DE1613006B2 - Kollektorloser gleichstrommotor - Google Patents
Kollektorloser gleichstrommotorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen kollektorlosen dung dieses Rückschlußkörpers als Wickelkörper einGleichstrommotor
mit einem diametral gepolten Per- oder mehrlagig wendelartig gewunden ist.
manentmagnetrotor und einer stationären Ankerwick- Mit einer solchen Wicklungsanordnung wird die lung mit mehreren Wicklungssträngen, die mittels Bildung dicker und sich quer über die Motorstirneiner Steuerschaltung nacheinander an eine Gleich- 5 fläche erstreckender Wickelköpfe bei Gleichstromstromquelle anschaltbar sind. motoren der genannten Art vermieden.
manentmagnetrotor und einer stationären Ankerwick- Mit einer solchen Wicklungsanordnung wird die lung mit mehreren Wicklungssträngen, die mittels Bildung dicker und sich quer über die Motorstirneiner Steuerschaltung nacheinander an eine Gleich- 5 fläche erstreckender Wickelköpfe bei Gleichstromstromquelle anschaltbar sind. motoren der genannten Art vermieden.
Ein Motor dieser Art ist in der Zeitschrift »Der Jeder Wicklungsstrang wird zweckmäßig in an sich
Elektromeister«, 1965, Heft 17, S. 1234 bis 1236 be- bekannter Weise aus mindestens zwei über den Umschrieben.
Bei diesem Motor ist die stationäre Anker- fang des Rückschlußkörpers um eine Polteilung oder
wicklung auf einem dünnwandigen Kunststoffgehäuse, ίο ein ganzzahliges Vielfaches davon gegeneinander verdas
als Wickelkörper dient, so aufgebracht, daß sie setzt angeordneten und gegenläufig zueinander geden
Läufermagneten umschließt. Die Wicklung bildet wundenen oder gegensinnig zueinander geschalteten
an beiden Enden des Motors Wickelköpfe, die eine Strangabschnitten zusammengesetzt, so daß über die
nicht unerhebliche Vergrößerung der Baulänge des Stirnflächen des Motors lediglich einzelne Verbin-Motors
mit sich bringen. 15 dungsleitungen zwischen den Strangabschnitten ge-
Es ist auch bereits ein Stator für mehrphasige führt sind.
elektromagnetische Induktionsvorrichtungen bekannt Die Wicklungsstränge werden direkt oder vorzugs-(USA.-Patentschrift
3 187 211), bei welchem ein weise unter Zwischenlage einer Schicht aus elektrisch
ringförmiger, lameliierter Eisenkörper mit einer aus isolierendem Material, beispielsweise eines Kunstmehreren
Spulen bestehenden Ringwicklung versehen 20 stoffmantels, auf den Rückschlußkörper gewickelt,
ist. Diese Statorkonstruktion hat jedoch den Nach- der gleichzeitig als Stützkörper für die Wicklung
teil, daß der Stator genutet ist, wobei in jeder Nut dient, so daß im allgemeinen keine zusätzlichen Maßeine
Spule der Ringwicklung angeordnet ist. Genutete nahmen zur Befestigung der Wicklung getroffen wer-Siatoren
ergeben jedoch zwangläufig eine ungleich- den müssen.
mäßige Magnetflußverteilung über den ganzen Um- 25 In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines
fang und somit bei einem Motor ein entsprechend erfindungsgemäß ausgebildeten Gleichstrommotors
ungleichmäßiges Drehmoment, so daß der Rotor zum schematisch dargestellt und wird im folgenden näher
Rucken neigt. erläutert. Es zeigt
Es sind weiterhin bereits elektrische Maschinen be- F i g. 1 eine schematische stirnseitige Ansicht eines
kannt (schweizerische Patentschrift 4160), bei wel- 30 Gleichstrommotors mit der erfindungsgemäßen Wickchen
mehrere Ringwicklungen gleichmäßig verteilt lungsanordnung,
auf einem ringförmigen' Kern angeordnet sind. Es Fig. 2 einen zentralen Längsschnitt durch den in
handelt sich jedoch hier um Drehstrommaschinen, die Fig. 1 dargestellten Motor.
