DE29713045U1 - Wärmestation für eine Warmluft-Kirchenheizung - Google Patents
Wärmestation für eine Warmluft-KirchenheizungInfo
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Description
Bezeichnung: Wärmestation für eine Warmluft-Kirchenheizung
Beschreibung
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Eine Kirche kann wirtschaftlich und unter besonderer Berücksichtigung
der Probleme der Beheizung eines derart komplexen Raumes, bei der auch denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen
sind, praktisch nur mit einer Luftheizungsanlage beheizt werden. Hierbei ist vor allem zu berücksichtigen, daß
in vertikaler Richtung die Temperaturunterschiede zwischen den oberen und den unteren Luftschichten nicht allzu groß
werden, da sonst Schäden an der Orgel, an Malereien, Statuen und sonstigen Kunstwerken auftreten können.
Diese grundlegenden Probleme konnten mit einer Wärmestation gelöst werden, wie sie in der DE-A-29 25 121 ausführlich beschrieben
ist. Diese Wärmestation stellt praktisch ein autonomes System dar, so daß in einem Kirchenraum unter Berück-0
sichtigung der baulichen Gegebenheiten einerseits und der heizungstechnischen Anforderungen andererseits mehrere derartiger
Stationen verteilt angeordnet werden können. Dies ist deshalb möglich, weil in jeder Wärmestation ein eigener Ventilator
angeordnet ist, der ggf. gesondert regelbar ist und 5 dem ein Heizregister zugeordnet ist, dem die Heizenergie über
eine Rohrleitung von einem zentralen Wärmeerzeuger in Form eines Wärmeträgerfluids zugeführt wird. Bei kleineren Einheiten
ist die Ausbildung als elektrisches Heizregister möglich, das über ein elektrisches Kabel mit Energie versorgt wird.
0 Mit dieser Anordnung wird die Heizluft erst in der Wärmestation aufgeheizt und praktisch an, der Stelle der Aufheizung in
den Raum abgegeben. Damit können entsprechend der Wärmebedarf sberechnung in allen Raumteilen, beispielsweise dem Chorraum,
den Querschiffen oder dem Hauptschiff, Wärmebedarfsbezogen
in ihrer Leistung angepaßte Wärmestationen vorgesehen werden, wobei neben dieser wärmebedarfsbezogenen Anpassung
der jeweiligen Wärmestation in jedem Raumteil eine eigene Um-
luftansaugung gegeben ist, so daß die gefürchteten Querschichtungen
und Querströmungen vermieden werden. Es hat sich nun gezeigt, daß die Wärmestationen der vorbekannten
Bauart in einigen Einsatzfällen eine zu große Bautiefe erfordern. Dies führt dann zu Nachteilen, wenn in einer
Tiefe von etwa 80 bis 100 cm unter dem Kirchenfußboden historische Grabungsbereiche anzutreffen sind oder in dieser Tiefe
in einigen Regionen bereits mit Grundwasser zu rechnen ist.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, eine Wärmestation zu schaffen, die ausgehend von dem vorbekannten
Konzept, die Warmluft erst an der Ausblasestelle aufzuheizen und auch die aufzuheizende Umluft an dieser Stelle
erst anzusaugen, die eine geringe Bauhöhe aufweist, gleichwohl die Erstellung großer Baueinheiten nach dem Baukastenprinzip
ermöglicht.
Erfindungsgemäße wird die Aufgabenstellung gelöst durch eine Wärmestation für eine Warmluft-Kirchenheizung mit einem im
0 Boden einbaubaren Gehäuse, das im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist, dessen offene obere Seite durch ein in der
Ebene des Raumbodens verlaufendes Gitter abgedeckt ist und das durch eine vertikale, vom Gitter bis an den Gehäuseboden
verlaufende Trennwand in einen Warmluftteil und einen Lufteintrittsteil unterteilt ist, wobei die Trennwand im Bereich
des Gehäusebodens mit wenigstens einer Durchtrittsöffnung versehen ist, die zugleich die Austrittsöffnung eines im
Lufteintrittsteil angeordneten Ventilators bildet, und mit einer oberhalb des Ventilators angeordneten, an die Trennwand
0 angeschlossenen horizontalen Schalldämmwand, deren freie einen Luftdurchtritt begrenzende Kante bis in einen mit Abstand
zur Trennwand verlaufende Überleitungskammer hineinreicht, die den oberen und den unteren Teil des Lufteintrittsteils
verbindet und mit einem der Überleitungskammer im Bereich der Schalldämmwand zugeordneten Heizregister.
