DE29824877U1 - Tragstruktur eines Raumteiler- oder Stellwandsystems - Google Patents
Tragstruktur eines Raumteiler- oder StellwandsystemsInfo
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Description
• * ♦
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg &iacgr; '.,J , i J Seife &Idigr; 1 t*
2 Beschreibung
3 Tragstruktur eines Raumteiler- oder Stellwandsystems
s Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragstruktur eines Raumteiler- oder Stell-
6 wandsystems, mit einer Anzahl von vertikalen Pfosten und horizontalen Querträ-
7 gern.
9 Derartige Raumteiler oder Stellwandsysteme dienen üblicherweise zur Untertei-
10 lung von großen Räumen, beispielsweise eines Großraumbüros, in kleinere
11 Raumeinheiten. Dazu werden Trennwände einzeln oder zu mehreren nebenein-
12 ander aufgestellt, um voneinander abgetrennte Bereiche innerhalb des Groß-
13 raums zu schaffen. Die Trennwände können dabei sowohl bezüglich ihrer Größe
14 als auch bezüglich ihres Materials unterschiedlich sein. Die in der Regel bereits is vorgefertigten Wände können als Stellwände selbststehend ausgeführt oder in-
16 nerhalb einer Tragstruktur angeordnet bzw. an einem Tägersystem befestigt sein.
18 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein derartiges Raumteiler- oder
is Stellwandsystem eine besonders geeignete Tragstruktur anzugeben, die bei
20 gleichzeitig hohem Vorfertigungsgrad praktisch beliebig variierbar ist und eine fle-
21 xible Anpassung an den jeweiligen Bedarfszweck mit geringem Montageaufwand
22 ermöglicht.
24 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des An-
25 Spruchs 1. Dabei sind einerseits zum Verbinden der Querträger in dem oder je-
26 dem Knotenpunkt, in dem zwei oder mehr Querträger und/oder ein oder mehrere
27 Querträger sowie ein Pfosten zusammengeführt sind, eine Anzahl von mit Boh-
28 rungen versehene flanschdeckelartige Haltescheiben vorgesehen. Andererseits
29 sind die Querträger derart in Form von langgestreckten Profilen ausgestaltet, daß so sie mehrere Funktionen gleichzeitig übernahmen können. Dazu weisen die Quer-
31 träger auf deren Ober- und/oder Unterseite, die der nach Art eines Montageflan-
32 sches ausgebildeten Haltescheibe zugewandt ist, mindestens eine Längs- oder
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· J
&igr; Profilnut auf. In diese ist eine Schraubenmutter für eine Befestigungsschraube
2 einbringbar, die eine mit dieser Längsnut in Überdeckung gebrachte Bohrung der
3 Haltescheibe durchsetzt. Im Montagezustand sind die Befestigungsschrauben mit
4 den korrespondierenden Schraubenmuttern zur Bildung einer kraft- oder reib-
5 schlüssigen Verbindung zwischen der Haltescheibe und dem oder jedem Querträ-
6 ger lösbar verschraubt.
8 Mittels einer derartigen Haltescheibe können in unterschiedlichen Winkel zuein-
9 ander verlaufende Querträger im Knotenpunkt besonders einfach miteinander
10 verbunden werden. Während für eine zuverlässige Verbindung in einem Knoten-
11 punkt, in den auch die Oberseite eines Pfostens geführt sein kann, eine auf der
12 Unterseite der Querträger mit diesen verschraubte Haltescheibe ausreichend ist,
13 ist zweckmäßigerweise zusätzlich auch auf der gegenüberliegenden Oberseite der
14 Querträger eine weitere Haltescheibe mit diesen in gleicher Art und Weise ver-
15 schraubt. Um dabei möglichst viele unterschiedliche Winkelkonfigurationen der im
16 Knotenpunkt aufeinander zustoßenden Querträger zu realisieren, ist die oder jede &igr;? vorteilhafterweise kreisförmige Haltescheibe mit einer Vielzahl von gleichmäßig
is über den Kreisumfang verteilten Bohrungen versehen. Dabei beträgt der Win-
19 kelabstand zweier benachbarter Bohrungen vorzugsweise 15°. Ein derartiges, be-
20 vorzugt eingesetztes Verbindungselement ist Gegenstand des Anspruchs 14.
22 Auch können die Haltescheiben gegeneinander verschraubt sein, wozu entspre-
23 chend lange Befestigungsschrauben vorgesehen sind. Diese durchsetzen dann
24 korrespondierende Bohrungen der beiden Haltescheiben derart, daß die Querträ-
25 ger zwischen diesen verspannt sind. Dabei können zur Verschraubung wiederum
26 Schraubenmuttern eingesetzt werden. Alternativ können hierzu auch einzelne
27 oder mehrere Bohrungen mit einem Innengewinde versehen sein.
