DE19613167A1 - Gerät zum Ausrichten einer Türzarge innerhalb einer Türöffnung einer Gebäudewand - Google Patents
Gerät zum Ausrichten einer Türzarge innerhalb einer Türöffnung einer GebäudewandInfo
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
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Description
Eine in eine Gebäudewand-Türöffnung gestellte Türzarge
muß, bevor der Zwischenraum zwischen ihr und der um
gebenden Gebäudewand ausgeschäumt oder mit Mörtel gefüllt
wird, gen au ausgerichtet und dann in dieser Position ge
halten werden. Hierzu werden seither Holzkeile od. dgl.
Teile verwendet, die man an den benötigten Stellen
zwischen die Türzarge und die umgebende Gebäudewand ein
bringt, bis die Türzarge justiert ist. Ein solches Vor
gehen ist aber umständlich und zeitaufwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu
grunde, ein Gerät der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit dem sich die Türzarge schnell und genau justieren
läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Gerät zwei in Gebrauchslage jeweils neben einem der beiden
vertikalen Zargenschenkel sich vom Gebäudeboden längs des
zugewandten Zargenschenkels nach oben erstreckende Geräte
teile aufweist, die jeweils ein sich in Gebrauchslage am
Gebäudeboden abstützendes Tragglied länglicher Gestalt
enthalten, an dem eine in Höhenrichtung von unten her
gegen den die bei den vertikalen Zargenschenkel ver
bindenden Zargen-Querschenkel wirkende Höhenjustier
einrichtung, mindestens eine in Querrichtung verstellbare
Anschlageinrichtung zum beidseitigen Erfassen des verti
kalen Zargenschenkels an seinen beiden den benachbarten
Gebäuderäumen zugewandten Längsseiten und mindestens eine
im Bereich der beiden Zargenschenkel-Längsseiten beid
seitig gegen die Gebäudewand wirkende Querjustier- und
Spanneinrichtung angeordnet sind.
Bei der Montage wird das Gerät zunächst in die bereits an
Ort und Stelle befindliche Zarge gestellt. Sodann bringt
man die Anschlageinrichtungen in Position, so daß sich in
Querrichtung ein Zusammenhalt zwischen der Zarge und den
beiden Geräteteilen ergibt. Die Anschlageinrichtungen
klemmen die Zarge jedoch nicht fest, sondern liegen nur
mit Führungsspiel an dieser an, so daß sich die Zarge in
Höhenrichtung verschieben läßt. Anschließend justiert man
mit Hilfe der beiden jeweils im Bereich eines vertikalen
Zargenschenkels am Zargen-Querschenkel angreifenden Höhen
justiereinrichtungen die Zarge so, daß der Zargen-Quer
schenkel genau horizontal verläuft. Hierzu wird der
Zargen-Querschenkel und somit die gesamte Zarge von der
einen und/oder anderen Höhenjustiereinrichtung nach oben
gedrückt. In einem letzten Schritt wird die Zarge dann
noch mittels der Querjustier- und Spanneinrichtungen genau
vertikal gestellt. Dieses Ausrichten erfolgt mit Bezug auf
die Gebäudewand, an der sich die Querjustier- und Spann
einrichtungen abstützen. Dabei werden diese Justier
bewegungen über die Anschlageinrichtungen auf die Tür
zarge übertragen.
Diese Vorgänge können schnell und gezielt vorgenommen
werden, wobei es sich dazuhin um eine einfache Handhabung
handelt, so daß die gesamten Manipulationen von einer
einzigen Person ausgeführt werden können.
Außerdem entstehen keine verlorenen Teile wie die seit
herigen Hilfskonstruktionen aus Holzstücken. Das er
findungsgemäße Gerät kann nach Gebrauch mit wenigen Hand
griffen wieder entfernt und dann erneut eingesetzt werden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Gerät in Gebrauchslage
zusammen mit der von ihm gehaltenen Türzarge und
der umgebenden Gebäudewand in schematischer per
spektivischer Darstellung und
Fig. 2 eines der beiden gleich ausgebildeten Geräte
teile im Schnitt gemäß der Schnittlinie II-II in
vergrößerter Darstellungsweise, wobei der zuge
wandte vertikale Zargenschenkel und die
Gebäudewand nur strichpunktiert angedeutet sind.
