DE29815701U1 - Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen HohlkörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper
gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Sicherheitsvorrichtungen für mit Gasdruck beaufschlagbare
elastische Hohlkörper, wie z.B. Reifen oder Schlauchboote, sind zumeist als Mehrkammersysteme ausgebildet.
Ein Beispiel für einen mit einer Sicherheitsvorrichtung versehenen elastischen Hohlkörper beschreibt die Patentanmeldung
DE 28 48 150 Al. Hierin wird eine Vorrichtung zum Schutz eines Fahrzeugluftreifens gegen Luftverlust
offenbart, die aus einem Hauptschlauch und aus mehreren mit dem Hauptschlauch verbundenen flexiblen und
dehnbaren Sekundärschlauchzellen besteht, die kranzförmig radial um den Hauptschlauch angeordnet und mit diesem
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über Sekundärventile verbunden sind, wobei die Sekundärventile in Abhängigkeit von Druckdifferenzen zwischen
Hauptschlauch und Sekundärschlauchzellen arbeiten. Bei dieser Anordnung ist nachteilig, dass eine Vielzahl von
Sekundärventilen erforderlich ist, die einen hohen Fertigungsaufwand mit sich bringen und potentielle Fehlerquellen
des Sicherheitssystems sind.
Andere Lösungen sehen bei einem Fahrzeugrad die Anordnung von Notlaufringen auf dem Felgenbett vor. Abhängig von
dem Material, dem Volumen und der Anordnung des Notlaufrings wird das Massenträgheitsmoment eines Fahrzeugrads
erhöht und somit negativ beeinflusst. Sowohl beim Beschleunigen als auch beim Abbremsen des Fahrzeugs bzw.
des Fahrzeugrads ist ein erhöhter Energieaufwand notwendig, wodurch der Kraftstoffverbrauch steigt. Keine der
bekannten Anordnungen stellt eine befriedigende Lösung
dar.
Der Erfindung liegt ausgehend von diesem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsvorrichtung für
einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und bei einem
plötzlichen Druckabfall hohe Sicherheit bietet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten
Merkmalen.
Der Grundgedanke der Erfindung ist es, trichterartig konfigurierte
Luftsäcke in gleichsinniger Orientierung in sich geschlossen, z.B. kranzförmig anzuordnen und diese
luftleitend untereinander zu verbinden, indem der verjüngende Halsabschnitt eines Luftsacks eine Aufnahme des jeweils
benachbarten Luftsacks mediendicht durchsetzt. Die derart ineinander greifenden Luftsäcke umschließen einen
druckbeaufschlagbaren Innenraum und bilden so den Sicherheitsschlauch.
Der Sicherheitsschlauch ist geeignet, einen herkömmlichen Schlauch, wie z.B. bei Diagonalreifen,
zu ersetzen. Natürlich ist auch der Einsatz bei schlauchlosen Stahlgürtelreifen möglich.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 werden defekte Luftsäcke selbsttätig gegenüber den intakten Bereichen des
Sicherheitsschlauchs abgegrenzt.
Fällt der Druck in einem der Luftsäcke ab, so fällt dieser in sich zusammen, während sich gleichzeitig die benachbarten
Luftsäcke ausdehnen und den Raum des defekten Luftsacks einnehmen. Die aus einem flexiblen Material bestehenden
Luftsäcke sind dehnbar und passen sich in ihrer Ausdehnung an die durch die herrschenden Druckverhältnisse
bestimmte Geometrie des elastischen Hohlkörpers an. Dabei dehnt sich derjenige Luftsack, in dessen Aufnahme
der Halsabschnitt des defekten Luftsacks mündet, so aus, dass seine Aufnahme den Halsabschnitt des defekten Luftsacks
zuschnürt und ein Entweichen der Luft durch den Halsabschnitt verhindert. Die Länge der Halsabschnitte
kann dabei so bemessen sein, dass ihre Endabschnitte jeweils noch die Aufnahme des übernächsten Luftsacks durchsetzen.