29 In vorteilhafter Ausgestaltung weist die Haltescheibe in deren einer ebenen Mon-
30 tagefläche gegenüberliegenden Oberfläche eine Ausnehmung zur Aufnahme des
31 Oberendes des zweckmäßigerweise runden Pfostens auf. Dabei ist die Oberflä-
32 ehe vorzugsweise konvex ausgebildet, so daß die Haltescheibe nach Art eines auf
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Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg J *».« . J «Seite «3 ·*
&igr; der planen Seite vollständig oder teilweise geschlossenen Tellers ausgeformt ist.
2 Im Bereich des Tellerrandes ist in die Montagefläche zweckmäßigerweise minde-
3 stens eine umlaufende Nut eingebracht, in die eine rundgebogenen Sichtblende
4 einsetzbar ist. Dadurch können vrzugsweise bei einem aus zwei Haltescheiben
$ gebildeten Montageflansch, zwischen deren einander zugewandten Montageflä-
6 chen die Querträger gehalten sind, diejenigen Teile der Verbindung verkleidet
7 werden, die nicht von Querträgern belegt sind.
9 In vorteilhafter Ausgestaltung weist der Querträger sowohl auf dessen Oberseite
10 als auch auf dessen Unterseite jeweils drei Längsnuten auf. Dadurch ist es mög-
11 lieh, in der mittleren Nut ein vergleichsweise dickes Wandelement oder eine Teil-
12 wand zu fixieren. Auch ist es möglich, in den äußeren Nuten vergleichsweise dün-
13 ne Wände zu fixieren oder eine Kombination aus einer dünnen Wand und einer in &eegr; einer anderen Längs- oder Profilnut gelagerten Schiebetür oder dergleichen zu
is realisieren.
&igr;? Die Querprofile sind im Montageendzustand vorzugsweise beidseitig verblendet.
18 Dazu weist der Querträger an den Längsseiten jeweils eine Auskehlung auf, in die
ig eine Blende einklipsbar oder einrastbar ist. Die im Querschnitt etwa rechteckför-
20 mige Auskehlung ist an deren offener Längsseite mit einem oberen und mit einem
21 unteren Haltekragen zur Bildung eines Hintergriffs für an der Blende vorgesehene
22 Klipshaken versehen.
24 In einer anderen Variante ist eine weitere Blende von U-förmigen Halteprofilen
25 lösbar gehalten, die in die Auskehlung eingeklipst werden. Dazu weist eine ent-
26 sprechend ausgestaltete Blende etwa in deren Flächenmitte eine in Längsrichtung
27 verlaufende und im Querschnitt kugelkopfförmige Halterippe auf. Das Halteprofil
28 weist eine entsprechende Aufnahmekammer für die Halterippe der Blende auf.
29 Die Aufnahmekammer ist zweckmäßigerweise in einen Quersteg eingeformt, der so an das Halteprofil angeformt ist.
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1 Bei dieser Variante ist die Blende zweckmäßigerweise derart zum Querträger be-
2 abstandet gehalten, dass sowohl zur Oberseite als auch zur Unterseite des Quer-
3 profils hin ein Spalt gebildet ist. Der Spalt bildet somit zwischen zwei benachbar-
4 ten Halteprofilen eine Abstandsöffnung zum Herausführen eines innerhalb der
5 Auskehlung des Querträgers verlegten und dort von den Halteprofilen getragenen &bgr; Kabels oder einer Leitung. Hierzu geeignet sich insbesondere der nach unten ge-
7 richtete Spalt. Um eine derartige Kabelherausführung zu verdecken, können bei-
8 spielsweise Lochbleche als Lichtblenden ebenfalls eingeklipst sein. 9
10 Der Querträger ist ein im Strangpreßverfahren herstellbares Hohlraumprofil mit
11 einer bevorzugten Querschnittsform nach Art eines Doppel-T-Trägers mit doppel-
12 wandigem Zwischenschenkel. Dadurch ist ein besonders formstabiles Querträger-
13 profil zum Tragen schwerer Lasten realisiert. Andererseits ermöglicht dieses Profil
14 die Ausnutzung aller vier Seiten des Querträgers. So werden die Ober- und Unter-
15 seite zum Verbinden mehrerer Querträger miteinander und zum Einhängen der is Wände genutzt, während die Längsseiten als Kabelschächte ausgebildet sind.
17 Diese könne auch zur Aufnahmen anderen Installationssysteme, z. B. zur Auf-
18 nähme von Steckdosen oder Steckdosenleisten, dienen. Ein derartiger Querträger
19 ist Gegenstand des Anspruchs 15.
