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DE29722465U1 - Funktionseinheit für eine digitale Rechneranlage - Google Patents

Funktionseinheit für eine digitale Rechneranlage

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DE29722465U1
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DE
Germany
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functional unit
component
designed
fastening
unit according
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DE29722465U
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English (en)
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COMTECH KOMMUNIKATIONSSYSTEME
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COMTECH KOMMUNIKATIONSSYSTEME
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Publication of DE29722465U1 publication Critical patent/DE29722465U1/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R5/00Stereophonic arrangements
    • H04R5/02Spatial or constructional arrangements of loudspeakers
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/16Constructional details or arrangements
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Description

Beschreibung Funktionseinheit für eine digitale Rechneranlage
Die Erfindung betrifft eine Funktionseinheit für eine mindestens einen Digitalrechner umfassende Rechneranlage.
Digitale Rechneranlagen finden heutzutage sowohl im professionellen Bereich als auch im Heim- und Freizeitbereich breite Anwendung. Im betriebsbereiten Zustand haben sie in der Regel mehrere miteinander kommunizierende Funktionseinheiten zur Dateneingabe, Datenverarbeitung oder zur Ausgabe von Daten oder von aus Daten abgeleiteten Größen. Eine Funktionseinheit kann entweder nur eine dieser Funktionen ausführen, oder es können mehrere Funktionselemente unterschiedlicher Funktion in einer Funktionseinheit zusammengefaßt sein. Eine wesentliche Funktionseinheit ist der Digitalrechner selbst, der insbesondere als Personalcomputer ausgebildet sein kann. Er kann einen oder mehrere Prozessoren und Speicher für die Datenverarbeitung sowie ggf. Festplattenspeicher und/oder Laufwerke für CD-ROMs, Disketten und/oder Magnetbänder für das Einlesen oder Auslesen von Daten haben. Über extern kontaktierbare Steckverbindungen oder Schnittstellen können weitere Funktionseinheiten an den Digitalrechner angeschlossen werden. Funktionseinheiten zur manuellen Eingabe von Daten oder Befehlen sind insbesondere die Computertastatur und die Maus. Monitor und Drucker dienen
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der graphischen Ausgabe von Daten bzw. von aus Daten abgeleiteten Größen. Insbesondere bei Multimedia-Rechnern können ein oder mehrere Lautsprecher, insbesondere gesonderte Lautsprecherboxen, zur akustischen Ausgabe von aus Daten abgeleiteten Tönen vorgesehen sein. Es ist möglich, mehrere Funktionseinheiten in einem gemeinsamen Gerät zusammenzufassen. So sind beispielsweise bei einem Laptop oder Notebook der Digitalrechner, ein Bildschirm, eine Tastatur und ggf. ein oder mehrere Laufwerke zu einem gemeinsamen Gerät zusammengefaßt. Bei Rechneranlagen für den ortsfesten Einsatz sind die Funktionseinheiten jedoch in der Regel räumlich voneinander getrennt und über geeignete Kabel verbunden.
Bisher stand die Funktionalität derartiger Rechneranlagen im Vordergrund und dem optischen Erscheinungsbild wurde wenig Beachtung geschenkt. Insbesondere im Heim- und Freizeitbereich wirken herkömmliche Rechneranlagen häufig unschön und störend, werden in schwer zugänglichen Zimmerecken "versteckt" und, auch wegen ihres wenig ansprechenden Äußeren, wenig genutzt. Insbesondere im professionellen Bereich, wo es auf die Arbeitsfreude und Arbeitsbereitschaft der Benutzer besonders ankommt, wurde schon beobachtet, daß die Arbeitsfreude der Bediener zunahm, wenn es ihnen erlaubt wurde, die meist in langweiligen Beigetönen gehaltenen Gehäuse der Funktionseinheiten durch Bemalen oder Aufkleben von Stickern oder dergleichen zu verzieren und ihnen so ein individuelles, dem Benutzer gefallendes Äußeres zu geben. Diese Praxis ist insbesondere dann problematisch, wenn die Benutzer von Rechneranlagen häufig wechseln. Außerdem sind die Ergebnisse der indivduellen Verzierungen nicht immer ansprechend und häufig nur schwer rückgängig zu machen. Auf Dauer können selbst gekonnte Verzierungen langweilig wirken.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Funktionseinheit für eine Rechneranlage zu schaffen, die es einem Benutzer ermöglicht, das äußere Erscheinungsbild der Funktionseinheit leicht und variabel ansprechend zu gestalten.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Funktionseinheit mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor.
Gemäß der Erfindung ist einer Funktionseinheit, beispielsweise einem Personalcomputer, einer Lautsprecherbox oder einer Tastatur, mindestens ein Bauteil zugeordnet, das als auswechselbare Verblendung ausgebildet ist. Das Bauteil kann als einzige Funktion diese optische Gestaltungsfunktion einer Verblendung haben, jedoch hat vorzugsweise das auch als Blende bezeichenbare auswechselbare Bauteil weitere nützliche Funktionen, die im folgenden noch näher beschrieben werden. Es wird daher im Folgenden auch als Funktionsbauteil bezeichnet. Eine auswechselbare Verblendung ermöglicht es, eine Funktionseinheit durch Anbringen einer entsprechenden Verblendung an die Umgebung anzupassen. Hierdurch kann beispielsweise eine optische Anpassung an eine Wohnzimmereinrichtung oder eine Arbeitsraumeinrichtung erreicht werden, so daß die Funktionseinheit bzw. die Rechneranlage als zugehöriger Teil der Einrichtung wahrgenommen wird und nicht mehr als technisch notwendiges, optisches Übel. Die Verblendung kann auch, wenn dies gewünscht ist, so gewählt werden, daß die Funktionseinheit sich wohltuend auffällig von ihrer Umgebung abhebt, um in der entsprechenden Umgebung einen besonderen Akzent zu setzen. Insbesondere ist es auch möglich, die auswechselbaren Verblendungen so zu gestalten, daß eine Verblendung besonders den persönlichen Geschmack des Benutzers trifft, so daß dieser eine, mehrere oder alle Funktionseinheiten einer Anlage mit Hilfe von Verblendungen seinem Geschmack anpassen kann. Wenn ein anderer Benutzer die
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gleichen Funktionseinheiten übernehmen möchte, kann deren Aussehen durch Auswechslung von Verblendungen leicht dem Geschmack des neuen Benutzers angepaßt werden.
