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DE29816640U1 - Vorrichtung zur planebenen Herstellung einer Mörtellage - Google Patents

Vorrichtung zur planebenen Herstellung einer Mörtellage

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Publication number
DE29816640U1
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DE
Germany
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foot
connecting rail
feet
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support
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Expired - Lifetime
Application number
DE29816640U
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English (en)
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Adolf Zeller & Co Poroton GmbH
Original Assignee
Adolf Zeller & Co Poroton GmbH
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Publication date
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Publication of DE29816640U1 publication Critical patent/DE29816640U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

17. September 1998
Adolf Zeller GmbH & Co. ZPZ-OOl POROTON-Ziegelwerke KG Boe/ste/hil
63755 Alzenau
Vorrichtung zur planebenen Herstellung einer Mörtellage
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur planebenen Herstellung einer Mörtellage nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Bei der Herstellung von Gebäuden unter Verwendung von Ziegeln, werden die Ziegel von unten nach oben aufgemauert, wobei die einzelnen Ziegel durch aushärtbaren Mörtel miteinander verbunden werden. Die untersten Ziegel einer Mauer werden auf eine erste Lagerfuge aus Mörtel aufgesetzt, die die untersten Ziegel mit dem Untergrund, beispielsweise einer Bodenplatte, einer Decke oder einem sonstigen Fundament, verbindet und Unebenheiten dieses Fundaments ausgleicht. Insbesondere bei der Verwendung von Planziegeln mit Dünnbettmörtel ist diese planebene Lagerfuge unter den untersten Ziegeln zwingend erforderlich.
Zur Herstellung dieser untersten Mörtellage wird der Mörtel in einer entsprechenden Menge und Verteilung auf den Untergrund aufgebracht und mit einer Richtlatte von Hand parallel zum Untergrund abgezogen. Um eine entsprechende Maßhaltigkeit zu erreichen, können Richtschnüre eingesetzt werden.
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Nachteilig an dieser Art der Herstellung einer Mörtellage ist es, daß die Maßhaltigkeit der Mörtellage innerhalb großer Toleranzen schwankt und die Herstellung einer exakt planparallelen Mörtellage zeitaufwendig und teuer ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrichtung zu liefern, mit deren Hilfe eine Mörtellage schnell und mit einer ausreichenden Maßhaltigkeit herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach der Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche
Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung zwei Auflager auf, die beabstandet auf dem Untergrund anordenbar sind. Jedes der Auflager stützt sich über zumindest zwei Füße auf dem Untergrund ab und zwischen den Füßen verläuft eine ebene Verbindungsschiene, auf der die Richtlatte horizontal verschiebbar zur Anlage bringbar ist. Bei der Herstellung einer Mörtellage werden die beiden Auflager an den seitlichen Enden des abzuziehenden Bereichs der Mörtellage aufgestellt. Sobald der Mörtel grob auf dem Untergrund verteilt ist, wird die Richtlatte auf die beiden Verbindungsschienen der beiden Auflager aufgelegt und der Mörtel durch verschieben der Richtlatte auf den Verbindungsschienen parallel zum Untergrund abgezogen. Die Dicke der Mörtellage wird vom vertikalen Abstand zwischen der Unterseite der Füße und der Oberseite der Verbindungsschienen bestimmt.
Sind die Füße mit den Verbindungsschienen starr miteinander verbunden, können mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nur Mörtellagen einer Dicke hergestellt werden. Außerdem ist der Ausgleich von Unebenheiten nur eingeschränkt möglich. Besonders vorteilhaft ist es deshalb, wenn die
Enden der Verbindungsschienen höhenverstellbar an den Füßen der Auflager befestigbar sind. Durch die Höhenverstellung kann der vertikale Abstand zwischen der Unterseite der Füße und der Oberseite der Verbindungsschienen verstellt werden, so daß die Dicke der abgezogenen Mörtellage variierbar ist.
Grundsätzlich sind verschiedenste konstruktive Möglichkeiten denkbar, die Höhenverstellung der Verbindungschienen an der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu realisieren. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zumindest ein Ende einer Verbindungsschiene in einer Linearführung des Fußes verschiebbar gelagert und mittels einer Stellspindel höhenverstellbar. Die Linearführung sorgt für eine exakte Ausrichtung der Verbindungsschiene relativ zum Fuß und mittels der Stellspindel kann der Abstand zwischen der Unterseite des Fußes und der Oberseite der Verbindungsschiene stufenlos eingestellt werden.
Eine weitere Möglichkeit, die Verbindungsschiene höhenverstellbar an einem Fuß zu lagern, ist es, wenn der Fuß in einer Schwenkachse gelenkig an der Verbindungsschiene angelenkt ist und der Winkel zwischen Fuß und Verbindungsschiene mittels einer Stellspindel, die an einem der beiden Bauteile befestigt ist und sich an dem gegenüberliegenden Bauteil abstützt, einstellbar ist.
Die Gestaltung der Füße der Auflager ist erfindungsgemäß beliebig. Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein Fuß eines Auflagers als höhenverstellbares Punktlager und ein Fuß als höhenverstellbares linienförmiges Lager mit zwei Auflagerpunkten ausgebildet ist. Im Ergebnis wird durch das punktförmige und das linienförmige Lager eine Standebene definiert, so daß ein sicherer Stand des Auflagers auch auf einem unebenen Untergrund gewährleistet ist.
Um ein ungewolltes Verrücken eines Auflagers nach dem Aufsetzen auf dem Untergrund ausschließen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die
Kontaktfläche des Fußes, die auf dem Untergrund zur Anlage kommt, keilförmig oder spitz ausgebildet ist. Die Spitze des Fußes greift in die Oberfläche des Untergrundes ein und verhindert eine horizontale Verschiebebewegung.
Bei der Herstellung einer Mörtellage sind Maßtoleranzen nicht nur bezüglich der Dicke der Mörtellage, sondern auch bezüglich der Breite der Mörtellage einzuhalten. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn zumindest an einem Fuß eines Auflagers ein vertikal verstellbares Anschlagelement befestigbar ist, an dem die Richtlatte zur Anlage bringbar ist. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß das Anschlagelement auf die gewünschte Breite der Mörtellage einstellbar ist und durch die Anlage der Richtlatte an dem Anschlagelement die Breite der Mörtellage definiert wird.
Die Einstellung der verschiedenen Einstellmöglichkeiten an den Auflagern kann selbstverständlich unter Zuhilfenahme von Meßmitteln, beispielsweise einem Zollstock, erfolgen. Um eine schnelle und maßgenaue Einstellung der Auflager zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn an der Höhenverstellung der Füße und/oder am Anschlagelement Maßskallierungselemente angebracht sind Mit Hilfe dieser Maßskallierungselemente, auf denen insbesondere die eingestellte Dicke und Breite der herzustellenden Mörtellage angetragen ist, kann die Einstellung der Auflager schnell und ohne weitere Hilfsmittel vorgenommen werden.
Besonders wichtig bei der Herstellung einer Mörtellage ist es, daß deren Oberfläche planparallel zum Untergrund verläuft. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind deshalb auf der Verbindungsschiene eine Wasserwaage lösbar oder unlösbar anordenbar. Mit Hilfe der Anzeige der Wasserwaage kann die Höhenverstellung der Füße eines Auflagers so lange verstellt werden, bis die Verbindungsschiene im richtigen Abstand zum Untergrund horizontal verläuft. Ob die Wasserwaage fest mit der Verbindungsschiene verbunden wird, beispielsweise durch Befestigung
einer Libelle an der Verbindungsschiene, oder nur im Bedarfsfall auf die Verbindungsschiene aufgelegt wird, ist erfindungsgemäß gleichgültig.
Die Füße der Auflager können vorzugsweise aus Stahl hergestellt werden, da Stahl eine hohe Verschleißfestigkeit aufweist.
Nachfolgend wird die Vorrichtung anhand lediglich eine bevorzugte Ausführungsform darstellender Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Ansicht von oben;
Fig. 2 ein Auflager der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in seitlicher Ansicht;
Fig. 3 das Auflager gemäß Fig. 2 in Ansicht von oben.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit zwei Auflagern 1 und 2, die auf einer gebrochen dargestellten Bodenplatte 3 angeordnet sind. Die beiden Auflager 1 und 2 sind baugleich ausgebildet, weshalb die nachfolgende Beschreibung des Auflagers 1 unmittelbar auf das Auflager 2 übertragbar ist.
Das Auflager 1 weist einen als Punktlager wirkenden Fuß 4 und einen als linienförmiges Lager ausgebildeten Fuß 5 auf. Zwischen den Füßen 4 und 5 verläuft eine Verbindungsschiene 6, auf deren Oberseite eine Richtlatte 7 horizontal verschiebbar zur Anlage kommt.
Bei der Herstellung einer Mörtellage wird der Mörtel im Bereich 8 zwischen den beiden Auflagern 1 und 2 auf den Untergrund 3 aufgebracht und mittels der Richtlatte 7 von oben abgezogen. Dazu muß die Richtlatte 7 lediglich auf die Verbindungsschienen 6 der beiden Auflager 1 und 2 angedrückt und durch eine Horizontalbewegung verschoben werden. Bei längeren Mörtellagen wird dieser Vorgang mehrfach hintereinander wiederholt, wobei die Auflager 1 und 2 jeweils versetzt werden. Die Breite des Abschnittes, der in einem Arbeitsgang abziehbar ist, ist ledig-
lieh durch die Länge der Richtlatte und deren Handhabbarkeit begrenzt An dem Fuß 5 ist ein horizontal verschiebbares Anschlagelement 9 vorgesehen, durch das die Breite der abzuziehenden Mörtellage definierbar ist. Die Einstellung des Anschlagelements 9 kann mittels einer Feststellschraube 10 festgelegt werden.
Fig. 2 zeigt das Auflager 1 in seitlicher Ansicht. Man erkennt die Füße und 5, die Verbindungsschiene 6 und die Richtlatte 7. Die Verbindungsschiene 6 ist durch die Linearführung 11 mit dem Fuß 4 vertikal verschiebbar verbunden Durch Verdrehen einer Steilspindel 12 kann der vertikale Abstand zwischen der Unterseite des Fußes 4 und der Oberseite der Verbindungsschiene 6 eingestellt werden.
Der Fuß 5 ist mit einer Schwenkachse 13 gelenkig an der Verbindungsschiene 6 angelenkt, wobei der Winkel zwischen dem Fuß 5 und der Verbindungschiene 6 durch Verdrehen einer Stellspindel 14 einstellbar ist. An den beiden Enden des Fußes 5 sind zwei Auflagerpunkte 5a und 5b angeordnet. Mit der Änderung des Winkels zwischen dem Fuß 5 und der Verbindungsschiene 6 geht eine Anhebung des einen Endes der Verbindungsschiene 6 einher, so daß auf diese Weise eine Höhenverstellbarkeit der Verbindungsschiene 6 ermöglicht wird Die Kontaktfläche 16 des Fußes 5 an den Auflagerpunkten 5a und 5b sind keilförmig ausgebildet, um ein ungewolltes Verschieben des Auflagers auszuschließen
Auf der Oberseite der Verbindungsschiene 6 kann zur planparallelen Ausrichtung der Verbindungsschiene 6 eine Wasserwaage 15 zur Anlage gebracht werden
Fig. 3 zeigt das Auflager 1 mit seinen verschiedenen Bauteilen in Ansicht von oben.

Claims (1)

17. September 1998
Adolf Zeller GmbH & Co. ZPZ-OOl
POROTON-Ziegelwerke KG Boe/ste
63755 Alzenau
Schutzansprüche
1. Vorrichtung zur planebenen Herstellung einer Mörtellage, wobei die Mörtellage auf einen Untergrund aufgebracht und mit einer Richtlatte von oben parallel zum Untergrund abziehbar ist,
gekennzeichnet durch
zwei Auflager (1, 2), die beabstandet auf dem Untergrund (3) anordenbar sind, wobei jedes Auflager (1, 2) zumindest zwei Füße (4, 5) aufweist, die auf dem Untergrund (3) zur Anlag bringbar sind, und zwischen den Füßen (4, 5) eine ebene Verbindungsschiene (6) verläuft, auf der die Richtlatte (7) horizontal verschiebbar zur Anlage bringbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Verbindungsschiene (6) höhenverstellbar an den Füßen (4, 5) eines Auflagers (1, 2) befestigbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Ende einer Verbindungsschiene (6) in einer Linearführung (11) des Fußes verschiebbar gelagert ist und mittels einer Stellspindel (12) höhenverstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Fuß (5) mit einer Schwenkachse (13) gelenkig an der Verbindungsschiene (6) angelenkt ist und der Winkel zwischen Fuß (5) und Verbindungsschiene (6) mittels einer Stellspindel (14) einstellbar ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Fuß (4) als höhenverstellbares Punktlager und ein Fuß (5) als höhenverstellbares linienförmiges Lager mit zwei Auflagerpunkten (5a, 5b) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfläche (16) zumindest eines Fußes (5), die auf dem Untergrund (3) zur Anlage bringbar ist, keilförmig oder spitz ausgebildet ist
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an zumindest einem Fuß (5) eines Auflagers (1, 2) ein vertikal verstellbares Anschlagelement (9) befestigbar ist, an dem die Richtlatte (7) zur Anlage bringbar ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Höhenverstellung der Füße und/oder am Anschlagelement Maßskallierungselemente angebracht sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Verbindungsschiene (6) eine Wasserwaage (15) lösbar oder unlösbar anordenbar ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (4, 5) aus Stahl hergestellt sind.
DE29816640U 1998-09-17 1998-09-17 Vorrichtung zur planebenen Herstellung einer Mörtellage Expired - Lifetime DE29816640U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005010298A1 (en) * 2003-07-23 2005-02-03 Preston Holdings Pty Ltd Machine for bricklaying
CN103924773A (zh) * 2014-03-21 2014-07-16 成都科创佳思科技有限公司 墙体粉刷滚装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2005010298A1 (en) * 2003-07-23 2005-02-03 Preston Holdings Pty Ltd Machine for bricklaying
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