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DE29802897U1 - Kopfkissen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Haltungsstörungen und Muskelverspannungen - Google Patents

Kopfkissen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Haltungsstörungen und Muskelverspannungen

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DE29802897U1
DE29802897U1 DE29802897U DE29802897U DE29802897U1 DE 29802897 U1 DE29802897 U1 DE 29802897U1 DE 29802897 U DE29802897 U DE 29802897U DE 29802897 U DE29802897 U DE 29802897U DE 29802897 U1 DE29802897 U1 DE 29802897U1
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pillow
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pillows
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DE29802897U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/10Pillows
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H7/00Devices for suction-kneading massage; Devices for massaging the skin by rubbing or brushing not otherwise provided for
    • A61H7/001Devices for suction-kneading massage; Devices for massaging the skin by rubbing or brushing not otherwise provided for without substantial movement between the skin and the device

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Kopfkissen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Haltungsstörungen und Muskelverspannungen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Kopfkissen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Haltungsstörungen und Muskelverspannungen, das eine Kissenhülle mit Ober- und Unterseite, zwei einander gegenüber liegenden, zueinander kongruenten Querseiten und zwei einander gegenüber liegenden, zueinander kongruenten Längsseiten und aus einer darin aufgenommenen Kissenfüllung umfaßt, wobei Kissenhülle und Kissenfüllung aus im wesentlichen naturbelassenen Naturstoffen bestehen
Muskelverspannungen sind oft durch eine falsche Kopf- bzw. Nackenstellung beim Liegen bzw. während des Schlafes bedingt und in vielen Fällen die Ursache für starke Schmerzen in Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rücken. Andererseits hilft eine orthopädisch korrekte Liegestellung, bereits vorhandene Kopf- oder Nackenschmerzen aufgrund von Haltungsstörungen (Fehlhaltungen) zu lindern oder sogar zu beseitigen. Um eine Liegestellung vor allem während der Schlafphase zu gewährleisten, werden seit einiger Zeit spezielle Kopfkissen angeboten, deren Form an die Anatomie der Hals-Nacken-Kopfregion und deren korrekte Stellung in der Liegeposition ist. Diese bekannten Kopfkissen bestehen regelmäßig aus einem Schaumstoffkern, der der gewünschten Form entsprechend zugeschnitten ist, und aus einem Überzug nach Art einer Kissenhülle. Sie habe den Nachteil, daß der Schaumstoffkern von vielen potentiellen Verbrauchern abgelehnt wird, sei es weil er objektiv nicht vertragen wird, oder weil er subjektiv als unangenehm empfunden wird, oder weil grundsätzlichen Vorbehalte gegen synthetische Materialien bestehen. Als allgemein anerkannt gilt, daß der Schaumstoff relativ luftundurchlässig ist und deshalb leicht zu Schweißbildung fuhrt, was wiederum zur Folge hat, daß er Schwitzwasser aufnimmt, feucht wird und unangenehm riecht. Um dieses Problem zu beseitigen, wurde bereits vorgeschlagen, den Schaumstoffkern mit Auflagen aus feuchtigkeitsregulierendem Material, beispielsweise aus Seide und Wolle zu versehen. Diese Auflagen haben aber - allein aufgrund ihrer
vergleichsweise geringen Dicke— allenfalls Pufferfunktion, sie erhöhen den technischen Aufwand bei der Herstellung der Kissen, und sie neigen zum verrutschen und reißen.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kopfkissen zu schaffen, das die geforderten Funktionen erfüllt und bei dem diese Nachteile vermieden sind.
Eine Lösung dieser Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines Kopfkissens der eingangs genannten Art, das sich durch die folgenden Merkmale auszeichnet.
(1) Im Kisseninnenraum ist wenigstens ein bandförmiger Steg ausgebildet, der mit seiner einen Längskante an der Oberseite der Kissenhülle und mit seiner gegenüberliegenden Längskante an der Unterseite der Kissenhülle befestigt ist und den Kisseninnenraum in wenigstens zwei Kammern unterteilt, die sich im wesentlichen parallel zu den beiden Längsseiten der Kissenhülle erstrecken. Die Position des Stegs ist so gewählt, daß die eine Kammer in etwa so breit ist wie die Länge des menschlichen Hals-Nacken-Bereichs und schmaler als die andere Kammer, deren Breite in etwa der Höhe des menschlichen Kopfes entspricht.