Eine Gebäudewand 1 enthält eine Türöffnung 2, in die eine
Türzarge 3 gestellt ist. Die Türzarge 3 besteht aus Metall
und weist eine der einzusetzenden Türe entsprechende
Rechteckgestalt mit zwei vertikalen Zargenschenkeln 4, 5
und einem die beiden vertikalen Zargenschenkel 4, 5 an der
Zargen-Oberseite miteinander verbindenden Zargen-Quer
schenkel 6 auf. An der Zargen-Unterseite sind die bei den
vertikalen Zargenschenkel 4, 5 durch zwei mit Abstand zu
einander verlaufende Metalleisten 7, 8 miteinander ver
bunden.
Bevor die Türzarge 3 an der Gebäudewand 1 befestigt und
mit dieser verbunden wird, muß sie genau ausgerichtet
werden. Zu diesem Zwecke wird ein Ausrichtgerät benutzt,
das von zwei Geräteteilen 9, 10 gebildet wird, die sich
in der Gebrauchslage jeweils neben einem der beiden
vertikalen Zargenschenkel 4 bzw. 5 vom Gebäudeboden 11
längs des zugewandten Zargenschenkels nach oben er
strecken. Beim Ausführungsbeispiel sind die beiden Geräte
teile 9, 10 gleich ausgebildet. Dabei ist in Fig. 1 nur
das Geräteteil 9 vollständig sichtbar, während das andere
Geräteteil 10 auf Grund der perspektivischen Darstellung
teilweise verdeckt ist. Die beiden Geräteteile 9, 10
werden also innerhalb der Türzarge 3 jeweils einem der
beiden vertikalen Zargenschenkel 4 bzw. 5 zugewandt auf
den Gebäudeboden 11 gestellt und verlaufen von dort nach
oben. Dabei enthält jedes Geräteteil 9, 10 ein sich in
Gebrauchslage am Gebäudeboden 11 abstützendes Tragglied 12
länglicher Gestalt, das die verschiedenen Justiereinrich
tungen trägt.
An jedem Geräteteil 9, 10 ist am in Gebrauchslage oberen
Endbereich eine Höhenjustiereinrichtung 13 angeordnet, die
in Gebrauchslage in Höhenrichtung h von unten her gegen
den Zargen-Querschenkel 6 wirkt. Wie aus Fig. 1 ersicht
lich ist, werden die beiden Höhenjustiereinrichtungen
jeweils von einer in Gebrauchslage vertikal gerichteten
Justierspindel 14 gebildet, die in einem am Tragglied 12
angeordneten Gewinde läuft. Durch Verdrehen der Justier
spindel 14 bewegt sich diese also je nach Drehrichtung
nach oben oder unten. An der oberen Stirnseite der
Justierspindel 14 ist ein Druckteller 15 angeordnet. Am
entgegengesetzten Ende der Justierspindel 14 befindet sich
ein Drehhandgriff 16.
Hat man die beiden Geräteteile 9, 10 an Ort und Stelle
gebracht, schraubt man die Justierspindeln 14 gegen den
Zargen-Querschenkel 6. Dabei kann man durch getrenntes,
jeweils entsprechend weites Hochschrauben der beiden
Justierspindeln 14 den Zargen-Querschenkel 6 so aus
richten, daß er horizontal verläuft. Dies ist ohne
weiteres ersichtlich, da beim Hochschrauben beispielsweise
der dem vertikalen Zargenschenkel 4 zugewandten Justier
spindel 14 der Zargen-Querschenkel 6 und mit diesem die
Zarge nur an der Seite des Zargenschenkels 4 hochgehoben
wird. Mit Hilfe der beiden Justierspindeln 14 läßt sich
die Zarge außerdem in die gewünschte Höhe bringen. Sind
die Justierspindeln 14 wirksam, lastet der Zargen-Quer
schenkel 6 und somit die Zarge auf den Justierspindeln.
Das Zargengewicht wird über die auf dem Gebäudeboden 11
stehenden Tragglieder 12 in den Gebäudeboden geleitet.
