DE29816159U1 - Torrahmen zur Personenkontrolle - Google Patents
Torrahmen zur PersonenkontrolleInfo
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Description
G 9665 DE
Maier & Fabris GmbH
Lembergstraße 21
72072 Tübingen
Die Erfindung betrifft einen Torrahmen zur Kontrolle von Personen
auf metallische Gegenstände.
Schon seit längerer Zeit werden aus Sicherheitsgründen, beispielsweise
auf Flughäfen oder bei Großveranstaltungen, wie beispielsweise Popkonzerten, Personen vor dem Betreten des
Flugzeuges oder am Eingang des Veranstaltuhgsgeländes auf metallische
Gegenstände, wie Schusswaffen oder Messer, durchsucht. Dazu gibt es verschiedene Vorrichtungen. Es kann beispielsweise
eine Messvorrichtung in Form eines Torrahmens, der mit Metal1-detektoren
versehen ist, verwendet werden. Die zu untersuchenden Personen müssen durch diesen Rahmen hindurchgehen. Es erfolgt
eine akustische und/oder optische Anzeige, wenn die Metalldetektoren im Rahmen bei der hindurchgehenden Person einen
metallischen Gegenstand erkennen. Dies stellt jedoch ein sehr grobes Verfahren dar, bei dem sich nicht erkennen lässt, an
welcher Körperstelle sich das oder die metallischen Gegenstände befinden. Wenn der Torrahmen also anzeigt, dass ein metallischer
Gegenstand erkannt wurde, so muss anschließend unbedingt noch eine Nachkontrolle entweder von Hand oder mit Handsonden, die am
Körper entlanggeführt werden, erfolgen. Dies stellt sowohl für die zu untersuchende Person als auch für die kontrollierende
Person eine zeitraubende und oft auch unangenehme Prozedur dar.
Außerdem besteht die Gefahr, dass verborgene Metallteile übersehen
werden. Bei den seither eingesetzten Kontrolleinrichtungen besteht zudem das Problem, dass Gürtelschnallen oder andere
metallische Kleidungsbestandteile ebenfalls einen Alarm auslösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Torrahmen zur Personenkontrolle für die Erkennung von metallischen Gegenständen
anzugeben, bei dem schnell und dennoch zuverlässig erkennbar ist, in welchem Körperbereich sich der oder die metallischen Gegenstände
befinden.
Die gestellte Aufgabe wird mit dem im Hauptanspruch genannten Torrahmen zur Personenkontrolle erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches aufgeführten Merkmale gelöst. Die Dnteransprüche geben bevorzugte Weiterbildungen an.
Beim erfindungsgemäßen Torrahmen zur Personenkontrolle sind auf
dem Umfang des Torrahmens mehrere getrennte Metalldetektoren untergebracht. Jeder Metalldetektor ist dabei in seiner Empfindlichkeit
individuell einstellbar und mit einer eigenen Anzeigevorrichtung, beispielsweise einer Signallampe, verbunden. Geht
nun eine Person durch den Torrahmen, so kann anhand des Ansprechens eines oder mehrerer Metalldetektoren und damit einem
Aufleuchten der zugeordneten Signallampen vom Kontrollpersonal
gleich erkannt werden, an welchem Körperbereich oder an welchen Körperbereichen metallische Gegenstände erkannt wurden. Damit ist
es dem Kontrollpersonal möglich, gezielt diese Körperbereiche, beispielsweise den Fußbereich, von Hand oder mit einer Handsonde
zu untersuchen. Ein Fehlalarm beispielsweise durch eine Gürtelschnalle lässt sich durch eine entsprechende Einstellung der
Empfindlichkeit des Metalldetektors in diesem Körperbereich
ausschließen. Außerdem werden mehrere Metallteile an verschiedenen Körperbereichen getrennt angezeigt, so dass die Gefahr, dass
ein Metallteil übersehen wird, verringert wird. Je mehr Metalldetektoren im Torrahmen untergebracht sind, desto genauer kann
der Körperbereich eingegrenzt werden. Eine zu dichte Anordnung der Metalldetektoren ist jedoch nicht sinnvoll, da ansonsten ein
Gegenstand von raehreren Metalldetektoren angezeigt wird. Außerdem
besteht die Gefahr, dass nebeneinander liegende Metalldetektoren in unerwünschter Weise miteinander wechselwirken. Um dies zu
verhindern, können die Metalldetektoren mit einer Ansteuervorrichtung
verbunden sein, die die einzelnen Detektoren in schneller Folge nacheinander ein- und wieder ausschaltet. Durch
diese Ansteuervorrichtung können, wenn nur ein bestimmter Körperbereich untersucht werden soll, gezielt auch nur bestimmte
Metalldetektoren eingeschaltet werden.
Der erfindungsgemäße Torrahmen zur Personenkontrolle ermöglicht
es, schnell und zuverlässig das Vorhandensein metallischer Gegenstände und den Körperbereich, in dem sich die metallischen
Gegenstände befinden, zu erkennen, so dass eine gezielte Nachuntersuchung der zu kontrollierenden Person ermöglicht wird.
Außerdem wird die Gefahr verringert, dass einzelne metallische Gegenstände übersehen werden.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Torrahmens zur Personenkontrolle für die Erkennung von metallischen
Gegenständen wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert, in denen gleiche Gegenstände mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet sind.
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Torrahmen mit mehre
ren eingebauten Metalldetektoren;
Fig. 2 eine schematische Zeichnung einer Ansteuer
vorrichtung für die Metalldetektoren.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Torrahmen 1 gezeigt, der aus
einem oberen waagrechten Deckenteil 2 und zwei Seitenteilen 3 und 4 besteht. Der Torrahmen weist eine solche Größe auf, dass eine
menschliche Person bequem hindurchgehen kann. In den Seitenteilen 3 und 4 sind mehrere Metalldetektoren Sl bis Sn untergebracht.
