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DE29800896U1 - Koffer für Figuren und Flächenelemente - Google Patents

Koffer für Figuren und Flächenelemente

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DE29800896U1
DE29800896U1 DE29800896U DE29800896U DE29800896U1 DE 29800896 U1 DE29800896 U1 DE 29800896U1 DE 29800896 U DE29800896 U DE 29800896U DE 29800896 U DE29800896 U DE 29800896U DE 29800896 U1 DE29800896 U1 DE 29800896U1
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DE29800896U
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/0001Games specially adapted for handicapped, blind or bed-ridden persons
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/02Interior fittings; Means, e.g. inserts, for holding and packing articles
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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Description

Annemarie Simmer1 G 198
Vandaliastr. 7 19.01.98
96215 Lichtenfels ' '
Koffer für Figuren und Flächenelemente
Die Erfindung betrifft einen Koffer für Figuren und Flächenelemente zur Visualisierung, Reflexion und Bearbeitung von intra- und/oder interpersoneller Problemsituationen.
Koffer mit Figuren und einem Flächenelement der gattungsgemäßen Art sind bekannt. Bei einer Ausführungsform (genannt „Familienbrett") sind - in einer Schaumstoffeinlage Fächer freigeschnitten, in die konturenangepaßt Figuren aus Holz in verschiedenen Höhen, Formen und Farben eingelegt sind, die verschiedene Personen darstellen können. Di.eser Koffer ist dabei als rechteckiger Behälter ausgebildet und weist oberhalb der Figurenanordnung eine herausschiebbare Abdeckung auf, die als Flächenelement genutzt werden kann. Bei anderen Koffern sind die Figuren - in Kofferfächern des Bodenteils eingelegt. Flächenelemente gibt es bei diesen entweder gar nicht oder höchstens eines davon.
Derartige Visualisierungs-, Reflexions- und. Bearbeitungsmittel werden von Beratern, Supervisoren, Coaches, Personalentwicklern, Trainern und Psychologen im Rahmen pädagogischer, psychologischer bzw. therapeutischer Methoden eingesetzt. Die Mittel.ermöglichen die Unterstützung von Veränderungsarbeiten einzelner Personen bei der Beratung, Supervision, beim Coaching oder bei der Therapie. Bei
Teamentwicklungsprozessen, Teamcoaching und Teamsupervisionen stellen die Mittel eine nützliche Interventionshilfe dar. Auch bei Organisations-entwicklungen kann die Methode fördernd eingesetzt werden sowie bei Trainings- und Seminararbeiten. Desweiteren können sie von einer Person allein zur Selbstreflexion oder zur Unterhaltung verwendet werden.
Im Sinne der Erfindung werden unter intrapersonellen Problemstellungen Konflikte oder Schwierigkeiten innerhalb einer Person verstanden:
Einzelne Gedanken, Problemteile, Wünsche, Fähigkeiten etc. können durch verschiedene Figuren ausgedrückt und aufgestellt werden. Diese Figuren stellt er dann auf verschiedene Ständer und setzt sie in Beziehung, indem sie sich zum Beispiel anschauen oder sich voneinander abwenden und auf die wabenförmigen Holzinseln (die Flächenelemente) gestellt werden. Beispielsweise könnte er eine Insel als Symbol für eine Schreckenssituation verwenden, eine andere für eine Wunschsituation. Desweiteren könnten die Holzinseln die Zukunft - Gegenwart - Vergangenheit oder berufliche - private Kontexte versinnbildlichen. Konkrete Probleme, die sich darstellen lassen, sind z. B. Entscheidungssituationen, unklare oder unvereinbare Ziel-Vorstellungen oder irgendwelche Unzufriedenheiten.
Unter interpersonellen Problemstellungen versteht die Erfindung Probleme zwischen mehreren oder von mehreren Personen : · . .
