DE29720090U1 - Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder - Google Patents
Hydraulische Felgenbremse für FahrräderInfo
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Description
Jochen Wendler. 71573 Allmersbach T.
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer hydraulischen Felgenbremse für Fahrräder nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Aus der EP-O 143 934 ist eine gattungsgemäße Felgenbremse
bekannt, bei der auf beiden Seiten der Radfelge Bremszylindergehäuse angeordnet sind, welche über eine
Hydraulikleitung durch einen Geberzylinder betätigt werden. Die Bremsklötze sind unmittelbar an den in den
Bremszylindergehäusen verschieblichen Kolben befestigt. Bei Betätigen der Bremse durch eine am Lenker vorgesehene
Bedienvorrichtung werden die Bremsklötze durch die Kolben auf die Felgen zubewegt. Als nachteilig erweist sich bei dieser
bekannten Felgenbremse der aufwendige Aufbau mit einen Geberzylinder und zwei Nehmerzylindern und die damit
verbundenen hohen Herstellungskosten sowie das verhältnismäßig hohe Gewicht. Überdies erfordern das
Austauschen der Bremsklötze oder das Wechseln des Rades zahlreiche Handgriffe und einen hohen Zeitaufwand, da hierzu
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die Bremszylindergehäuse auf beiden Seiten der Felge komplett entfernt, anschließend wieder eingebaut und schließlich neu
justiert und eingestellt werden müssen. Als Nachteil erweist sich außerdem, daß die beim Bremsvorgang durch Reibung zwischen
den Bremsklötzen und der Felge entstehende Wärme auf das unmittelbar benachbarte Bremszylindergehäuse übertragen
werden kann. Überdies müssen die beim Bremsvorgang auf die Bremsklötze wirkenden Torsionskräfte von den Bremszylindern
abgefangen werden. Dies kann zu Verschleißerscheinungen führen.
Die Erfindung und ihre Vorteile
Demgegenüber hat die erfindungsgemäße hydraulische Felgenbremse den Vorteil, daß zur Übertragung des Stellweges
von einer am Lenker angebrachten Bedienvorrichtung auf die an der Felge angeordneten Bremsklötze lediglich ein Geber- und ein
Nehmerzylinder notwendig sind. Dabei wird der Stellweg durch eine Aufteileinrichtung vom Nehmerzylinder auf zwei die
Bremsklötze tragende Bremsbügel übertragen. Dadurch sind der Aufbau einfacher und die Herstellungskosten wesentlich
geringer als bei bekannten gattungsgemäßen Felgenbremsen. Außerdem hat die erfindungsgemäße Felgenbremse ein
geringeres Gewicht. Dank der Bremsbügel können auf verhältnismäßig einfache Weise hohe Bremskräfte auf die Felge
übertragen werden. Zum Austauschen der Bremsklötze oder zum Wechseln des Rades müssen lediglich die Bremsbügel von der
Felge weggeschwenkt werden. Das Abbauen des Bremszylinders und der damit verbundenen Teile sowie das Neueinstellen der
Bremse ist bei derartigen Reparaturen nicht notwendig. Aufgrund der durch die Bremsbügel geschaffenen räumlichen
Distanz zwischen den Bremsklötzen und dem Nehmerzylinder wird praktisch keine durch Reibung beim Bremsvorgang
entstehende Wärme von den Bremsklötzen auf den
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Nehmerzylinder übertragen. Ferner werden die beim Bremsvorgang am Bremsklotz angreifenden Torsionskräfte von
den Bremsbügeln abgefangen und wirken nicht auf den Nehmerzylinder. Die erfindungsgemäße Felgenbremse ist damit
in ihrer Bauweise stabiler und weniger anfällig gegen Verschleiß. Der mit der Felgenbremse verbundene Wartungsaufwand ist
daher sehr gering.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Aufteilvorrichtung aus einem Umsetzbügel und einem
Kupplungsteil, wobei Umsetzbügel und Kupplungsteil mit je einem der beiden Bremsbügel gelenkig verbunden sind. Ein mit
der Hydraulikverbindung zusammenwirkender Nehmerzylinder sorgt für eine Relativbewegung zwischen Umsetzbügel und
Kupplungsteil zur Übertragung des Stellweges von der Bedienvorrichtung auf die Bremsbügel.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
besteht der Nehmerzylinder aus einem Kolbengehäuse und einem im Kolbengehäuse verschiebbar gelagerten Kolben.
