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DE29720072U1 - Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett - Google Patents

Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett

Info

Publication number
DE29720072U1
DE29720072U1 DE29720072U DE29720072U DE29720072U1 DE 29720072 U1 DE29720072 U1 DE 29720072U1 DE 29720072 U DE29720072 U DE 29720072U DE 29720072 U DE29720072 U DE 29720072U DE 29720072 U1 DE29720072 U1 DE 29720072U1
Authority
DE
Germany
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water
river bed
escaping
acceleration system
river
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29720072U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GWOZDZ HENRYK
Original Assignee
GWOZDZ HENRYK
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Filing date
Publication date
Application filed by GWOZDZ HENRYK filed Critical GWOZDZ HENRYK
Priority to DE29720072U priority Critical patent/DE29720072U1/de
Publication of DE29720072U1 publication Critical patent/DE29720072U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

Blatt - 3 -
BESCHREIBUNG
Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett.
Es sind allgemein Hochwasserdeiche und Hochwasserspeicher bekannt, die die Katastrophe einer Überschwemmung verhindern sollen. Leider reichen diese Maßnahmen manchmal nicht aus, was besonders in letzter Zeit deutlich zu erkennen war. Riesige materielle Schäden und maßloses menschliches Leiden sind Folgen eines unzureichenden Hochwasserschutzes.
Der in den Schutzansprüchen 1 bis 11 vorgestellten Erfindung liegt das Problem zugrunde die Überschwemmungsgefahr an Flüssen bis auf ein Minimum zu reduzieren. Dieses Problem wird durch die in den Schutzansprüchen 1 bis 11 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß die Anlage schon bei erwarteter Hochwassergefahr zum Einsatz kommen kann. So kann das Flußbett rechtzeitig für die Aufnahme größerer Wassermengen vorbereitet weden. In Gebieten wo das Hochwasser besonders großen Schaden verursachen kann, sollten möglichst mehrere Wasserabflußbeschleunigungsanlagen zur Vorbeugungs des Wasseraustritts aus dem Flußbett in nicht allzu großer Entfernung hintereinander gebaut werden. Nach jeder Wasserabflußbeschleunigungsanlage erhöht sich das Niveau des Wasserspiegels deutlich, so daß die vergrößerte Niveaudifferenz zu einem schnelleren Wasserabfluß führt, außerdem wird die Wasserabflußgeschwindigkeit auch durch die Anlage selbst erhöht.
Die Leistung der Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett kann dem Bedarf entsprechend angepaßt werden durch Regulierung des Drucks des Antriebsmittels.
Auch bei langandauerndem, intensiven Regenfällen wird das Wasser schnell abgeführt, so daß der Wasserspiegel nicht über den Alarmzustand steigt. Hochwasserdeiche werden geschont und es droht kein Deichdurchbruch mehr. Zusammen mit anderen Vorbeugungsmaßnahmen wird ein optimaler Hochwasserschutz erreicht.
Bauorte für die Wasserabflußbeschleunigungsanlages zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett müssen dem Flußbett, dem Gefährdungsgrad der Wohn- und Industriegebiete, den Klimaverhältnissen u.s.w. angepaßt werden. Besonders empfehlenswert ist der Bau in Gebieten, in denen Hochwasser besonders großen Schaden verursachen kann: Außerdem können kleinere Plattformen oder einzelne Turbinensätze in Bewässerungs-, Entwässerungs- und Abwässerungskanälen angewendet werden. In diesen Fällen kann die Schnecke von verschiedenen Motoren bzw. von Einrichtungen zur Nutzung der Naturkräfte angetrieben werden. In bestimmten Fällen können auch einzelne Turbinensätze in mobiler Version eingesetzt werden.
Die Bau- und Exploitationskosten dieser Anlagen sind gering im Vergleich zu den Schäden und dem Leiden der Menschen, die ein Hochwasser verursachen kann.
-4-
Ein Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben:
Fig. 1 Turbinensatz 1.) Düsenkranz 2.) Turbinenrad, das mit der Schnecke einen Rotor bildet 3.) Rotorkammer 4.) Rotorwelle
Fig.2 Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus
dem Flußbett 5.) Plattform von 10 Turbinensätzen in Betriebslage.
Diese Plattform nimmt die ganze Breite des Flußbettes ein.
Die hauptversorgungsleitung ist angeschlossen. 6.) Schienenbahn 7.) Kraftanlage 8.) Depot 9.) Haupversorgungsleitung
Die Schienenbahn muß die Erfüllung von zwei Aufgaben ermöglichen:
1. Die Bewegung der Plattform ( 5 ) vom Depot ( 8 ) quer durch den Fluß und zurück.
2. Eine feste Haltung der Plattform in Betriebslage.
Pflüge vor und zwischen den Stahlrädern beseitigen den Schlamm von den Schienen.
Der normale Wasserfluß und der Flußverkehr wird nicht behindert, da die Plattform sich im Ruhestadium im Depot befinden wird.
Um das Gesamtgewicht der Plattform zu verringern, sollten möglichst viele Teile (Turbinenrad mit Schnecke, Schneckengehäuse) aus Leichtmetallen oder Kunststoffen hergestellt werden.