. Die Figuren eignen sich zur Veranschaulichung von- wahrgenommenen Rollen oder Funktionen einzelner Personen, die an dem Problem beteiligt sind oder davon betroffen sind. Beispielsweise könnte man die Konflikte nachstellen oder.
vorernpfinden, die sich bei der Fusionierung von Abteilungen eines Industrieunternehmens ergeben. Die Holzinseln können dabei die einzelnen Abteilungen oder Gruppen dar-• stellen. Mit ihnen können aber auch zukünftige, gegenwärtige und vergangene Situationen veranschaulicht werden (siehe oberen Absatz), denen die Personen dann jeweils zugeordnet werden können.
Die bekannten Mittel, bei denen abstrakte Figuren in Form von geschnitzten Holzfiguren zum Einsatz kommen, lassen nur eine begrenzte Visualisierung zu. Darüber hinaus ist ein einfacher Wechsel von hierarchisch einordnungsfähigen einzelnen Figuren nicht möglich. Zudem gibt es bei den bekannten Mitteln entweder kein Flächenelement, um die Figuren in Kontexte stellen zu können, oder höchstens ein nicht variierbares Flächenelement hinsichtlich Größe, Farbe und Form. Dieses Flächenelement ist bei einer Ausführung (dem „Familienbrett") sehr sperrig und dadurch den Transport erschwerend. Weiterhin lassen sich nur wenige Charaktere visualisieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Nachteile der bekannten Visualisierungssysteme unter Verwendung eines Koffers mit bestimmtem Inhalt zu vermeiden und die Voraussetzungen zu schaffen, daß eine. Vielzahl von Charakteren in Kombination mit unterschiedlichen, variierbaren hierarchischen Strukturen und mehreren, variierbaren Kontexten auf einfache. Weise in einem gattungsgemäßen System visualisiert werden können. Darüber hinaus soll eine übersichtliche Anordnung der Figuren und der sonstigen Mittel zur Visualisierung in professioneller Weise ermöglicht werden.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch Ausgestaltung des Koffers gemäß dem Schutzanspruch 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen im einzelnen selbsterklärend angegeben.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, einen an sich bekannten Koffer, z. B. einen Aluminiumkoffer, mit Fächern, Haltern und/oder Haltevorrichtungen zu versehen, um in diesem die für die Visualisierung benötigten Mittel wie Beziehungstisch und Figuren zu befestigen bzw. gesichert lagern zu können, so daß beim Öffnen des Koffers alle vorhandenen Mittel sichtbar sind. Dabei können selbstverständlich mehrere gleichartige Flächenelemente einen Beziehungstische'bilden oder aber auch mehrere nebengeordnete Beziehungstische.
Hierdurch wird eine Kombination von verschiedenen individuellen Fingerfiguren, Ständern in verschiedenen Höhen und wabenartigen Holzinseln für die Visualisieung, Reflexion und Bearbeitung von Problemstellungen wesentlich erleichtert.
Durch die spezielle Ausbildung der Figuren, die aus Fingerfiguren
bestehen, wie sie beispielsweise bei Kasperl-. theater verwendet werden, in Verbindung mit Ständern, die in hierarchischer Anordnung verschiedene Längen von Stäben
aufweisen können, ist es möglich, eine Vielzahl von
Charakteren und Eigenschaften für die Visualisierung darzustellen. Es wird der Person, die. mit der Erfindung arbeitet,
eine große und (durch die puppenhafte und detaillierte Ausbildung der Puppen) attraktive Auswahl zur Visualisierung
geboten. Durch die einzelnen wabenförmigen
Holzinseln lassen sich dazu unterschiedlichste Kontexte
versinnbildlichen und zudem miteinander zum Beispiel über Distanz oder Nähe in Beziehung setzen. Der Anwendungsbereich
eines Koffers nach der Erfindung wird also wesentlieh
größer als bei herkömmlichen Systemen. Zugleich
sieht der Benutzer sofort auf einen Blick alle vorhandenen
Fingerfiguren, Ständer,und Holzinseln, die das System bilden.