Vorteilhafterweise ist der Kolben im Zentrum des Kolbenghäuses schwimmend gelagert. Dadurch können auf den Kolben keine
Querkräfte wirken. Das Kupplungsteil ist mit dem Kolbengehäuse lösbar verbunden und an dem Kolben ist eine Kolbenstange
vorgesehen, die unmittelbar an dem Umsetzbügel angreift. Das Betätigen der Bedienvorrichtung am Lenker des Fahrrads
bewirkt ein Verschieben des Kolbens relativ zum Kolbengehäuse. Dies führt wiederum dazu, daß sich Umsetzbügel und
Kupplungsteil aufeinander zu- oder voneinander wegbewegen. Die mit Kupplungsteil und Umsetzbügel verbundenen
Bremsbügel bewegen sich daraufhin auf die Felge zu oder von der Felge weg. Um beim Auswechseln des Rades oder beim
Austauschen der Bremsklötze das Entfernen der Bremsbügel von der Felge zu erleichtern, kann das Kupplungsteil vom
Kolbengehäuse gelöst werden. Daraufhin ist ein Verschwenken
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der Bremsbügel ermöglicht, was den freien Zugriff auf Rad und Bremsklötze erlaubt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht zwischen dem Kolbengehäuse und dem Kupplungsteil
eine verdrehsichere Rastverbindung.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung verlaufen der Umsetzbügel, das Kupplungsteil, der
Nehmerzylinder und die Kolbenstange parallel zur Radachse. Eine derartige Anordnung erweist sich auch im Hinblick auf die
beim Bremsvorgang auf Bremsklötze und damit auf Bremsbügel wirkende Torsionskräfte als besonders günstig.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Kupplungsteil zusammen mit dem mit diesem gelenkig
verbundenen Bremsbügel um die Anlenkung des Bremsbügels an den Fahrradrahmen schwenkbar. Nach Lösen der Verbindung
zwischen Kupplungsteil und Kolbengehäuse kann der Bremsbügel soweit von der Felge weggeschwenkt werden, daß in
der verschwenkten Position der Bremsklotz frei zugänglich ist. Dies kann ebenso mit dem am Umsetzbügel angelenkten
Bremsbügel durchgeführt werden. Damit ist das Austauschen der Bremsklötze und das Aus- und Einbauen von Rädern
besonders einfach durchfühbar.
Nach einer weiteren vorteihaften Ausgestaltung der Erfindung ist entweder die Kolbenstange in ihrer Länge veränderbar oder
aber es ist zwischen der Kolbenstange und dem Umsetzbügel eine in ihrer Länge änderbare Einrichtung vorhanden. Auf diese
Weise kann der Abstand der Bremsklötze zur Felge eingestellt und damit die Bremse an die Felge angepaßt werden. Da das
Kupplungsteil über eine verdrehsichere Rastverbindung an dem Kolbengehäuse befestigt ist, kann sich die eingestellte Länge
nicht von alleine ändern.
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Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Bremshebel eine Nase auf, die unmittelbar auf den
Geberzylinder einwirkt. Bei Betätigung des Bremshebels drückt die Nase direkt auf den im Geberzylinder verschiebbar
angeordneten Kolben. Zur Übertragung der Bewegung des Bremshebels auf den Kolben sind keine weiteren Teile
notwendig.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht das am Lenker befestigte Gehäuse der
Bedienvorrichtung aus zwei den Lenker jeweils zur Hälfte umgreifenden symmetrischen Teile, die über Klemm-, Schrauboder
Rastverbindungen am Lenker befestigbar sind. Derartig symmetrisch aufgebaute Teile sind besonders leicht und
kostengünstig herzustellen. Das Gehäuse der Bedienvorrichtung kann durch Lösen der Verbindung auf einfache Weise vom
Lenker entfernt werden, ohne daß hierzu weitere am Lenker angeordnete Vorrichtungen, wie beispielsweise die
Gangschaltung, vom Lenker abzunehmen sind.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Bremsklötze aus einem unmittelbar an der Felge
angreifenden Bremsgummi und einem den Bremsgummi tragenden Trägerteil. Dabei ist das Trägerteil über ein