Eine derartige Wärmestation ermöglicht eine geringe Bauhöhe von etwa 50 bis 70 cm bei einer Breite von etwa 75 cm, so daß
die erfindungsgemäße Wärmestation auch bei ungünstigen Bedingungen
zum Einbau kommen kann. Die erfindungsgemäße Wärmestation läßt sich nicht nur in schmalen Seiten- oder Quergängen
anordnen, sondern läßt sich auch bei kleinen Kirchen mit geringen Türbreiten als vorgefertigte Baueinheit einbringen.
Trotz der geringen Baugröße lassen sich die Anforderungen einer gleichmäßigen Luftverteilung und geringen Geräuschentwicklung
erfüllen. Durch die besondere Anordnung einer Überleitungskammer, der das Heizregister auf der Saugseite des
Ventilators zugeordnet ist, ergibt sich eine einwandfreie gleichmäßige Aufheizung der Luft. Durch die horizontale
Schalldämmwand, die vorzugsweise lösbar angeordnet ist, ergibt sich eine Abschirmung des Ventilators gegenüber dem Gitter
des Lufteintrittsteils, so daß hier die geforderte Geräuschdämpfung gegeben ist. Das Heizregister schließt zweckmäßigerweise
die Überleitungskammer unterhalb der Schalldämmwand ab.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, 0 daß die Überleitungskammer oberhalb der Schalldämmwand durch
einen Luftfilter gegenüber dem Lufteintrittsteil abgeschlossen ist. Zweckmäßig ist es hierbei, wenn der Luftfilter vertikal
ausgerichtet ist und im Lufteintrittsteil so angeordnet ist, daß ein unmittelbarer Kontakt mit Verunreinigungen wie
Schmutz, Putzwasser etc. die durch das Gitter in den Lufteintrittsteil
hereinfallen können, vermieden ist.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß das Heizregister im Luftdurchtritt
0 angeordnet ist. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß auf kleinstem Raum ein Heizregister mit großer Wärmetauscherfläche
angeordnet werden kann, da für die Abmessungen des Heizregisters nicht nur der horizontale Querschnitt des Luftdurchtritts
in der Überleitungskammer zur Verfügung steht, 5 sondern das Heizregister in seinen Anmessungen sich auch nach
unten und/oder nach oben erstrecken kann. Die damit gegebene Möglichkeit einer Vergrößerung der Wärmetauscherfläche ohne
die Außenabmessungen der Wärmestation selbst vergrößern zu
müssen, erlaubt es auch, Heizregister einzusetzen, die für eine Zulauftemperatur von etwa 65°C ausgelegt sind, also eine
Zulauftemperatur, die unter dem bisher üblichen Zulauftemperaturen
liegt.
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In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß der Luftfilter mit Abstand zur freien
Kante der Scha11dämmwand angeordnet ist und daß an der freien
Kante ein in den Strömungsquerschnitt oberhalb der Schalldämmwand hineinragender Quersteg aus einem Schalldämmaterial
angeordnet ist. Durch diesen Quersteg wird im Eintrittsbereich des Überleitungskanals eine Umlenkung der Strömung erzwungen,
die zugleich eine schalldämpfende Umlenkung für den vom Ventilator erzeugten Schall darstellt.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Ventilator über Schwingungsdämpfer mit seinem Austritt
an der Trennwand befestigt ist.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in der Überleitungskammer und/oder im Warmluftteil
parallel zur Trennwand verlaufend, wenigstens zwei Schalldämpferkörper mit Abstand zueinander angeordnet sind,
die einen Strömungskanal begrenzen. Hierdurch werden die vom Ventilator ausgehenden Geräusche gedämpft, so daß sowohl über
den Lufteintrittsteil als auch über den Warmluftteil die vom Ventilator ausgehenden Geräusche im aufzuheizenden Raum kaum
wahrnehmbar sind.
