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DE29716254U1 - Stromverteilschienenanordnung für einen elektrischen Schaltschrank - Google Patents

Stromverteilschienenanordnung für einen elektrischen Schaltschrank

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DE29716254U1
DE29716254U1 DE29716254U DE29716254U DE29716254U1 DE 29716254 U1 DE29716254 U1 DE 29716254U1 DE 29716254 U DE29716254 U DE 29716254U DE 29716254 U DE29716254 U DE 29716254U DE 29716254 U1 DE29716254 U1 DE 29716254U1
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DE
Germany
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power distribution
distribution rail
arrangement according
clamping piece
clamping
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DE29716254U
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English (en)
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Eaton Electric ApS
Original Assignee
ELEK GmbH
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/20Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)
  • Distribution Board (AREA)

Description

PALGEN, SCHUMACHER &:niüiri··5 "··" ".' :
DÜSSELDORF ESSEN PATENTANWÄLTE
UNSERZEicHEN: 97 630 K/at Düsseldorf ,den 9. September 1997
AKTEN-NR. 29
ELEK GMBH
Am Alten Bach 18
D - 41470 Neuss
Stromverteilschienenanordnung für einen elektrischen Schaltschrank
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromverteilschienenanordnung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art und betrifft auch eine zur Verwendung mit dieser Stromverteilschienenanordnung vorgesehene Stromschiene sowie einen mit der Stromverteilschienenanordnung ausgestatteten Schaltschrank.
Eine derartige Stromverteilschienenanordnung ist beispielsweise aus dem DE-GM 94 06 318.4 bekannt. Sie umfaßt eine Mehrzahl von jeweils eine Phase führenden Stromschienen, welche einen zum Aufschieben eines Klemmkontaktes geeigneten Stromverteilschenkel und einen von diesem um 90° abgewinkelten Befestigungsschenkel aufweisen. Letzterer dient der Montage der Stromverteilschiene an einem quer zu dieser verlaufenden Tragelement. Hierzu ist der Befestigungsschenkel mit einer Reihe von Bohrungen versehen, welche der Aufnahme von mit den Tragelementen zusammenwirkenden Befestigungsschrauben dienen.
Nachteilig ist bei dieser Stromverteilschienenanordnung, daß eine Anpassung der Positionen der Bohrungen an die Lagen der Tragelemente in dem Schaltschrank oder umgekehrt erforderlich ist.
D-40239 DÜSSELDORF MULVANYSTRASSE 2 TELEFON 49 / 211 / 96 145-0 ITJLEFAX 49 / 211 / 96 145 - 20 D-45133 ESSEN FRÜHLINGSTRASSE 43 &Lgr; TELEFON 49 / 201 / 84 230 - 0 ITiLEFAX 49 / 201 / 84 230 - 20
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Stromverteilschienenanordnung zu schaffen, welche an verschiedene Positionen der Tragelemente in dem Schaltschrank nicht angepaßt werden muß, sondern stets auf einfache Weise befestigbar ist, ohne daß hierzu individuelle Bearbeitungen der einzelnen Stromverteilschienen notwendig würden.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
Die mit der mindestens einen Anlagefläche in Wirkverbindung bringbaren Kiemmittel zur Montage der Stromverteilschiene an den Tragelementen erlauben eine Befestigung der Stromverteilschiene hinsichtlich ihrer Längsausdehnung an jeder beliebigen Stelle. An bestimmten Orten vorgesehene, für die Montage benötigte Ausbildungen, wie Bohrungen, Ausnehmungen oder dergleichen sind bei einer Stromverteilschiene der erfindungsgemäßen Stromverteilschienenanordnung nicht mehr vorgesehen, so daß hierdurch hervorgerufene Einbaubeschränkungen wegfallen. Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform gemäß Anspruch 2 der erfindungsgemäßen Stromverteilschienenanordnung sind die Stromverteilschienen T-förmig ausgebildet, wobei der Querbalken des "T" den Befestigungsschenkel bildet, da so die Kiemmittel beidseitig des Stromverteilschenkels ansetzbar sind und somit ein seitliches Lösen aus der Klemmverbindung auch bei größeren von außen an die Stromverteilschiene angreifenden Kräften, wie dies beispielsweise beim Aufschieben oder Entfernen von Schaltgeräten der Fall sein kann, zuverlässig vermieden wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform des bei dieser Ausführungsform zur Befestigung vorgesehenen Kiemmittels weist ein Klemmstück auf, welches von den Längsenden der Stromverteilschiene auf diese aufschiebbar ist und welches den
Befestigungsschenkel im aufgeschobenen Zustand zumindest teilweise von seinen seitlichen Rändern her umgreift (Anspruch 3). Durch die somit einstückige Bauweise des Klemmstücks ist ein seitliches "Abrutschen" der den Befestigungsschenkel beidseitig umgreifenden Bauteile des Klemmstücks zuverlässig vermieden.
