowie einen Kollektor mit sechs Lamellen a bis f, von denen die Lamelle a mit der
Lamelle d, die Lamelle b mit der Lamelle e und die Lamelle c mit der Lamelle / verbunden ist Ein
Bürstenpaar B, dessen Bürsten um eine Polteilung voneinander entfernt sind, ist so angebracht, daß es auf
den Lamellen des Kollektors schleift, die mit der Ankerwicklung auf folgende Weise verbunden sind: Ein
Spulenpaar 1—2 und 7—8 verbindet die Lamellen a und e; diese Spulen liegen einander diametral gegenüber und
erstrecken .,ich jeweils über etwa zwei Drittel einer
Polteilung. Der Einfachheit halber sind diese Spulen in der Zeichnung jeweils nur mit einer Windung
dargestellt
Ein ähnlich ausgebildetes und angeordnetes Spulenpaar 3—4 und 9—10 verbindet die Lamellen cund e. Das
dritte, auf ähnliche Weise ausgebildete und angeordnete Spulenpaar 5—6 und 11 — 12 verbindet die Lamellen c
unda.
Die in Fig.2 in Abwicklung dargestellte Maschine besitzt zwei Polpaare (p>
= 2) und fünf Spulenpaare (n = 5), denen zehn Kollektorlamellen a, b, c, d, e,f,g,h
und k zugeordnet sind, jede Spule erstreckt sich etwa
über eine Polteilung und ist jeweils von der anderen Spule des Paares etwa zwei Polteilungen entfernt. Wie
die Abwicklung zeigt können sich die Spulen teilweise überlappen. Der Einfachheit halber ist jede Spule nur
mit zwei Leitern dargestellt. Das erste Spulenpaar 1—4 und 11 — 14 verbindet die Lamellen a und g, das zweite
Spulenpaar 5—8 und 15—18 die Lamellen c und j, das
dritte Spulenpaar 9—12 und 19—2 die Lamellen eund a,
das vierte Spulenpaar 13—16 und 3—6 die Lamellen g und cund das fünfte Spulenpaar 17—20 und 7—10 die
Lamellen j und c. Die Lamellen a und f, die Lamellen b
und g, die Lamellen cund /?, die Lamellen t/und 7 und die
Lamellen e und k "sind jeweils miteinander verbunden.
Dem Kollektor sind zwei BUrstenpaare B zugeordnet, deren Bürsten jeweils \ v.n der darauffolgenden Bürste
des anderen Paares um eine Polteilung entfernt sind. Die Bürstenpaare sind bezüglich der Stromversorgungsklemmen des Ankers ineinandergeschachtelt
Die auf F i g. 3 in Abwicklung dargestellte Maschine besitzt ebenfalls zwei Erregerpolpaare (p = 2) sowie
einen Anker mit sieben Spulenpaare (n = 7), denen vierzehn Kollektorlamellen beigegeben sind. Das erste
Spulenpaar !—4 und 15—18 verbindet die Lamellen a
und j, das zweite Spulenpaar 5—8 und 19—22 die
Lamellen c und m, das dritte Spulenpaar 9—12 und
23—26 die Lamellen e und p, das vierte Spulenpaar
κι 13—16 und 27—2 die Lamellen g und a, das fünfte
Spulenpaar 17—20 und 3—6 die Lamellen j und c, das
sechste Spulenpaar 21—24 und 7—10 die Lamellen m
und e, das siebente Spulenpaar 25—28 und 11 — 14 die
Lamellen ρ und g. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ι ~> überlappen sich die Spulen teilweise und erstrecken sich
etwa nur über ein Drittel des Mittenabstandes der Erregerpole. Wie im vorhergehenden Beispiel schleifen
zwei Bürstenpaare B auf den Lamellen des Kollektors, die auch auf ähnliche Weise angeorrlr-wt und untereinan-
2i) der verbunden sind.
