DE29821058U1 - Tragvorrichtung und Halteprofil hierfür - Google Patents
Tragvorrichtung und Halteprofil hierfürInfo
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für Bauelemente
Raiffeisenstraße 39
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Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung mit einem Trägerteil, das mit einer Haltenut versehen ist, in der ein Halteprofil
mittels eines Einhängesteges positionierbar und durch Stützmittel in seiner Funktionsposition sicherbar ist, sowie
ein Halteprofil für eine solche Tragvorrichtung.
Eine solche Tragvorrichtung für die Erstellung von Messe- und Ausstellungsständen ist durch die Anmelderin bekannt. Die bekannte
Tragvorrichtung weist ein als Halteprofil für eine Wandfläche, insbesondere eine Glaswand, dienendes Wandaufnahmeprofil
auf, das an seiner Oberseite mit einem Einhängesteg versehen ist. Der Einhängesteg ist in eine horizontal verlaufende
Haltenut eines Trägerteiles, insbesondere eines Trägerprofiles, einhängbar. Das Wandaufnahmeprofil weist seitlich
neben dem Einhängesteg einen Anlageprofilabschnitt auf, der sich in der Funktionsposition des Wandaufnahmeprofiles flächig
an dem Trägerteil entsprechend !seitlich neben der Haltenut abstützt. Auf der dem Einhängesteg gegenüberliegenden
Seite sind in dem Wandaufnahmeprofil über seine Länge verteilt
mehrere Stützschrauben vorgesehen, die zum Trägerteil hin schraubbar sind. Die Schrauben sind in dem Wandaufnahmeprofil
versenkt positioniert, solange das Wandaufnahmeprofil
mittels seines Einhängesteges in die Haltenut eingehängt
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wird. Anschließend werden die Schrauben so weit in dem Wandaufnahmeprofil nach oben geschraubt, bis sie sich gegen
die Unterseite des Trägerteiles abstützen. Dadurch wird das Wandaufnahmeprofil in seine Funktionsposition gedrückt und in
dieser Funktionsposition gesichert, in der der gegenüberliegende Anlageprofilabschnitt flächig an der Unterseite des
Trägerteiles auf der den Schrauben gegenüberliegenden Seite der Haltenut abgestützt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tragvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln
eine zuverlässige Sicherung des Halteprofiles in seiner Funktionsposition
an dem Trägerteil ermöglicht. Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein Halteprofil der eingangs genannten
Art zu schaffen, das eine Vielzahl von unterschiedlichen Haltefunktionen aufweist.
Für die Tragvorrichtung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Halteprofil mit wenigstens einem dem Trägerteil zugewandten
Stützprofilabschnitt versehen ist, und daß wenigstens ein Exzenterhebel vorgesehen ist, der an dem Stützprofilabschnitt
derart ansetzbar und abstützbar ist, daß er bei einer Bewegung in seine Stützposition das Halteprofil in der Funktionsposition
sichert. Je nach Länge des Hailteprofiles ist es möglich,
mehrere, zueinander beabstandete Exzenterhebel vorzusehen, die das Halteprofil in der Funktionsposition sichern.