20
20
21 Die in die Tragstruktur eingesetzten Wände können transparent oder undurch-
22 sichtig ausgeführt sein. Vorzugsweise sind zur Befestigung der Wände mit der
23 Tragstruktur zusätzliche zwischen den Wänden und den Querprofilen angeord-
24 nete Tragelemente vorgesehen, mittels denen die Wände in die Längsnuten auf
25 der Unterseite der Querträger eingehängt werden können. Dazu weist das oder
26 jedes Tragelement auf dessen dem Querträger zugewandten Oberseite eine An-
27 zahl von Abstandsbolzen auf, deren Höhe vorzugsweise der Dicke der Halte-
28 scheibe entspricht. Die Abstandsbolzen sind zweckmäßigerweise mit einem Ver-
29 drehmechanismus versehen, der ein Verriegeln der in die Längsnut des Querträ-
30 gers eingeführten Abstandsbolzen ermöglicht. Die Tragelemente werden vor-
31 zugsweise auf die oberen Kantenflächen der Wände aufgeschraubt. Die derart
32 vormontierte Wand wird dann in den jeweiligen Querträger eingehängt und durch
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&igr; Verriegelung fixiert. Es können jedoch auch andere Befestigungsmittel vorgese-
2 hen sein.
4 Eine besonders vorteilhaft ausgestaltetes und als Randelement dienendes Tra-
5 gelement ist am dem Pfosten zugewandten Ende konkav ausgebildet und somit
&bgr; an die Außenkontur des zweckmäßigerweise runden Pfostens angepaßt. Am dor-
7 tigen konkav ausgebildeten Ende ist das Trag- oder Randelement mit einer
&bgr; spannbaren Schelle versehen. Mittels der Schelle können die mit dem Randele-
9 ment vormontierten Wände am Pfosten mit variabler Winkelstellung innerhalb des
10 Raumes befestigt werden, indem die Schelle um den Pfosten herum gelegt und
11 gegen diesen verspannt wird. Die Spannungseinleitung in die Schelle und somit
12 die Aufbringung der gewünschten Spannkraft wird vorzugsweise mittels einer Rat-
13 sehe, einer Schnecke oder einem ähnlichen Handhabungsmittel bewirkt. Dabei ist &mgr; das Handhabungsmittel vorzugsweise mit der Schelle verbunden, so daß dieses
is im Montageendzustand an der Schelle verbleibt. Ein derartiges Rand-Tragelement
16 ist Gegenstand des Anspruchs 16.
18 Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit
19 einem nach Art eines Montageflansches ausgebildeten Verbindungselement mit
20 vorzugsweise zwei flanschdeckelartig ausgebildeten gelochten Haltescheiben eine
21 Vielzahl von Aufbauvariationen der Tragstruktur für ein Raumteilerwandsystems in
22 einfacher Art und Weise realisierbar sind. Die zur Verbindungen zwischen einer
23 Anzahl von in den Knotenpunkten aufeinander stoßenden Querträgern und Pfo-
24 sten vorgesehenen Haltescheiben sind mit geringem Montageaufwand vor Ort 2s montierbar.
27 Durch Verwendung von Querträgern in Form von Hohlprofilen mit sowohl auf des-
28 sen Oberseite als auch auf dessen Unterseite einer Anzahl von Längsnuten einer-
29 seits sowie mit Auskehlungen in den Längsseiten andererseits ist ein mulitfunktio-
30 nales, besonders flexibles Tragsystem für derartige Raumteiler- oder Trennwände
31 bereitgestellt. Die praktisch universell einsetzbare Tragstruktur ermöglicht eine
32 Vielzahl von Aufstellungsvariationen für ein Raumteiler- oder Stellwandsystem.
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Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg » *··&Sgr; · &idigr; J Seite Iß
&igr; Das Tragsystem oder die Tragstruktur kann für eine raumhohe, eine annähernd
2 raumhohe oder lediglich halbhohe Raumaufteilung eingesetzt werden. Dazu wer-
3 den lediglich entsprechend abgelenkte Pfosten eingesetzt, während stets die glei-
4 chen Querträger, Verbindungselemente und Tragelemente verwendet werden
5 können, so dass ein besonders hoher Vorfertigungsgrad erreicht ist. Ebenso wie
6 die Pfosten sind die eingesetzten Wände an die gewünschte Raumteilerhöhe an-
7 gepaßt.
9 Beispielsweise können bei einem Raumbildungssystem mit etwa 1m hohen Wän-
10 den drei Räume gebildet werden, deren Scheitel- oder Knotenpunkt, in den auch
11 der gemeinsame Pfosten geführt ist, durch ein einzelnes Verbindungselement mit
12 dem scheibenförmigen Montageflansch aus zwei Haltescheiben gebildet ist. An
13 den Endseiten der Wände sind dann jeweils Endpfosten vorgesehen, die im Bo-
14 denbereich in Standkufen und im oberen Bereich in abgerundete Endstücke ge-
15 führt sind. Vorzugsweise ist dann im Bodenbereich am gemeinsamen Pfosten ei-
16 ne Haltescheibe vorgesehen, in deren Bohrungen die jeweilige Wand mit einem
17 an deren Fußende angebrachten Zentrierdorn eingestellt ist. Der Zentrierdorn ei-
18 nerseits und die Verschraubung im Montageflansch andererseits bewirken eine
19 sichere Zentrierung der Wand. Zusätzlich können auch höhenverstellbare Monta-
20 gefüße an der Unterseite der Wand vorgesehen sein. Die dabei zur Fixierung der
