DE19639044A1 - Verfahren und Meßeinrichtung zur Detektion von Gegenständen - Google Patents
Verfahren und Meßeinrichtung zur Detektion von GegenständenInfo
- Publication number
- DE19639044A1 DE19639044A1 DE19639044A DE19639044A DE19639044A1 DE 19639044 A1 DE19639044 A1 DE 19639044A1 DE 19639044 A DE19639044 A DE 19639044A DE 19639044 A DE19639044 A DE 19639044A DE 19639044 A1 DE19639044 A1 DE 19639044A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pulse
- elements
- different
- signals
- patterns
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000001514 detection method Methods 0.000 title claims abstract description 11
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 claims abstract description 23
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 15
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 17
- 238000005070 sampling Methods 0.000 claims description 11
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 13
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 239000012876 carrier material Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V3/00—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
- G01V3/08—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
- G01V3/10—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils
- G01V3/104—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils using several coupled or uncoupled coils
- G01V3/105—Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils using several coupled or uncoupled coils forming directly coupled primary and secondary coils or loops
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Geology (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Geophysics (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Detektion von
Gegenständen gemäß der Gattung des Anspruchs 1 sowie eine
Meßeinrichtung gemäß der Gattung des Anspruchs 7.
Im Rahmen der Sicherheitsüberwachung auf Flughäfen werden
Torrahmen verwendet, die in den Rahmenseitenteilen
Spulenanordnungen zur Metalldetektion aufweisen. Personen,
die durch den Torrahmen hindurchgehen, können daraufhin
überprüft werden, ob diese Personen metallische Gegenstände
mitführen. Wird ein metallischer Gegenstand erkannt, so löst
die mit der Spulenanordnung des Torrahmens in Verbindung
stehende Meßeinrichtung ein akustisches und/oder visuelles
Signal aus.
Um nicht nur das Vorhandensein eines metallischen
Gegenstandes feststellen zu können, sondern auch eine Aussage
darüber machen zu können, wo sich der festgestellte
metallische Gegenstand in dem vom Torrahmen umschlossenen
Raum befindet, kann die Spulenanordnung in unterschiedliche,
separat ansteuerbare Bereiche unterteilt werden. Die
Sendespulen und Empfangsspulen der unterschiedlichen Bereiche
können dann separat angesteuert bzw. ausgewertet werden, so
daß festgestellt werden kann, in welchem räumlichen Bereich
sich ein detektierter metallischer Gegenstand befindet. Die
Ansteuerung der unterschiedlichen Sendespulen kann bei einer
solchen Spulenanordnung zeitlich versetzt erfolgen, um auf
diesem Wege eine räumliche Zuordnung bezüglich der
empfangenen Meßsignale zu ermöglichen. Die zeitlich versetzte
Ansteuerung der unterschiedlichen Sendespulen hat jedoch den
Nachteil, daß immer nur gerade der räumliche Bereich
innerhalb des Torrahmens überwacht wird, dessen zugehörige
Sendespule gerade angesteuert wird. Bewegt sich eine Person
relativ schnell durch den Torrahmen hindurch, so kann ein
mitgeführter metallischer Gegenstand möglicherweise nicht
erkannt werden, da er durch einen räumlichen Bereich hindurch
bewegt wurde, dessen zugehörige Sendespulen gerade nicht
angesteuert wurden. Sollen zum Beispiel in einem Raum 5
Metalldetektoren mit je 20 Spulen verwendet werden, so
reduziert sich die Pulswiederholrate einer jeden Spule um den
Faktor 5 × 20 = 100 bzgl. der einer Einzelspulenanordnung.
Das Nutz/Störverhältnis verschlechtert sich dabei um den
Faktor √100 = 10.
