DE102017126032B4 - Schließvorrichtung - Google Patents
SchließvorrichtungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B79/00—Mounting or connecting vehicle locks or parts thereof
- E05B79/02—Mounting of vehicle locks or parts thereof
- E05B79/06—Mounting of handles, e.g. to the wing or to the lock
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0043—Dummy or simulated locks; Cover elements without lock function
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05B77/00—Vehicle locks characterised by special functions or purposes
- E05B77/44—Burglar prevention, e.g. protecting against opening by unauthorised tools
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/06—Lock cylinder arrangements
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- Structural Engineering (AREA)
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Abstract
Schließvorrichtung (1) einer Tür (2) eines Kraftfahrzeugs, mit einer Schließbrücke (3), welche an der Tür (2) befestigt ist, wobei in der Schließbrücke (3) eine Öffnung (4) vorgesehen ist, in welche ein Schließzylinder eingesetzt ist oder kein Schließzylinder eingesetzt ist, wobei zwischen Tür (2) und Schließbrücke (3) ein Sicherheitselement (5) eingesetzt ist, welches einen Vorsprung (6) aufweist, welcher in die Öffnung (4) eingreift, wobei das Sicherheitselement (5) aus einem Kunststoffmaterial besteht.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung, insbesondere für die Beifahrertür eines Kraftfahrzeugs.
- Bei Kraftfahrzeugen ist bei älteren Kraftfahrzeugen bekannt, dass bei jeder Tür ein Schloss mit einem Schließzylinder vorgesehen ist, um die jeweilige Tür mit einem Schlüssel aufzuschließen bzw. zu verschließen.
- Auch ist es bei älteren Kraftfahrzeugen bekannt, dass bei Kraftfahrzeugen mit Zentralverriegelung nur die Fahrertür mit einem Schließzylinder versehen ist, um sie mit einem Schlüssel aufzuschließen bzw. zu verschließen. Dabei ist die Schließvorrichtung der Fahrertür und der Beifahrertür zumindest im Wesentlichen identisch, wobei bei der Fahrertür ein Schließzylinder eingesetzt ist und bei der Beifahrertür nicht.
- Durch das Weglassen des Schließzylinders bei der Beifahrertür ist im Bereich der Schließvorrichtung der Beifahrertür ein Raumbereich verfügbar, der im Falle einer Manipulation durch ein Werkzeug zugänglich ist, um die Beifahrertür gewaltsam zu öffnen. In diesen Raumbereich kann beispielsweise durch den Spalt der Fensterscheibe oder durch ein in dem Türblech oder in der Türaußenwand erzeugtes Loch ein Werkzeug eindringen, um die Schließvorrichtung zu manipulieren, um die Tür zu öffnen. Diese Manipulationsversuche sollen möglichst erschwert oder verhindert werden.
- Die
DE 10 2011 002 287 A1 offenbart eine Handhabe für ein bewegliches Teil eines Kraftfahrzeugs, wobei ein Sicherungselement vorgesehen ist, welches an einer Außenverkleidung des beweglichen Teils anordenbar ist zur Erhöhung der Einbruchsicherheit. - Die
DE 10 2004 001 894 A1 offenbart eine Betätigungsvorrichtung für Türen, wobei ein Turm vorgesehen ist, welcher einen Schließzylinder oder eine Styling-Attrappe aufweisen kann. - Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schließvorrichtung zu schaffen, die in Bezug auf eine Manipulation verbessert ist.
