DE29716510U1 - Mischventil - Google Patents
MischventilInfo
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Classifications
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- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/04—Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
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Description
Joh. Vaillant GmbH u. Co. GM 1597
Mischventil
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mischventil mit 3 Rohren für einen vorzugsweise
elektrisch beheizten Warmwasserspeicher und ein Mischventil mit 2 Rohren für andere
Einsatzfälle gemäß dem einleitenden Teil des unabhängigen Anspruchs.
Solche Mischventile sind bekannt, sie werden auf einem Waschtisch montiert, indem sie mit
einem Teil ihres Ventügehäuses durch die Platte des Waschtischs hindurchgreifen und auf
der Unterseite des Waschtischs mit einer auf das Ventilgehäuse aufgeschraubten Mutter
gesichert werden. Durch die Platte des Waschtischs hindurch ragen zwei beziehungsweise
drei Rohre, je nach Ausführung, von denen eins das Kaltwasserzulaufrohr darstellt, während
die anderen beiden zu dem Niederdruckspeicher führen und hier das Kaltwassereinlaufrohr
zum Speicher und das Warmwasserablaufrohr vom Speicher darstellen. Ein auf der Oberseite
des Waschtischs vom Ventilgehäuse abgehender weiterer Anschluß führt dann je nach
Stellung der Handhabe des Mischventils kaltes oder warmes Wasser beziehungsweise
Mischwasser mit einer zwischen den Extremwerten liegenden Temperatur.
Bislang wurde das Mischventil so ausgebildet, daß die bereits erwähnten zwei oder drei
Rohre in einen Fortsatz des Ventügehäuses eingelötet oder eingeschraubt (Rohr und Lötnippel)
wurden. Da die Rohre relativ lang sein müssen, um sie mit dem Speicher, dessen Lage noch nicht genau festliegt, verbinden zu können, besteht die Gefahr, daß die Rohre,
die aus weichem Kupfer bestehen, relativ leicht geknickt werden können. Geknickte Rohre
behindern dann allerdings die Wasserzufuhr zum Mischventil beziehungsweise vom und
zum Speicher, so daß einerseits die Drucklosigkeit des Speichers nicht immer gewährleistet
ist, zum anderen aber auch nicht der maximal mögliche Wasserdurchsatz.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, erstens die Mischarmatur in
ihrem Aufbau und ihrer Herstellungsweise zu verbilligen, und zweitens die Rohre austauschbar
zu halten.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einem Mischventil der eingangs näher bezeichneten
Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruchs.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß die Rohre, statt wie beim Stand der
Technik eingelötet oder eingeschraubt, nur eingesteckt werden und von der Druckplatte
dicht gehalten werden. Nach Abnahme der Druckplatte ist demgemäß ein Auswechseln etwa
geknickter Rohre ohne weiteres möglich.
Weiterhin ergibt sich der Vorteil, daß lediglich eins der ohnehin vorzusehenden Aufnahmebohrungen
gleichzeitig als Befestigungselement für das gesamte Mischventil am Waschtisch dient. Ein besonderer Fortsatz des Ventilgehäuses ist also nicht mehr nötig.
In Ausgestaltung der Erfindung werden die Merkmale des ersten abhängigen Anspruchs
vorgeschlagen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß alle Rohre ähnlich ausgebildet werden
können und daß sich die Haltefunktion für das Mischventil durch eine auf eines der Rohre
aufgesetzte Hülse ergibt.
Mit besonderem Vorteil kommen die Merkmale des zweiten abhängigen Anspruchs zur Anwendung,
die dazu führen, daß sich die Fertigung der Rohre sehr einfach und mit wenigen Teilen wie üblich gestaltet und daß die Dichtprobleme auf überraschend einfache Art gelöst
werden.
Weitere Details der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispieles der Erfindung, das anhand der Fig. 1 bis 3 der Zeichnung weiter erläutert
wird.
Es zeigen
Fig. 1 ein Mischventil in einer Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Ventilgehäuse des Mischventils und
Fig. 3 eine Ansicht auf die Unterseite des Gehäuses des Mischventils.
In allen drei Fig. bedeuten gleiche Bezugszeichen jeweils die gleichen Einzelheiten.