Die Verblendung kann eine auffällige Oberflächenstruktur haben und/oder allein aufgrund ihrer Formgebung zu einer Individualisierung der mit der Blende versehenen Funktionseinheit beitragen. Besonders bevorzugt ist es, wenn das Bauteil oder Funktionsbauteil zumindest an im befestigten Zustand sichtbaren Oberflächen eine besondere, vorzugsweise einheitliche Farbgebung hat, die sich vorzugsweise von der Farbgebung der zugeordneten Funktionseinheit, insbesondere von der Farbgebung des Gehäuses der Funktionseinheit, deutlich erkennbar und gewollt unterscheidet. Vorzugsweise können die Farbunterschiede so gewählt werden, daß insgesamt ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. Der Begriff "Farbe" im Sinne dieser Anmeldung umfaßt auch sämtliche Grautöne sowie im wesentlichen weiße und im wesentlichen schwarze Farbgebungen. Beispielsweise kann die Grundfarbe der Funktionseinheit dunkelgrau bzw. anthrazitfarben sein. Insbesondere im Zusammenhang mit dieser Grundfarbe haben sich besonders Verblendungen bewährt, deren Farbgebung orange, insbesondere braunorange, rot, insbesondere feuerwehr-rot, dunkelgrün, hellgrün oder mintgrün, blau, insbesondere violett-blau, oder hellgrau sind. Auch Verblendungen in der Grundfarbe der zugeordneten Funktionseinheit sind möglich.
Alternativ oder zusätzlich kann es bei besonderen Ausführungsformen von Funktionseinheiten vorgesehen sein, daß an mindestens einer im Benutzungszustand sichtbaren Oberfläche des Verblendungsbauteils und/oder der Funktionseinheit selbst, insbesondere an einer Frontseite, eine Oberflächengestaltung vorgesehen ist, die sich von der Oberflächengestaltung der übrigen Seiten der Funktionseinheit unter-
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scheidet. Die Oberflächengestaltung kann beispielsweise als Aufkleber ausgebildet sein, der auf die zu gestaltende Oberfläche vorzugsweise bleibend aufgeklebt wird, oder als nachträglicher Farbauftrag in Form einer Lackierung oder Aufspritzung. Eine derartige Oberflächengestaltung, die sowohl bei erfindungsgemäßen Funktionseinheiten mit auswechselbarer Verblendung, als auch bei solchen ohne derartige Verblendungen vorteilhaft sein kann, umfaßt im weitesten Sinne auch die beschriebenen, auffälligen, insbesondere einheitlichen Farbgebungen. Zur besonderen Hervorhebung und Verschönerung einer Funktionseinheit kann die Oberflächengestaltung mindestens ein vorzugsweise künstlerisch aufgebautes, mehrfarbiges, insbesondere abstraktes Farbmuster und/oder mindestens eine vorzugsweise künstlerische Abbildung umfassen, beispielsweise eine gegebenenfalls künstlerisch bearbeitete fotographische Abbildung, eine Grafik oder ein gegenständliches Bild. Von Mickey Mouse bis Mona Lisa sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die zu gestaltende Oberfläche kann nach Art einer Leinwand benutzt werden, die ggf. vollflächig gestaltet wird. Bevorzugt ist es, wenn die Oberflächengestaltung oder die besondere Farbgebung deutlich mehr Fläche einnimmt als die üblichen angebrachten Markenbezeichnungen, Logos, Gerätebezeichnungen oder dergleichen. Insbesondere kann die Oberflächengestaltung oder die Farbgebung mehr als 5 % oder 30 %, vorzugsweise bis zu 100 %, der mit der Oberflächengestaltung versehenen sichtbaren Oberfläche, insbesondere der Frontseite der Funktionseinheit oder der Verblendung, einnehmen. Insbesondere bei vollflächiger Gestaltung der entsprechenden Oberflächen kann eine derartig gestaltete Funktionseinheit ihren optischen Charakter als ggf. relativ unansehnliches technisches Gerät im wesentlichen völlig verlieren und stattdessen wie ein Kunstobjekt wirken.
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Um es einem Benutzer zu ermöglichen, die für ihn geeignete Verblendung in Ruhe auszuwählen, kann einer Funktionseinheit mindestens ein Bauteilsatz mit mehreren, insbesondere bis zu zehn, beispielsweise sieben, identisch geformten Bauteilen zugeordnet sein, wobei die Bauteile des Satzes jeweils unterschiedliche optische Gestaltungen, insbesondere Farbgebung, haben. Ein Satz oder Set von optisch, insbesondere farblich, differierenden, formidentischen Verblendungen kann im Lieferumfang einer zugeordneten Funktionseinheit enthalten sein oder getrennt geliefert werden, um dem Benutzer eine individuelle Anpassung der von ihm verwendeten Funktionseinheiten zu ermöglichen. Dabei ist es dem Benutzer freigestellt, entweder alle Funktionseinheiten seiner Rechneranlage mit einheitlich gestalteten, insbesondere kolorierten, Verblendungen zu versehen, so daß das gesamte System z.B. mit Verblendungen einer Farbe gestaltet ist. Es ist auch möglich, mehrere Farben bunt zu mischen. Es ergeben sich eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten für eine Anlage. Sofern es gewünscht ist, können die Farben oder Farbkombinationen täglich gewechselt werden. Mit einem System auswechselbarer, insbesondere farbiger, Verblendungen kommt im besten Sinne des Wortes Farbe und Leben an einen Computerarbeitsplatz, so daß es einem Benutzer jeden Tag von Neuem Spaß machen kann, sich an seine Rechneranlage zu setzen und dort zu arbeiten.