mit phasenverschobenen, sinusförmigen Wechsel- Der in der Zeichnung dargestellte Motor weist
Spannungen gespeist werden. Während beim An- 35 einen scheibenförmigen Permanentmagnetläufer 1 auf,
meldungsgegenstand die Wicklungsstränge mittels der zweipolig ausgebildet ist. Dieser Permanenteiner
Steuerschaltung nacheinander an eine Gleich- magnetrotor ist von einem stationären, konzentristromquelle
gelegt werden, wobei die einzelnen Wick- sehen, ringförmigen Magnetfluß-Rückschlußkörper 2
lungsstränge mit Rechteckimpulsen gespeist werden umgeben, der im allgemeinen als lameliierter Eisen-
und im Stator eine trapezförmige, nicht sinusförmige 40 ring ausgebildet ist, um eine Wirbelstrombildung zu
Feldverteilung angestrebt wird, um Stromspitzen an vermeiden. Der Rückschlußkörper 2 kann aber auch
den Kommutierungsstellen, also beim Umschalten als Ferritrohr oder Ferritring ausgebildet sein.
von einem Wicklungsstrang auf den anderen Wick- Eine in drei gleichmäßig über den Umfang des lungsstrang, zu vermeiden. Motors verteilte Wicklungsstränge Ι-Γ, H-II', IH-III'
von einem Wicklungsstrang auf den anderen Wick- Eine in drei gleichmäßig über den Umfang des lungsstrang, zu vermeiden. Motors verteilte Wicklungsstränge Ι-Γ, H-II', IH-III'
Es ist ferner ein Schrittschaltmotor bekannt (fran- 45 gegliederte Statorwicklung ist auf den Magnetfluß-
zösische Patentschrift 1 236 687), bei welchem eine Rückschlußkörper aufgewickelt. Jeder der drei Wick-
Ringspule auf einem Ringsegmentkern angeordnet lungsstränge ist in zwei, um 180° am Umfang des
ist. Dieser Schrittschaltmotor besitzt jedoch einen in Rotors gegeneinander versetzte Strangabschnitte
radialer Richtung magnetisierten Rotor, dessen Ober- unterteilt. Der erste Abschnitt des Wicklungsstranges
fläche sägezahnartig ausgebildet ist, und der Ring- 50 beginnt beim Wicklungseingang I und ist über einen
segmentkern der Statorwicklung weist an seinen bei- Winkelbereich von 60° auf den Rückschlußring 2
den Enden ausgeprägte Magnetpole auf, die keine aufgewickelt. Das Ende dieses Wicklungsabschnittes
gleichmäßige Magnetflußverteilung gewährleisten. ist mittels einer Verbindungsleitung 3 mit -dem gegen-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die über dem Ende des ersten Abschnittes des ersten
stationäre Ankerwicklung eines Gleichstrommotors 55 Wicklungsstranges um 180° am Umfang des Rück-
der eingangs genannten Art so anzuordnen, daß die schlußringes 2 versetzt beginnenden Anfang des zwei-
Bildung starker und die Baulänge der Maschine ver- ten Abschnitts dieses Wicklungsstranges verbunden,
größernder Wickelköpfe vermieden wird und daß der sich ebenfalls über einen Winkelbereich von 60°
eine gleichmäßige Magnetflußverteilung über den am Umfang des Rückschlußringes erstreckt und am
ganzen Umfang des Motors und damit die Erzielung 60 Wicklungsausgang Γ endet. Wie aus F i g. 1 ersicht-
eines guten Drehmomentes einschließlich überdurch- lieh ist, durchläuft der über eine nicht dargestellte
schnittlicher Gleichlaufeigenschaften gewährleistet ist. Steuerschaltung nacheinander in die einzelnen Wick-
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß da- lungsstränge geleitete Gleichstrom die zweite Hälfte
durch gelöst, daß die Wicklungsstränge um einen sta- des vorstehend beschriebenen Wicklungsstranges in
tionären, den Permanentmagnetrotor konzentrisch 65 umgekehrter Durchflußrichtung wie die erste Hälfte
umgebenden, zylindrischen oder zylinderringförmigen dieses Stranges. Da die eine Hälfte jedes Wicklungs-Magnetfluß-Rückschlußkörper
aus einem Material stranges jeweils einem Nordpol und die andere Hälfte mit ferromagnetischen Eigenschaften unter Verwen- jedes Wicklungsstranges jeweils einem Südpol des
Permanentmagnetrotors gegenüberliegt, wird auf diese Weise in beiden Wicklungsabschnitten ein
gleichsinnig wirkendes Drehmoment erzeugt.