21 Wände des Raumteilersystems innerhalb der Tragstruktur vorgesehenen Trage-
22 lemente können bereits an den Wänden vormontiert sein, so daß bei der Montage
23 die Wände in einfacher Weise lediglich in die Querträger einzuhängen und im
24 Randbereich am Pfosten zu befestigen sind.
26 Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung
27 näher erläutert. Darin zeigen:
29 Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt eines Raumteiler- und so Stellwandsystems sowie dessen Tragstruktur mit einem erfindungsge-
31 mäßen Verbindungselement,
(N:\AN\9S601 .doc) lelzi*SpeiiJw»*ig 28.iugust JS^b * . . *
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg ; ··; · ; ;Se«ej 'J #·
&igr; Fig. 2 eine gelochte Haltescheibe des Verbindungselements gemäß Fig. 1 in
2 Draufsicht,
3 Fig. 3 die Haltescheibe im Schnitt entlang der Linie Ill-Ill in Fig. 2 in der Ver-
4 bindung mit einem Querträger,
5 Fig. 4 in Draufsicht in einem Knotenpunkt aneinander geführte Querträger,
6 Fig. 5 das Profil eines erfindungsgemäßen Querträgers mit eingeklipsten
7 Blenden in perspektivischer Darstellung,
&bgr; Fig. 6 einen Querträger in Vorderansicht mit unmontierten Blenden,
9 Fig. 7 in Drauf- und Seitenansicht ein Tragelement zur Wandbefestigung, und
10 Fig. 8 ein erfindungsgemäßes Rand-Tragelement in Drauf- und Seitenansicht.
12 Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszei-
13 chen versehen.
is Fig. 1 zeigt ein Raumbildungs- oder Raumteilersystem 1 in mehrfach geschnitte-
16 ner, perspektivischer Darstellung. Dabei sind eine für eine raumhohe und eine für
&igr;? eine halbhohe Aufstellung bevorzugte Ausführungsform zusammen dargestellt.
18 Das Raumteiler- oder Stellwandsystem 1 umfaßt eine Tragstruktur 2 mit im Aus-
19 führungsbeispiel zwei im 90°-Winkel zueinander verlaufenden und in einem Kno-
20 tenpunkt 3 aneinander geführten horizontalen Querträgern 4. In den Knoten-
21 punkt 3 ist auch ein im Querschnitt kreisrunder vertikaler Pfosten 5 der Tragstruk-
22 tür 2 geführt. An den Querträgern 4 sind Wände oder Wandelemente 6 befestigt,
23 die im Bodenbereich mit Montagefüßen 7 versehen sind.
25 Zum Verbinden der Querträger 4 im Knotenpunkt 3 sind zwei flanschdeckelartige
26 gelochte Haltescheiben 8 vorgesehen, die ein Verbindungselement in Form eines
27 Montageflansches bilden. Die Querträger 4 liegen zwischen einander zugewand-
28 ten Montageflächen 9 der Haltescheiben 8 und sind dort mit diesen verschraubt.
29 Die untere der beiden Haltescheiben 8, deren Montagefläche 9 der Unterseite 10 so der Querträger 4 zugewandt ist, ist auf den Pfosten 5 aufgelegt oder aufgesetzt.
31 Dazu ist der Pfosten in eine in den Fig. 2 und 3 deutlich dargestellte zentrale Aus-
(N:\AN\98601.doc) letzl^SpeicNeMng: 28. Aeguet 1i»8 ·· ···· &idigr; ·· · · ··* ···
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&igr; nehmung oder Öffnung 11 geführt und dort formschlüssig, z. B. nach Art eines
a Preßsitzes, gehalten.
4 Der in der Fig. 1 auf der rechten Seite dargestellte Pfosten 5 bildet einen Rand-
5 pfosten, der mit seinem Oberende in ein abgerundetes Endstück 12 geführt ist.
6 Dieses nimmt auch den diesem Verbindungspunkt zugeordneten Querträger end-
7 seitig auf. Bodenseitig ist der Endpfosten 5 in eine ebenfalls mit höhenverstellba-
8 ren Montagefüßen 7 versehene Standkufe 13 geführt. In dieser, bevorzugt für ein
9 halbhohes Stellwandsystem eigneten, Ausführungsform ist ein Raumteilungssy-
10 stern mit einem von den beiden Querträgern 4 der Tragstruktur 2 und den daran
11 befestigten Wänden 6 begrenztem Raum mit einer Höhe von beispielsweise 1m
12 bis 1,5m gebildet. Bei dieser halbhohen Ausführung ist zweckmäßigerweise am &eegr; Unterende des in den Knotenpunkt 3 geführten Pfostens 3 eine weitere gelochte
14 Haltescheibe 8 vorgesehen. In diese ist die jeweilige Wand 6 mit einem Zentrier-
15 dorn T geführt und somit lagefixiert. Bei einer raumhohen oder annähernd raum-
16 hohen Ausführung des Raumteilersystems 1 kann der in den Knotenpunkt 3 ge-
17 führte Pfosten 5 bodenseitig auch ohne zwischengelegte Haltescheibe 8 aufge-
18 stellt sein.