Eine Verblendung kann beispielsweise an einer Funktionseinheit angeschraubt werden. Eine vorteilhaft leichte und schnelle Auswechselbarkeit der Verblendung wird bei einer bevorzugten Ausführungsform dadurch erreicht, daß das Funktionsbauteil werkzeuglos lösbar an der zugeordneten Funktionseinheit befestigbar ist. Insbesondere kann die Verblendung derart ausgebildet sein, daß sie an der Funktionseinheit ansteckbar bzw. festklemmbar und/oder einhängbar ist. Es ist auch möglich, Befestigungselemente in
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Form von textlien Haftvermittlern vorzusehen, die auch als Klettverbinder bekannt sind. Die Verblendung kann bei diesen Ausführungsformen ggf. mit einem einzigen Handgriff, ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen, abgenommen und durch eine anders gestaltete Verblendung ersetzt werden.
Obwohl es möglich ist, das Funktionsbauteil bzw. die Verblendung als Bauteil ohne weitere Funktion auszubilden, ist das Funktionsbauteil vorzugsweise eine Abdeckung, die mindestens eine Seite, vorzugsweise eine Frontseite, der Funktionseinheit mindestens bereichsweise, ggf. auch im wesentlichen vollständig, abdeckt, so daß ggf. unschöne Bereiche der Funktionseinheit unsichtbar gemacht werden können. Das sichtbare Äußere der Verblendung kann dabei optisch ansprechend gestaltet sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform dient das Verblendungs-Bauteil nicht nur der Verbesserung der Optik. Es kann derart als Abdeckung ausgebildet sein, daß es im befestigten Zustand mindestens ein Funktionselement der Funktionseinheit, beispielsweise mindestens einen Bedienknopf oder Bedienschalter, mindestens einen Einschub für ein Diskettenlaufwerk und/oder ein CD-ROM Laufwerk und/oder ggf. Anzeigeeinheiten, die den Betriebszustand der Funktionseinheit anzeigen, und/oder, bei Lautsprechern, mindestens eine Lautsprecheröffnung schützend abdeckt. Auf diese Weise ist neben dem Blickschutz auch ein Schutz vor Verschmutzung und/oder Beschädigung der Funktionselemente durch die Verblendung gewährleistet.
Als ganz besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform erwiesen, bei der das Funktionsbauteil bzw. die Verblendung beweglich an die Funtionseinheit ankoppelbar ist. Die Verblendung kann beispielsweise als Schiebetür oder dergleichen ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Verblendung nach Art einer Schwenktür ausgebildet, die z.B. aufgeklappt werden
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kann, wenn eine Bedienung abgedeckter Bedienelemente erwünscht ist, und die zugeklappt werden kann, wenn diese abgedeckt werden soll. Die abnehmbare Schwenktür kann wahlweise einen Linksanschlag oder einen Rechtsanschlag haben. Es ist auch möglich, ein Schwenkgelenk im wesentlichen oberhalb oder im wesentlichen unterhalb der Abdeckung anzubringen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verblendung nach Befestigung an der Funktionseinheit wahlweise nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten, beispielsweise nach links oder nach rechts, offenbar. Damit bleiben die abgedeckten Elemente einfach zugänglich, egal ob die Funktionseinheit, beispielsweise der Rechner, links oder rechts vom Bediener steht.
Alternativ oder zusätzlich zu Bauteilen bzw. Verblendungen, die nach Art von Abdeckungen ausgebildet sind, ist es bei Funktionseinheiten mit mindestens einem Bedienelement, beispielsweise einem Schalter oder einer Taste, möglich, daß das Funktionsbauteil als Teil des Bedienelementes oder als Bedienelement ausgebildet ist. Bei einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform dieser Art ist die Funktionseinheit eine Tastatur mit mehreren Tasten. Mindestens eine der Tasten hat einen als auswechselbare Verblendung ausgebildeten Tastenkörper, der insbesondere auf einen entsprechenden Stift oder dergleichen aufgesteckt bzw. von diesem abgezogen werden kann. Vorzugsweise ist bei einer Tastastur nur eine einzige Taste als vorzugsweise farblich abgesetzte Verblendung ausgebildet, wobei es sich bei der farblich absetzbaren Taste einer bevorzugten Ausführungsform um die im Gesamtbedienfeld normalerweise links oben angeordnete Escape-Taste handelt. Selbstverständlich ist es auch möglich, beispielsweise einen Ein-/Aus-Schalter eines Monitors oder eines Druckers oder dergleichen durch eine Verblendung besonders hervorzuheben, insbesondere farblich abzusetzen. Es ist auch denkbar, eine
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der Maustasten entsprechend hervorzuheben, indem diese beispielsweise farblich vom Rest des Mausgehäuses abgehoben wird.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Funktionseinheit eine Lautsprecherbox mit mindestens einer Lautsprecheröffnung in einem Gehäuse der Lautsprecherbox. In diese Öffnung kann ein Lautsprecher eingebaut sein oder sie kann als Schallöffnung des Gehäuses dienen. Das zugeordnete Funktionsbauteil ist als Abdeckung für die Lautsprecheröffnung ausgebildet, die einerseits den Bereich der Lautsprecheröffnung vor Eindringen von Schmutz und/oder vor Beschädigung schützt und andererseits eine zierende Sichtblende bildet. Vorzugsweise hat die Verblendung einen lösbar an dem Gehäuse der Lautsprecherbox befestigbaren, insbesondere über Steckstifte einsteckbaren, Rahmen mit einer als Abdeckung wirkenden schalldurchlässigen, vorzugsweise textlien Bespannung. Durch entsprechende Musterung oder Farbgebung der Bespannung sind mit identischen Rahmen auf einfache Weise unterschiedlich aussehende, insbesondere sich farblich unterscheidende Verblendungen kostengünstig herstellbar.