Ein bekanntes Meßverfahren mit elektronischer Objektanalyse
ist aus der Fachzeitschrift Frequenz, 22 (1968) 10, S. 300-
305 in dem Artikel "Ein neuartiges Metallsuchgerät nach dem
Pulsverfahren für große Geländeflächen mit elektronischer
Objektanalyse- und auswahl" beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
Detektion von Gegenständen anzugeben, mit dem räumlich
versetzt angeordnete Sendeelementen gleichzeitig ansteuerbar
sind, wobei die Empfangssignale empfangsseitig dennoch den
verschiedenen Sendeelementen zugeordnet werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erhält man durch die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale. Die beispielsweise in einem Torrahmen
räumlich versetzt und vorzugsweise auch überlappend
angeordneten Sendeelemente, wie beispielsweise Spule oder
Kondensatorplatte, werden mit Pulsfolgen unterschiedlicher
Pulsmuster gleichzeitig angesteuert. Die empfangenen
Meßsignale werden abgetastet und digitalisiert. Wird eine
Sendespule oder ein Kondensator beispielsweise mit einer
Pulsfolge angesteuert, die aufeinanderfolgend einen ersten
positiven Impuls, einen zweiten positiven Impuls, einen
dritten negativen Impuls und einen vierten negativen Impuls
aufweist, so kann empfangsseitig durch geeignete Gewichtung
der vier Meßwerte mit dem selben Muster eine Bewertung der
Meßsignale, die von dieser Sendespule bzw. Sendekondensator
herrühren, erfolgen. Die gesendeten Pulsfolgen können ein
binär codiertes Pulsmuster aufweisen, und zwar in der Weise,
daß jeder Sendespule bzw. jedem Sendekondensator ein
charakteristisches Pulsmuster zugeordnet ist. Durch die
Binärcodierung der von den Sendeelementen abgestrahlten
Signale läßt sich eine empfangsseitige Zuordnung der
Meßsignale zu den unterschiedlichen Sendeelementen und somit
zu den zugehörigen räumlichen Bereichen innerhalb des
Torrahmens vornehmen.
Besonders vorteilhaft ist es, die Pulsfolgen aus einer Folge
von 2n (n = 1, 2, . . . ) Doppelimpulsen zusammenzustellen,
wobei jeder Doppelimpuls aus einem positiven und einem
negativen Einzelimpuls besteht. Dies hat den Vorteil, daß
sich eine besonders einfache Zuordnung der Meßsignale eines
Empfangselements zu den Sendeelementen ergibt. Die gesamte
Pulsfolge hat eine gleiche Anzahl von positiven und negativen
Einzelimpulsen.
Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, eine
Meßeinrichtung mit Sende- und Empfangsspulen- oder
kondensatoren anzugeben, mit der die Sendeelemente mit
unterschiedlichen Pulsfolgen ansteuerbar sind und die
empfangenen Meßsignale den unterschiedlichen Sendeelementen
zugeordnet werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erhält man durch die im Anspruch 6
angegebenen Merkmale. Jedem Empfangselement, Spule oder
Kondensatorplatte, ist eine Abtastschaltung zugeordnet, die
aus dem empfangenen Signal einen oder mehrere Abtastwerte
erzeugt. Über einen Multiplexer lassen sich die Abtastwerte
nach einer A/D-Umwandlung in einem Mikroprozessor verarbeiten
und können visuell und akustisch angezeigt werden.
Verfahren und Vorrichtung erlauben somit das Erkennen von
Metallgegenständen als auch von Kunststoffgegenständen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Torrahmen mit in seinen Rahmenseiten
kreuzweise angeordneten Sende-/Empfangsspulen,
Fig. 2 die Seitenansicht des Torrahmens von Fig. 1,
Fig. 3 die Schmalseite einer Rahmenseite des Torrahmens
von Fig. 1,
Fig. 4 einzelne Spulenformen, die für die Sende-/
Empfangsspulen im Torrahmen gemäß Fig. 1
verwendbar sind,
Fig. 5 einen Torrahmen mit einer Spulenanordnung aus
überlappenden Sende-/Empfangsspulen,
Fig. 6 die Seitenansicht des Torrahmens von Fig. 5,
Fig. 7 die Schmalseite einer Rahmenseite des Torrahmens
von Fig. 5,
Fig. 8 eine Flachspule, wie sie im Torrahmen gemäß Fig. 5
verwendet ist,
Fig. 9 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Meßein
richtung,
Fig. 10 eine aus vier Doppelimpulsen bestehende Impuls
folge zur Ansteuerung einer Sendespule und
Fig. 11 eine tragbare Flachspulenanordnung in der Drauf
sicht und in der Seitenansicht.
