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DE2326854A1 - Verfahren und vorrichtung zum abtrennen einer bahn - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abtrennen einer bahn

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Publication number
DE2326854A1
DE2326854A1 DE2326854A DE2326854A DE2326854A1 DE 2326854 A1 DE2326854 A1 DE 2326854A1 DE 2326854 A DE2326854 A DE 2326854A DE 2326854 A DE2326854 A DE 2326854A DE 2326854 A1 DE2326854 A1 DE 2326854A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
strip
core
adhesive
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2326854A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Adams Brink
Thomas Gerald Hanley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2326854A1 publication Critical patent/DE2326854A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • B65H19/262Cutting-off the web running to the wound web roll using a thin or filamentary material which is wound on the new roll
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Eastman Kodak Company, Rochester, N.Y. 14650, U.S.A.
Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen einer Bahn.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Abtrennen eines Bandes oder einer Bahn, die über eine Wickeltrommel läuft, um so eine erste Bandrolle fertigzustellen und das abgeschnittene Bandende auf einen Kern zur Bildung einer zweiten Bandrolle zu übertragen. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens»
Es sind bereits seit langem Verfahren und Vorrichtungen bekannt, gemäß welchen nach Fertigstellung einer Rolle ohne Anhalten der Wickelmaschine der Wickelvorgang einer weiteren Rolle eingeleitet wird. Bei einem solchen Verfahren wird eine klebende Oberfläche an dem Kern angebracht, auf den die neue Rolle gewickelt werden soll, wobei dieser Kern mit dem Band und einer Bandantriebstrom-
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mel in Eingriff gebracht wird, wobei nach dem Abschneiden das Band am neuen Kern anhaften soll. Wenn dabei der Ansatzteil am neuen Kern anhaftet, so wird er auf den neuen Kern aufgewickelt, wobei das Band wünschenswerterweise über seine ganze Breite hinweg abgeschnitten wird. Häufig reißt aber das Band in Längsrichtung und nicht in Querrichtung, so daß die Wickelvorrichtung angehalten werden muß, um die nötigen Schneidvorgänge vorzunehmen. Dieses bekannte Verfahren ist daher unzuverlässig und wegen des Zeitaufwands und der Verschwendung von Bandmaterial kostspielig.
Eine andere Vorrichtung zum Abtrennen eines Bandes nach Fertigstellung einer Rolle und zum Wickeln einer neuen Rolle ohne Anhalten der Maschine ist in der Papierindustrie unter dem Namen "Pope Reel" bekannt. Eine Ausführungsform dieser Wickelvorrichtung ist im US Patent 1 248 542 beschrieben. Dabei ist allgemein eine Antriebstrommel vorgesehen, über welche sich das Band (oder die Bahn) bewegt, wobei ein neuer Kern in Umfangseingriff mit der Trommel gebracht wird, und durch diese auch angetrieben wird. Das Band wird dabei längs einer Linie gerade unterhalb des neuen Kerns abgeschnitten, wobei die so gebildete vordere Kante nach oben um den Kern herumgeführt wird. Diese Führung des Bandes kann durch Luft-, Wasser- oder Dampfstrahlen oder durch mechanische Vorgänge erreicht werden. Wie dies durch mechanische Mittel geschieht, ist im US Patent 2 461 246 beschrieben? dabei wird ein Filzstreifen oder dgl. zerschnitten, der mit einem Ende an einem Federbügel benachbart zur einen Kante des Bandes befestigt ist, wobei ein Mittelteil des Schneidstreifens über den neuen Kern benachbart zur entgegengesetzten Bandkante geführt ist. Um nun das Band oder die Bahn abzuschneiden und die so ausgebildete vordere Kante auf den neuen Kern zu übertragen, wird das andere Ende des Schneidstreifens durch einen Motor auf eine Rolle gewickelt, wodurch sich der Streifen über das Band oder die Bahn hinwegbewegt und die Bahn abschneidet und auf die neue Rolle wickelt= Ähnliche Vorrichtungen sind auch in den US Patenten 2 323 047 und 3 096 947 beschrieben, wobei ein Schneiddraht benutzt wird, dessen eines Ende benachbart zur einen Bandkante lösbar gehaltert ist, während das entgegengesetzte Drahtende benachbart zur entgegengesetzten Bahnkante am neuen Kern durch einen Haken oder dgl. be-
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festigbar ist.