Ein solcher Koffer ist als geschlossenes System im Sinne der Erfindung zu betrachten, wonach nicht nur der Koffer selbst, sondern insbesondere auch die Mittel, die angegeben sind, eine Einheit bilden, um eine erweiterte Visualisierung von intra- und/oder interpersonellen Problem-
15' Stellungen zu ermöglichen.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Ausbildung einer Haltevorrichtung für die Ständer erwiesen, die. in dem Deckel angebracht ist. und so ausgebildet ist, daß die Ständer mit ihren Füßen leicht einsetzbar sind, und die Stäbe parallel zum Deckel verlaufen. Die mit den Winkelschienen gebildeten Haltevorrichtungen können dabei quer- bzw. schwenkachsenparallele Anordnungen sein, die nur einen vorderen Übergreifwinkel aufweisen, und damit an einem Ständerträger befestigt sind, oder aber auch U-förmig beidseitig mit Winkelschienen versehene Haltevorrichtungen sein, bei denen dann seitlich in eine am Ständerträger zu bildende Öffnung ein einzusetzender Ständerfuß eingesetzt und in die so gebildete Führungsschiene hineingeschoben wird. Auf die Stäbe können die Fingerfiguren bereits aufgesteckt sein.
Neben den unterschiedlichen Figuren, die die verschiedenen Charaktere darstellen, können auch die Flächenelemente unterschiedliche Formen oder auch - unterschiedliche Färbungen aufweisen. Ebenso läßt sich die Erfindung auch - anwenden auf Ständer mit runden, ovalen oder rechteckigen Füßen. Zweckmäßig ist es jedoch, eine quadratische Grundform zu wählen, um eine einfachere Handhabung beim Einsetzen zu ermöglichen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
15
FIG 1 in vereinfachter perspektivischer Darstellung
einen aufgeklappten Koffer gemäß der Erfindung,
FIG 2 einen Einsatz,
FIG 3 einen Schnitt durch einen Deckel mit zwei Varianten von Haltevorrichtungen zur Befestigung
.von Ständern mit Fingerfiguren und
FIG 4 eine Variante von Haltevorrichtungen gemäß
FIG.3 im Deckel eines Koffers.
In dem Ausführungsbeispiel in Figur 1 ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Koffer dargestellt, der aus einem Bodenteil 1 mit festen Seitenwänden besteht. An diesem Bodenteil ist mittels. Scharniere ein ■Deckel 2 angelenkt, der ebenfalls umlaufende Seitenwände aufweist. In dem Bodenteil 1 sind durch Trennwände- 32, 33 Fächer. 3, 4, ·■ 5 ab-
gegrenzt. In dem Fach 3 sind beispielsweise mehrere Flächenelemente als Beziehungstische hineingestapelt. Diese können beispielsweise als sechseckige Flächenelemente ausgebildet sein. In den Fächern 4 und 5 sind beispielsweise Ständer und/oder Fingerfiguren abgelegt.
Wie weiterhin ersichtlich ist, ist die Höhe der Trennwände 32, 33 niedriger als die Höhe der Seitenwände des Koffers, so daß in dem verbleibenden Raum entweder ein Einsatz 18 gemäß Figur 2 eingesetzt oder aber auch eine Schaumstoffzwischenlage eingefügt werden kann, um zu verhindern, daß beim Tragen des Koffers mittels des Koffergriffes 17 die Figuren und/oder die Flächenelemente herausfallen können.