Ein Mischventil 1 weist ein Ventilgehäuse 2 auf, von dessen Oberseite 3 ein Auslauf 4 abgeht,
der zu einer Zapfstelle 5 führt. Das Ventilgehäuse weist zwei Handhaben 6 und 7 auf,
die beide als Drehgriffe ausgebildet sind, von denen die Handhabe 6 das Kaltwasserventil
darstellt. Mit der anderen Handhabe 7 kann je nach Wahl des Aufbaus des Ventils entweder
der Temperaturmischwert vorgegeben werden, oder es handelt sich hier um das Warmwasserventil.
Auf der Unterseite des Waschtischs befindet sich ein Fortsatz 8 des Ventilgehäuses, aus
dem drei Rohre 9, 10 und 11 (es können auch nur 2 Rohre sein) herausragen. Diese Rohre
bestehen aus relativ weichem Kupfer und tragen Pfeile 12, die die Durchflußrichtung des
Wassers angeben. Das Rohr 9 dient als Kaltwasserzulaufrohr zum Ventilgehäuse 2, das
Rohr 10 als Warmwasserablaufrohr vom nicht dargestellten Speicher, und das Rohr 11
bildet das Kaltwasserzulaufrohr zum Speicher. Die Rohre 10 und 11 tragen Überwurfmuttern
13, mit denen die Rohre an entsprechenden Ein- und Auslässen des Speichers festgequetscht
werden.
Die Fig. 2 zeigt die Befestigung des Ventilgehäuses 2 mit seinem Fortsatz 8 am Waschtisch
14. Hier kann man erkennen, daß eine Stirnseite 14 des Fortsatzes 8 unter Zwischenlage
einer Druckplatte 15 an einer Oberseite 16 einer Waschtischplatte 17 aufliegt, die eine Bohrung
18 aufweist, durch die die drei Rohre 9-11 (oder zwei Rohre) hindurchgreifen. Die
Druckplatte 15 liegt mit Ihrer Unterseite 19 auf der Oberseite 16 der Waschtischplatte auf.
An die Unterseite 20 der Waschtisch platte schließt sich eine Ausgleichsplatte 21 an, die von
einer Überwurfmutter 22 hintergriffen ist.
Das Ventilgehäuse 2 beziehungsweise sein Fortsatz 8 weist drei Bohrungen 23, 24 und 25
auf, von denen je eine einem der Rohre 9-11 zugeordnet ist. Obwohl nach dem Ausführungsbeispiel
das Rohr 25 im Durchmesser größer ist als die anderen beiden Rohre, kann dies so sein, muß aber nicht sein. Im Prinzip könnten alle Bohrungen und alle Rohre gleiche
oder auch unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei gleiche Durchmesser aus Rationalisierungsgründen
vorzusehen sind. Jedes der Rohre 9-11 erhält an seinem dem Ventilgehäuse
2 zugewandten Ende 26 einen angestauchten Kragen 27, an den ein O-Ring 28
angelegt ist. Dieser O-Ring legt sich an eine Stufe 29, die in der jeweiligen Bohrung vorgesehen
ist. Die Bohrung ist also als Stufenbohrung gestaltet. Eine der Bohrungen 23 - 25
weist ein Innengewinde 30 auf, wobei es gleichgültig ist, welche der Bohrungen dieses ist,
es können auch mehrere oder alle Bohrungen dieses Innengewinde tragen, dieses stellt eine
reine Kostenfrage dar. In die dieses Gewinde tragende Bohrung wird zunächst das Rohr 9 11
und der zugehörige O-Ring 28 eingeführt, und anschließend wird in das Innengewinde
ein Gewindestück 31 eingeschraubt. Das Außengewinde korrespondiert mit dem Innengewinde
der Bohrung, so daß mit einer Stirnseite 32 des Gewindestücks das Rohr mit seinem
Kragen hintergriffen wird und fest im Grund der Stufenbohrung verankert ist. Dieses Gewindestück
wird nun seinerseits dazu benutzt, das Mischventil am Waschtisch zu halten. Hierzu
wird zunächst die Druckplatte 15 an die Stirnseite 14 des Fortsatzes 8 angelegt, so daß alle
drei Rohre beziehungsweise auch das Gewindestück durch die entsprechenden Ausnehmungen
33 der Druckplatte hindurchgreifen; sodann wird das Mischventil mit seinen drei Rohren durch die Bohrung 18 der Waschtisch platte 17 hindurchgesteckt. Anschließend wird
von unten her über die freien Enden der Rohre die Ausgleichsplatte 21 über die Rohre gesteckt,
wobei die Ausgleichsplatte entsprechende Bohrungen für die Rohre aufweist. Zum Schluß wird auf das andere Ende des Gewindestücks die Mutter 22 aufgeschraubt, so daß
diese mit ihrer Stirnseite 33 die Baugruppe, bestehend aus Ventilgehäuse, Druckplatte,
Waschtischplatte und Ausgleichsplatte, zusammendrückt.