In den Figuren wird ein Ausführungsbeispiel mit Spulen zu
Erkennung von Metallteilen beschrieben. In analoger Weise
kann an Stelle der Spulen Kondensatorplatten Verwendung
finden.
Der in Fig. 1 dargestellte Torrahmen 1 besteht aus zwei
Rahmenseiten 2, 3 und einem oberen Rahmenteil 4. In der
linken Rahmenseite 2 sind jeweils als Sendespulen dienende
Spulen 5, 6 angeordnet, während sich in der rechten
Rahmenseite 3 als Empfangsspulen dienende Spulen 7, 8
befinden, die gleichermaßen wie die Spulen 5, 6 kreuzweise
und überlappend angeordnet sind. Die Spulen jeder Seite sind
nicht nur kreuzweise angeordnet, sondern stehen auch
orthogonal aufeinander, d. h. daß beispielsweise die Spule 5
flach in der Rahmenseite 2 einliegt, während die Spule 6 zur
Spule 5 senkrecht steht und die Spule 5 umgreift. Mögliche
Spulenformen sind in Fig. 4 angegeben.
In Fig. 9 sind die Spulen 5, 6 der Einfachheit halber als
Sendespulen dargestellt und die Spulen 7, 8 als
Empfangsspulen. Grundsätzlich können jedoch beide Spulen 5, 6
und 7, 8 als Sendespulen und als Empfangsspulen verwendet
werden, sofern entsprechende Ansteuerungsmittel und
Meßeinrichtungen den Spulen zugeordnet sind. So kann
beispielsweise von einer zunächst als Sendespule
abgestrahltes Signal als Meßsignal in dieser Spule empfangen
werden, wenn die selbe Spule sowohl mit einer
Spulenansteuerung 15 und mit einem Signalverstärker 16 und
den weiteren zur Auswertung erforderlichen Einrichtungen
verbunden ist. Der Einfachheit halber wurde auf eine
zeichnerische Darstellung dieser Doppelfunktion als Sende- und
Empfangsspulen in Fig. 9 verzichtet.
In den Fig. 2 und 3 ist die Ausrichtung der Spulen in
unterschiedlichen Ansichten nochmals dargestellt.
Der in Fig. 5 dargestellte Torrahmen 1 enthält ebenfalls
überlappende Sendespulen 9, 10 bzw. Empfangsspulen 11, 12.
Die Spulen 9, 11 können als Flachspulen bezeichnet werden,
während die Sendespule 10 und die Empfangsspule 12 als dazu
orthogonal ausgerichtete Toroidspulen ausgeführt sind. In
Fig. 5 sind zwar nur jeweils eine Sendespule 10 und eine
Empfangsspule 12 dargestellt, jedoch sind über die gesamte
Länge der Rahmenseiten 2, 3 jeweils mehrere Toroidspulen
verteilt angeordnet.
In Fig. 6 ist keine Toroidspule dargestellt, während Fig. 7
nur eine Toroidspule in Form der Empfangsspule 12 zeigt.
In Fig. 8 ist eine als Flachspule ausgebildete Sendespule 9
bzw. Empfangsspule 11 dargestellt. Die Toroidspulen - Sende
spule 10 und Empfangsspule 12 - sind zur Erzeugung des
senkrechten Feldverlaufs im Durchgangsbereich 13 des
Torrahmens 1 verantwortlich, während die als Flachspulen
ausgebildeten Sendespulen 9 insbesondere zur Erzeugung einer
horizontalen Feldkomponente im Durchgangsbereich 13 dienen.