Bei dem Einsatz 18 handelt es sich um einen kastenförmigen Einsatz mit Fächern 19, 20, 21, die durch die Trennwände 34 und 35 gebildet sind. In diesem Einsatz können weitere Fingerfiguren, Ständer mit liegend angeordnetem Stab und andere Flächenelemente abgelegt werden. In dem Deckel 2 ist eine- Haltevorrichtung ■ querverlaufend, und damit parallel' zur Schwenkachse verlaufend, vorgesehen. Diese Haltevorrichtung besteht aus einem Ständerträger 8, an dem am vorderen Bereich eine Winkelschiene 7 befestigt ist, so daß zwischen dem oberen Schwenkschenkel und dem Ständerträger 8 ein Zwischenraum entsteht. Dieser Zwischenraum ist so hoch, daß der Fuß 10 des Ständers 9 untergeschoben werden kann. Der Ständer ist zu diesem Zweck in die dargestellte Position zu verbringen und wird dann von hinten nach vorn unter den oberen Längsschenkel der Winkelschiene 7 gesteckt und hinten, heruntergeklappt. Der Stab 11 des Ständers steht dann parallel zur Deckelwand nach oben. Im Falle, daß darauf eine Fingerfigur aufge-
steckt ist, können bei Einsetzen einer Vielzahl von Ständern alle Figuren einzeln entnommen und eingesetzt v/erden. Ferner ist eine Übersichtlichkeit der vorhandenen Figuren gegeben. Um ein leichteres Einsetzen zu ermöglichen, weist der Fuß 10 umlaufend an den oberen Kanten Abschrägflächen 12 auf, so daß bei quadratischer Grundform ein leichtes Einführen unter dem oberen Längsschenkel der Winkelschiene 7 ermöglicht wird.
Da eine hintere Arretierung bei dieser Ausführungsform nicht gegeben ist, würden im. Falle'des Herunterklappens des Deckels 2 die Ständer durch das Gewicht der Stäbe vorklappen, ggf. auch im Falle einer geringen Überlappungstiefe des oberen Längsschenkels über dem Ständer herausfallen, können. Um dies zu vermeiden, sind seitlich zwei Gummizüge 13 und 15 an den Seitenwänden des Deckels befestigt, die - wie bei Koffern ■ schlechthin bekannt mittels Einhakösen 14 und 16 miteinander verbunden werden können und so verhindern, daß die Stäbe 11 bei geschlossenem Deckel nach unten fallen können.
Unterhalb des Ständerträgers 8 ist ein Fach 6 vorgesehen, in das ebenfalls Visualisierungselemente einsetzbar oder einklemmbar sind.· Auch hierfür können zum Rückhalt weitere Gummizüge vorgesehen sein.
In Figur 3 ist im oberen Abschnitt eine Haltevorrichtung abgebildet, wie sie Gegenstand der Figur 1 ist. Die. Haltevorrichtung besteht, aus einem sich über die gesamte Breite des Deckels erstreckenden Ständerträger 8, an dessen vorderem Ende die Winkelschiene 7 angebracht ist, wobei ein erster Schenkel 23 fest am Ständerträger 8 befestigt ist und der obere Längsschenkel 22 über einen Teil
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der Oberfläche des Fußes- 10 greift. Die abgeschrägten Flächen 12 erleichtern ein Einsetzen in die so gebildete U-förmige Aufnahme. Der Ständerträger 8 weist ferner eine hintere Befestigungswand 25 auf, die mittels Niet 24 am Kofferdeckel befestigt ist. Aus der Ebene des Fußes 10 steht der Stab 11 nach oben hervor. Auf.den Stab ist eine Fingerfigur 26 aufgesteckt, die beispielsweise auch"durch Bekleidungsstücke. 34 den .Stab verdecken kann. Im unteren Bereich des Deckels ist eine zweite Variante der Halterung dargestellt. Diese besteht aus vorn und hinten an der Seitenwand oder einem Ständerträger angebrachten Winkelschienen, deren zweite Schenkel 22 aufeinanderzu verlaufen und eine Öffnung bilden. Der Abstand zwischen den senkrechten Schenkeln und der Abstand der übergreifenden Schenkel,22 zur Auflagefläche ist so gewählt, daß ein Fuß 10 eines Ständers in diesen verschoben werden kann. Die Befestigung erfolgt ebenfalls mittels eines Nietes. Es kann sich hierbei um eine Führungsschiene handeln, die aus Blech geformt ist. Im Einführungsbereich - dies kann seitlich, aber auch an irgendeiner Stelle der querverlaufenden Schiene sein - sind die zweiten Schenkel 22 freigeschnitten und zwar um das Breitenmaß des Fußes 10, so daß dieser eingeführt und dann seitlich verschoben werden kann. Um ein Verschieben innerhalb der Schiene zu vermeiden, können Stopfen, beispielsweise Schaumstoffstopfen, zur seitlichen Sicherung vorgesehen sein. Bei dieser Ausführung ist es nicht erforderlich, zusätzlich zur Kipp-■ sicherung Gummizugbänder gemäß Figur 1 vorzusehen. Durch die. U-förmigen Lagerungen innerhalb der Führungsschiene ist ein Herauskippen, auch liegender Weise der Stäbe bei geschlossenem Deckel 2,. aus dem Koffer nicht möglich. Die Schwenkachse 28, die durch ein Scharnier gebildet ist, ist ebenfalls eingezeichnet, um die der Deckel 2 auf das
Bodenteil 1 klappbar ist. Die Verschlußelemente zum Befestigen des Deckels an dem Bodenteil und zum Verschließen desselben sind nicht eingezeichnet und hinlänglich bei Koffern bekannt.