(2) An der äußeren und/oder inneren Oberfläche der Oberseite der Kissenhülle ist eine Auflageaus wärmendem Naturmaterial, insbesondere ein Vlies, Filz, o. ä. Fasergewebe aus Wolle und/oder Torf, angeordnet.
(3) Die Kissenfüllung besteht aus körnigem Material mit Wärmespeicherkapazität, vorzugsweise aus Hirseschalen und/oder Dinkelspelzen, und sie ist ungleichmäßig auf die Kammern verteilt, nämlich so, daß die schmalere Kammer stärker bzw. praller gefüllt ist als die breitere Kammer.
Mit der vorliegenden Erfindung wird erstmals ein Kopfkissen bereitgestellt, das eine an die Anatomie der Hals-Nacken-Region angepaßte verstärkt gewölbte, stabil und dennoch ausreichend flexible Hals-Nackenzonen und eine weniger stark gewölbte und formflexiblere Kopf- bzw. Gesichtszone aufweist, und das mit körnigen Naturstoffen gefüllt und umhüllt ist, wobei zumindest die Naturstoffe der Füllung eine hohe Wärmespeicherkapazität besitzen, aber gleichzeitig - schon aufgrund der Körnung und der damit einhergehenden Luftzirkulation - sehr atmungsaktiv sind und damit einer
Schweißbildung entgegen wirken. Die betreifenden Naturstoffe können bzw. das gesamte Kopfkissen kann vor jedem therapeutischen Einsatz gezielt erwärmt werden, so daß das Kissen dann neben den bereits erwähnten Funktionen auch noch die Funktion einer Wärmekompresse erfüllt, was vor allem bei starken Schmerzen sehr von Vorteil ist. Die vorzugsweise aus Wolle - insbesondere Heil- bzw. Rohwolle und/oder Torf bestehende Auflage (Filz, Vlies , Fasergewebe o.a.) kann Wärme gut speichern, Stoffwechselabfallprodukte neutralisieren, Bakterien inaktivieren oder abtöten und Feuchtigkeit aufnehmen. Das Feuchtigkeitsaufhahmevermögen von Wolle beträgt bis zu 30% und das von Torf bis zu 80% des Eigengewichts. Ausgeschiedener Schweiß wird von diesen Materialien nicht nur aufgenommen, sondern darüber hinaus neutralisiert; darin enthaltene Keime werden abgetötet oder zumindest inaktiviert. Wolle und Torf haben außerdem eine schmerzlindernde, entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung. Hinsichtlich der Anteilsverhältnisse hat sich eine Zusammensetzung aus 50 Gewichtsprozent Wolle und 50 Gewichtsprozent Torf als besonders geeignet erwiesen. Durch die Körnerform der Füllung wird zudem ein Massageeffekt auf die anliegenden Hautpartien ausgeübt, der ebenfalls zur Entspannung, zur besseren Durchblutung und allgemein zur Steigerung des Wohlbefindens beiträgt. Die Auflage wiederum dämpft die Geräusche der Kissenfullung.
Die erfindungsgemäße Auswahl und Kombination von Materialien für Kissenfullung, Kissenhülle und Auflage, die sich allesamt in ihren (meßbaren) physikalischen und (empirisch nachweisbaren) heilkundlichen Eigenschaften therapeutisch wirksam ergänzen, fuhrt somit zu einem Kopfkissen mit einer überaus hohen prophylaktischen und akuten therapeutischen Wirksamkeit.
In einer bevorzugten Ausfuhrungsvariante ist der Steg annähernd linear angeordnet und endet und mit seinem einen stirnseitigen Ende an der einen und seinem anderen stirnseitigen Ende an der anderen der einander gegenüberliegenden Querseiten der Kissenhülle. Er unterteilt dabei die betreffenden Querseiten jeweils in zwei, in Längsrichtung hintereinander angeordnete Abschnitte, deren Längen etwa 1/3 und 2/3 der Gesamtlänge der betreffenden Querseite betragen.