Wenn eine Funktionseinheit, insbesondere ein Gehäuse einer Funktionseinheit entsprechende Befestigungsmöglichkeiten für eine Verblendung hat, kann diese direkt daran angebracht werden. Insbesondere bei Funktionseinheiten älterer, bereits existierender Rechneranlagen kann es erforderlich werden, durch geeignete Umrüstung Befestigungsmöglichkeiten für eine oder mehrere Verblendungen zu schaffen. Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Funktionseinheit, insbesondere einem Digitalrechner, mindestens eine an der Funktionseinheit, vorzugsweise im Frontbereich der Funktionseinheit befestigbare, vorzugsweise rahmenartige Adapatereinrichtung zugeordnet ist, die erste Befestigungs-
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mittel zur vorzugsweise werkzeuglos herstellbaren, insbesondere rastend arretierbaren Befestigung der Adaptereinrichtung an der Funktionseinheit und zweite Befestigungsmittel zur lösbaren Befestigung, insbesondere zur beweglichen Ankoppelung mindestens eines als Verblendung ausgebildeten Funktionsbauteils an der Adaptereinrichtung aufweist. Mit Hilfe einer derartigen Adaptereinrichtung können auf einfache und kostengünstige Weise auch bereits existierende Funktionseinheiten derart umgerüstet werden, daß erfindungsgemäße auswechselbare Verblendungen einfach und sicher angebracht werden können. Eine Adaptereinrichtung und eine oder mehrere zur lösbaren Befestigung an der Adaptereinrichtung ausgebildete Verblendungen können eine Verblendungseinrichtung bilden, die beispielsweise als Umrüstsatz für herkömmliche Computeranlagen-Funktionseinheiten separat verkauft werden kann. Die Funktionseinheiten und zugeordnete Verblendungseinrichtungen können bei einem Händler separat bevorratet und nach Wunsch der Kunden individuell zusammengestellt werden.
Der Gestaltungsfreiheit in bezug auf Herstellungsverfahren und Material bzw. Materialkombination von Verblendungen sind keine prinzipiellen Grenzen gesetzt. Verblendungen mit HoIz- und/oder Metallbauteilen sind möglich. Es ist jedoch insbesondere aus Kostengründen vorteilhaft, wenn ein Verblendungs-Bauteil ein vorzugsweise einstückiges Kunststoffteil ist, das beispielsweise im Spritzgußverfahren hergestellt sein kann. Die optische Gestaltung kann, beispielsweise in Form einer Oberflachenbeschichtung, nach der Herstellung angebracht werden. Kostengünstiger ist es jedoch, wenn das Verblendungs-Bauteil durchgefärbt und gleich aus einem Kunststoff entsprechender Farbe hergestellt ist.
Die beschriebenen Merkmale und weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzug-
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ten Ausführungsformen in Verbindung mit den Unteransprüchen und den Zeichnungen. Hierbei können die einzelnen Merkmale jeweils für sich oder zu mehreren in Kombination miteinander verwirklicht sein. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer digitalen Rechneranlage mit mehreren über Kabel verbundenen, räumlich getrennten Funktionseinheiten und
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Verblendungseinrichtung mit einer an der Frontseite eines Computergehäuses rastend arretierbaren Adaptereinrichtung und einer daran beweglich ankoppelbaren Frontverblendung.
Die perspektivische Gesamtansicht in Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer digitalen Rechneranlage mit mehreren miteinander kommunizierenden, separaten Funktionseinheiten, die über geeignete Kabel verbunden sind. Die zentrale Funktionseinheit der gezeigten Multimedia-Anlage ist ein Personalcomputer 1 mit einem quaderförmigen, hochkant aufzustellenden Towergehäuse 2. An der dem Betrachter zugewandten Frontseite 3 des Rohgehäuses sind mehrere untereinanderliegende, rechteckförmige Aussparungen zur .Aufnahme von Funktionselementen des Rechners vorgesehen. In die oberste Aussparung ist ein CD-ROM-Laufwerk 4 eingesetzt, in die darunterliegende Aussparung ein Diskettenlaufwerk 5. Eine darunterliegende Aussparung ist mit einer Kunststoff-Abdeckplatte 6 verschlossen; in diese Aussparung kann ein weiteres Funktionselement, beispielsweise ein Bandlaufwerk oder ein auswechselbarer Festplattenspeicher eingesetzt werden. Unterhalb der Abdeckplatte 6 sind ein Ein-/Aus-Schalter 7 und eine Reset-Taste 8 erkennbar.
