DE29802290U1 - Spielplan für Brettspiele - Google Patents
Spielplan für BrettspieleInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
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-
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- A63F3/00173—Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
- A63F3/00261—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards
- A63F2003/00457—Details of game board internal structure or materials thereof
Landscapes
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Description
Ing. Hans Lang GmbH & Co. KG, Schuckertstraße 8 - 20, 90727 Fürth Spielplan fur Brettspiele
Die Erfindung betrifft einen Spielplan für Brettspiele mit einer Basisplatte,
die eine obere Spielfläche und eine untere Auflagefläche aufweist, und mit einem fur das jeweilige Brettspiel charakteristischen Spielmuster, das Felderlinien,
Beschriftungen, Markierungen, Symbole oder dergleichen umfaßt.
Bei den alten Brettspielen wie Halma, Mühle, Schach, Backgammon, etc.
besteht ein Spielzug einer Spielpartei meistens darin, Spielfiguren oder Spielsteine auf dem Spielplan zu verschieben. Das Verschieben wird je
nach Spieltyp und individuellem Verhalten des Spieler selbst entweder durch das Gleiten über dem Spielplan oder durch das Anheben und das Absetzen
des Spielsteins auf dem Spielplan vorgenommen. Die o.g. Basisplatte
kann dabei aus Holz, Kunststoff, Marmor, Papierfaserstoff, etc. hergestellt
sein, wobei das charakteristische Spielmuster, wie z.B. das Schachbrettmuster,
auf der Spielfläche der Basisplatte mit herkömmlichen Mitteln gedruckt, geklebt oder durch den natürlichen Farbkontrast des Basisplatten-Materials
realisierbar ist.
Hierbei ist es von Nachteil, daß beim häufigen Spielen der Spielplan durch
das Auf- und Absetzen und das Verschieben der Spielsteine abgenutzt und abgerieben wird. Dies kann zu Fehlinterpretationen einer Spielsituation
führen.
-2-
Außerdem ist einerseits nach dem Benutzen eine Reinigung der Spielfläche
wegen des damit verbundenen Farbabriebs schädlich, andererseits müssen für manche Basisplatten-Materialien, um diese zu schonen oder zu pflegen,
besondere Reinigungsmittel verwendet werden. 5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spielplan für Brettspiele
so auszustatten, daß das Spielmuster auch bei häufiger Benutzung nicht in
Mitleidenschaft gezogen wird und der Spielplan von seinem ästhetischen Gesamteindruck erheblich verbessert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Basisplatte in ihrer Ganzheit
transparent ist, die untere Auflagefläche mit einer Dekorschicht versehen ist und das Spielmuster durch Abtragen der Dekorschicht eingebracht ist.
Da das Spielmuster erfindungsgemäß an der der Spielfläche abgewandten Auflagefläche angebracht ist, wird das Spielmuster beim Spielen weder
beeinträchtigt noch beschädigt.
Ein besonders genaues und scharfes Bild eines Spielmusters wird geschaffen,
indem für das Abtragen der Dekorschicht eine Lasereinrichtung verwendet wird. Werkstoff- und produktionstechnisch günstig ist es, für die
Basisplatte eine Glasplatte heranzuziehen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung entnehmbar, in der ein Ausfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der beiliegenden Figuren näher erläutert
wird. Diese zeigen:
• ·
• ·
• ·
-3
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Spielplan für ein Dame-Brettspiel,
Fig. 2 einen Teilschnitt des Spielplans entlang der Schnittlinie &Igr;&Igr;-&Pgr; nach
Fig.l.
In Figur 1 ist ein Spielplan 1 gezeigt, dessen Grundbaustein eine Basisplatte
2 ist. Das für den Spielplan 1 eines Brettspiels charakteristische
Spielmuster 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel als „Dame"- Spielmuster dargestellt, wobei das Spielmuster 3 Felderbegrenzungslinien 3.1 und
2 ist. Das für den Spielplan 1 eines Brettspiels charakteristische
Spielmuster 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel als „Dame"- Spielmuster dargestellt, wobei das Spielmuster 3 Felderbegrenzungslinien 3.1 und
Schraffurlinien 3.2 aufweist und zentnsch an der Basisplatte 2 angeordnet
ist.