Bei allen zuvor beschriebenen Beispielen ist das Verhältnis der Polpaarzahl ρ zur Anzahl π der
Spulenpaare nicht ganzzahlig. Allgemein gilt: Bei ρ = 2
darf η nicht gleich 4,6,8... genommen werden. Bei ρ =
3 könnte π gleich 4, 5, 7 .., jedoch nicht gleich 6, 9 ...
sein. Im Fall von ρ = 4 kann η gleich 5, 6, 7, 9 ... sein,
jedoch nicht gleich 8, 12 ... Die Zweckmäßigkeit einer Überlappung der Ankerspulen in manchen Fällen soll
noch erläutert werden.
jü Die beschriebene Ausbildung von Gleichstrommotoren
kann praktisch sowohl bei Radialluftspaltmaschinen als auch bei Axialluftspaltmaschinen angewendet
werden. Sie kann ferner sowohl auf Ankerspulen aus isoliertem Leiterdraht als auch auf Ankerspulen aus
J5 gedruckten Leitern angewendet werden, die auf jede
beliebige bekannte Weise hergestellt werden können.
F i g. 4 zeigt im Schnitt ein Ausführungsbeispiel einer
vierpoligen Radialluftspaltmaschine, die gemäß dem Schema von F i g. 1 ausgeführt ist Der Erreger besitzt
ein zylindrisches Magnetjoch 30 mit vier Polen abwechselnder Benennung. Diese Pole können gewikkelte
Pole sein; in diesem Fall können ihre Polschenkel mit dem Poljoch zusammen geformt sein. Eine
bevorzugte Möglichkeit besteht darin, daß sie aus Permanentmagnetpolen bestehen, wobei der Erreger
aus orientierten Ferritstücken besteht deren öffnungswinkel geometrisch 68°, d.h. also elektrisch 136°, bei
dieser vierpoligen Ausführungsform erreichen kann. Anstelle von vier Ferritstücken können auch nur zwei
tu FerritstUcke derselben Polarität (Folgepole) angebracht
werden, wobei die beiden anderen Pole aus Weicheisen bestehen.
Der um eine nicht dargestellte Welle rotierende Läufer besitzt sechs Polschenkel 60 bis 65, die
·-, beispielsweise an einem zentralen Kern angeformt sind
Auf jedem Polschenkel sitzt eine Elektromagnetspule 50 bis 55. Diese Spulen sind auf die in der Figur
dargestellten We^e, d.h. gemäß dem Schaltbild von Fig. 1, mit den Lamellen des Kollektors Cverbunden;
mi die einander diametral entgegengesetzten Lamellen
sind ferner elektrisch miteinander verbunden. Der Körper des Läufers kann aus einem beispielsweise
gesinterten und ein Magnetpulver enthaltenden isolierenden Werkstoff besiehen.
ή Die Fig.5 bis 7 zeigen eine der Ausführung von
F i g. 4 entsprechende Axialluftspaltmaschine. F i g. 5 zeigt die Seite des Ankers mit dem Kollektor C, F i g. 6
die Seite dss Luftspalts des Erregers und Fig.7 einen
Schnitt durch die Maschine, wobei die Montage auf der Ankerwelle weggelassen wurde. Der Anker besitzt drei
Spulenpaare 61 bis 66, die in einem gegossenen Träger
40 geringer Dicke sitzen, in welchem sie nötigenfalls durch zwei haftende Scheiben (nicht dargestellt) an
ihrem Platz gehalten werden können. Der scheibenförmige Träger 40 kann aus einem isolierenden und
magnetischen Werkstoff (Hartferrit oder Magnetpulver enthaltendes Dielektrikum) bestehen, wodurch der
nutzbare Magnetfluß in dem Luftspalt erhöht wird. Der Erreger kann ausgeprägte Permanentmagnetpole aufweisen oder, wie Fig. 7 zeigt, aus einem Ferritring 20
bestehen, in welchem die jeweiligen Magnetpole auf an sich bekannte Weise durch unterschiedliche Magnetisierung gebildet sind. Ferner ist eine Platte 21 aus
Weicheisen vorgesehen, welche den den Anker in dem Luftspalt durchquerenden Magnetfluß schließt. Stattdessen kann auch ein zweiter, Erregerpole tragender
Ring vorgesehen sein, wobei die einander gegenüberliegenden Pole des ersten und des zweiten Rings
entgegengesetzter magnetischer Benennung sind.