20 Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der oder jeder Haltescheibe 8 des
21 Verbindungselements zeigen die Figuren 2 und 3 in Draufsicht bzw. im Quer-
22 schnitt entlang der Linie Ill-Ill in Fig. 2. Die Haltescheibe 8 ist tellerförmig ausge-
23 bildet und weist auf der der ebenen Montagefläche 9 gegenüberliegenden Seite
24 eine konvexe Oberfläche 14 auf, in deren Zentrum die Ausnehmung 11 zur Auf-2s nähme des Oberendes des Pfostens 5 liegt. Im Randbereich ist die Halteschei-
26 be 8 mit einer Vielzahl von am Umfang verteilten Bohrungen oder Durchgangsöff-
27 nungen 15 versehen, deren Winkelabstand zueinander ein Vielfaches von 15°
26 beträgt. Dies ermöglicht eine Mehrzahl von Winkelkonfigurationen der mit dieser
29 Haltescheibe 8 verbundenen Querträger 4. Bevorzugt werden Winkelstellungen
so zwischen 60° und 180° realisiert. Bei einem Winkelraster mit spitzen Winkeln klei-
31 ner als 60°, z.B. bei einem Winkel von 45° zwischen zwei Querträgern 4, sollten
32 diese endseitig im Knotenpunkt 3 schräg oder auf Gährung zugeschnitten sein.
(N:\AN\9860i.doc) letzte«peicit«i*mg: 28«Ajg«st
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Zweckmäßigerweise sollte als kleinster spitzer Winkel ein Winkel von 60° gewählt werden.
Im Randbereich der Haltescheibe 8 ist in die Montagefläche 9 zweckmäßigerweise mindestens eine umlaufende Nut 16 eingebracht, in die eine rundgebogene Sichtblende 17 (Fig. 1) einsetzbar ist. Dadurch werden bei einem aus zwei Haltescheiben 8 gebildeten Montageflansch, zwischen deren einander zugewandten Montageflächen 9 die Querträger 4 gehalten sind, diejenigen Teile der Verbindung verkleidet, die nicht von Querträgern 4 belegt sind.
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
Wie in Fig. 4 dargestellt, ist bei sich rechtwinklig kreuzenden oder rechtwinklig in T-Form zueinander geführten Querträgern 4 einer der Querträger 4 vorzugsweise ungeteilt durch den Verbindungs- oder Knotenpunkt 3 zwischen den Haltescheiben 8 hindurchgeführt, während jeder anderen Querträger 4 auf diesen ungeteilten Querträger 4 zustößt. Dabei ist die jeweilige Stirnseite 4a gegen die entsprechende Längsseite 4b des ungeteilten Querträgers 4 geführt. Bei dieser Konfiguration werden vier bzw. drei im 90°-Raster zueinander liegende Bohrungen 15 der Haltescheibe 8 für die Verbindung der Querträger 4 und deren Befestigung verwendet, die nachfolgend anhand der Fig. 3 und 5 näher erläutert wird.
Gemäß Fig. 5 weist jeder Querträger 4 vorzugsweise sowohl auf dessen Oberseite 18 als auch auf dessen Unterseite 10 jeweils drei Längsnuten oder Profilnuten 19 auf, deren Innenkontur zur Aufnahme einer in Fig. 3 dargestellten Schraubenmutter 20 ausgeformt ist. Zum Verbinden der Haltescheibe 8 mit dem Querträger 4 im Knotenpunkt 3 wird die Schraubenmutter 20 in die entsprechende Längsnut 19 eingeführt. Im Montagezustand durchsetzt eine in Fig. 3 dargestellte Befestigungsschraube 21 die auf die Oberseite 18 des Querträgers 4 aufgelegte Haltescheibe 8 in der mit dieser Längsnut 19 in Überdeckung gebrachten Bohrung 15. Mittels der Befestigungsschraube 21 werden somit die Haltescheibe und der oder jeder Querträger 4 miteinander verschraubt. Analog erfolgt die Verschraubung der an die Unterseite 10 des Querträgers 4 geführten Haltescheibe
(N:\AN\98601.doc) letzte j|»ach»-»™gt 28. AejiB» 19»»* *··* ···· · ·· · ·
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&igr; Während im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 auf diese Weise zwei im Bereich
2 zwischen den beiden Haltscheiben 8 aneinander geführte Querträger 4 miteinan-
3 der verbunden werden, sind im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 mit derselben
4 Haltescheibe 8 drei Querträger 4 zur Bildung eines vierschenkligen Kreuzungs-
5 punktes miteinander kraftschlüssig verbunden. Die Einbringung von drei Längs-
6 nuten hat zusätzlich zur Variabilität bezüglich der realisierbaren Winkelstellungen
7 der Querträger 4 zueinander den Vorteil, dass in die mittlere oder in eine der äu-
8 ßeren Längsnuten 19 ein Wandelement 6 eingehängt oder in anderer Weise be-
9 festigt werden kann, während dann die andere äußere Längsnut 19 zur Aufnahme
10 beispielsweise einer (nicht dargetellten) Schiebetür verwendet werden kann.