Ein weiteres Verfahren und eine Vorrichtung ist im US Patent 3 599 888 beschrieben, wo an Stelle eines Schneiddrahtes ein Streifen aus einem Klebeband benutzt wird. Ein hinterer Teil des Klebebandes wird dabei schraubenförmig auf eine drehbare Bandstange benachbart und in Ausrichtung mit dem Band oder Bahn gewickelt, wobei der vordere Teil des Bandes von Hand am neuen Kern befestigt wird, bevor der Eingriff des Kerns mit der Wickeltrom= mel erfolgt. Wenn demgemäß der Kern mit der Wickeltrommel in Eingriff kommt und durch diese in Drehung versetzt wird, so wird der hintere Teil des Bandes von der Bandstange gelöst und bleibt am Band (d.h. der Bahn) hängen und die trennt die Bahn durch, wenn diese durch den Spalt zwischen Kern und Trommel (d.h. die Anlagezone) läuft, wobei das vordere Ende des abgeschnittenen Bandes auf den Kern gewickelt wird. Ein Nachteil dieses Verfahrens und dieser Vorrichtung besteht darin, daß man von Hand das vordere Ende des Klebebandes am neuen Kern befestigen muß. Ferner tritt beim Aufwickeln des vorderen Bandendes auf den neuen Kern eine Faltenbildung auf, und zwar infolge der Geschwindigkeitsdifferens zwischen dem neuen Kern und dem Band, wenn der Kern während des Übergabevorgangs in Eingriff mit diesem gebracht wird. Solche Falten beschädigen darauffolgende Wickellagen des Bandes? bis eine hinreichend große Anzahl von Wicklungen, auf dem Kern aufgebracht ist, um diese Störungen auszuglätten» Die auf diese Weise beschädigten Längen können ein beträchtliches Ausmaß annehmen T was Von dem Ausmaß der Faltenbildung.und den Eigenschaften des Bandes abhängt. Beispielsweise entsteht bei einem 2/1000 Soll starken Band beträchtlich mehr Abfall durch Druckstellen als bei einem steiferen I0/I000.Zoll Band.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren und eine Vorrichtung der einleitend beschriebenen Art vorzusehen, wobei die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden und insbesondere die Faltenbildung am vorderen Ende des Bandes beseitigt wird«
Gemäß der Erfindung wird dies durch die im Anspruch 1 angegebenen
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Verfahrensschritte und die im Anspruch 8 erwähnten Vorrichturigsraerkmale erreicht.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich dabei insbesondere auch aus den Unteransprüchen.
Im folgenden sollen zusätzlich noch einige Merkmale der Erfindung erläutert werden. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Kern, auf den die neue Rolle aufgewickelt werden soll, in Umfangseingriff mit einem drehbaren Bandträger gebracht? um dazwischen eine Änlagezone auszubilden,, durch welche das Band hindurchtransportiert wird. Dabei ist der Kern breiter als die Bandbreite, wobei sich die Enden oder die daran vorgesehenen Verlängerungen über die benachbarten Bandkanten hinaus erstrecken. Ein Schneidstreifen mit einer Reißfestigkeit größer als die Reißfestigkeit des Bandes wird in einer Haltestellung zwischen mit Abstand angeordneten Teilen von'Band und Rolle angeordnet, wobei ein Mittelteil des Streifens mit der der Rolle gegenüberliegenden Bandoberfiäche in Ausrichtung ist und mit einem Winkel geneigt gegenüber dem Spalt zwischen Kern und Rolle (d.h. der Anlagezone) angeordnet ist» Der Schneidstreifen ist dabei so vorgesehen, daß seine vorderen und hinteren Endteile sich über die benachbarten Bandkanten hinaus erstrecken, wobei ein Ansatzkiebeteil am vorderen Endteil""befestigt ist. Der 'Schneidstreifen wird aus der Haltestellung in die Übergabestellung bewegt, in welcher er direkt in die Anlagezone eingegeben wird, wobei der Ansatzkiebeteil am Kernende oder der Kernverlängerung anhaftet und der Streifen zur Abtrennung des Bandes und zur Übertragung des vorderen Endes des abgeschnittenen Bandes auf den Kern dient.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Schneidstreifenhandhabungsvorrichtung zur lösbaren Halterung des Schneidstreifens und , zur Bewegung des Schneidstreifens in die Anlagezone zwischen Rolle und Kern weist einen Tisch zur lösbaren Halterung des Schneidstreifenträgerbogens auf, wobei das vordere Ende des Bogens sich über die vordere Kante des Tischs hinaus erstreckt. Der Tisch ist gleitbar auf einem Lagerbett für eine Hin- und Herbewegung in einer Richtung seitlich zur Bahn angeordnet, und zwar
