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DE29816094U1 - Hydraulischer Stoßdämpfer - Google Patents

Hydraulischer Stoßdämpfer

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DE29816094U1
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piston
pressure chamber
shock absorber
hydraulic shock
channels
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DE29816094U
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English (en)
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Fritz Schunk GmbH and Co KG Fabrik fuer Spann und Greifwerkzeuge
Schunk SE and Co KG
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Fritz Schunk GmbH and Co KG Fabrik fuer Spann und Greifwerkzeuge
Schunk SE and Co KG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/34Special valve constructions; Shape or construction of throttling passages
    • F16F9/3405Throttling passages in or on piston body, e.g. slots
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F13/00Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/48Arrangements for providing different damping effects at different parts of the stroke

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

Beschreibung
Fritz Schunk GmbH & Co. KG, Bahnhof straße 106-134. 74348 Lauffen
Hydraulischer Stoßdämpfer
Die vorliegende Erfindung betrifft einen hydraulischen Stoßdämpfer mit einem Gehäuse, das einen mit Hydraulikmittel gefüllten geschlossenen Druckraum bildet, und einem Kolben mit einer aus dem Gehäuse ragenden Kolbenstange, der im Druckraum verschiebbar geführt ist und diesen axial in zwei Druckkammern unterteilt, wobei in der Kolbenmantelfläche und der Druckraumwand Kanäle ausgebildet sind, durch die bei einer in das Gehäuse gerichteten Axialbewegung der Kolbenstange Druckmittel aus der kleiner werdenden ersten Druckkammer gedrosselt in die größer werdende zweite Druckkammer gelangen kann.
Hydraulische Stoßdämpfer dieser Art sind bekannt und werden im Maschinenbaubereich sowie in der Handhabungs- und Automationstechnik eingesetzt, um sich bewegende Massen abzubremsen, wobei es wesentlich darauf ankommt, daß das Abbremsen möglichst gleichförmig erfolgt.
Um die Abbremsung zu bewirken, wird bei den bekannten hydraulischen Stoßdämpfern der Bewegung eines Kolbens, dessen Kolbenstange aus dem Gehäuse des Stoßdämpfers herausragt und mit der abzubremsenden Masse gekoppelt ist, ein konstanter
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Widerstand entgegengesetzt, der durch die Federkraft einer Schraubenfeder erzeugt wird. Dem Widerstand dieser Feder überlagert ist die Dämpfungswirkung der im Druckraum des Stoßdämpers vorgesehenen Hydraulikflüssigkeit, die bei einer in das Gehäuse gerichteten Axialbewegung des Kolbens aus der kleiner werdenden Druckkammer durch in spezieller Weise ausgebildete Drosselkanäle entweichen muß.
Aus der WO 94/17 317 ist ein hydraulischer Stoßdämpfer der eingangs genannten Art bekannt, der einen mit Hydraulikmittel gefüllten, geschlossenen Druckraum aufweist, in dem ein Kolben verschiebbar angeordnet ist, der den Druckraum axial in zwei Druckkammern unterteilt. Um bei einer in das Gehäuse gerichteten Bewegung des Kolbens ein Ausweichen des Druckmittels aus der kleiner werdenden ersten Druckkammer in die größer werdende zweite Druckkammer zu gestatten, ist in der Kolbenmantelfläche eine wendeiförmige Dämpfungsrille vorgesehen, die mit einer Ölabflußnut in der Druckrauminnenwand einen Strömungskanal bildet, durch welchen das Öl aus der ersten Kammer gedrosselt in die zweite Kammer entweichen kann. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Weg, den das Druckmittel in der wendeiförmigen Dämpfungsrille des Kolbens zurücklegen muß, um in die Ölabflußnut zu gelangen, länger wird und damit der Dämpfungsfaktor des Stoßdämpfers zunimmt, je weiter der Kolben in das Gehäuse eingeschoben ist. Hierdurch wird ein gewünschtes progressives Dämpfungsverhalten erreicht.
Der bekannte hydraulische Stoßdämpfer hat sich in der Praxis durchaus bewährt, jedoch kann es aufgrund des langen Weges,
den das Druckmittel in der Dämpfungsrille zurücklegen muß, bei hohen Zyklenzahlen zu Erwärmungen des Druckmittels kommen, was im Extremfall zum Durchschlagen des Stoßdämpfers führen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen hydraulischen Stoßdämpfer der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auch bei hohen Zyklenzahlen zu hohe Erwärmungen des Druckmittels nicht auftreten.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Kolbenmantelfläche wenigstens ein Drosselkanal vorgesehen ist, der sich ausgehend von der zur ersten Druckkammer weisenden Kolbenkante im wesentlichen geradlinig über einen Teil der Kolbenlänge in Richtung de zweiten Druckkammer erstreckt und eine mit zunehmendem Abstand von der ersten Druckkammer kleiner werdenden Strömungsquerschnitt aufweist, und daß der Drosselkanal durch einen in der Druckraumwand vorgesehenen Ringkanal mit einem in die zweite Druckkammer mündenden Abströmkanal verbunden ist.
