DE29810649U1 - Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen) eines Endes einer ersten Warenbahn mit dem Anfang einer zweiten Warenbahn aus Papier o.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen) eines Endes einer ersten Warenbahn mit dem Anfang einer zweiten Warenbahn aus Papier o.dgl.Info
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Description
Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen)
eines Endes einer ersten Warenbahn mit dem Anfang
einer zweiten Warenbahn aus Papier oder dergleichen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Demgemäß betrifft die Erfindung das Miteinanderverbinden (Spleißen) des Endbereiches einer ersten Warenbahn mit dem Anfangsbereich einer zweiten Warenbahn aus Papier, Pappe oder dergleichen mittels eines doppelseitig klebenden Verbindungsstreifens oder einem Leimstreifen oder dergleichen in einer Einrichtung zum Abwickeln einer Warenbahn von mindestens einer Vorratsrolle.
Eine erfindungsgemäße Spleißvorrichtung geht von einem Stand der Technik aus, bei dem folgende Vorrichtungsmerkmale verwirklicht sind:
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1.1 Mindestens ein erstes Mittel (Traverse) zum Festhalten des Endbereiches oder einer dem Endbereich nahegelegenen Zone der ersten Warenbahn,
1.2 eine erste Querschneideinrichtung zum Abtrennen des in Bahnlaufrichtung dem Ende der ersten Warenbahn folgenden Nachlaufbereiches der ersten Warenbahn,
1.3 eine Spendeeinrichtung zum Versehen des Endbereiches der ersten Warenbahn oder des Anfangsbereiches der zweiten Warenbahn mit dem Verbindungsstreifen oder mit dem Leimstreifen oder dergleichen,
1.4 eine ein zweites Mittel (Traverse) aufweisende Ergreifvorrichtung zum Ergreifen des Anfangsbereiches der zweiten Warenbahn oder einer dem Anfangsbereich nahen Zone an der oder nahe der Oberfläche der Vorratsrolle,
1.5 eine Bewegungsarme aufweisende Überführungseinrichtung zum Überführen des zweiten Mittels (Traverse) und des Anfangsbereiches der zweiten Warenbahn in die Festhalteposition des Endbereiches oder in eine Position nahe der Festhalteposition des Endbereiches der zweiten Warenbahn sowie
1. 6 eine Andrückeinrichtung zum Andrücken des Anfangsbereiches der zweiten Warenbahn an den Endbereich der ersten Warenbahn unter Verbinden des Anfangsbereiches mit dem Endbereich.
Eine derartige gattungsgemäße Vorrichtung und ein gattungsgemäßes Verfahren sind aus der DE-C- 35 21 907 bekannt. Bei diesem bekannten Spleißverfahren und der bekannten Spleißvorrichtung dient eine an Armen schwenkbare, sich über die ganze Maschinenbreite erstreckende Saugwalze dazu, einen neuen Bahnanfang einer zu einer Vorratsrolle aufgewickelten Papierbahn an der Vorratsrollen-Oberfläche durch Aufwickeln einiger Windungen auf voller Bahnbreite zu ergreifen und eine vorgegebene Länge der Warenbahn von der Vorratsrolle abzuziehen und das abgezogene Warenbahnstück straff zu halten, bis eine bei der Saugwalzenachse an dem Saugwalzentragarmpaar schwenkbar angelenkte Handling-Traverse, welche eine Vakuumbox und eine Bahn-Quertrenneinrichtung sowie einen Andruckbalken aufweist, an der ausgezogenen Warenbahn
• · I
zur Anlage gekommen ist. In dieser zuletzt genannten Betriebsphase trennt die an der Handling-Traverse vorgesehene Quertrenneinrichtung die Warenbahn quer zur Bahnlaufrichtung und erzeugt dadurch einen neuen Bahnanfang. Der auf der Saugwalze aufgewickelte und in Abwickelrichtung vor der Quertrennstelle liegende Teil der Warenbahn wird verworfen. Der unmittelbar hinter der Quertrenneinrichtung der Handling-Traverse sich befindende Warenbahnstreifen wird von der in Bahnlaufrichtung unmittelbar vor der Quertrenneinrichtung angeordneten Vakuumbox durch Anlegen von Unterdruck festgehalten. Dies macht es allerdings erforderlich, daß das von der Vorratsrolle abgezogene Warenbahnstück entspannt wird, um einen in Bahnrichtung gerichteten Zug der Warenbahn auf die Vakuumbox so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck wird die Vorratsrolle um ihre Wickelwelle ein wenig in Abspulrichtung gedreht, so daß zwischen der Vorratsrolle und der Handling-Traverse eine durchhängende Warenbahnschlaufe entsteht. Im folgenden schwenkt dann die Handling-Traverse um ihre nahe der Wickelachse der Saugwalze liegende Schwenkachse in Richtung auf die der Vorratsrolle in Bahnlaufrichtung folgende erste Umlenkwalze der Wickelvorrichtung.
Um diese erste Umlenkwalze ist das Ende der vorangehend abgewickelten Warenbahn geschlungen, wobei eine Blockiereinrichtung das Abrutschen des Warenbahnendes von der ersten Umlenkwalze verhindert. Parallel zu dieser ersten Umlenkwalze und in unmittelbarer Nähe zu ihr ist ein über die ganze Maschinenbreite sich erstreckender Handling-Tisch mit einer Vakuumsaugbox und einer weiteren Quertrenneinrichtung ortsfest angeordnet. Damit das (alte) Warenbahnende zur Anlage an der Vakuumbox des Handling-Tisches kommt, wird das alte Warenbahnende von der schwenkbaren Handling-Traverse aus seiner ursprünglichen Bahnrichtung ausgelenkt und gegen die Vakuumbox gedrückt. Nachfolgend wird der Nachlaufbereich der alten Warenbahn von der an dem Handling-Tisch vorgesehenen zweiten Quertrenneinrichtung abgetrennt (zweiter Quertrenn-
• ·
schnitt für das Bahnende), so daß in definierter Position ein definiertes Warenbahnende entsteht, gegen welches nachfolgend der (neue) Warenbahnanfang nach Zwischenfügen eines KlebstoffStreifens angedrückt werden kann, so daß sich Warenbahnende und Warenbahnanfang auf ganzer Länge miteinander verbinden.