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zwischen einer Ladestellung und einer Haltestellung. In der Ladestellung ist der Tisch frei gegenüber dem Band angeordnet und kann mit einem einen Schneidstreifen aufweisenden Tragbogen beladen werden; in der Haltestellung ist der Tisch mit Abstand von und in Ausrichtung mit dem Band angeordnet. Das Lagerbett ist ebenfalls gleitend auf einem starren Rahmen für.eine Hin- und Herbewegung längs zum Band angeordnet, und zwar zwischen der Haltestellung und einer Übergabestellung, in welcher das vordere Ende des Tragbogens langsam in die Anlagezone zwischen Kern und Rolle eingesetzt oder in diese hineingeschleudert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung minimieren die bei Wickelvorrichtungen auftretenden Zeitverluste und die Verschwendung von Band- bzw. Papiermaterial bei dem Übergabevorgangs, Ferner vermeidet die vorliegende Erfindung die manuelle Handhabung eines Schneiästreifens durch die Bedienungsperson bei dem Übergabevorgang, so daß auch eine mögliche Verletzung der Bedienungsperson ausgeschlossen ist. Darüber hinaus hat die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß der Übergabevorgang präziser begonnen und beendet werden kann. Auch ist es möglich, den bei dem Übergabevorgang verwendeten Tragbogen lösbar am Ende der alten Rolle benachbart zur Rollenwicklung zu befestigen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist darüber hinaus in ihrem Aufbau einfach und zuverlässig, kann wirtschaftlich hergestellt werden und besitzt einen hohen Wirkungsgrad.
Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Bauart einer Bandwicke !vorrichtung, in welcher das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel benutzt wird;
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Wickelvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei das Band weggebrochen ist, um die Handhabungs- oder Einbringvorrichtung für den Trägerbogen in einer Haltestellung (ausgezogene Linien) und in einer Ladestellung
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(gestrichelte Linien) darzustellen;
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht ähnlich der Fig. 2, wobei die Trägerbogen-Handhabungsvorrichtung in einer Übergabestellung dargestellt ist, in welcher der Trägerbogen in den Spalt zwischen Walze und Kern eingegeben wird;
Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht des Schneidstreifens, der das Band durchtrennt und das Anfangsende des abgetrennten Bandes während eines Übergabevorgangs auf einen neuen Kern bringt;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Trägerbogen und ein Ausführungs-' beispiel des darauf befestigten Schneidstreifens;
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht eines Schnitts im wesentlichen längs der Linie 6-6 in Fig. 5;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Trägerbogen, auf welchem ein anderes Ausführungsbeispiel des Schneidstreifens befestigt ist.
Nachdem Bandwickelvorrichtungen bereits seit langem bekannt sind, sollen im folgenden nur die für die Erfindung wesentlichen Elemente solcher Vorrichtungen beschrieben werden, wobei die nicht beschriebenen Elemente in entsprechender Weise aus dem Stand der Technik ausgewählt werden können.
In Fig. 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zusammen mit einer bekannten Bauart einer Wickelvorrichtung, in welcher ein Band 10 zum Fertigmachen einer Rolle 12 abgetrennt wird, wobei das vordere Ende des abgetrennten Bandes auf einen neuen Kern 14 übertragen wird, um so den Wickelvorgang für eine neue Rolle einzuleiten. Die Wickelvorrichtung weist allgemein ein Gehäuse 16 auf, welches schwenkbar auf einer Welle 18 gelagert ist und Kernträgermittel 20 aufweist, die "durch einen Strömungsmittelzylinder 22 in eine Kernverriegelungsstellung bewegbar sind, um den neuen Kern 14 allgemein an einer übergabe s te llung A zu halten, ohne aber mit einer Wickeltrommel 24