Diese Anordnung gewährleistet, dass bei einem Druckabfall nicht nur der Halsabschnitt des defekten
Luftsacks zugeschnürt wird, sondern auch der Halsabschnitt des auf seiner anderen Seite benachbarten Luftsacks
.
Ventile zwischen den einzelnen Luftsäcken oder sonstige Konstruktionselemente, die immer ein gewisses Ausfallrisiko
mit sich bringen, sind nicht erforderlich. Daraus resultieren zum einen wirtschaftliche Vorteile, zum anderen
ist die erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung mit einem Sicherheitsschlauch, der nur aus identischen Bau-
teilen besteht, auch in fertigungstechnischer Hinsicht
günstig.
Die Sicherheitsvorrichtung weist ferner den Vorteil auf, dass mit dem Sicherheitsschlauch sehr flexibel auf
unterschiedliche Sicherheitsanforderungen eingegangen werden kann. Bei hohen Sicherheitsanforderungen können
entsprechend mehr Luftsäcke in den Sicherheitsschlauch eingegliedert werden. Die so gesteigerte Segmentierung
des Sicherheitsschlauchs gewährleistet dann auch eine verbesserte Funktionstüchtigkeit des Hohlkörpers bei
Mehrfachleckagen.
Die Luftsäcke können fest miteinander verbunden sein, z.B. durch Verkleben, wobei natürlich das abdichtende Zusammenwirken
einer Aufnahme mit dem sie durchsetzenden Halsabschnitt gegeben sein muss. Nach Anspruch 3 ist aber
auch ein lösbares Ineinandergreifen der Luftsäcke denkbar. Die Dichtigkeit des Sicherheitsschlauchs wird dabei
durch die geometrische Ausgestaltung der Halsabschnitte und der Aufnahme bestimmt.
Nach Anspruch 4 ist den Luftsäcken ein Stabilisierungsdraht zugeordnet. Der Stabilisierungsdraht ist bevorzugt
als geschlossener Ring ausgebildet, der die Halsabschnitte aller Luftsäcke durchsetzt. Durch Stabilisierungsdrähte
kann die Formstabilität des Sicherheitsschlauchs hinsichtlich der gegenseitigen lateralen Ausrichtung
der Luftsäcke vorteilhaft verbessert werden.
Der Sicherheitsschlauch kann den gesamten Hohlkörper ausfüllen, z.B. den zwischen Reifen und Felge vorhandenen
Raum, wobei er bei Fahrzeugreifen primär als handelsüblicher Schlauch fungiert und sekundär eine Sicherheitsfunktion
wahrnimmt.
Nach Anspruch 5 sind die Vorteile der Erfindung gleichermaßen dann gegeben, wenn zwischen dem Sicherheitsschlauch
und dem elastischen Hohlkörper ein Luftpolster vorhanden ist. Das Luftpolster und der Sicherheitsschlauch sind
zwei voneinander getrennte Systeme. Bei einem Druckabfall des Luftpolsters dehnt sich der Sicherheitsschlauch aus,
wodurch bei verringertem Restdruck im Sicherheitsschlauch dennoch z.B. ein guter Notlauf eines Fahrzeugrads gegeben
oder die Schwimmfähigkeit eines Schlauchboots gewährleistet
ist.
Zur Befüllung des Sicherheitsschlauchs und des Luftpolsters sind nach Anspruch 6 separate Füllventile
vorgesehen. Über das mit dem Luftpolster in Verbindung stehende Füllventil wird der Hohlkörper in üblicher Weise
aufgepumpt, ein Reifen z.B. mit einem Druck von 1,8 bar. In einem zweiten Schritt wird dann der Sicherheitsschlauch
druckbeaufschlagt, wobei die umgekehrte Reihenfolge ebenso denkbar ist. Mit zwei separaten
Füllventilen ist beispielsweise eine auf den jeweiligen Fahrzeugtyp sowie auf den Beladungszustand abgestimmte
Befüllung möglich
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird in den Merkmalen des Anspruchs 7 gesehen. Hierbei werden der Sicherheitsschlauch
und das Luftpolster über ein gemeinsames Füllventil mit differierenden Drücken beaufschlagt.
Ein derartiges Füllventil kann mit einem Druckregler ausgestattet sein, wodurch ein im Sicherheitsschlauch vorgesehener
Solldruck nicht überschritten wird. Erst wenn der Solldruck erreicht ist, schließt der Druckregler und das
Luftpolster wird bis zum Volldruck aufgeblasen.
Im Rahmen der Aus führungs form des Anspruchs 8 ist ein Luftreservoir vorgesehen, welches bei Druckabfall mit dem
Sicherheitsschlauch korrespondiert. Aus dem Luftreservoir
kann durch ein entsprechend ausgebildetes Füllventil Luft in den Sicherheitsschlauch abgegeben werden. Dabei kann
im Luftreservoir ein höherer Druck als im Sicherheitsschlauch anliegen. Das Luftreservoir kann wendelförmig
konfiguriert sein, z.B. durch ein im das Felgenbett eines Fahrzeugrads gewickeltes Rohr oder einen Schlauch.
Zwischen dem Luftreservoir und dem Sicherheitsschlauch
kann ein mit einem Schließmechanismus versehenes Füllventil angeordnet sein. Sobald der Druck in dem Sicherheitsschlauch
groß genug ist, drückt dieser auf eine an einem Schließmechanismus des Füllventils angebrachte Platte und
verschließt so das Füllventil. Dadurch wird sichergestellt, dass der Solldruck im Sicherheitsschlauch nicht
überschritten wird. Anschließend kann das Luftreservoir mit höherem Druck befüllt werden.
In weiterer Ausgestaltung ist dem Sicherheitsschlauch nach Anspruch 9 ein begrenzt flexibler Schutzmantel zugeordnet.
Der Schutzmantel kann zwischen dem Sicherheitsschlauch und dem Luftpolster angeordnet sein, er kann
aber auch den gesamten Sicherheitsschlauch umgeben. Es ist auch denkbar, dass jedem Luftsack ein eigener Schutzmantel
zugeordnet ist. Der Schutzmantel ist nur begrenzt flexibel und beschränkt den aufgepumpten Sicherheitsschlauch
in seiner Ausdehnung. Dadurch sind höhere Drücke im Sicherheitsschlauch realisierbar. Der Schutzmantel
kann durch Gewebeeinlagen oder eingebettete Drähte armiert sein. Hierdurch wird zum einen seine Steifigkeit
erhöht und zum anderen seine Eigenschaft als Ersatzlauffläche bei Verwendung in einem Reifen verbessert. Der
Schutzmantel dient auch dient dazu, den Sicherheitsschlauch vor dem Eindringen von Fremdkörpern zu schützen.
Ein beispielsweise durch die Lauffläche eines Reifens eingedrungener Nagel beschädigt lediglich den Reifen, jedoch
bleibt der Sicherheitsschlauch unversehrt. Damit ist
eine höhere Sicherheit für das Fahrzeug und seine Insassen gegeben und der Sicherheitsschlauch kann wiederverwendet
werden.
Als besonders vorteilhaft wird die Montage der Sicherheitsvorrichtung
zwischen einem Reifen und einer Felge eines Fahrzeugrads gemäß Anspruch 10 erachtet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird in den Merkmalen des Anspruchs 11 gesehen. Hiernach bildet das
Luftreservoir einen Notlaufring, welcher es dem Fahrzeugführer ermöglicht, sein Fahrzeug selbst bei Versagen des
Sicherheitsschlauchs gefahrlos zum Stand bringen zu können.
Der Sicherheitsschlauch kann vorteilhaft so gestaltet sein, dass er sich bei totalem Luftverlust nierenartig
zusammenzieht und dabei über die seitlich des Felgenbetts gelegenen Felgenhörner hinaus ragt. Dadurch soll verhindert
werden, dass das Fahrzeug auf der Felge weiter bewegt wird, was zum einen die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs
stark beeinträchtigen und zum anderen zu Beschädigungen der Felge führen kann. Weiterhin wird der Reifen besser
auf der Felge gehalten, da er durch den innen liegenden Sicherheitsschlauch abgestützt wird. Auf diese Art und
Weise bleibt ein Minimalreifen zurück, der eine bessere Fahrfähigkeit des Fahrzeugs auch in diesem Zustand ermöglicht.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen einer in einem Fahrzeugrad
angeordneten Sicherheitsvorrichtung näher erläutert. Es zeigen:
Figuren
1 und 2
1 und 2
ein Fahrzeugrad mit einer Sicherheitsvorrichtung im vertikalen Längsschnitt, einmal im
nicht aufgepumpten und einmal im aufgepumpten Zustand des Sicherheitsschlauchs;
Figuren
3 und 4
3 und 4
Figur 5
das Fahrzeugrad im vertikalen Querschnitt, zum einen im nicht aufgepumpten und zum anderen
im aufgepumpten Zustand;
eine Anordnung von Luftsäcken in ihrer ursprünglichen und zusammengesteckten Form im
Schnitt;
Figur 6 verschiedene Querschnittsformen von Halsabschnitten
von Luftsäcken im Schnitt entlang der Linie VI-VI in Figur 5 und
Figur 7
ein Funktionsschema eines Füllventils.
Figur 1 zeigt ein Fahrzeugrad 1 mit einem Sicherheitsschlauch 2, der zwischen einem Reifen 3 und einer Felge 4
angeordnet ist. Der Sicherheitsschlauch 2 besteht aus mehreren Luftsäcken 5, die gleichsinnig orientiert kranzförmig
und gleichmäßig verteilt um die Felge 4 angeordnet sind. Die Luftsäcke 5 sind identisch ausgebildet, wobei
jeder Luftsack 5 mit den unmittelbar benachbarten Luftsäcken 5a, 5b Luft leitend verbunden ist. Jeder Luftsack
5 umfasst einen in eine Luftkammer 7 mündenden Halsabschnitt 6 (siehe auch Figur 5). Der Halsabschnitt 6 weist
an seinem Ende 8 eine Öffnung 9 auf. In der Luftkammer 7 ist diametral gegenüberliegend zu der Öffnung 9 des Halsabschnitts
6 eine Aufnahme 10 angeordnet (vgl. Figur 5).
In die Aufnahme 10 des Luftsacks 5 ragt der Halsabschnitt 6a des luftkanunerseitig benachbarten Luftsacks 5a (siehe
Figur 1) . In der beschriebenen Art und Weise sind alle Luftsäcke 5, 5a, 5b miteinander gekoppelt. Die Luftsäcke
5 können lösbar miteinander verbunden sein oder aber z.B. durch Kleben aneinander fixiert werden. Ein ringförmiger
Sicherheitsdraht 29 durchsetzt den gesamten Sicherheitsschlauch 2, wobei er durch die Halsabschnitte 6 geführt
ist und über die Öffnung 9 in den jeweiligen Luftsack 5, 5a, 5b eintritt.
Figur 2 zeigt das Fahrzeugrad 1 mit aufgepumptem Sicherheitsschlauch
2, der den gesamten Raum zwischen dem Reifen 3 und der Felge 4 ausfüllt. Bei dieser Ausführungsform
ist der Halsabschnitt 6b so weit verlängert, dass sich sein Ende 8a auch noch durch die Aufnahme 10
des übernächsten Luftsacks 5c erstreckt.
An der Felge 4 ist ein Füllventil 11 angebracht, das mit
dem Sicherheitsschlauch 2 Luft leitend verbunden ist.
Im Rahmen der in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsform
ist zwischen dem Sicherheitsschlauch 2 und dem Reifen 3 ein Luftpolster 12 vorhanden. Es kann über
ein Füllventil 13 mit einem sich in das Luftpolster 12 erstreckenden Füllschlauch 14 aufgepumpt werden. Der
Füllschlauch 14 ist dabei so lang ausgeführt, dass eine Befüllung des Luftpolsters 12 sowohl bei nicht aufgepumptem
als auch bei aufgepumptem Sicherheitsschlauch 2 möglich ist (vergleiche Figur 4).
Zwischen dem Luftpolster 12 und dem Sicherheitsschlauch 2 ist im Bereich der Lauffläche 15 und der Schulter 16 des
Reifens 3 ein Schutzmantel 17 angeordnet. Der Schutzmantel 17 besteht aus einem begrenzt flexiblen Material. Der
Sicherheitsschlauch 2 passt sich in seiner Ausdehnung an die Kontur des Schutzmantels 17 an.
Figur 3 lässt ferner ein zwischen dem Sicherheitsschlauch 2 und einem Felgenbett 18 platziertes Luftreservoir 19
erkennen. Das Luftreservoir 19 ist an die Kontur des Felgenbetts 18 angepasst und weist einen druckbeaufschlagbaren
Hohlkörper 20 auf, der sich wendelförmig um das Felgenbett 18 erstreckt. Das Luftreservoir 19 bzw. der
Hohlkörper 20 und der Sicherheitsschlauch 2 stehen über ein gemeinsames Füllventil 21 in Verbindung. Von dem
Füllventil 21 erstreckt sich ein flexibler Füllschlauch 14a zum Sicherheitsschlauch 2.
In Figur 4 ist der aufgepumpte Sicherheitsschlauch 2 innerhalb des Reifens 3 zu erkennen. Der Sicherheitsschlauch
2 umschließt an Felgenhörnern 22 der Felge 4 anliegende Wülste 2 3 des Reifens 3. Bei totalem Druckabfall
im Reifen 3 gelangt der Sicherheitsschlauch 2 eingeklemmt vom Reifen 3 auf seinen Wülsten 2 3 zur Anlage, wodurch
eine zusätzliche Polsterung der Felge 4 bzw. der Felgenhörner 22 geschaffen wird.
Aus Figur 5 ist die Anordnung der einzelnen Luftsäcke 5 zu erkennen, wobei die kugelartige Gestalt Luftkammer 7a
vor der Eingliederung in den Sicherheitsschlauch 2 deutlich wird. Nach der Eingliederung weist die Luftkammer 7b
eine trichterartige Gestalt auf.
In Figur 6 sind Halsabschnitte 6, 6a, 6b von Sicherheitsschläuchen
2 mit kreisrundem, nierenförmigem und elliptischem Querschnitt im Schnitt dargestellt. Insbesondere
die nierenförmigen und elliptischen Querschnittsformen
ermöglichen eine gute gegenseitige Ausrichtbarkeit der Luftsäcke 5. Vorteilhaft sind nur die Halsabschnitte 6,
6a, 6b und die Aufnahmen 10 nierenförmig oder elliptisch
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11 -
ausgebildet. Die Luftkammer 7, 7a, 7b kann einen runden Querschnitt aufweisen.
Das in Figur 7 abgebildete Schema stellt die Funktionsweise des Füllventils 21 zur Beschickung des Luftreservoirs
19 und des Sicherheitsschlauchs 2 dar (vgl. Figuren 3 und 4). Über einen Einlass 24 gelangt Luft in das Füllventil
21, das Luftreservoir 19 und durch einen Druckregler
25 in den Sicherheitsschlauch 2. Der Druckregler 25 ist in seiner Funktion ein Schließer, der in seiner
Grundstellung durch Federkraft offengehalten ist. Steigt der Druck im Sicherheitsschlauch 2 an, übt dieser eine
Kraft in Richtung des Pfeils PF auf eine am Schließmechanismus 26 befestigte Platte 27 aus. Bei anliegendem Solldruck
im Sicherheitsschlauch 2 ist der Druckregler 25 geschlossen. Fällt der Druck im Sicherheitsschlauch 2 ab,
liegt an der Platte 26 eine geringere Kraft an und der Druckregler 25 öffnet durch Federkraft. Luft kann aus dem
Luftreservoir 19 durch den Druckregler 25 in den Sicherheitsschlauch 2 strömen und so den Druckabfall kompensieren.
Der Druckregler weist einen Knopf 2 8 zur manuellen Betätigung des Schließmechanismus 26 auf, um den Sicherheitsschlauch
2 manuell entlüften zu können.
1 - Fahrzeugrad
2 - Sicherheitsschlauch
3 - Reifen
4 - Felge
5 - Luftsack
5a - Luftsack 5b - Luftsack 5c - Luftsack
6 - Halsabschnitt
6a - Halsabschnitt 6b - Halsabschnitt
7 - Luftkaituner
7a - Luftkammer 7b - Luftkammer
8 - Ende v. 6
8a - Ende v. 6a
9 - Öffnung v.
10 - Aufnahme
11 - Füllventil
12 - Luftpolster
13 - Füllventil
14 - Füllschlauch
14a - Füllschlauch
15 - Lauffläche v.
16 - Schulter v.
17 - Schutzmantel
18 - Felgenbett
19 - Luftreservoir
20 - Hohlkörper
21 - Füllventil
22 - Felgenhorn
23 - Wulst
24 - Einlass
25 - Druckregler
26 - Schließmechanismus
27 - Platte
28 - Knopf
29 - Sicherheitsdraht
PF - Pfeil
Claims (11)
1. Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper (3), wie Fahrzeugreifen
oder Schlauchboote, mit einem aus mehreren flexiblen Luftsäcken (5, 5a, 5b, 5c) bestehenden in
sich geschlossenen Sicherheitsschlauch (2), wobei die Luftsäcke (5, 5a, 5b, 5c) untereinander Luft leitend
verbunden sind und jeder Luftsack (5, 5a, 5b, 5c) trichterartig konfiguriert ist mit einem sich verjüngenden
Halsabschnitt (6, 6a, 6b), welcher eine Aufnahme (10) des jeweils benachbarten Luftsacks (5a,
5b) raediendicht durchsetzt.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Druckabfall
in einem Luftsack (5) dessen Halsabschnitt (6) und die Aufnahme (10) des benachbarten Luftsacks (5b)
abdichtend zusammenwirken.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftsäcke (5,
5a, 5b, 5c) lösbar ineinander greifen.
4. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass den Luftsäcken (5, 5a, 5b, 5c) ein Stabilisierungsdraht
zugeordnet ist.
5. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Sicherheitsschlauch (2) und dem
13 -
elastischen Hohlkörper (3) ein Luftpolster (12) erstreckt .
6. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsschlauch
(2) und das Luftpolster (12) über separate Füllventile (13, 21) befüllbar sind.
7. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der
Sicherheitsschlauch (2) und das Luftpolster (12) über ein gemeinsames Füllventil mit differierenden Drücken
befüllbar sind.
8. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftreservoir (19) bei Druckabfall mit dem
Sicherheitsschlauch (2) korrespondiert.
9. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sicherheitsschlauch (2) ein begrenzt flexibler
Schutzmantel (17) zugeordnet ist.
10. Fahrzeugrad mit einer zwischen einem Reifen (3) und einer Felge (4) montierbaren Sicherheitsvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
11. Fahrzeugrad nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftreservoir (19)
einen Notlaufring bildet.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29815701U DE29815701U1 (de) | 1998-09-01 | 1998-09-01 | Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29815701U DE29815701U1 (de) | 1998-09-01 | 1998-09-01 | Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29815701U1 true DE29815701U1 (de) | 1999-02-25 |
Family
ID=8062082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29815701U Expired - Lifetime DE29815701U1 (de) | 1998-09-01 | 1998-09-01 | Sicherheitsvorrichtung für einen mit Gasdruck beaufschlagbaren elastischen Hohlkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29815701U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110509726A (zh) * | 2019-08-07 | 2019-11-29 | 孔星策 | 防爆胎侧翻装置、轮胎和汽车 |
| CN116238270A (zh) * | 2023-05-10 | 2023-06-09 | 江苏金箭车业制造有限公司 | 一种电动自行车减震车轮结构 |
-
1998
- 1998-09-01 DE DE29815701U patent/DE29815701U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
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| CN110509726A (zh) * | 2019-08-07 | 2019-11-29 | 孔星策 | 防爆胎侧翻装置、轮胎和汽车 |
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| R207 | Utility model specification |
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