Das in Fig. 9 dargestellte Blockschaltbild der
erfindungsgemäßen Meßeinrichtung besitzt mehrere Sende-/Emp
fangseinrichtungen, die jeweils aus einer
Spulenansteuerung 15, Sende- und Empfangsspulen 5, 6 bzw. 7,
8, einem Signalverstärker 16 und einer Abtastschaltung 17
bestehen. Die Abtastschaltungen 17, die im einfachsten Fall
als Sample-and-Hold-Schaltungen ausgeführt werden, sind
ausgangsseitig mit einem Multiplexer 18 verbunden, der die
Abtastwerte über einen Analog-Digitalwandler 19 an einen
Mikroprozessor 20 weitergibt. Dieser wertet die
digitalisierten Abtastwerte aus und leitet daraus ein
Meßergebnis ab, welches visuell und/oder akustisch mittels
einer Anzeigeeinrichtung 21 angezeigt werden kann.
Es sind in Fig. 9 nur die erste und die letzte Sende-/Emp
fangseinrichtung dargestellt. Insgesamt sind so viele
Sende- und Empfangseinrichtungen vorhanden, wie Spulen 5, 6
und 7, 8 in dem Torrahmen angeordnet sind. Über den
Multiplexer 18 werden die gleichzeitig an den
Abtastschaltungen 17 anliegenden Abtastwerte im
Zeitmultiplexverfahren an den Analog-Digitalwandler 19
weitergegeben. Die Steuerung der Spulenansteuerungen 15 und
der weiteren Einrichtungen der Meßeinrichtung wird von einer
zentralen Steuerung 22 übernommen, die zu diesem Zweck über
Steuerleitungen, die mit unterbrochenen Linien dargestellt
sind, mit den unterschiedlichen Einrichtungen verbunden ist.
Fig. 10 zeigt den zeitlichen Verlauf einer Pulsfolge, mit
der eine Sendespule 5 angesteuert werden kann. Die Pulsfolge
besteht aus vier Doppelimpulsen, wobei jeder Doppelimpuls aus
einem positiven und einem negativen Einzelimpuls 22, 23
besteht. Ein Doppelimpuls, der mit einem positiven
Einzelimpuls 22 beginnt, wird als positiver Doppelimpuls pD
bezeichnet, während ein Doppelimpuls, der mit einem negativen
Einzelimpuls beginnt, als negativer Doppelimpuls nD
bezeichnet ist. Die dargestellte Pulsfolge lautet somit: pD -
pD - nD - nD. Außerdem muß die Bedingung erfüllt sein, daß
bei zwei unterschiedlichen Pulsfolgen an der Hälfte der
Stellen übereinstimmende Doppelimpulse und an der Hälfte der
Stellen nicht übereinstimmende Doppelimpulse auftreten.
An einem vereinfachten Beispiel soll nachfolgend die
unterschiedliche Binärcodierung der Pulsfolgen erläutert
werden.
In einem Torrahmen sollen vier Sendespulen und vier
Empfangsspulen angeordnet sein. Die Sendespulen werden mit
den nachfolgend angegebenen Pulsfolgen beaufschlagt:
- 1. Sendespule: pD - pD - pD - pD
- 2. Sendespule: pD - nD - pD - nD
- 3. Sendespule: pD - pD - nD - nD
- 4. Sendespule: pD - nD - nD - pD.
Mittels der Abtastschaltung 17 wird die Impulsantwort, die
von den Empfangsspulen 7, 8 empfangen wurde, abgetastet.
Die nachfolgenden Tabellen 1 und 2 geben zum einen die
Abtastwerte Mik an (Tabelle 1) und andererseits ein
Berechnungsschema für die Berechnung der Sende-Empfangs
pfadwerte aus den Abtastwerten (Tabelle 2). In
Tabelle 2 sind die Sende-Empfangspfadwerte mit SEPik
gekennzeichnet.