Figur 2 zeigt einen Ausschnitt der Basisplatte 2 mit dem angeordneten
Spielmuster 3. Diese Basisplatte 2 ist in ihrer Gesamtheit transparent und kann als Glas- oder Acrylglasplatte ausgeführt sein. Sie besitzt eine obere Spielfläche 4 und eine untere Auflagefläche 5. Die untere Auflagefläche 5 der Basisplatte 2 ist mit einer Dekorschicht 6 versehen, die die gesamte
Auflagefläche 5 bedeckt. Diese Dekorschicht 6 kann vielfältig ausgeführt sein, als Silber- oder Chromspiegelschicht oder als eine mit einem Siebdruckverfahren aufgebrachte Farbschicht, die auch unterschiedliche Farbbereiche umfassen kann. Die Silberspiegelschicht weist ihren üblichen
Spiegelaufbau mit einer Kupferdeckschicht und einem Schutzlack auf.
Spielmuster 3. Diese Basisplatte 2 ist in ihrer Gesamtheit transparent und kann als Glas- oder Acrylglasplatte ausgeführt sein. Sie besitzt eine obere Spielfläche 4 und eine untere Auflagefläche 5. Die untere Auflagefläche 5 der Basisplatte 2 ist mit einer Dekorschicht 6 versehen, die die gesamte
Auflagefläche 5 bedeckt. Diese Dekorschicht 6 kann vielfältig ausgeführt sein, als Silber- oder Chromspiegelschicht oder als eine mit einem Siebdruckverfahren aufgebrachte Farbschicht, die auch unterschiedliche Farbbereiche umfassen kann. Die Silberspiegelschicht weist ihren üblichen
Spiegelaufbau mit einer Kupferdeckschicht und einem Schutzlack auf.
Die für das Spielmuster 3 maßgeblichen Felderbegrenzungslinien 3.1 und
Schraffurlinien 3.2 sind an der Basisplatte 2 angebracht, indem bestimmte Bereiche der Dekorschicht 6 gemäß dem Spielmuster 3 bis auf die untere
Auflagefläche 5 der Basisplatte 2 abgetragen werden. Dadurch entsteht in
-A-
der Dekorschicht 6 eine Nut 7 (s.Fig.2), die z.B. die äußere Felderbegrenzungslinie
3.1 gemäß Fig. 1 bildet. Um den Kontrast zwischen der durch die transparente Basisplatte 2 sichtbaren Dekorschicht 6 und der freigelegten
Nut 7 zu verstärken und zu vereinheitlichen, ist die Auflagefläche 5 mit
einer Kontaktschicht 8 versehen, die über der Dekorschicht 6 liegt und
deren Material die die Linien 3.1, 3.2 bildenden Nuten 7 vollständig ausfüllt. Dadurch weist das Spielmuster 3 über seine gesamte Fläche ein einheitliches
und vom Hintergrund unabhängiges Erscheinungsbild auf. Die Kontrastschicht 8 ist mittels Siebdruckverfahren in Form eines farbigen
Aufdrucks individuell wählbar. Um eine klare Sicht durch die Basisplatte zu gewährleisten, ist die obere Spielfläche 4 der Basisplatte 2 poliert.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 besitzt die Basisplatte
2 eine quadratische Form mit einer Seitenlänge von ca. 260 mm. Die
Dicke der Basisplatte 2 hängt davon ab, welche Dekorschicht 6 herangezogen ist. Für eine Chromspiegelschicht wird eine Dicke von 3 mm, bei einer
Schwarzglas-Schicht eine Dicke von 4 mm verwendet. Die Basisplatte 2 weist an ihren vier Seiten eine Fase 9 auf, die außenseitig durch eine abgerundete
Schutzfase 10 abgeschlossen ist.
