DE29804382U1 - Klemmvorrichtung für Sitzträger - Google Patents
Klemmvorrichtung für SitzträgerInfo
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Description
Sifa Sitzfabrik GmbH
Klemmvorrichtung für Sitzträger
Beschreibung
10
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Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung für Sitzträger mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Eine Klemmvorrichtung für Sitzträger von Stühlen, insbesondere Bürodrehstühlen, wobei der Sit&zgr;träger an
seiner Unterseite mit einer höhenverstellbaren Stützsäule verbunden ist und wobei der Sitzträger
gelenkig mit wenigstens einem weiteren Stuhlteil, wie einer Rückenlehne, einem Rückenlehnenträger, einer
Sitzplatte, einem Sitzplattenträger oder dergleichen verbunden ist und wobei mittels der Klemmvorrichtung
eine einstellbare Stellung zwischen dem Sitzträger und dem weiteren Stuhlteil fixierbar ist, ist
beispielsweise aus der WO 96/11611 bekannt. Die Klemmvorrichtung besteht hier aus einem Lamellenpaket,
das zwischen zwei Stuhlteilen, die drehbar aneinander gelagert sind, derart angeordnet sind, daß diese
Stuhlteile gegeneinander verschwenkt werden können, wobei aber eine seitliche Klemmkraft auf die Lamellen
aufgebracht werden kann, damit die Schwenkposition der beiden Stuhlteile zueinander fixiert werden kann. Der
Einsatz solcher Lamellenpakete bringt jedoch einen
hohen Montageaufwand mit sich und macht die Einhaltung
vieler geringer Toleranzen erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Klemmvorrichtung zu schaffen, mit der Stuhlteile in
einer gewünschten Schwenklage zueinander einfach und sicher fixiert werden können, die konstruktiv einfach
ist und einen geringeren Montageaufwand erfordert.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmalen gelöst. Fortbildungen
und vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen umfaßt.
Erfindungsgemäß ist eine Klemmvorrichtung für Sitzträger von Stühlen, insbesondere Bürodrehstühlen,
wobei der Sitzträger an seiner Unterseite mit einer höhenverstellbaren Stützsäule verbunden ist und wobei
der Sitzträger gelenkig mit wenigstens einem weiteren Stuhlteil, wie einer Rückenlehne, einem
Rückenlehnenträger, einer Sitzplatte, einem Sitzplattenträger oder dergleichen verbunden ist, und
wobei mittels der Klemmvorrichtung eine einstellbare Stellung zwischen dem Sitzträger und dem weiteren
Stuhlteil fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus einem ersten, Rastmittel
aufweisenden Teil und einem zweiten, dazu passende Rastmittel aufweisenden Teil besteht, wobei eines der
beiden Rastmittel aufweisenden Teile gelenkig an dem Sitzträger und das andere gelenkig an dem weiteren
Stuhlteil gelagert ist, daß Mittel vorhanden sind, mittels denen die beiden Rastmittel aufweisenden Teile
in ihrer Raststellung mit Kraft beaufschlagbar sind, wobei sich diese Mittel mittelbar oder unmittelbar an
dem Sitzträger oder dem weiteren Stuhlteil abstützen,
und daß elastische Mittel zum Lösen der Raststellung vorhanden sind.
Nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Rastmittel Verzahnungen, wobei das eine Rastmittel
aufweisende Teil wenigstens teilweise als Zahnstange ausgebildet ist und das andere Rastmittel aufweisende
Teil wenigstens ein mit einer passenden Verzahnung versehener Klemmbacken ist. Vorteilhafterweise weisen
die Zähne, bzw. weist die Verzahnung einen Hinterschnitt auf, wobei dieser vorzugsweise einen
Winkel von zwischen über 0° und unter 10° aufweist.