12 Gemäß der in Fig. 5 dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist der Querträ-
13 ger4 ein im Strangpreßverfahren hergestelltes Strangguß-Hohlraumprofil, vor-
14 zugsweise ein Leichtmetallprofil, z.B. aus Aluminium. Besonders vorteilhaft ist die is dargestellte Querschnittsform nach Art eines Doppel-T-Trägers mit einem recht-16 eckförmigen Hohlraum 22. Die diesen Hohlraum 22 seitlich begrenzenden und
&igr;? einander beabstandeten Zwischenschenkel 23 bilden die Längswände von beid-
18 seitig des Querträgers 4 vorgesehenen C-förmigen Auskehlungen 24 mit zueinan-
19 der parallel verlaufenden Querschenkeln 25. Diese sind durch beidseitige Über-
20 stände der Oberseite 18 und der Unterseite 10 des Querträgers 4 über die Zwi-
21 schenwände oder Zwischenschenkel 23 des Hohlprofils hinaus gebildet. In diese
22 Querschenkel 25 sind Haltekragen 26 eingeformt, die nach Art eines Hintergriffs
23 zum Einrasten von Halteprofilen 27 dienen.
25 Die Halteprofile 27 sind nach Art zweier übereinander liegender U-Formen aus-
26 geführt, deren oberer Quersteg 28 jeweils eine Aufnahmekammer 29 enthält. In
27 diese Aufnahmekammer 29 sind kugelkopfartige Halterippen 30 einklipsbar. Diese
28 sind etwa flächenmittig an der Innenseite einer Blende 31 angeformt. Die Blen-
29 de 31 ist im Querschnitt ein wellen- oder mäanderförmig und weist somit ein kon-
30 trastreiche Oberflächenstruktur auf. Die Halteprofile 27 liegen im eingerasteten
31 Zustand mit deren in die jeweilige Auskehlung 24 eingebrachten Schenkel 32 an
32 der entsprechenden Zwischenwand 23 an, während die dieser abgewandten
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&igr; Schenkel 33,34 das Hohlprofil des Querträgers 4 seitlich überragen. Dadurch ist
2 zwischen der Blende 31 und der Oberseite 18 des Querträgerhohlprofils 4 einer-
3 seits und dessen Unterseite 10 andererseits jeweils ein Spalt 35 gebildet, durch
4 den in nicht näher dargestellter Art und Weise innerhalb der Auskehlung 24 ver-
5 legte sowie von den Haltprofilen 27 getragene und geführte Leitungen oder Kabel &bgr; nach oben bzw. nach unten aus der Auskehlung 24 herausgeführt werden kön-
7 nen. Die Auskehlungen 24 bilden somit mittels der Blenden 31 abdeckbare Kabel-
8 oder Installationsschächte. Der Abstand zwischen benachbarten Halteprofilen 27
9 beträgt vorzugsweise 0,15 bis 0,2 m.
11 Das in Fig. 6 dargestellte geringfügig modifizierte Hohlprofil des Querträgers 4 ist
12 an der Oberseite 18 sowie an der Unterseite 10 mit jeweils vier Längsbohrun-
13 gen 36,37 unterschiedlichen Durchmessers versehen, in die beispielsweise
&eegr; Schrauben mit Schneidgewinde einbringbar sind. Dies ermöglicht eine Anbringung
is von Montageblechen am Querträger 4, mittels derer der Querträger 4 endseitig an
16 einer feststehenden Raumwand oder am Endstück 12 befestigt werden können.
&igr;? Des weiteren sind die Haltekragen 26 in den Auskehlungen 24 kreisbogenförmig
18 ausgeführt. Zur Abdeckung der Auskehlungen 26 werden mittels entsprechenden
19 Hakenelementen 30' ausgeformte Blenden 38 in besonders einfacher Weise di-
20 rekt beidseitig des Querträgers 4 in diesen lösbar nach Art eines Hintergriffs ein-
21 geklipst oder eingerastet. Die Blenden 38 können mit (nicht dargestellten) Ausspa-
22 rungen zur Installation von Ein- oder Mehrfachsteckdosen versehen sein, was ins-
23 besondere bei einem halbhohen Raumteiler- oder Ständerwandsystem 1 beson-
24 ders zweckmäßig ist.