- ■
In Figur 4 ist eine Variante der Befestigung dargestellt. Die Variante besteht darin, daß die Stäbe 11 senkrecht zur Deckelwand verlaufen und nicht wie in Figur 3 dargestellt, parallel hierzu. Zur Fixierung des Fußes 10 sind im oberen Ausführungsbeispiel wiederum Winkelschienen 7 oberhalb und unterhalb des Fußes 10 vorgesehen. In diesem Fall Z-förmig gebogene Blechschienen, die mittels Niete gehalten sind. Die ersten Schenkel 23 bilden den Öffnungsspalt, währen die zweiten Schenkel 22 über "den Fußrand greifen, so daß der gesamt Ständer darin gesichert ist. Um das Einführen zu ermöglichen, sind gleiche Öffnungen in die zweiten Längsschenkel 22 oder aber ein seitlicher Einführungsabstand vorgesehen. Diese Ausführungsform kann selbstverständlich auch im Bodenteil' 1 eingebracht sein. Die Darstellung im Deckel gemäß Figur 4 ist also auch im.Bodenteil realisierbar. In diesem Fall würden die Stäbe 11 aus der Bodenfläche nach oben vorstehen. Das zweite Ausführungsbeispiel, das auf jeden Einzelständer ebenso anwendbar ist, wie auf eine Reihe von Ständern, oder aber-auch zur Fixierung· eines Flächenelementes verwendet .werden, kann, ist in dem Deckel ebenfalls ■ dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind beabstandet zueinander Rastfederelemente 2 9 mittels Niete 31 am Deckel 2 befestigt und weisen .obere Rastbogenabschnitte 3 0 auf, die über die Kanten des eingedrückten Fußes eines Ständers greifen und diesen in der Lage fixieren.' Weiterhin ist aus der Darstellung ersichtlich, daß der Stab 11 langer ist, als der Stab 11 der oberen
Ausführung. Dies soll symbolisieren, daß, bezogen auf die Länge, gewisse Hierarchien zwischen den einzelnen Figuren herstellbar sind. Der Deckel 2 ist am Bodenteil 1 ebenfalls mittels eines Scharniers 28 angelenkt.
Die Darstellung zeigt, daß in einem solchen erfindungsgemäß ausgebildeten Koffer die zur Visualisierung notwendigen Elemente und Figuren geordnet unterbringbar sind, daß ; beim aufgeklappten Deckel die Figuren, aber auch ein Teil der Ständer, sowie ihre Längen bzw. Ständer/Figurenlänge stets sichtbar sind und damit eine ' leichtere Handhabung und hierarchische Zuordnung beim Einsatz der Ständer und Figuren gegeben ist.
Unter Koffer im Sinne der Erfindung sind selbstverständlich
auch Kisten oder feste Kartonagen mit im wesentlichen
den gleichen Grundfunktionen zu verstehen, gleich ob diese einen Tragegriff aufweisen oder nicht.