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in Umfangseingriff zu stehen. Das von einer Papierherstellungsmaschine oder dgl. kommende Band (Bahn) 10 läuft über Führungsrollen 26 und wird durch geeignete Vorrichtungen abgeschnitten und auf den neuen Kern 14 dann übertragen, wenn dieser durch das Gehäuse 16 mittels eines Armes 27, eines Exzenterrades 28 und eines Nockens 30 in Eingriff mit der Wickeltrommel 24 gebracht wird. Der sich drehende Kern mit dem sich darauf aufwickelnden Band 10 wird weiter durch das Gehäuse 16 längs des Umfangs der Wickeltrommel 24 bewegt, bis er die mit B bezeichnete Wickelendstellung erreicht? zu diesem Zeitpunkt wird der Kern 14 freigegeben und das Gehäuse 16 wird in seine normale Stellung zurückgebracht, um einen neuen Kern aufzunehmen und zu haltern. Wenn die Rolle 12 an der Wickelstation B vollständig aufgewickelt ist, dann wird das Band wiederum abgetrennt und das abgetrennte Bandende wird an Station Ά auf einen neuen Kern 14 übertragen ο Ein die Rollenentnahme bewirkender Folgerarm 32 kann durch einen Strömungsmittelzylinder 34 verschwenkt werden,, wodurch ein federnd gehaiterter Greifer 36 mit der Spindel eier vollgewickelten Rolle 12 in Eingriff kommt und die Rolle längs Schienen 38 in die Entnahme.-station C gleitend bewegt."Da eine Wickelvorrichtung der oben beschriebenen Art allgemein bereits bekannt ist? wird von einer weiteren Beschreibung und Einzelheiten abgesehen» ,
Bei einem normalen Wickelvorgang der oben genannten Wickelvor-= richtung - in welcher die vorliegende Erfindung eingebaut ist wird das Band 10 über Führungsrollen 26, über die Wickeltrommel und auf einen Kern 14 geleitet, der - wie bereits erwähnt - durch Gehäuse 16 und Exzenter 28 in die Wickelstellung B transportiert wurde. Der Kern 14 ist normalerweise an seinem Umfang mit nicht gezeigtenr auf beiden Seiten klebenden Klebebandringen versehen, um zwischen der Rolle 12 und dem Kern bei den darauffolgenden Arbeitsvorgängen Schlupf zu vermeiden. Die Rolle 12 wird an der Station B durch die Trommel 24 angetrieben? bis das aufgewickelte Band 10 die gewünschte Größe erreicht. Wenn-dies eintritt, wird das Band durch einen der beiden möglichen Schneidstreifen 40, 40" (Fig. 2 und 7) abgetrennt, wobei dieser Schneidstreifen durch eine noch im einzelnen zu beschreibende Eingabevorrichtung 41 in den zwischen Kern 14 und Trommel 24 gebildeten Spalt eingegeben wird.
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Durch den Abschneidvorgang wird die alte Rolle fertiggemacht und das abgeschnittene Anfangsende wird auf den neuen Kern 14 übertragen, der zuvor durch Gehäuse 16 in Umfangseingriff mit der Trommel 24 an der Übergabestellung A gebracht wurde. Vorteilhafterweise wird der übergabe- oder Übertragungsvorgang nicht eher begonnen, bis der neue Kern für eine hinreichend lange Zeitdauer in Umfangseingriff mit der Antriebstrommel 24 stand, so daß die Umfangsgeschwindigkeiten von Trommel und Kern im wesentlichen gleich sind. Wenn demgemäß die übertragung vorgenommen wird, so ist der Schlupf zwischen dem neuen Kern 14 und dem Band 10 minimiert, was eine minimale Faltenbildung oder Verformung des Bandes beim. Aufwickeln auf den Kern zur Folge hat.