An jedem Tragglied 12 sind ferner zwei in der Höhen
richtung h entsprechender Längsrichtung des jeweiligen
Tragglieds mit Abstand zueinander angeordnete Anschlag
einrichtungen 17, 18 angeordnet. Prinzipiell könnte es
sich auch nur um eine solche Anschlageinrichtung oder um
mehr als zwei derartige Anschlageinrichtungen handeln. Die
beiden Anschlageinrichtungen 17, 18 dienen jeweils zum
beidseitigen Erfassen des zugewandten vertikalen Zargen
schenkels, beispielsweise des Zargenschenkels 4 an seinen
beiden den benachbarten Gebäuderäumen zugewandten Längs
seiten 19, 20. Mit Hilfe der Anschlageinrichtungen 17, 18
erhält man also einen Zusammenhalt zwischen dem betref
fenden Geräteteil 9 bzw. 10 und dem zugewandten vertikalen
Zargenschenkel 4 bzw. 5 in zur Zargenebene rechtwinkeliger
Querrichtung q. Jede Anschlageinrichtung 17, 18 weist zwei
jeweils einer Zargen-Längsseite 19 bzw. 20 zugeordnete, in
Querrichtung q verstellbare Anschlagstücke 21, 22 auf.
Diese Anschlagstücke sind in Querrichtung q mit Abstand
zueinander angeordnet und von entgegengesetzten Seiten her
gegen den betreffenden vertikalen Zargenschenkel 4 bzw. 5
bewegbar. Der betreffende Zargenschenkel soll jedoch
nicht fest zwischen die Anschlagstücke 21, 22 eingespannt
werden, und zwar deshalb, da man den Zusammenhalt zwischen
den Geräteteilen 9, 10 und der Türzarge 3 in Querrichtung
q mittels der Anschlageinrichtungen 17, 18 vor der Be
tätigung der Höhenjustiereinrichtung 13 herstellt, so daß
man bei mittels der Anschlageinrichtungen 17, 18 festge
spannter Zarge keine Höhenjustierung mehr vornehmen
könnte. In der Praxis wird also so vorgegangen, daß man
als erstes die Anschlagstücke 21, 22 so gegen die Längs
seiten 19, 20 der Zargenschenkel legt, daß sich die Zarge
mittels der Höhenjustiereinrichtungen 13 noch in der Höhe
bewegen läßt.
Ist die Höhenjustierung erfolgt, kann man die Zargen
schenkel gewünschtenfalls auch zwischen den Anschlag
stücken 21, 22 festspannen. Dies ist jedoch nicht er
forderlich.
Auch wenn man entgegen der obigen Schilderung zunächst die
Justierung in der Höhe vornehmen und erst dann den Zu
sammenhalt zwischen Zarge und Geräteteilen in Querrichtung
q herstellen sollte, könnte man die Zargenschenkel
zwischen den Anschlagstücken fest einspannen.
Die Anschlagstücke 21, 22 könnten prinzipiell nach Art
einer Gewindespindel hin und her schraubbar sein. Zweck
mäßigerweise weisen die Anschlagstücke 21, 22 jedoch einen
in Querrichtung q verschiebbar am betreffenden Geräteteil
geführten und in der jeweiligen Stellung festlegbaren Ver
stellbolzen 23 auf. Dieses Festlegen kann sehr einfach
durch Klemmen erfolgen, beispielsweise indem der Verstell
bolzen 23 durch eine in Querrichtung q verlaufende Bohrung
am betreffenden Geräteteil gesteckt ist und eine recht
winkelig hierzu verlaufende Klemmschraube 24 vorhanden
ist, die gegen den Verstellbolzen 23 wirkt. Die Klemm
schraube 24 weist an ihrem äußeren Ende eine beim Aus
führungsbeispiel flügelartige Handhabe 25 auf.
Beim Ausführungsbeispiel wird das der Zarge zugewandte
Ende der Anschlagstücke 21, 22 von einem Anschlagteller 26
gebildet.