Es gibt unterschiedliche Arten von Metalldetektoren, aber sie
basieren letztlich alle auf der Messung von Veränderungen eines elektromagnetischen Feldes, welche durch die in einer zu überwachenden
Zone, hier also das Innere des Torrahmens, befindlichen metallischen Gegenstände hervorgerufen werden. Im hier dargestellten
Ausführungsbeispiel besteht jeder Metalldetektor aus einer Sendevorrichtung und einer Empfangsvorrichtung, die jeweils
aus einer elektrischen Spule bestehen. Es sind aber auch andere Metalldetektoren verwendbar. Die Sendevorrichtung und die Empfangsvorrichtung
sind im linken Seitenteil 4 beziehungsweise im rechten Seitenteil 3 des Torrahmens einander gegenüberliegend
angeordnet. Jeder Metalldetektor Sl bis Sn ist jeweils mit einer Anzeigevorrichtung, die hier in Form einer Signallampe La1 bis Lan
dargestellt ist, verbunden. Wahlweise kann eine Digitalanzeige oder ein Leuchtband eingesetzt werden, damit auch die festgestellte
Metallmasse anzeigbar ist.
Geht nun eine zu überprüfende Person durch den Torrahmen hindurch und trägt sie im oberen Körperbereich einen metallischen Gegenstand
bei sich, so wird hier beispielsweise der Metalldetektor
S2 den metallischen Gegenstand erkennen und ihn über die Signallampe La2 melden. Das Kontrollpersonal kann nun ganz gezielt eine
Nachkontrolle der zu untersuchenden Person im oberen Körperbereich
vornehmen, und somit schnell ermitteln, ob es sich beim metallischen Gegenstand um einen gefährlichen Gegenstand handelt.
Fig. 2 zeigt schematisch eine Ansteuervorrichtung, mit der die einzelnen Metalldetektoren Sl bis Sn einzeln eingeschaltet oder
ausgeschaltet werden können. Die Ansteuervorrichtung besteht hier beispielhaft aus einem Multiplexer, der an seinem Ausgang über
eine gemeinsame Leitung mit allen Metalldetektoren Sl bis Sn
verbunden ist. über einen entsprechenden Ein- oder Ausschaltebefehl
zusammen mit einer Adressierung, die den einzelnen Metalldetektor bezeichnet, können die Metalldetektoren einzeln ein-
oder ausgeschaltet werden. Dies ist sinnvoll, wenn im Torrahmen nur bestimmte Körperbereiche untersucht werden sollen. Wenn
beispielsweise nur der obere Körperbereich untersucht werden
soll, so werden über den Multiplexer nur die oberen Metalldetektoren
eingeschaltet. Eine einzelne Ansteuerung der Metalldetektoren ist auch sinnvoll, um zu verhindern, dass nebeneinander
liegende Metalldetektoren sich in unerwünschter Weise beeinflussen. Um dies zu verhindern, werden über den Multiplexer
die einzelnen Metalldetektoren in schneller Folge nacheinander
eingeschaltet und wieder ausgeschaltet, so dass niemals zwei nebeneinander liegende Metalldetektoren zugleich eingeschaltet
sind.
Man erkennt in der Zeichnungsfigur 2 außerdem, dass jeder Metalldetektor
einzeln mit einer als Anzeigevorrichtung dienenden Signallampe La1...Lan verbunden ist.
Weiterhin ist es beispielsweise über die hier dargestellte Ansteuervorrichtung durch einen zusätzlichen Befehl möglich,
nicht nur den einzelnen Metalldetektor einzuschalten oder auszuschalten, sondern auch seine Messempfindlichkeit einzustellen,
so dass beispielsweise die Anzeige sehr kleiner metallischer Gegenstände, die nicht als gefährlich angesehen
werden, unterdrückt werden kann.
Claims (7)
1. Torrahmen zur Personenkontrolle für die Erkennung metallischer
Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, dass der Torrahmen (1) mehrere auf seinem Umfang verteilte Metalldetektoren (Sl...Sn)
aufweist, wobei jeder Metalldetektor in seiner Empfindlichkeit
getrennt einstellbar ist.
2. Torrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Metalldetektoren (Sl...Sn) aus einer Sendevorrichtung und
aus einer ihr gegenüberliegenden Empfangsvorrichtung besteht.
3. Torrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendevorrichtung und die Empfangsvorrichtung jeweils eine
elektrische Spule aufweist.
4. Torrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalldetektoren (Sl...Sn) mit gesonderten
Anzeigevorrichtungen verbunden sind.
5. Torrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Metalldetektor (Sl...Sn) mit einer
gemeinsamen Ansteuervorrichtung (5) verbunden ist, mit der er einzeln eingeschaltet oder ausgeschaltet werden kann.
6. Torrahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuervorrichtung (5) einen Multiplexer umfasst.
7. Torrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtungen aus mindestens
einer Lampe (La1...Lan) oder einer digitalen Anzeige bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29816159U DE29816159U1 (de) | 1998-09-09 | 1998-09-09 | Torrahmen zur Personenkontrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29816159U DE29816159U1 (de) | 1998-09-09 | 1998-09-09 | Torrahmen zur Personenkontrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29816159U1 true DE29816159U1 (de) | 1998-11-19 |
Family
ID=8062394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29816159U Expired - Lifetime DE29816159U1 (de) | 1998-09-09 | 1998-09-09 | Torrahmen zur Personenkontrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29816159U1 (de) |
Cited By (5)
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1998
- 1998-09-09 DE DE29816159U patent/DE29816159U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990107 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19981229 |
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Effective date: 20020501 |