Das Band 10 wird - wie bereits erwähnt - durch einen der Schneidstreifen 40, 40' (vergleiche Fig. 5 bzw. 7) abgetrennt und das abgeschnittene Anfangsende wird auf den neuen Kern übertragen. Die Länge des Kerns 14 ist größer als die Bandbreite oder aber wenn Kern und Band die gleiche Länge haben, dann ist der Kern mit Kernverlängerungen versehen, so daß sich der Kern über die benachbarten Wandkanten hinaus erstreckt. Am vorderen Ende 42 des Streifens 40 ist ein Änsatzteil 44 befestigt, welches eine Klebefläche aufweist, die beim zur Anlagebringen am Kern diesem gegenüberliegt und zum Ankleben am Kernende dient, wenn der Streifen in den Spalt sv/ischen Kern und Trommel eingegeben wird. Der Streifen 40 besteht vorzugsweise aus einem Polyäthylenterephthalat-Werkstoff, wie beispielsweise Estar (Warenzeichen) oder Mylar (Warenzeichen),mit einer Reißfestigkeit, die größer ist als diejenige des Bandes. Da das Polyäthylenterephthalat-Material verhältnismäßig glatt ist, ist es zweckmäßig, zum Schneiden des Bandes den Streifen 40 am Band 10 beim Übertragungsvorgang anzukleben. Dies kann dadurch erreicht werden, daß man ein Band 46 (vergleiche Fig. 5 und 6) mit einer Klebeoberfläche auf beiden Seiten - wie beispielsweise das im Handel verfügbare Scotch (Warenzeichen)-Zellophanband - längs des Mittelteils 45 des Schneidstreifens anordnet, wobei die eine Seite am Streifen anklebt und die andere Seite zum Ankleben am Band 10 ^ient, wenn der Streifen 40 in den Spalt zwischen Kern14 und Trommel 24 eingegeben wird. Wenn ein Schneid.?-*-:':~'■fen 40 der in Fig. 5 darge-
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stellten Art zwischen den mit Abstand angeordneten Teilen von Band und Trommel angeordnet ist, so wird der Mittelteil 45 in Ausrichtung mit dem Band 10 angeordnet, wobei das vordere und hintere Ende des Streifens sich über die benachbarten Bandkanten hinauserstrecken. Das Ansatzteil 44 verläuft im wesentlichen parallel zur benachbarten Bandkante, und wenn der Schneidstreifen in den Spalt zwischen Kern und Trommel eingegeben wird, so wickelt sich der über die benachbarte Bandkante hinausragende Ansatzteil 44 teilweise um den neuen Kern 14 herum und bleibt daran kleben, wodurch verhindert wird, daß der Ansatzteil vom Kern bei der hohen Übertragungsgeschwindigkeit weggezogen wird. Der Streifen 40 durchtrennt dabei das Band, wenn er - wie in Fig. 4 dargestellt der Krümmung des neuen Kerns folgt.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Schneidstreifen 40' ist der Mittelteil -45" V-förmig ausgebildet und mit einem Klebe-Ansatzteil 44 versehen, welches an jedem Ende befestigt ist. Wenn der Streifen in einer Haltestellung angeordnet ist, dann ist der Mittelteil 45' im wesentlichen mit dem Band ausgerichtet, wobei sich die Enden über die benachbarten Bandkanten hinaus erstrecken. Die Ansatzteile 44" erstrecken sich ebenfalls über das Band hinaus und verlaufen vorzugsweise im wesentlichen parallel dazu.
Die Schneidstreifen 40,40' sind zu Beginn jeweils lösbar an einem vorzugsweise flexiblen Träger 48 - wie beispielsweise einem Papierbogen oder dgl. - befestigt (vergleiche Fig. 5 und 7), und zwar durch geeignete Mittel, wie beispielsweise ein Band oder Bänder 50,50*. Diese Bänder besitzen jeweils eine Klebefläche auf der mit dem Mittelteil 45 des Schneidstreifens 40 in Eingriff stehenden Seite, und eine Klebefläche auf der entgegengesetzten am Trägerbogen 48 anklebenden Seite. Die Klebekraft, mit welcher einer Schneidstreifen 40, 40* am Trägerbogen 48 anklebt/ ist derart gewählt/ daß sie kleiner ist als die Klebekraft, mit der der Schneidstreifen am Band anhaftet, nachdem der Streifen während des Übertragungsvorgangs mit dem Band in Eingriff gebracht wurde. Demgemäß wird der Schneiästreifen 40, 40' vom Trägerbogen 48 während des übertragungsvorgangs abgezogen. Wenn dies auftritt, klebt der Trägerbogen 48 am hinteren.Ende des Bandes 10 auf der alten Rolle 12 an, und zwar infolge der Klebebänder 50, 50'. Wenn der Trag-
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bogen 48 mit einem. Klebeteil auf der dem Band gegenüberliegenden Seite des hinteren Endes des Bogens 10 versehen ist oder wenn sich Bänder 50, 50'/der !Richtung des Bandlaufes über den Schneidstreifen 40, 40' - wie in den Fig. 2, 3, 5 und 7 gezeigt hinauserstrecken, wird der Tragbogen 48 lösbar am Ende der alten Rolle an der benachbarten Rollenwicklung anhaften und verhindern, daß sich das hintere Ende der alten Rolle 12 abwickelt. Ferner kann der Trägerbogen von der alten Rolle wieder entfernt und erneut benutzt werden.