Die Fig.8 und 9 zeigen eine Axialluftspaltmaschine
desselben Typs wie die in Fig.6 bis 7 dargestellte Maschine, bei welcher jedoch jedes Ankerspulenpaar
die Form einer einzigen, sich diametral erstreckenden Flachspule besitzt, deren Endteile der Ausbildung der
jeweiligen Polflächen entsprechend geformt sind. Bei dem Zusammenbau der vorgeformten Spulen kreuzen
sich ihre mittleren Teile und überlagern sich, so daß im mittleren Teil des Ankers eine Verdickung entsteht (vgl.
Fig.9). Die Spulen sind mit einer beispielsweise hitzehärtenden Ummantelung im Druckguß umgössen.
Die Welle 22 kann auf Wunsch mit eingegossen sein und der Kollektor Ckann an dem mittleren Teil angebracht
sein. Seine Lamellen sind mit den austretenden Drahtenden dieser Spulen 70-71. 72—73, 74-75
verbunden.
Fig. 10 zeigt eine Maschine im Fall von ρ = A und
η = 5, die sich direkt von dem in F i g. 8 und 9
dargestellten Ausführungsbeispiel ableitet. Je größer die ruizahi isi. um so weniger ist es zweckdienlich, ate
Köpfe der Spuienpaare speziell zu formen. Die Maschine besitzt fünf Spuienpaare 80—85, 81—86,
82—87, 83—88 und 84—89, deren jedes eine sich bezüglich der endgültigen Scheibenform des Ankers
diametral erstreckende Flachspule bildet. Ferner sind zehn Kollektorlamellen a, b, c, d, e. f, g, h,j, Ar vorgesehen.
Die Lamellen a und /, b und g, c und h, d und j sowie c
und Ar sind jeweils miteinander verbunden. Die Spulen 80
und 81 sind mit aer Lamelle b, die Spulen 82 und 83 mit
der Lamelle d, die Spulen 84 und 85 mit der Lamelle f, die Spulen 86 und 87 mit der Lamelle h und die Spulen 88
und 89 mit der Lamelle k verbunden.
Die Ankerspulen können aus dünnem emaillierten Draht bestehen und somit mehrschichtig sein oder sie
können aus dickerem isolierten Draht bestehen, der sich in konzentrischen, nebeneinandergelegten Flachwindungen erstreckt. Nach provisorischer Befestigung der
auf diese Weise gebildeten Drahtschicht beispielsweise mittels eines hitzehaftenden Überzugs werden die
Spulen und der Kollektor auf einem Dorn mit einem geeigneten hitzehärtenden Harz umgössen. Anstelle
von Spulen aus isoliertem Draht können zweischichtige gedruckte Spiralen auf einem dünnen Träger benutzt
werden. Diese werden anschließend übereinandergelegt und zusammen gewalzt, so daß ihre mittleren Teile
einen klassischen vielschichtigen Körner mit raHialpm
Kollektor bilden.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschinen versteht sich von selbst. Gegenüber den bekannten
zweipoligen Maschinen multipliziert sich jedoch die induzierte elektromotorische Kraft bei gleicher Windungszahl pro Ankerspule mit p, wie es auch bei den
vielpoligen Maschinen mit herkömmlichen Wellenwicklungen der Fall ist. Ferner besitzen die beschriebenen
Mascb'ien einen höheren Wirkungsgrad wegen der geringeren Kupferverluste, die sich daraus ergeben, daß
die Polbögen sowohl bei dem Läufer als auch bei dem Ständer elektrisch auf etwa 90° verkleinert sind
(wodurch außerdem der zur Aufnahme des Kupfers der Ankerspuien verfügbare Raum vergrößert wird). Ferner
multipliziert sich die Modulationsfrequenz des Drehmoments und damit der elektromotorischen Kraft mit p,
wodurch die Glättung der Spannung im Falle der Verwendung der Maschine als Generator vereinfacht
wird. Diese Modulation ist um so geringer, je größer das Verhältnis der Spulenzahl zur Polzahl ist, doch kann
durch entsprechende Bemessung der gegenseitigen Überlappung der Ankerspulen wahlweise eine maximale Verringerung der Oberwellen der Grundwelle der
Anziehung und ADstoüung erreicnt weraen oder im
Gegenteil nach Bedarf die systematische Erzeugung von Oberwelle zur Erhöhung der elektromotorischen Kraft
und des erzeugten mittleren Drehmoments begünstigt werden.