Um eine besonders ausgeprägte Modellierung (Topographie) der Kissenoberfläche in Anpassung an die Hals-Nacken- und die Kopf- bzw. Gesichts-Region zu erhalten, sollten die Querseiten der Kissenhülle an ihrer an die Oberseite angrenzenden Längskante zumindest im Bereich der schmaleren Kammer vorgewölbt bzw. (plan-)konvex geformt sein, wodurch die schmalere, nackenseitige Kammer eine größere maximale Höhe aufweist als die breitere, kopfseitige Kammer. Durch eine stärkere bzw. prallere Füllung der schmaleren, nackenseitige Kammer und eine geringere bzw. weniger pralle Füllung der breiteren, kopfseitigen Kammer können die Vorwölbungen und Vertiefungen (Topographie) der Kissenoberfläche noch verstärkt werden. Grundsätzlich ist die Menge der Füllung beliebig variierbar und dadurch kann die Stützwirkung des Kissens an die individuellen Bedürfhisse des Benutzers problemlos angepaßt werden
Die Kissenhülle besteht vorzugsweise aus Leinen, Jute, Baumwolle, Seide oder aus einer Kombinationen dieser Materialien. Diese Naturstoffe haben der Naturheilkunde zufolge heilende und beschwerdelindernde Eigenschaften und wirkend damit therapieergänzend bzw. -unterstützend zu dem orthopädischen Effekte des Keilkissens.
Nachfolgend sind diese Stoffe und ihre diesbezüglichen, erfindungswesentlichen Eigenschaften aufgelistet:
Torf: problemlos bis 1500C erhitzbar - beispielsweise im Backofen,
ausgezeichnetes Temperaturisolationsvermögen, sehr gutes Temperaturspeichervermögen, gutes Feuchtigkeitsaufhahmevermögen (bis zu 80% des Eigengewichts), gutes Feuchtigkeitsabgabevermögen,
antibakterielle Wirkung,
durchblutungsfördernde Wirkung,
Heilwirkung bei rheumatischen, skierotisierenden Krankheiten, Heilwirkung bei Beschwerden aufgrund innerer Verspannungen
Hirse (-schalen): problemlos bis 1500C erhitzbar - beispielsweise im Backofen, problemlos abkühlbar - beispielsweise im Gefrierschrank, besonders gutes Temperaturspeichervermögen, hoher Gehalt an Magnesium und Kieselsäure, beruhigende Wirkung,
heilungsfbrdernde Wirkung
Dinkel (-Spelzen): problemlos bis 1500C erhitzbar - beispielsweise im Backofen, problemlos abkühlbar - beispielsweise im Gefrierschrank, besonders gutes Temperaturspeichervermögen, hoher Gehalt an Magnesium und Kieselsäure, beruhigende Wirkung,
heilungsfördernde Wirkung
Wolle: gutes Temperaturisolationsvermögen,
gutes Temperaturspeichervermögen, gutes Feuchtigkeitsaufhahmevermögen
(bis zu 30% des Eigengewichts), gutes Feuchtigkeitsabgabevermögen, antibakterielle Wirkung
Seide: besonders gut hautverträglich,
atmungsaktiv,
gutes Temperaturisolationsvermögen, gutes Temperaturspeichervermögen, gutes Feuchtigkeitsaufhahmevermögen
(bis zu 40% des Eigengewichts) gutes Feuchtigkeitsabgabevermögen, beruhigende, entspannende Wirkung
Die vorliegende Erfindung umfaßt auch die Variante, daß das erfindungsgemäße Kopfkissen mit einem oder mehreren weiteren Kopfkissen der erfindungsgemäßen Art zu einer Funktioneinheit übereinander angeordnet ist, die von einem Kissenbezug umhüllt ist. Das hat den Vorteil, daß mit einer realtiv kleinen Anzahl erfindungsgemäßer Einzelkissen, jeweils gleicher oder unterschiedlicher Gesamthöhe, ein breites Spektrum an Kombinationskissen verschiedenster und unter Umständen auch verhältnismäßig hoher Gesamthöhe herstellbar ist.
Ein ganz bevorzugte Version dieser Variante besteht darin, daß zwei Kopfkissen der erfindungsgemäßen Art zu der Funktionseinheit kombiniert bzw. angeordnet sind, wobei das eine Kopfkissen in seiner Gesamtheit betrachtet höher ist als das zweite Kopfkissen und vorzugsweise eine Kissenfullung aus Dinkelspelzen aufweist, während das in seiner Gesamtheit niedrigere Kopfkissen eine Kissenfullung aus Hirseschalen enthält.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: ein erfindungsgemäßes Kissen in perspektivischer Ansicht, Fig. 2: einen Schnitt entlang der Linie II - II in Fig. 1., und Fig. 3: zwei erfindungsgemäße Kissen gem. Fig. 1, zu einer Funktionseinheit kombiniert.
Das in Fig. 1 dargestellte Kopfkissen umfaßt eine Kissenhülle 2 mit einer im wesentlichen rechteckigen Grundfläche und eine darin angeordnete (nur in Fig. 2 dargestellte) körnige Kissenfullung. Die Kissenhülle 2 besteht aus einer rechteckigen Oberseite 4, einer ebenfalls rechteckigen Unterseite 6, zwei gleichhohen und gleichlangen Längsseiten 12, 14 und zwei einander gegenüberliegenden, deckungsgleichen Querseiten 8, 10 mit dem Umriß eines Großbuchstaben B, wobei der "B"-Rücken der Unterseite 6 und die "B"-Bäuche der Oberseite 4 der Kissenhülle 2 anliegen. Im Innenraum 16 der Kissenhülle 2 ist ein bandförmiger Steg 18 angeordnet, der entlang seiner einen Längskante 20 mit der Oberseite 4 der Kissenhülle 2 und entlang seiner gegenüber liegenden Längskante 22 mit der Unterseite 6 der Kissenhülle 2 verbunden, beispielsweise vernäht ist. Mit seinen beiden Stirnseiten 24, 24' endet der Steg 18 jeweils an einer der Querseiten 8 bzw. 10 der
Kissenhülle 2 endet. Wie in Fig. 2 näher dargestellt, teilt dieser Steg 18 den Kisseninnenraum 16 in zwei Kammern 32, 34 auf, die beide einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß mit gleicher Länge und unterschiedlicher Breite haben und die verschieden hoch gewölbt sind. Die schmalere Kammer 32 nimmt nur etwa 1/3 der Querseite 8 bzw. 10 ein und ist an der Oberseite 4 der Kissenhülle 2 stärker aufgewölbt (konvex geformt) als die breitere Kammer 34, die etwa 2/3 der Querseite 8 bzw. 10 der Kissenhülle 2 einnimmt und schwächer aufgewölbt (konvex geformt) ist als die Kammer 32. Aufgrund der unterschiedlich stark vorgewölbten (konvex geformten) Oberkanten 30, 31 der die beiden Kammerseitenwände bildenden Querseitenabschnitte 26, 28 ist die eine Kammer 32 höher als die andere Kammer 34. Die stärker bzw. höher gewölbte (konvex geformte) Kammer 32 ist zur Unterstützung der Hals-Nackenpartie vorgesehen, während die niedrigere, schwächer gewölbte Kammer 34 als Lager für den Kopf bzw. das Gesicht dienen sollte. Die Oberseite 4 der Kissenhülle 2 ist an ihrer innere, d.h. dem Innenraum 16 zugewandten Oberfläche mit einer Auflage 38 aus wärmendem, feuchtigkeitsaufhehmendem Naturmaterial mit antibakteriellen und neutralisierenden Eigenschaften versehen. Diese Auflage 38 besteht beispielsweise aus einem Wollvlies, und sie ist vorzugsweise mit der Oberseite 4 der Kissenhülle 2 vernäht. Eine solche oder ähnliche Auflage kann ebensogut auch — alternativ oder zusätzlich — an der äußeren Oberfläche der Oberseite 4 der Kissenhülle 2 ausgebildet sein.
Fig.3 zeigt eine Kombination von zwei unterschiedlich hohen Kopfkissen der Art, die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt ist. Die beiden Kopfkissen 1,1' sind so übereinander angeordnet, daß jeweils die beiden schmaleren, höheren Kammern 32, 32' und die beiden breiten, flacheren Kammern 34, 34' übereinander liegen, wobei die Unterseite 6 des flacheren Kissens 1 der Oberseite 4' des höheren Kissens &Ggr; anliegt. Beide Kissen 1,1* sind von einem Kissenbezug 36 umhüllt, der die beiden Kissen 1, &Ggr; in der vorbestimmten Position hält.
Anstelle von zwei Kissen können auch drei oder mehr der erfindungsgemäßen Kopfkissen übereinander angeordnet sein und von einem Kissenbezug umschlossen sein, dessen Abmessungen an die Maße dieser Kissenkombination angepaßt sind.
Die miteinander kombinierten Kissen können jedes für sich gesehen eine beliebige und vorzugsweise, von den anderen verschiedene Gesamthöhe aufweisen, so daß mit einer relativ geringen Anzahl von Einzelkissen verschiedener Höhe ein große Zahl an Kissen bzw. Kissenkombinationen mit unterschiedlichster Gesamthöhe zur Verfügung steht.