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An der nicht sichtbaren Rückseite des Gehäuses sind Stecker bzw. Steckbuchsen von Steckverbindungen vorgesehen, über die mittels geeigneter Kabel 9 weitere Funktionseinheiten der Rechneranlage an den Personalcomputer angeschlossen werden können. Ein Farbmonitor 10 mit einem 15''-Bildschirm 11 dient der graphischen Ausgabe von Daten bzw. von aus Daten abgeleiteten Angaben. Der Monitor hat an seinem Gehäuseteil einen Ein-/Aus-Schalter 12 und mehrere Einstellknöpfe und Einstelltasten für die Bildqualität. Zur manuellen Eingabe von Daten und zur Bedienung der Rechneranlage ist eine Computertastatur 14 mit einer Vielzahl von Tasten vorgesehen, die in mehreren Tastenfeldern gruppiert sind. Eine innerhalb des Computergehäuses an einem Steckplatz des Computers vorgesehene Soundkarte erzeugt Audiosignale, die über ein Paar über Kabel mit dem Computer verbundene Lautsprecherboxen 15, 16 hörbar gemacht werden können. Der Endverstärker des Aktivboxenpaares 15, 16 ist im Gehäuse 17 der linken Lautsprecherbox 15 untergebracht. An der Vorderfront des Gehäuses 17 sind Bedienknöpfe und Anzeigeeinrichtungen 18 für die Lautsprecher vorgesehen. Der Computeranlage können weitere, nicht gezeigte Funktionseinheiten bzw. Peripheriegeräte zugeordnet sein, beispielsweise ein Drucker, ein Scanner oder eine Computer-Maus. Die Gehäuse der gezeigten Funktionseinheiten sind einheitlich in einem anthrazitartigen Grau gehalten. Auch die sichtbaren Bedienelemente 12, 13 des Monitors und 18 des Lautsprechers sowie, mit einer Ausnahme alle Tasten der Tastatur 14, sind in der Grundfarbe Dunkelgrau der Anlage gehalten.
Das Gehäuse 2 des Rechners 1 hat aus grau lackiertem Stahlblech hergestellte Seiten-, Ober- und Unterteile, von denen nur das rechte Seitenteil 20 in Fig. 1 zu erkennen ist. An der Stahlblech-Rückwand sind die Steckverbindungen für Anschlußkabel vorgesehen. Die Stahlblech-Frontseite 3 des
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Rohgehäuses hat einen in Fig. 1 teilweise sichtbaren oberen Teil 21, in dem die Ausnehmungen für die Einschübe 4, 5 bzw. die Abdeckplatte 6 und die Schalter 7, 8 vorgesehen sind, und einen mit Belüftungslöchern 19 für das Innere des Computers vorgesehenen unteren Teil 22, von dem nur die untere rechte Ecke in Fig. 1 zu erkennen ist. In der Frontseite des Rohgehäuses sind im Bereich der Seitenteile des Gehäuses drei vertikal übereinander angeordnete, rechteckförmige Längsschlitze vorgesehen, von denen der untere, rechte Längsschlitz 23 in Fig. 1 zu erkennen ist. Bei der gezeigten Ausführungsform wird die aus herstellungstechnischen Gründen optisch wenig ansprechende Frontseite 3 durch eine rahmenartige Kunststoff-Frontabdeckung 25 derart abgedeckt, daß ein oberer Teil der Frontabdeckung, wie in Fig. 1 erkennbar, den Bereich 21 der Einschübe 4, 5, 6 und der Schalter 7, 8 rahmenartig umgibt und daß ein unterer, geschlossener Teil der Frontabdeckung die Belüftungslöcher des Rohgehäuses verdeckt.
Die in Fig. 2 in Draufsicht erkennbare Frontabdeckung 25 hat im Bereich ihrer im installierten Zustand vertikalen Längskanten jeweils drei übereinanderliegende, den Schlitzen 2 3 der Gehäusefront 3 zugeordnete Rastzungen 26, die der werkzeuglosen, rastend arretierbaren Befestigung der Frontabdeckung 25 am Gehäuse des Computers dienen. Die Frontabdeckung 25 in Fig. 1 ist mit insgesamt sechs Rastzungen 2 6 am Gehäuse verankert. Jede der Rastzungen 2 6 hat einen nach außen gerichteten, nasenartigen Vorsprung 27, von dem ausgehend sich der Querschnitt der Rastzunge zum freien Ende der Rastzunge unter Bildung einer keilförmigen Spitze mit einer äußeren Schrägfläche 28 keilförmig verjüngt. Zur Befestigung der Frontabdeckung 25 an der Frontseite des Computergehäuses werden die Rastzungen 26 in die zugeordneten Längsschlitze eingeführt und die Frontabdeckung aufgedrückt. Dabei gleiten
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die Schrägflächen 28 an den äußeren Kanten der Längsschlitze entlang, wodurch die freien Enden der flexiblen Kunststoff-Rastzungen geringfügig nach innen gedrückt werden, bis der Bereich der Vorsprünge 27 hinter die schlitzförmigen Öffnungen 2 3 gelangt. In diesem voll eingeschobenen Zustand schnappen die Rastzungen wieder nach außen, so daß die Nasen 27 die Frontplatte 3 des Gehäuses im Bereich der Schlitze 2 3 jeweils hintergreifen und dadurch die Frontplatte am Gehäuse arretieren. Das Gehäuse läßt sich seitlich relativ einfach öffnen. Drückt man die eingerasteten Rastzungen nach innen, so werden die Nasen 27 wieder frei, und die Frontabdeckung läßt sich relativ einfach wieder abnehmen.