Bei der Tabelle 1 bedeutet Mik, die Meßspannung an der
Abtastschaltung der i-ten Sende-/Empfangseinrichtung nach dem
k-ten Doppelpuls. So enthält z. B. M3,2 den Spannungswert am
Ausgang der Abtastschaltung der dritten Sende-/Emp
fangseinrichtung nach dem zweiten Doppelpuls.
In Tabelle 2 bezeichnet SEPi,k den Sende-Empfangspfad, der
durch die i-te Sendespule und die k-te Empfangsspule gebildet
wird. So enthält z. B. der Wert SEP3,2 die Information, die
durch Sendeimpulse der zweiten Spule und Abtastwerte der
dritten Spule gebildet wird. Die unter den in der Tabelle 2
angegebenen Sendespulen aufgeführten Vorzeichenfolgen z. B.
(+-+-), geben die Vorzeichen der Doppelimpulse der jeweiligen
Pulsfolge an.
Befindet sich im Durchgangsbereich des Torrahmens kein
metallischer Gegenstand, so ergeben alle Abtastwerte
insgesamt ein Null-Signal. Sobald jedoch ein metallischer
Gegenstand in den vom Feld durchfluteten Bereich des
Torrahmens gebracht wird, verändern sich insbesondere die
Sende-Empfangspfadwerte im Bereich der Sende-Empfangpfade, in
denen sich der metallische Gegenstand befindet, so daß daraus
auch abgeleitet werden kann, wo sich der metallische
Gegenstand befindet.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der
Erfindungsgegenstand nicht nur in Torrahmen zur
Personenkontrolle Verwendung finden kann sondern
beispielsweise auch an bewegten Metalldetektoren, mit denen
im Erdreich befindliche metallische Gegenstände detektiert
werden können. Die Spulenanordnung befindet sich dann in
einem einzigen Tragerahmen, wobei die Spulen vorzugsweise
sowohl als Sendespulen und als Empfangsspulen verwendet
werden. Eine solche Spulenanordnung, die auch als
Flachspulenanordnung bezeichnet werden kann, zeigt Fig. 11.
Das oben anhand eines Metalldetektors beschriebene Verfahren
kann in analoger Weise mit anderen Sende- und
Empfangseinrichtungen durchgeführt werden. Anstelle der
Spulen können als Sende- und Empfangseinrichtungen auch
Kondensatorplatten Verwendung finden, um ein elektrisches
Feld in dem zu untersuchenden Bereich zu erzeugen. Dabei
können die Kondensatorplatten mit Pulsfolgen angesteuert
werden, die wie oben beschrieben unterschiedliche Pulsmuster
aufweisen. Grundsätzlich können auch andere Sende- und
Empfangseinrichtungen mit entsprechenden Pulsfolgen
beaufschlagt und in der oben beschriebenen Weise abgetastet
und ausgewertet werden. Bei der Verwendung von
Kondesatorplatten, die an die Stelle der beispielsweise in
Fig. 11 dargestellten Flachspulen treten, sind die in der
Draufsicht (Fig. 11a) dargestellten Anschlüsse mit den beiden
Kondensatorplatten verbunden. Die Seitenansicht (Fig. 11b)
stellt dann zweilagig mit Kupfer kaschierte Platten dar,
wobei das Trägermaterial das Dielektrikum bildet. Es ist auch
möglich, eine Multilayerplatte mit verschiedenen Kupferlagen
als Kondensatorplatten zu verwenden. Bei beiden Varianten
können auf jeder Platte ein oder mehrere Kondensatoren
elektrisch getrennt angeordnet sein.
Claims (7)
1. Verfahren zur Detektion von Gegenständen, bei dem
Meßsignale in einen zu untersuchenden Bereich von räumlich
versetzt angeordneten Sendeeinrichtungen abgestrahlt werden,
wobei die Meßsignale von einem gegebenenfalls in dem Bereich
vorhandenen Gegenstand beeinflußt und mittels räumlich
versetzt angeordneter Empfangseinrichtungen empfangen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßsignale als Pulsfolgen mit
jeweils unterschiedlichen Pulsmustern gleichzeitig
abgestrahlt werden und daß die empfangenen Pulsfolgen von
einer Meßelektronik abgetastet und mit Abtastmustern bewertet
werden, welche den Pulsmustern der unterschiedlichen
Sendesignale entsprechen.
