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DE29720129U1 - Zylinderschloß mit Schlüssel - Google Patents

Zylinderschloß mit Schlüssel

Info

Publication number
DE29720129U1
DE29720129U1 DE29720129U DE29720129U DE29720129U1 DE 29720129 U1 DE29720129 U1 DE 29720129U1 DE 29720129 U DE29720129 U DE 29720129U DE 29720129 U DE29720129 U DE 29720129U DE 29720129 U1 DE29720129 U1 DE 29720129U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
cylinder
bow
segments
cylinder lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29720129U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilka Schliesstechnik GmbH
Schliess und Sicherungssysteme GmbH
Original Assignee
Wilka Schliesstechnik GmbH
Schliess und Sicherungssysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilka Schliesstechnik GmbH, Schliess und Sicherungssysteme GmbH filed Critical Wilka Schliesstechnik GmbH
Priority to DE29720129U priority Critical patent/DE29720129U1/de
Publication of DE29720129U1 publication Critical patent/DE29720129U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor

Landscapes

  • Switches With Compound Operations (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Beschreibung
Zylinderschloß mit Schlüssel
Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloß mit dazugehörigem Schlüssel, bei dem das Zylinderschloß ein Zylindergehäuse mit darin drehbar gelagertem Zylinderkern aufweist. Der Zylinderkern besitzt einen querschnittsprofilierten Kanal zum Einstecken eines aus Schlüsselschaft mit Anschlagkralle und Reide bestehenden querschnittsangepaßten Flachschlüssels. Die Anschlagkralle begrenzt dabei die Einstecktiefe des Schlüsselschaftes . Die Kerbungen am Schaft des zugehörigen Schlüssels bringen die federnd gelagerten Zylinderstifte und Zylinderkernstifte in eine Stellung, in welcher der Zylinderkern mit dem Schlüssel gedreht werden kann.
Es ist allgemein üblich, die zum Verdrehen des Zylinderkerns auf die Reide ausgeübte Kraft ausschließlich über den eingesteckten Schlüsselschaft auf den Zylinderkern zu übertragen.
Bei einfachen Schließvorrichtungen, bei denen keine großen Schließkräfte übertragen werden müssen, ist dieses Prinzip unproblematisch. Es gibt jedoch auch Anwendungsfälle, die zum Betätigen der eigentlichen Schließmechanik größere Schließkräfte erfordern, welche durch den Schlüsselschaft allein nicht mehr übertragen werden können, da es aufgrund des geringen Querschnitts des Schlüsselschaftes zu Deformierungen und Beschädigungen kommt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Schließbewegung mechanisch an entfernt angeordnete Riegel und Fallen übertragen werden muß. Typische derartige
Anwendungsfälle sind die zentral verschließbaren Einschübe von Blechmöbeln oder die Türen von großen Fahrzeugen, insbesondere die Türen an den Führerständen von Schienenfahrzeugen.
Um etwas größere Schließkräfte übertragen zu können, ist es bekannt, die Anschlagkralle und einen Teil der Reide in einen am Zylinderkern ausgebildeten Spalt eintauchen zu lassen, und
so einen größeren Querschnitt des Flachschlüssels für Kraftübertragung zu nutzen. Eine derartige Lösung wurde unter anderem in der DE 31 27 449 Al vorgeschlagen. Es handelt sich bei dieser Lösung um einen Profil-Schließzylinder, bei dem sich der Zylinderkern über die Mündungsfläche des Schlüsselkanals hinaus in Form zweier Segmente fortsetzt. Die beiden Segmente bilden einen mit dem Schlüsselkanal fluchtenden Spalt, in den die Anschlagkralle und der vordere Bereich der Reide eines normalen Flachschlüssels eintauchen kann, so daß die Schließkräfte nicht allein vom Schlüsselschaft übertragen werden müssen. Für die Übertragung sehr großer Schließkräfte ist diese Lösung jedoch auch nicht zufriedenstellend, da es durch die geringe Dicke von Schlüsselschaft und Reide eines normalen Schlüssels trotzdem zu Verformungen kommen kann. Besonders nachteilig ist, daß die für das präzise Entsichern des Schlosses wichtige Anschlagkralle wesentlich in die Kraftübertragung einbezogen wird. Außerdem sind die bekannten Flachschlüssel aufgrund ihrer durchgehend geringen Dicke für rauhe Einsatzbedingungen, wie an Schienenfahrzeugen üblich sowie das gefühlsarme Betätigen mit Handschuhen nicht ausreichend stabil und robust ausgebildet.