DE19800373A1 - Dämpfer - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Dämpfer, insbeson
dere auf Dämpfer des Typs, der verwendet werden kann, wo die
Bewegung eines Deckels und Gewichts verzögert oder gebremst
werden muß.
Unterschiedliche Typen oder Konstruktionen solcher Dämpfer
sind bekannt. Im allgemeinen verwendet eine herkömmliche
Konstruktion einen rohrförmigen Körper, der eine langge
streckte, mit einem inkompressiblen Fluid oder einer Flüssig
keit gefüllte geschlossene Kammer beinhaltet. Eine Kolben- und
-stangenbaugruppe ist innerhalb der Kammer so angeordnet, daß
ein Ende der Stange sich aus der Kammer heraus erstreckt. Das
eine Ende der Stange bzw. der rohrförmige Körper sind zwischen
einem Bauteil, dessen Bewegung zu dämpfen ist, und einem dazu
festen Bauteil angeschlossen. Ventile oder andere Mittel, wel
che von der Kolbenbaugruppe getragen werden, dienen der Steue
rung der Fluidströmung über die Kolbenbaugruppe. Die Dämp
fungsgeschwindigkeit des Dämpfers ist durch die Fluidströ
mungsgeschwindigkeit über der Kolbenbaugruppe, bei der Bewe
gung der Kolbenbaugruppe relativ zu dem rohrförmigen Körper,
bestimmt.
Die Betriebsausrichtung der Dämpfer dieser herkömmlichen Kon
struktion ist wegen potentieller Kavitationsprobleme begrenzt.
Dieses hat sich nachteilig und schmälernd auf die Verwendung
solcher Dämpfer ausgewirkt. Auf dem Gebiet der Dämpfer wurde
lange nach einer Dämpferkonstruktion gesucht, die praktisch,
orientierungsunempfindlich und kavitationslos ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen
Dämpfer vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte oder zweckmäßige Weiterbildungen
der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor und sind
nachfolgend ebenfalls näher erläutert.
Der verbesserte Dämpfer gemäß der vorliegenden Erfindung ist
dadurch orientierungsunempfindlich, weil der Dämpfer das Pro
blem der Kavitation oder des freien Falls, das mit den bishe
rigen herkömmlichen Dämpferkonstruktionen verbunden war,
beseitigt. Der verbesserte kavitationslose Dämpfer besitzt
eine neue Konstruktion, welche sicherstellt, daß der dämpfende
Kolben stets in Flüssigkeit liegt. Dieses ermöglicht die
Anbringung des verbesserten Dämpfers in jeder Richtung, näm
lich Stange nach oben, Stange nach unten und sogar horizontal.
Diese Vielseitigkeit des verbesserten Dämpfers ermöglicht sei
nen Einsatz überall dort, wo ein Deckel oder Gewicht bewe
gungsverzögert werden muß. Zum Beispiel können sie verwendet
werden, um das Schließen eines Kunststoffdruckerdeckels zu
dämpfen, die Öffnungsgeschwindigkeit einer Hebetür zu steuern
und die Zweirichtungsbewegung von Lenkgestängen zu steuern.
Der verbesserte Dämpfer kann auch schwere Lasten bewältigen
(z. B. Krankenhaustische oder Auswurfklappen) und ist insbeson
dere wirksam für mittlere bis schwere Lasten mit Hüben von 100
mm oder mehr. Ihre Vielseitigkeit ist im erheblichen Ausmaß
auf die Verwendung eines einzigartigen abgedichteten schwim
menden Kolbens zurückzuführen, der sich mit der Bewegung der
Kolben- und -stangenbaugruppe hin- und herbewegt, um Druck auf
das Fluid in der Kammer zu jeder Zeit aufrechtzuerhalten und
eine gleichförmige Dämpfung sicherzustellen, wenn die
Kolben- und -stangenbaugruppe ausfährt oder einfährt.
Der verbesserte Dämpfer ist auch raumsparend und kann oft in
einer "Umhüllung" untergebracht werden, die kleiner ist als
für andere herkömmliche Dämpfer. Zusätzlich kann der verbes
serte Dämpfer ausgelegt werden, um beim Einfahren und Ausfah
ren oder in beiden Richtungen mit einem weiten Bereich von
Dämpfungsgeschwindigkeiten zu dämpfen. Der Dämpfer ist prak
tisch und stabil genug, um Lasten oberhalb von 45 kg zu bewäl
tigen, aber ist auch empfindlich genug, um Lasten, die so
leicht sind wie etwa 1 kg, zu dämpfen.
Dementsprechend wird mit der vorliegenden Erfindung ein ver
besserter, praktischer, orientierungsunempfindlicher, kavita
tionsloser, differentieller, in zwei Richtungen wirksamer
Dämpfer bereitgestellt.
Es wird ein verbesserter Dämpfer des beschriebenen Typs
bereitgestellt, bei dem der Dämpfer ein Gehäuse einschließt,
das eine geschlossene Kammer bildet, welche ein erstes Ende
und ein zweites Ende besitzt; bei dem eine erste Baugruppe in
der Kammer zwischen dem ersten und dem zweiten Ende derselben
so angeordnet ist, daß ein erster Kammerbereich in der Kammer
zwischen dem ersten Ende der Kammer und der ersten Baugruppe
gebildet ist; bei dem eine Kolbenbaugruppe in dem ersten Kam
merbereich angeordnet ist, die innerhalb und relativ zu dem
Gehäuse bewegbar ist und die erste Kammer in einen Druck-Kam
merunterbereich, welcher zwischen der Kolbenbaugruppe und der
ersten Baugruppe liegt, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich,
welcher zwischen der Kolbenbaugruppe und dem ersten Ende der
Kammer liegt, unterteilt; bei dem eine Stange an einem Ende
mit der Kolbenbaugruppe verbunden ist und deren anderes Ende
sich aus der Kammer durch eine abgedichtete Öffnung in dem
ersten Ende der Kammer hindurch nach außen erstreckt; bei dem
ein schwimmender Kolben oder ein ähnliches Bauteil in der Kam
mer zwischen der ersten Baugruppe und dem zweiten Ende der
Kammer angeordnet und innerhalb und relativ zu der Kammer
beweglich ist, einen zweiten Kammerbereich in der Kammer zwi
schen dem schwimmenden Kolben und der ersten Baugruppe bildet,
und einen dritten Kammerbereich in der Kammer zwischen dem
schwimmenden Kolben und dem zweiten Ende der Kammer bildet;
bei dem der erste und der zweite Kammerbereich mit Fluid ge
füllt sind und der dritte Kammerbereich mit Gas gefüllt ist;
bei dem die Kolbenbaugruppe erste Mittel besitzt zur Ermögli
chung der Strömung des Fluids bei einer vorbestimmten Strö
mungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich zu dem
Ausfahr-Kammerunterbereich, wenn die erste Baugruppe und die
Kolbenbaugruppe sich relativ aufeinander zubewegen, und zweite
Mittel zur Ermöglichung der Strömung des Fluids bei einer vor
bestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerun
terbereich zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolben
baugruppe und die erste Baugruppe sich relativ voneinander
wegbewegen; bei dem die erste Baugruppe dritte Mittel besitzt
zur Ermöglichung der Strömung des Fluids bei einer vorbestimm
ten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich
zu dem zweiten Kammerbereich, wenn die Kolbenbaugruppe und die
erste Baugruppe sich relativ aufeinander zubewegen, und vierte
Mittel zur Ermöglichung der Strömung des Fluids bei einer vor
bestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbe
reich zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolbenbau
gruppe und die erste Baugruppe sich relativ voneinander wegbe
wegen; und bei dem der schwimmende Kolben von dem zweiten Ende
der Kammer weggedrückt wird.
Ein weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist die Be
reitstellung eines verbesserten orientierungsunempfindlichen,
kavitationsfreien, differentiellen, in zwei Richtungen wirksa
men Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem die Strömungsge
schwindigkeiten der ersten, zweiten und dritten strömungs
ermöglichenden Mittel vorbestimmbar sind, so daß die durch den
Dämpfer bereitgestellten Dämpfungsgeschwindigkeiten unabhängig
einstellbar sind. Ein zugehöriger Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Dämpfers
des beschriebenen Typs, bei dem die ersten, die zweiten und
die dritten strömungsermöglichenden Mittel Öffnungen ein
schließen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Be
reitstellung eines verbesserten orientierungsunempfindlichen,
kavitationsfreien, differentiellen, in zwei Richtungen wirksa
men Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem die Kammer lang
gestreckt ist und eine Längsmittelachse besitzt, die sich zwi
schen den Enden der Kammer erstreckt; bei dem die Längsmittel
achse der Kolben-Stangen-Baugruppe koaxial ist mit der Längs
mittelachse der Kammer; und bei dem die Kolbenbaugruppe und
der schwimmende Kolben sich relativ zu der Kammer in einer
Richtung parallel zu den Längsmittelachsen der Kolben-Stangen-
Baugruppe und der Kammer bewegen. Ein zugehöriger Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines ver
besserten Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem eine Feder,
welche den schwimmenden Kolben beaufschlagt, in dem dritten
Kammerbereich angeordnet ist.
Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend an
hand des bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung
näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen orientie
rungsunempfindlichen, kavitationsfreien, differentiellen, in
beiden Richtungen wirksamen Dämpfer gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Der Dämpfer ist in Fig. 1 allgemein mit der Bezugszahl 12 be
zeichnet. Der Dämpfer besitzt ein im wesentlichen rohrförmiges
Gehäuse 14, das ein erstes Ende 16 und ein zweites Ende 18
aufweist, das einen im wesentlichen zylindrischen Querschnitt
besitzt und das eine Längsmittelachse hat, die sich zwischen
den Enden 16 und 18 erstreckt. Das Gehäuse 14 bildet einen
geschlossenen langgestreckten Hohlraum 22, der sich in Längs
richtung zwischen den Enden 16 und 18 erstreckt.
Eine erste Baugruppe 24 ist innerhalb des Hohlraums 22 zwi
schen den Enden 16 und 18 angeordnet. Die erste Baugruppe 24,
das erste Ende 16 des Gehäuses 14 und die Wand 28 des Gehäuses
definieren einen ersten Bereich 26 des Hohlraums 22. Die erste
Baugruppe 24 bewegt sich relativ zu dem Gehäuse 14 nicht.
Eine Kolbenbaugruppe 32 befindet sich innerhalb des ersten
Kammerbereichs 26 und zwischen der ersten Baugruppe 24 und dem
ersten Ende 16 des Gehäuses 14. Die Kolbenanordnung kann sich
parallel zu der Längsmittelachse der Kammer 22 relativ zu dem
Gehäuse 14 innerhalb des ersten Kammerbereichs 26 und zwischen
der ersten Baugruppe und dem ersten Ende 16 des Gehäuses 14
hin und her bewegen. Wie nachfolgend im einzelnen beschrieben
ist die Kolbenbaugruppe 32 von herkömmlicher Ausbildung und
Konstruktion.
Ein Ende 34 verringerten Durchmessers einer Stange 36 ist mit
der Kolbenbaugruppe 32 auf eine herkömmliche Weise verbunden.
Das andere Ende 38 der Stange 36 erstreckt sich aus dem ersten
Ende 16 des Gehäuses 14 heraus, und die Längsachse der Stange
ist mit der Längsachse des Gehäuses koaxial. Die Länge der
Stange 36 ist so, daß das Ende 38 sich außerhalb des Gehäuses
14 befindet. Ein konventionelles Anschlußglied 42 ist an dem
anderen Ende 38 der Stange 36 angebracht. Das Anschlußglied 42
ist zur Verbindung der Stange mit zum Beispiel einem herkömm
lichen Kugeltyp-Anschlußglied (nicht dargestellt) ausgebildet,
so daß die Stange 36 und die Kolbenbaugruppe 32 an einem rela
tiv bewegbaren zu dämpfenden Bauteil (nicht dargestellt) ange
bracht werden kann, wie beispielsweise an einer Auswurfklappe
oder an ein relativ festes Bauteil (nicht dargestellt), wie an
dem Auswurfkörper.
Eine konventionelle Stangendichtungsbaugruppe 44 ist innerhalb
des ersten Endes 16 des Gehäuses 14 angeordnet und dient der
Schließung derselben. Die Stange 36 erstreckt sich auf konven
tionelle Weise gleitbar durch die zentrale Axialöffnung in der
Baugruppe 44. Die Stangendichtungsbaugruppe 44 enthält einen
Haltering 46 (welcher in das Gehäuse 14 eingepreßt ist), eine
Buchse 48, einen Stangendichtungsring 52 und einen Teflonring
54, die sämtlich die Stange 36 umgeben. Ein O-Ring 56 ist in
einer Ringnut der Außenumfangsfläche der Buchse 48 angeordnet
und dient als eine Abdichtung zwischen der Buchse und der
benachbarten Wand 28 des Gehäuses 14. Die Enden der Wand 28
des rohrförmigen Gehäuses 14, welche das erste Ende 16 bilden,
sind einwärts gedrückt, um so die Befestigung der Stangendich
tungsbaugruppe 44 innerhalb des Gehäuses 14 zu unterstützen.
Die bewegbare Kolbenbaugruppe 32 unterteilt den ersten Kammer
bereich 26 in einen Druck-Kammerunterbereich 62, welcher zwi
schen der ersten Baugruppe 24 und der Kolbenbaugruppe 32
gebildet ist, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich 64, welcher
zwischen der Kolbenanordnung 32 und dem ersten Ende 16 des
Gehäuses und insbesondere der Stangendichtungsbaugruppe 44
gebildet ist. Die Volumina der Unterbereiche 62 und 64 verän
dern sich selbstverständlich bei Bewegung der Kolbenbaugruppe
32 relativ zu dem Gehäuse 14 innerhalb des ersten Kammerbe
reichs 26.
Ein schwimmender Kolben 66 befindet sich innerhalb des Hohl
raums 22 zwischen der ersten Baugruppe 24 und dem zweiten Ende
18 des Gehäuses 14 und kann sich innerhalb des Hohlraums 22 in
einer Richtung parallel zu der Längsachse des Gehäuses 14 zwi
schen der ersten Baugruppe 24 und dem Ende 18 bewegen. Ein
zweiter Bereich 68 des Hohlraums 22 ist innerhalb des Gehäuses
14 zwischen dem schwimmenden Kolben 66 und der ersten Bau
gruppe 24 gebildet. Ein dritter Bereich 72 ist in dem Hohlraum
22 zwischen dem schwimmenden Kolben 66 und dem zweiten Ende 18
gebildet.
Das zweite Ende 18 des Gehäuses 14 ist durch eine Endkappe 74
geschlossen und abgedichtet, die an dem zweiten Ende 18 befe
stigt ist. Die Endkappe 74 besitzt ein Anschlußglied 76 für
die Anbringung oder den Anschluß der Endkappe und damit des
Gehäuses 14 an ein Bauteil (nicht dargestellt). Das Anschluß
glied 76 ist zum Anschluß an ein relativ festes Bauteil ausge
bildet, wenn das Anschlußglied 42 an ein relativ bewegliches
zu dämpfendes Bauteil angeschlossen ist, oder umgekehrt.
Eine Flüssigkeit wie sie üblicherweise in Dämpfern dieses Typs
verwendet wird, füllt den ersten und den zweiten Kammerbereich
26, 68. Ein Gas wie es üblicherweise in Gasfedern verwendet
wird, füllt den dritten Kammerbereich 72. Das Gas kann unter
Druck gesetzt sein, obwohl es auch Atmosphärendruck haben
kann.
Eine konventionelle Schraubendruckfeder 78 ist innerhalb des
dritten Kammerbereichs 72 des Gehäuses 17 zwischen der End
kappe 74 und dem schwimmenden Kolben 66 angeordnet. Die Feder
dient der Beaufschlagung des schwimmenden Kolbens hinweg von
der Endkappe 74. Wie nachfolgend erläutert ist, sind der Gas
druck in dem dritten Kammerbereich 72 und die Spannung der
Schraubendruckfeder 78 ausreichend, so daß der verbesserte
Dämpfer 12 wie nachfolgend beschrieben arbeitet.
An der Kolbenbaugruppe 32 sind ein Paar von strukturell iden
tischen ringförmigen Lochplatten 82 und 84 auf dem Ende 34
verringerten Durchmessers der Stange 36 auf konventionelle
Weise angebracht. Ein ringförmiger Abstandshalter 86 ist auch
auf dem Ende 34 verringerten Durchmessers zwischen den Platten
42 und 84 angebracht und dient dazu, die Platten 82 und 84 in
einem festen Abstand zu halten.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, besitzt jede der Platten
82 und 84 einen im wesentlichen tassenförmigen Querschnitt,
wobei die distalen oder offenen Enden 88 und 92 der Platten 82
bzw. 84 zueinander gekehrt sind. Die Durchmesser der ringför
migen Umfangsflächen der Platten 82 und 84 sind geringer als
der Durchmesser der benachbarten Gehäusewand 28 in dem ersten
Kammerbereich 26. Im Ergebnis kann Flüssigkeit leicht zwischen
diesen Außenumfangsflächen der Platten und der rohrförmigen
Gehäusewand 28 hindurchtreten.
Ein Paar von Ringscheiben 94 und 96 sind auf dem Abstandshal
ter 86 angebracht und erstrecken sich radial zwischen dem
Abstandshalter 86 und der rohrförmigen Gehäusewand 28. Die
radial inneren Durchmesser der Scheiben 94 und 96 sind so, daß
sie sich leicht hin und her (in einer Richtung parallel zu der
Längsmittelachse der Stange 36) bewegen oder verschieben kön
nen entlang und bezüglich des Abstandshalters 86, und damit
auch bezüglich der Platten 82 und 84, wenn sich die Kolbenbau
gruppe 32 bewegt. Die radialen Außendurchmesser der Scheiben
94 und 96 sind kleiner als der Durchmesser der Innenfläche der
Gehäusewand 28, und dieses erleichtert die vorerwähnte Bewe
gung der Scheiben.
Ein O-Ring 98 ist um den Abstandshalter 86 herum und zwischen
den Scheiben 94 und 96 angeordnet. Der O-Ring 98, welcher sich
zusammen mit der Kolbenbaugruppe 32 bewegt, dient der Abdich
tung des Spalts zwischen der Gehäusewand 28 und einer der
Scheiben 94 oder 96, wenn der O-Ring dieser einen Scheibe
benachbart liegt.
Die distalen Enden 88 und 92 der Lochplatten 82 und 84 besit
zen eine oder mehrere radial gerichtete Nuten (nicht darge
stellt), die darin eingeformt sind, vorzugsweise durch Prä
gung. Die Anzahl und Größe dieser Nuten legt die Geschwindig
keit fest, mit welcher Flüssigkeit zwischen einer Scheibe 94
oder 96 und ihrem benachbarten distalen Ende 88 oder 92 strö
men kann, wenn die Scheibe gegen das distale Ende 88 oder 92
gedrückt und daran gehalten wird während der Relativbewegung
zwischen dem Gehäuse 14 und der Kolbenbaugruppe 32.
Um es zu wiederholen, über der Kolbenbaugruppe 32 ist ein
Flüssigkeitsströmungsweg gebildet und daher zwischen dem
Druck-Kammerunterbereich 62 und dem Ausfahr-Kammerunterbereich
64. Dieser Strömungsweg schließt ein die Abstände zwischen den
Außenumfangsflächen der Platten 82 und 84 und der Gehäusewand
28, zwischen den distalen Enden 88 und 92 und den Scheiben 94
und 96 und zwischen den Innenumfangsflächen der Scheiben und
dem Abstandshalter 86. Wenn eine Scheibe 94 oder 96 gegen das
benachbarte distale Ende 88 oder 96 gedrückt wird, dienen die
Nuten in diesem Ende als der am meisten eingeschränkte Teil
des Flüssigkeitsströmungswegs. Wenn eine Scheibe von ihrem
benachbarten distalen Ende beabstandet ist, ist dieser Teil
des Flüssigkeitsströmungswegs (das ist der Teil zwischen der
Scheibe und dem distalen Ende) viel größer. Durch Vorauswahl
der Größe und der Anzahl von Nuten können die Flüssigkeits
strömungsgeschwindigkeiten und damit die Dämpferausfahr- und
-einfahrgeschwindigkeiten für verschiedene vorgesehene Dämp
feranwendungen vorbestimmt werden.
Wenn die Relativbewegung zwischen dem rohrförmigen Gehäuse 14
und der Kolbenbaugruppe 32 auftritt, z. B. indem sich die Kol
benbaugruppe relativ auf die erste Baugruppe 24 zubewegt,
fließt in dem Unterbereich 62 Flüssigkeit über die Kolbenbau
gruppe 32 zu dem Unterbereich 64. Hierbei strömt Flüssigkeit
zwischen den Außenumfangsflächen der Lochplatte 82 und der
Gehäusewand 28, zwischen dem distalen Ende 88 und der Scheibe
94, welche zu diesem Zeitpunkt beabstandet sind, und zwischen
den radial innen gegenüberliegenden Flächen der Scheibe 94 und
des Abstandshalters 86. Der Flüssigkeitsstrom setzt sich fort
zwischen den radial innen gegenüberliegenden Flächen der
Scheibe 96 und des Abstandshalters 86 und durch die Nuten in
dem distalen Ende 92 der Lochplatte 84. Wegen der Relativbewe
gung der Kolbenbaugruppe 32 wird die Scheibe 96 beaufschlagt
und fest gegen das distale Ende 92 gedrückt. Da die Nuten in
dem distalen Ende 92 die einzigen Verbindungen sind, durch
welche die Flüssigkeit zwischen der Scheibe 96 und dem dista
len Ende 92 passieren kann, legen die Größe und die Anzahl
dieser Nuten tatsächlich die Flüssigkeitsströmungsgeschwindig
keit über oder nach der Kolbenbaugruppe 32 fest. Wenn die Kol
benbaugruppe 32 relativ bezüglich des rohrförmigen Gehäuses so
bewegt wird, daß die Baugruppe 32 sich von der ersten Bau
gruppe 24 entfernt, bestimmen die Nuten in dem distalen Ende
88 der Lochplatte 82 die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit
über der Kolbenbaugruppe 32.
Die erste Baugruppe 24 besitzt eine ringförmige Strömungs
scheibe 102, die innerhalb des Gehäuses 14 so angebracht ist,
daß ihre Außenumfangsfläche der Gehäusewand 28 anliegt. Die
Baugruppe 24 besitzt auch eine ringförmige Lochplatte 104,
welche strukturell ähnlich ist den Lochplatten 82 und 84. Das
distale Ende 106 der Platte 104 ist der Scheibe 102 zugekehrt
(d. h. in Richtung des zweiten Endes 18 des Gehäuses 14). Die
Platte 104 ist an einem Ende eines Nietbolzens 108 angebracht
(d. h. das Ende, welches der Kolbenanordnung 32 zugekehrt ist).
Der Nietbolzen 108 erstreckt sich durch die Mittelöffnung in
der ringförmigen Strömungsscheibe 102, und seine Längsachse
ist koaxial mit der Längsachse des Gehäuses 14. Der Nietbolzen
108 besitzt einen Kopfabschnitt 110 an seinem Ende, das dem
zweiten Ende 18 des Gehäuses zugekehrt ist. Der Abschnitt 110
hat einen größeren Durchmesser als die Mittelöffnung in der
ringförmigen Scheibe 102.
Die betreffenden radialen Abmessungen der Mittelöffnung der
Scheibe 102 und die benachbarte radial gegenüberliegende
Außenfläche des Nietbolzens 108 sind derart, daß der Nietbol
zen sich hin und her bewegen oder verschieben kann (in einer
Richtung im wesentlichen parallel zu der Längsmittelachse des
Gehäuses 14) relativ zu der "festen" Scheibe 102, und daß
Flüssigkeit dazwischenströmen kann. Ähnlich den distalen Enden
88 und 92 der Lochplatten 82 und 84 besitzt das distale Ende
106 der Platte 104 eine oder mehrere im allgemeinen radial
gerichtete Nuten darin, vorzugsweise gebildet durch Prägung.
Flüssigkeit kann über die erste Baugruppe 24 strömen durch
Fließen zwischen der Außenumfangsfläche der Lochplatte 104 und
der rohrförmigen Gehäusewand 28, zwischen dem distalen Ende
106 und der Strömungsscheibe 102 und zwischen der radial ein
wärts weisenden Fläche der Strömungsscheibe 102 und der radial
auswärts weisenden Fläche des Nietbolzens 108. Der Nietbolzen
108 und die Lochplatte 104 sind aneinander befestigt, so daß
sie sich gemeinsam bewegen, und die Strömungsscheibe 102 ist
an dem rohrförmigen Gehäuse 14 festgelegt. Der Nietbolzen 108
und die Lochplatte 104 bewegen sich zwischen einer ersten
Position, in welcher das distale Ende 106 der Platte 104 eng
der benachbarten Seite der Scheibe 102 anliegt, und einer
zweiten Position, in welcher das distale Ende 6 von der
Scheibe 102 beabstandet ist. Wiederum dienen die Nuten in dem
distalen Ende 106 als der alleinige Flüssigkeitsströmungsweg,
wenn die Scheibe 102 und die Platte 104 sich in der ersten
Position befinden.
Wenn daher die Kolbenbaugruppe 32 relativ zu dem Gehäuse so
bewegt wird, daß die Baugruppe 32 und die Baugruppe 24 sich
aufeinander zubewegen, wird die Flüssigkeitsströmungsgeschwin
digkeit über der ersten Baugruppe 24 (d. h. von dem Druck-Kam
merunterbereich 62 zu dem zweiten Kammerbereich 68) begrenzt
durch die Größe und die Anzahl der Nuten in dem distalen Ende
106 der Platte 104. Wenn die Kolbenbaugruppe 32 sich relativ
von der ersten Baugruppe hinwegbewegt, kann Flüssigkeit von
dem zweiten Kammerbereich 68 in den Druck-Kammerunterbereich
62 fließen, und die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit ist
nicht begrenzt durch die Größe und Anzahl der Nuten, weil die
Strömungsscheibe 102 und die Lochplatte 104 voneinander beab
standet sind.
Der schwimmende Kolben 66 besitzt einen O-Ring 112, der in
einer Nute seiner Umfangsfläche angeordnet ist. Dieser O-Ring
bildet eine Flüssigkeits/Gas-Dichtung zwischen dem schwimmen
den Kolben 66 und der benachbarten rohrförmigen Gehäusewand
28, um so Leckage von Flüssigkeit aus dem zweiten Kammerbe
reich 68 zu dem dritten Bereich 72 und Leckage von Gas aus dem
dritten Kammerbereich 72 zu dem zweiten Kammerbereich 68 zu
verhindern, wenn sich der Kolben 66 innerhalb der Kammer 22
bewegt.
Wenn Flüssigkeit strömt (d. h. veranlaßt durch Verschiebungs-
Verdrängungsvolumen) aus dem Druck-Kammerunterbereich 62 in
den zweiten Kammerbereich 68, tendiert der schwimmende Kolben
66 zur Bewegung in Richtung des zweiten Endes 18 gegen die
Spannung der Feder 78 und des Gases in dem dritten Kammerbe
reich 72. Wenn umgekehrt Flüssigkeit aus dem zweiten Kammerbe
reich 68 in den Druck-Kammerunterbereich 62 strömt, bewegt
sich der Kolben in Richtung der ersten Baugruppe 24 unter
Einwirkung der Feder 78 und des Gases in dem Bereich 72. Als
Ergebnis einer solchen Bewegung hält der schwimmende Kolben 66
Druck auf die Flüssigkeit in dem zweiten Kammerbereich 68 auf
recht, und stellt damit sicher, daß stets ausreichend Flüssig
keit in dem ersten Kammerbereich 26 vorhanden ist, so daß
Kavitation nicht auftritt.
Wie vorstehend dargelegt ist es einer der Vorteile des verbes
serten Dämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung, daß die in
den distalen Enden 88, 92 und 106 der Lochplatten 82, 84 und
104 gebildeten Nuten die Strömungsgeschwindigkeit festlegen
und damit die Dämpfungsgeschwindigkeit des Dämpfers 12 festle
gen. Unterschiedliche Größen und Anzahl von Nuten können in
jedem der distalen Enden verwendet werden. Durch Vorauswählen
der Größen und der Anzahl der Nuten können die Dämpfungsge
schwindigkeiten sowohl in der Stangenausfahrrichtung als auch
in der Stangeneinfahrrichtung eng und sorgfältig kontrolliert
und reguliert werden. Während in der bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung die Nuten in den distalen Enden der Loch
platten zur Steuerung oder Regulierung der Dämpfungsgeschwin
digkeiten verwendet werden, ist es jedoch für Fachleute klar,
daß andere Ventile oder Lochanordnungen verwendet werden kön
nen, um dieselbe Funktion und Absicht zu erzielen.
Claims (10)
1. Orientierungsunempfindlicher, kavitationsfreier, diffe
rentieller, in zwei Richtungen wirksamer Dämpfer, umfassend:
ein Gehäuse (14), das eine geschlossene Kammer (22) bil det, welche ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (18) be sitzt;
eine erste Baugruppe (24), die in der Kammer (22) zwi schen dem ersten und dem zweiten Ende (16, 18) der Kammer (22) angeordnet ist, wobei ein erster Kammerbereich (26) in der Kammer (22) zwischen dem ersten Ende (16) der Kammer (22) und der ersten Baugruppe (24) gebildet ist;
eine Kolbenbaugruppe (32), die in dem ersten Kammerbe reich (26) angeordnet ist und die in und relativ zu der Kammer (22) beweglich ist, wobei die Kolbenbaugruppe (32) den ersten Kammerbereich (26) in einen Druck-Kammerunterbereich (62), welcher zwischen der Kolbenbaugruppe (32) und der ersten Bau gruppe (24) liegt, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich (64), welcher zwischen der Kolbenbaugruppe (32) und dem ersten Ende (16) der Kammer (22) liegt, unterteilt;
eine Stange (36), die ein erstes Ende (34) und ein zwei tes Ende (38) aufweist, wobei das erste Ende (34) der Stange (36) mit der Kolbenbaugruppe (32) verbunden ist, und wobei sich die Stange (36) aus der Kammer (22) durch eine abgedich tete Öffnung in dem ersten Ende (16) der Kammer (22) herauser streckt, so daß sich das zweite Ende (38) der Stange (36) außerhalb der Kammer (22) befindet;
einen schwimmenden Kolben (66), der in der Kammer (22) zwischen der ersten Baugruppe (24) und dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) angeordnet und in und relativ zu der Kammer (22) beweglich ist, wobei ein zweiter Kammerbereich (68) in der Kammer (22) zwischen dem schwimmenden Kolben (66) und der ersten Baugruppe (24) gebildet ist, wobei ein dritter Kammer bereich (72) in der Kammer (22) zwischen dem schwimmenden Kol ben (66) und dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) gebildet ist, wobei der erste und der zweite Kammerbereich (26, 68) mit Flüssigkeit gefüllt sind, und wobei der dritte Kammerbereich (72) mit Gas gefüllt ist;
die Kolbenbaugruppe (32) besitzt erste Mittel zur Ermög lichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64), wenn die erste Bau gruppe (24) und die Kolbenbaugruppe (32) sich relativ aufein ander zubewegen, und zweite Mittel zur Ermöglichung der Strö mung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsge schwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64) zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ voneinander wegbewegen;
die erste Baugruppe (24) besitzt dritte Mittel zur Ermög lichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem zweiten Kammerbereich (68), wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ aufeinander zu bewegen, und vierte Mittel zur Ermöglichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbereich (68) zu dem Druck-Kammerunterbe reich (62), wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Bau gruppe (24) sich relativ voneinander wegbewegen; und
eine Feder (78), welche den schwimmenden Kolben (66) von dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) wegdrückt.
ein Gehäuse (14), das eine geschlossene Kammer (22) bil det, welche ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (18) be sitzt;
eine erste Baugruppe (24), die in der Kammer (22) zwi schen dem ersten und dem zweiten Ende (16, 18) der Kammer (22) angeordnet ist, wobei ein erster Kammerbereich (26) in der Kammer (22) zwischen dem ersten Ende (16) der Kammer (22) und der ersten Baugruppe (24) gebildet ist;
eine Kolbenbaugruppe (32), die in dem ersten Kammerbe reich (26) angeordnet ist und die in und relativ zu der Kammer (22) beweglich ist, wobei die Kolbenbaugruppe (32) den ersten Kammerbereich (26) in einen Druck-Kammerunterbereich (62), welcher zwischen der Kolbenbaugruppe (32) und der ersten Bau gruppe (24) liegt, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich (64), welcher zwischen der Kolbenbaugruppe (32) und dem ersten Ende (16) der Kammer (22) liegt, unterteilt;
eine Stange (36), die ein erstes Ende (34) und ein zwei tes Ende (38) aufweist, wobei das erste Ende (34) der Stange (36) mit der Kolbenbaugruppe (32) verbunden ist, und wobei sich die Stange (36) aus der Kammer (22) durch eine abgedich tete Öffnung in dem ersten Ende (16) der Kammer (22) herauser streckt, so daß sich das zweite Ende (38) der Stange (36) außerhalb der Kammer (22) befindet;
einen schwimmenden Kolben (66), der in der Kammer (22) zwischen der ersten Baugruppe (24) und dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) angeordnet und in und relativ zu der Kammer (22) beweglich ist, wobei ein zweiter Kammerbereich (68) in der Kammer (22) zwischen dem schwimmenden Kolben (66) und der ersten Baugruppe (24) gebildet ist, wobei ein dritter Kammer bereich (72) in der Kammer (22) zwischen dem schwimmenden Kol ben (66) und dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) gebildet ist, wobei der erste und der zweite Kammerbereich (26, 68) mit Flüssigkeit gefüllt sind, und wobei der dritte Kammerbereich (72) mit Gas gefüllt ist;
die Kolbenbaugruppe (32) besitzt erste Mittel zur Ermög lichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64), wenn die erste Bau gruppe (24) und die Kolbenbaugruppe (32) sich relativ aufein ander zubewegen, und zweite Mittel zur Ermöglichung der Strö mung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsge schwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64) zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ voneinander wegbewegen;
die erste Baugruppe (24) besitzt dritte Mittel zur Ermög lichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem zweiten Kammerbereich (68), wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ aufeinander zu bewegen, und vierte Mittel zur Ermöglichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbereich (68) zu dem Druck-Kammerunterbe reich (62), wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Bau gruppe (24) sich relativ voneinander wegbewegen; und
eine Feder (78), welche den schwimmenden Kolben (66) von dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) wegdrückt.
2. Dämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
den schwimmenden Kolben (66) wegdrückende Feder (78) in dem
dritten Kammerbereich (72) angeordnet ist.
3. Dämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Strömungsgeschwindigkeit der ersten strömungsermögli
chenden Mittel, die Strömungsgeschwindigkeit der zweiten strö
mungsermöglichenden Mittel, die Strömungsgeschwindigkeit der
dritten strömungsermöglichenden Mittel und die Strömungsge
schwindigkeit der strömungsermöglichenden Mittel vorbestimmbar
sind, so daß die von dem Dämpfer bereitgestellten Dämpfungsge
schwindigkeiten unabhängig einstellbar sind.
4. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten, die zweiten und die dritten strö
mungsermöglichenden Mittel Bohrungen sind.
5. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kammer (22) langgestreckt ist und eine
Längsmittelachse besitzt, die sich von dem ersten Ende (16)
der Kammer (22) zu dem zweiten Ende (18) der Kammer (22)
erstreckt, wobei die Längsmittelachse der Stange (36) mit der
Längsmittelachse der Kammer (22) koaxial ist, und wobei die
Kolbenbaugruppe (32) und der schwimmende Kolben (66) sich
relativ zu der Kammer (22) in einer Richtung parallel zu den
Längsmittelachsen der Stange (36) und der Kammer (22) bewegen.
6. Dämpfer nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (14) ein Rohr ist.
7. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der schwimmende Kolben (66) Mittel einschließt
zum Abdichten gegen Leckage der Flüssigkeit aus dem zweiten
Kammerbereich (68) zu dem dritten Kammerbereich (72) und zum
Abdichten gegen Leckage des Gases aus dem dritten Kammerbe
reich (72) zu dem zweiten Kammerbereich (68).
8. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein erstes Ventil der Kolbenbaugruppe (32) die
Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsge
schwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64) zu dem
Druck-Kammerunterbereich (62) erlaubt, wenn der Kolben und die
erste Baugruppe (24) relativ voneinander wegbewegt werden, und
wobei ein zweites Ventil der Kolbenbaugruppe (32) die Strömung
der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindig
keit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem Ausfahr-Kam
merunterbereich (64) erlaubt, wenn die Kolbenbaugruppe (32)
und die erste Baugruppe (24) sich relativ aufeinander zubewe
gen.
9. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die von den dritten Strömungsermöglichungsmit
teln der ersten Baugruppe (24) erlaubte Strömungsgeschwindig
keit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem zweiten Kam
merbereich (68) geringer ist als die von den vierten Strö
mungsermöglichungsmitteln der ersten Baugruppe (24) erlaubte
Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbereich (68) zu
dem Druck-Kammerunterbereich (62).
10. Dämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Strömungsgeschwindigkeit der ersten strömungsermöglichenden
Mittel der Kolbenbaugruppe (32), die Strömungsgeschwindigkeit
der zweiten strömungsermöglichenden Mittel der Kolbenbaugruppe
(32), die Strömungsgeschwindigkeit der dritten strömungsermög
lichenden Mittel der ersten Baugruppe (24) und die Strömungs
geschwindigkeit der vierten strömungsermöglichenden Mittel der
ersten Baugruppe (24) vorbestimmbar sind, so daß die von dem
Dämpfer bereitgestellten Dämpfungsgeschwindigkeiten unabhängig
einstellbar sind.
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