DE29716649U1 - Schutzelement zur Abdeckung eines Gesichtes während einer Behandlung im Mundraum - Google Patents
Schutzelement zur Abdeckung eines Gesichtes während einer Behandlung im MundraumInfo
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Description
Stenger, Watzke & Ring .: .;;. j"::"faIfniif!idrich-Ring 70
I &Idigr;* ! * I I "P* 4 915J4 J D US S E L D O RF
PATENTANWÄLTE —
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DIPL.-ING. WOLFRAM WATZKE
DIPL.-ING. HEINZ J. RING
DIPL.-ING. ULRICH CHRISTOPHERSEN
Unser Zeichen· 97 0937 DIPL.-ING. MICHAEL RAUSCH
DIPL.-ING. WOLFGANG BRINGMANN
Dr. Gabriele Stenzel Patentanwälte
&eegr; &igr; ... &ogr; &igr; -7 EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Parkstraße 17
51427 Bergisch-Gladbach
Datum 17. September 1997
Schutzelement zur Abdeckung eines Gesichtes während
einer Behandlung im Mundraum
Die Erfindung betrifft ein Schutzelement zur Abdeckung eines Gesichtes
während einer Behandlung im Mundraum.
Es ist bekannt, daß während einer Behandlung des stomatognathen Systems,
wie beispielsweise einer Zahnbehandlung, die zu behandelnde Person üblicherweise in einer mehr oder weniger liegenden Position bei geöffnetem
Mund behandelt wird. Insbesondere bei prophylaktischen Behandlungen, beispielsweise Entfernen von Zahnstein, Schleifen, Einsetzen von Kronen,
Brücken und dergleichen, aber auch bei der konservierenden Zahnheilkunde, der prothetischen Zahnbehandlung sowie bei chirurgischen, implantologischen
und parodontologischen Therapien, kommt es zur Entwicklung von Aerosolen, die aus Wasser mit Bohr- und Schleifstäuben und/oder Reinigungspasten und
Pulvern und/oder Körperflüssigkeiten, wie z.B. Speichel und Blut, und/oder diversen Materialbruchstücken, wie z.B. Zahnreste, Füliungsmaterial und
Zementjbestehen.
Es ist bekannt, daß die zu behandelnde Person, die üblicherweise mit einer Art
Brustlatz ausgestattet wird, häufig im Gesicht verschmutzt wird. Spritzwasser, Blutspritzer, Materialnebel aber auch kleinere Bruchstücke setzen sich auf der
Gesichtshaut ab und verunreinigen diese. Im ungünstigsten Fall kann hier auch
eine Kontamination erfolgen. Diese Verschmutzung macht eine unangenehme Reinigung nach der Zahnbehandlung erforderlich, auf die der Betrieb in einer
Zahnarztpraxis üblicherweise nicht vorbereitet ist.
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Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
Aufgabe zugrunde, ein Schutzelement zur Abdeckung eines Gesichtes
während einer Behandlung im Mundraum bereitzustellen, welches das Gesicht während einer Behandlung im Mundraum vor Verunreinigung schützt.
Zur technischen Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung
vorgeschlagen ein Schutzeiement zur Abdeckung eines Gesichtes während einer Behandlung im Mundraum, bestehend aus einem im wesentlichen
flächigen, wenigstens bereichsweise flexiblen, tuchartigen Element mit wenigstens einer im wesentlichen schlitzartigen Öffnung.
Das erfindungsgemäße Schutzelement läßt sich über das Gesicht der zu
behandelnden Person legen, wobei durch die wenigstens eine, im wesentlichen schlitzartige Öffnung der Mund für die durchzuführende
Behandlung zugänglich ist. Gemäß einem vorteilhaften Vorschlag der Erfindung kann die Öffnung oval ausgebildet sein. Auch andere geeignete
Formen, wie z. B. runde Öffnungen, sind denkbar.
Mit besonderem Vorteil wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß das
Schutzelement wenigstens im Bereich der Öffnung ein hautfreundliches Haftmittel aufweist. Durch diese Maßnahme ist es möglich, das Schutzelement
rund um den Mund auf die Haut der zu behandelnden Person aufzukleben. Dadurch wird verhindert, daß sich Teile des Schutzelementes störend während
der Behandlung vor oder in den Mundbereich bewegen können, andererseits wird das Schutzelement sicher und in der gewünschten Position über den
abzudeckenden Gesicht gehalten. Das hautfreundliche Haftmittel kann die Öffnung umgebend auf wenigstens einer der Oberflächen des
Schutzelementes aufgebracht sein. Gemäß einem weiteren vorteilhaften Vorschlag der Erfindung sind auf der gleichen Oberfläche des Schutzelementes
weitere mit Haftmittel versehene Bereiche vorgesehen. Durch diese Maßnahme kann das Schutzelement auch an anderen Stellen eines Gesichtes
zusätzlich fixiert werden, beispielsweise im Stirnbereich, so daß ein unerwünschtes Verschieben des Schutzelementes verhindert ist.
Die mit Haftmittel, beispielsweise einem hautfreundlichen Kleber, versehenen
Bereiche können mit einer abziehbaren Abdeckung versehen sein, so daß die
Haftmittelbereiche des Schutzelementes erst kurz vor der Auflage auf das
Gesicht durch Abziehen der Abdeckungen freigelegt werden.