Die beiden anderen Wicklungsstränge mit den Eingängen II und III und den Ausgängen ΙΓ und ΙΙΓ
sind in gleicher Weise in zwei Abschnitte aufgeteilt, die jeweils um 180° gegeneinander versetzt auf dem
Rückschlußring 2 angeordnet und gegensinnig zueinander geschaltet sind. Jeder Abschnitt der drei Wicklungsstränge
bedeckt einen Winkelbereich von 60° des Rückschlußringes 2 und wird im allgemeinen gesondert
auf einer Wickelmaschine angebracht. Anschließend werden die Enden und Anfänge einander
zugeordneter Strangabschnitte miteinander verbunden. Um den Rückschlußkörper kann ein aus zwei
Schalenringen zusammengesetztes Kunststoffgehäuse mit achsparallelen Außenstegen zur Gliederung der
Wickelfläche in den einzelnen Strangabschnitten zugeordnete Felder vorgesehen werden, die das anschließende
Wickeln der Strangabschnitte erleichtern.
Der Rückschlußkörper 2 kann auch als länglicher Zylinder ausgebildet und die Windungen können zusätzlich
durch Kleben auf dem Rückschlußkörper 2 befestigt sein. Der Motor wird zweckmäßig mehrpolartig
ausgeführt, wobei sich die Winkelversetzung der einzelnen Wicklungsabschnitte ändert.
Claims (5)
1. Kollektorloser Gleichstrommotor mit einem diametral gepolten Permanentmagnetrotor und
einer stationären Ankerwicklung mit mehreren Wicklungssträngen, die mittels einer Steuerschaltung
nacheinander an eine Gleichstromquelle anschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wicklungsstränge (Ι-Γ, ΙΙ-ΙΓ,
ΙΙΙ-ΙΙΓ) um einen stationären, den Permanentmagnetrotor (1) konzentrisch umgebenden, zylindrischen
oder zylinderringförmigen Magnetfluß-Rückschlußkörper (2) aus einem Material mit
ferromagnetischen Eigenschaften unter Verwendung dieses Rückschlußkörpers (2) als Wickelkörper
ein- oder mehrlagig wendelartig gewunden sind.
2. Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wicklungsstrang (Ι-Γ,
ΙΙ-ΙΓ, ΙΙΙ-ΙΙΓ) aus mindestens zwei über den Umfang
des Rückschlußkörpers (2) um eine Polteilung oder ein ganzzahliges Vielfaches davon
gegeneinander versetzt angeordneten und gegenläufig zueinander gewundenen oder gegensinnig
zueinander geschalteten Strangabschnitten besteht.
3. Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschlußkörper (2)
mit einem Mantel aus elektrisch isolierendem Material umgeben ist.
4. Gleichstrommotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Mantel ein aus zwei
Schalenringen zusammengesetztes Kunststoffgehäuse mit achsparallelen Außenstegen zur Gliederung
der Wickelfläche in den einzelnen Strangabschnitten zugeordnete Felder vorgesehen ist.
5. Gleichstrommotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetfluß-Rückschlußkörper (2) als Ferritrohr oder Ferritring ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0091684 | 1967-03-18 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1613006A1 DE1613006A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1613006B2 true DE1613006B2 (de) | 1971-12-23 |
Family
ID=6985987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671613006 Pending DE1613006B2 (de) | 1967-03-18 | 1967-03-18 | Kollektorloser gleichstrommotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1613006B2 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2815217A1 (de) * | 1977-04-08 | 1978-10-26 | Sony Corp | Gleichstrommotor |
| DE3629423A1 (de) * | 1986-08-29 | 1988-03-10 | Erich Rabe | Zylindrischer stator, dessen herstellung, und eine mit diesem stator ausgeruestete, elektronisch kommutierte gleichstrommaschine |
| DE4419780A1 (de) * | 1994-06-06 | 1995-12-14 | Friedrich Waltermann | Ringförmiger Stator für elektrodynamische Drehmaschine |
| DE19704652C1 (de) * | 1997-02-07 | 1998-07-30 | Anton Knestel | Anwendung einer Ringwicklung in elektrischen Drehfeldmaschinen |
| DE19840920A1 (de) * | 1998-09-08 | 2000-03-09 | Heinrich Frank A | Elektrodynamische Drehmaschine |
| DE19935210A1 (de) * | 1998-09-08 | 2001-02-08 | Heinrich Frank A | Elektrodynamische Drehmaschine |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004025226A1 (de) * | 2004-05-22 | 2005-12-22 | Minebea Co., Ltd. | Elektromotor, insbesondere Spindelmotor |
-
1967
- 1967-03-18 DE DE19671613006 patent/DE1613006B2/de active Pending
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| DE2815217A1 (de) * | 1977-04-08 | 1978-10-26 | Sony Corp | Gleichstrommotor |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1613006A1 (de) | 1970-04-23 |
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