Die elastischen Mittel sind vorzugsweise Federn, es können aber auch Elastomere eingesetzt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung weist die
Merkmale auf,
daß ein Sitzträger und ein weiteres Stuhlteils um eine Achse drehbar zueinander gelagert sind,
daß zwischen dem Sitzträger und dem weiteren Stuhlteil eine Stange mit einem im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt angeordnet ist,
daß die Stange an ihrem einen Ende drehbar auf einem Bolzen des Sitzträgers oder weiteren Stuhlteils
gelagert ist,
daß die Stange an ihrem anderen Ende längenverschiebbar mit einem geschlossenen oder einseitig offenen Langloch
auf einem Bolzen des weiteren Stuhlteils oder Sitzträgers gelagert ist,
daß die Stange an einem Ende auf wenigstens einer Seite mit einer Verzahnung versehen ist,
daß die Stange im Bereich der Verzahnung mit wenigstens einem mit einer entsprechenden Verzahnung versehenen
Klemmbackens einer Klemmvorrichtung in Eingriff
bringbar ist, wobei die Klemmvorrichtung an dem Sitzträger oder dem weiteren Stuhlteil gelagert ist,
daß Handhabungsmittel vorhanden sind, um den Klemmbacken in Eingriff mit der Verzahnung zu bringen,
daß die Handhabungsmittel zwischen einer Klemmstellung und einer geöffneten Position verstellbar sind,
daß zwischen der Verzahnung der Stange und des Klemmbackens auch bei geöffneter Position der
Handhabungsmittel eine Haltekraft vorhanden ist, daß Federmittel vorhanden sind, den Klemmbacken von der
Verzahnung zu lösen, wenn durch den Sit&zgr;träger oder das weitere Stuhlteil eine in Längsrichtung der Stange
wirkende Kraft auf diese ausgeübt wird, und daß die Handhabungsmittel ein von außerhalb des
Sitzträgers oder weiteren Stuhlteils betätigbarer Handhebel sind, dessen inneres Ende mittelbar oder
unmittelbar auf den Klemmbacken wirkt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beispielhaft näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführung der Klemmvorrichtung in einer Seitenansicht in geöffneter Stellung;
Fig. 2 die Klemmvorrichtung von Fig. 1 in einer Vorderansicht in geöffneter Stellung;
Fig. 3 die Klemmvorrichtung von Fig. 1 und 2 in einer Draufsicht in geöffneter Stellung;
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Fig. 4 die Klemmvorrichtung von Fig. 1 bis Fig. 3 in Draufsicht in geschlossener Stellung;
Fig. 5 die Klemmvorrichtung von Fig. 1 bis Fig. 4 in Seitenansicht in geschlossener Stellung;
Fig. 6 die Klemmvorrichtung von Fig. 1 bis Fig. 5 in Vorderansicht in geschlossener Stellung;
Fig. 7 und Fig. 8 eine schematische Darstellung einer beispielsweisen Anordnung einer Klemmvorrichtung an
einem Bürodrehstuhl;
Fig. 9 eine alternative Ausführung der Klemmvorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 10 die Klemmvorrichtung von Fig. 9 in Vorderansicht in geschlossener Position;
Fig. 11 die Klemmvorrichtung von Fig. 9 und 10 in einer Draufsicht;
Fig. 12 die Klemmvorrichtung von Fig. 9 bis Fig. 11 in Vorderansicht in geöffneter Position.
Die Klemmvorrichtung 1 gemäß den Fig. 1 bis 6 besteht aus einem Führungskörper 2, mit einem vertikalen
Durchgang 3, in dem ein vorderer Abschnitt einer vertikal zu dem Führungskörper ausgerichteten Stange 4
geführt ist, die an diesem vorderem Abschnitt zwei seitliche Verzahnungen 5 aufweist. Die Stange 4 ist im
eingebauten Zustand in axialer Richtung mit Druck beaufschlagt. Seitlich neben den Verzahnungen 5 sind in
dem Führungskörper 2 bewegliche Klemmbacken 6 geführt, die jeweils mit einer Zahnreihe versehen sind, die in
Eingriff mit der zugehörigen Verzahnung 5 der Stange 4 bringbar ist. Die zueinander passenden Verzahnungen
sind so ausgerichtet, daß sie auf der einen Seite in eine Zugrichtung der Stange und auf der anderen Seite