- Die Aufgabe wird mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung einer Tür, insbesondere für die Beifahrertür oder eine sonstige Tür eines Kraftfahrzeugs, mit einer Schließbrücke, welche an der Tür befestigt ist, wobei in der Schließbrücke eine Öffnung vorgesehen ist, in welche ein Schließzylinder eingesetzt ist oder kein Schließzylinder eingesetzt ist, wobei zwischen Tür und Schließbrücke ein Sicherheitselement eingesetzt ist, welches einen Vorsprung aufweist, welcher in die Öffnung eingreift, wobei das Sicherheitselement aus einem Kunststoffmaterial besteht. Durch das Anordnen des Sicherheitselements kann der Freiraum im Bereich der Schließbrücke und zwischen der Schließbrücke und der Tür ausgefüllt werden, so dass dort nicht so einfach ein Werkzeug eingeführt werden kann, um die Schließkomponenten der Schließvorrichtung zu manipulieren. Das Einführen des Vorsprungs in die Öffnung verhindert auch das leichte Wegdrücken des Sicherheitselements, weil dieses dadurch formschlüssig mit der Schließbrücke verbunden ist.
- Vorteilhaft ist bei einem Ausführungsbeispiel, wenn das Sicherheitselement aus einem Schaumstoffmaterial besteht. Dadurch lässt es sich einfach herstellen, ist leicht, aber dennoch stabil.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Sicherheitselement aus einem Hartschaummaterial besteht. Dadurch ist es für die Abwehr von Werkzeugen besonders stabil ausgebildet.
- Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es zweckmäßig, wenn das Sicherheitselement einen Grundkörper aufweist, welcher blockartig ausgebildet ist und zwischen Tür und Schließbrücke angeordnet ist. Dadurch wird das Volumen des Freiraums ausgefüllt und das Sicherheitselement kann sich flächig an der Tür und an der Schließbrücke abstützen und kann nicht so leicht weggedrückt werden.
- Auch ist es vorteilhaft, wenn der Grundkörper die Schließbrücke zumindest teilweise außen umgreift. Dadurch wird ein zusätzlicher Halteeffekt bewirkt.
- Auch ist es vorteilhaft, wenn der Grundkörper zumindest eine Zunge ausbildet, welche die Schließbrücke zumindest teilweise außen umgreift. Dadurch wird ebenfalls eine gute formschlüssige Verbindung erreicht.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Zunge die Schließbrücke oben umgreift, wie übergreift. Damit kann ein Angriff mit einem Werkzeug von oben gut abgewehrt werden und gleichzeitig kann ein Verschieben des Grundkörpers insgesamt erschwert werden.
- Auch ist es vorteilhaft, wenn die Zunge parallel zum Vorsprung vom Grundkörper abragt. Damit wird die formschlüssige Verbindung noch einmal verbessert.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung detailliert erläutert. In der Zeichnung zeigt:
-
1 eine schematische Darstellung einer Schließvorrichtung an einer Tür eines Kraftfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement. - Die
1 zeigt eine Schließvorrichtung 1 einer Tür 2, insbesondere einer Beifahrertür oder eine sonstige Tür eines Kraftfahrzeugs. Dabei kann die Tür eine Tür im Fond des Kraftfahrzeugs sein oder eine Tür der Front, wie die Beifahrertür. - Solche Schließvorrichtungen weisen eine Schließbrücke 3 auf, die an der Tür 2 auf der Innenseite befestigt ist.
- Dabei ist die Schließbrücke 3 beispielsweise bei einem Einsatz auf der Fahrerseite mit einem in eine Öffnung 4 eingesetzten Schließzylinder versehen, welcher mit einem Schlüssel betätigbar ist.
- Auf der Beifahrerseite oder an einer anderweitigen Tür, siehe
1 , ist kein Schließzylinder in die Öffnung 4 eingesetzt, weil die Schließbrücke typischerweise sowohl für die Verwendung mit Schließzylinder als auch ohne Schließzylinder gleich verwendet wird. - Es ist zu erkennen, dass zwischen Tür 2 und Schließbrücke 3 ein Sicherheitselement 5 eingesetzt ist, welches einen Vorsprung 6 aufweist, welcher in die Öffnung 4 eingreift und insbesondere die Öffnung auch durchgreift, so dass der Vorsprung 6 aus der Öffnung 4 wieder austritt.
- Das Sicherheitselement 5 ist aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, wie insbesondere aus einem Schaumstoffmaterial und insbesondere aus einem Hartschaummaterial. Dadurch ist es gut für die Abwehr von Manipulationen mittels Werkzeugen geeignet.