Der wenigstens eine Exzenterhebel stellt eine gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Stützschrauben wesentlich
vereinfachte Lösung dar, da der wenigstens eine Exzenterhebel von Hand ohne die Zuhilfenahme eines Werkzeuges in seine
Stützposition überführbar ist. Zudem ist der Exzenterhebel von außen her zugänglich, so daß entsprechende Justier- oder
Montagevorgänge im Profilinneren, wie sie durch das Einschrauben der Schrauben beim Stand der Technik notwendig waren,
entfallen. Es ist daher erfindungsgemäß möglich, das
Halteprofil bereits mit den aufzunehmenden Abschnitten entsprechender
Systemteile des Aufbausystems für Messe- und Aus-
I2SÜ9.TX1
Stellungsstände zu bestücken. Beim Stand der Technik war dies nicht möglich, da die Zugänglichkeit zum Inneren des Halteprofiles
gewahrt sein mußte, um das Ein- oder Ausdrehen der Stützschrauben zu ermöglichen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Exzenterhebel in seiner Stützposition in einer Übertotpunktlage angeordnet. Dadurch
wird auch bei Belastungen auf das Halteprofil eine sichere Arretierung des Halteprofiles an dem Trägerteil aufrechterhalten.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Stützprofilabschnitt
des Halteprofiles - im Querschnitt gesehen - konkav gekrümmt und der Exzenterhebel weist einen in den Stützprofilabschnitt
einpaßbaren Exzenterabschnitt auf, der - im Querschnitt gesehen - derart korrespondierend konvex gekrümmt
ist, daß der konkave Stützprofilabschnitt eine pfannenartige
Schwenklagerung für den eingebetteten Exzenterabschnitt bildet. Vorzugsweise sind die konkaven und konvexen Gestaltungen
des Stützprofilabschnittes und des Exzenterabschnittes teilzylindrisch
gestaltet, um eine flächige Gleitanlage zwischen dem Exzenterhebel und dem Stützprofilabschnitt des Halteprofiles
bei einem Verschwenken des Exzenterhebels zu schaffen. Die Ausgestaltung gewährleistet eine großflächige Abstützung
des Exzenterhebels. Dennoch kann der Exzenterhebel in einfacher Weise eingesetzt und wieder entfernt werden.
Für das Halteprofil wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einer dem Einhängesteg gegenüberliegenden Seite drei nebeneinanderliegende,
parallel zueinander in Profillängsrichtung ausgerichtete Profilnutabschnitte gebildet sind, die zu der
dem Einhängesteg gegenüberliegenden Seite hin unter Bildung jeweils eines Längsschlitzes offen gestaltet sind, wobei die
durch die äußeren Profilnutabschnitte, gebildeten Hohlkammern eine Breite aufweisen, die größer ist1 als die Breite des zugeordneten
Längsschlitzes. Dadurch ist es möglich, mehrere Teile des Aufbausystems gleichzeitig in dem Halteprofil zu
positionieren. Dadurch, daß die Hohlkammern der äußeren Profilnutabschnitte
breiter sind als die Breite des jeweils zugeordneten Längsschlitzes und damit der jeweilige Abstand der
den jeweiligen Längsschlitz flankierenden Stegabschnitte, bilden diese äußeren Profilnutabschnitte einen sicheren Rückhalt
für entsprechende Kopfabschnitte oder Kopfleisten von Teilen des Aufbausystems. So können die äußeren Profilnütabschnitte
insbesondere Kopfleisten von' Stoffbahnen oder anderen Flächengebilden aufnehmen. Die entsprechenden Flächengebilde
können daher von den Profilnutabschnitten aus frei nach unten herabhängen.
In Ausgestaltung des Halteprofiles weist der mittlere Profilnutabschnitt
eine größere Tiefe auf als die beiden äußeren Profilnutabschnitte, und in der Hohlkammer des mittleren Profilnutabschnittes
ist wenigstens eine Trennstegprofilierung derart positioniert, daß wenigstens zwei übereinanderliegende
Teilnutabschnitte gebildet sind. Dadurch kann der mittlere Profilnutabschnitt unterschiedliche Haltefunktionen übernehmen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Trennstegprofilierung
mit Stützflächen zum Abstützen einer auf die Breite des außenliegenden Längsschlitzes abgestimmten, in den außenliegenden
Teilnutabschnitt einführbaren Plattenanordnung versehen. Die Trennstegprofilierung bildet mittels ihrer Stützflächen
somit eine Begrenzung für die Einschubtiefe der entsprechenden