krallenartiges Adapterteil mit dem Bremsbügel verbindbar und das Trägerteil über eine lösbare Rastverbindung an dem
Adapterteil befestigbar. Die am Adapterteil vorhandenen Krallen umgreifen den Bremklotz seitlich und verhindern, daß der
Bremsklotz durch die beim Bremsvorgang zwischen Bremsklotz und Felge wirkenden Torsionskräfte aus dem Adapterteil
herausgedrückt wird. Ist der Bremsgummi abgenutzt, so müssen lediglich Bremsgummi und Trägerteil ausgetauscht werden. Dazu
sind keine weitere Werkzeuge notwendig, da lediglich die Rastverbindung zwischen Trägerteil und Adapterteil gelöst
werden muß. Das Adapterteil kann dabei so ausgeformt sein, daß bekannte, bereits auf dem Markt befindliche Trägerteile in das
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Adapterteil einsetzbar sind. Dies gilt beispielsweise auch für die
bei bekannten gattungsgemäßen hydraulischen Felgenbremsen eingesetzten Trägerteile.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung, der Zeichnung und
den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Teil einer erfindungsgemäßen Felgenbremse in einer Ansicht von vorne und von der Seite,
Fig. 2 Schnitt durch Teile der in Fig. 1 dargestellten die Felgenbremse,
Fig. 3 Ansicht der Aufteileinrichtung von oben,
Fig. 4 Bremshebel,
Fig. 5 Gehäuse der Bedienvorrichtung,
Fig. 6 krallenartiges Adapterteil zum Befestigen der Bremsklötze,
Fig. 7 krallenartiges Adapterteil mit Bremsklotz.
In Fig. 1 ist ein Teil einer erfindungsgemäßen hydraulischen Felgenbremse dargestellt, welcher um ein Rad 1 einer Felge 2
angeordnet ist. Über eine Hydraulikleitung 3 ist die am Lenker
des Fahrrads angeordnete in Fig. 1 nicht gezeigte
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Bedienvorrichtung der Bremse mit dem in Fig. 1 dargestellten, unmittelbar am Rad angeordneten Teil der Bremse verbunden.
Der mittels der Hydraulikleitung 3 übertragene Stellweg wird durch eine aus einem Umsetzbügel 4 und einem Kupplungsteil 5
bestehende Aufteileinrichtung auf die beiden Bremsbügel 6 übertragen. Die Bremsbügel sind an den Punkten 7 gelenkig mit
dem Fahrradrahmen und an den Punkten 7a und 7b mit dem Umlenkbügel oder dem Kupplungsteil verbunden. An den
Bremsbügeln sind an den der Felge zugeordneten Seiten Bremsklötze angeordnet, welche jedoch in Fig. 1 nicht dargestellt
sind. Zur Befestigung der Bremsklötze sind in den Bremsbügeln 6 Langlöcher 8 vorgesehen. Eine Betätigung der Bedienvorrichtung
der Bremse führt dazu, daß eine Änderung des Stellweges durch die Hydraulikleitung 3 auf einen in Fig. 1 nicht erkennbaren
Nehmerzylinder 9 übertragen wird. Dieser sorgt dafür, daß sich der Umsetzbügel 4 und das Kupplungsteil 5 aufeinander zu-
oder voneinander wegbewegen. Durch diese Relativbewegung werden die Bremsbügel 6 um die gelenkige Verbindung 7
geschwenkt und dabei die Bremsklötze an die Felge 2 angepreßt oder von der Felge entfernt.
Fig. 2 zeigt im wesentlichen die Felgenbremse nach Fig. 1. Der Umsetzbügel 4 und das Kupplungsteil 5 sind im Schnitt
dargestellt. In dieser Darstellung ist die Position des sich unmittelbar an die Hydraulikleitung 3 anschließenden
Nehmerzylinders 9 erkennbar. Der Nehmerzylinder besteht aus einem Kolbengehäuse 10, einem darin verschiebbar geführten
Kolben 11 und einer an den Kolben angelenkten Kolbenstange 12. Der Kolben 11 ist in dem Kolbengehäuse 10 schwimmend im
Zentrum gelagert. Über die Kolbenstange 10 ist der Kolben 11 mit dem Umsetzbügel 4 verbunden, während das Kupplungsteil
5 über eine Rastverbindung 13 am Kolbengehäuse 10 angreift. Die Rastverbindung 13 kann gelöst und die beiden Bremsbügel
daraufhin zusammen mit Umsetzbügel und Kupplungsteil von der Felge weggeschwenkt werden. In Fig. 2 sind überdies
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Bremsklötze 26 und die Bremsklötze mit den Bremsbügeln 6 verbindende Adapterteile 22 dargestellt.