Besonders einfach und vielseitig in ihrer Verwendung sind die- Befestigungsmittel dann, wenn sie die Merkmale der Ansprüche 4 bis 6 aufweisen. Die Montage kann dann mit einer einzelnen, das jeweilige Tragelement durchgreifenden Spannschraube erfolgen, welche beim Anziehen sogleich für eine Verspannung der Stromverteilschiene gegen ein zwischen dieser und dem Tragelement vorgesehenen Klemmstück sorgt.
Bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform gemäß Anspruch 7 weist die Stromverteilschiene auf der dem Tragelement zugewandten Seite eine "T"-förmige Ausnehmung auf, ist demnach im Vergleich zur ersten bevorzugten Ausführungsform "negativ" dargestellt.
Dementsprechend weist das bevorzugte Kiemmittel bei dieser Ausführungsform die Merkmale des Anspruchs 8 auf.
25
Konkret kann als Klemmstück eine Sechskant- oder Hammerkopf schraube dienen (Anspruch 9).
Bei einer ersten möglichen Anbringungsweise der Sechskant- oder Hammerkopfschraube an dem Tragelement ist der Gewindeschaft so dimensioniert, daß er eine Lochung des Tragelements durchgreift und somit über eine aufgeschraubte Mutter, ggf. über eine Spannscheibe, die Stromverteilschiene direkt gegen das Tragelement preßt (Anspruch 10). 35
Es ist jedoch ebenfalls möglich, gemäß Anspruch 11 ein Distanzstück zwischen der Stromverteilschiene und dem Tragelement vorzusehen, welches eine Gewindebohrung aufweist. Die Befestigung erfolgt dann, indem zunächst das Distanzstück auf die Sechskant- oder Hammerkopfschraube aufgeschraubt und anschließend von außen durch das Tragelement eine zweite Befestigungsschraube in die Durchgangsbohrung eingeschraubt wird.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stromschienenanordnung gemäß Ansprüche 12 oder 13, da diese sowohl der elektrischen Verbindung zwischen Stromzuführschienen und Stromverteilschienen, als auch der Befestigung der Stromverteilschienen in dem Schaltschrank an zugehörigen Tragelementen dient. Die Befestigungseinrichtung hat somit bei dieser Ausführungsform eine Doppelfunktion.
Die Erfindung umfaßt auch Stromverteilschienen gemäß An-Spruch 15 oder 16 zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Stromschienenanordnung sowie einen Schaltschrank mit einer erfindungsgemäßen Stromschienenanordnung (Anspruch 17).
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Rahmengestells eines Schaltschranks mit einer vier Stromverteilschienen umfassenden Stromverteil-
schienenanordnung (auf die genaue Darstellung der Ausgestaltung der Stromverteilschienen wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet);
Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung sämtlicher
zur Befestigung einer Stromverteilschiene benö-
tigten Komponenten einer ersten Ausführungsform der Erfindung inklusive Tragelement und zusätzlichem Berührungsschutzprofil in einer Querschnittsansicht ;
5
Fig. 3 dieselbe Ausführungsform in derselben Ansicht, jedoch im montierten Zustand und mit aufgeschobenem Klemmkontakt;
Fig;-4 einen Querschnitt durch eine befestigte Stromverteilschiene derselben Aus führungs form, die an einem Stromzuführschienenpaar befestigt ist, für hohe Stromstärken;
Fig. 5 dieselbe Ansicht einer Stromverteilschiene für
geringere Stromstärken;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer an einem Paar Stromzuführschienen befestigten Stromverteilschiene in einer Ansicht von schräg vorn;
Fig. 7 dieselbe Anordnung in einer Ansicht von schräg hinten;
Fig. 8 eine Querschnittsansicht sämtlicher zur Befestigung einer Stromverteilschiene benötigten Komponenten einer zweiten Ausführungsform der Erfindung sowie
Fig. 9 eine Stromverteilschiene dieser Ausführungsform
in einer Einzeldarstellung.