Plattenanordnung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der äußere Teilnutabschnitt
des mittleren Profilnutabschnittes mit zwei integrierten, etwa rechtwinklig ausgerichteten Flankennutabschnitten
versehen, die zur Mitte der durch den Teilnutabschnitt gebildeten Hohlkammer hin offen sind. Dadurch weist
der mittlere Profilnutabschnitt weiter verbesserte Einsatzmöglichkeiten
auf.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt in einer Querschnittdarstellung eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Tragvorrichtung, bei der ein Halteprofil sich in einer Einhängeposition
und in einem Trägerteil befindet,
Fig. 2 die Tragvorrichtung nach Fig.; 1, bei der das Halteprofil in seiner Funktionsposition ausgerichtet ist,
Fig. 3 die Tragvorrichtung nach Fig. 2, wobei ein Exzenterhebel zur Sicherung des Halteprofiles in seiner Funktionsposition
angesetzt ist,
Fig. 4 die Tragvorrichtung nach den Fig. 1 bis 3 in der gesicherten
Funktionsposition des Halteprofiles,
Fig. 5 in verkleinerter Querschnittdarstellung das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 4 mit zwei seitlich gehaltenen
Stoffbahnen, '
Fig. 6 das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 5 mit einer zentral aufgenommenen Stoffbahn,
Fig. 7 das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 6 mit einer zentral aufgenommenen Glasplatte,
Fig. 8 das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 7 mit einer zentral aufgenommenen, gegenüber der Glasplatte nach
Fig. 7 dünneren Glasplatte, und
Fig. 9 das Halteprofil nach den Fig.; 1 bis 8 mit einer zentral
aufgenommenen, dicken Wandplatte.
Eine Tragvorrichtung nach den Fig. 1 bis 4 weist ein Trägerteil in Form eines Tragprofiles 1 auf, das Teil eines
Standaufbausystems für Messen oder Ausstellungen ist. Das Tragprofil 1 wird durch nicht näher dargestellte Stützsäulen
oder -einrichtungen in einer horizontal ausgerichteten Position getragen. Das Tragprofil 1 weist eine ebene Unterseite
auf, die zentral mit einer Haltenut 2 versehen ist, die in Längsrichtung des Tragprofiles 1 verläuft. Das Tragprofil 1
ist vorzugsweise als Strangpreßprofil, insbesondere aus einem Aluminiumwerkstoff, hergestellt. Das Tragprofil 1 trägt in
nachfolgend näher beschriebener Weise, ein Halteprofil 3, das ebenfalls als Strangpreßprofil, vorzugsweise aus einem Aluminiumwerkstoff,
gestaltet ist. Das Halteprofil 3 weist an seiner Oberseite einen in Profillängsrichtung verlaufenden Einhängesteg
4 auf, der in die Haltenut 2 in einer schräggestellten Einhängeposition (Pfeilrichtung S1) einführbar ist.
Seitlich neben dem Einhängesteg 4 weist das Halteprofil 3 einen Anlageprofilabschnitt 5 auf, der l eben gestaltet ist und
in der Funktionsposition des Halteprpfiles 3 (siehe Fig. 2 bis 4) horizontal ausgerichtet ist und flächig an der Unterseite
des Tragprofiles 1 seitlich neben dem Längsschlitz der Haltenut 2 anliegt.
Da das Halteprofil 3 aufgrund seines zum Einhängesteg 4 exzentrischen
Schwerpunktes aus der Haltenut 2 wieder herausfallen würde, sind zur Sicherung des Halteprofiles 3 in seiner
Funktionsposition Stützmittel in Form wenigstens eines Exzenterhebels 9 bis 11 vorgesehen. Ein solches Stützmittel
dient zudem dazu, das Halteprofil 3 in der Funktionsposition auch bei entsprechenden Belastungen auf das Halteprofil 3 zu
arretieren.
Um den wenigstens einen Exzenterhebel 9 bis 11 ansetzen zu können, weist das Halteprofil 3 auf der dem Anlageprofilabschnitt
5 relativ zum Einhängesteg 4 gegenüberliegenden Seite, die ebenfalls der Unterseite des Tragprofiles 1 zugewandt
ist, einen Stützprofilabschnitt 6 auf; der in der Funktionsposition
des Halteprofiles 3 zu der Unterseite des Tragprofiles 1 beabstandet ist. Der Stützprofilabschnitt 6 ist im
Profil gesehen konkav gestaltet und bildet eine rinnenförmige Vertiefung. Die Außenkontur des Stützprofilabschnittes 6 erstreckt
sich in einem Kreisbogen ausgehend von einem oberen vertikalen Eckabschnitt bis etwa zur'Horizontalen zur Seite
nach außen, so daß der Stützprofilabschnitt 6 von seitlich außen her zugänglich ist.
