DE29808692U1 - Vorrichtung zum Auftragen von Nagellack - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen von NagellackInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von
Farbe oder vergleichbaren Behandlungsmitteln flüssiger bis
pastoser Beschaffenheit, insbesondere von Nagellack, nebst
einem diesbezüglichen Vorratsbehälter, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
nagellack befindet sich üblicherweise in kleinen
Vorratsfläschchen. Der zum Auftragen des Nagellacks vorgesehene Pinsel ist in der Veise am abschraubbaren Teil
des Verschlusses des Vorratsfläschchen befestigt, daß der
abschraubbare Teil des Verschlusses gleichzeitig als Handgriff des Pinsels dient.
Um ein Verbiegen der Pinselhaare im zugeschraubten Zustand der Vorratsflasche zu vermeiden, ragen die Spitzen der
Pinselhaare maximal bis auf den Boden des Vorratsbehälters. Da Nagellackfläschchen als billige Wegwerfartikel
konzipiert sind und deshalb aus Kostengründen keine Präzisionsinstrumente darstellen, enden die Pinselhaare aus
"Sicherheitsgründen" normalerweise bereits etwas oberhalb des Behälterbodens.
Soll nun Nagellack auf Finger- und/oder Fußnägel
aufgetragen werden, so wird die Verschlußkappe mit dem
daran befestigten Pinsel vom Vorratsfläschchen
abgeschraubt, die überschüssige, insbesondere am
aufgetragen werden, so wird die Verschlußkappe mit dem
daran befestigten Pinsel vom Vorratsfläschchen
abgeschraubt, die überschüssige, insbesondere am
Pinselstiel befindliche Farbe am Hals des
Vorratsfläschchens abgestreift und der an den Pinselhaaren
befindliche Lack in gewünschter Weise auf den jeweiligen
Nagel aufgetragen. Zur Aufnahme weiterer Farbe wird der
Pinsel erneut in die Vorratsflasche getaucht usw..
Nagel aufgetragen. Zur Aufnahme weiterer Farbe wird der
Pinsel erneut in die Vorratsflasche getaucht usw..
Ist der Nagellack jedoch weitgehend aufgebraucht, so ist es
praktisch unmöglich, den am Boden befindlichen Rest des
Nagellacks auf den Pinsel zu bekommen. Einerseits enden aus Gründen der großen Fertigungstoleranzen die Pinselspitzen
Nagellacks auf den Pinsel zu bekommen. Einerseits enden aus Gründen der großen Fertigungstoleranzen die Pinselspitzen
in einem gewissen Abstand über dem Boden des
Vorratsfläschchens, andererseits muß man, um mit den
Pinselspitzen überhaupt in die Nähe des Bodens zu gelangen, den Verschluß stets wieder fest zuschrauben. Dies ist nicht nur ein zusätzlicher "Arbeitsgang" sondern auch höchst
Pinselspitzen überhaupt in die Nähe des Bodens zu gelangen, den Verschluß stets wieder fest zuschrauben. Dies ist nicht nur ein zusätzlicher "Arbeitsgang" sondern auch höchst
lästig: Zum festen Zuschrauben des Vorratsfläschchens
werden beide Hände benötigt. Sind aber bereits einige Nägel
lackiert, der Lack aber noch nicht völlig trocken, so
erfordert es schon ein großes Geschick, das
Vorratsfläschchen zu öffnen, ohne den Lack der
erfordert es schon ein großes Geschick, das
Vorratsfläschchen zu öffnen, ohne den Lack der
frischlackierten Nägel zu gefährden.
Die Erfindung, die mit Anspruch 1 gelöst ist, hat sich die
Aufgabe gestellt, diesen Mißstand zu überwinden. Es soll
eine Farbflaschen-Pinsel-Anordnung geschaffen werden, wobei mit dem Pinsel auch der letzte Farbrest aus der Farbflasche ohne wiederholtes Auf- und Zuschrauben der Verschlußkappe
aufgenommen werden kann.
Aufgabe gestellt, diesen Mißstand zu überwinden. Es soll
eine Farbflaschen-Pinsel-Anordnung geschaffen werden, wobei mit dem Pinsel auch der letzte Farbrest aus der Farbflasche ohne wiederholtes Auf- und Zuschrauben der Verschlußkappe
aufgenommen werden kann.
Erfindungsgemäß ist der Pinsel gegenüber der VerschluSkappe
mittels eines Verschiebemechanismus axial verschiebbar. Auf diese Weise ist die Benutzerperson in der Lage, den Pinsel
durch Knopfdruck ein Stückchen in Richtung Behälterboden zu drücken, so daß die Pinselspitze den Boden erreicht, ohne
daß zu diesem Zweck die Verschlußkappe jedesmal zugeschraunbt werden müßte.