Claims (19)

  1. Schutzansprüche
    &Iacgr;. Koffer' für Figuren und Flächenelemente, zur Visualisierung,. Reflexion und Bearbeitung von intra- und/oder interpersoneller Problemsituationen, dadurch ge k e &eegr; &eegr; &zgr; e ic h &eegr; e t ,
    daß der Koffer einen Bodenteil (1) und einen Deckel (2) mit jeweils umlaufenden festen Seitenwänden aufweist und daß mindestens in dem Bodenteil (1) Fächer. (3, 4, 5, 6), Halter und/oder.Haltevorrichtungen (7, 8) für
    - mindestens ein herausnehmbares Flächenelement,
    - mindestens zwei herausnehmbare Fingerfiguren (26, 27) ,
    - mindestens zwei herausnehmbare Ständer (9) für jeweils eine Fingerfigur (26, 27) vorgesehen sind, wobei der Ständer aus einem Fuß (10) und einem aus. der Ebene des Fußes vorstehenden Stab (11) besteht, auf den die Fingerfigur (2 6, 27) aufsteckbar ist.
  2. 2 . Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (1) bei abgenommenen oder aufgeklapptem Deckel- (2) von oben zugängliche Fächer (3, 4, 5) für _■'.·■
    .- mindestens ein herausnehmbares Flächenelement, - mindestens einen Ständer (9) mit einer bestimmten Länge des Stabes (11) und ;
    - mindestens ein Fach für mindestens eine Fingerfigur (26, 27) aufweist. .
  3. 3 . Koffer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Höhe der die Fächer (3, 4, 5) bildenden eingesetzten' Begrenzungswände niedriger ist als die Höhe der Seitenwände des Bodenteils (1) und daß auf
    die oberen Ränder der Trennwände .(32, 33) als Niederhalter ein Schaumstoff auflegbar ist oder ein Einsatz (18) mit weiteren Fächern (19, 20, 21) für andere Flächenelemente, Fingerfiguren, und/oder Ständer aufstellbar ist. 5
  4. 4. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Bodenteils (1) spiegelbildlich und parallel- mindestens ein Paar Winkelschienen (7) vorgesehen sind, die mit ersten Längsschenkeln (23) senkrecht aus dem Boden hervorstehen und deren zweite Längsschenkel (22) parallel zum Boden .aufeinanderzuweisend einen Führungsschlitz (36) bildend angeordnet sind und deren erste Längsschenkel (23) in einem lichten Abstand zueinander angeordnet sind, der der Breite der einsetzbaren Füße (10) der Ständer (9) entspricht und deren Höhe zur Bodenwand der Höhe der Füße (10) des Ständers (9) entspricht und die mit den zweiten Längsschenkeln (22) die darin verschieblichen Ständerfüße beidseitig übergreifen, wobei der Stab (11) aus dem Führungsschlitz (3 6) hervorsteht.
  5. 5. Koffer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Winkelschienen (7) in Richtung zu der Seitenwand verlaufen, die derjenigen gegenüber liegt, an der der Koffergriff (17) befestigt ist, und daß die Winkelschienen (7) derart beabstandet zu der Seitenwand . mit Koffergriff (17) oder vor einer querverlaufenden Trennwand (33) endet, daß der Fuß (10) eines Ständers (9) ungehindert in den von den Winkelschienen' (7) gebildeten Spalt einschiebbar ist, wobei die anderen Enden der Winkelschienen (7)-vor einer Trennwand (33) oder der Seitenwand enden, die .der .Seitenwand, an der der Koffergriff (17) befestigt, gegenüberliegt. ■■' .
  6. 6. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß am Boden des Bodenteils (1) innenseitig nach oben vorstehende Rastfedern (29, 30) vorgesehen sind, die den Fuß (10) des Ständers (9) und/oder die Kanten des Flächenelementes rastend beim Einsetzen übergreifen. .