Wenn im folgenden von "vorn", "horizontal" oder "vertikal" die Rede ist, so beziehen sich diese Angaben auf einen vor einem in Betriebsstellung befindlichen Schaltschrank stehenden Betrachter.
Das in Fig. 1 mit 100 bezeichnete Rahmengestell eines Schaltschranks umfaßt eine Mehrzahl von an vertikalen Rahmenprofilen 1 des Rahmengestells 100 angeordneten Tragblöcken 2 aus Kunststoff, an denen jeweils ein Paar von zueinander beabstandeten, jeweils eine Phase führenden horizontalen Stromzuführschienen 3 befestigt ist. Vor den Stromzuführschienen 3 sind an horizontalen Rahmenprofilen 4 mit Hilfe von Tragelementen 5 vertikal verlaufende Stromverteilschienen 6 angeordnet, die mit den Stromzuführschienen 3 elektrisch kontaktiert sind. Ein vor den Stromverteilschienen 6 in dem Rahmengestell 100 vorgesehener Funktionsraum 7 dient der Unterbringung von in der Zeichnung nicht dargestellten Schaltgeräten, die an ihrer Rückseite Klemmkontakte aufweisen, welche von vorn auf die Stromverteilschienen aufschiebbar sind.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, besteht bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung jede Stromschiene aus einem im Querschnitt T-förmigen Profil aus einem gut elektrischleitenden Material, meist auf Kupferbasis. Der "Fuß" des "T" bildet einen von dem Tragelement 5 senkrecht fortweisenden Stromverteilschenkel 8, der "Querbalken" des "T" bildet einen Befestigungsschenkel 9, und die Unterseiten des "Querbalkens" bilden Anlageflächen 30.
Zur Befestigung der Stromverteilschiene 6 ist ein Klammerstück 10 vorgesehen, welches eine an dem Querschnitt der Stromverteilschiene 6 angepaßte Ausnehmung 11 aufweist, so daß es von den Längsenden der Stromverteilschiene 6 her auf diese aufschiebbar ist und mit zwei Fortsätzen 12 im auf die Stromverteilschiene 6 aufgeschobenen Zustand den Befestigungsschenkel 9 beidseitig vom Stromverteilschenkel 6 umgreift und auf die Anlageflächen 30 wirkt. Die Ausnehmung 11 mündet in eine Gewindebohrung 13, welche sich in einem zylindrischen Ansatz 14 des Klammerstücks 10 fortsetzt. Das so ausgestaltete Klammerstück 10 stellt
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einen Teil einer Befestigungseinrichtung 15 dar, zu der im weiteren ein Klemmstück 16 gehört. Es besteht aus einem im wesentlichen quaderförmigen Bauteil, welches eine zentrale Bohrung 17 aufweist, deren Durchmesser derart an den Außendurchmesser des Ansatzes 14 des Klammerstücks 10 angepaßt ist, daß der Ansatz 14 in die Bohrung 17 ohne großen Reibungswiderstand einschiebbar ist. Auf der im montierten Zustand dem Klammerstück zugewandten Stirnseite 18 umfaßt das Klemmstück 16 zwei Anlagefortsätze 19, die im montierteTT Zustand des Klemmstücks 16 senkrecht zur Längserstreckung der Stromverteilschiene 6 verlaufen. Die Anlagefortsätze 19 weisen einen Abstand zueinander auf, der es erlaubt, daß das Klammerstück 10 zwischen diesen soweit eintauchen kann, daß es mit seinen von den zum Ansatz 14 senkrechten Flächen gebildeten Anlageflächen 20 mit den vorderen Stirnflächen 21 der Wandung 22 des Klemmstücks 16 in Anlage ist und in dieser Position die Stirnseite 18 des Klemmstücks 16 in die Ausnehmung 11 des Klammerstücks 10 hineinragt.
Zur Befestigung der Stromverteilschiene 6 weist das Tragelement 5 eine Bohrung 23 auf, durch welche eine Spannschraube 24 in die Gewindebohrung des Klammerstücks 10 eindrehbar ist. Der Abstützung der Spannschraube 24 an dem Tragelement 5 dient eine Spannscheibe 25.