2. Verfahren zur Metalldetektion nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine mehrere räumlich versetzt
angeordnete Elemente umfassende Anordnung mit mehreren,
separat ansteuerbaren Bereichen zur Erzeugung von
elektrischen oder magnetischen Feldern vorgesehen ist, wobei
die Elemente einerseits Sendeelemente und andererseits
Empfangselemente sind, die zur Detektion von Gegenständen
individuell über eine Meßelektronik ansteuerbar bzw.
abfragbar sind, daß mehrere Elemente (5, 6) mit Pulsfolgen
unterschiedlicher Pulsmuster gleichzeitig angesteuert werden
und daß die mit diesen und den übrigen Elementen empfangenen
Pulsfolgen abgetastet und mit Abtastmustern bewertet werden,
welche den Pulsmustern der Pulsfolge der verschiedenen
Sendeelementen (5, 6) entsprechen.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pulsmuster der sendeseitigen
Pulsfolgen aus mehreren aufeinanderfolgenden Doppelimpulsen
bestehen, wobei ein Doppelimpuls aus einem positiven und
einem dazu zeitlich versetzten negativen Einzelimpuls (22;
23) besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
Doppelimpulse innerhalb einer Pulsfolge, die mit einem
negativen Einzelimpuls beginnen, als negative Doppelimpulse
(nD) bezeichnet werden, während Doppelimpulse, die mit einem
positiven Einzelimpuls beginnen, als positive Doppelimpulse
(pD) bezeichnet werden, und daß das zu einer Pulsfolge
gehörende charakteristische Pulsmuster durch eine
individuelle Folge von positiven und negativen Doppelimpulsen
charakterisiert ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
unterschiedlichen Pulsfolgen unterschiedlich binärcodierte
Pulsfolgen aufweisen.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere, synchronisierte
Detektionsanlagen mit jeweils mehreren unterschiedlichen
Pulsfolgen angesteuert werden, so daß eine gegenseitige
Beeinflußung verhindert wird.
7. Meßeinrichtung mit in einem Torrahmen angeordneten Sende- und
Empfangselemente zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes als Sender (5,
6) dienende Element eine Ansteuerung (15) zugeordnet ist, daß
die Ansteuerung (15) von einer zentralen Steuereinheit (22)
angesteuert wird, daß dem Sendeelement (5, 6) als
Empfangselement (7, 8) zugeordnete Elemente das jeweils
empfangene Signal an eine Abtastschaltung (17) liefern, die
das empfangene Signal mit einem Abtastmuster abtastet,
welches dem sendeseitigen Pulsmuster entspricht, daß die den
Empfangselementen (7, 8) zugeordneten Abtastschaltungen (17)
ausgangsseitig mit dem Eingang eines Multiplexers (18) in
Verbindung stehen, der die Abtastwerte der Abtastschalungen
(17) im Zeitmultiplexverfahren über einen Analog-Digital
wandler (19) einem Prozessor (20) zuführt, der die
Abtastwerte auswertet und das Meßergebnis einer
Anzeigeeinrichtung (21) zuführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19639044A DE19639044A1 (de) | 1995-03-23 | 1996-09-23 | Verfahren und Meßeinrichtung zur Detektion von Gegenständen |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19510506A DE19510506C2 (de) | 1995-03-23 | 1995-03-23 | Verfahren und Meßeinrichtung zur Metalldetektion mittels einer Spulenanordnung mit mehreren separat ansteuerbaren Bereichen |
| DE19635849 | 1996-09-04 | ||
| DE19639044A DE19639044A1 (de) | 1995-03-23 | 1996-09-23 | Verfahren und Meßeinrichtung zur Detektion von Gegenständen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19639044A1 true DE19639044A1 (de) | 1998-03-05 |
Family
ID=26013622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19639044A Withdrawn DE19639044A1 (de) | 1995-03-23 | 1996-09-23 | Verfahren und Meßeinrichtung zur Detektion von Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19639044A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29813997U1 (de) | 1998-08-05 | 1998-10-08 | Maier, Hans-Jürgen, 72072 Tübingen | Vorrichtung zur Erkennung von metallischen Gegenständen |