Das Schutzelement ist gemäß einem vorteilhaften Vorschlag ein einmalverwendbares Element, beispielsweise aus einem Faservlies, einem
Feuchtkrepp, einem Papierfasergewebe, Zellulose, ganz oder teilweise beschichteten Kunststoff-Folien oder dergleichen. Das Schutzeiement kann
teilweise durchsichtig ausgebildet sein, beispielsweise um der zu behandelnden Person ein Hindurchsehen zu ermöglichen. Dies ist jedoch
häufig nicht wünschenswert, da festgestellt wurde, daß Personen mit geschlossenen Augen während einer Zahnbehandlung ruhiger sind.
Bei Verwendung eines wenigstens minimal eigensteifen Materials wird
sichergestellt, daß das Abdeckelement den Nasenbereich überdeckt, ohne sich auf die Nasenlöcher aufzulegen, so daß ein Atmen des zu behandelnden
Person gewährleistet ist. Es können aber auch zusätzliche Belüftungshilfen vorgesehen sein, beispielsweise ein Bereich hoher Porosität oder
Luftdurchlässigkeit. Grundsätzlich ist es auch denkbar, Bereiche zum Anhängen von Hilfsmitteln, beispielsweise einem Luftschlauch oder
dergleichen, am erfindungsgemäßen Schutzelement auszubilden. Auch kann das Schutzelement mit verstärkten Bereichen versehen sein, beispielsweise
zum Abstreichen von Behandlungselementen oder dergleichen.
Das Schutzelement ist in vorteilhafter Weise aus einem umweltverträglich
entsorgbaren Material. Das Schutzelement kann industriell gefertigt und beispielsweise in gestapelter Form in Art eines Blockes oder eines
Entnahmestapeis hygienischen Gesichtspunkten genügend bereitgestellt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigt:
Figur 1 eine Darstellung eines Ausführungsbeispieis für ein Schutzelement.
Das in der Figur 1 gezeigte Schutzeiement 1 besteht aus einem im wesentlichen rechteckigen Tuch 2, beispielsweise aus Feuchtkrepp, welches
eine ovale Öffnung 3 aufweist. Das Tuch kann auch eine andere als die
rechteckige Form aufweisen, beispielsweise gerundete Ecken, oval, rund oder Kombinationen davon. Auch die Öffnung muß nicht zwangsläufig ein Oval
sein, im einfachsten Fall genügt ein einfacher Schlitz.
Die Öffnung 3 ist umgeben von einem Kleberring 4 aus einem hautfreundlichen Klebermaterial. Der Kleberring 4 ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel durch zwei Abdeckungsstreifen 5 und 6 abgedeckt. Man sieht also die Seite des Schutzelementes 1, welche dem Gesicht der zu
behandelnden Person während einer Zahnbehandlung zugewandt ist. Es werden die Abdeckungen 5 und 6 vor Beginn der Zahnbehandlung abgezogen
und das Tuch 2 derart auf das Gesicht der zu behandelnden Person gelegt, daß der Kleberring 4 um den Mund herum auf das Gesicht aufgepreßt wird.
Der Mund ist durch die Öffnung 3 zugänglich und das Tuch 2 in seiner Position gesichert. Die in Figur 1 nicht zu erkennende andere Oberfläche
nimmt dann Spritzer, Nebel, Materialreste und dergleichen auf. Am Ende der Zahnbehandlung wird das Tuch 2 von dem abgedeckten Gesicht abgenommen
und entsorgt.
Das gezeigte Ausführungsbeispiei dient nur der Erläuterung und ist nicht
beschränkend.
1 Schutzelement
2 Tuch
3 Öffnung
4 Kleberring
5 Abdeckung
6 Abdeckung
Claims (16)
1. Schutzelement zur Abdeckung eines Gesichtes während einer
Behandlung im Mundraum, bestehend aus einem im wesentlichen flächigen, wenigstens bereichsweise flexiblen, tuchartigen Element mit
wenigstens einer im wesentlichen schlitzartigen Öffnung.
2. Schutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung oval ist.
3. Schutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnung rund ist.
4. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung ganz oder teilweise umgebend ein
hautfreundliches Haftmittel angeordnet ist.
5. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Haftmittelbereiche ausgebildet sind.
6. Schutzelement nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftmittelbereiche mit einer abziehbaren
Abdeckung versehen sind.
7. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus einem einmalverwendbaren Material
gebildet ist.
8. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus einem Faservlies gebildet ist.
9. Schutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses aus einem Kreppmaterial gebildet ist.
10. Schutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus Zellulose gebildet ist.
11. Schutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses aus einer ganz oder teilweise beschichteten Kunststoff-Folie gebildet ist.
12. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses wenigstens teilweise durchsichtig ist.
13. Schutzelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
teilweise durchsichtige Bereich in Höhe der Augen des Patienten ausgebildet ist.
14. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses umweltverträglich entsorgbar ist.
15. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses wenigstens einen Belüftungsbereich aufweist.
16. Schutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses verstärkte Bereiche aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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Effective date: 19971218 |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19971106 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20010601 |