Die Zarge 3 muß ferner noch so ausgerichtet werden, daß
sie genau vertikal steht. Hierzu sind am Tragglied 12 des
jeweiligen Geräteteils 9 bzw. 10 zwei in der Höhenrichtung
h entsprechender Längsrichtung des Tragglieds mit Abstand
zueinander angeordnete Querjustier- und Spanneinrichtungen
27, 28 am Tragglied 12 angeordnet. Wiederum könnte es sich
prinzipiell auch nur um eine oder um mehr als zwei Quer
justier- und Spanneinrichtungen handeln.
Jede Querjustier- und Spanneinrichtung 27, 28 wirkt im
Bereich der beiden Längsseiten 19, 20 des betreffenden
Zargenschenkels 4, 5 beidseitig gegen die Gebäudewand 1.
Dabei weist jede Querjustier- und Spanneinrichtung 27, 28
zwei jeweils einer der beiden Gebäudewandseiten zuge
ordnete und in Querrichtung q bewegbare Spannstücke 29, 30
auf, die zweckmäßigerweise von einer Spannspindel 31 ge
bildet werden. Die Spannspindeln 31 sind jeweils durch
eine am betreffenden Geräteteil angeordnete Gewindebohrung
geschraubt. Bei jeder Querjustier- und Spanneinrichtung
liegen sich die beiden Spannstücke 29, 30 fluchtend
gegenüber. Dies gilt auch für die weiter oben beschriebe
nen Anschlagstücke 21, 22, die zur gleichen Anschlag
einrichtung 17 bzw. 18 gehören.
Die beiden Spannstücke 29, 30 der betreffenden Quer
justier- und Spanneinrichtung werden also zur Anlage an
die Gebäudewand 1 gebracht, wobei sich die Relativlage
zwischen dem betreffenden Zargenschenkel und der Gebäude
wand in Querrichtung q dadurch verändern läßt, daß man das
eine Spannstück, beispielsweise das Spannstück 29, zur
Gebäudewand 1 hin- und das andere Spannstück, beispiels
weise das Spannstück 30, von der Gebäudewand 1 wegbewegt.
Hierbei erfolgt eine Relativbewegung zwischen Gebäudewand
und Tragglied 12, die der betreffende Zargenschenkel 4, 5
mitmacht, da er ja in Querrichtung q mittels der Anschlag
stücke 21, 22 mit dem Tragglied 12 verbunden ist.
Hat man die beiden Zargenschenkel 4, 5 auf diese Weise im
letzten Montageschritt genau vertikal gestellt, kann man
die Gebäudewand 1 vollends fest zwischen den Spannstücken
29, 30 verspannen, so daß die Zarge unverrückbar mit der
Gebäudewand verbunden i st.
Die Spannstücke 29, 30 weisen jeweils einerseits einen in
Gebrauchslage der Gebäudewand zugewandten Spannteller 34
und am entgegengesetzten Ende eine Drehhandhabe 35 auf.
Nach erfolgter Ausrichtung der Zarge wird der Zwischenraum
zwischen dieser und der umgebenden Gebäudewand ausge
schäumt oder mit Mörtel ausgefüllt.
Beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel sind jeweils eine
Anschlageinrichtung 17 bzw. 18 und eine Querjustier- und
Spanneinrichtung 27 bzw. 28 in gleicher Länge, d. h. in
Gebrauchslage in gleicher Höhe des betreffenden Tragglieds
12, angeordnet.
Das Tragglied 12 weist Querarme 32 auf, an denen in Quer
richtung q verstellbare Halter 33 zum Halten der minde
stens einen Anschlageinrichtung und der mindestens einen
Querjustier- und Spanneinrichtung angeordnet sind. Dabei
ist die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, daß an
den Haltern 33 jeweils ein Anschlagstück 21, 22 und ein
Spannstück 29, 30 in Querrichtung q verstellbar angeordnet
sind.
Die Halter 33 werden von einem Hohlprofilstück gebildet,
das auf den betreffenden Querarm 32 aufgesteckt ist. An
den Querarmen 32 ist jeweils eine nach Art einer Lochreihe
angeordnete Anzahl von Löchern 36 vorhanden, an denen der
Halter 33 mittels eines durch diesen und das jeweilige
Loch 36 gesteckten Steckbolzen 37 od. dgl. festlegbar ist.
