Franz Falke-Rohen Strumpffabriken 20. Januar 1998
Zweigniederlassung der Franz Falke-Rohen F40582 NE/ibl2
Oststraße
57392 Schmallenberg
Socke mit asymmetrischer Spitze
is Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine gestrickte Socke mit
einem Zehenbereich, dessen Rand im wesentlichen einem Verlauf von Zehen folgt.
Eine solche Ausbildung einer Socke ist beispielsweise durch das US-Patent
3,217,336 bekannt. Dieses Patent offenbart, daß der Zehenbereich der gestrickten Socke im wesentlichen so ausgeformt ist, daß dieser beim Tragen
dem Verlauf von Zehen folgt. Entsprechend ist zwischen einer Socke für einen rechten Fuß und einer Socke für einen linken Fuß zu unterscheiden.
Obwohl der Vorschlag nach dem US-Patent 3,217,336 seit geraumer Zeit
bekannt ist, haben sich derartige Socken im Markt nicht durchgesetzt. Durch das US-Patent 3,217,336 ist bekannt, daß der Zehenbereich gestrickt wird,
wobei im Zehenbereich der Socke Nähte vorhanden sind, die den Tragekomfort einer solchen Socke erheblich vermindern.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Zielsetzung zugrunde,
eine gestricke Socke mit einem Zehenbereich, dessen Rand im wesentlichen einem Verlauf von Zehen folgt, so auszubilden, daß diese einen
erhöhten Tragekomfort aufweist.
Diese Aufgabe wird durch eine gestrickte Socke mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Socke sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die erfindungsgemäße gestrickte Socke mit einem Zehenbereich, dessen Rand
im wesentlichen einem Verlauf von Zehen folgt, zeichnet sich dadurch aus, daß der Zehenbereich im wesentlichen durchgehend gestrickt ist. Durch diese
erfindungsgemäße Ausgestaltung der gestrickten Socke wird im Zehenbereich ein erhöhter Tragekomfort erreicht, da in diesem Zehenbereich keine als
&iacgr;&ogr; störend empfundene Nähte vorhanden sind.
Insbesondere wird auf Nähte verzichtet, die zur Anlage an die große bzw.
die kleine Zehe gelangen könnten. Diese Nähte werden als besonders störend empfunden, wenn ein Fuß bekleidet mit der gestrickten Socke in einem im
is Zehenbereich geschlossenen Schuhwerk ist, da daß Schuhwerk, welches eng
anliegend ist, die Naht gegen die große bzw. die kleine Zehe drückt.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß unter dem Begriff Socke auch
Strümpfe zu verstehen sind. Eine Socke im Sinne der Erfindung ist jegliche Fußbekleidung, die gestrickt ist und einen Zehenbereich aufweist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß der Zehenbereich im wesentlichen trapezförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise ist der trapezförmig ausgebildete Zehenbereich so ausgestaltet,
daß die aufeinander zugeneigten Ränder des Zehenbereiches unter unterschiedlichen Winkeln bezüglich einer gemeinsamen Basis geneigt sind.
Hierbei ist vorzugsweise der Randbereich, der beim Tragen der Socke der großen Zehe benachbart ist, schwächer geneigt als der gegenüberliegende
Randbereich.
Zu einer weiteren Erhöhung des Tragekomforts der erfindungsgemäßen Socke
wird vorgeschlagen, daß der Zehenbereich aus einem Grundfaden und wenigstens einem weiteren Faden gestrickt ist. Durch den wenigstens einen
zusätzlichen Faden wird eine Polsterung des Zehenbereichs erreicht.
Vorzugsweise ist der wenigstens eine weitere Faden mit einer höheren
Schlingdichte gestrickt als der Grundfaden. Die Socke als solche weist vorzugsweise einen durchgehenden Grundfaden auf. Durch die höhere
Schlingdichte des wenigstens einen weiteren Fadens wird eine Polsterung des &iacgr;&ogr; Zehenbereiches mit einfachen Mitteln erreicht.
Die gestrickte Socke ist im Zehenbereich so ausgebildet, daß diese im
wesentlichen der Außenkontur der Zehen folgt. Entsprechend sind für einen linken Fuß und für einen rechten Fuß unterschiedlich konturierte Socken
is notwendig. Um die Unterscheidung zwischen einer linken und einer rechten
Socke zu erleichtern wird vorgeschlagen, daß die Socke wenigstens eine optische und/oder haptische Markierung aufweist. Vorzugsweise ist die
Markierung eingestrickt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in der
Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch in einer Draufsicht eine Teilansicht einer linken Socke,
Fig. 2 schematisch und in einer Draufsicht eine Teilansicht einer rechten
Socke, und
Fig. 3 schematisch eine linke Socke.
Fig. 1 zeigt schematisch und in einer Draufsicht eine Teilansicht einer
linken Socke 1. Die Socke 1 weist einen Zehenbereich 3 auf.
Die Socke 1 ist gestrickt. Der Zehenbereich 3 ist durchgehend gestrickt.
Der Zehenbereich 3 weist einen Rand 4 auf, dessen Verlauf im wesentlichen
einem Verlauf von Zehen entspricht. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Zehenbereich 3 im wesentlichen trapezförmig ausgebildet. Der
Zehenbereich 3 weist einen Randabschnitt 5 auf, der beim Tragen der Socke , an der großen Zehe des linken Fußes anliegt. Die Neigung des Randabschnittes
5 ist gegenüber einer gemeinsam gedachten Basis 7, die gestrichelt dargestellt ist, geringer als die Neigung des gegenüberliegenden Randabschnitts
6. Der Rand 4 ist nahtfrei, so daß beim Tragen der Socke im Zehenbereich keine durch eine Naht bedingte Druckstellen entstehen können,
so daß der Tragekomfort der Socke gegenüber den herkömmlichen Socken wesentlich erhöht wird.
Fig. 2 zeigt eine beispielhafte Ausgestaltung einer rechten Socke in einer
Draufsicht. Die Ausgestaltung der rechten Socke 2 in der Fig. 2 entspricht im wesentlichen der Ausgestaltung der linken Socke 1 nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt schematisch eine linke Socke. Die Socke 1 weist einen Schaft
8 auf, an den sich ein Fußteil 9 mit dem Zehenbereich 3 anschließt. Die Socke ist aus einem Grundfaden 10 gestrickt. Im Zehenbereich 3 ist wenigstens
ein weiterer Faden eingestrickt, wodurch der Zehenbereich 3 gepolstert
ist. Zusätzliche Polsterungen der Socke 1 können vorgesehen sein. Insbesondere sind die Polsterungen so ausgebildet, daß diese dem anatomischen
Verlauf eines Fußes entsprechen.
Fig. 3 zeigt auch, daß der Schaft 8 mit einer Markierung 11 versehen ist,
die im Schaft 8 eingestrickt ist.
Franz Falke-Rohen Strumpffabriken
Zweigniederlassung der Franz Falke-Rohen |
Bezugszeichenliste |
linke Socke |
20. Januar 1998
F40582 NE/ibl2 |
| |
rechte Socke |
|
| 1 |
Zehenbereich |
|
| 2 |
Rand |
|
| 3 |
Randabschnitt |
|
| 4 |
Basis |
|
| 5, 6 |
Schaft |
|
| 7 |
Fußteil |
|
| 8 |
Grundfaden |
|
| 9 |
Markierung |
|
| 10 |
|
| 11 |
|