in der anderen Zugrichtung der Stange sperren. Die
Klemmbacken sind drehbar an zwei seitlichen Hebeln 8 gelagert, wobei die Drehachse parallel zu der Achse der
Stange 4 ausgerichtet ist. Die Hebel 8 sind horizontal zu der Stange 4 ausgerichtet und sind in einem Abstand
von den Klemmbacken 6 drehbar auf Bolzen 10 des klotzartigen Führungskörpers 2 gelagert, der neben dem
Durchgang 3 für die Stange 4 auch Ausnehmungen für die Klemmbacken 6 und die Hebel 8 aufweist. Die Hebel 8
schwenken um die Bolzen 10 nach außen und innen und bringen dadurch die Klemmbacken 6 mit ihren Zahnreihen
7 außer und in Eingriff mit den Verzahnungen 5. Da die Klemmbacken 6 drehbar an den Hebeln 8 gelagert sind,
können sich die Verzahnungen passend zueinander ausrichten. Die Hebel sind an ihren den Bolzen 10
zugewandten Enden mit inneren Führungskonturen versehen, die die Form von zwei benachbarten Kerben 25,
26 aufweisen, von denen eine vor und die andere hinter dem Drehpunkt des Bolzens 10 angeordnet ist. Die Hebel
8 sind in der geschlossenen kongruent zueinander,
liegen in einer Ebene miteinander und ihre Drehachsen sind parallel zueinander ausgerichtet. Zur Betätigung
der Hebel 8 ist ein mehrteiliger Druckkörper 11 vorhanden, der zwischen dem vorderen und dem hinteren
Kerbenpaar der Hebel 8 verschiebbar geführt ist. Der Druckkörper 11 besteht aus zwei äußeren, außen
geschlossenen Hülsen 12, die an ihren geschlossenen Enden mit Nasen 24 versehen sind, die in die Kerben 25,
26 passen. Die Hülsen 12 umschließen die Enden einer dritten Hülse 13, auf der sie verschiebbar gelagert
sind. Eine Druckfeder 14 ist entlang der Achse der drei Hülsen 12, 13 in diesen angeordnet und ist bestrebt die
beiden äußeren Hülsen 12 nach außen mit ihren Nasen 24 in die Kerbenpaare 25, 26 zu pressen. Wenn der
Druckkörper 11, wie in Fig. 3 gezeigt, am inneren Kerbenpaar 26 anliegt, werden die Hebel 8 um die Bolzen
10 nach außen gedrückt, so daß die freien Enden mit den
Klemmbacken 6 sich nach außen bewegen können, jedoch ist die Kraft der Druckfeder 14 nicht ausreichend, die
Verzahnung von dem Klemmbacken 6 und der Stange 4 auf der Seite, in der diese in rastendem Eingriff stehen,
voneinander zu lösen, die die Verzahnungen mit einem Hinterschnitt versehen sind und sich nicht voneinander
lösen, solange nicht eine axiale Kraft auf die Stange ausgeübt wird. Die Verschiebung des Druckkörpers 11
erfolgt mittels eines Winkelhebels, der an einem Bolzen weiter unten im Führungskörper in seinem Scheitelpunkt
drehbar gelagert ist und der oben an seinem inneren Schenkel 15 mit dem Druckkörper 11 gelenkig verbunden
ist. Sein anderer Schenkel 16 ist aus dem Führungskörper 2 herausgeführt und beispielsweise mit
einem Handgriff (nicht gezeigt) verbunden. Wird der äußere Schenkel 16 nach unten gedrückt, wird der
Druckkörper 11 in das äußere Kerbenpaar 25 gedrückt und wird umgekehrt der Schenkel 16 nach oben gedrückt,
wandert der Druckkörper 11 in das innere Kerbenpaar (Fig. 2 mit 6). Für die sichere Verriegelung der
Klemmvorrichtung sind Keile 7 vorhanden, die sich auf der einen Seite hülsenartig auf Druckfedern 23 im
Führungskörper abstützen und für die Nuten 22 in den Klemmbacken 6 vorhanden sind, in die diese in
Klemmposition (Fig. 4) durch die Kraft der Federn 23 eingreifen. Um diese Verriegelung zu lösen, sind Stifte
21 an den Keilen 7 angeordnet, die sich durch die Nuten
22 in Richtung auf den Druckkörper 11 erstrecken und die von diesem in der geöffneten Position (Fig. 3) in
Richtung auf die Federn 23 verschoben werden, so daß die Keile 7 aus den Nuten 22 gleiten und ein Öffnen der
Klemmbacken 6 möglich machen. Das tatsächliche Lösen erfolgt, wie oben beschrieben, jedoch erst bei axialer
Betätigung der Stange 4.