Die Schneidstreifeneinbringvorrichtung 41 dient zum Einbringen des Schneidstreifens in die Öffnung oder den Spalt zwischen Kern 14 und Trommel 24 und weist einen rechteckigen Tisch 52 auf, der den Bogen 48 trägt und ihn auf drei Seiten durch Umfangslippen 54 einschließt. Eine vierte oder vordere Seite oder Kante des Tisches ist offen und die vordere Kante 56 des Tragbogens 48 erstreckt sich ein kurzes Stück über die benachbarte vordere Kante des Tisches 52 hinaus. Wenn der Bogen in die Öffnung (Anlagezone) von Kern 14 und Trommel 24 eingesetzt wird, kann dieser Überhang über die vordere Kante 3 Zoll oder mehr betragen, damit ein Auftreffen des Tisches 52 auf die Trommel 24 verhindert wird. Der Tisch 52 ist gleitbar auf einem länglichen rechteckigen Lagerbett 58 gelagert, und zwar durch längliche Rippen und Schlitzführüngsbahnen 60, so daß eine Hin- und Herbewegung in einer Richtung seitlich zum Band 10 erfolgen kann, und zwar zwischen der in gestrichelten Linien in Fig. 2 dargestellten Ladestellung (in welcher der Tisch vom Band entfernt ist und mit einem einen Schneidstreifen aufweisenden Tragebogen beladen werden kann) und einer mit ausgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellten Haltesteliung, in welcher sich der Tisch 52 in Ausrichtung mit dem Band 10 und unterhalb von diesem befindet. Das Lagerbett 58 ist gleitend auf einem starren Rahmen 62 gelagert, und zwar für eine Hin- und Herbewegung parallel zur Bahrt 10 zwischen der Haltestellung und der in Fig. 3 dargestellten Übergabestellung, in welcher das vordere Ende oder die vordere Kante 56 des Tragbogens 48 langsam in den Raum zwischen Kern 14 und Trommel 24 eingegeben oder aber, wenn gewünscht, schnell hineingeschleudert wird. Obwohl der Rahmen 62 als starrer Rahmen dargestellt ist, so
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kann er doch auch durch irgendwelche geeigneten Mittel beweglich gelagert sein, um in die Haltestellung bewegt zu werden, bevor der Tisch 52 in die Ladestellung bewegt werden kann. Die Gleitlagerung zwischen dem Lagerbett 58 und dem Rahmen 62 weist am Lagerbett abstehende Flansche 64 auf, die mit Öffnungen ausgestattet sind, um sich zwischen Flanschen 68 am Rahmen erstreckende Stangen 66 aufzunehmen. Die vorderen Flansche 68 am·Rahmen 62 begrenzen die Vorwärtsbewegung .des Lagerbetts 58 und des Tisches 52 auf eine genaue Übergabestellung, und zwar durch das Zusammenwirken zwischen den Flanschen 64, 68; es ist aber auch möglich, Flansche 68 mit einstellbaren (nicht gezeigten) Schrauben zu versehen, um einen einstellbaren Anschlag vorzusehen, mit dem die Flansche 64 in Eingriff kommen können. Die Hin- und Herbewegung wird dem Tisch 52 durch irgendwelche geeigneten Mittel, wie beispielsweise einen Strömungsmittelzylinder 70, erteilt, der durch Strömungsmittelventile gesteuert ist, die durch ein biegsames Rohr oder dgl. mit einer Strömungsguelle verbunden sind. Durch richtige Einstellung und Regulierung des Strömungsmitteldrucks kann der Bogen 48 mit einer Geschwindigkeit im wesentlichen gleich der Geschwindigkeit des Bandes (der Bahn) in die öffnung zwischen Kern 14 und Trommel 24 eingeworfen werden. Dies kann bei hohen Bandgeschwindigkeiten erwünscht sein, und zwar insbesondere bei Bandgeschwindigkeiten oberhalb von 500 Fuß pro Minute.
Bei Anwendung dieser Erfindung sei zunächst angenommen, daß die Entscheidung getroffen wurde, den Wickelvorgang an der alten Rolle 12 zu beenden und den Wickelvorgang einer neuen Rolle auf dem neuen Kern 14 einzuleiten. Die'Bedienungsperson wird dann einen neuen Kern 14 auf der Wickelvorrichtung befestigen und den Kern durch das Gehäuse 16 und die zugehörigen Vorrichtungen in Umfangseingriff mit der Wickeltrommel 24 bringen. Die Bedienungsperson wird auch einen der Schneidstreifen 40, 40' auf einem Tragbogen 48 anordnen, den Tisch 52 seitlich nach aussen in seine Ladestellung frei vom Band 10 bewegen, den Tragbogen 48 auf den Tisch 52 legen, und sodann den Tisch in seine Haltestellung zurückbringen. In dieser Haltestellung ist der Mittelteil 45, 45' des Schneidstreifens 40, 40" im wesentlichen mit dem Band 10 ausgerichtet und unter einem Winkel gegenüber der öffnung von Kern
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und Trommel 24 angeordnet» Es wurde festgestellt, daß ein Winkel von 6 zufriedenstellende Ergebnisse liefert,, wobei aber jeder andere geeignete Winkel benutzt v/erden kann» Die vorderen und hinteren Enden des Mittelteils 45 und die vorderen Enden des Mitteilteils 45' erstrecken sich über die benachbarten Kanten des Bandes 10 hinaus und die Ansatzteile 44, 44" verlaufen im wesentlichen parallel zur benachbarten Bandkante» Abhängig von ver-ischiedenen umständen kann die Reihenfolge der oben stehenden Arbeitsvorgänge des Einsetzens eines neuen Kerns und eines Schneidstreifens variieren=, Wenn der Kern 14 in Umfangseingriff mit dem Band 10 auf Trommel 24 gebracht ist uiddie Umfangsgeschwindigkeiten von Kern und Trommel im wesentlichen gleich sind, dann wird der Übergabevorgang dadurch eingeleitet, daß man den Strömungsmittelzylinder 70 betätigt, wodurch Lagsrbett 58 und Tisch 52 aus der Haltestellung in die Übergabestellung bewegt werden, um das vordere Ende 56 des Tragbogens 48 in die öffnung zwischen dem Kern und dem Band auf der Trommel einzuführen» Der Ansatzteil 44, 44° des Schneidstreifens 40, 40" wickelt sich um den neuen Kern 14 herum und bleibt daran kleben, während der Schneidstreifen das Band 1O abtrennt und das vordere Ende 72 (Fig., 4) des abgeschnit- tenen Bandes auf den neuen Kern 14 zur Bildung einer neuen Rolle wickelt» Der Tragbogen 48 bleibt am hinteren Ende 74 des abgetrennten Bandes hängen und wird auf die alte Rolle 12 mit aufgewickelt .
Obwohl die Erfindung in Verbindung mit einer Bandrückwickelvorrichtung der in Fig. 1 gezeigten Bauart beschrieben wurde, kann die Erfindung natürlich bei jeder Art einer Bandwickelvorrichtung benutzt werden, bei welcher ein neuer Kern in Umfangseingriff mit einem Bandträger bringbar ist, über den das Band transportiert wird, egal o.":< der Bandträger feststehend oder drehbar ausgebildet ist.
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Claims (1)

  1. [ 1. /Zerfahren zum Abtrennen eines über eine Wickeltrommel laufenden Bandes zum Zwecke der Beendigung der Ausbildung einer ersten Bandrolle und zum Übertragen des abgetrennten Anfangsendes auf einen drehbaren Kern zur Bildung einer zweiten Bandrolle, gekennzeichnet durch die folgenden Schrittes
    a) Bewegung von Kern (14) und Wickeltrommel (24) relativ zueinander in Ümfangsdruekeingriff zur Bildung einer Anlagezone, durch welche das Band (10) läuft;
    b) Drehantrieb des Kerns (14)?
    c) Anordnung eines Streifens (40, 40') mit einer Reißfestigkeit größer als die des Bandes (10) in einer Haltestellung zwischen mit Abstand angeordneten Teilen des Bandes und der Wickeltrommel (24), wobei ein vorderer Teil (42) des Streifens eine dem Kern (14) gegenüberliegende Klebeoberfläche aufweist und sich über die benachbarte Kante des Bandes (10) hinauserstreckt, und wobei der Mittelteil des Streifens (45, 45') im wesentlichen mit dem Band (10) ausgerichtet und mit einem Winkel gegenüber der Anlagezone angeordnet ist;
    d) Transport des Streifens (40, 40') von der Haltestellung in eine Übergabestellung, in welcher der Streifen (40, 40') direkt in die Anlagezone eintritt, wodurch der vordere, eine klebende Oberfläche aufweisende Teil (42) am sich drehenden Kern und dem Mittelteil (45, 45") anhaftet und das vordere Ende (72) des■abgetrennten Bandes und den Mittelteil (45, 45') auf den Kern (14) aufwickelt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Klebeteil ein Ansatzteil (44) ist, der im wesentlichen parallel zur benachbarten Bandkante verläuft.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (45,45') des Streifens aus einem Polyäthylenterephthalat-Material einer ersten Breite besteht, wobei an die Oberfläche des Mittelteils gegenüber der Bahn ein Band (46, 46') mit einer zweiten Breite aufgeklebt wird, die nicht· grös-
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    ser ist als die erste Breite und ein Klebemittel auf jeder Seite aufweist.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (40, 40') an einem flexiblen Tragbogen (48) befestigt wird, und zwar vor der Anordnung des Streifens in einer Haltestellung.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Mittelteil (45) über die gesamte Breite des Bandes erstreckt.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    man den Streifen mit Enden ausbildet, welche sich über die benachbarten Bandkanten in der Haltestellung erstrecken, und wobei ein V-förmiger Teil im wesentlichen mit dem Band ausgerichtet ist und unter einem Winkel bezüglich der Anlagezone verläuft.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    das Eingeben des Streifens solange verzögert wird, bis die Umfangsgeschwindigkeiten der Wickeltrommei (24) und des Kerns im wesentlichen gleich sind.
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei eine Wickeltrommei vorgesehen ist, welche einen Kern antreibt, auf den ein Band aufgewickelt ist, und wobei ein Schneidstreifen das Band dann abschneidet, wenn das auf dem Kern aufgewickelte Band eine gewünschte Menge erreicht, und wobei schließlich das vordere Ende des abgeschnittenen Bandes auf einen zweiten Kern übertragen wird, der durch die Wickeltrommei angetrieben ist,
    gekennzeichnet durch
    einen einen Schneidstreifen (40,40') tragenden Tragbogen (48) und eine Eingabevorrichtung (41) zur Eingabe des Tragbogens (48) in die Anlagezone zwischen dem zweiten Kern (14) und der Wickeltrommel (24), und zwar auf der Seite des Bandes (10) be-
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    nachbart zur Wicke!trommel (24)=
    9= Wickelvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Tragmittel (52) zur lösbaren Halterung des Bandschneidstreifens (40) in einer Haiteste1lung, wobei der Streifen einen sich über die benachbarte Kante des Bandes hinauserstreckenden Ansatzteil (44) und einen Mittelteil (45) auf= weist, der im wesentlichen mit dem Band ausgerichtet ist, und wobei Ansatz- und Mitteiteile auf mindestens einer Seite eine Klebeoberfläche aufweisenund wobei ferner vom Kern gesonderte Mittel vorgesehen sind, um den Streifen im wesentlichen direkt in die Anlagezone einzugeben»
    ΙΟ» Vorrichtung nach Anspruch 9r dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatzteil (44, 44s) im wesentlichen parallel zur benachbarten Bandkante verläuft,, wobei sich der Mittelteil •(45,45°) über die volle Bandbreite erstreckt.
    ο Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß , der Streifen (40°) an Jedem Ende Ansatzteile (44°) aufweist und einen V-förmigen-Mittelteil (45') besitzt, der zwischen den Ansatzteilen liegt und mit diesen verbunden ist (Pig« 7).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die sich über die benachbarten Bandkanten erstreckenden Ansatzteile im wesentlichen parallel zu diesen Kanten verlaufen, wobei der V-förmige Mittelteil sich über das Band hinweg und in Ausrichtung mit diesem erstreckt»
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifentragvorrichtung einen flexiblen Bogen (48) aufweist, an dem der Streifen lösbar befestigt ist, und wobei ein Tisch zur Halterung dieses flexiblen Bogens vorgesehen ist.
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    /fs»
    14. Vorrichtung nach Anspruch 8=13, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifeneingabevorrichtung Mittel zur Bewegung des Tischs aus einer Haltestellung in eine Übergabestellung zur Anlagezone hin aufweist.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 8-14, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Änsatzteil eine Klebemittel auf der dem zweiten'Kern gegenüberliegenden Oberfläche aufweist, daß der Mittelteil aus Polyäthylenterephthalat besteht, und daß auf der dem Band gegenüberliegenden Oberfläche des Mittelteils ein beidseitig klebendes Band lösbar befestigt ist»
    16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8-15, gekennzeichnet durch ein zweites, beidseitig klebendes Band, welches lösbar an der Oberfläche des Mittelteils befestigt ist,- die dem Band (1o) , (d.h. der Bahn) nicht gegenüberliegt.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebefestigkeit,mit der das Klebeband auf der dem Band (10) gegenüberliegenden Oberfläche des Mittelteiis anhaftet, größer ist als die Klebefestigkeit, mit der das Klebeband auf der entgegengesetztliegenden Oberfläche des Mittelteils an den StreifentragmitteIn anhaftet.
    18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (52) den Tragbogen (48) auf drei Seiten durch Lippen (54) umgibt, wobei die vordere Kante des Tisches nicht umgrenzt ist, und wobei eine vordere Kante (56) des Tragbogens (48) etwas über die Tischkante hinausragt.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (52) gleitend für eine Hin- und Herbewegung zwischen einer Ladestellung und einer Haltestellung auf einem Lagerbett (58) gelagert ist.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 18 und/oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerbett (58) gleitend auf einem starren Rahmen (62) hin- und herbewegbar gelagert ist, und zxtfar parallel zum Band (10) zwischen der Haltestellung und der Übergabesteilung=
    21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 18-20, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (62) Plansche.(68) vorgesehen sind, um die Vorwärtsbewegung von Lagerbett (58) und Tisch (52) zu begrenzen.
    22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen (48) mit einer Geschwindigkeit im wesentlichen gleich der Geschwindigkeit des Bandes in die Anlagezone hineinbewegt wird.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung dem Tisch (52-) durch einen Strömungsmittelzylinder (70) erteilt wird.
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