In Fig. 3 ist die aus Umsetzbügel und Kupplungsteil bestehende Aufteileinrichtung in einer Ansicht von oben dargestellt.
Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Bremshebel, welcher der Betätigung der am Lenker angeordneten Bedienvorrichtung der
Felgenbremse dient. An der mit 15 markierten Stelle ist der Bremshebel 14 mit der Bedienvorrichtung gelenkig verbunden.
Bei Verschwenken des Bremshebels 14 um die gelenkige Verbindung 15 drückt die am Bremshebel angeordnete Nase 16
auf einen Geberzylinder, welcher mit der Hydraulikleitung zusammenwirkt. Damit sind zum Übertragen eines Stellweges an
der Bedienvorrichtung außer dem Bremshebel und dem Geberzylinder keine weiteren Teile notwendig.
Fig. 5 zeigt das Gehäuse der am Lenker angeordneten Bedienvorrichtung der Felgenbremse. Das Gehäuse besteht aus
zwei Gehäuseteilen 17 und 18. Jedes der beiden Teile weist eine halbkreisförmige Ausnehmung 19 und 20 auf, mit der die Teile
den Lenker jeweils zur Hälfte umgreifen. Zum Festspannen des Gehäuses am Lenker werden die beiden Gehäuseteile 17, 18
über1 Schrauben 21 miteinander verbunden. Zum Entfernen des
Gehäuses vom Lenker müssen lediglich die Schraubverbindungen gelöst und die beiden Gehäuseteile vom
Lenker abgenommen werden. Beide Gehäuseteile 17 und 18 sind symmetrisch aufgebaut, was die Herstellung erleichtert und
günstiger macht.
In Fig. 6 und 7 ist ein erfindungsgemäßes krallenartiges Adapterteil 22 dargestellt, welches zur Befestigung der
Bremsklötze am Bremsbügel dient. Hierzu wird ein am Adapterteil vorgesehener Zapfen 23 in das am Bremsbügel
vorgesehene Langloch 8 eingeführt. Eine Rastnase 24 dient zum
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Befestigen der Bremsklötze 26, welche zusätzlich durch Krallen 25 gehalten werden.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
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| Bezu | gszahlenliste |
| 1 | Rad |
| 2 | Felge |
| 3 | Hydraulikleitung |
| 4 | Umsetzbügel |
| 5 | Kupplungsteil |
| 6 | Bremsbügel |
| 7 | gelenkige Verbindung |
| 7a | gelenkige Verbindung |
| 7b | gelenkige Verbindung |
| 8 | Langloch |
| 9 | Nehmerzylinder |
| 10 | Kolbengehäuse |
| 1 1 | Kolben |
| 12 | Kolbenstange |
| 13 | Rastverbindung |
| 14 | Bremshebel |
| 15 | gelenkige Verbindung |
| 16 | Nase |
| 17 | Gehäuseteil |
| 18 | Gehäuseteil |
| 19 | Ausnehmung |
| 20 | Ausnehmung |
| 21 | Schraube |
| 22 | Adapterteil |
| 23 | Zapfen |
| 24 | Rastnase |
| 25 | Krallen |
| 26 | Bremsklotz |
Claims (1)
- G 3375
13.11.1997 VoJochen Wendler. 71573 Allmersbach T.Hydraulische Felgenbremse für FahrräderSchutzansprüche1. Hydraulische Felgenbremse für Fahrrädermit einer am Lenker des Fahrrades befestigten einen Bremshebel (14) aufweisenden Bedienvorrichtung,mit einem durch die Bedienvorrichtung betätigbaren Geberzylinder,mit zwei an den gegenüberliegenden Seiten einer Radfelge(2) angreifenden Bremsklötzen (26),mit einer Hydraulikleitung (3) zur Stellwegübertragung zwischen dem Geberzylinder und die Bremsklötze betätigenden Nehmerzylinderndadurch gekennzeichnet,daß jeder der beiden Bremsklötze (26) an einem zumindest mittelbar am Fahrradrahmen schwenkbar gelagerten Bremsbügel (6) befestigt ist,daß zwischen der Hydraulikleitung (3) und den Bremsbügeln(6) eine den Stellweg auf beide Bremsbügel übertragende Aufteileinrichtung (4, 5) angebracht ist, undG 337513.11.1997 Vo 2daß beide Bremsklötze (26) über die Bremsbügel (6) und die Aufteileinrichtung durch genau einen Nehmerzylinder (9) betätigbar sind.2. Hydraulische Felgenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilvorrichtung aus einem Umsetzbügel (4) und einem Kupplungsteil (5) besteht, daß der Umsetzbügel (4) mit dem einen der beiden Bremsbügel (6) gelenkig verbunden ist und daß das Kupplungsteil (5) mit dem anderen Bremsbügel (6) gelenkig verbunden ist.3. Hydraulische Felgenbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nehmerzylinder (9) aus einem Kolbengehäuse (10) und einem