- In
1 ist auch zu erkennen, dass das Sicherheitselement 5 einen Grundkörper 7 aufweist, welcher blockartig ausgebildet ist und zwischen Tür 2 und Schließbrücke 3 angeordnet ist. - Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel umgreift der Grundkörper 7 die Schließbrücke 3 zumindest teilweise außen. Dabei ist es auch vorteilhaft, wenn der Grundkörper zumindest eine Zunge 8 ausbildet, welche die Schließbrücke zumindest teilweise außen umgreift, wie oben umgreift, wie übergreift.
- Dabei ist zu erkennen, dass die Zunge 8 parallel zum Vorsprung 6 vom Grundkörper 7 abragt.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Schließvorrichtung
- 2
- Tür
- 3
- Schließbrücke
- 4
- Öffnung
- 5
- Sicherheitselement
- 6
- Vorsprung
- 7
- Grundkörper
- 8
- Zunge
Claims (8)
- Schließvorrichtung (1) einer Tür (2) eines Kraftfahrzeugs, mit einer Schließbrücke (3), welche an der Tür (2) befestigt ist, wobei in der Schließbrücke (3) eine Öffnung (4) vorgesehen ist, in welche ein Schließzylinder eingesetzt ist oder kein Schließzylinder eingesetzt ist, wobei zwischen Tür (2) und Schließbrücke (3) ein Sicherheitselement (5) eingesetzt ist, welches einen Vorsprung (6) aufweist, welcher in die Öffnung (4) eingreift, wobei das Sicherheitselement (5) aus einem Kunststoffmaterial besteht.
- Schließvorrichtung (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (5) aus einem Schaumstoffmaterial besteht. - Schließvorrichtung (1) nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (5) aus einem Hartschaummaterial besteht. - Schließvorrichtung (1) nach
Anspruch 1 ,2 oder3 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (5) einen Grundkörper (7) aufweist, welcher blockartig ausgebildet ist und zwischen Tür (2) und Schließbrücke (3) angeordnet ist. - Schließvorrichtung (1) nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (7) die Schließbrücke (3) zumindest teilweise außen umgreift. - Schließvorrichtung (1) nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (7) zumindest eine Zunge (8) ausbildet, welche die Schließbrücke (3) zumindest teilweise außen umgreift. - Schließvorrichtung (1) nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (8) die Schließbrücke (3) oben umgreift, wie übergreift. - Schließvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (8) parallel zum Vorsprung (6) vom Grundkörper (7) abragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102017126032.3A DE102017126032B4 (de) | 2017-11-08 | 2017-11-08 | Schließvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102017126032.3A DE102017126032B4 (de) | 2017-11-08 | 2017-11-08 | Schließvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102017126032A1 DE102017126032A1 (de) | 2019-05-09 |
| DE102017126032B4 true DE102017126032B4 (de) | 2025-11-13 |
Family
ID=66178827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102017126032.3A Active DE102017126032B4 (de) | 2017-11-08 | 2017-11-08 | Schließvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102017126032B4 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004001894A1 (de) * | 2004-01-14 | 2005-08-11 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Betätigungsvorrichtung für Türen oder Klappen an Fahrzeugen |
| DE102011002287A1 (de) * | 2011-04-27 | 2012-10-31 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Handhabe mit einem Sicherungselement, dessen Befestigungsmittel vollständig innenseitig eines beweglichen Teils verbleibt |
-
2017
- 2017-11-08 DE DE102017126032.3A patent/DE102017126032B4/de active Active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004001894A1 (de) * | 2004-01-14 | 2005-08-11 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Betätigungsvorrichtung für Türen oder Klappen an Fahrzeugen |
| DE102011002287A1 (de) * | 2011-04-27 | 2012-10-31 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Handhabe mit einem Sicherungselement, dessen Befestigungsmittel vollständig innenseitig eines beweglichen Teils verbleibt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102017126032A1 (de) | 2019-05-09 |
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