Zum Schutz gegen zufällige Berührungen ist jede Stromverteilschiene 6 von einem Berührungsschutzprofil 26 umgeben, welches an seiner Stirnseite in der Zeichnung nicht dargestellte, paarweise angeordnete Öffnungen aufweist. Diese dienen zum Durchtritt von Klemmkontakten 27, welche an der Rückseite von von vorn aufzuschiebenden Kontaktblöcken 28 oder (in der Zeichnung nicht dargestellten) Schaltgeräten angeordnet sind (s. Fig. 3).
Die Befestigung der Stromschiene 6 mit den zur Befestigungseinrichtung 15 gehörenden Bauteilen erfolgt, indem zunächst das Klammerstück 10 derart von einem Längsende auf die Stromverteilschiene 6 aufgeschoben wird, daß die beiden seitlichen Fortsätze 12 den Befestigungsschenkel 9 der Stromverteilschiene 6 seitlich umgreifen. Anschließend wird von Seiten des Ansatzes 14 das Klemmstück 16 derart auf das Klammerstück 10 aufgeschoben, daß die beiden Anlagefortsätze 19 die seitlichen Fortsätze 12 übergreifen und das Klemmstück mit seiner Stirnseite 18 mit der Rückseite 9' des Befestigungsschenkels 9 in Anlage gebracht ist. Anschließend wird - nachdem es auf der Stromverteilschiene in die richtige Position gebracht wurde - durch die Öffnung 23 des Tragelements 5 die Spannschraube 24 in die Gewindebohrung 14 des Klammerstücks 10 eingedreht. Beim Anziehen der Spannschraube wird zusammen mit dem Klammerstück 10 die Stromverteilschiene 6 in Richtung auf das Klemmstück 16 verlagert, bis die Rückseite 9' an der Stirnseite 18 anliegt und das Klemmstück gegen das Tragelement gepreßt wird. Die Anlageflächen des Klemmstücks 16 können beispielsweise punktförmig "aufgeriffelt", d.h. mit punktförmigen Erhebungen versehen sein, wodurch beim Anziehen der Spannschraube zuverlässig eine elektrische Kontaktierung zwischen dem Klemmstück 16, dem Klammerstück 10 und dem Tragelement 5 erzielbar ist, was insbesondere bei einer unten anhand von Fig. 4 beschriebenen Anordnung vorteilhaft ist. Eine vollständig montierte Stromverteilschienenanordnung ist in Fig. 3 dargestellt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Stromverteil-Schienenanordnung wird aus den Fign. 4 bis 7 ersichtlich. Funktionsgleiche Bauteile sind mit denselben Bezugsziffern wie in den Fign. 1 bis 3 bezeichnet.
Im Unterschied der anhand der Fig. 2 und 3 beschriebenen Befestigung an einem aus isolierendem Material hergestell-
ten Tragelement 5 erfolgt bei der Anordnung gemäß Fig. 4 bis 7 die Befestigung der Stromverteilschiene 6 in entsprechender Weise an einem Paar von Stromzuführschienen 3, von denen in Fig. 4 und 5 jeweils nur die im Betrachtersinne untere dargestellt ist. Die Spannschraube 24 ist nun langer ausgebildet, so daß sie zwischen den beiden Stromzuführschienen 3 eines Stromzufuhrschienenpaares quer hindurchreicht und in die Gewindebohrung 13 des Klammerstücks 10 einschraubbar ist. Die Spannschraube 24 stützt sich im eingeschraubten Zustand über die Spannscheibe 25 auf einem Gegenklemmstück 2 9 ab, welches an beiden Stromzuführschienen 3 eines Paares anliegt.
Die Wirkungsweise der zu der Befestigungseinrichtung gehörenden Bauteile ist dieselbe wie die oben anhand von Fig. 2 und 3 beschriebene. Jedoch dient die in den Fign. 4 bis 7 dargestellte Befestigung nicht nur der Festlegung der Stromverteilschiene 6, sondern gleichzeitig der elektrischen Kontaktierung derselben mit einem Stromzuführschienenpaar. Auf die bisher notwendigen, separaten Bauteile, die ausschließlich der elektrischen Verbindung von Stromzuführschienen 3 und Stromverteilschienen 6 dienten, kann somit verzichtet werden.
Eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Bei dieser weist die Stromverteilschiene 6' eine im Querschnitt "T"-förmige Längsausnehmung 31 auf. Die Anlageflächen 30 werden von denjenigen den "Balken" des "T" unten begrenzenden Wandungen gebildet. Die von dem Stromverteilschenkel 8' der Stromverteilschiene 6' fortweisenden Rückwandungen 37 können wiederum "geriffelt" ausgeführt sein, um so ggf. die elektrische Kontaktierung verbessern zu können.
Der Befestigung der Stromverteilschiene 6' an dem Tragelement 5 bzw. an einer Stromzuführschiene (in Fig. 8 und
5 5
9 nicht dargestellt) dient eine von einer Stirnseite der Stromverteilschiene 6' in die Längsausnehmung 31 eingeschobene Schraube 40, deren Gewindeschaft 32 aus der Längsausnehmung - bezogen auf die Stromverteilschiene nach hinten - hinausragt. Es ist jedoch ebenfalls möglich, eine Hammerkopfschraube zu verwenden, deren Schraubenkopf länglich ausgebildewt ist und Abmessungen aufweist, die ein Einführen in die Längsausnehmung 31 von der Rückseite aus erlauben, wenn der Hammerkopf in Richtung der Längsausnehmung "ausgerichtet ist, ein rückseitiges Herausziehen nach einer Verdrehung des Kopfes jedoch verhindern. Auf den Gewindeschaft 32 ist ein mit einer an das Schraubengewinde angepaßten Gewindedurchgangsbohrung 35 versehenes Distanzstück aufgeschraubt, so daß es an den Rückwandungen 37 anliegt und die Unterseite des Schraubenkopfes gegen die Anlageflächen 30 verspannt. Der Befestigung des Distanzstücks 36 seinerseits an dem Tragelement 5 bzw. an einer Stromzuführschiene dient eine Befestigungsschraube 38, welche bezüglich des Distanzstücks von hinten in eine Lochung eingesetzt und von der anderen Seite in die Durchgangsbohrung 35 eingeschraubt ist. Zur Kräfteverteilung stützt sich der Kopf der Befestigungsschraube über eine Druckscheibe auf dem Tragelement 5 ab. Zum Ansetzen eines Werkzeuges sind in den Endbereichen des Distanzstückes 36 Schlüsselflächen 39 vorgesehen.
Anstelle der Zwischenschaltung eines Distanzstückes 36 ist es ebenfalls möglich - sofern die Platzverhältnisse dies zulassen - die Stromverteilschiene an dem Tragelement oder an der Stromzuführschiene zu befestigen, indem die Länge der Schraube 40 so bemessen wird, daß diese durch die Lochung des Tragelements oder der Stromzuführschiene hindurchgreift. Die Klemmung wird dann mit Hilfe einer von außen auf den Schraubenschaft aufgeschraubten Mutter ggf. unter Zwischenfügung einer Druckscheibe - bewirkt.

Claims (17)

PALGEN, SCHUMACHER c^p^IN./· ".: ' Y.: \ DÜSSELDORF ESSEN PATENTANWÄLTE unser zeichen: 97 630 &Kgr;/at Düsseldorf ,den 9. September 1997 AKTEN-NR. 29 ELEK GMBH Am Alten Bach 18 D - 41470 Neuss Schutzansprüche
1. Stromverteilschienenanordnung mit mindestens einer an einem Tragelement (5) mittels einer Befestigungseinrichtung (15) montierbaren Stromverteilschiene (6,6'), insbesondere für einen elektrischen Schaltschrank, wobei die mindestens eine Stromverteilschiene (6,6') einen Stromverteilschenkel (8) aufweist, auf den Klemmkontakte (27), die beispielsweise mit einem Kontaktblock (28) verbunden sind, aufschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Stromverteilschiene (6) mindestens eine quer zum Stromverteilschenkel (8) verlaufende Anlagefläche (30) aufweist und daß die Befestigungseinrichtung (15) mit der mindestens einen Anlagefläche (30) in Wirkverbindung bringbare Kiemmittel umfaßt.
2. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Stromverteilschiene (6) im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist, wobei der Querbalken des "T" einen Befestigungsschenkel (9) bildet und die den Unterseiten des
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Querbalkens des "T" entsprechenden Seiten die Anlageflächen (30) sind.
3. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 2, da- durch gekennzeichnet, daß die Kiemmittel ein Klemmstück (10) umfassen, welches von den Längsenden der Stromverteilschiene (6) auf diese aufschiebbar ist und welches den Befestigungsschenkel (9) im aufgeschobenenen Zustand zumindest teilweise von seinen seitlichen Rändern her umgreift.
4. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (10) einen auf seiner im montierten Zustand von der Stromverteilschiene (8) fortweisenden Seite einen mit einer Gewindebohrung (13) versehenen Ansatz (14) aufweist.
5. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmittel ein Klemmstück (16) umfaßt, welches eine Bohrung (17) in die der Ansatz (14) des Klammerstücks (10) einführbar ist und mindestens einen vorstehenden Anlagefortsatz (19) aufweist, welcher derart bemessen ist, daß er im montierten Zustand der Stromverteilschiene (6) an der dem Stromverteilschenkel (8) abgewandten Seite des Befestigungsschenkels (9) anliegt.
6. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch das Tragelement
(5) hindurchgreifende Spannschraube vorgesehen ist, die in die Gewindebohrung (13) des Ansatzes (14) des Klammerstücks (10) einschraubbar ist und mittels welcher das Klammerstück (10) gegenüber dem Klemmstück (16) derart verlagerbar ist, daß die von dem Stromverteilschenkel (9) abgewandte Seite gegen das Klemmstück (16) preßbar ist.
7. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Stromverteilschiene (6) auf der dem Tragelement (5) zugewandten Seite eine "T"-förmige Längsausnehmung (31) aufweist, wobei zumindest eine der die "T"-förmige Ausnehmung begrenzenden Seiten eine Anlagefläche (30') bildet.
8. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 7, da-
— durch gekennzeichnet, daß die Kiemmittel ein Klemmstück (10') umfassen, welches von den Längsenden der Stromverteilschiene (6') in die "T"-förmige Ausnehmung (31) einschiebbar ist und im eingeschobenen Zustand zumindest an einer Anlagefläche (30') anliegt.
9. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück eine von einer Stirnseite der Stromverteilschiene (6') in die Längsausnehmung (31) einschiebbare Schraube (40) ist, deren Gewindeschaft (32) aus der Ausnehmung (30') herausragt.
10. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 7, da- durch gekennzeichnet, daß das Klemmstück eine Hammerkopfschraube ist, die einen langgestreckten Kopf umfaßt, der in Ausrichtung gemäß der Längsausnehmung (31) von der Rückseite her in dieselbe einführbar ist, nach Verschwenken um die Schraubenlängsachse jedoch die Anlageflächen (30) der Längsausnehmung hintergreift.
11. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindeschaft
(32) eine Lochung eines Tragelements durchgreift und
über eine Mutter und Druckscheibe an dem Tragelement festlegbar ist.
12. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Gewindedurchgangsbohrung (35) aufweisendes Distanzstück (36) vorgesehen ist, in welches einerseits der Gewindeschaft (32), andererseits eine das Tragelement (5) durchgreifende, sich mit ihrem Kopf an diesem abstützende Befestigungsschraube (38) einschraubbar ist.
13. Stromverteilschienenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement von mindestens einer Stromzuführschiene (3) gebildet ist und daß das Klemmstück (16) zwischen den stromtragenden Haupt- und Verteilschienen aus Kupfer und ggf. auch das Distanzstück (36) aus elektrisch leitendem Material gefertigt sind.
14. Stromverteilschienenanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (16) aus Kupfer, die Spannschraube (24) und das Klammerstück (10) aus vergütetem Stahl bestehen.
15. Stromverteilschiene, die im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist, wobei der "Fuß" des "T" den Stromverteilschenkel, der "Querbalken" den Befestigungsschenkel bildet, zur Verwendung in einer Stromschienenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6.
16. Stromverteilschiene, die eine "T"-förmige Längsnut aufweist, wobei die die Unterseiten des Balkens des "T" begrenzenden Flächen Anlageflächen für ein Klemmmittel bilden, zur Verwendung in einer Stromverteil-Schienenanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 15.
17. Schaltschrank mit einer Stromverteilschienenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
DE29716254U 1997-09-10 1997-09-10 Stromverteilschienenanordnung für einen elektrischen Schaltschrank Expired - Lifetime DE29716254U1 (de)

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