Die drei Rohre ragen nun nach unten frei in den Raum unterhalb des Waschtischs, wo an
beliebiger Stelle der elektrisch beheizte Niederdruckspeicher montiert werden kann. Die Enden
der Rohre werden dann in die entsprechenden Anschlußöffnungen des Speichers eingeführt und über die Quetschverschraubung mittels der Muttern 13 wasserdicht festgelegt.
Bei weit entfernt liegendem Speicher werden die Rohre in ihrer Länge belassen, bei
relativ nah angeordnetem Speicher müssen die Rohre entsprechend gekürzt werden.
Damit ist das Mischventil funkionsfähig, wobei je nach Ausführung der Ventile im Mischventil
selber, die nicht dargestellt sind, in der einen Ausführungsform das rechtsliegende Ventil mit
seiner Handhabe 6 den Durchsatz vorgibt, wobei die Mischtemperatur durch Verdrehen der
Handhabe 7 im linksliegenden Ventil den Mischgrad und damit die Mischtemperatur vorgibt.
Bei der möglichen anderen Ausführungsform ist das mit der Handhabe 6 betätigbare Ventil
lediglich das Kaltwasserventil und das mit der Handhabe 7 liegende links angeordnete Ventil
das Warmwasserventil. Warm- und Kaltwasser werden durch jeweilige Öffnung eins dieser
Ventile vorgegeben, die Mischtemperatur durch Öffnung beider Ventile.
Das eben beschriebene Ventil in beiden Ausführungsformen ist deswegen als sogenannte
Niederdruckarmatur für drucklose elektrisch beheizte Warmwasserspeicher geeignet, weil
das Warmwasserventil im Grunde als Kaltwasserventil arbeitet und stromauf des Einlasses
in den Speicher angeordnet ist. Der Speicherauslaß, also das warmwasserführende Rohr
10, ist unmittelbar mit dem Auslauf 4 gekoppelt, beinhaltet also in seinem Weg kein Ventil.
Somit ist der Speicher regelmäßig drucklos, weil der Speicherausgang nicht verschließbar
oder drosselbar ist.
Claims (1)
- O 5.09.Joh. Vaillant GmbH u. Co. GM 1597AnsprücheMischventil für einen vorzugsweise elektrisch beheizten drucklosen Warmwasserspeicher mit einem Ventilgehäuse (2), das Anschlüsse aufweist, von denen einer (9) einen Kaltwasserzulauf, ein zweiter (12) einen Kaltwasserablauf zum Speicher und ein weiterer einen Warmwasserablauf (10) vom Speicher und der vierte einen Mischventilauslaß (4) zu einer Zapfstelle (5) bilden, wovon die ersten drei erwähnten Auslässe als in das Ventilgehäuse (2) einlaufende Rohre (9-11) gestaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rohre (9 -11) in mit einer Stufe (29) versehene Bohrungen (23 - 25) des Ventilgehäuses (2) eingesteckt sind und von einer Druckplatte (15) hintergriffen sind, die mittels eines der Rohre (23 - 25) ihrerseits gehalten ist.Mischventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Bohrungen (23 - 25) mit einem Innengewinde (30) versehen ist, in das ein Gewindestück (31) geschraubt ist, daß mit seiner Stirnseite (32) das zugehörige Rohr (9) gegen die Stufe (29) drückt und daß auf die Außenseite dieses Gewindestücks (31) eine Mutter (22) geschraubt ist, die das Ventilgehäuse (2) an einerWaschtischplatte oder ähnlichen Montageplatte für das Mischventil festklemmt.Mischventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (9 -11) mit angestauchten Kragen (27) versehen sind, die von der Druckplatte (15) oder vom Gewindestück (31) hintergriffen sind und gegen die sich ein O-Ring (28) zur Dichtung anlegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT161396 | 1996-09-12 |
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| DE29716510U1 true DE29716510U1 (de) | 1997-11-13 |
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| DE29716510U Expired - Lifetime DE29716510U1 (de) | 1996-09-12 | 1997-09-06 | Mischventil |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE29716510U1 (de) |
-
1997
- 1997-09-06 DE DE29716510U patent/DE29716510U1/de not_active Expired - Lifetime
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