Erfindungsgemäß ist somit der Dämpfungskanal in der Kolbenmantelfläche nicht wendelförmig ausgebildet, sondern erstreckt sich im wesentlichen geradlinig von der ersten Druckkammer in Richtung der zweiten Druckkammer, so daß das Druckmittel in dem Dämpfungskanal nur einen vergleichsweise kurzen Weg zurückzulegen braucht, um in den Abströmkanal zu gelangen. Hierdurch können unerwünscht hohe Erwärmungen des Druckmittels zuverlässig verhindert werden. Der gewünschte progressive Dämpfungseffekt wird dabei dadurch erreicht, daß
der Strömungsquerschnitt des Dämpfungskanales in Richtung der zweiten Druckkammer zunehmend kleiner wird, so daß der vom Druckmittel zu durchtretende kleinste Strömungsquerschnitt kleiner und damit der dem Druckmittel entgegengesetzte Widerstand größer wird, je weiter der Kolben in das Gehäuse eingeschoben ist.
In bevorzugter Weise wird der Strömungsquerschnitt kontinuierlich
kleiner. Dies ist aber nicht unbedingt notwendig, der Strömungsquerschnitt kann auch in Stufen kleiner werden und/oder Abschnitte aufweisen, in denen der Strömungsquerschnitt gleichbleibend ist.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der wenigstens eine Abströmkanal ebenfalls in der Kolbenmantelfläche vorgesehen ist. Diese Ausbildung ist fertigungstechnisch von Vorteil, da es einfacher ist, die Abströmnuten an der Außenfläche des Kolbens vorzusehen, als sie in die Innenfläche des Gehäuses einzuarbeiten.
Es kann zweckmäßig sein, jeweils mehrere Drosselkanäle und/oder Abströmkanäle vorzusehen, um die gewünschten Dämpfungseffekte zu erhalten, wobei die Drosselkanäle und Abströmkanäle dann bevorzugterweise gleichmäßig über den Umfang des Kolbens verteilt angeordnet sind. In Ausbildung der Erfindung sind beispielsweise jeweils zwei Drosselkanäle und zwei Abströmkanäle vorgesehen, die im Wechsel um jeweils 90° versetzt an der Kolbenmantelfläche ausgebildet sind.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 im Längsschnitt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen hydraulischen Stoßdämpfers mit voll ausgefahrener Kolbenstange,
Figur 2 im Längsschnitt den hydraulischen Stoßdämpfer aus Figur 1 mit voll eingefahrener Kolbenstange,
Figur 3 den hydraulischen Stoßdämpfer aus Figur 1 in teilweise geschnittener perspektivischer Ansicht und
Figur 4 den Kolben des hydraulischen Stoßdämpfers aus den Figuren 1 bis 3 in perspektivischer Ansicht.
In den Figuren 1 bis 3 ist eine Ausführungsform eines hydraulischen Stoßdämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Zu dem Stoßdämpfer 1 gehören ein Gehäuse 2, das einen mit Öl gefüllten, geschlossenen Druckraum 3 bildet, und ein Kolben 4, der im Druckraum 3 verschiebbar angeordnet ist und diesen axial in zwei Druckkammern 3a, 3b - eine zwischen Kolben 4 und Gehäuseboden 2a gebildete erste Druckkammer 3a und eine auf der anderen Kolbenseite gelegene zweite Druckkammer 3b - unterteilt. Der als Hohlkörper ausgebildete Kolben 4 ist an einer Kolbenstange 5 angebracht, die am Gehäuseboden 2a durch eine Schraubenfeder 6 abgestützt ist und
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mit ihrem kolbenfernen Ende aus dem Gehäuse 2 ragt. Im einzelnen ist auf das kolbenseitige Ende der Kolbenstange 5 eine Preßbuchse 7 aufgebracht, an der sich die Schraubenfeder 6 abstützt und auf die der Kolben 4 axial verstellbar aufgeschoben ist.
Im Kolben 4 sind Öldurchflußbohrungen 8 vorgesehen, denen eine an der Kolbenstange 5 gehaltene Ventilscheibe 9 zugeordnet ist, gegen welche der Kolben 4 unter Verschließung der Öldurchflußbohrungen 8 durch Axialverstellung gegenüber der Preßbuchse 7 gedrückt werden kann.
In der Kolbenmantelfläche sind, wie insbesondere in den Figuren 3 und 4 erkennbar ist, zwei sich diametral gegenüberliegenge Drosselkanäle 10 ausgebildet, die zur ersten Druckkammer 3a offen sind und sich in Kolbenlängsrichtung über nahezu die gesamte Kolbenlänge erstrecken, wobei sie spitz zulaufen und mit zunehmendem Abstand von der ersten Druckkammer 3a einen kontinuierlich geringer werdenden Strömungsquerschnitt besitzen. Um 90° zu den Drosselkanälen 10 versetzt sind des weiteren in der Kolbenmantelfläche zwei sich diametral gegenüberliegende Abströmkanäle 11 vorgesehen, die sich von der zur zweiten Druckkammer 3b weisenden Kolbenkante parallel zur Kolbenlängsachse in Richtung der ersten Druckkammer 3a über einen Teil der Kolbenlänge erstrecken. Die Drosselkanäle 10 und die Abströmkanäle 11 sind durch einen in der Gehäuseinnenwand vorgesehenen Ringkanal 12 miteinander verbunden.