| DE29816159U1 (de) | 1998-09-09 | 1998-11-19 | Maier & Fabris GmbH, 72072 Tübingen | Torrahmen zur Personenkontrolle |
| EP1808713A3 (de) * | 2006-01-11 | 2007-11-21 | Maier & Fabris GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von metallischen Gegenständen im Bereich von bei Personenkontrollen zu untersuchenden Personen |
-
1996
- 1996-09-23 DE DE19639044A patent/DE19639044A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29813997U1 (de) | 1998-08-05 | 1998-10-08 | Maier, Hans-Jürgen, 72072 Tübingen | Vorrichtung zur Erkennung von metallischen Gegenständen |
| DE29816159U1 (de) | 1998-09-09 | 1998-11-19 | Maier & Fabris GmbH, 72072 Tübingen | Torrahmen zur Personenkontrolle |
| EP1808713A3 (de) * | 2006-01-11 | 2007-11-21 | Maier & Fabris GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von metallischen Gegenständen im Bereich von bei Personenkontrollen zu untersuchenden Personen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0289519B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum feststellen der identität und stellung von gegenständen | |
| DE102007055217B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum ortsaufgelösten Erfassen und Rekonstruieren von Objekten mittels Mikrowellen | |
| DE19510506C2 (de) | Verfahren und Meßeinrichtung zur Metalldetektion mittels einer Spulenanordnung mit mehreren separat ansteuerbaren Bereichen | |
| DE69407784T2 (de) | Detektor system | |
| EP0305780B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fehlerverminderung bei der Messung räumlicher Bewegung von Messpunkten mittels Ultraschallsignalen | |
| DE2340187B2 (de) | ||
| EP0128572A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung des Wettergeschehens | |
| DE2645738A1 (de) | Ultraschallstrahlabtastung | |
| DE4241664A1 (de) | Elektronisches Lebensdetektionssystem | |
| EP0157117A1 (de) | Testvorrichtung für Intrusionsmelder | |
| EP0222028A1 (de) | Metalldetektor zur Erkennung von metallischen Gegenständen | |
| EP0026385A1 (de) | Ultraschall-Raumüberwachungssystem nach dem Impuls-Echo-Verfahren | |
| DE2414007A1 (de) | Verfahren zum feststellen von objekten und anordnung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE102011079258A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Detektieren eines Objektes in einem Untergrund | |
| DE2752070A1 (de) | Vorrichtung zur echtzeitdarstellung eines ultraschallquerschnittsbildes | |
| EP1612578A1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Radarsensors | |
| EP0150452B1 (de) | Sender-Empfänger-Vorrichtung für ein Ultraschall-Bildgerät | |
| DE19639044A1 (de) | Verfahren und Meßeinrichtung zur Detektion von Gegenständen | |
| DE3222732A1 (de) | Anordnung eines simulators fuer eine vielzahl elektromagnetischer signale, insbesondere radar-signale | |
| DE3620227C1 (en) | Method and device for monitoring an opening | |
| EP3396404B1 (de) | Verfahren zur lageerkennung von objekten | |
| DE69111721T2 (de) | Anordnung zur Auswahl von Empfangssignalen nach Leistung. | |
| DE2142942C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur gleichzeitigen Massenspektroskopie mehrerer, von verschiedenen Ionenquellen ausgehender Ionenstrahlen | |
| DE3406180C2 (de) | Vorrichtung zum Messen der Lage wenigstens eines Meßpunktes mit Hilfe von Ultraschall | |
| DE19903646C1 (de) | Einrichtung zur Positionserfassung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 19510506 Format of ref document f/p: P |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |