DE29810787U1 - Hochwasserabsicherung - Google Patents
HochwasserabsicherungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D31/00—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
- E02D31/10—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure
- E02D31/12—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure against upward hydraulic pressure
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H9/00—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
- E04H9/14—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against other dangerous influences, e.g. tornadoes, floods
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Description
G 98/23
28.05.1998
Die Erfindung betrifft eine Hochwasserabsicherung für Gebäude.
Es ist bekannt, daß übertretende Flüsse in der Regel große Schäden an
Wohngebäuden, WerkshaiIten u. ä. Gebäuden durch eindringendes Wasser in die
Öffnungen der Gebäude, wie Türen, Fenster und/oder auch Abflußkanäle erzeugen. Weiterhin ist bekannt, daß bei Hochwasser große Schmutzlasten, z. B. Schlamm, in
die Gebäude eingebracht werden, die zu langfristigen Bauschäden führen können.
Um dieses zu vermeiden wird vielfach versucht, Abdichtungen in den Fenstern,
Türen und Abflußrohren in der Form vorzunehmen, daß Sandsäcke und/oder auch Säcke, die mit Wasser gefüllt werden, in die Öffnungen oder vor diesen aufgestapelt
werden, um Schäden durch eindringendes Wasser im Gebäude zu vermeiden.
Dieses gelingt nur teilweise. Eine sichere Abdichtung ist durch Sandsäcke oder
Wassersäcke nicht gewährleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und absolut sicheres
System zur Hochwasserabsicherung von Gebäuden zu entwickeln.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Hochwasserabsicherung gelöst,
die gekennzeichnet ist durch einen innerhalb eines zu sichernden Raumes angebrachten aufblähbaren Faltenbalk mit einer gegen die Gebäudewand
abgedichteten Zuflußöffnung für Hochwasser.
-2-
Der erfindungsgemäße Vorschlag ermöglicht eine absolute Sicherung von
Gebäuden gegen Hochwasser.
Bei Hochwasser kann das Wasser durch die gegen das Gebäude abgedichtete
geöffnete Zuflußöffnung des Faltenbalkens von außen in diesen eindringen, wodurch
dieser aufgebläht wird. Im Grenzfall nimmt der Faltenbalk die geometrische
Konfiguration des zu schützenden Gebäudes oder Gebäuderaumes ein und dichtet diesen gegen das Wasser völlig ab.
Die Abdichtung der Zuflußöffnung des Faltenbalkes gegen die Gebäudeöffnung, die
er durchdringt, kann in beliebigerweise erfolgen.
Besonders vorteilhaft erweist es sich jedoch, wenn nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung die Zuflußöffnung kraftschlüssig und dichtend von einem Blähkissen
umgeben ist, welches durch Luft- oder Wasserzufuhr in die jeweilige Gebäudeöffnung, also bspw. ein Kellerfenster oder eine Tür, einspannbar ist.
Es ist ohne weiteres möglich, bei Gebäuden, von denen mehrere Räume durch
Hochwasser bedroht sind, in jedem Raum einen entsprechenden Faltenbalk vorzusehen.
Die Erfindung birgt den weiteren Vorteil, daß durch einen gefüllten Faltenbalk ein
erhebliches Gegengewicht gegen den durch das Hochwasser am Haus erzielten Auftrieb erzeugt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Faltenbalk einen
Entleerungsanschluß auf, durch den z. B. nach Abklingen der Hochwassergefahr das im Faltenbalk sich befindliche Hochwasser über das Kanalsystem abgeführt
werden kann.
Darüber hinaus ist vorgesehen, daß der Faltenbalk einen Entlüftungsanschluß
aufweist, z. B. einen Entlüftungsschlauch oder ein Entlüftungsrohr, die mit Entlüftungsrohren des Restgebäudes in Verbindung stehen, so daß die Entlüftung
bis über das Haus gehen kann. Es ist auch möglich, derartige Entlüftungsschläuche
3-
über die Treppe des tiefergelegten Geschosses bis in die höheren Geschosse zu
verlegen.
Weitere Erläuterungen zu der Erfindung sind dem in der Figur schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
Die Figur zeigt ein Gebäude 2 mit einem Kellerraum, in dem zur Hochwasserabsicherung ein Faltenbalk 1 vorgesehen ist. Der Faltenbalk 1 weist eine
Zuflußöffnung 3 für Hochwasser auf, die dicht mit der Gebäudewand verbunden diese durchstößt. Das Hochwasser dringt von außen über die Öffnung 3 in den
Faltenbalk 1 ein und bläht diesen entsprechend der Geometrie des Kellerraumes auf. Auf diese Weise wird der gesamte Innenraum gegen eindringendes Hochwasser
abgedichtet. Das Gewicht des gefüllten Faltenbalkes wirkt zudem dem durch das äußere Hochwasser am Haus erzeugten Auftrieb entgegen. Nach Abklingen des
Hochwassers kann das im Faltenbalk befindliche Wasser über eine Leitung 4 in das
Kanalsystem eingeleitet werden. Eine Entlüftungsleitung 5 dient zur Entlüftung des
Balkes während des Füllens mit Hochwasser.
Claims (4)
1. Hochwasserabsicherung für Gebäude, gekennzeichnet durch einen innerhalb
eines zu sicherenden Raumes angebrachten aufblähbaren Faltenbalk (1) mit
einer gegen die Gebäudewand (2) abgedichteten Zuflußöffnung (3) für Hochwasser.
2. Hochwasserabsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuflußöffnung (3) des Faltenbalkes (1) kraftschlüssig und abdichtend mit einem Blähkissen umgeben ist, welches durch Luft- oder Wasserzufuhr
abdichtend in eine Gebäudeöffnung einspannbar ist.
3. Hochwasserabsicherung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenbalk (1) einen Entlüftungsanschluß (5)
aufweist.
4. Hochwasserabsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Faltenbalk (1) einen Entleerungsanschluß (4) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29810787U DE29810787U1 (de) | 1998-06-16 | 1998-06-16 | Hochwasserabsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29810787U DE29810787U1 (de) | 1998-06-16 | 1998-06-16 | Hochwasserabsicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29810787U1 true DE29810787U1 (de) | 1998-10-08 |
Family
ID=8058622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29810787U Expired - Lifetime DE29810787U1 (de) | 1998-06-16 | 1998-06-16 | Hochwasserabsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29810787U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10050482A1 (de) * | 2000-07-28 | 2002-04-04 | Klaus Roehm | Verfahren und Anordnung zur Sicherung eines Lagertanks |
-
1998
- 1998-06-16 DE DE29810787U patent/DE29810787U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10050482A1 (de) * | 2000-07-28 | 2002-04-04 | Klaus Roehm | Verfahren und Anordnung zur Sicherung eines Lagertanks |
| DE10050482B4 (de) * | 2000-07-28 | 2004-06-24 | Röhm, Klaus | Verfahren und Anordnung zur Sicherung eines Lagertanks |
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