Fig. 7 und 8 zeigen eine mögliche Anordnung einer Klemmvorrichtung 45 in einem Bürodrehstuhl. Der
Bürodrehstuhl besteht aus einem Sitzträger 40, der auf einer Säule 43 gelagert ist, die unten mit einem
Fußkreuz (nicht gezeigt) versehen ist. Der mit einem U-förmigen Querschnitt versehene Sitzträger 40 ist oben
mit einem Sitzplattenträger 44 verbunden und an seinem rückseitigen Ende mit einem Rückenlehnenträger 41, der
um einen Bolzen 42 drehbar an diesem gelagert ist. Sitzplatte, Rückenlehne und Polsterung sind nicht
gezeigt. Die Klemmvorrichtung 45, die oben genauer beschrieben wurde und hier nur rein schematisch
dargestellt ist, dient dazu, die Neigung zwischen Rückenlehnenträger 41 und Sitzträger 40 einzustellen.
Hierfür ist die Klemmvorrichtung 46 um einen Querbolzen
46 drehbar in dem Sitzträger 40 gelagert. Eine Stange
47 ist an ihrem einen Ende mit einem Langloch auf dem Querbolzen 46 und mit ihrem anderen Ende an einem
Haltebolzen des Rückenlehnenträgers 41 gelagert und läßt sich bei geöffneter Position der Klemmvorrichtung
46 aus diese ziehen oder in diese einschieben. In der gewünschten Position wird die Klemmvorrichtung 45
mittels eines Hebels 49 betätigt und die Stange wird geklemmt. Mittels des Hebels kann die Klemmvorrichtung
ebenso wieder gelöst werden, wobei sich die Stange, wie oben beschrieben, erst von dem einen Klemmbacken löst,
wenn durch Bewegung des Rückenlehnenträgers 41 um die Achse 42 eine axiale Kraft auf sie ausgeübt wird.
Fig. 9 bis 12 zeigen eine alternative Ausführung der Klemmvorrichtung. Hier ist in einem Führungskörper 62
eine Stange 64 geführt, die nur an einer Seite mit einer Verzahnung versehen ist, wobei auch nur ein
Klemmbacken 66 mit einer Gegenverzahnung vorhanden ist.
Der in dem Führungskörper 62 mit Spiel verschiebbare Klemmbacken 66 ist mit zwei Schrauben 61 verbunden,
deren Köpfe in Sacklöchern 63 des Führungskörpers 62 gelagert sind, wobei in den Sacklöchern 63 Druckfedern
73 eingelegt sind, die bestrebt sind, die Schraubenköpfe nach außen zu drücken und dadurch den
Klemmbacken 66 außer Eingriff mit der Verzahnung der Stange 64 zu bringen. Auch hier ist die Kraft der
Federn 73 so ausgelegt, daß sie die Haltekraft der mit einem Hinterschnitt versehenen Verzahnung nicht
überwinden kann, solange nicht eine axiale Kraft auf die Stange 64 ausgeübt wird. Der Klemmbacken 66 ist mit
einem Stift 72 versehen, der, wie auch die Schraubenköpfe, auf der der Verzahnung
gegenüberliegenden Seite verschiebbar aus dem Führungskörper 62 herausgeführt ist. Ein Schwenkbügel
71 ist um einen Bolzen verschwenkbar an dem Führungskörper 62 angeordnet und so ausgelegt, daß er
in der Klemmposition den Stift 72 mit dem Klemmbacken 66 gegen die Kraft der Federn 73 in Rastposition mit
der Verzahnung der Stange 64 zwingt. Der Schwenkhebel 71 kann mit einem Totpunkt für die Raststellung
versehen sein.