Die Frontabdeckung 25 kann zum einen der Verschönerung der Vorderseite des Computergehäuses dienen. Daher werden die Rechner normalerweise zusammen mit bereits installierten Frontabdeckungen verkauft. Die Frontabdeckung der gezeigten Ausführungsform hat bei der gezeigten Ausführungsform eine weitere Funktion als Adaptereinrichtung 25, die es ermöglicht, an dem Computer Bauteile in Form auswechselbarer, insbesondere farbiger Verblendungen anzubringen. Dem Computer 1 in Fig. 1 sind zwei im wesentlichen identisch geformte übereinander angeordnete, jeweils einfarbige Verblendungen 30, 31 zugeordnet, die im geschlossenen Zustand die Vorderseite des Computers vollständig abdecken. Jede der Kunststoff-Verblendungen 30, 31 ist nach Art einer nach beiden Seiten wahlweise offenbaren Schwenktür ausgebildet. Die obere Verblendung 30 deckt den Bereich der Einschübe und Bedienelemente im geschlossenen Zustand schützend ab, während die untere Abdeckung 31 nach ihrer Anbringung normalerweise nicht mehr geöffnet wird und die untere Hälfte der Frontseite abdeckt. Die zweiteilige Frontblende 30, 31 kann wahlweise einfarbig oder zweifarbig gestaltet werden, wenn jeweils einheitlich gefärbte Blenden verwendet werden. Auf der
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Vorderseite der unteren Verblendung 31 ist ein Markenzeichen vorgesehen, das normalerweise recht klein ist und in der Regel weniger als 3 % der entsprechenden Oberfläche einnimmt.
Am Beispiel des oberen Teils 30 der zweiteiligen Frontblende wird die Form einer Verblendung genauer beschrieben. Die Frontblende 30 hat einen als Abdeckung für die Funktionselemente 4, 5, 7, 8 dienenden, spritzgegossenen Kunststoff-Korpus 32, dessen Außenseite 33 konvex zylindrisch nach außen gekrümmt ist. Oberhalb und unterhalb der Außenwand 3 3 sind ebene, im installierten Zustand horizontale Wandungen 34, vorgesehen. An der Innenseite der Außenwand 3 3 sind, einstückig mit dieser, zwei übereinanderliegende Paare von klammerartigen Befestigungsmitteln 40 vorgesehen. Ein Befestigungsmittel ist ein horizontal ausgerichtetes, flaches Kunststoffelement, das an die Abdeckung 30 angespritzt ist und einen schräg nach außen gerichteten, geraden inneren Finger 41 sowie einen im Bereich seines freien Endes bogenförmig nach innen gekrümmten äußeren Finger 42 hat. Die biegsamen Finger 41, 4 2 schließen eine im Querschnitt etwa d-förmige Ausnehmung 43 ein.
Jedes Befestigungsmittel 4 0 der Verblendung 3 0 ist zum Zusammenwirken mit einem vertikalen Befestigungsstift 45 vorgesehen, der in einer im Querschnitt rechteckförmigen, schlitzförmigen horizontalen Ausnehmung 46 der Frontblende vorgesehen ist. Ein Befestigungsstift 45 hat einen generell kreisförmigen Querschnitt mit einer zur Außenseite der Frontblende 25 gerichteten Abflachung 47, so daß der Durchmesser des Befestigungsstiftes parallel zur Ebene der Abdeckung 25 geringer ist als senkrecht dazu.
Die Befestigungsmittel 40 der Verblendung 3 0 ermöglichen im Zusammenwirken mit den Befestigungsstifte 4 5 umfassenden
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Befestigungsmitteln der Frontabdeckung 25, daß die Verblendung 3 0 werkzeuglos lösbar an der Frontabdeckung 25 befestigt werden kann, indem die Abdeckung 30 mittels der Befestigungsklammern 4 0 an den zugeordneten Befestigungsstiften 45 einschnappend aufgesteckt werden kann. Wie in Fig. 2 im linken Teil gezeigt, sind die Befestigungsmittel gleichzeitig derartig ausgebildet, daß im befestigten Zustand ein Befestigungsstift 45 eine Schwenkachse eines Schwenklagers bildet, wobei der im Durchmesser etwa D-förmige Bereich der Ausnehmung 4 3 die Funktion einer die Schwenkachse teilweise umgreifenden Lagerbuchse übernimmt. Die Befestigungsmittel an beiden Seiten der Frontabdeckung 2 5 bzw. der Verblendung 30 sind spiegelbildlich zueinander ausgebildet. Statt der dargestellten Öffnung der Schwenktür 3 0 mit Linksanschlag ist es genausogut möglich, die Schwenktür 3 0 nach rechts zu öffnen, wenn die rechte Verbindungsklammer 40 auf den zugeordneten Befestigungsstift 47 aufgeschnappt und die linke Klammer 4 0 vom zugeordneten Befestigungsstift gelöst wird. Es können auch die klammerartigen Befestigungsmittel an der Frontabdeckung 2 5 und die zugeordneten Befestigungsstifte an der Abdeckung 3 0 vorgesehen sein.
Normalerweise ist es so, daß ein Rechner zusammen mit der bereits installierten Frontabdeckung 2 5 geliefert wird, die die entsprechenden Befestigungsmittel 45 für die werkzeuglos herstellbare Anbringung von Verblendungen bereitstellen. Es ist aber auch möglich, einen mit geeigneten Längsschlitzen versehenen Rechner sozusagen "nackt" zu verkaufen. Dann könnten beispielsweise Verblendungen Rastzungen nach Art der Rastzungen 2 6 aufweisen und über diese lösbar und auswechselbar am Computer befestigt werden. Die Frontabdeckung 2 5 kann aber auch als Adaptereinrichtung 2 5 wirken, die mit den Rastzungen 26 erste Befestigungsmittel zur Befestigung der Adaptereinheit an dem Computer und mit den Befestigungs-
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stiften 45 zweite Befestigungsmittel zur lösbaren Befestigung von auswechselbaren Verblendungen bereitstelllt. Die in Fig. 2 gezeigte Kombination von Adaptereinrichtung 25 und den zugeordneten Verblendungen 30, 31 könnte als gesonderte Verblendungseinrichtung angeboten werden.
Während bei dem Computer 1 die zweiteilige Frontblende 30, mit Hilfe einer lösbar am Computergehäuse befestigbaren Adaptereinrichtung 2 5 am Computer befestigt werden kann, sind den Lautsprecherboxen 15, 16 auswechselbare Frontblenden 50, 51 zugeordnet, die über Steckstifte direkt in entsprechende frontseitige Befestigungslöcher der Lautsprechergehause eingesteckt werden können. Zusammengehörige Frontblenden 50, 51 eines Frontblendenpaares sind bei der gezeigten Ausführungsform asymmetrisch und spiegelbildlich zueinander geformt mit spiegelbildlich zueinander angeschrägten Unterkanten der ansonsten im wesentlichen rechtwinkligen, leicht nach vorne gewölbten Abdeckungen. Bei der oberhalb der rechten Lautsprecherbox 16 teilweise gebrochen gezeigten Frontabdeckung 52 ist der Aufbau dieser Verblendungs-Bauteile gut zu erkennen. Eine Frontblende zur Abdeckung der vorderen Lautsprecheröffnungen hat einen schalldurchlässigen Kunststoffrahmen 53, der durch ein Gitter von rechtwinklig zueinander verlaufenden Stegen gebildet wird. An der Rückseite der Stege sind einstückig mit diesen Steckstifte 54 angeformt, die nach Art von Holzdübeln axial verlaufende Längsrippen haben. Die Steckstifte 54 wirken mit entsprechenden Stecklöchern an der Frontseite 55 des Lautsprechergehäuses derart zusammen, daß die Frontblende 52 nach Einstecken der Steckstifte in die zugeordneten Löcher ausschließlich kraftschlüssig gehalten wird. Über die Vorderseite des Gitters 53 ist eine farbige, textile Bespannung 56 geklebt, die auch die Kantenbereiche des Rahmens umgibt und deren Farbe oder Muster den optischen Eindruck der Frontblende bestimmt. Soll eine beispielsweise
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orangefarbene Verblendung 51 gegen eine beispielsweise hellgraue Verblendung 52 ausgetauscht werden, wird lediglich die Verblendung 51 vom Gehäuse abgezogen und die Verblendung 52 unter Einstecken der Stifte 54 in die vorgesehenen Befestigungslöcher am Gehäuse befestigt.
Alternativ oder zusätzlich zu Verblendungen, die in der Regel nach Art von Frontblenden ausgebildet sind, können auch bewegliche Betätigungselemente einzelner Funktionseinheiten durch Anbringung auswechselbarer Verblendungen optisch auffällig, insbesondere farblich gestaltet werden. Als ein Beispiel ist bei der Computertastatur 14 vorgesehen, daß der Tastenkörper 60 der oben links im Gesamt-Tastenfeld angeordneten Escape-Taste lösbar mit dem zugehörigen Tastenfuß verbindbar ist, indem der Kunststoff-Tastenkorpus 60 auf den Fuß aufgesteckt ist. Der einstückig aus durchgefärbtem Kunststoff gefertigte Tastenkorpus 60 kann dadurch einfach und ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen gegen einen andersfarbigen, formidentischen Tastenkorpus 61 ausgewechselt werden. Im Lieferumfang einer Tastatur kann ein Satz von beispielsweise sieben unterschiedlich gefärbten aufsteckbaren Tastenkörpern 60, 61 enthalten sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, alternativ oder zusätzlich andere Tasten der Tastatur auf diese Weise auswechselbar und farblich hervorhebbar zu machen. Es ist auch denkbar, beispielsweise den Ein-/Aus-Schalter des Monitors auswechselbar zu machen und beispielsweise einem Monitor mehrere unterschiedlich gefärbte Bedienungsknöpfe 12 beizulegen, so daß ein Benutzer auf einfache Weise den von ihm gewünschten farblichen Akzent setzen kann.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Rechneranlage sind die schwenkbaren Frontblenden 30, 31 des Computers 1, die aufsteckbaren Frontblenden 50, 51 der Lautsprecherboxen und der Tastenkorpus der Escape-Taste 60 der Tastatur 14 im gleichen,
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elegant wirkenden dunklen Orangeton gefärbt. Wenn ein Benutzer für eine oder jede der von ihm verwendeten Funktionseinheiten einen gesondert zu erwerbenden oder mitgelieferten Satz formidentischer Verblendungen mit unterschiedlichen Farben aus einer geeigneten Farbpalette zur Verfügung hat, kann er nach Wunsch seine Anlage mit gleichfarbigen Verblendungs-Bauteilen ausrüsten, die dann als verbindende Elemente die zusammengehörigen Funktionseinheiten der Anlage charakterisieren. Wahlweise kann auch eine Mischung von Verblendungen verschiedener Farben verwendet werden, was der Anlage ein besonders fröhlich stimmendes Aussehen verleihen kann. Es ist auch möglich, ein farblich und/oder gestalterisch zu den Verblendungen passendes Mousepad oder einen Satz entsprechender Mousepads bereitzustellen. Insbesondere bei Kindern oder Jugendlichen können derartig gestaltete Anlagen die Freude an der Arbeit mit dem Computer erhöhen und eventuell vorhandene Berührungsängste mit dieser Technik überwinden helfen.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche Funktionseinheit für eine digitale Rechneranlaqe
    1. Funktionseinheit für eine mindestens einen Digitalrechner umfassende Rechneranlage, insbesondere Personalcomputer, Lautsprecherbox oder Tastatur, dadurch gekennzeichnet, daß ihr mindestens ein als auswechselbare Verblendung ausgebildetes Bauteil (30, 31, 50, 51, 52, 60, 61) zugeordnet ist.
    2. Funktionseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (30, 31, 50, 51, 52, 60, 61) an mindestens einer im befestigten Zustand sichtbaren Oberfläche eine vorzugsweise einheitliche Farbgebung hat, die sich von der Farbgebung der Funktionseinheit, insbesondere von der Farbgebung eines Gehäuses (2, 17) der Funktionseinheit, unterscheidet.