Diese bekannte Spleißvorrichtung arbeitet zwar zufriedenstellend, ist aber außerordentlich kompliziert aufgebaut und erfordert erhebliche Unterbrechungszeiten der Wickelvorrichtung für den Spleißvorgang. Mit dieser bekannten Spleißvorrichtung ist es zum einen möglich, nach völligem Abspulen einer Warenbahn von einer Vorratsrolle das Warenbahnende mit dem Warenbahnanfang einer nachfolgenden, auf einer noch vollen Vorratsrolle aufgewickelten Warenbahn über die gesamte Maschinenbreite zu verbinden. Zum anderen ist es möglich, mit dieser Spleißvorrichtung aus der auf die Vorratsrolle aufgewickelten Warenbahn ein sogenanntes "schlechtes Bahnstück" herauszutrennen und das "gute" neue Bahnende mit dem "guten" alten Bahnende wieder zu verbinden.
Ausgehend von dieser bekannten Spleißvorrichtung liegt der Erfindung das Problem zugrunde, den Spleißvorgang zu vereinfachen und die dafür erforderliche Verlustzeit beim Wickeln zu verringern.
Zur Lösung dieses Problems schlägt die Erfindung eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor.
Demgemäß beruht der Kern der Erfindung darauf, eine Handling-Traverse mit einer zweiten Querschneideinrichtung von der Ergreifeinrichtung, &zgr;. B. einer Saugwalze für den (neuen) Bahnanfang unabhängig zu machen und in unmittelbarer Nähe zur ersten Quertrenneinrichtung an oder nahe der Festhalteposition für das (alte) Bahnende zu positionieren sowie ein Mittel vorzusehen, welches einen Vorlaufbereich der
(neuen) Warenbahn während oder nach dem Verbinden des alten Bahnendes mit dem neuen Bahnanfang von dem Verbindungsbereich seitlich fortbewegt und so das Abtrennen dieses Vorlaufbereiches mittels der zweiten Quertrenneinrichtung gestattet.
Durch die Erfindung wird unter anderem erreicht, daß die Ergreifvorrichtung für den neuen Bahnanfang extrem einfach ausgestaltet ist und sämtliche Handlingeinrichtungeh, d. h.
eine Quertrenneinrichtung für das alte Bahnende, eine Quertrenneinrichtung für den neuen Bahnanfang, eine Spendeeinrichtung für Klebstoff oder ähnliches, eine Festhalteeinrichtung für das alte Bahnende sowie eine Andrückeinrichtung zum Herstellen der Spleißverbindung, an einer einzigen Stel-Ie in der Wickelmaschine angeordnet sein können. Hierdurch wird die Spleißeinrichtung in einfacher Weise für verschiedenste Typen von Wickelmaschinen auch nachträglich einsetzbar, selbst wenn schwierige Platzverhältnisse vorliegen. Außerdem wird der Spleißvorgang im Vergleich zum Stand der Technik gemäß DE-C-35 21 907 erheblich verkürzt und vereinfacht.
Ferner gestatten es die Bauelemente der erfindungsgemäßen Überführungseinrichtung auf einfachste Weise, einen neuen Bahnanfang einer von einer Vorratsrolle abzuwickelnden Warenbahn in die Wickelmaschine einzufädeln bzw. der Einfädelvorrichtung zuzuführen, wenn in der Wickelmaschine kein Bahnmaterial von einer vorangehend gewickelten Warenbahn vorhanden ist. Dieser durch die vorteilhafte Gestaltung der Tragarme der Ergreifeinrichtung sich ergebende Möglichkeit, als Einfädelhilfe zu dienen, ist auch unabhängig von der erfindungsgemäßen Gestaltung der Handling-Traverse verwirklichbar und somit von eigenständiger erfinderischer Bedeutung.
Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes, die insbesondere den Spleißvorgang und die Spleißvorrichtung weiter vereinfachen und die Spleißvorrichtung für die verschiedensten Einsatzfälle verwendbar machen, sind in den Unteransprüchen und den nachfolgenden Ausführungsbeispielen enthalten.
Die vorgenannten, sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen, erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen hinsichtlich ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft bevorzugte Ausführungsformen einer Spleißvorrichtung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen
Fig. IA von einer Wickelvorrichtung mit Spleißvorrichtung eine erste Ausführungsform in Seitenansicht;
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Fig. IB von derselben Wickelvorrichtung eine Anwendung als Einfädelhilfe;
Fig. 2A von der Spleißvorrichtung gemäß Fig. IA eine schematisierte Ausschnittsvergrößerung in der
Betriebsphase der Bahnendenherstellung in Seitenansicht;
Fig. 2B dasselbe Vorrichtungsdetail in der Betriebsphase des Spleißens (Andrückens);
| Fig. | 6A | bis |
| Fig. | 6E | |
| Fig. | 7A | und |
| Fig. | 7B |
Fig. 3 von derselben Spleißvorrichtung eine Ansicht von hinten (in Bahnlaufrichtung gesehen);
Fig. 4A bis von der Wickelvorrichtung mit Spleißvorrich-Fig. 41 tung gemäß der ersten Ausführungsform eine
vollständige Arbeitssequenz;
Fig. 5 eine Wickelvorrichtung mit Spleißvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform in Seitenansicht;
von derselben Wickelvorrichtung mit
Spleißvorrichtung eine vollständige Arbeitssequenz sowie
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Spleißvorrichtung eine vollständige Arbeitssequenz sowie
15
von derselben Wickelvorrichtung mit
Spleißvorrichtung eine abgewandelte Ausführungsform mit Einfädelhilfe in zwei Arbeitspositionen.
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Spleißvorrichtung eine abgewandelte Ausführungsform mit Einfädelhilfe in zwei Arbeitspositionen.
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Das Ausführungsbeispiel nach Fig. IA zeigt eine Wickelvorrichtung für auf Rollen aufgewickelten Warenbahnen aus Papier, Pappe oder dergleichen, bestehend aus einer Abwickelstation 1, in der die Warenbahnen 3 von einer Vorratsrolle 14 abgewickelt wird, und einer Längsschneidestation 2, in der die Warenbahn 3 in Teilbahnen 3', 3'', ... längsgeteilt wird, um nachfolgend (in der Zeichnung nicht dargestellt) zu mehrere Einzelrollen wieder aufgewickelt zu werden.
Ein Maschinengestell 4 weist Führungsbahnen 5 auf, entlang denen Vorratsrollen 14 von einer Warteposition 5A (rechts dargestellt) in eine Abwickelposition 5B (links dargestellt) überführt werden, wenn die vorangehende Vorratsrolle 14 leergewickelt ist. Der Kern der Vorratsrollen 14 weist einen Tambour 6 auf, der nach dem Ende des Abwickeins der Waren-
bahn 3 in eine Parkposition 5C oberhalb der Führungsbahn 5 in bekannter Weise forttransportiert wird.