Die Kolbenstange 5 ist in einem Gehäusedeckel 2b, der das Gehäuse 2 an der dem Gehäuseboden 2a gegenüberliegenden Seite verschließt, verschiebbar geführt und durchgreift eine im Gehäuse 2 gehaltene Scheibe 13, welche die zweite Druckkammer 3b an ihrer kolbenfernen Seite begrenzt. In der Scheibe 13 sind Durchgangsbohrungen vorgesehen, durch welche eine Fluidverbindung zwischen der zweiten Druckkammer 3b und einer dritten Druckkammer 3c hergestellt wird, die im Anschluß an die zweite Druckkammer 3b zwischen der Scheibe 13 und einer Dichtungsbuchse 14 gebildet wird, welche den Ringraum zwischen dem Gehäuse 2 und der Kolbenstange 5 abdichtet. Die Dichtungsbuchse 14 ist axial verschiebbar im Gehäuse 2 gehaltert und gegenüber dem Gehäusedeckel 2b durch einen Schraubenfeder 15 abgestützt.
Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen hydraulischen Stoßdämpfers ist wie folgt:
Die Figur 1 zeigt den Stoßdämpfer 1 in seiner Ausgangslage, in der die Kolbenstange 5 aus dem Gehäuse 2 ausgefahren ist. Diese Ausgangslage stellt sich ein, wenn die Kräfte, welche von den beiden Schraubenfedern 6, 15 auf die Kolbenstange 5 über die Preßbuchse 7 einerseits und über die Dichtungsbuchse 14 und die Scheibe 13 andererseits wirken, im Gleichgewicht stehen.
Wird in dieser Ausgangslage die Kolbenstange 5 in Richtung des Pfeils A in das Gehäuse 2 hineingedrückt, wird das in der ersten Druckkammer 3a enthaltene Öl in die zu der Druckkammer 3a offenen Drosselkanäle 10 gepreßt, von wo es über
den Ringkanal 12 in die Abströmkanäle 11 gelangt, durch die es dann fast drucklos am Kolben 4 vorbei in die zweite Druckkammer 3b gelangen kann. Der Strömungswiderstand, der dem Öl in den Drosselkanälen 10 entgegengesetzt wird, und der Widerstand, welcher der Kolbenbewegung durch die in der ersten Druckkammer 3a angeordnete Schraubenfeder 6 entgegengesetzt wird, bilden den Gesamtwiderstand der Anordnung, welcher die Dämpfung bestimmt· Dabei ist der Strömungswiderstand, den die Drosselkanäle 10 dem Öl entgegensetzen, am Anfang der Bewegung relativ gering, weil dann die zwischen der ersten Druckkammer 3a und dem Ringkanal 12 liegenden Kanalabschnitte noch einen verhältnismäßig großen Strömungsquerschnitt haben. Je weiter der Kolben 4 in das Gehäuse 2 hineingedrückt wird, desto kleiner werden jedoch diese Strömungsquerschnitte, und damit erhöht sich der Widerstand.
Durch das Hineindrücken der Kolbenstange 5 verringert sich der im Gehäuse 2 zur Verfugung stehende Raum, wodurch das in den Druckräumen 3a und 3b enthaltene Öl unter Druck gesetzt wird, so daß dieses durch die Bohrungen in der Scheibe 13 in die dritte Druckkammer 3c strömt. Wenn die dritte Druckkammer 3c vollständig gefüllt ist, wird beim Eindringen von weiterem Öl die Dichtungsbuchse 14 entgegen der Federkraft der sie beaufschlagenden Schraubenfeder 15 in Richtung des Gehäusedeckels 2b gedruckt mit der Folge, daß in der zweiten und dritten Druckkammer 3b, 3c ein Überdruck entsteht (siehe Figur 2).
Wenn jetzt keine Kraft von außen mehr auf die Kolbenstange 5 wirkt, wird die Kolbenstange 5 durch die in der ersten
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Druckkammer 3a vorgesehene Schraubenfeder 6 entgegen der Richtung des Pfeils A in ihre in Figur 1 dargestellte Ausgangslage zurückgeführt. Durch die einsetzende Bewegung der Kolbenstange 5 wird dabei zunächst die Ventilscheibe 9 von dem Kolben 4 abgehoben, so daß die Durchflußbohrungen 8 in dem Kolben 4 freigegeben werden, bevor der Kolben 4 durch einen an der Preßbuchse 7 vorgesehenen Ansatz 7a mitgenommen wird und sich mit der Kolbenstange 5 bewegt. Somit kann das Öl aus der zweiten Druckkammer 3b durch die Durchflußbohrungen 8 in die erste Druckkammer 3a vollständig zurückfließen. Dabei verringert sich der Druck in der zweiten und der dritten Druckkammer 3b, 3c, so daß durch die Wirkung der Schraubenfeder 15 die Dichtungsbuchse 14 unter Verkleinerung der dritten Druckkammer 3c in Richtung des Gehäusebodens 2a bewegt wird.
Dieser Zyklus kann in sehr schneller Folge wiederholt werden, ohne daß es zu erheblichen Erwärmungen des Hydrauliköls kommen kann, da dieses in den erfindungsgemäß geradlinig ausgebildeten Drosselkanälen 10 nur kurze Wege zurücklegt.

Claims (7)

Ansprüche: Fritz Schunk GmbH & Co. KG, Bahnhof straße 106-134, 74348 Lauffen Hydraulischer Stoßdämpfer
1. Hydraulischer Stoßdämpfer mit einem Gehäuse (2), das einen mit Hydraulikmittel gefüllten geschlossenen Druckraum (3) bildet, und einem Kolben (4) mit einer aus dem Gehäuse (2) ragenden Kolbenstange (5), der im Druckraum (3) verschiebbar geführt ist und diesen axial in zwei Druckkammern (3a, 3b) unterteilt, wobei in der Kolbenmantelfläche und der Druckraumwand Kanäle ausgebildet sind, durch die bei einer in das Gehäuse (2) gerichteten Axialbewegung der Kolbenstange (5) Druckmittel aus der kleiner werdenden ersten Druckkammer (3a) gedrosselt in die größer werdende zweite Druckkamer (3b) gelangen kann, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kolbenmantelfläche wenigstens ein Drosselkanal (10) vorgesehen ist, der sich ausgehend von der zur ersten Druckkammer (3a) weisenden Kolbenkante im wesentlichen geradlinig über einen Teil der Kolbenlänge in Richtung der zweiten Druckkammer (3b) erstreckt und einen mit zunehmendem Abstand von der ersten Druckkammer (3a) kleiner werdenden Strömungsquerschnitt aufweist, und daß der Drosselkanal (10) durch einen in der Druckraumwand vorgesehenen Ringkanal (12) mit einem in die zweite Druckkammer (3b) mündenden Abströmkanal (11) verbunden ist.
2. Hydraulischer Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kolbenmantelfläche mehrere, insbesondere gleichmäßig über den Kolbenumfang verteilt angeordnete Drosselkanäle (10) vorgesehen sind.
3. Hydraulischer Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Abströmkanal (1) in der Kolbenmantelfläche ausgebildet ist und sich vorzugsweise geradlinig von der zur zweiten Druckkammer (3b) weisenden Kolbenkante in Richtung der ersten Druckkammer (3a) erstreckt.
4. Hydraulischer Stoßdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kolbenmantelfläche mehrere, insbesondere gleichmäßig über den Kolbenumfang verteilt angeordnete Abströmkanäle (11) vorgesehen sind.
5. Hydraulischer Stoßdämpfer nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kolbenmantelfläche im Wechsel mehrere Drossel- und Abströmkanäle (10, 11) vorgesehen und insbesondere gleichmäßig über den Kolbenumfang verteilt angeordnet sind.
6. Hydraulischer Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselkanäle (10) in Richtung der zweiten Druckkammer (3b) sich verjüngend zulaufen .
7. Hydraulischer Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselkanäle (10) und/oder die Abströmkanäle (11) in Kolbenlängsrichtung verlaufen.
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Legal Events

Date Code Title Description
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Effective date: 19990602

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20010828

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20041007

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20060825

R071 Expiry of right