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DE29821058U1 - Tragvorrichtung und Halteprofil hierfür - Google Patents

Tragvorrichtung und Halteprofil hierfür

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DE29821058U1
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DE
Germany
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groove
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DE29821058U
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Octanorm Vertriebs GmbH fuer Bauelemente
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Octanorm Vertriebs GmbH fuer Bauelemente
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    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/12Small buildings or other erections for limited occupation, erected in the open air or arranged in buildings, e.g. kiosks, waiting shelters for bus stops or for filling stations, roofs for railway platforms, watchmen's huts or dressing cubicles
    • E04H1/1272Exhibition stands

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

WIL HE L &Mgr;]:& 'DjA jjS &Ggr;-EJR.
PATENTANWÄLTE - EUROPEA'n'p ATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
D-70174 STUTTGART HOSPITALSTRASSE 8 TELEFON (07 U) 228110 TELEFAX (0711) 2281122
Anmelder: 27.11.1998
G 12809
Octanorm-Vertriebs-GmbH PW/mö
für Bauelemente
Raiffeisenstraße 39
70794 Filderstadt
Tragvorrichtung und HalteOrofil hierfür
Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung mit einem Trägerteil, das mit einer Haltenut versehen ist, in der ein Halteprofil mittels eines Einhängesteges positionierbar und durch Stützmittel in seiner Funktionsposition sicherbar ist, sowie ein Halteprofil für eine solche Tragvorrichtung.
Eine solche Tragvorrichtung für die Erstellung von Messe- und Ausstellungsständen ist durch die Anmelderin bekannt. Die bekannte Tragvorrichtung weist ein als Halteprofil für eine Wandfläche, insbesondere eine Glaswand, dienendes Wandaufnahmeprofil auf, das an seiner Oberseite mit einem Einhängesteg versehen ist. Der Einhängesteg ist in eine horizontal verlaufende Haltenut eines Trägerteiles, insbesondere eines Trägerprofiles, einhängbar. Das Wandaufnahmeprofil weist seitlich neben dem Einhängesteg einen Anlageprofilabschnitt auf, der sich in der Funktionsposition des Wandaufnahmeprofiles flächig an dem Trägerteil entsprechend !seitlich neben der Haltenut abstützt. Auf der dem Einhängesteg gegenüberliegenden Seite sind in dem Wandaufnahmeprofil über seine Länge verteilt mehrere Stützschrauben vorgesehen, die zum Trägerteil hin schraubbar sind. Die Schrauben sind in dem Wandaufnahmeprofil versenkt positioniert, solange das Wandaufnahmeprofil mittels seines Einhängesteges in die Haltenut eingehängt
• -» ·■
wird. Anschließend werden die Schrauben so weit in dem Wandaufnahmeprofil nach oben geschraubt, bis sie sich gegen die Unterseite des Trägerteiles abstützen. Dadurch wird das Wandaufnahmeprofil in seine Funktionsposition gedrückt und in dieser Funktionsposition gesichert, in der der gegenüberliegende Anlageprofilabschnitt flächig an der Unterseite des Trägerteiles auf der den Schrauben gegenüberliegenden Seite der Haltenut abgestützt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tragvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln eine zuverlässige Sicherung des Halteprofiles in seiner Funktionsposition an dem Trägerteil ermöglicht. Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein Halteprofil der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine Vielzahl von unterschiedlichen Haltefunktionen aufweist.
Für die Tragvorrichtung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Halteprofil mit wenigstens einem dem Trägerteil zugewandten Stützprofilabschnitt versehen ist, und daß wenigstens ein Exzenterhebel vorgesehen ist, der an dem Stützprofilabschnitt derart ansetzbar und abstützbar ist, daß er bei einer Bewegung in seine Stützposition das Halteprofil in der Funktionsposition sichert. Je nach Länge des Hailteprofiles ist es möglich, mehrere, zueinander beabstandete Exzenterhebel vorzusehen, die das Halteprofil in der Funktionsposition sichern. Der wenigstens eine Exzenterhebel stellt eine gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Stützschrauben wesentlich vereinfachte Lösung dar, da der wenigstens eine Exzenterhebel von Hand ohne die Zuhilfenahme eines Werkzeuges in seine Stützposition überführbar ist. Zudem ist der Exzenterhebel von außen her zugänglich, so daß entsprechende Justier- oder Montagevorgänge im Profilinneren, wie sie durch das Einschrauben der Schrauben beim Stand der Technik notwendig waren, entfallen. Es ist daher erfindungsgemäß möglich, das Halteprofil bereits mit den aufzunehmenden Abschnitten entsprechender Systemteile des Aufbausystems für Messe- und Aus-
I2SÜ9.TX1
Stellungsstände zu bestücken. Beim Stand der Technik war dies nicht möglich, da die Zugänglichkeit zum Inneren des Halteprofiles gewahrt sein mußte, um das Ein- oder Ausdrehen der Stützschrauben zu ermöglichen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Exzenterhebel in seiner Stützposition in einer Übertotpunktlage angeordnet. Dadurch wird auch bei Belastungen auf das Halteprofil eine sichere Arretierung des Halteprofiles an dem Trägerteil aufrechterhalten.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Stützprofilabschnitt des Halteprofiles - im Querschnitt gesehen - konkav gekrümmt und der Exzenterhebel weist einen in den Stützprofilabschnitt einpaßbaren Exzenterabschnitt auf, der - im Querschnitt gesehen - derart korrespondierend konvex gekrümmt ist, daß der konkave Stützprofilabschnitt eine pfannenartige Schwenklagerung für den eingebetteten Exzenterabschnitt bildet. Vorzugsweise sind die konkaven und konvexen Gestaltungen des Stützprofilabschnittes und des Exzenterabschnittes teilzylindrisch gestaltet, um eine flächige Gleitanlage zwischen dem Exzenterhebel und dem Stützprofilabschnitt des Halteprofiles bei einem Verschwenken des Exzenterhebels zu schaffen. Die Ausgestaltung gewährleistet eine großflächige Abstützung des Exzenterhebels. Dennoch kann der Exzenterhebel in einfacher Weise eingesetzt und wieder entfernt werden.
Für das Halteprofil wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einer dem Einhängesteg gegenüberliegenden Seite drei nebeneinanderliegende, parallel zueinander in Profillängsrichtung ausgerichtete Profilnutabschnitte gebildet sind, die zu der dem Einhängesteg gegenüberliegenden Seite hin unter Bildung jeweils eines Längsschlitzes offen gestaltet sind, wobei die durch die äußeren Profilnutabschnitte, gebildeten Hohlkammern eine Breite aufweisen, die größer ist1 als die Breite des zugeordneten Längsschlitzes. Dadurch ist es möglich, mehrere Teile des Aufbausystems gleichzeitig in dem Halteprofil zu
positionieren. Dadurch, daß die Hohlkammern der äußeren Profilnutabschnitte breiter sind als die Breite des jeweils zugeordneten Längsschlitzes und damit der jeweilige Abstand der den jeweiligen Längsschlitz flankierenden Stegabschnitte, bilden diese äußeren Profilnutabschnitte einen sicheren Rückhalt für entsprechende Kopfabschnitte oder Kopfleisten von Teilen des Aufbausystems. So können die äußeren Profilnütabschnitte insbesondere Kopfleisten von' Stoffbahnen oder anderen Flächengebilden aufnehmen. Die entsprechenden Flächengebilde können daher von den Profilnutabschnitten aus frei nach unten herabhängen.
In Ausgestaltung des Halteprofiles weist der mittlere Profilnutabschnitt eine größere Tiefe auf als die beiden äußeren Profilnutabschnitte, und in der Hohlkammer des mittleren Profilnutabschnittes ist wenigstens eine Trennstegprofilierung derart positioniert, daß wenigstens zwei übereinanderliegende Teilnutabschnitte gebildet sind. Dadurch kann der mittlere Profilnutabschnitt unterschiedliche Haltefunktionen übernehmen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Trennstegprofilierung mit Stützflächen zum Abstützen einer auf die Breite des außenliegenden Längsschlitzes abgestimmten, in den außenliegenden Teilnutabschnitt einführbaren Plattenanordnung versehen. Die Trennstegprofilierung bildet mittels ihrer Stützflächen somit eine Begrenzung für die Einschubtiefe der entsprechenden Plattenanordnung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der äußere Teilnutabschnitt des mittleren Profilnutabschnittes mit zwei integrierten, etwa rechtwinklig ausgerichteten Flankennutabschnitten versehen, die zur Mitte der durch den Teilnutabschnitt gebildeten Hohlkammer hin offen sind. Dadurch weist der mittlere Profilnutabschnitt weiter verbesserte Einsatzmöglichkeiten auf.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt in einer Querschnittdarstellung eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tragvorrichtung, bei der ein Halteprofil sich in einer Einhängeposition und in einem Trägerteil befindet,
Fig. 2 die Tragvorrichtung nach Fig.; 1, bei der das Halteprofil in seiner Funktionsposition ausgerichtet ist,
Fig. 3 die Tragvorrichtung nach Fig. 2, wobei ein Exzenterhebel zur Sicherung des Halteprofiles in seiner Funktionsposition angesetzt ist,
Fig. 4 die Tragvorrichtung nach den Fig. 1 bis 3 in der gesicherten Funktionsposition des Halteprofiles,
Fig. 5 in verkleinerter Querschnittdarstellung das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 4 mit zwei seitlich gehaltenen Stoffbahnen, '
Fig. 6 das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 5 mit einer zentral aufgenommenen Stoffbahn,
Fig. 7 das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 6 mit einer zentral aufgenommenen Glasplatte,
Fig. 8 das Halteprofil nach den Fig. 1 bis 7 mit einer zentral aufgenommenen, gegenüber der Glasplatte nach Fig. 7 dünneren Glasplatte, und
Fig. 9 das Halteprofil nach den Fig.; 1 bis 8 mit einer zentral aufgenommenen, dicken Wandplatte.
Eine Tragvorrichtung nach den Fig. 1 bis 4 weist ein Trägerteil in Form eines Tragprofiles 1 auf, das Teil eines Standaufbausystems für Messen oder Ausstellungen ist. Das Tragprofil 1 wird durch nicht näher dargestellte Stützsäulen oder -einrichtungen in einer horizontal ausgerichteten Position getragen. Das Tragprofil 1 weist eine ebene Unterseite auf, die zentral mit einer Haltenut 2 versehen ist, die in Längsrichtung des Tragprofiles 1 verläuft. Das Tragprofil 1 ist vorzugsweise als Strangpreßprofil, insbesondere aus einem Aluminiumwerkstoff, hergestellt. Das Tragprofil 1 trägt in nachfolgend näher beschriebener Weise, ein Halteprofil 3, das ebenfalls als Strangpreßprofil, vorzugsweise aus einem Aluminiumwerkstoff, gestaltet ist. Das Halteprofil 3 weist an seiner Oberseite einen in Profillängsrichtung verlaufenden Einhängesteg 4 auf, der in die Haltenut 2 in einer schräggestellten Einhängeposition (Pfeilrichtung S1) einführbar ist. Seitlich neben dem Einhängesteg 4 weist das Halteprofil 3 einen Anlageprofilabschnitt 5 auf, der l eben gestaltet ist und in der Funktionsposition des Halteprpfiles 3 (siehe Fig. 2 bis 4) horizontal ausgerichtet ist und flächig an der Unterseite des Tragprofiles 1 seitlich neben dem Längsschlitz der Haltenut 2 anliegt.
Da das Halteprofil 3 aufgrund seines zum Einhängesteg 4 exzentrischen Schwerpunktes aus der Haltenut 2 wieder herausfallen würde, sind zur Sicherung des Halteprofiles 3 in seiner Funktionsposition Stützmittel in Form wenigstens eines Exzenterhebels 9 bis 11 vorgesehen. Ein solches Stützmittel dient zudem dazu, das Halteprofil 3 in der Funktionsposition auch bei entsprechenden Belastungen auf das Halteprofil 3 zu arretieren.
Um den wenigstens einen Exzenterhebel 9 bis 11 ansetzen zu können, weist das Halteprofil 3 auf der dem Anlageprofilabschnitt 5 relativ zum Einhängesteg 4 gegenüberliegenden Seite, die ebenfalls der Unterseite des Tragprofiles 1 zugewandt
ist, einen Stützprofilabschnitt 6 auf; der in der Funktionsposition des Halteprofiles 3 zu der Unterseite des Tragprofiles 1 beabstandet ist. Der Stützprofilabschnitt 6 ist im Profil gesehen konkav gestaltet und bildet eine rinnenförmige Vertiefung. Die Außenkontur des Stützprofilabschnittes 6 erstreckt sich in einem Kreisbogen ausgehend von einem oberen vertikalen Eckabschnitt bis etwa zur'Horizontalen zur Seite nach außen, so daß der Stützprofilabschnitt 6 von seitlich außen her zugänglich ist.
In den über die gesamte Länge des Halteprofiles 3 durchgehenden Stützprofilabschnitt 6 können in Pfeilrichtung S2 und S3 ein oder mehrere Exzenterhebel 9, 11 eingesetzt werden, wobei beim Einsetzen von mehreren Exzenterhebeln 9 bis 11 diese in Längsrichtung zueinander beabstandet &igr; hintereinander in dem Stützprofilabschnitt 6 positioniert werden. Der Exzenterhebel 9 weist einen korrespondierend zu dem konkav gewölbten Stützprof ilabschnitt 6 konvex gekrümmten Exzenterabschnitt 9 auf, der zu einer Seite in einen exzentrischen Stützbereich 11 übergeht. Zur gegenüberliegenden Seite: hin geht der Exzenterabschnitt 9 einstückig in einen Hebelgriff 10 über, der im eingesetzten Zustand des Exzenterhebels 9 bis 11 seitlich nach außen abragt. Die konvexe Außenkontur des Exzenterabschnittes 9 ist derart auf die konkave Wölbung des Stützprofilabschnittes 6 abgestimmt, daß der Exzenterhebel 9 bis 11 in Pfeilrichtung S4 (Fig. 4) unter flächiger Gleitanlage relativ zu dem Stützprofilabschnitt 6 verschwenkbar ist.
Beim Verschwenken des Exzenterhebels 9 bis 11 nach unten gelangt der Stützbereich 11 des Exzenterhebels 9 bis 11 an der Unterseite des Tragprofiles 1 zur Anlage und stützt sich zum einen gegen diese Unterseite und zum anderen gegen den Stützprof ilabschnitt 6 des Halteprof iles 3 ab. Dadurch wird auf das Halteprofil 3 ein Drehmoment um den Einhängesteg 4 herum - in der Darstellung nach den Fig. 1 bis 4 im Gegenuhrzeigersinn - ausgeübt, das den Anlageprofilabschnitt 5 gegen die Unterseite des Tragprofiles 1 preßt. In der nach unten ge-
schwenkten Endposition des Exzenterhebels 9 bis 11, die seine Stützposition definiert, befindet sich der Exzenterhebel 9 bis 11 in einer Übertotpunktlage, in der auch Belastungen in Richtung eines entgegengesetzten Drehmomentes auf das Halteprofil 3 den Exzenterhebel 9 bis 11 nicht mehr aus seiner Stützposition herausdrücken können.
Nach dem schrägen Einsetzen des Halteprofiles 3 in Pfeilrichtung S1 gemäß Fig. 1 nach oben wird dieses in die Funktionsposition gekippt und anschließend der Exzenterhebel 9 bis 11 (Pfeilrichtung S2 bis S4) nach Art eines Kipphebels von der Seite her eingesetzt und nach unten verschwenkt, wodurch das Halteprofil 3 in seiner Funktionsposition arretiert und gesichert ist. Bei mehreren Exzenterhebeln werden diese von der Montageperson jeweils nacheinander in die Stützposition überführt .
Das Halteprofil 3 weist auf der dem Einhängesteg 4 gegenüberliegenden Seite insgesamt drei Profilnutabschnitte 7, 8 auf, die durch zwei äußere Profilnutabschnitte 7 sowie einen mittleren Profilnutabschnitt 8 gebildet sind. Die drei Profilnutabschnitte 7, 8 sind parallel nebeneinander angeordnet und in Profillängsrichtung parallel zueinander ausgerichtet. Die beiden äußeren Profilnutabschnitte 7 sind im wesentlichen identisch zueinander gestaltet, wobei lediglich der in den Zeichnungen gemäß den Fig. 1 bis 4 linke Profilnutabschnitt 7 mit einer höckerartigen Erhöhung versehen ist, die aus der Gestaltung des Stützprofilabschnittes 6 resultiert. Die durch die äußeren Profilnutabschnitte 7 gebildeten Hohlkammern sind breiter gestaltet als der jeweils an der Unterseite vorgesehene Längsschlitz jedes Profilnutabschnittes 7. Die Profilnutabschnitte 7 sind im wesentlichen hohlzylindrisch gewölbt und dienen damit insbesondere zur Aufnahme von Rundprofilen, wie anhand der Fig. 5 erkennbar ist. Dabei ist axial in jeden Profilnutabschnitt 7 jeweils eine als Rundstab gestaltete Halteleiste 17 für eine Stoffbahn eingeschoben. Die Stoffbahnen sind Teile des Messe- und Ausstellungsaufbausystems.
Der mittlere Profilnutabschnitt 8 (Fig. 4) ist wesentlich breiter und tiefer gestaltet als die'beiden äußeren Profilnutabschnitte 7, wie anhand der dargestellten Figuren gut erkennbar ist. Der Profilnutabschnitt 8I1 ist unterteilt in zwei übereinanderliegende Teilnutabschnitte 12 und 13, wobei der untere, außenliegende Teilnutabschnitt 13 ergänzend durch zwei seitliche Flankennutabschnitte 14 flankiert ist. Der obere, innenliegende Teilnutabschnitt 12 wird nach unten durch eine Trennstegprofilierung 15 begrenzt, die durch zwei einander gegenüberliegende, horizontal nach innen ragende Stegabschnitte gebildet wird. Die Stegabschnitte sind Z-artig nach unten abgestuft, wobei sie für die seitlichen Flankennutabschnitte 14 jeweils einen Hinterschnitt 16 bilden, der in der Funktionsposition etwa vertikal ausgerichtet ist. Der durch die Stegabschnitte der Trennstegprofilierungen 15 begrenzte Längsschlitz entspricht in etwa der Breite der Längsschlitze der äußeren Profilnutabschnitte 7, so daß gemäß Fig. 6 eine Kopfleiste 17 einer Stoffbahn aufnehmbar ist. Selbstverständlich ist auch der Teilnutabsch'nitt 12 von seiner Höhe und Breite her so dimensioniert, daß die Kopfleiste 17 axial einschiebbar und wieder herausnehmbar ist. Die Stegabschnitte dienen zudem zur seitlichen Stützungder oberen Kante einer vertikal ausgerichteten Glasplatte 18,&igr; die ergänzend in nicht näher dargestellten unteren Halterungen festgelegt ist.
Die seitlichen Flankennutabschnitte 14 des außenliegenden Teilnutabschnittes 13 sind im Bereich des breiten Längsschlitzes des außenliegenden Teilnutabschnittes 13 mit jeweils einem weiteren Hinterschnitt 16 versehen, der durch einen zu der Trennstegprofilierung 15 rechtwinklig nach oben abragenden Stirnstegabschnitt gebildet ist. Jeder Flankenutabschnitt 14 wird somit durch ein C-förmiges Teilprofil gebildet. Dadurch ist es möglich, in jedem Flankennutabschnitt 14 jeweils ein Dichtprofil 21 aufzunehmen, das mit einer Stütz- und Dichtlippe versehen ist, ;die jeweils nach innen abragt und eine Glasplatte 19 stützen und sicher kann (Fig.
8). Entgegen der Darstellung nach Fig. 8 sind selbstverständlich auf beiden Seiten der Glasplatte 19 entsprechende Dichtprofile 21 vorgesehen. Der außenliegende Teilnutabschnitt 13 kann zudem zur Aufnahme einer dicken Plattenanordnung 20 gemäß Fig. 9 dienen, die in ihrer Dicke auf die Breite des Längsschlitzes des außenliegenden Teilnutabschnittes abgestimmt ist. Nach oben dient die Trennstegprofilierung 15 als Stützfläche für die Plattenanordnung 20.