In den über die gesamte Länge des Halteprofiles 3 durchgehenden
Stützprofilabschnitt 6 können in Pfeilrichtung S2 und S3
ein oder mehrere Exzenterhebel 9, 11 eingesetzt werden, wobei beim Einsetzen von mehreren Exzenterhebeln 9 bis 11 diese in
Längsrichtung zueinander beabstandet &igr; hintereinander in dem Stützprofilabschnitt 6 positioniert werden. Der Exzenterhebel
9 weist einen korrespondierend zu dem konkav gewölbten Stützprof ilabschnitt 6 konvex gekrümmten Exzenterabschnitt 9 auf,
der zu einer Seite in einen exzentrischen Stützbereich 11 übergeht. Zur gegenüberliegenden Seite: hin geht der Exzenterabschnitt
9 einstückig in einen Hebelgriff 10 über, der im eingesetzten Zustand des Exzenterhebels 9 bis 11 seitlich
nach außen abragt. Die konvexe Außenkontur des Exzenterabschnittes
9 ist derart auf die konkave Wölbung des Stützprofilabschnittes 6 abgestimmt, daß der Exzenterhebel 9 bis 11
in Pfeilrichtung S4 (Fig. 4) unter flächiger Gleitanlage relativ
zu dem Stützprofilabschnitt 6 verschwenkbar ist.
Beim Verschwenken des Exzenterhebels 9 bis 11 nach unten gelangt der Stützbereich 11 des Exzenterhebels 9 bis 11 an der
Unterseite des Tragprofiles 1 zur Anlage und stützt sich zum einen gegen diese Unterseite und zum anderen gegen den Stützprof
ilabschnitt 6 des Halteprof iles 3 ab. Dadurch wird auf das Halteprofil 3 ein Drehmoment um den Einhängesteg 4 herum
- in der Darstellung nach den Fig. 1 bis 4 im Gegenuhrzeigersinn - ausgeübt, das den Anlageprofilabschnitt 5 gegen die
Unterseite des Tragprofiles 1 preßt. In der nach unten ge-
schwenkten Endposition des Exzenterhebels 9 bis 11, die seine Stützposition definiert, befindet sich der Exzenterhebel 9
bis 11 in einer Übertotpunktlage, in der auch Belastungen in Richtung eines entgegengesetzten Drehmomentes auf das Halteprofil
3 den Exzenterhebel 9 bis 11 nicht mehr aus seiner Stützposition herausdrücken können.
Nach dem schrägen Einsetzen des Halteprofiles 3 in Pfeilrichtung
S1 gemäß Fig. 1 nach oben wird dieses in die Funktionsposition
gekippt und anschließend der Exzenterhebel 9 bis 11 (Pfeilrichtung S2 bis S4) nach Art eines Kipphebels von der
Seite her eingesetzt und nach unten verschwenkt, wodurch das Halteprofil 3 in seiner Funktionsposition arretiert und gesichert
ist. Bei mehreren Exzenterhebeln werden diese von der Montageperson jeweils nacheinander in die Stützposition überführt
.