  7. 7. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß an der- Deckelinnenseite als Haltevorrichtung Führungsschienen mit mindestens einer L-förmigen Winkelschiene (7) , deren einer Längsschenkel (22) den Fuß (10) eines eingesetzten Ständers (9) hintergreift, wobei der zweite Längsschenkel (23) eine Höhe aufweist, die der des Fußes (10) entspricht und senkrecht aus der Ebene des Bodens hervorsteht oder am Ende eines, senkrecht an der Innenseite des Bodens angebrachten Ständerträgers (8) vorgesehen ist, der eine Höhe aufweist, die mindestens der Tiefe des Fußes (10) entspricht. · .
    .
  8. 8. Koffer nach Anspruch 7, dadurch ge kennzeichnet , daß an dem Ständerträger (8) spiegelbildlich und parallel mindestens ein Paar Winkelschienen (7) vorgesehen sind, die mit.ersten Längsschenkeln (23) senkrecht aus dem Ständerträger (8) hervorstehen und deren zweite Längsschenkel (22) parallel zum Ständerträger (8) aufeinanderzuweisend einen Führungsschlitz bilden und deren erste .Längsschenkel (23) in einem lichten Abstand zu- - ..einander angeordnet sind, der der Tiefe der einsetzbaren Füße (10) der Ständer (9) entspricht und deren- Höhe zum ■Ständerträger (8) der Höhe.der Füße (10) der ,Ständer (9) entspricht und die mit den zweiten Längsschenkeln (22) die darin verschieblichen Ständerfüße beidseitig im Kan-
    tenbereich übergreifen, wobei der Stab (11) eines jeden eingesetzten Ständers (9) aus dem Führungsschlitz parallel zur Deckelinhenseite verläuft.
  9. 9 . Koffer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Winkelschienen (7) parallel zur Schwenkachse (28)- im Deckel (2) vorgesehen sind.
  10. 10. Koffer nach Anspruch I1 8 oder 9, dadurch ge ken &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t , daß die Winkelschienen (7) sich im wesentlichen über die gesamte Breite des Deckels (2) erstrecken.
  11. 11. Koffer nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch 15, . gekennzeichnet, daß mindestens an eine der stirnseitigen, sich gegenüberliegenden Seitenwände des Kofferdeckels (2) ein Gummizug (13, 15; 14, 16) angebracht ist, der die Stäbe (11) der Ständer und/oder die darauf; aufgesetzten Fingerfiguren (26, 27) überspannt und an der anderen Seitenwand befestigbar ist oder bei zweiteiliger Ausführung der Verschlüsse miteinander verbunden sind.
  12. 12. Koffer nach Anspruch 7 oder 8, d a du r c h gekennzeichnet , daß die U-förmig aus den Winkelschienen (7) gebildeten Haltevorrichtungen einseitig zu einer. Seitenwand des Deckels (2) oder einer Trennwand in einem solchen Abstand enden, der mindestens der Breite des Fußes (10) entspricht.
  13. 13..Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (10) der Ständer (9) an den oberen Kanten (12) angephast sind.
  14. 14. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelschienen
    (7) und/oder Ständerträger (8) aus Blech geformt sind oder aus Holz oder Kunststoff bestehen. 5
  15. 15. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseiten , des Bodenteils (1) und/oder, des Deckels (2) senkrecht zum Boden oder Deckel verlaufende Klemmnuten zur Aufnahme versetzbarer Trennwände (32, 33) aufweisen.
  16. 16. Koffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenelemente Brettvorlagen mit polygoner Fläche sind.
    ·■ ' ·· -
  17. 17. Koffer nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Brettvorlagen sechseckförmig ausgebildet sind. . . '·.■■.
  18. 18. Koffer nach Anspruch 16 oder 17, dadurch g e kennzeich &eegr; e t , daß sie gleichförmig sind, jedoch unterschiedliche Farbe aufweisen.
  19. 19. Koffer nach~ einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (11) der Ständer (9) unterschiedliche Längen aufweisen.
    2.0. Koffer nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß an den Seitenwänden ' des Deckels (2) gegenüberliegend Halter für die· lösbare Aufnahme eines quer im Deckel und parallel zur Winkelschiene vorgesehenen Rückhaltestabes für die Figuren und/oder Ständer vorgesehen sind. ■ ' ' " . .
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