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DE2404111C3 - Hydraulischer Einrohrstoßdämpfer - Google Patents

Hydraulischer Einrohrstoßdämpfer

Info

Publication number
DE2404111C3
DE2404111C3 DE2404111A DE2404111A DE2404111C3 DE 2404111 C3 DE2404111 C3 DE 2404111C3 DE 2404111 A DE2404111 A DE 2404111A DE 2404111 A DE2404111 A DE 2404111A DE 2404111 C3 DE2404111 C3 DE 2404111C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
tube
shock absorber
seal support
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2404111A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2404111B2 (de
DE2404111A1 (de
Inventor
Lawrence George Birmingham West Midlands Nicholls (Ver. Koenigreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Girling Ltd
Original Assignee
Girling Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Girling Ltd filed Critical Girling Ltd
Publication of DE2404111A1 publication Critical patent/DE2404111A1/de
Publication of DE2404111B2 publication Critical patent/DE2404111B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2404111C3 publication Critical patent/DE2404111C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/36Special sealings, including sealings or guides for piston-rods
    • F16F9/362Combination of sealing and guide arrangements for piston rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Einrohrstoßdämpfer der im Oberbegriff des Hauptanspruchs beschriebenen Art.
Bei einem bekannten Stoßdämpfer dieser Art (GB-PS 12 03 435) ist die Dichtungsabstützung axial außerhalb von der Führung für die Kolbenstange im Rohr angeordnet. Mit anderen Worten ist die Führung zwischen der Dichtungsabstützung und dem Kolben angeordnet. Diese Anordnung hat zwei Nachteile:
Bei Stoßdämpfern muß auch bei voll ausgeschobener Kolbenstange noch ein gewisser Abstand zwischen den beiden Abstützstellen für die Kolbenstange im Rohr, nämlich dem Kolben und der Führung bestehen, damit die Kolbenstange in ausgeschobenem Zustand nicht im Rohr verkanten kann. Bei dem bekannten Stoßdämpfer kann der Kolben also nicht ganz an die Führung heranfahren, sondern nur bis an einen an der Kolbenstange vorgesehenen Anschlag. Dies führt zu einer Länge des Rohres, die für einen gegebenen Hub größer als notwendig ist.
Durch die Anordnung der Führung axial innerhalb der Dichtung ist das Spiel zwischen Führung und Kolbenstange, über welches öl transportiert werden kann, bei dem bekannten Stoßdämpfer deshalb begrenzt, weil dieses Spiel der Führungsaufgabe entsprechend eng sein muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen hydraulischen Einrohr-Stoßdämpfer derart zu gestalten, daß die Dichtung vor einem Austrocknen und Rissigwerden geschützt wird, wobei gleichzeitig eine so kurz wie möglich bauende Konstruktion angestrebt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Dichtungsabstützung axial innerhalb von der Führung im Rohr angeordnet ist.
Bei dem Stoßdämpfer nach der Erfindung kann das Rohr kürzestmöglich und kürzer als bei der bekannten Anordnung deshalb gestaltet werden, weil sich der Mindestführungsabstand mit der Anordnung der Fühlung am äußersten Ende des Rohres von diesem Ende aus bemessen läßt. Ferner kann das Spiel der Dichtungsabstützung so groß bemessen werden, wie es für die ölförderung günstig ist, weil die Dichtungsabstützung keine Führungsaufgabe für die Kolbenstange
ίο hat.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsabstützung aus einem nachgiebigen Material, wie Kunststoff, besteht und einen Anschlag für den maximal aus dem Stoßdämpfer ausgeschobenen Kolben bildet
Im Betrieb eines Stoßdämpfers der im Oberbegriff des Hauptanspruchs beschriebenen Art kann nämlich vorkommen, daß beispielsweise nach längerem Stillstand Gas und öl sich vollkommen voneinander entmischen. Dann kann der Kolben beim erstmaligen vollkommenen Ausfahren die Trennstelle zwischen Gas und Öl durchfahren, so daß er zum Hubende hin nur noch durch Gas abgestützt wird. Diese Abstützung ist bei weitem nicht so wirksam wie eine Abstützung gegen ein Öl-Gas-Gemisch. Es ist deshalb wichtig, einen den Stoßdämpfer und insbesondere den Kolben nicht zu stark beanspruchenden Anschlag zu haben, der auf diese einfache Weise von der Dichtungsabstützung gemäß dem Hauptanspruch gebildet wird. Die Führung könnte nicht als ein derartiger Anschlag verwendet werden, weil mindestens die Führungsbüchse aus einem Metall und damit aus einem unnachgiebigem Material bestehen muß.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Einrohr-Stoßdämpfers mit den Merkmalen des Anspruchs 3 ist erreicht, daß die Dichtung auch auf ihrer inneren Stirnfläche stets axial unterstützt ist. Dies verhindert ein wegen der geringen Innendrucke mögliches Wandern der Dichtung axial nach innen und schließt aus, daß die Dichtungsabstützung bei einem vollen Ausfahren der Kolbenstange die Dichtung stoßbelastet. Ein auf die Dichtungsabstützung übertragener Stoß wird nämlich aufgrund ihrer nachgiebigen Ausbildung von der Dichtungsabstützung abgedämpft. Ferner wird mit der Weiterbildung nach Anspruch 3 erreicht, daß in die Ausnehmung gefördertes öl nicht so leicht zurückfließen kann, weil die radialen Nuten nur sehr flach zu sein brauchen, während die Ausnehmung wesentlich tiefer sein kann. Hierdurch wird die Funktion des Feuchthaltens der Dichtung besser als bisher erfüllt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht eines Teiles des oberen Endes eines Stoß- bzw. Schwingungsdämpfers und
Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Schnittansicht einer abgewandelten Ausbildungsform.
Fig. 1 zeigt ein Rohr 1 eines Stoß- bzw. Schwingungsdämpfers, das normalerweise aus gezogenem Stahlrohr hergestellt ist. Eine "Kolbenstange 3 trägt einen Kolben 2 und ist durch eine Führung 4 hindurch verschiebbar, die in beliebiger Weise beispielsweise mit einer Laschen- oder Quetschverbindung 5 festgemacht ist. An der Innenseite der Führung befindet sich eine Dichtung 6, die in das Rohr eng eingepaßt ist und von der die Kolbenstange durchsetzt ist. An der Innenseite der Dichtung 6 befindet sich eine Dichtungsabstützung 7, aus einem bis zu einem gewissen Grade kompressib-
len und elastischen Kunststoff durch Pressen oder Spritzen hergestellt ist Die Dichtungsabstützung 7 ist in das Rohr eng eingepaßt und darin in einer Ringnut 8 gehalten, die in die Rohrwand eingearbeitet ist und in die ein Teil des Außenumfanges der Dichtungsabstützung 7 eindringen kann. Die, die Kolbenstange aufnehmende Bohrung in der Dichtungsabstützung 7 ist im Durchmesser etwas größer als din Kolbenstange. An der Oberseite der Abstützung befindet ^ich eir, aufragender Mittenansatz S, der an der Unterseite der Dichtung 6 anliegt und von einer einen Ölvorratsbehälter bildenden ringförmigen Ausnehmung IC umschlossen ist. In der Oberseite des Mittenansatzes 9 sind radial verlaufende Nuten 11 ausgebildet, die an der Oberfläche der Kolbenstange durch die Dichtungsabstützung hindurch nach oben gefährdetes öl radial nach außen in die Ausnehmung 10 strömen lassen.
Um die Gesamtlänge des Stoß- bzw. Schwingungsdämpfers so klein wie möglich zu halten, kann der Kolben bei voll ausgefahrenem Dämpfer an der Dichtungsabstützung 7 zur Anlage kommen. Die sich aus dieser Anlage ergebende Belastung wird über die Dichtungsabstützung 7 und die Dichtung 6 auf die Führung 4 übertragen.
Da die Dichtungsabstützung 7 aus Kunststoff hergestellt ist, erzeugt sie ein Geringsmaß an Geräusch, sollte der Kolben bei maximalem Hub des Schwingungsdämpers an ihr schlagartig auftreffen.
Die in Fig.2 dargestellte Schmiereinrichtung ist im wesentlichen gleich mit der in F i g. 1 gezeigten ausgebildet, jedoch ist bei diesem Beispiel die Dichtungsabstützung Ta aus Metall hergestellt und im Rohr mit einer Laschen- oder Quetschverbindung !2 festgemacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 Patentansprüche:
1. Hydraulischer Einrohrstoßdämpfer, bei dem das Rohr eine Füllung aus miteinander in Kontakt stehendem Gas und Öl enthält und ein mit Ventilen versehener, im Rohr arbeitender Kolben von einer Kolbenstange getragen ist, die am oberen Ende des unten verschlossenen Rohres durch eine Dichtungsund Führungsanordnung hindurch verschiebbar ist, welche eine Führung für die Kolbenstange und axial im Abstand davon eine Dichtungsabstützung sowie axial zwischen diesen Teilen eine Dichtung und ein ölreservoiraufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsabstützung (7) axial innerhalb von der Führung (4) im Rohr (1) angeordnet ist.
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsabstützung (7) aus einem nachgiebigen Material besteht und einen Anschlag für den Kolben (2) bildet.
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (6) mit ihren Stirnflächen an einander zugewandten Stirnseiten der Dichtungsabstützung (7) und der Führung (4) anliegt und daß die Dichtungsabstützung (7) an der betreffenden Stirnseite eine das ölreservoir bildende ringförmige Ausnehmung (10) sowie in der die Dichtung (6) abstützenden Fläche radial von der Ausnehmung (iO) nach innen bis zur Kolbenstange (3) durchgehende Nuten (11) hat.
DE2404111A 1973-01-30 1974-01-29 Hydraulischer Einrohrstoßdämpfer Expired DE2404111C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB466373A GB1450571A (en) 1973-01-30 1973-01-30 Hydraulic dampers

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2404111A1 DE2404111A1 (de) 1974-08-08
DE2404111B2 DE2404111B2 (de) 1979-09-20
DE2404111C3 true DE2404111C3 (de) 1980-06-04

Family

ID=9781441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2404111A Expired DE2404111C3 (de) 1973-01-30 1974-01-29 Hydraulischer Einrohrstoßdämpfer

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3910387A (de)
JP (1) JPS49105075A (de)
DE (1) DE2404111C3 (de)
FR (1) FR2215558B1 (de)
GB (1) GB1450571A (de)

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Also Published As

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GB1450571A (en) 1976-09-22
FR2215558B1 (de) 1980-03-28
JPS49105075A (de) 1974-10-04
DE2404111B2 (de) 1979-09-20
US3910387A (en) 1975-10-07
FR2215558A1 (de) 1974-08-23
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Legal Events

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