An dem Maschinengestell 4 sind beidseitig Bewegungsarme 18 angeordnet, die sich an beiden Maschinenseiten axial außerhalb der Tamboure 6 befinden und um Schwenklager 18A, die z. B. am Maschinengestell 4 befestigt sind, um etwa 60° bis 90° von einer Ruheposition 19A (liegende Bewegungsarme 18) in eine Spleißposition 19B (aufgerichtete Bewegungsarme 18) und zurück mittels eines geeigneten Antriebsmittels (nicht dargestellt) verschwenkbar sind. An dem von Schwenklager 18A entfernten Ende der Bewegungsarme 18 tragen diese gemeinsam eine sich über die ganze Maschinenbreite erstreckende Ergreif einrichtung. 16 für einen Warenbahnanfang. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird als Ergreifeinrichtung 16 eine im Rotationssinne antreibbare Vakuumrolle 17 verwendet, die als über die gesamte Maschinenbreite sich erstreckende Traverse zwischen den freien Enden 18B der Bewegungsarme 18 drehbar befestigt und im Rotationssinne antreibbar ist.
Die Bewegungsarme 18 sind Teil einer insgesamt mit 19 bezifferten Überführungseinrichtung, mit welcher die Ergreifeinrichtung 16 von ihrer Ruheposition 19A in die Spleißposition 19B derart überführbar ist, daß ein Bahnanfang einer Warenbahn 3, der an der oder nahe der Oberfläche einer frischen Vorratsrolle 14, wo die Warenbahn 3 von der Ergreifeinrichtung 16 ergriffen wird, von der Vorratsrolle 14 abgezogen und der Spleißposition unmittelbar zugeführt wird.
Die Spleißposition 19B befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einer ersten Umlenkwalze 7, um die die von einer Vorratsrolle 14 abgewickelte Warenbahn 3 umgelenkt und von der sie dem nachfolgenden Arbeitsbereich der Wickelvorrichtung zugeführt wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Spleißeinrichtung 8 aus einem ersten Mittel (Traverse 15) zum Festhalten des Endbereiches 11.2 oder einer dem Endbereich nahegelegenen Zone einer bereits abgewickel-
Die Spleißposition 19B befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einer ersten Umlenkwalze 7, um die die von einer Vorratsrolle 14 abgewickelte Warenbahn 3 umgelenkt und von der sie dem nachfolgenden Arbeitsbereich der Wickelvorrichtung zugeführt wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Spleißeinrichtung 8 aus einem ersten Mittel (Traverse 15) zum Festhalten des Endbereiches 11.2 oder einer dem Endbereich nahegelegenen Zone einer bereits abgewickel-
ten Warenbahn 3,11. Hierzu ist die Traverse 15 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Vakuumbox ausgebildet.
Um für alle denkbaren Warenbahnenverläufe die selben Spleiß-Voraussetzungen zu schaffen, ist die (erste) Traverse 15 um die Achse der ersten Umlenkwalze 7 herum von einer Ruheposition 15A (etwa unterhalb der ersten Umlenkwalze) in eine Spleißposition 15B (etwa auf gleicher Höhe wie die Umlenkwalze) mit geeigneten Antriebsmitteln verschwenkbar. Ihre Funktion wird im einzelnen noch weiter unten erläutert werden.
Weiterer Bestandteil der Spleißeinrichtung 8 ist ein drittes Mittel (Traverse 23), die sich ebenfalls parallel zur ersten Umlenkwalze 7 über die gesamte Maschinenbreite erstreckt und ortsfest (in dem Ausführungsbeispiel schräg oberhalb der ersten Umlenkwalze 7) angeordnet ist. In dem dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel trägt die (dritte) Traverse 2 3 eine Spendeeinrichtung 24 zum Anbringen von für das Spleißen geeignetem Klebstoff oder dergleichen Verbindungsmittel an mindestens einer der Warenbahnen (Bahnende - wie dargestellt - oder Bahnanfang oder auf beides) an. Desweiteren trägt die dritte Traverse eine erste Querschneideinrichtung 21 und eine zweite Querschneideinrichtung 22 zum Herstellen eines exakten Bahnendes und zum Abtrennen des Vorlaufbereiches am neuen Bahnanfang. Diese und andere Funktionen werden im nachfolgenden noch einzeln erläutert werden.
In Figuren 2A/B ist schematisch und stark vergrößert ein wesentlicher Teil der Spleißeinrichtung 8 dargestellt: Die die erste Traverse 15 bildende Vakuumbox besteht aus einem im Querschnitt etwa quadratischen Rohr, das in der dargestellten Spleißposition 15B an seiner etwa horizontal ausgerichteten oberen Seite Wandungsdurchbohrungen 15C aufweist, so daß das innerhalb der ersten Traverse 15 anliegende Vakuum auf die über die Oberfläche der Traverse 15 in Spleißposition verlaufende Warenbahn 3,11 einwirken kann.
'-&igr;·&igr;
&iacgr;&ogr;
Zum besseren Verständnis, wird im folgenden derjenige Teil der Warenbahn 3, der zunächst von einer Vorratsrolle abgewickelt worden ist und an den nachfolgend ein neuer Bahnanfang angespleißt werden soll, als "erste Warenbahn 11" bezeichnet. Diese erste Warenbahn 11 hat ein durch die Position der ersten Querschneideinrichtung 21 ein, vorzugsweise rechtwinklig zur Bahnlaufrichtung verlaufendes, exakt bestimmtes Bahnende 11.1. Auf der einen Seite des Bahnendes 11.1 befindet sich ein Endbereich 11.2, der Teil des späteren Spleißes wird, während auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnendes 11.1 ein Nachlaufbereich 11.3 gebildet wird, der nach dem Quertrennen der Bahn mittels der ersten Querschneideinrichtung 21 nachfolgend verworfen wird. Das Bahnende 11.1 und der Endbereich 11.2 befinden sich in einem als Spleißbett 25 ausgebildeten Oberflächenbereich der ersten Traverse 15. Das Spleißbett 25 ist mit einem geeigneten elastischen Material belegt, um unter dem Druck des noch zu erläuternden Andruckmittels 20 die wirksame Spleißbettbreite zu verbreitern. Hierzu kann z. B. ein Streifen aus Gummimaterial dienen. Weitere Erläuterungen zu Fig. IB folgen weiter unten.
In Fig. 2A wird die Abtrennphase des Bahnnachlaufes 11.3 und die Herstellung eines Bahnendes 11.1 sowie das Festhalten der dem Endbreich 11.2 der ersten Bahn 11 naheliegenden Zone mittels Vakuum dargestellt. In Fig. 2B ist die Ergreifeinrichtung 16 mit einer als Vakuumrolle ausgebildeten zweiten Traverse 17 erkennbar. Diese befindet sich in derjenigen Position, in welcher sie als Andrückeinrichtung 20 dient. In dieser Position wird ein Anfangsbereich 12.2 einer zweiten Warenbahn 12 auf den Endbereich 11.2 der ersten Warenbahn 11 gedrückt. Dabei überlappen sich Endbereich und Anfangsbereich unmittelbar auf dem Spleißbett 25 und das zwischen beiden Warenbahnen vorher aufgebrachte Verbindungsmittel, wie ein Klebstoffstreifen verbindet Endbereich und Anfangsbereich unter dem Druck der Andrückeinrichtung 20. Hierzu wird von der Andrückeinrichtung 20 über die gesamte Spleiß-
bettlänge ein im wesentlichen gleichmäßiger Druck etwa rechtwinklig auf das Spleißbett 25 ausgeübt. Dabei ist die Position der Andrückeinrichtung 20 etwa auf die Mitte des Spleißbettes 25 ausgerichtet und das nachgiebige Material des Spleißbettes verformt sich entsprechend der Oberflächenform der Andrückeinrichtung 20 unter Verbreiterung der Kontaktfläche in der Spleißzone.
Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist die dritte Traverse 23, welche sich ortsfest zur ersten Umlenkwalze 7 erstreckt, mit an ihr entlang verfahrbahren Schlitten 31 und 32 ausgestattet, welche sich beide über die gesamte Breite der Warenbahn vollständig hinwegbewegen können und in seitlich der Warenbahn gelegene Parkpositionen bewegt werden können. Der erste Schlitten 31 ist mit einer Spendeeinrichtung 24 für Klebstoff sowie mit einer ersten Querschneideinrichtung 21 ausgestattet. Die Spendeeinrichtung 24 kann von üblicher Bauart sein und ist deshalb nicht eigens näher dargestellt. Die erste Querschneideinrichtung 21 besteht aus dem in Fig. 2 dargestellten rotierenden Messer. In Fig. 3 ist der erste Schlitten 31 in seiner (linken) Parkposition 3IA dargestellt, während der zweite Schlitten 32, der die zweite Querschneideinrichtung 22 trägt, in seiner (rechten) Parkposition 32A dargestellt ist.
Die Arbeitsweise dieses Teils der Spleißeinrichtung 8 ist so, daß nach Einschwenken der ersten Traverse 15 in die (in Fig. 2A/B dargestellte) Spleißposition 15B und Anlegen eines Vakuums an die Vakuumbohrungen 15C der Schlitten 31 einmal quer über die Warenbahn 3,11 fährt, bis der Schlitten 31 in seiner gegenüberliegenden Umkehrposition 3IB gelangt ist.
Die Arbeitsweise dieses Teils der Spleißeinrichtung 8 ist so, daß nach Einschwenken der ersten Traverse 15 in die (in Fig. 2A/B dargestellte) Spleißposition 15B und Anlegen eines Vakuums an die Vakuumbohrungen 15C der Schlitten 31 einmal quer über die Warenbahn 3,11 fährt, bis der Schlitten 31 in seiner gegenüberliegenden Umkehrposition 3IB gelangt ist.
Diese ist in Fig. 3 gestrichelt dargestellt. Während dieses Verfahrens ist die Spendeeinrichtung 24 aktiv und trägt einen Verbindungsstreifen 13.1 oder Leimstreifen 13.2 auf (Fig. 6A) den Endbereich 11.2 der ersten Warenbahn 11 auf. In der (rechten) Umkehrposition 31B des Schlittens 31 wird die Spendeeinrichtung inaktiv und der Schlitten 31 fährt zurück in die (linke) Parkposition. Bei diesem Verfahren ist
die erste Querschneideinrichtung 21 aktiv und trennt den . Bahnnachlauf 11.3 an Bahnende 11.1 der ersten Warenbahn 11 ab.
Der zweite Schlitten 32 trägt die im weiteren noch zu erläuternde zweite Querschneideinrichtung 22 zum Abtrennen des Bahnvorlaufs 12.3 am Ende des Spleißvorganges. Hierzu fährt der Schlitten 32 von seiner (rechten) Parkposition 32A in seine (linke) Umkehrposition 32B und kehrt dann in seine (rechte) Parkposition 32A wieder zurück.
Die Arbeitsweise der Spleißvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform nach Figuren 1 bis 3 wird nachfolgend anhand der Sequenz der Figuren 4A bis 41 erläutert:
Fig. 4A zeigt die Situation kurz vor Ende des Abwickeins einer Warenbahn 3 von einem Tambour 6. Wahlweise ist eine Situation mit Abwickeln im Uhrzeigersinn bzw. im Gegenuhrzeigersinn dargestellt. Die erste Traverse 15 befindet sich in Ruheposition 15A, in der sie mit der Warenbahn 3 nicht in Kontakt ist. Die zweite Traverse 17, welche von einer Vakuumrolle gebildet ist, befindet sich in einer zwischen der Warteposition 5A einer frischen Vorratsrolle 14 und der Abwickelposition 5B der im Abwickeln befindlichen Vorratsrolle gelegenen Zwischenposition. Diese Zwischenposition ist gleichzeitig die Anwickelposition, in der die Vakuumrolle 17 sich an oder nahe der Oberfläche der frischen Vorratsrolle 14 befindet und mit dem Anfang der sich auf der Vorratsrolle 14 befindenden Warenbahn verbunden wird. Dieses Verbinden kann in üblicher Weise erfolgen, indem der Bahnanfang zu einer Spitze (tail) geformt wird, die etwa in der Mitte der Bahnbreite.gelegen ist und deren Spitzenwinkel beispielsweise 90° oder weniger beträgt. Diese Spitze kann z. B. mit einem Klebeband in der Mitte der Vakuumrolle 17 befestigt werden. Sodann wird die Vakuumrolle in Drehung versetzt, so daß sie den gesamten Spitzenbereich der neuen Warenbahn aufwickelt, bis die Warenbahn auf ihrer vollen Breite etwa eine oder mehrere Windungen um die Vakuumrolle gewickelt
ist. Dadurch ist die neue Warenbahn auf ihrer ganzen Breite fest im Griff der Vakuumrolle 17 und in Maschinenbreite im wesentlichen faltenfrei.
Die aus Fig. IA ersichtliche Abwinkelung der Bewegungsarme 18 der Überführungseinrichtung 19 zwischen deren Schwenklager 18A und dem die Vakuumrolle 17 tragenden freien Ende 18B ist in Fig. 4A der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt und auch in den folgenden Figuren 4B bis 41 fortgelassen (nur die Verbindungslinie zwischen dem Schwenklager 18A und dem Drehzentrum der Vakuumrolle 17 ist dargestellt).
In Fig. 4B ist die erste Traverse 15 in ihre Halte- bzw. Spleißposition 15B geschwenkt, in der sie mit den Vakuumbohrungen 15A flächig an der Warenbahn 3 anliegt und die Warenbahn 3 aus ihrer normalen Bahnlaufrichtung auslenkt. Wiederum ist erkennbar, daß die Warenbahn 3 dabei sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn von dem Tambour 6 abgewickelt werden kann. In dieser Arbeitsposition wird mittels der Spendeeinrichtung 24 (Fig. 3 und 6A) ein Leimstreifen oder ein doppelseitiger Klebestreifen auf den Endbereich 11.2 der ersten Warenbahn 11 aufgebracht und nachfolgend der Bahnnachlauf 11.3, d. h. das letzte Ende des Materialvorrates auf dem Tambour 6 (wie dargestellt) oder ein nachfolgendes "schlechtes Bahnstück", abgetrennt.
Wie aus Fig. 4C ersichtlich, wird der nun leere Tambour 6 in eine höhergelegene Parkposition 5C überführt.
Nachdem das das Abwickelbett 5D aufweisende Ende der Führungsbahn 5 wieder in die Abwickelposition zurückgefahren ist (Fig. 4D) wird nachfolgend die frische Vorratsrolle 14 entlang der Führungsbahnen 5 von der Warteposition 5A in die Abwickelposition 5B (Fig. 4F) verfahren. Dazu muß die Vakuumrolle 17 den erforderlichen Platz freimachen. Hierzu wird sie mittels der Bewegungsarme 18 in Richtung der Spleißeinrichtung 8 verschwenkt (Fig. 4E). Damit der neue Bahnanfang gestrafft bleibt, kann die Vakuumrolle 17 entsprechend im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, so
Nachdem das das Abwickelbett 5D aufweisende Ende der Führungsbahn 5 wieder in die Abwickelposition zurückgefahren ist (Fig. 4D) wird nachfolgend die frische Vorratsrolle 14 entlang der Führungsbahnen 5 von der Warteposition 5A in die Abwickelposition 5B (Fig. 4F) verfahren. Dazu muß die Vakuumrolle 17 den erforderlichen Platz freimachen. Hierzu wird sie mittels der Bewegungsarme 18 in Richtung der Spleißeinrichtung 8 verschwenkt (Fig. 4E). Damit der neue Bahnanfang gestrafft bleibt, kann die Vakuumrolle 17 entsprechend im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, so
daß etwas von der Warenbahn 3 auf sie aufgewickelt oder von ihr abgewickelt wird.
Wie aus Fig. 4E besonders gut erkennbar, kann die Vakuumrolle 17 den neuen Bahnanfang sowohl bei einer im Uhrzeigersinn als auch bei einer im Gegenuhrzeigersinn abzuwickelnden Vorratsrolle 14 ergreifen.
Sobald die neue Vorratsrolle 14 ihre Abwickelposition 5B erreicht hat (Fig. 4F) wird der eigentliche Spleißvorgang eingleitet. Hierzu verschwenken die Bewegungsarme 18 die Vakuumrolle 17 in die in Fig. 4G dargestellte Andrückposition, in welcher die Vakuumrolle 17 als Andrückeinrichtung dient und den Anfangsbereich 12.2 der neuen Warenbahn 12 auf den auf dem Spleißbett 25 ruhenden Endbereich 11.2 der alten Warenbahn 11 flächig andrückt (Fig. 2B) . Die Wirkrichtung der Andrückkraft besitzt hierbei eine bahnparallele und eine quer dazu gerichtete Kraftkomponente, weil die Andrückeinrichtung .20 nur um einen geringen Winkelbereich von z. B. 20° über die vertikale Totpunktlage der Überführungseinrichtung 19 hinaus verschwenkt wird.
Der in der Regel letzte Schritt des Spleißvorganges wird nachfolgend dadurch eingeleitet, daß die Bewegungsarme 18 geringfügig zurückschwenken und dadurch den Vorlaufbereich 12.3 der zweiten Warenbahn 12 von der Spleißzone geringfügig abheben. Nunmehr kann die zweite Querschneideinrichtung 22 zwischen die Spleißstelle und dem auf der Vakuumrolle 17 aufgewickelten Vorlaufbereich 12.3 einfahren und den zweiten Querschneidvorgang vollziehen. Damit ist der Spleißvorgang abgeschlossen.
Um die Qualität des Spleißes noch weiter zu verbessern kann abschließend noch eine Andrückrolle 33 über den Spleißbereich geführt (Fig. 3) und an den Spleißkanten etwa ausgetretenen Klebstoff durch Aufbringen eines Puders inaktiviert werden. Hierzu kann die Andrückrolle 33 am zweiten Schlitten 32 angeordnet sein und in Andrücklage gehalten werden, wenn sich der zweite Schlitten 32 von seiner (linken) Umkehrposition 32B in seine rechte Parkposition 32B zurückbewegt.
Um die Qualität des Spleißes noch weiter zu verbessern kann abschließend noch eine Andrückrolle 33 über den Spleißbereich geführt (Fig. 3) und an den Spleißkanten etwa ausgetretenen Klebstoff durch Aufbringen eines Puders inaktiviert werden. Hierzu kann die Andrückrolle 33 am zweiten Schlitten 32 angeordnet sein und in Andrücklage gehalten werden, wenn sich der zweite Schlitten 32 von seiner (linken) Umkehrposition 32B in seine rechte Parkposition 32B zurückbewegt.
Gleichzeitig kann das erwähnte Inertisxerungspulver auf den Rand der Spleißstelle aufgebracht werden.
Schließlich wird die erste Traverse 15 in ihre Zwischenoder Ruheposition 15A etwa auf Höhe der Fiihrungsbahnen 5 (Fig.41) mittels der Bewegungsarme 18 zurückverschwenkt und der Abwickelvorgang der Warenbahn 3 von der neuen Vorratsrolle 14 kann beginnen.
Dieses Ausführungsbeispiel zeigt, daß das Ergreifen eines neuen Bahnanfangs nahe der Oberfläche einer neuen Vorratsrolle bereits erfolgen kann, wenn sich die neue Vorratsrolle noch in ihrer Warteposition 15A befindet (Fig. 4D). Der Zeitbedarf für diesen ErgreifVorgang wirkt sich für die Dauer des Spleißvorgangs also nicht verlängernd aus.
Während bei diesem Ausführungsbeispiel die Vakuumrolle 17 nur auf einer Kreislinie bewegbar ist und die neue Vorratsrolle 14 (in der Regel) durch Verfahren auf den Führungsbahnen 5 an die Oberfläche der Vakuumrolle herangeführt werden muß, ist es alternativ auch möglich, den zweiten Schenkel 18D (Fig. IA) im Verhältnis zum ersten Schenkel 18C der Bewegungsarme 18 schwenkbar zu lagern. Ein entsprechendes Schwenklager 18E ist in Fig. 1A/B beispielhaft angedeutet. Dadurch wird es zum einen möglich, die Vakuumrolle 17 in ihre Zwischenposition an die Oberfläche der frischen Vorratsrolle 14 heranzuführen, um den Ergreif- bzw. Anwickelvorgang durchzuführen. Zum anderen wird es hierdurch möglich, die Vakuumrolle 17 an die Oberfläche der im Abwickelprozess befindlichen Vorratsrolle heranzuführen. Dies ist dann nützlich, wenn ein sogenanntes "schlechtes Stück" der Warenbahn 3 herausgetrennt und Warenbahnanfang und Warenbahnende wieder durch Spleißen zusammengefügt werden müssen. Die Arbeitsschritte laufen dann wie vorangehend im Zusammenhang mit Fig. 4A bis 41 beschrieben ab, allerdings mit dem Unterschied, daß der neue Warenbahnanfang von der Vakuumrolle 17 an oder nahe der Oberfläche der in Abwickelposition 5A befindlichen Vorratsrolle herangeführt wird.
Während bei diesem Ausführungsbeispiel die Vakuumrolle 17 nur auf einer Kreislinie bewegbar ist und die neue Vorratsrolle 14 (in der Regel) durch Verfahren auf den Führungsbahnen 5 an die Oberfläche der Vakuumrolle herangeführt werden muß, ist es alternativ auch möglich, den zweiten Schenkel 18D (Fig. IA) im Verhältnis zum ersten Schenkel 18C der Bewegungsarme 18 schwenkbar zu lagern. Ein entsprechendes Schwenklager 18E ist in Fig. 1A/B beispielhaft angedeutet. Dadurch wird es zum einen möglich, die Vakuumrolle 17 in ihre Zwischenposition an die Oberfläche der frischen Vorratsrolle 14 heranzuführen, um den Ergreif- bzw. Anwickelvorgang durchzuführen. Zum anderen wird es hierdurch möglich, die Vakuumrolle 17 an die Oberfläche der im Abwickelprozess befindlichen Vorratsrolle heranzuführen. Dies ist dann nützlich, wenn ein sogenanntes "schlechtes Stück" der Warenbahn 3 herausgetrennt und Warenbahnanfang und Warenbahnende wieder durch Spleißen zusammengefügt werden müssen. Die Arbeitsschritte laufen dann wie vorangehend im Zusammenhang mit Fig. 4A bis 41 beschrieben ab, allerdings mit dem Unterschied, daß der neue Warenbahnanfang von der Vakuumrolle 17 an oder nahe der Oberfläche der in Abwickelposition 5A befindlichen Vorratsrolle herangeführt wird.
Bei dem in Figuren 5 bis 6E dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel besteht der Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel im Kern darin, daß die Überführungseinrichtung
19 insgesamt zwischen der Spleißeinrichtung 8 und der Abwickelposition 5B angeordnet ist und daß die zweite Traverse 17 entlang der Bewegungsarme 18 verfahrbar ist. Derartige Bewegungsarme sind aus der DE-Al-39 07 136 grundsätzlich bereits bekannt. In der zweiten Ausführungsform wird die Bewegbarkeit der zweiten Traverse 17 entlang der schwenkbaren Bewegungsarme 18 zum einen dazu genutzt, die erste Traverse 17 nahe an die Oberfläche einer frischen, bereits in Abwickelposition befindlichen Vorratsrolle 14 heranzufahren. Dies kann in Kombination mit einer Schwenkbewegung der Bewegungsarme 18 um das Schwenklager 18A kombiniert werden.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist dies sowohl beim Abwickeln der Vorratsrolle im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn möglich.
Der zweite Nutzen dieser Verlagerbarkeit der ersten Traverse 17 entlang der Erstreckungsrichtung der Bewegungsarme 18 ist der eigentliche Spleißvorgang. Zu diesem Zweck werden die Bewegungsarme 18 zunächst in die Spleißposition 19B verschwenkt und, in der Regel nachfolgend, die erste Traverse 17, die gleichzeitig die Funktion einer Andrückeinrichtung
20 hat, in Richtung auf die erste Traverse 15 hin verlagert, bis sie mit geeignetem Druck auf dem Spleißbett 25 anliegt.
Um nachfolgend den an der zweiten Traverse 17 anliegenden Vorlaufbereich 12.3 der zweiten Warenbahn 12 vom Spleißbett 25 abzuheben und abzutrennen, wird die zweite Traverse 17 durch geringfügiges Fortbewegen in einer dem Schwenklager 18A entgegengesetzten Richtung ermöglicht. Die ganze Arbeitssequenz ist in den Figuren 6A bis 6E in einer den Figuren 4A bis 41 in etwa entsprechenden Weise noch einmal dargestellt.
Außerdem ist in den Figuren 5 und 6A bis 6E eine Kleimneinrichtung 9 in Gestalt einer verlagerbaren Klemmwalze oder Klemmleiste dargestellt, mit der die erste Warenbahn 11
Außerdem ist in den Figuren 5 und 6A bis 6E eine Kleimneinrichtung 9 in Gestalt einer verlagerbaren Klemmwalze oder Klemmleiste dargestellt, mit der die erste Warenbahn 11
während des Spleißvorganges bezüglich der ersten Umlenkwalze 7 der Wickelmaschine festgehalten werden kann.
Schließlich ist aus Fig. 7A/B ersichtlich, daß bei einer Alternative zur zweiten Ausführungsform die Bewegungsarme auch eine mehrfach abgewinkelte Form aufweisen können, die es ermöglicht, die zweite Traverse 17 über die erste Umlenkwalze 7 hinweg und unter die dritte Traverse 23 hindurch in eine Position hineinzuschwenken, in der eine neue Warenbahn 12 einem üblichen Einfädelmechanismus zugeführt wird. Damit kann mit der erfindungsgemäßen Ergreifeinrichtung 16 und Überführungseinrichtung 19 eine vom Spleißvorgang unabhängige Funktion, nämlich die einer Einfädelhilfe erzielt werden, die auch von der Spleißeinrichtung unabhängig verwendbar ist. Ein übliches Blasrohr 34 unterstützt mit Drückluft die Bildung einer Tasche der Warenbahn 12 hinter dem Spalt zwischen Umlenkwalze 7 und zweite Traverse. Eine derartige Einfädelhilfe ist nützlich, um einen Bahnanfang in eine Wickelmaschine einzufädeln, wenn ein Bahnende, an das der Bahnanfang angespleißt werden könnte, nicht zur Verfügung steht.
Schließlich ist aus Fig. 7A/B ersichtlich, daß bei einer Alternative zur zweiten Ausführungsform die Bewegungsarme auch eine mehrfach abgewinkelte Form aufweisen können, die es ermöglicht, die zweite Traverse 17 über die erste Umlenkwalze 7 hinweg und unter die dritte Traverse 23 hindurch in eine Position hineinzuschwenken, in der eine neue Warenbahn 12 einem üblichen Einfädelmechanismus zugeführt wird. Damit kann mit der erfindungsgemäßen Ergreifeinrichtung 16 und Überführungseinrichtung 19 eine vom Spleißvorgang unabhängige Funktion, nämlich die einer Einfädelhilfe erzielt werden, die auch von der Spleißeinrichtung unabhängig verwendbar ist. Ein übliches Blasrohr 34 unterstützt mit Drückluft die Bildung einer Tasche der Warenbahn 12 hinter dem Spalt zwischen Umlenkwalze 7 und zweite Traverse. Eine derartige Einfädelhilfe ist nützlich, um einen Bahnanfang in eine Wickelmaschine einzufädeln, wenn ein Bahnende, an das der Bahnanfang angespleißt werden könnte, nicht zur Verfügung steht.
In gleicher Weise kann die erste Ausführungsform nach Fig. IB eingesetzt werden, nämlich wenn die Schenkel 18C und 18D der Verlagerungsarme 18 durch ein Gelenk 18E miteinander und verstellbar zueinander schwenkverbunden sind. Mit einem geeigneten Schwenkantrieb kann dann der Winkel beider verändert und somit der Abstand zwischen Schwenklager 18A und freiem Schwenkarmende 18B, d. h. der Position der zweiten Traverse 17 spürbar verändert werden. Dadurch kann nicht nur die zweite Traverse 17 über die erste Umlenkwalze 7 hinweg und unter die dritte Traverse 23 hindurchbewegt und der Längsschneidestation 2 zugeführt werden. Vielmehr kann dadurch auch das Andrücken der zweiten Traverse 17 auf das Spleißbett 25 und das nachfolgende Abheben des Bahnanfanges 12.3 vom Spleißbett 25 durchgeführt werden. Hierzu wird der
äußere Schenkel 18D der Bewegungsarme 18 bezüglich des inneren Schenkels 18C schwenkbewegt.
Während in den dargestellten Ausführungsbeispielen die erste Traverse 15 schwenkbar und die dritte Traverse 2 3 ortsfest ausgebildet sind, ist es ebenso möglich, umgekehrt vorzugehen, d. h. die erste Traverse ortsfest anzuordnen und die dritte Traverse verschwenkbar· Ebenso ist es möglich, beide Traversen verschwenkbar, d. h. aufeinanderzubewegbar auszugestalten, um sie in die Spleißposition zu überführen.
Ebenso ist es möglich, die erste Umlenkwalze als erste Traverse zu nutzen, wie es bereits aus der EP-Bl-O 299 181 bekannt ist.
Während in den Ausführungsbeispielen als Halteeinrichtung zum Festhalten des Endbereiches der ersten (alten) Warenbahn die erste Traverse als Vakuumbox ausgestattet ist, sind als Haltemittel anstelle einer Vakuumbox auch andere Haltemittel, &zgr;. B. magnetisch oder mechanisch aneinander anliegende Klemmleisten, also Einrichtungen mit einem Anschlag und einem Gegenanschlag, verwendbar.
Während in den Ausführungsbeispielen als Halteeinrichtung zum Festhalten des Endbereiches der ersten (alten) Warenbahn die erste Traverse als Vakuumbox ausgestattet ist, sind als Haltemittel anstelle einer Vakuumbox auch andere Haltemittel, &zgr;. B. magnetisch oder mechanisch aneinander anliegende Klemmleisten, also Einrichtungen mit einem Anschlag und einem Gegenanschlag, verwendbar.