Durch die Verstellmöglichkeit der Halter 33 in Quer
richtung q kann man die Halter 33 grob auf die jeweilige
Türzargenbreite einstellen. Die jeweilige Türzargenbreite
richtet sich ja nach der Dicke der betreffenden Gebäude
wand 1. Hat man die Halter 33 an den Querarmen 32 festge
legt, erfolgt die weitere Justierung wie oben beschrieben.
An den Haltern 33 ist jeweils ein in Gebrauchslage die
Gebäudewand 1 überlappendes Halteglied 38 angeordnet, das
das jeweilige Anschlagstück und Spannstück trägt.
Bei dem Halteglied 38 handelt es sich ebenfalls um ein
Hohlprofilstück. In Fig. 2 ist angedeutet, daß in dieses
Hohlprofilstück eine das Gewinde für die Spannspindel 31
bildende Mutter 39 eingeschweißt ist.
Das Tragglied 12 besteht im wesentlichen aus einem
pfostenartigen Längsteil 40, beim Ausführungsbeispiel in
Gestalt eines Rechteck-Hohlprofils, von dem die Querarme
32 rechtwinkelig abstehen, wobei jeweils zwei nach ent
gegengesetzten Richtungen weisende Querarme in gleicher
Länge am Längsteil 40 angeordnet sind, so daß sich ein
kreuzartiges Aussehen ergibt. Am oberen Ende des Längs
teils 40, wo sich die jeweilige Justierspindel 14 be
findet, steht vom Längsteil 40 ein Spindeltragelement 41
in Gebrauchslage zum entgegengesetzten Zargenschenkel hin
ab, durch das die Justierspindel geschraubt ist. Dabei
kann es sich auch bei dem Spindeltragelement 41 um ein
Hohlprofilstück mit eingeschweißter Gewindemutter handeln.
Das Tragglied 12 kann zur Anpassung an eine Zarge anderer
Höhe verlängerbar sein, indem an das Tragglied 12 ein in
Fig. 1 strichpunktiert angedeutetes Verlängerungsstück 42
ansetzbar ist. Dies erfolgt zweckmäßigerweise am unteren
Ende des Tragglieds 12. Die Verbindung mit dem Verlänge
rungsstück 42 kann durch Zusammenstecken und geeignetes
Befestigen, beispielsweise durch Abstiften, erfolgen.
Die beiden Geräteteile 9, 10 sind voneinander gesonderte
Teile. Prinzipiell ist es jedoch auch möglich, die Trag
glieder 12 der beiden Geräteteile 9, 10 miteinander zu
verbinden, so daß man ein zusammenhängendes Gerät erhält.
Claims (13)
1. Gerät zum Ausrichten einer Türzarge innerhalb einer
Türöffnung einer Gebäudewand, dadurch gekennzeichnet, daß
es zwei in Gebrauchslage jeweils neben einem der beiden
vertikalen Zargenschenkel (4, 5) sich vom Gebäudeboden
(11) längs des zugewandten Zargenschenkels nach oben
erstreckende Geräteteile (9, 10) aufweist, die jeweils ein
sich in Gebrauchslage am Gebäudeboden (11) abstützendes
Tragglied (12) länglicher Gestalt enthalten, an dem eine
in Höhenrichtung (h) von unten her gegen den die beiden
vertikalen Zargenschenkel (4, 5) verbindenden Zargen-
Querschenkel (6) wirkende Höhenjustiereinrichtung (13),
mindestens eine in Querrichtung (q) verstellbare Anschlag
einrichtung (17, 18) zum beidseitigen Erfassen des verti
kalen Zargenschenkels (4, 5) an seinen beiden den benach
barten Gebäuderäumen zugewandten Längsseiten (19, 20) und
mindestens eine im Bereich der beiden Zargenschenkel-
Längsseiten (19, 20) beidseitig gegen die Gebäudewand (1)
wirkende Querjustier- und Spanneinrichtung (27, 28)
angeordnet sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Geräteteile (9, 10) voneinander gesonderte
Teile sind.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragglieder der bei den Geräteteile miteinander ver
bunden sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Höhenjustiereinrichtung (13) von
einer Justierspindel (14) gebildet wird, die in einem am
Tragglied (12) angeordneten Gewinde läuft.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß mehrere, zweckmäßigerweise zwei, in der
Höhenrichtung (h) entsprechender Längsrichtung des Trag
glieds (12) mit Abstand zueinander angeordnete Anschlag