26 Die Figuren 7 und 8 zeigen bevorzugte Tragelemente 40 für die Wände oder
27 Wandelemente 6, die von der aus Querträgern 4 und Pfosten 5 gebildeten
28 Tragstruktur 2 gehaltenen sind. Das Tragelement 40 gemäß Fig. 7 weist im Aus-
29 führungsbeispiel fünf über dessen Länge verteilte Senkbohrungen 41 für (nicht so dargestellte) Befestigungsschrauben auf, mittels denen das Tragelement 40 an
31 der Oberkante der jeweiligen Wand 6 auf diese aufgeschraubt wird. Das Tragele-
32 ment 40 ist auf der der jeweiligen Wand 6 abgewandten Seite mit einer Anzahl
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von Abstandsbolzen 42 versehen, deren Höhe etwa der Dicke der Haltescheibe entspricht, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der oder jeder Abstandsbolzen weist vorzugsweise einen Drehmechanismus mit einem am Freiende des Abstandsbolzens 42 vorgesehenen verdreh- oder verschwenkbaren Halte- und Verriegelungsbolzen 43 auf. Dieser ist beim in Fig. 7 rechten Abstandsbolzen 42 in Entriegelstellung und bei dem in Fig. 7 linken Abstandsbolzen 42 in Verriegelungsstellung gezeigt. Über diese Verriegelungsbolzen 43 wird die mit dem Tragelement 40 verbundene Wand 6 in eine der Längsnuten 19 auf der Unterseite des jeweiligen Querträgers 4 eingehängt und anschließend verriegelt.
Fig. 8 zeigt ein bevorzugt als Randelement eingesetztes Tragelement 44 mit einem konkav ausgebildeten Endbereich 45. Der Endbereich 45 ist dabei an die bevorzugt runde Außenkontur des Pfostens 5 angepaßt. An diesem konkaven Endbereich 45 ist eine am Tragelement 44 befestigte Schelle 46 vorgesehen, die zum Verspannen des Tragelements 44 mit dem Pfosten 6 dient. Zum Aufbringen der Spannungkraft ist vorzugsweise eine Ratsche oder ein ähnliches Handhabungsmittel 47 vorgesehen, dass vorzugsweise auch im Montageendzustand am Tragelement 44 bzw. an der Schelle 46 verbleibt. Anstelle einer derartigen Schelle 46 kann auch eine nach Art eines Kabelbinders ausgeführte unlösbare Spannvorrichtung vorgesehen sein. Durch diese Ausgestaltung des Rand-Tragelements ist in einfacher Weise eine variable Aufstellung des Wandelements 6 innerhalb des Raumteilersystems 1 möglich, da die Schelle 46 in deren Verbindung mit dem kreisrunden Pfosten 5 praktisch jede beliebige Winkelstellung des Wandelement im Raum erlaubt.
(N:VAN\98601.doc) lebte
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Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg · *··; · j feeitej Jj ^.*
Bezugszeichenliste
| 1 | Raumteiler/Stellwandsystem |
| 2 | Tragstruktur |
| 3 | Knotenpunkt |
| 4 | Querträger |
| 4a | Stirnseite |
| 4b | Längsseite |
| 5 | Pfosten |
| 6 | Wand/Wandelement |
| 7 | Montagefuß |
| T | Zentrierdorn |
| 8 | Haltescheibe/Montageflansch |
| 9 | Montagefläche |
| 10 | Unterseite |
| 11 | Ausnehmung |
| 12 | Endstück |
| 13 | Standkufe |
| 14 | Oberfläche |
| 15 | Bohrung |
| 16 | Nut |
| 17 | Sichtblende |
| 18 | Oberseite |
| 19 | Längs-/Profilnut |
| 20 | Schraubenmutter |
| 21 | Befestigungsschraube |
| 22 | Hohlraum |
| 23 | Zwischenwand/-schenkel |
| 24 | Auskehlung |
| 25 | Schenkel |
| 26 | Haltekragen |
| 27 | Halteprofil |
|
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| 28 | Quersteg |
| 29 | Aufnahmekammer |
| 30 | Halterippe |
| 30' | Hakenelement |
| 31 | Blende |
| 32-34 | Schenkel |
| 35 | Spalt |
| 36,37 | Längsbohrung |
| 38 | Blende |
| 40 | Tragelement |
| 41 | Senkbohrung |
| 42 | Abstandsbolzen |
| 43 | Halte-/Verriegelungsbolzen |
| 44 | Trag-/Randelement |
| 45 | Endbereich |
| 46 | Schelle |
47 Handhabungsmittel/Ratsche
(N:\AN\98601.doc) letztefjpgiehgijisg: 28.
Claims (16)
1. Tragstruktur eines Raumteiler- oder Stellwandsystems, mit einer Anzahl von vertikalen Pfosten (5) und horizontalen Querträgern (4), dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der Querträger (4) in einem Knotenpunkt (3) mindestens eine eine Anzahl von Bohrungen (15) aufweisende flanschdeckelartige Haltescheibe (8) vorgesehen ist, die in einer dem jeweiligen Querträger (4) zugeordneten Bohrung (15) von einer Befestigungsschraube (21) durchsetzt ist, die mit einer in eine Längsnut (19) des Querträgers (4) eingelegten Schraubenmutter (20) in Eingriff steht.
2. Tragstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oder jedem Knotenpunkt (3) sowohl auf der Oberseite (18) als auch auf der Unterseite (10) der Querträger (4) eine Haltescheibe (8) vorgesehen ist.
3. Tragstruktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gelochte Haltescheibe (8) kreisförmig ist, wobei die Bohrungen (15) gleichmäßig über den Kreisumfang verteilt sind.
4. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltescheibe (8) in deren einer ebenen Montagefläche (9) gegenüberliegenden, vorzugsweise konvexen, Oberfläche (14) eine Ausnehmung (11) aufweist, in die das Oberende des diesem Knotenpunkt (3) zugeordneten Pfostens (5) einsteckbar ist.
5. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Knotenpunkt (3) mit kreuz- oder T-förmig verlaufenden Querträgern (4) an eine Seitenfläche (4b) eines ungeteilten Querträgers (4) die dem Knotenpunkt (3) zugewandte Endfläche (4a) des weiteren Querträgers (4) herangeführt ist.
6. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (4) sowohl auf dessen Oberseite (18) als auch auf dessen Unterseite (10) mindestens eine, vorzugsweise drei Längsnuten (19), aufweist.
7. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (4) an der oder jeder Längsseite (4b) eine Auskehlung (24) aufweist, die mit einer Blende (31, 38) abdeckbar ist.
8. Tragstruktur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (31) von in die Auskehlung (24) eingeklipsten U-förmigen Halteprofilen (27) lösbar gehalten ist.
9. Tragstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (27) einen Quersteg (28) mit einer Aufnahmekammer (29) für eine an der Blende (31) vorgesehenen Halterippe (30) aufweist, wobei die Blende (31) derart zum Querträger (4) beabstandet gehalten ist, daß zwischen zwei benachbarten Halteprofilen (27) ein Spalt (35) zur Leitungsführung gebildet ist.
10. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Pfosten (5) einen kreisrunden Querschnitt aufweist.
11. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Querträger (4) ein Wandelement (6) mittels eines an diesem befestigten Tragelement (40,44) anbringbar ist, wobei das Tragelement (40,44) auf dessen dem Querträger (4) zugewandten Oberseite eine Anzahl von in den Querträger (4) einhängbaren Abstandsbolzen (42) aufweist.
12. Tragstruktur nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (44) am dem Pfosten (5) zugewandten Ende konkav ausgebildet und dort mit einer spannbaren Schelle (46) zur Befestigung am Posten (5) versehen ist.
13. Raumteiler- oder Stellwandsystem mit einer Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
14. Verbindungselement für eine Anzahl von horizontalen Querträgern (4) und eines vertikalen Pfosten (5) im Knotenpunkt (3) einer Tragstruktur (2) eines Raumteiler- oder Stellwandsystems, gekennzeichnet durch, eine eine Anzahl von Bohrungen (15) aufweisende flanschdeckelartige Haltescheibe (8) mit einer ebenen Montagefläche (9) zum Anlegen an den Querträger (4) und mit einer dieser gegenüberliegenden, vorzugsweise konvexen, Oberfläche (14) mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des Pfostens (5), wobei die Haltescheibe (8) in jeder Bohrung (15) von einer Befestigungsschraube (21) durchsetzbar ist, die mit einer in eine Längsnut (19) des Querträgers (4) einlegbaren Schraubenmutter (20) in Eingriff bringbar ist.
15. Querträger für eine eine Anzahl von vertikalen Pfosten (5) aufweisende Tragstruktur eines Raumteiler- oder Stellwandsystems, gekennzeichnet durch, ein Hohlraumprofil mit sowohl auf dessen Oberseite (18) als auch auf dessen Unterseite (10) einer Anzahl von Längsnuten (19) und mit in mindestens einer Längsseite (4b) einer Auskehlung (24), in die eine Blende (38) oder eine Anzahl von U-förmigen Halteprofilen (27) zur Bildung einer Leitungsführung und/oder zur Halterung einer Blende (31) einklipsbar sind.
16. Tragelement zur Befestigung eines Wandelements (6) einer Raumteiler- oder Stellwand an einer aus einer Anzahl von Pfosten (5) und Querträgern (4) gebildeten Tragstruktur (2), gekennzeichnet durch eine am dem Pfosten (5) zugewandten Endebereich (35) gehaltene spannbare Schelle (46) mit einer Handhabe (47), z. B. einer Ratsche oder einer Schnecke, zum Verspannen der im Montagezustand den Pfosten (5) umschließenden Schelle (46).
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Family
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| DE1998138966 Ceased DE19838966A1 (de) | 1998-08-27 | 1998-08-27 | Tragstruktur eines Raumteiler- oder Stellwandsystems |
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Family Applications Before (1)
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1998
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20050301 |