Claims (11)

·· ♦ ·· · t« it Blatt -1 - Gwozdz, Henryk Dortmund, 10.11.1997 Kielstr. 23 a D-44145 Dortmund SCHUTZANSPRÜCHE Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett.
1. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustntts aus dem Flußbett dadurch gekennzeichnet, daß sie aus drei Baugruppen besteht:
a) einer in das Flußbett ( 10 ) und das Flußufer eingebauten Schienenbahn
b) einer aus Turbinensätzen ( Fig. 1) bestehenden Plattform
c) einer Kraftanlage (7).
2. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenbahn ( 6 ) mindestens doppelt so lang ist wie die Breite des Flußbettes (10). Ein Teil befindet sich unter dem Wasser, der andere in einer Grube im Flußufer, so das er sich auf dem gleichen Niveau befindet wie die Flußsohle. Der Uferteil dient als Depot für die Plattform. Es ist auch möglich den anderen Teil der Schienenbahn am Ufer oberhalb der Wasseroberfläche zu positionieren, allerdings darf die Verbindungsstrecke zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Schienenbahn nur langsam ansteigen.
3. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustntts aus dem Flußbett nach Ansprüchen 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform im Ruhestadium sich im Depot (8 ) bzw. am Flußufer befindet.
4. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Anschprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhestadium das Depot durch Abdichtungen und Wasserauspumpen trocken gehalten wird.
5. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Plattform ( 5 ) vom Depot oder vom Flußufer in Betriebslage durch eine Winde mit Zugseilen und / oder durch Zahnräder und eine Zahnleiste hervorgerufen wird.
-2-
Blatt - 2 -
6. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stahlrädern der Plattform Pflüge angebracht sind.
7. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform aus einzelnen Turbinensätzen ( Fig. 1 ) besteht. Die Anzahl der Turbinensätze wird der Breite des Flusses angepaßt. Der Durchmesser der Turbinenräder und der Schnecken wird der Tiefe des Flusses angepaßt, wobei bei sehr tiefen Flüssen die Turbinensätze auch übereinander montiert werden können.
8. Wasserabflußbeschleunigunsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett
nach Ansprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß ein Turbinensatz (Fig. 1) wie folgt aufgebaut ist:
Der Rotor besteht aus einem Turbinenrad und Schnecken. Er wird durch Antriebsmittel vom Düsenkranz angetrieben.
Die Schneckenrotation im Gehäuse ( Röhrenform ) beschleunigt den Wasserabfluß. Der Düsenkranz ist so gebaut, daß für das Flußwasser nur ein geringer Widerstand aufgebaut wird und es auf die Schnecken geleitet wird.
9. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Ansprüchen 1, 7 und 8 dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb Druckluft-, Wasser unter Druck bzw. Dampfturbinen angewendet werden können.
10. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett
nach Ansprüchen 1, 7, 8 und 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftanlage auf dem Ufer gebaut wird und als Kompressor Wasserpumpen-, bzw. Dampfkesselanlagen eingesetzt werden.
11. Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett nach Ansprüchen 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel ( Luft, Wasser, Dampf) durch eine Hauptversorgungsleitung in der Mitte der Plattformlänge geführt und dann in beide Richtungen auf die Turbinen verteilt wird.
-3-
DE29720072U 1997-11-12 1997-11-12 Wasserabflußbeschleunigungsanlage zur Vorbeugung des Wasseraustritts aus dem Flußbett Expired - Lifetime DE29720072U1 (de)

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