einrichtungen (17, 18) am Tragglied (12) angeordnet sind.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (17, 18) zwei
jeweils einer Zargen-Längsseite (19, 20) zugeordnete, in
Querrichtung (q) verstellbare Anschlagstücke (21, 22) aufweist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anschlagstücke (21, 22) einen in Querrichtung (q) ver
schiebbaren und in der jeweiligen Stellung, insbesondere
durch Klemmen, festlegbaren Verstellbolzen (23) aufweisen.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß mehrere, zweckmäßigerweise zwei, in der
Höhenrichtung (h) entsprechender Längsrichtung des Trag
glieds (12) mit Abstand zueinander angeordnete Quer
justier- und Spanneinrichtungen (27, 28) am Tragglied (12)
angeordnet sind.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Querjustier- und Spanneinrichtung
(27, 28) zwei jeweils einer Gebäudewandseite zugeordnete,
in Querrichtung (q) bewegbare Spannstücke (29, 30), ins
besondere in Gestalt von Spannspindeln (31), aufweist.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeweils eine Anschlageinrichtung (17,
18) und eine Querjustier- und Spanneinrichtung (27, 28) in
gleicher Länge des Tragglieds (12) angeordnet sind.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Tragglied (12) Querarme (32) auf
weist, an denen in Querrichtung (q) verstellbare Halter
(33) zum Halten der mindestens einen Anschlag
einrichtung (17, 18) und der mindestens einen Querjustier-
und Spanneinrichtung (27, 28) angeordnet sind.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Haltern (33) jeweils ein Anschlagstück (21, 22) und
ein Spannstück (29, 30) in Querrichtung (q) verstellbar
angeordnet sind.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragglieder (12) mittels an ihnen
befestigbaren Verlängerungsstücken (32) verlängerbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19613167A DE19613167A1 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Gerät zum Ausrichten einer Türzarge innerhalb einer Türöffnung einer Gebäudewand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19613167A DE19613167A1 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Gerät zum Ausrichten einer Türzarge innerhalb einer Türöffnung einer Gebäudewand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19613167A1 true DE19613167A1 (de) | 1997-10-09 |
Family
ID=7790265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19613167A Withdrawn DE19613167A1 (de) | 1996-04-02 | 1996-04-02 | Gerät zum Ausrichten einer Türzarge innerhalb einer Türöffnung einer Gebäudewand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19613167A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000046468A1 (de) * | 1999-02-02 | 2000-08-10 | Werner Rausch | Montagezwinge für den einbau von fenstern und türen |
| ITBO20090277A1 (it) * | 2009-05-07 | 2010-11-08 | Edile R G Di Guiducci D E Randazz O A & C S N | Dispositivo per il posizionamento di precisione di cassematte e di manufatti in genere |
| DE102010039218A1 (de) * | 2010-08-11 | 2012-02-16 | Zumtobel Lighting Gmbh | Verfahren zum Befestigen von Profilelementen an Randbereichen einer Einbauöffnung sowie Hilfsmittel hierfür |
| WO2012038757A3 (en) * | 2010-09-24 | 2012-05-10 | Gregory James Hulbert | A device for assisting the positioning of a frame in an opening in a wall |
| CN102747840A (zh) * | 2012-06-14 | 2012-10-24 | 广铝集团有限公司 | 一种门窗安装装置及通过此装置安装门窗的方法 |
-
1996
- 1996-04-02 DE DE19613167A patent/DE19613167A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2000046468A1 (de) * | 1999-02-02 | 2000-08-10 | Werner Rausch | Montagezwinge für den einbau von fenstern und türen |
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| CN102747840B (zh) * | 2012-06-14 | 2014-08-27 | 广铝集团有限公司 | 一种门窗安装装置及通过此装置安装门窗的方法 |
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