Claims (13)

Ansprüche
1. Tragvorrichtung mit einem Trägerteil, das mit einer Haltenut versehen ist, in der ein Halteprofil mittels eines Einhängesteges positionierbar und durch Stützmittel in seiner Funktionsposition sicherbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteprofil (3) mit wenigstens einem dem Trägerteil (1) zugewandten Stützprofilabschnitt (6) versehen ist, und daß wenigstens ein Exzenterhebel (9 bis 11) vorgesehen ist, der an dem Stützprofilabschnitt (6) derart ansetzbar und abstützbar ist, daß er bei einer Bewegung in seine Stützposition das Halteprofil (3) in der Funktionsposition sichert.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (9) in seiner Stützposition in einer Übertotpunktlage angeordnet ist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützprofilabschnitt (6) des Halteprofiles (3) - im Querschnitt gesehen - konkav gekrümmt ist und der Exzenterhebel (9 bis 11) einen in den Stützprofilabschnitt (6) einpaßbaren Exzenterabschnitt (9) aufweist, der - im Querschnitt gesehen - derart korrespondierend konvex gekrümmt ist, daß der konkave Stützprofilabschnitt (6) eine pfannenartige Schwenklagerung für den eingebetteten Exzenterabschnitt (9) bildet.
4. Tragvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (9 bis 11) einen Hebelgriff (10) aufweist, der einstückig mit dem Exzenterabschnitt (9) verbunden ist und zu einer Seite von dem Exzenterabschnitt (9) abragt.
5. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (3) - relativ zum Einhängesteg (4) auf einer Seite mit einem in der Funktionsposition an dem Trägerteil (1) flächig abgestützten Anlageprofilabschnitt (5) versehen ist, und daß der Stützprofilabschnitt (6) auf einer - auf den Einhängesteg (4) bezogen - gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist.
6. Halteprofil für eine Tragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach Anspruch 1, mit einem in Profillängsrichtung verlaufenden Einhängesteg,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer dem Einhängesteg (4) gegenüberliegenden Seite drei nebeneinanderliegende, parallel zueinander in Profillängsrichtung ausgerichtete Profilnutabschnitte (7, 8) gebildet sind, die zu der dem Einhängesteg (4) gegenüberliegenden Seite hin unter Bildung jeweils eine:s Längsschlitzes offen gestaltet sind, wobei die durch die äußeren Profilnutabschnitte (7) gebildeten Hohlkammern eine Breite aufweisen, die größer ist als die Breite des zugeordneten Längsschlitzes .
7. Halteprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Profilnutabschnitte (7) zumindest nahezu identisch dimensioniert sind.
8. Halteprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Profilnutabschnitt (8) eine größere Tiefe aufweist als die beiden äußeren Profilnutabschnitte (7), und daß in der Hohlkammer des mittleren Profilnutabschnittes (8) wenigstens eine Trennstegprofilierung (15) derart positioniert ist, daß wenigstens zwei übereinanderliegende Teilnutabschnitte (12, 13) gebildet sind.
9. Halteprofil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnutabschnitte (12, 13) unterschiedlich große Längsschlitze aufweisen.
10. Halteprofil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstegprofilieruhg (15) einen innenliegenden Längsschlitz flankiert, der geringer bemessen ist als der außenliegende Längsschlitz.
11. Halteprofil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstegprofilierung (15) mit Stützflächen zum Abstützen einer auf die Breite des außehliegenden Längsschlitzes abgestimmten, in den außenliegenden Teilnutabschnitt einführbaren Plattenanordnung (20) versehen ist.
12. Halteprofil nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teilnutabschnitt (13) mit zwei integrierten, etwa rechtwinklig ausgerichteten Flankennutabschnitten (14) versehen ist, die zur Mitte der durch den Teilnutabschnitt (13) gebildeten Hohlkammer hin offen sind.
13. Halteprofil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flankennutabschnitte (14) C-förmig profiliert sind.
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