Vorzugsweise weist der Verschiebemechanismus eine beidseitige Begrenzung auf. Damit wird zuverlässig
verhindert, daß der Pinsel zu weit in den Behälter geschoben werden kann.
Andererseits kann der Pinsel auch nicht gänzlich aus der Verschlußkappe herausgezogen werden.
Wenn der Verschiebemechanismus darüberhinaus eine Rückholfeder aufweist, dann braucht man den Mechanismus nur
einseitig, z. B. mittels Zeigefinger nach unten zu drücken. Der RückholVorgang wird durch die Rückholfeder erledigt.
Der Verschiebemechanismus ist vorzugsweise so ausgebildet, daß man mit der Pinselspitze auch bei losgeschraubter
VerschluSkappe den Flaschenboden gerade noch erreichen kann.
Darüberhinaus weist der als Zylinder—Kolben-Anordnung
ausgebildeter Verschiebemechanismus eine zuverlässige Längsführung auf. Ist der Verschiebemechanismus zudem
verdrehgesichert, so läßt sich der Pinsel präzise führen.
Will man den Hub des Verschiebemechanismus nicht voll
ausnutzen, z. B., um zu vermeiden, daß die Pinselhaare beim tieferen Eintauchen zu stark gestaucht werden, oder um zu
vermeiden, daß man mit den Pinselspitzen einen zu
dickflüssigen Rest des Lacks aufnimmt, so sollte der
Verschiebemechanismus an beliebiger Stelle arretierbar
sein.
Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der
erfindungsgemäSen Auftragvorrichtung ist der
Verschi ebemechani smus nach Art einer aus Spindelmutter und
Spindelstange bestehenden Spindel aufgebaut, wobei mit der in Längsrichtung per Fingerdruck erfolgenden axialen
Verschiebung pinselseitig eine Drehbewegung überlagert ist. Dadurch ergibt sich einerseits eine gute Verrührung des
noch in der Flasche vorhandenen Nagellacks, andererseits eine gleichmaßige Benetzung der Pinselspitze mit Lack.
Bine einwandfreie Dichtheit des Nagel1ackf1äschchens ist
bereits durch eine paßgenaue Zylindei—Kolben-Anordnung
gegeben.
Eine solche Abdichtung kann durch eine zusätzlich eingebrachte, flexible, Membran weiter verbessert werden.
Das erfindungsgemäSe Nage11ackf1äschchen und seine
Funktionsweise wird anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert.
Bs zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Nagel1ackf1äschchen;
Fig.2 ein ebensolches Fläschchen mit losgeschraubter
Verschlußkappe.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung besteht im wesentlichen aus einer als Vorratsbehälter für Nagellack 4
dienenden Nagellackflasche 2. An seinem oberen halsförmigen
Ende 6 weist die Nagellackflasche 2 ein übliches
Schraubgewinde 8 auf. Auf das Schraubgewinde 8 ist die mit
einem hierzu komplementären Schraubgewinde 10 versehene
Verschlußkappe 12 aufgeschraubt. An der Innenseite der
Verschlußkappe 12 ist axial ein als Auftragelement
dienender Pinsel 14 befestigt.
Im Unterschied zu herkömmlichen Nagellack-Verschlußkappen
weist die erfindungsgemäße Verschlußkappe 12 eine als
Verschiebemechanismus dienende Zylindei—Kolben-Anordnung
auf.
Der "Zylinder", der im vorliegenden Ausführungsbeispiel
lediglich aus einem oberen 16 und einem unteren Führungsteil 18 besteht, ist ortsfest mit der
Verschlußkappe 12 verbunden. An dem von den Führungsteilen
16, 18 axial geführten Kolben 20 ist ebenfalls axial der aus Pinselstiel 22 und Borsten (Haaren) 24 bestehende
Pinsel 14 angeordnet. Mit Hilfe eines am Kolben 20 befindlichen Ringes 26 und dazu an der Verschlußkappe 12
korrespondierenden, hervorspringenden Kanten 28, 30 ist der Hub H des Kolbens 20 in beiden Richtungen, d. h. sowohl
nach oben als auch nach unten, begrenzt.
Die Ausgangsposition des Pinsels 14 und die
Anschlagposition des Kolbens 20 sind so gewählt, daß der Pinsel 14 sowohl in oberer Endposition des Kolbens 20 im
zugeschraubten Zustand der Verschlußkappe 12, einerseits,
als auch in unterer Endposition des Kolbens 20 im losgeschraubten Zustand der Verschlußkappe 12,
andererseits, gerade noch den Boden 32 der Nagellackflasche
2 erreicht.