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes Zylinderschloß zu schaffen, mit dem sehr große Schließkräfte problemlos übertragen werden können, und bei dem der zugehörige Schlüssel äußerst robust ausgebildet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Zylinderschloß mit Schlüssel mit den im Schutzanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß der Schlüsselschaft und die Anschlagkralle nicht mehr an der Übertragung der Schließkräfte beteiligt sind. Die erfindungsgemäße Anordnung der massiv ausgebildeten Mitnehmerklauen gestattet die Beibehaltung der bei bekannten Zylinderschlössern üblichen Abmaße für Zylinderkern, Schlüsselkanal und Schlüsselschaft.
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Durch die Gestaltung der den Kreuzspalt bildenden Segmente gemäß Schutzanspruch 2 können diese Segmente sehr stabil ausgebildet werden. Die zusätzliche Anordnung einer Verstärkungshülse macht Verformungen am Zylinderkern unmöglich. Die Ausbildung des Schlüssels nach Schutzanspruch 1 und 4 gestattet die Beibehaltung der üblichen Abmaße für Schlüsselkanal und Schlüssel und gewährleistet eine fertigungstechnisch günstige Verbindung von Schlüsselschaft und Reide.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Zylinderschlosses mit Schlüssel
Fig. 2 die Vorderansicht des Zylinderschlosses
Fig. 3 die Seitenansicht des Schlüssels
Bei dem Zylinderschloß gemäß Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen sogenannten Rundzylinder. Das Zylinderschloß 1 weist ein Zylindergehäuse 3 und einen darin drehbar gelagerten Zylinderkern 4 auf. Auf die Funktionsweise im Inneren eines derartigen Sicherheitsschlosses braucht hier nicht mehr eingegangen zu werden. An der Rückseite des Schlosses 1 ist am Zylinderkern 4 ein Vierkant 13 ausgebildet, mit welchem die Schließbewegung auf die entsprechende Schließmechanik übertragen werden kann. An der Mündungsfläche 6 des Schlüsselkanals 5 sind, in Verlängerung des Zylinderkerns 4, vier Segmente 7 ausgebildet, welche einen Kreuzspalt bilden. Auf die durch die Segmente 7 gebildete Verlängerung des Zylinderkerns 4 ist eine Verstärkungshülse 12 aufgepreßt.
Der Schlüssel 2 weist eine sehr massiv ausgebildete und gut zu greifende Reide 9 auf, welche am vorderen Ende des Griffbereiches in einen zylindrischen Abschnitt übergeht. In diesem zylindrischen Teil ist der profilierte und Einkerbungen aufweisende Schlüsselschaft 8 fügetechnisch befestigt. Am vorderen Ende weist der zylindrische Teil der Reide 9 zwei rechtwinklig von den Seitenflächen des Schlüsselschaftes 8 abstehende massive Mitnehmerklauen 11 auf. In ihrer Dicke sind die Mitnehmerklauen 11 der Breite der in Fig. 1 und 3 waagerecht verlaufenden Bereiche des Kreuzspaltes angepaßt. Der Schlüsselschaft 8 ist so mit der Reide 9 verbunden, daß die Anschlagkralle 10 in Schloßrichtung etwas über die Mitnehmerklauen 11 hinausragt.
Wird nun der Schlüsselschaft 8 des Schlüssels 2 in den Schlüsselkanal 5 eingesteckt, begrenzt die Anschlagkralle 10 durch das Eintauchen in die senkrechten Bereiche des Kreuzspaltes und das Anschlagen an der Mündungs fläche 6 des Schlüsselkanals 5 die jeweilige Einstecktiefe, so daß das Zylinderschloß präzise entsichert wird. Mit dem Einstecken des Schlüsselschaftes 8 tauchen die Mitnehmerklauen 11 .in die waagerechten Bereiche des Kreuzspaltes ein. Die Dicke der Mitnehmerklauen 11 und die Breite der waagerechten Bereiche des Kreuzspaltes sind relativ eng toleriert. Beim Drehen des Schlüssels 1, übertragen die Mitnehmerklauen 11 nach Art einer Klauenkupplung die Drehbewegung auf den Zylinderkern 4. Da der Schlüsselschaft 8 sowie die an diesem ausgebildete Anschlagkralle 10 nicht mehr an der Kraftübertragung beteiligt sind, können sehr große Schließkräfte übertragen werden, ohne daß es zu Deformationen am Schlüsselschaft 8 kommt. Je nach Breite des Schlüsselkanals kann der senkrechte Bereich des Kreuzspaltes möglichst schmal ausgebildet sein, um einen möglichst großen Querschnitt der Segmente 7 zu erhalten. Die aufgepreßte Verstärkungshülse 12 verhindert zuverlässig ein Auseinanderbiegen der Segmente 7 und dient gleichzeitig als Einführhilfe für den Schlüsselschaft 8.

Claims (4)

Schutzansprüche
1.Zylinderschloß mit Schlüssel, bestehend aus einem Zylindergehäuse mit drehbar gelagertem Zylinderkern, welcher einen Schlüsselkanal zum Einführen eines aus Schlüsselschaft mit Anschlagkralle und Reide bestehenden Schlüssels aufweist, wobei sich der Zylinderkern über die Mündungs fläche des Schlüsselkanals hinaus in Form von Segmenten spaltbildend fortsetzt, und der zugehörige Schlüssel mit einem Teil seiner Reide in den durch die Segmente gebildeten Spalt eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zylinderkern (4) über die Mündungsfläche (6) des Schlüsselkanals (5) in Form von vier Segmenten (7) fortsetzt, wobei die Segmente
(7) einen Kreuzspalt bilden, und daß der zugehörige Schlüssei (2) am vorderen Ende seiner Reide (9) zwei rechtwinklig zu den Seitenflächen von Schlüsselschaft (4) und Reide (9) angeordnete und in ihrer Dicke der Breite des Kreuzspaltes angepaßte Mitnehmerklauen (11) aufweist.
2.Zylinderschloß mit Schlüssel nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Schlüsselkanal (5) fluchtenden Bereiche des Kreuzspaltes schmaler als die mit den Mitnehmerklauen (11) korrespondierenden Bereiche des Kreuzspaltes ausgebildet sind.
3.Zylinderschloß mit Schlüssel nach Schutzanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Mantelflächen der den Kreuzspalt bildenden Segmente (7) eine Verstärkungshülse (13) angeordnet ist.
4.Zylinderschloß mit Schlüssel nach einem der Schutzansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselschaft
(8) mit Anschlagkralle (10) einstückig ausgebildet und mit der Reide (9) starr verbunden ist.
DE29720129U 1997-11-13 1997-11-13 Zylinderschloß mit Schlüssel Expired - Lifetime DE29720129U1 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE29720129U1 true DE29720129U1 (de) 1998-02-26

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11536047B1 (en) 2022-08-22 2022-12-27 Winloc Ag Key plug, a cylinder lock, a cylinder lock and key combination and a method to manufacture a key plug
US11542724B1 (en) 2022-08-22 2023-01-03 Winloc Ag Key blank, a key, and a cylinder lock and key combination
US11613909B1 (en) 2022-08-22 2023-03-28 Winloc Ag Key blank, a coded key and a cylinder lock and key system with improved stop arrangement

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