im Kolbengehäuse verschiebbar gelagerten Kolben (11) besteht, daß das Kupplungsteil (5) mit dem Kolbengehäuse (10) lösbar' verbunden ist, und daß an dem Kolben (11) eine Kolbenstange (12) vorgesehen ist, die unmittelbar an dem Umsetzbügel (4) angreift.4. Hydraulische Felgenbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kolbengehäuse (10) und dem Kupplungsteil (5) eine verdrehsichere Rastverbindung ■(13) besteht.5. Hydraulische Felgenbremse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzbügel (4), das Kupplungsteil (5), der Nehmerzylinder (9), das Kolbengehäuse (10) und die Kolbenstange (12) parallel zur Radachse verlaufen.6. Hydraulische Felgenbremse nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil (5) zusammen mit dem mit diesem gelenkig verbundenen Bremsbügel (6) um die Anlenkung (7) des Bremsbügels an den Fahrradrahmen schwenkbar ist, und daß nach Lösen derG 337513.11.1997 Vo 3Verbindung zwischen Kupplungsteil (5) und Kolbengehäuse (10) der Bremsbügel (6) von der Felge (2) wegschwenkbar ist und in der verschwenkten Position der Bremsklotz (26) frei zugänglich ist.7. Hydraulische Felgenbremse nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzbügel (4) zusammen mit dem mit diesem gelenkig verbundenen Bremsbügel (6) um die Anlenkung (7) des Bremsbügels an den Fahrradrahmen schwenkbar ist, und daß nach Lösen der Verbindung zwischen Kupplungsteil (5) und Kolbengehäuse (10) der Bremsbügel (6) von der Felge (2) wegschwenkbar ist und in der verschwenkten Position der Bremsklotz (26) frei zugänglich ist.8. Hydraulische Felgenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (12) in ihrer Länge veränderbar ist oder daß zwischen der Kolbenstange (12) und dem Umsetzbügel (4) eine in ihrer Länge änderbare Einrichtung vorhanden ist.9. Hydraulische Felgenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel (14) eine Nase (16) aufweist, die unmittelbar auf den Geberzylinder einwirkt.10. Hydraulische Felgenbremse insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das am Lenker befestigte Gehäuse der Bedienvorrichtung aus zwei den Lenker jeweils zur Hälfte umgreifenden symmetrischen Teilen (17, 18) besteht, die über Klemm-, Schraub- oder Rastverbindungen (21) am Lenker befestigbar sind.11. Hydraulische Felgenbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die BremsklötzeG 337513.11.1997 Vo 4(26) aus einem unmittelbar an der Felge angreifenden Bremsgummi und einem den Bremsgummi tragenden Trägerteil bestehen, daß das Trägerteil über ein krallenartiges Adapterteil (22) mit dem Bremsbügel (6) verbindbar ist, und daß das Trägerteil über eine lösbare Rastverbindung (24, 25) an dem Adapterteil (22) befestigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720090U DE29720090U1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19726435A DE19726435A1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder |
| DE29720090U DE29720090U1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29720090U1 true DE29720090U1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=26037649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29720090U Ceased DE29720090U1 (de) | 1997-06-23 | 1997-06-23 | Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29720090U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819177A1 (de) * | 1998-04-29 | 1999-11-04 | Wendler Innovations Gmbh | Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder |
-
1997
- 1997-06-23 DE DE29720090U patent/DE29720090U1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819177A1 (de) * | 1998-04-29 | 1999-11-04 | Wendler Innovations Gmbh | Hydraulische Felgenbremse für Fahrräder |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980423 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: WENDLER INNOVATIONS GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: WENDLER, JOCHEN, 71573 ALLMERSBACH, DE Effective date: 19980505 |
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Effective date: 19990609 |