    Funktionseinheit nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer im Benutzungszustand sichtbaren Oberfläche des Bauteils und/oder der Funktionseinheit, insbesondere an einer Frontseite, eine Oberflächengestaltung vorgesehen ist, die sich von der Oberflächengestaltung der übrigen Seiten der Funktionseinheit unterscheidet.
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    4. Funktionseinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächengestaltung oder die Farbgebung mehr als 5 %, insbesondere mehr als 3 0 %, vorzugsweise bis zu 100 % der entsprechenden sichtbaren Oberfläche einnimmt.
    5. Funktionseinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächengestaltung mindestens ein mehrfarbiges, vorzugsweise künstlerisch gestaltetes Farbmuster und/oder mindestens eine vorzugsweise künstlerisch gestaltete Abbildung umfaßt.
    6. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer Funktionseinheit (1, 14, 15, 16) mindestens ein Satz mit mehreren, insbesondere zwischen zwei und zehn im wesentlichen identisch geformten Bauteilen (51, 52, 60, 61) zugeordnet ist, wobei die Bauteile des Satzes unterschiedliche Oberflächengestaltungen, insbesondere unterschiedliche Farbgebungen, haben.
    7. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (30, 31, 50, 51, 52, 60, 61) werkzeuglos lösbar an der Funktionseinheit (1, 14, 15, 16) befestigbar, insbesondere ansteckbar, festklemmbar und/oder einhängbar ist.
    8. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (30, 31) beweglich, insbesondere schwenkbar, an die Funktionseinheit (1) ankoppelbar ist, wobei das Bauteil vorzugsweise nach Art einer Schwenktür ausgebildet ist.
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    9. Funktionseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (30, 31) im befestigten Zustand wahlweise nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten offenbar, insbesondere schwenkbar ist.
    10. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (30, 31, 50, 51, 52) als Abdeckung ausgebildet ist, die mindestens eine Seite, vorzugsweise eine Frontseite (3, 55) der Funktionseinheit (1, 16), mindestens bereichsweise abdeckt.
    11. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (30) eine Abdeckung ist, die derart ausgebildet ist, daß sie im befestigten Zustand mindestens ein Funktionselement (4, 5, 7, 8) der Funktionseinheit schützend abdeckt.
    12. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionseinheit (14) mindestens ein Bedienelement, vorzugsweise in Form eines Schalters oder einer Taste hat, und daß das Bauteil (60, 61) als Teil des Bedienelementes ausgebildet ist.
    13. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionseinheit eine Tastatur (14) mit mehreren Tasten ist und daß mindestens eine Taste, vorzugsweise genau eine Taste, insbesondere die Escape-Taste, einen als auswechselbare Verblendung ausgebildeten Tastenkörper (60) aufweist.
    14. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionseinheit
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    eine Lautsprecherbox (15, 16) mit mindestens einer Lautsprecheröffnung ist und daß das Bauteil (50, 51, 52) als Abdeckung für die Lautsprecheröffnung ausgebildet ist.
    15. Funktionseinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (50, 51, 52) ein Rahmen (53) mit einer als Abdeckung wirkenden schalldurchlässigen, vorzugsweise textlien Bespannung (56) ist.
    16. Funktionseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihr mindestens eine an der Funktionseinheit, vorzugsweise im Frontbereich (3) der Funktionseinheit (1), befestigbare, vorzugsweise rahmenartige Adaptereinrichtung (25) zugeordnet ist, die erste Befestigungsmittel (2 6) zur vorzugsweise werkzeuglos herstellbaren, insbesondere rastend arretierbaren, Befestigung der Adaptereinrichtung (25) an der Funktionseinheit (1) und zweite Befestigungsmittel (47) zur lösbaren Befestigung, insbesondere zur beweglichen Ankoppelung mindestens eines als Verblendung ausgebildeten Bauteils (30, 31) an der Adaptereinrichtung (25) aufweist.
    17. Funktionseinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Befestigungsmittel, vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Seiten der Adaptereinrichtung (25) vorgesehene Befestigungsstifte (45) umfassen, wobei vorzugsweise ein Befestigungsstift (45) durch zugeordnete klammerartige Befestigungsmittel (40) eines Bauteils (30) einschnappend umgreifbar ist und eine Schwenkachse eines durch Befestigungsstift (45) und Befestigungsmittel (40) gebildeten Schwenklagers bildet.
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    18. Bauteil für eine Funktionseinheit einer mindestens einen Digitalrechner umfassenden Rechneranlage, insbesondere für einen Personalcomputer, eine Lautsprecherbox oder eine Tastatur, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil als an der Funktionseinheit lösbar befestigbare, auswechselbare Verblendung ausgebildet ist, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
    19. Bauteilsatz mit mehreren, insbesondere zwischen zwei und zehn im wesentlichen formidentischen, in ihrer optischen Gestaltung, insbesondere ihrer Farbgebung differierenden als Verblendung ausgebildeten Bauteilen zur auswechselbaren Anbringung an einer Funktionseinheit einer digitalen Rechneranlage.
    20. Verblendungseinrichtung zur Befestigung an einer Funktionseinheit einer digitalen Rechneranlage, insbesondere zur Befestigung an einer Frontseite eines Personalcomputers (1), mit einer zur Befestigung an der Funktionseinheit ausgebildeten Adaptereinrichtung (25), insbesondere nach Anspruch 16, und mindestens einer zur vorzugsweise werkzeuglos lösbaren Befestigung an der Adaptereinrichtung ausgebildeten, vorzugsweise an der Adaptereinrichtung beweglich ankoppelbaren, Verblendung (30, 31).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102017214401B4 (de) * 2017-08-18 2020-01-16 Audi Ag Mehrlagige Lautsprecherabdeckung und Fahrzeug

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