Claims (8)
1. Klemmvorrichtung für Sitzträger von Stühlen, insbesondere Bürodrehstühlen,
wobei der Sitzträger an seiner Unterseite mit einer höhenverstellbaren Stützsäule verbunden ist und wobei
der Sitzträger gelenkig mit wenigstens einem weiteren Stuhlteil, wie einer Rückenlehne, einem
Rückenlehnenträger, einer Sitzplatte, einem Sitzplattenträger oder dergleichen verbunden ist,
und wobei mittels der Klemmvorrichtung eine einstellbare Stellung zwischen dem Sitzträger und dem
weiteren Stuhlteil fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmvorrichtung (45) aus einem ersten, Rastmittel aufweisenden Teil und einem zweiten, dazu
passende Rastmittel aufweisenden Teil besteht, wobei eines der beiden Rastmittel aufweisenden Teile
gelenkig an dem Sitzträger (40) und das andere gelenkig an dem weiteren Stuhlteil gelagert ist,
daß Mittel vorhanden sind, mittels denen die beiden Rastmittel aufweisenden Teile in ihrer Raststellung mit
Kraft beaufschlagbar sind,
wobei sich diese Mittel mittelbar oder unmittelbar an dem Sitzträger oder dem weiteren Stuhlteil abstützen,
und daß elastische Mittel zum Lösen der Raststellung vorhanden sind.
2. Klemmvorrichtung für Sitzträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastmittel Verzahnungen sind.
3. Klemmvorrichtung für Sitzträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Rastmittel aufweisende Teil wenigstens teilweise als Zahnstange (4, 47, 64) ausgebildet ist,
und daß das andere Rastmittel aufweisende Teil wenigstens ein mit einer passenden Verzahnung
versehener Klemmbacken (6, 66) ist.
4. Klemmvorrichtung für Sitzträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne, bzw. die Verzahnung einen Hinterschnitt aufweisen, bzw. aufweist
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hinterschnitt einen Winkel von zwischen über und unter 10° aufweist.
6. Klemmvorrichtung für Sitzträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Mittel Federn sind.
7. Klemmvorrichtung für Sitzträger nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Sitzträger (40) und ein weiteres Stuhlteils
(41) um eine Achse (42) drehbar zueinander gelagert sind,
daß zwischen dem Sitzträger (40) und dem weiteren Stuhlteil (41) eine Stange (47) mit einem im
wesentlichen rechteckigen Querschnitt angeordnet ist, daß die Stange (47) an ihrem einen Ende drehbar auf
einem Bolzen (46) des Sitzträgers (40) oder weiteren Stuhlteils gelagert ist,
daß die Stange (47) an ihrem anderen Ende längenverschiebbar mit einem geschlossenen oder
einseitig offenen Langloch auf einem Bolzen des weiteren Stuhlteils oder Sitzträgers gelagert ist,
daß die Stange an einem Ende auf wenigstens einer Seite mit einer Verzahnung versehen ist,
daß die Stange im Bereich der Verzahnung mit wenigstens einem mit einer entsprechenden Verzahnung versehenen
Klemmbackens einer Klemmvorrichtung (45) in Eingriff bringbar ist, wobei die Klemmvorrichtung an dem
Sitzträger oder dem weiteren Stuhlteil gelagert ist,
daß Handhabungsmittel vorhanden sind, um den Klemmbacken in Eingriff mit der Verzahnung zu bringen,
daß die Handhabungsmittel zwischen einer Klemmstellung und einer geöffneten Position verstellbar sind,
daß zwischen der Verzahnung der Stange und des Klemmbackens auch bei geöffneter Position der
Handhabungsmittel eine Haltekraft vorhanden ist, und daß Federmittel vorhanden sind, den Klemmbacken von
der Verzahnung zu lösen, wenn durch den Sitzträger oder das weitere Stuhlteil eine in Längsrichtung der Stange
wirkende Kraft auf diese ausgeübt wird.
8. Klemmvorrichtung für Sitzträger nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabungsmittel ein von außerhalb des
Sitzträgers oder weiteren Stuhlteils betätigbarer Handhebel sind, dessen inneres Ende mittelbar oder
unmittelbar auf den Klemmbacken wirkt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29804382U DE29804382U1 (de) | 1998-03-12 | 1998-03-12 | Klemmvorrichtung für Sitzträger |
| PL34284699A PL342846A1 (en) | 1998-03-12 | 1999-03-10 | Clamping device for a seat support |
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| PCT/DE1999/000645 WO1999045823A1 (de) | 1998-03-12 | 1999-03-10 | Klemmvorrichtung für sitzträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29804382U DE29804382U1 (de) | 1998-03-12 | 1998-03-12 | Klemmvorrichtung für Sitzträger |
Publications (1)
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ID=8054005
Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Effective date: 19980723 |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19990416 |
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Effective date: 20010702 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060609 |
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