Im Falle von Axialluftspaltmaschinen können die Flachspulen die Form von aneinanderstoßenden Sektoren besitzen, die bequem in einen Kunststoffträger
eingegossen werden können.
Claims (9)
1. Gleichstrommotor mit mindestens vier Erregerpolen und mit einer geraden Anzahl von konzentrierten Ankerspulen, die größer als die Zahl der
Erregerpole ist, und mit einem Kollektor, dessen Lamellenzahl gleich der Zahl der Ankerspulen ist
und dessen gegenüberliegende Lamellen elektrisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Ankerspulen zu ι»
Erregerpolen nicht ganzzahlig ist und daß jeweils zwei einander diametral gegenüberliegende Ankerspulen zwischen zwei Kollektorlamellen in Reihe
geschaltet sind.
Z Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jede zweite Kollektorlamelle (a, c, e...) zwei Ankerspulen angeschlossen sind
und daß die dazwischenliegenden Kollektorlamellen (b, d...) nicht mit Ankerspulen verbunden sind.
3. Gleichstrommotor nach Anspruch 1 oder 2, z>
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerspulen (61 bis 66) im Falle einer Axialluftspaltmaschine in
Ausschnitten einer diese Spulen und die Lamellen des Kollektors fCj tragenden Scheibe (40) sitzen.
4. Gleichstrommotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerspulen (61
bis 66, 70 bis 75, 80 bis 89) im Falle einer Axialluftspaltmaschine nach Art einer gedruckten
Schaltung auf den beiden Seiten einer Trägerscheibe gebildet sind μ
5. Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß äie einander diametral entgegengesetzten Spulenpaare (70 bis 75, 80 bis 89) im
Falle einer Axialluftspaltmaschine aus einem zusammenhängenden elektrischen Kreis bestehen, der !">
abwechselnd von einer Spule zur anderen Spule des Paares führt, und daß der Anker aus einem Stapel
derartiger Spulenpaare besteht, die in ihrem mittleren Teil zumindest außerhalb des Luftspalts
aufeinanderliegen. ■»<>
6. Gleichstrommotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenpaare (70 bis 75, 80
bis 89} durch Aufdrucken von Leitern auf dünnen dielektrischen Folien gebildet sind und daß die
bedruckten Folien unter Einfügung eines Klebstoffs 'r>
aufeinandergestapelt sind.
7. Gleichstrommotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenpaare (70 bis 7.1, 80
bis 89) aus Leiterdraht gewickelte Flachspulen sind, die zu einem mit einem ausgehärteten Kunststoff "'"
vergossenen Stapel zusammengefügt sind.
8. Gleichstrommotor nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor (C)
aus flachen Lamellen besteht, die direkt auf eine Seite des Stapels in seinem mittleren, außerhalb des Γ|Γ|
Luftspalts liegenden Teil aufgebracht sind.
9. Gleichstrommotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dal! die
aufeinanderfolgenden Ankerspulenpaare (I bis 20,1 bis 28) sich in dem Anker teilweise überlappen. «>
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |