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DE19800373A1 - Dämpfer - Google Patents

Dämpfer

Info

Publication number
DE19800373A1
DE19800373A1 DE19800373A DE19800373A DE19800373A1 DE 19800373 A1 DE19800373 A1 DE 19800373A1 DE 19800373 A DE19800373 A DE 19800373A DE 19800373 A DE19800373 A DE 19800373A DE 19800373 A1 DE19800373 A1 DE 19800373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
assembly
piston
flow
region
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19800373A
Other languages
English (en)
Inventor
Mark S Jeffries
Archie L Evans
Maurice Ladd
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AVM Inc
Original Assignee
AVM Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AVM Inc filed Critical AVM Inc
Publication of DE19800373A1 publication Critical patent/DE19800373A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/10Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using liquid only; using a fluid of which the nature is immaterial
    • F16F9/14Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect
    • F16F9/16Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts
    • F16F9/18Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts with a closed cylinder and a piston separating two or more working spaces therein
    • F16F9/19Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts with a closed cylinder and a piston separating two or more working spaces therein with a single cylinder and of single-tube type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/06Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
    • F16F9/061Mono-tubular units
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/34Special valve constructions; Shape or construction of throttling passages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Dämpfer, insbeson­ dere auf Dämpfer des Typs, der verwendet werden kann, wo die Bewegung eines Deckels und Gewichts verzögert oder gebremst werden muß.
Unterschiedliche Typen oder Konstruktionen solcher Dämpfer sind bekannt. Im allgemeinen verwendet eine herkömmliche Konstruktion einen rohrförmigen Körper, der eine langge­ streckte, mit einem inkompressiblen Fluid oder einer Flüssig­ keit gefüllte geschlossene Kammer beinhaltet. Eine Kolben- und -stangenbaugruppe ist innerhalb der Kammer so angeordnet, daß ein Ende der Stange sich aus der Kammer heraus erstreckt. Das eine Ende der Stange bzw. der rohrförmige Körper sind zwischen einem Bauteil, dessen Bewegung zu dämpfen ist, und einem dazu festen Bauteil angeschlossen. Ventile oder andere Mittel, wel­ che von der Kolbenbaugruppe getragen werden, dienen der Steue­ rung der Fluidströmung über die Kolbenbaugruppe. Die Dämp­ fungsgeschwindigkeit des Dämpfers ist durch die Fluidströ­ mungsgeschwindigkeit über der Kolbenbaugruppe, bei der Bewe­ gung der Kolbenbaugruppe relativ zu dem rohrförmigen Körper, bestimmt.
Die Betriebsausrichtung der Dämpfer dieser herkömmlichen Kon­ struktion ist wegen potentieller Kavitationsprobleme begrenzt. Dieses hat sich nachteilig und schmälernd auf die Verwendung solcher Dämpfer ausgewirkt. Auf dem Gebiet der Dämpfer wurde lange nach einer Dämpferkonstruktion gesucht, die praktisch, orientierungsunempfindlich und kavitationslos ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Dämpfer vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte oder zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor und sind nachfolgend ebenfalls näher erläutert.
Der verbesserte Dämpfer gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch orientierungsunempfindlich, weil der Dämpfer das Pro­ blem der Kavitation oder des freien Falls, das mit den bishe­ rigen herkömmlichen Dämpferkonstruktionen verbunden war, beseitigt. Der verbesserte kavitationslose Dämpfer besitzt eine neue Konstruktion, welche sicherstellt, daß der dämpfende Kolben stets in Flüssigkeit liegt. Dieses ermöglicht die Anbringung des verbesserten Dämpfers in jeder Richtung, näm­ lich Stange nach oben, Stange nach unten und sogar horizontal. Diese Vielseitigkeit des verbesserten Dämpfers ermöglicht sei­ nen Einsatz überall dort, wo ein Deckel oder Gewicht bewe­ gungsverzögert werden muß. Zum Beispiel können sie verwendet werden, um das Schließen eines Kunststoffdruckerdeckels zu dämpfen, die Öffnungsgeschwindigkeit einer Hebetür zu steuern und die Zweirichtungsbewegung von Lenkgestängen zu steuern. Der verbesserte Dämpfer kann auch schwere Lasten bewältigen (z. B. Krankenhaustische oder Auswurfklappen) und ist insbeson­ dere wirksam für mittlere bis schwere Lasten mit Hüben von 100 mm oder mehr. Ihre Vielseitigkeit ist im erheblichen Ausmaß auf die Verwendung eines einzigartigen abgedichteten schwim­ menden Kolbens zurückzuführen, der sich mit der Bewegung der Kolben- und -stangenbaugruppe hin- und herbewegt, um Druck auf das Fluid in der Kammer zu jeder Zeit aufrechtzuerhalten und eine gleichförmige Dämpfung sicherzustellen, wenn die Kolben- und -stangenbaugruppe ausfährt oder einfährt.
Der verbesserte Dämpfer ist auch raumsparend und kann oft in einer "Umhüllung" untergebracht werden, die kleiner ist als für andere herkömmliche Dämpfer. Zusätzlich kann der verbes­ serte Dämpfer ausgelegt werden, um beim Einfahren und Ausfah­ ren oder in beiden Richtungen mit einem weiten Bereich von Dämpfungsgeschwindigkeiten zu dämpfen. Der Dämpfer ist prak­ tisch und stabil genug, um Lasten oberhalb von 45 kg zu bewäl­ tigen, aber ist auch empfindlich genug, um Lasten, die so leicht sind wie etwa 1 kg, zu dämpfen.
Dementsprechend wird mit der vorliegenden Erfindung ein ver­ besserter, praktischer, orientierungsunempfindlicher, kavita­ tionsloser, differentieller, in zwei Richtungen wirksamer Dämpfer bereitgestellt.
Es wird ein verbesserter Dämpfer des beschriebenen Typs bereitgestellt, bei dem der Dämpfer ein Gehäuse einschließt, das eine geschlossene Kammer bildet, welche ein erstes Ende und ein zweites Ende besitzt; bei dem eine erste Baugruppe in der Kammer zwischen dem ersten und dem zweiten Ende derselben so angeordnet ist, daß ein erster Kammerbereich in der Kammer zwischen dem ersten Ende der Kammer und der ersten Baugruppe gebildet ist; bei dem eine Kolbenbaugruppe in dem ersten Kam­ merbereich angeordnet ist, die innerhalb und relativ zu dem Gehäuse bewegbar ist und die erste Kammer in einen Druck-Kam­ merunterbereich, welcher zwischen der Kolbenbaugruppe und der ersten Baugruppe liegt, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich, welcher zwischen der Kolbenbaugruppe und dem ersten Ende der Kammer liegt, unterteilt; bei dem eine Stange an einem Ende mit der Kolbenbaugruppe verbunden ist und deren anderes Ende sich aus der Kammer durch eine abgedichtete Öffnung in dem ersten Ende der Kammer hindurch nach außen erstreckt; bei dem ein schwimmender Kolben oder ein ähnliches Bauteil in der Kam­ mer zwischen der ersten Baugruppe und dem zweiten Ende der Kammer angeordnet und innerhalb und relativ zu der Kammer beweglich ist, einen zweiten Kammerbereich in der Kammer zwi­ schen dem schwimmenden Kolben und der ersten Baugruppe bildet, und einen dritten Kammerbereich in der Kammer zwischen dem schwimmenden Kolben und dem zweiten Ende der Kammer bildet; bei dem der erste und der zweite Kammerbereich mit Fluid ge­ füllt sind und der dritte Kammerbereich mit Gas gefüllt ist; bei dem die Kolbenbaugruppe erste Mittel besitzt zur Ermögli­ chung der Strömung des Fluids bei einer vorbestimmten Strö­ mungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich zu dem Ausfahr-Kammerunterbereich, wenn die erste Baugruppe und die Kolbenbaugruppe sich relativ aufeinander zubewegen, und zweite Mittel zur Ermöglichung der Strömung des Fluids bei einer vor­ bestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerun­ terbereich zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolben­ baugruppe und die erste Baugruppe sich relativ voneinander wegbewegen; bei dem die erste Baugruppe dritte Mittel besitzt zur Ermöglichung der Strömung des Fluids bei einer vorbestimm­ ten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich zu dem zweiten Kammerbereich, wenn die Kolbenbaugruppe und die erste Baugruppe sich relativ aufeinander zubewegen, und vierte Mittel zur Ermöglichung der Strömung des Fluids bei einer vor­ bestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbe­ reich zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolbenbau­ gruppe und die erste Baugruppe sich relativ voneinander wegbe­ wegen; und bei dem der schwimmende Kolben von dem zweiten Ende der Kammer weggedrückt wird.
Ein weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist die Be­ reitstellung eines verbesserten orientierungsunempfindlichen, kavitationsfreien, differentiellen, in zwei Richtungen wirksa­ men Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem die Strömungsge­ schwindigkeiten der ersten, zweiten und dritten strömungs­ ermöglichenden Mittel vorbestimmbar sind, so daß die durch den Dämpfer bereitgestellten Dämpfungsgeschwindigkeiten unabhängig einstellbar sind. Ein zugehöriger Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem die ersten, die zweiten und die dritten strömungsermöglichenden Mittel Öffnungen ein­ schließen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Be­ reitstellung eines verbesserten orientierungsunempfindlichen, kavitationsfreien, differentiellen, in zwei Richtungen wirksa­ men Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem die Kammer lang­ gestreckt ist und eine Längsmittelachse besitzt, die sich zwi­ schen den Enden der Kammer erstreckt; bei dem die Längsmittel­ achse der Kolben-Stangen-Baugruppe koaxial ist mit der Längs­ mittelachse der Kammer; und bei dem die Kolbenbaugruppe und der schwimmende Kolben sich relativ zu der Kammer in einer Richtung parallel zu den Längsmittelachsen der Kolben-Stangen- Baugruppe und der Kammer bewegen. Ein zugehöriger Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines ver­ besserten Dämpfers des beschriebenen Typs, bei dem eine Feder, welche den schwimmenden Kolben beaufschlagt, in dem dritten Kammerbereich angeordnet ist.
Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend an­ hand des bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen orientie­ rungsunempfindlichen, kavitationsfreien, differentiellen, in beiden Richtungen wirksamen Dämpfer gemäß der vorliegenden Erfindung.
Der Dämpfer ist in Fig. 1 allgemein mit der Bezugszahl 12 be­ zeichnet. Der Dämpfer besitzt ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse 14, das ein erstes Ende 16 und ein zweites Ende 18 aufweist, das einen im wesentlichen zylindrischen Querschnitt besitzt und das eine Längsmittelachse hat, die sich zwischen den Enden 16 und 18 erstreckt. Das Gehäuse 14 bildet einen geschlossenen langgestreckten Hohlraum 22, der sich in Längs­ richtung zwischen den Enden 16 und 18 erstreckt.
Eine erste Baugruppe 24 ist innerhalb des Hohlraums 22 zwi­ schen den Enden 16 und 18 angeordnet. Die erste Baugruppe 24, das erste Ende 16 des Gehäuses 14 und die Wand 28 des Gehäuses definieren einen ersten Bereich 26 des Hohlraums 22. Die erste Baugruppe 24 bewegt sich relativ zu dem Gehäuse 14 nicht.
Eine Kolbenbaugruppe 32 befindet sich innerhalb des ersten Kammerbereichs 26 und zwischen der ersten Baugruppe 24 und dem ersten Ende 16 des Gehäuses 14. Die Kolbenanordnung kann sich parallel zu der Längsmittelachse der Kammer 22 relativ zu dem Gehäuse 14 innerhalb des ersten Kammerbereichs 26 und zwischen der ersten Baugruppe und dem ersten Ende 16 des Gehäuses 14 hin und her bewegen. Wie nachfolgend im einzelnen beschrieben ist die Kolbenbaugruppe 32 von herkömmlicher Ausbildung und Konstruktion.
Ein Ende 34 verringerten Durchmessers einer Stange 36 ist mit der Kolbenbaugruppe 32 auf eine herkömmliche Weise verbunden. Das andere Ende 38 der Stange 36 erstreckt sich aus dem ersten Ende 16 des Gehäuses 14 heraus, und die Längsachse der Stange ist mit der Längsachse des Gehäuses koaxial. Die Länge der Stange 36 ist so, daß das Ende 38 sich außerhalb des Gehäuses 14 befindet. Ein konventionelles Anschlußglied 42 ist an dem anderen Ende 38 der Stange 36 angebracht. Das Anschlußglied 42 ist zur Verbindung der Stange mit zum Beispiel einem herkömm­ lichen Kugeltyp-Anschlußglied (nicht dargestellt) ausgebildet, so daß die Stange 36 und die Kolbenbaugruppe 32 an einem rela­ tiv bewegbaren zu dämpfenden Bauteil (nicht dargestellt) ange­ bracht werden kann, wie beispielsweise an einer Auswurfklappe oder an ein relativ festes Bauteil (nicht dargestellt), wie an dem Auswurfkörper.
Eine konventionelle Stangendichtungsbaugruppe 44 ist innerhalb des ersten Endes 16 des Gehäuses 14 angeordnet und dient der Schließung derselben. Die Stange 36 erstreckt sich auf konven­ tionelle Weise gleitbar durch die zentrale Axialöffnung in der Baugruppe 44. Die Stangendichtungsbaugruppe 44 enthält einen Haltering 46 (welcher in das Gehäuse 14 eingepreßt ist), eine Buchse 48, einen Stangendichtungsring 52 und einen Teflonring 54, die sämtlich die Stange 36 umgeben. Ein O-Ring 56 ist in einer Ringnut der Außenumfangsfläche der Buchse 48 angeordnet und dient als eine Abdichtung zwischen der Buchse und der benachbarten Wand 28 des Gehäuses 14. Die Enden der Wand 28 des rohrförmigen Gehäuses 14, welche das erste Ende 16 bilden, sind einwärts gedrückt, um so die Befestigung der Stangendich­ tungsbaugruppe 44 innerhalb des Gehäuses 14 zu unterstützen.
Die bewegbare Kolbenbaugruppe 32 unterteilt den ersten Kammer­ bereich 26 in einen Druck-Kammerunterbereich 62, welcher zwi­ schen der ersten Baugruppe 24 und der Kolbenbaugruppe 32 gebildet ist, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich 64, welcher zwischen der Kolbenanordnung 32 und dem ersten Ende 16 des Gehäuses und insbesondere der Stangendichtungsbaugruppe 44 gebildet ist. Die Volumina der Unterbereiche 62 und 64 verän­ dern sich selbstverständlich bei Bewegung der Kolbenbaugruppe 32 relativ zu dem Gehäuse 14 innerhalb des ersten Kammerbe­ reichs 26.
Ein schwimmender Kolben 66 befindet sich innerhalb des Hohl­ raums 22 zwischen der ersten Baugruppe 24 und dem zweiten Ende 18 des Gehäuses 14 und kann sich innerhalb des Hohlraums 22 in einer Richtung parallel zu der Längsachse des Gehäuses 14 zwi­ schen der ersten Baugruppe 24 und dem Ende 18 bewegen. Ein zweiter Bereich 68 des Hohlraums 22 ist innerhalb des Gehäuses 14 zwischen dem schwimmenden Kolben 66 und der ersten Bau­ gruppe 24 gebildet. Ein dritter Bereich 72 ist in dem Hohlraum 22 zwischen dem schwimmenden Kolben 66 und dem zweiten Ende 18 gebildet.
Das zweite Ende 18 des Gehäuses 14 ist durch eine Endkappe 74 geschlossen und abgedichtet, die an dem zweiten Ende 18 befe­ stigt ist. Die Endkappe 74 besitzt ein Anschlußglied 76 für die Anbringung oder den Anschluß der Endkappe und damit des Gehäuses 14 an ein Bauteil (nicht dargestellt). Das Anschluß­ glied 76 ist zum Anschluß an ein relativ festes Bauteil ausge­ bildet, wenn das Anschlußglied 42 an ein relativ bewegliches zu dämpfendes Bauteil angeschlossen ist, oder umgekehrt.
Eine Flüssigkeit wie sie üblicherweise in Dämpfern dieses Typs verwendet wird, füllt den ersten und den zweiten Kammerbereich 26, 68. Ein Gas wie es üblicherweise in Gasfedern verwendet wird, füllt den dritten Kammerbereich 72. Das Gas kann unter Druck gesetzt sein, obwohl es auch Atmosphärendruck haben kann.
Eine konventionelle Schraubendruckfeder 78 ist innerhalb des dritten Kammerbereichs 72 des Gehäuses 17 zwischen der End­ kappe 74 und dem schwimmenden Kolben 66 angeordnet. Die Feder dient der Beaufschlagung des schwimmenden Kolbens hinweg von der Endkappe 74. Wie nachfolgend erläutert ist, sind der Gas­ druck in dem dritten Kammerbereich 72 und die Spannung der Schraubendruckfeder 78 ausreichend, so daß der verbesserte Dämpfer 12 wie nachfolgend beschrieben arbeitet.
An der Kolbenbaugruppe 32 sind ein Paar von strukturell iden­ tischen ringförmigen Lochplatten 82 und 84 auf dem Ende 34 verringerten Durchmessers der Stange 36 auf konventionelle Weise angebracht. Ein ringförmiger Abstandshalter 86 ist auch auf dem Ende 34 verringerten Durchmessers zwischen den Platten 42 und 84 angebracht und dient dazu, die Platten 82 und 84 in einem festen Abstand zu halten.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, besitzt jede der Platten 82 und 84 einen im wesentlichen tassenförmigen Querschnitt, wobei die distalen oder offenen Enden 88 und 92 der Platten 82 bzw. 84 zueinander gekehrt sind. Die Durchmesser der ringför­ migen Umfangsflächen der Platten 82 und 84 sind geringer als der Durchmesser der benachbarten Gehäusewand 28 in dem ersten Kammerbereich 26. Im Ergebnis kann Flüssigkeit leicht zwischen diesen Außenumfangsflächen der Platten und der rohrförmigen Gehäusewand 28 hindurchtreten.
Ein Paar von Ringscheiben 94 und 96 sind auf dem Abstandshal­ ter 86 angebracht und erstrecken sich radial zwischen dem Abstandshalter 86 und der rohrförmigen Gehäusewand 28. Die radial inneren Durchmesser der Scheiben 94 und 96 sind so, daß sie sich leicht hin und her (in einer Richtung parallel zu der Längsmittelachse der Stange 36) bewegen oder verschieben kön­ nen entlang und bezüglich des Abstandshalters 86, und damit auch bezüglich der Platten 82 und 84, wenn sich die Kolbenbau­ gruppe 32 bewegt. Die radialen Außendurchmesser der Scheiben 94 und 96 sind kleiner als der Durchmesser der Innenfläche der Gehäusewand 28, und dieses erleichtert die vorerwähnte Bewe­ gung der Scheiben.
Ein O-Ring 98 ist um den Abstandshalter 86 herum und zwischen den Scheiben 94 und 96 angeordnet. Der O-Ring 98, welcher sich zusammen mit der Kolbenbaugruppe 32 bewegt, dient der Abdich­ tung des Spalts zwischen der Gehäusewand 28 und einer der Scheiben 94 oder 96, wenn der O-Ring dieser einen Scheibe benachbart liegt.
Die distalen Enden 88 und 92 der Lochplatten 82 und 84 besit­ zen eine oder mehrere radial gerichtete Nuten (nicht darge­ stellt), die darin eingeformt sind, vorzugsweise durch Prä­ gung. Die Anzahl und Größe dieser Nuten legt die Geschwindig­ keit fest, mit welcher Flüssigkeit zwischen einer Scheibe 94 oder 96 und ihrem benachbarten distalen Ende 88 oder 92 strö­ men kann, wenn die Scheibe gegen das distale Ende 88 oder 92 gedrückt und daran gehalten wird während der Relativbewegung zwischen dem Gehäuse 14 und der Kolbenbaugruppe 32.
Um es zu wiederholen, über der Kolbenbaugruppe 32 ist ein Flüssigkeitsströmungsweg gebildet und daher zwischen dem Druck-Kammerunterbereich 62 und dem Ausfahr-Kammerunterbereich 64. Dieser Strömungsweg schließt ein die Abstände zwischen den Außenumfangsflächen der Platten 82 und 84 und der Gehäusewand 28, zwischen den distalen Enden 88 und 92 und den Scheiben 94 und 96 und zwischen den Innenumfangsflächen der Scheiben und dem Abstandshalter 86. Wenn eine Scheibe 94 oder 96 gegen das benachbarte distale Ende 88 oder 96 gedrückt wird, dienen die Nuten in diesem Ende als der am meisten eingeschränkte Teil des Flüssigkeitsströmungswegs. Wenn eine Scheibe von ihrem benachbarten distalen Ende beabstandet ist, ist dieser Teil des Flüssigkeitsströmungswegs (das ist der Teil zwischen der Scheibe und dem distalen Ende) viel größer. Durch Vorauswahl der Größe und der Anzahl von Nuten können die Flüssigkeits­ strömungsgeschwindigkeiten und damit die Dämpferausfahr- und -einfahrgeschwindigkeiten für verschiedene vorgesehene Dämp­ feranwendungen vorbestimmt werden.
Wenn die Relativbewegung zwischen dem rohrförmigen Gehäuse 14 und der Kolbenbaugruppe 32 auftritt, z. B. indem sich die Kol­ benbaugruppe relativ auf die erste Baugruppe 24 zubewegt, fließt in dem Unterbereich 62 Flüssigkeit über die Kolbenbau­ gruppe 32 zu dem Unterbereich 64. Hierbei strömt Flüssigkeit zwischen den Außenumfangsflächen der Lochplatte 82 und der Gehäusewand 28, zwischen dem distalen Ende 88 und der Scheibe 94, welche zu diesem Zeitpunkt beabstandet sind, und zwischen den radial innen gegenüberliegenden Flächen der Scheibe 94 und des Abstandshalters 86. Der Flüssigkeitsstrom setzt sich fort zwischen den radial innen gegenüberliegenden Flächen der Scheibe 96 und des Abstandshalters 86 und durch die Nuten in dem distalen Ende 92 der Lochplatte 84. Wegen der Relativbewe­ gung der Kolbenbaugruppe 32 wird die Scheibe 96 beaufschlagt und fest gegen das distale Ende 92 gedrückt. Da die Nuten in dem distalen Ende 92 die einzigen Verbindungen sind, durch welche die Flüssigkeit zwischen der Scheibe 96 und dem dista­ len Ende 92 passieren kann, legen die Größe und die Anzahl dieser Nuten tatsächlich die Flüssigkeitsströmungsgeschwindig­ keit über oder nach der Kolbenbaugruppe 32 fest. Wenn die Kol­ benbaugruppe 32 relativ bezüglich des rohrförmigen Gehäuses so bewegt wird, daß die Baugruppe 32 sich von der ersten Bau­ gruppe 24 entfernt, bestimmen die Nuten in dem distalen Ende 88 der Lochplatte 82 die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit über der Kolbenbaugruppe 32.
Die erste Baugruppe 24 besitzt eine ringförmige Strömungs­ scheibe 102, die innerhalb des Gehäuses 14 so angebracht ist, daß ihre Außenumfangsfläche der Gehäusewand 28 anliegt. Die Baugruppe 24 besitzt auch eine ringförmige Lochplatte 104, welche strukturell ähnlich ist den Lochplatten 82 und 84. Das distale Ende 106 der Platte 104 ist der Scheibe 102 zugekehrt (d. h. in Richtung des zweiten Endes 18 des Gehäuses 14). Die Platte 104 ist an einem Ende eines Nietbolzens 108 angebracht (d. h. das Ende, welches der Kolbenanordnung 32 zugekehrt ist). Der Nietbolzen 108 erstreckt sich durch die Mittelöffnung in der ringförmigen Strömungsscheibe 102, und seine Längsachse ist koaxial mit der Längsachse des Gehäuses 14. Der Nietbolzen 108 besitzt einen Kopfabschnitt 110 an seinem Ende, das dem zweiten Ende 18 des Gehäuses zugekehrt ist. Der Abschnitt 110 hat einen größeren Durchmesser als die Mittelöffnung in der ringförmigen Scheibe 102.
Die betreffenden radialen Abmessungen der Mittelöffnung der Scheibe 102 und die benachbarte radial gegenüberliegende Außenfläche des Nietbolzens 108 sind derart, daß der Nietbol­ zen sich hin und her bewegen oder verschieben kann (in einer Richtung im wesentlichen parallel zu der Längsmittelachse des Gehäuses 14) relativ zu der "festen" Scheibe 102, und daß Flüssigkeit dazwischenströmen kann. Ähnlich den distalen Enden 88 und 92 der Lochplatten 82 und 84 besitzt das distale Ende 106 der Platte 104 eine oder mehrere im allgemeinen radial gerichtete Nuten darin, vorzugsweise gebildet durch Prägung.
Flüssigkeit kann über die erste Baugruppe 24 strömen durch Fließen zwischen der Außenumfangsfläche der Lochplatte 104 und der rohrförmigen Gehäusewand 28, zwischen dem distalen Ende 106 und der Strömungsscheibe 102 und zwischen der radial ein­ wärts weisenden Fläche der Strömungsscheibe 102 und der radial auswärts weisenden Fläche des Nietbolzens 108. Der Nietbolzen 108 und die Lochplatte 104 sind aneinander befestigt, so daß sie sich gemeinsam bewegen, und die Strömungsscheibe 102 ist an dem rohrförmigen Gehäuse 14 festgelegt. Der Nietbolzen 108 und die Lochplatte 104 bewegen sich zwischen einer ersten Position, in welcher das distale Ende 106 der Platte 104 eng der benachbarten Seite der Scheibe 102 anliegt, und einer zweiten Position, in welcher das distale Ende 6 von der Scheibe 102 beabstandet ist. Wiederum dienen die Nuten in dem distalen Ende 106 als der alleinige Flüssigkeitsströmungsweg, wenn die Scheibe 102 und die Platte 104 sich in der ersten Position befinden.
Wenn daher die Kolbenbaugruppe 32 relativ zu dem Gehäuse so bewegt wird, daß die Baugruppe 32 und die Baugruppe 24 sich aufeinander zubewegen, wird die Flüssigkeitsströmungsgeschwin­ digkeit über der ersten Baugruppe 24 (d. h. von dem Druck-Kam­ merunterbereich 62 zu dem zweiten Kammerbereich 68) begrenzt durch die Größe und die Anzahl der Nuten in dem distalen Ende 106 der Platte 104. Wenn die Kolbenbaugruppe 32 sich relativ von der ersten Baugruppe hinwegbewegt, kann Flüssigkeit von dem zweiten Kammerbereich 68 in den Druck-Kammerunterbereich 62 fließen, und die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit ist nicht begrenzt durch die Größe und Anzahl der Nuten, weil die Strömungsscheibe 102 und die Lochplatte 104 voneinander beab­ standet sind.
Der schwimmende Kolben 66 besitzt einen O-Ring 112, der in einer Nute seiner Umfangsfläche angeordnet ist. Dieser O-Ring bildet eine Flüssigkeits/Gas-Dichtung zwischen dem schwimmen­ den Kolben 66 und der benachbarten rohrförmigen Gehäusewand 28, um so Leckage von Flüssigkeit aus dem zweiten Kammerbe­ reich 68 zu dem dritten Bereich 72 und Leckage von Gas aus dem dritten Kammerbereich 72 zu dem zweiten Kammerbereich 68 zu verhindern, wenn sich der Kolben 66 innerhalb der Kammer 22 bewegt.
Wenn Flüssigkeit strömt (d. h. veranlaßt durch Verschiebungs- Verdrängungsvolumen) aus dem Druck-Kammerunterbereich 62 in den zweiten Kammerbereich 68, tendiert der schwimmende Kolben 66 zur Bewegung in Richtung des zweiten Endes 18 gegen die Spannung der Feder 78 und des Gases in dem dritten Kammerbe­ reich 72. Wenn umgekehrt Flüssigkeit aus dem zweiten Kammerbe­ reich 68 in den Druck-Kammerunterbereich 62 strömt, bewegt sich der Kolben in Richtung der ersten Baugruppe 24 unter Einwirkung der Feder 78 und des Gases in dem Bereich 72. Als Ergebnis einer solchen Bewegung hält der schwimmende Kolben 66 Druck auf die Flüssigkeit in dem zweiten Kammerbereich 68 auf­ recht, und stellt damit sicher, daß stets ausreichend Flüssig­ keit in dem ersten Kammerbereich 26 vorhanden ist, so daß Kavitation nicht auftritt.
Wie vorstehend dargelegt ist es einer der Vorteile des verbes­ serten Dämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung, daß die in den distalen Enden 88, 92 und 106 der Lochplatten 82, 84 und 104 gebildeten Nuten die Strömungsgeschwindigkeit festlegen und damit die Dämpfungsgeschwindigkeit des Dämpfers 12 festle­ gen. Unterschiedliche Größen und Anzahl von Nuten können in jedem der distalen Enden verwendet werden. Durch Vorauswählen der Größen und der Anzahl der Nuten können die Dämpfungsge­ schwindigkeiten sowohl in der Stangenausfahrrichtung als auch in der Stangeneinfahrrichtung eng und sorgfältig kontrolliert und reguliert werden. Während in der bevorzugten Ausführungs­ form der Erfindung die Nuten in den distalen Enden der Loch­ platten zur Steuerung oder Regulierung der Dämpfungsgeschwin­ digkeiten verwendet werden, ist es jedoch für Fachleute klar, daß andere Ventile oder Lochanordnungen verwendet werden kön­ nen, um dieselbe Funktion und Absicht zu erzielen.

Claims (10)

1. Orientierungsunempfindlicher, kavitationsfreier, diffe­ rentieller, in zwei Richtungen wirksamer Dämpfer, umfassend:
ein Gehäuse (14), das eine geschlossene Kammer (22) bil­ det, welche ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (18) be­ sitzt;
eine erste Baugruppe (24), die in der Kammer (22) zwi­ schen dem ersten und dem zweiten Ende (16, 18) der Kammer (22) angeordnet ist, wobei ein erster Kammerbereich (26) in der Kammer (22) zwischen dem ersten Ende (16) der Kammer (22) und der ersten Baugruppe (24) gebildet ist;
eine Kolbenbaugruppe (32), die in dem ersten Kammerbe­ reich (26) angeordnet ist und die in und relativ zu der Kammer (22) beweglich ist, wobei die Kolbenbaugruppe (32) den ersten Kammerbereich (26) in einen Druck-Kammerunterbereich (62), welcher zwischen der Kolbenbaugruppe (32) und der ersten Bau­ gruppe (24) liegt, und einen Ausfahr-Kammerunterbereich (64), welcher zwischen der Kolbenbaugruppe (32) und dem ersten Ende (16) der Kammer (22) liegt, unterteilt;
eine Stange (36), die ein erstes Ende (34) und ein zwei­ tes Ende (38) aufweist, wobei das erste Ende (34) der Stange (36) mit der Kolbenbaugruppe (32) verbunden ist, und wobei sich die Stange (36) aus der Kammer (22) durch eine abgedich­ tete Öffnung in dem ersten Ende (16) der Kammer (22) herauser­ streckt, so daß sich das zweite Ende (38) der Stange (36) außerhalb der Kammer (22) befindet;
einen schwimmenden Kolben (66), der in der Kammer (22) zwischen der ersten Baugruppe (24) und dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) angeordnet und in und relativ zu der Kammer (22) beweglich ist, wobei ein zweiter Kammerbereich (68) in der Kammer (22) zwischen dem schwimmenden Kolben (66) und der ersten Baugruppe (24) gebildet ist, wobei ein dritter Kammer­ bereich (72) in der Kammer (22) zwischen dem schwimmenden Kol­ ben (66) und dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) gebildet ist, wobei der erste und der zweite Kammerbereich (26, 68) mit Flüssigkeit gefüllt sind, und wobei der dritte Kammerbereich (72) mit Gas gefüllt ist;
die Kolbenbaugruppe (32) besitzt erste Mittel zur Ermög­ lichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64), wenn die erste Bau­ gruppe (24) und die Kolbenbaugruppe (32) sich relativ aufein­ ander zubewegen, und zweite Mittel zur Ermöglichung der Strö­ mung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsge­ schwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64) zu dem Druck-Kammerunterbereich, wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ voneinander wegbewegen;
die erste Baugruppe (24) besitzt dritte Mittel zur Ermög­ lichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem zweiten Kammerbereich (68), wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ aufeinander zu­ bewegen, und vierte Mittel zur Ermöglichung der Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbereich (68) zu dem Druck-Kammerunterbe­ reich (62), wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Bau­ gruppe (24) sich relativ voneinander wegbewegen; und
eine Feder (78), welche den schwimmenden Kolben (66) von dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) wegdrückt.
2. Dämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den schwimmenden Kolben (66) wegdrückende Feder (78) in dem dritten Kammerbereich (72) angeordnet ist.
3. Dämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit der ersten strömungsermögli­ chenden Mittel, die Strömungsgeschwindigkeit der zweiten strö­ mungsermöglichenden Mittel, die Strömungsgeschwindigkeit der dritten strömungsermöglichenden Mittel und die Strömungsge­ schwindigkeit der strömungsermöglichenden Mittel vorbestimmbar sind, so daß die von dem Dämpfer bereitgestellten Dämpfungsge­ schwindigkeiten unabhängig einstellbar sind.
4. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die ersten, die zweiten und die dritten strö­ mungsermöglichenden Mittel Bohrungen sind.
5. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kammer (22) langgestreckt ist und eine Längsmittelachse besitzt, die sich von dem ersten Ende (16) der Kammer (22) zu dem zweiten Ende (18) der Kammer (22) erstreckt, wobei die Längsmittelachse der Stange (36) mit der Längsmittelachse der Kammer (22) koaxial ist, und wobei die Kolbenbaugruppe (32) und der schwimmende Kolben (66) sich relativ zu der Kammer (22) in einer Richtung parallel zu den Längsmittelachsen der Stange (36) und der Kammer (22) bewegen.
6. Dämpfer nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Gehäuse (14) ein Rohr ist.
7. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der schwimmende Kolben (66) Mittel einschließt zum Abdichten gegen Leckage der Flüssigkeit aus dem zweiten Kammerbereich (68) zu dem dritten Kammerbereich (72) und zum Abdichten gegen Leckage des Gases aus dem dritten Kammerbe­ reich (72) zu dem zweiten Kammerbereich (68).
8. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein erstes Ventil der Kolbenbaugruppe (32) die Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsge­ schwindigkeit aus dem Ausfahr-Kammerunterbereich (64) zu dem Druck-Kammerunterbereich (62) erlaubt, wenn der Kolben und die erste Baugruppe (24) relativ voneinander wegbewegt werden, und wobei ein zweites Ventil der Kolbenbaugruppe (32) die Strömung der Flüssigkeit bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindig­ keit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem Ausfahr-Kam­ merunterbereich (64) erlaubt, wenn die Kolbenbaugruppe (32) und die erste Baugruppe (24) sich relativ aufeinander zubewe­ gen.
9. Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die von den dritten Strömungsermöglichungsmit­ teln der ersten Baugruppe (24) erlaubte Strömungsgeschwindig­ keit aus dem Druck-Kammerunterbereich (62) zu dem zweiten Kam­ merbereich (68) geringer ist als die von den vierten Strö­ mungsermöglichungsmitteln der ersten Baugruppe (24) erlaubte Strömungsgeschwindigkeit aus dem zweiten Kammerbereich (68) zu dem Druck-Kammerunterbereich (62).
10. Dämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit der ersten strömungsermöglichenden Mittel der Kolbenbaugruppe (32), die Strömungsgeschwindigkeit der zweiten strömungsermöglichenden Mittel der Kolbenbaugruppe (32), die Strömungsgeschwindigkeit der dritten strömungsermög­ lichenden Mittel der ersten Baugruppe (24) und die Strömungs­ geschwindigkeit der vierten strömungsermöglichenden Mittel der ersten Baugruppe (24) vorbestimmbar sind, so daß die von dem Dämpfer bereitgestellten Dämpfungsgeschwindigkeiten unabhängig einstellbar sind.
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