Das Halteprofil 3 weist auf der dem Einhängesteg 4 gegenüberliegenden
Seite insgesamt drei Profilnutabschnitte 7, 8 auf, die durch zwei äußere Profilnutabschnitte 7 sowie einen mittleren
Profilnutabschnitt 8 gebildet sind. Die drei Profilnutabschnitte 7, 8 sind parallel nebeneinander angeordnet und in
Profillängsrichtung parallel zueinander ausgerichtet. Die beiden äußeren Profilnutabschnitte 7 sind im wesentlichen
identisch zueinander gestaltet, wobei lediglich der in den Zeichnungen gemäß den Fig. 1 bis 4 linke Profilnutabschnitt 7
mit einer höckerartigen Erhöhung versehen ist, die aus der Gestaltung des Stützprofilabschnittes 6 resultiert. Die durch
die äußeren Profilnutabschnitte 7 gebildeten Hohlkammern sind
breiter gestaltet als der jeweils an der Unterseite vorgesehene Längsschlitz jedes Profilnutabschnittes 7. Die Profilnutabschnitte
7 sind im wesentlichen hohlzylindrisch gewölbt und dienen damit insbesondere zur Aufnahme von Rundprofilen,
wie anhand der Fig. 5 erkennbar ist. Dabei ist axial in jeden Profilnutabschnitt 7 jeweils eine als Rundstab gestaltete
Halteleiste 17 für eine Stoffbahn eingeschoben. Die Stoffbahnen sind Teile des Messe- und Ausstellungsaufbausystems.
Der mittlere Profilnutabschnitt 8 (Fig. 4) ist wesentlich
breiter und tiefer gestaltet als die'beiden äußeren Profilnutabschnitte
7, wie anhand der dargestellten Figuren gut erkennbar ist. Der Profilnutabschnitt 8I1 ist unterteilt in zwei
übereinanderliegende Teilnutabschnitte 12 und 13, wobei der untere, außenliegende Teilnutabschnitt 13 ergänzend durch
zwei seitliche Flankennutabschnitte 14 flankiert ist. Der obere, innenliegende Teilnutabschnitt 12 wird nach unten
durch eine Trennstegprofilierung 15 begrenzt, die durch zwei einander gegenüberliegende, horizontal nach innen ragende
Stegabschnitte gebildet wird. Die Stegabschnitte sind Z-artig nach unten abgestuft, wobei sie für die seitlichen Flankennutabschnitte
14 jeweils einen Hinterschnitt 16 bilden, der in der Funktionsposition etwa vertikal ausgerichtet ist. Der
durch die Stegabschnitte der Trennstegprofilierungen 15 begrenzte
Längsschlitz entspricht in etwa der Breite der Längsschlitze der äußeren Profilnutabschnitte 7, so daß gemäß Fig.
6 eine Kopfleiste 17 einer Stoffbahn aufnehmbar ist. Selbstverständlich ist auch der Teilnutabsch'nitt 12 von seiner Höhe
und Breite her so dimensioniert, daß die Kopfleiste 17 axial einschiebbar und wieder herausnehmbar ist. Die Stegabschnitte
dienen zudem zur seitlichen Stützung■der oberen Kante einer
vertikal ausgerichteten Glasplatte 18,&igr; die ergänzend in nicht
näher dargestellten unteren Halterungen festgelegt ist.
Die seitlichen Flankennutabschnitte 14 des außenliegenden Teilnutabschnittes 13 sind im Bereich des breiten Längsschlitzes
des außenliegenden Teilnutabschnittes 13 mit jeweils einem weiteren Hinterschnitt 16 versehen, der durch einen
zu der Trennstegprofilierung 15 rechtwinklig nach oben abragenden Stirnstegabschnitt gebildet ist. Jeder Flankenutabschnitt
14 wird somit durch ein C-förmiges Teilprofil gebildet. Dadurch ist es möglich, in jedem Flankennutabschnitt
14 jeweils ein Dichtprofil 21 aufzunehmen, das mit einer Stütz- und Dichtlippe versehen ist, ;die jeweils nach innen
abragt und eine Glasplatte 19 stützen und sicher kann (Fig.
8). Entgegen der Darstellung nach Fig. 8 sind selbstverständlich auf beiden Seiten der Glasplatte 19 entsprechende Dichtprofile
21 vorgesehen. Der außenliegende Teilnutabschnitt 13 kann zudem zur Aufnahme einer dicken Plattenanordnung 20 gemäß
Fig. 9 dienen, die in ihrer Dicke auf die Breite des Längsschlitzes des außenliegenden Teilnutabschnittes abgestimmt
ist. Nach oben dient die Trennstegprofilierung 15 als Stützfläche für die Plattenanordnung 20.