Bezugszeichen
1 Kissen
2 Kissenhülle
3 Kissenfüllung
4 Oberseite 6 Unterseite 8 Querseite
10 Querseite
12 vordere (nackenseitige) Längsseite
14 hintere (kopfseitige) Längsseite
16 Innenraum
18 Steg
20 Längskante des Stegs
22 Längskante des Stegs
24 Stirnseite des Stegs
26 Querseitenabschnitt
28 Querseitenabschnitt
30 Oberkante
31 Oberkante
32 höhere Kammer 34 niedrigere Kammer 36 Kissenbezug
38 Auflage

Claims (6)

• ·■ Ansprüche
1. Kopfkissen zur Prophylaxe und/oder Therapie von Haltungsstörungen und Muskelverspannungen, bestehend aus einer Kissenhülle mit Ober- und Unterseite, zwei einander gegenüber liegenden, zueinander kongruenten Querseiten und zwei einander gegenüber liegenden, zueinander kongruenten Längsseiten und aus einer darin aufgenommenen Kissenfüllung, wobei Kissenhülle und KissenfüUung aus im wesentlichen naturbelassenen Naturstoffen bestehen, dadurch gekennzeichnet,
daß im Kisseninnenraum (16) wenigstens ein bandförmiger Steg (18) ausgebildet ist, der mit seiner einen Längskante (20) an der Oberseite (4) der Kissenhülle (2) und mit seiner gegenüberliegenden Längskante (22) an der Unterseite (6) der Kissenhülle (2) befestigt ist und den Kisseninnenraum (16) in wenigstens zwei Kammern (32, 34) unterteilt, die sich im wesentlichen parallel zu den beiden Längsseiten (12, 14) der Kissenhülle (2) erstrecken, und deren Breite infolge der Position des Stegs (18) so bemessen ist, daß die eine (32) in etwa der Länge des menschlichen Hals-Nacken-Bereichs entspncht und schmaler ist als die andere (34), die in etwa der Höhe des menschlichen Kopfes entspncht,
daß an der äußeren und/oder inneren Oberfläche der Oberseite (4) der Kissenhülle (2) eine Auflage (38) aus wärmendem Naturmaterial, insbesondere ein Vlies, Filz, o. ä. Fasergewebe aus Wolle und/oder Torf, angeordnet ist,
und daß die Kissenfüllung (3) aus körnigem Material mit Wärmespeicherkapazität, vorzugsweise aus Hirseschalen und/oder Dinkelspelzen, besteht und ungleichmäßig auf die Kammern (34, 36) verteilt ist, so daß die schmalere Kammer (32) stärker bzw. praller gefüllt ist als die breitere Kammer.
2. Kopfkissennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (18) annähernd linear angeordnet ist und mit seinem einen stirnseitigen Ende (24) an der einen und seinem anderen stirnseitigen Ende (26) an der anderen der einander gegenüberliegenden Querseiten (8, 10) der Kissenhülle (2) endet, wobei er die betreffenden Querseiten jeweils in zwei, in Längsrichtung hintereinander angeordnete Abschnitte unterteilt, deren Längen etwa 1/3 und 2/3 der Geamtlänge der betreffenden Querseite betragen.
3. Kopfkissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querseiten (8, 10) an ihrer an die Oberseite (4) angrenzenden Längskante zumindest im Bereich der schmaleren Kammer vorgewölbt bzw. (plan-)konvex geformt ist, so daß die schmalere Kammer (32) eine größere maximale Höhe aufweist als die breitere Kammer (34)
4. Kopfkissen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kissenhülle (2) aus Leinen, Jute, Baumwolle, Seide oder Kombinationen davon besteht
5. Kopfkissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem oder mehreren weiteren Kopfkissen (1, Y) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in Reihe übereinander zu einer Funktioneinheit angeordnet ist, die von einem Kissenbezug 36 umhüllt ist.
6. Kopfkissen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem zweiten Kopfkissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zu der Funktionseinheit angeordnet ist, wobei dieses zweite Kopfkissen (V) in seiner Gesamtheit betrachtet entweder höher oder niedriger ist als das erste Kopfkissen (1), und wobei vorzugsweise das in seiner Gesamtheit höhere der beiden Kopfkissen eine Kissenfullung aus Dinkelspelzen und das in seiner Gesamtheit niedrigere eine Kissenfullung aus Hirseschalen aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19938630B4 (de) * 1999-08-14 2010-04-22 Winter, Gerhard, Dipl.-Ing. Stützkissen
WO2017062081A1 (en) * 2015-10-08 2017-04-13 Standard Fiber, Llc Hourglass pillow with internal baffle

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