Zum sicheren Abstellen des Spielplans 1 weist die Basisplatte 2 an ihrer
unteren Auflagefläche 5 in den vier Eckbereichen Abstützfüße 11 auf. Diese
Abstützfüße 11 sind aus flexiblem Kunststoffmaterial.
Claims (8)
1. Spielplan für Brettspiele
-mit einer Basisplatte (2), die eine obere Spielfläche (4) und eine untere
Auflagefläche (5) aufweist, und
-mit einem fur das jeweilige Brettspiel charakteristischen Spielmuster (3),
das Felderlinien, Beschriftungen, Markierungen, Symbole oder dergleichen
umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß
-die Basisplatte (2) in ihrer Ganzheit transparent ist, -die untere Auflagefläche (5) mit einer Dekorschicht (6) versehen ist und -das Spielmuster (3) durch Abtragen der Dekorschicht (6) eingebracht ist.
-die Basisplatte (2) in ihrer Ganzheit transparent ist, -die untere Auflagefläche (5) mit einer Dekorschicht (6) versehen ist und -das Spielmuster (3) durch Abtragen der Dekorschicht (6) eingebracht ist.
2.Spielplan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielmuster (3) mittels eines Lasers in die Dekorschicht (6) eingebracht
ist.
3.Spielplan nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dekorschicht (6) durch eine Spiegelschicht, insbesondere eine SiI-ber-
oder Chromspiegelschicht, gebildet ist.
4.Spielplan nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dekorschicht (6) durch eine insbesondere im Siebdruckverfahren aufgebrachte Farbschicht gebildet ist.
25
25
5.Spielplan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das abgetragene Spielmuster (3) mit einer auf die Dekorschicht (6) aufgebrachten Kontrastschicht (8) hinterlegt ist.
6.Spielplan nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basisplatte (2) an der unteren Auflagefläche (5) Abstützfuße (11)*
insbesondere aus einem flexiblen Kunststoffmaterial, aufweist.
5
5
7.Spielplan nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basisplatte (2) eine Glasplatte ist.
8.Spielplan nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Glasplatte an ihrer Spielfläche (4) glatt poliert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29802290U DE29802290U1 (de) | 1998-02-11 | 1998-02-11 | Spielplan für Brettspiele |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29802290U DE29802290U1 (de) | 1998-02-11 | 1998-02-11 | Spielplan für Brettspiele |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29802290U1 true DE29802290U1 (de) | 1998-04-23 |
Family
ID=8052482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29802290U Expired - Lifetime DE29802290U1 (de) | 1998-02-11 | 1998-02-11 | Spielplan für Brettspiele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29802290U1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE490747C (de) * | 1930-01-31 | Hans Gutzeit | Brettspiel mit unter einer Glasplatte liegendem auswechselbaren Spielplan | |
| US1877154A (en) * | 1930-05-07 | 1932-09-13 | Weaver Walter Reed | Military game |
| DE3005628A1 (de) * | 1979-02-27 | 1980-09-04 | Leif Ragnar Uppstroem | Verfahren zum rahmen eines bildes |
| DE8033263U1 (de) * | 1980-12-15 | 1981-10-29 | Lück, Ortwin, 4660 Gelsenkirchen-Buer | Auflage zur durchfuehrung von gesellschaftsspielen |
-
1998
- 1998-02-11 DE DE29802290U patent/DE29802290U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE490747C (de) * | 1930-01-31 | Hans Gutzeit | Brettspiel mit unter einer Glasplatte liegendem auswechselbaren Spielplan | |
| US1877154A (en) * | 1930-05-07 | 1932-09-13 | Weaver Walter Reed | Military game |
| DE3005628A1 (de) * | 1979-02-27 | 1980-09-04 | Leif Ragnar Uppstroem | Verfahren zum rahmen eines bildes |
| DE8033263U1 (de) * | 1980-12-15 | 1981-10-29 | Lück, Ortwin, 4660 Gelsenkirchen-Buer | Auflage zur durchfuehrung von gesellschaftsspielen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980604 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19980528 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010530 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040602 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20060901 |