Das obere hineindrückbare Ende des Kolbens 20 ragt aus der
Verschlußkappe 12 heraus. Der mit dem Zeigefinger eindrückbare Kolben 20 wird mit Hilfe einer Rückholfeder
an seine Ausgangsposition zurückgedrückt und zurückbewegt.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, befindet sich die Spitze der Pinselhaare 24 in losgeschraubter Position der
Verschlußkappe 12 im Abstand A vom Flaschenboden 32 . Dieser Abstand A kann durch den Kolbenhub H kompensiert
werden.
Vorrichtung zum Auftragen von Nagellack Bezugszeichenliste
2 Nagellackflasche, Vorratsbehälter
4 Nagellack
6 halsförmiges Ende, Hals
8 Schraubgewinde (der Nagellackflasche)
10 Schraubgewinde (der Verschlußkappe)
12 Verschlußkappe
14 Auftragelement, Pinsel
16 oberes Führungsteil
18 unteres Führungsteil
20 Kolben
22 Pinselstiel
24 Borsten (Pinselhaare)
26 Ring
28, 30 Kanten (an) der Verschlußkappe, Begrenzung für Kolbenhub
H Kolbenhub
32 Boden der Nagellackflasche
34 Rückholfeder
A Abstand: Pinselspitze - Flaschenboden
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Auftragen von Farbe oder vergleichbaren Behandlungsmitteln flüssiger bis pastoser Beschaffenheit,
insbesondere von Nagellack (4),
mit einer als Vorratsbehälter dienenden (Nagellack-)Flasche
(2),
die eine aufschraubbare VerschluBkappe
<12> aufweist, an deren Innenseite axial ein pinseiförmiges Auftragelement
(Applikator) (14> angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragelement (14) gegenüber der VerschluBkappe
(12) mittels eines Verschiebemechanismus axial verschiebbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
da du rch gekennzeichnet,
daß der Verschiebemechanismus axial beidendig jeweils eine Begrenzung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebemechanismus eine Rückholfeder (34)
aufweist,
die das Auftragelement (14) im Falle einer axialen Auslenkung - bei Fehlen einer äußeren Kraft - in Richtung
bis auf die verschlußkappenoberseitige Begrenzung (28) zurückzieht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich &eegr; e t,
daß die Verschiebbarkeit des pinseiförmigen Auftragelements
(14) von der Verschlußkappe (12) weg durch die Bedingung
gegeben ist, wonach die Pinselspitze bei losgeschraubter Verschlußkappe (12) gerade noch den Boden (32) der
BTagellackflasche
<2> berührt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich &eegr; e t,
daß der an der Verschlußkappe (12) befindliche Verschiebemechanismus aus einer Zylinder-Kolben-Anordnung
besteht,
wobei der Zylinder fest mit der Verschlußkappe (12) verbunden und mit dem Hals (6) der (Nagellack-)Flasche (2)
verechraubbar ist, und
wobei der Kolben (20) fest mit dem Pinsel (14) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zylindei—Kolben-Anordnung verdrehgesichert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschiebemechanismus an beliebiger Stelle, insbesondere in seiner Endposition, arretierbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschiebemechanismus eine Spindel umfaßt, bei dem einer axialen Verschiebebewegung pinselseitig eine
Drehbewegung überlagert ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschiebemechanismus hydraulisch dicht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtheit zwischen Kolben
<20) und Zylinder durch eine von dem Pinsel (14) durchdrungene und an dem äußeren
Rand des Zylinders <der Verschlußkappe, 12) befestigte elastische Membran gewährleistet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29808692U DE29808692U1 (de) | 1998-05-14 | 1998-05-14 | Vorrichtung zum Auftragen von Nagellack |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29808692U DE29808692U1 (de) | 1998-05-14 | 1998-05-14 | Vorrichtung zum Auftragen von Nagellack |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29808692U1 true DE29808692U1 (de) | 1998-07-30 |
Family
ID=8057136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29808692U Expired - Lifetime DE29808692U1 (de) | 1998-05-14 | 1998-05-14 | Vorrichtung zum Auftragen von Nagellack |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29808692U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20302166U1 (de) * | 2003-02-05 | 2004-06-17 | Epli, Susanne | Fläschchen mit Schraubkappe |
| EP3578080A1 (de) * | 2018-06-06 | 2019-12-11 | Jürgen Schmidt | Aufbewahrungs- und appliziereinrichtung für flüssigkeit |
-
1998
- 1998-05-14 DE DE29808692U patent/DE29808692U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20302166U1 (de) * | 2003-02-05 | 2004-06-17 | Epli, Susanne | Fläschchen mit Schraubkappe |
| EP3578080A1 (de) * | 2018-06-06 | 2019-12-11 | Jürgen Schmidt | Aufbewahrungs- und appliziereinrichtung für flüssigkeit |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980910 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020301 |