| 1 | Abwickeistation | 18C | 18E |
| 2 | Längsschneidestationl8D | 19 | |
| 3 | Warenbahn | 19A | |
| 3',3 | ''Teilbahnen | 19B | |
| 4 | Maschinengestell | 20 | |
| 5 | Führungsbahnen | 21 | |
| 5A | Warteposition | 22 | |
| 5B | Abwickelposition | 23 | |
| 5C | Parkposition | 24 | |
| 5D | Abwickelbett | 25 | |
| 6 | Tambour | 31 | |
| 7 | 1. Umlenkwalze | 3IA | |
| 8 | Spleißeinrichtung | 31B | |
| 9 | Klemmeinrichtung | 32 | |
| 11 | 1. Warenbahn | 32A | |
| 11.1 | Bahnende | 32B | |
| 11.2 | Endbereich | 33 | |
| 11.3 | Nachlaufbereich | ||
| 12 | 2. Warenbahn | ||
| 12.1 | Bahnanfang | ||
| 12.2 | Anfangsbereich | ||
| 12.3 | Vorlaufbereich | ||
| 13.1 | Verbindungsstreifen | ||
| 13.2 | Leimstreifen | ||
| 14 | Vorratsrolle | ||
| 15 | 1. Traverse | ||
| 15A | Ruheposition | ||
| 15B | Spleißposition | ||
| 15C | Vakuumbohrungen | 2. Traverse (Vakuumrolle) | |
| 16 | Ergreifeinrichtung | Bewegungsarme | |
| 17 | 1. Schwenklager | ||
| 18 | freie Enden | ||
| 18A | |||
| 18B | |||
innerer Schenkel äußerer Schenkel
2. Schwenklager Überführungseinrichtung Ruheposition Spleißposition Andrückeinrichtung
1. Querschneideeinrichtung
2. Querschneideeinrichtung
3. Traverse Spendeeinrichtung Spleißbett
1. Schlitten Parkposition Umkehrposition
2. Schlitten Parkposition Umkehrpos ition Andrückrolle
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen) des Endbereiches (11.2) einer ersten Warenbahn (11) mit dem Anfangsbereich (12.2) einer zweiten Warenbahn (12) aus Papier, Pappe oder dergleichen mittels eines doppelseitig klebenden Verbindungsstreifens (13.1) oder einem Leimstreifen (13.2) oder dergleichen in einer Einrichtung zum Abwickeln einer Warenbahn von mindestens einer Vorratsrolle (14), dadurch gekennzeichnet daß,
1. 1.1 mit mindestens einem ersten Mittel (Traverse 15) zum Festhalten des Endbereiches (11.2) oder einer dem Endbereich (11.2) nahegelegenen Zone der ersten Warenbahn (11),
2. 1.2 mit einer ersten Querschneideinrichtung (21) zum Abtrennen des in Bahnlaufrichtung dem Ende (11.1) der ersten Warenbahn (11) folgenden Nachlaufbereiches (11.3) der ersten Warenbahn (11),
3. 1.3 mit einer Spendeeinrichtung (24) zum Versehen des Endbereiches (11.2) der ersten Warenbahn (11) oder des Anfangsbereiches (12.2) der zweiten Warenbahn (12) mit dem Verbindungsstreifen (13.1) oder mit dem Leimstreifen (13.2) oder dergleichen,
4. 1.4 mit einer ein zweites Mittel (Traverse 17) aufweisenden Ergreifeinrichtung (16) zum Ergreifen des Anfangsbereiches (12.2) der zweiten Warenbahn (12) oder einer dem Anfangsbereich (12.2) nahen Zone an der oder nahe der Oberfläche der Vorratsrolle (14),
5. 1.5 mit einer Bewegungsarme (18) aufweisenden Überführungseinrichtung (19) zum Überführen des zweiten Mittels (Traverse 17) und des Anfangsbereiches (12.2) der zweiten Warenbahn (12) in die Festhalteposition des Endbereiches (11.2) oder in eine Position nahe der Festhalteposition des Endbereiches (11.2) der zweiten Warenbahn (12),
6. 1.6 mit einer Andrückeinrichtung (20) zum Andrücken des Anfangsbereiches (12.2) der zweiten Warenbahn (12) an den Endbereich (11.2) der ersten Warenbahn (11) unter Verbinden des Anfangsbereiches (12.2) mit dem Endbereich (11.2),
1. 1.7 die Ergreifeinrichtung (16) mit Mitteln zum Bewegen des Vorlaufbereiches (12.3) der zweiten Warenbahn (12) nach erfolgtem Miteinanderverbinden des Endbereiches (11.2) und des Anfangsbereiches (12.2) in eine Abtrennposition versehen ist,
2. 1.8 ein drittes Mittel (Traverse 23) in unmittelbarer Nähe der Festhalteposition des Endbereiches (11.2) der ersten Warenbahn (11) angeordnet oder in diese Position hineinbewegbar ist und zumindest eine zweite Querschneideeinrichtung (22) zum Abtrennen eines den Anfang (12.1) der zweiten Warenbahn (12) in Bahnlaufrichtung vorauseilenden Vorlaufbereiches (12.3) die zweiten Warenbahn (12) in der Abtrennposition trägt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhaltemittel des Endbereiches für die erste Warenbahn (Traverse 15) von einer die Warenbahn (3) nicht schneidenden Ruheposition (15A) in eine die Warenbahn (3) auslenkende Spleißposition (15B) verschwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Mittel (Traverse 15) ein elastisch nachgiebiges Spleißbett (25) zur Verbreiterung des Spleißbereiches während des Spleißvorganges aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Mittel (Traverse 23) in Spleißposition ortsfest angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Mittel (Traverse 23) eine Spendeeinrichtung (24) zum Aufbringen von für das Spleißen geeignetem Klebstoff oder dergleichen Verbindungsmittel an mindestens einer der Warenbahnen trägt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Mittel (Traverse 23) eine erste Querschneideeinrichtung (21) zum Herstellen eines Bahnendes (11.1) einer ersten Warenbahn (11) trägt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schlitten (31, 32) entlang des dritten Mittels (Traverse 23) zwischen einer seitlich der Warenbahn gelegenen Parkposition und einer seitlich der gegenüberliegenden Warenbahnkante gelegenen Umkehrposition und zurück verfahrbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Schlitten (31, 32) mit zwei Teileinrichtungen der Spleißvorrichtung versehen ist und die eine Teileinrichtung auf dem Verfahrweg zwischen Parkposition und Umkehrposition und die andere Teileinrichtung auf dem Fahrweg zwischen Umkehrposition und Parkposition aktiv ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Andrückrolle (33) über den Spleißbereich (11.2, 12.2) zur Intensivierung des Spleißkontaktes führbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungseinrichtung 19 abgewinkelte Bewegungsarme (18) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (18C, 18D) der Bewegungsarme (18) über ein Schwenklager (18E) miteinander schwenkbar verbunden sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsarme (18) mit Führungsmitteln zum Verlagern des zweiten Mittels (Traverse 17) entlang der Erstreckungsrichtung der Bewegungsarme (18) versehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Mittel (Traverse 17) über den Scheitel einer ersten, der Vorratsrolle (14) in Bahnlaufrichtung folgenden Umlenkwalze (7) hinweg in eine Einfädelposition hineinverfahrbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29810649U DE29810649U1 (de) | 1998-06-19 | 1998-06-19 | Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen) eines Endes einer ersten Warenbahn mit dem Anfang einer zweiten Warenbahn aus Papier o.dgl. |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29810649U DE29810649U1 (de) | 1998-06-19 | 1998-06-19 | Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen) eines Endes einer ersten Warenbahn mit dem Anfang einer zweiten Warenbahn aus Papier o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29810649U1 true DE29810649U1 (de) | 1999-10-28 |
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ID=8058522
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29810649U Expired - Lifetime DE29810649U1 (de) | 1998-06-19 | 1998-06-19 | Vorrichtung zum Miteinanderverbinden (Spleißen) eines Endes einer ersten Warenbahn mit dem Anfang einer zweiten Warenbahn aus Papier o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29810649U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN113561506A (zh) * | 2021-07-26 | 2021-10-29 | 荆州市中宇防水材料有限公司 | 一种胎基搭接装置 |
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19991202 |
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| R071 | Expiry of right |