Claims (13)
1. Tragvorrichtung mit einem Trägerteil, das mit einer Haltenut versehen ist, in der ein Halteprofil mittels eines
Einhängesteges positionierbar und durch Stützmittel in seiner Funktionsposition sicherbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteprofil (3) mit wenigstens einem dem Trägerteil (1) zugewandten Stützprofilabschnitt (6) versehen ist, und
daß wenigstens ein Exzenterhebel (9 bis 11) vorgesehen ist, der an dem Stützprofilabschnitt (6) derart ansetzbar und abstützbar
ist, daß er bei einer Bewegung in seine Stützposition das Halteprofil (3) in der Funktionsposition sichert.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (9) in seiner Stützposition in einer
Übertotpunktlage angeordnet ist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützprofilabschnitt (6) des Halteprofiles (3) - im Querschnitt gesehen - konkav gekrümmt ist und der
Exzenterhebel (9 bis 11) einen in den Stützprofilabschnitt (6) einpaßbaren Exzenterabschnitt (9) aufweist, der - im Querschnitt
gesehen - derart korrespondierend konvex gekrümmt ist, daß der konkave Stützprofilabschnitt (6) eine pfannenartige
Schwenklagerung für den eingebetteten Exzenterabschnitt (9) bildet.
4. Tragvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (9 bis 11) einen Hebelgriff (10)
aufweist, der einstückig mit dem Exzenterabschnitt (9) verbunden ist und zu einer Seite von dem Exzenterabschnitt (9)
abragt.
5. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteprofil (3) - relativ zum Einhängesteg (4) auf einer Seite mit einem in der Funktionsposition an dem
Trägerteil (1) flächig abgestützten Anlageprofilabschnitt (5) versehen ist, und daß der Stützprofilabschnitt (6) auf einer
- auf den Einhängesteg (4) bezogen - gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist.
6. Halteprofil für eine Tragvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 oder nach Anspruch 1, mit einem in Profillängsrichtung
verlaufenden Einhängesteg,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer dem Einhängesteg (4) gegenüberliegenden Seite
drei nebeneinanderliegende, parallel zueinander in Profillängsrichtung ausgerichtete Profilnutabschnitte (7, 8) gebildet
sind, die zu der dem Einhängesteg (4) gegenüberliegenden Seite hin unter Bildung jeweils eine:s Längsschlitzes offen
gestaltet sind, wobei die durch die äußeren Profilnutabschnitte (7) gebildeten Hohlkammern eine Breite aufweisen,
die größer ist als die Breite des zugeordneten Längsschlitzes .
7. Halteprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Profilnutabschnitte (7) zumindest nahezu
identisch dimensioniert sind.
8. Halteprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Profilnutabschnitt (8) eine größere Tiefe
aufweist als die beiden äußeren Profilnutabschnitte (7), und daß in der Hohlkammer des mittleren Profilnutabschnittes (8)
wenigstens eine Trennstegprofilierung (15) derart positioniert
ist, daß wenigstens zwei übereinanderliegende Teilnutabschnitte (12, 13) gebildet sind.
9. Halteprofil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnutabschnitte (12, 13) unterschiedlich große
Längsschlitze aufweisen.
10. Halteprofil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstegprofilieruhg (15) einen innenliegenden
Längsschlitz flankiert, der geringer bemessen ist als der außenliegende Längsschlitz.
11. Halteprofil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennstegprofilierung (15) mit Stützflächen zum Abstützen einer auf die Breite des außehliegenden Längsschlitzes
abgestimmten, in den außenliegenden Teilnutabschnitt einführbaren Plattenanordnung (20) versehen ist.
12. Halteprofil nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teilnutabschnitt (13) mit zwei
integrierten, etwa rechtwinklig ausgerichteten Flankennutabschnitten
(14) versehen ist, die zur Mitte der durch den Teilnutabschnitt (13) gebildeten Hohlkammer hin offen sind.
13. Halteprofil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flankennutabschnitte (14) C-förmig profiliert sind.
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