0 In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß im Warmluftteil die Schalldämpferkörper unmittelbar auf der Gehäusewand einerseits und auf der Trennwand andererseits
angeordnet sind, wobei der gehäusewandseitige Schalldämpferkörper mit seinem unteren Ende bis an den Gehäuseboden
reicht und der trennwandseitige Schalldämpferkörper mit seinem unteren Ende oberhalb der Durchtrittsöffnung des
Ventilators endet und eine Umlenkkammer begrenzt. Durch diese Anordnung wird trotz der geringen Bautiefe und geringen Bau-
breite erreicht, daß der aus der Durchtrittsöffnung des Ventilators
austretende Warmluft-Kernstrahl beim Auftreffen auf den gehäusewandseitigen Schalldämpferkörper in die Breite gezogen
wird und daß die Warmluft durch den verhältnismäßig schmalen aber langgestreckten und im Querschnitt im wesentlichen
rechteckigen Strömungskanal mit in etwa gleichmäßiger Geschwindkeitsverteilung nach oben strömt und durch das Gitter
in den Raum mit verminderter Strömung austreten kann.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei ferner vorgesehen, daß im Warmluftteil die oberen Enden der
Schalldämpferkörper mit Abstand unterhalb des Gitters enden und eine Entspannungskammer unterhalb des Gitters begrenzen.
Durch diese Maßnahme wird eine Verwirbelung der aus dem Strömungskanal in die Entspannungskammer einströmenden Warmluft
bewirkt, die zu einer Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit und einer weiteren Vergleichmäßigung der Strömungsgeschwindigkeit
auf den durch den Warmluftaustrittsbereich des Gitters definierten Warmluftaustritt erzielt. Hierbei ist es
0 zweckmäßig, wenn an den oberen Rändern der Schalldämpferkörper, die den Strömungskanal begrenzen, jeweils ein in die
Entspannungskammer hineinragendes, zur Seite abgewinkeltes Leitblech angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß trotz
der geringen Bauhöhe der Entspannungskammer schon auf einer kurzen Strecke ein "Auseinanderziehen" der Warmluftströmung
aufgrund des Coanda-Effektes erreicht und die gewünschte Wirbelbildung in der Entspannungskammer begünstigt wird.
Bei einem im Grundaufbau quaderförmigen Gehäuse ist es in 0 weiterer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig, wenn die
Überleitungskammer durch eine seitlich Abstufung einer Gehäusewandung gebildet wird.
Um unter Einhaltung der gewünschten geringen Bautiefe und geringen
Baubreite des Gehäuses auch größere Heizleistungen installieren zu können, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, daß wenigstens zwei Ventilatoren mit jeweils einem Heizregister nebeneinander angeordnet sind, die
über einen gemeinsamen Lufteintritt ansaugen und in einem gemeinsamen
Luftaustritt ausblasen. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß mit entsprechender Erhöhung der Zahl der Ventilatoren
und der Heizregister baukastenmäßig eine Wärmestation beliebiger Länge mit einem vorgegebenen Bauraster erstellt
werden kann. Hierbei sind nicht nur die Ventilatoren und Heizregister einheitlich, sondern auch die mit Anschlußfittings
zu versehenden Stirnwände sind für jede Baugröße identisch, während die in Längsrichtung sich erstreckenden, aus
Blechtafeln zu fertigenden Böden, Seitenwände und Trennwände des Gehäuses sowie die einzusetzenden Schalldampferkörper jeweils
durch einfache Trennschnitte aus entsprechend bemessenem Vormaterial hergestellt werden können.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Wärmestation,
20
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 3 perspektivisch Außenansichten von baukasten-
5 mäßig erstellten Wärmestation gem. Fig. 1 mit
unterschiedlicher Baulänge.
Wie der Querschnitt gem. Fig. 1 erkennen läßt, besteht eine Wärmestation aus im wesentlichen quaderförmigen Gehäuse 1 mit
0 einem Boden 2, einer ersten Seitenwand 3, einer zweiten Seitenwand 4 sowie einem an die Seitenwand 4 angrenzenden abgewinkelten
Deckenteil 5, dessen vertikal ausgerichteter Teil 6 zusammen mit dem Rand 7 der Seitenwand 3 und der entsprechende
Teil der Stirnwände einen oberen, eine Gehäuseöffnung de-5 finierenden Kragen bildet. An seinen enden ist das Gehäuse
mit entsprechend gestalteten Stirnwänden abgeschlossen. Das Gehäuse 1 ist auf seiner Innenseite sowohl an den beiden
Stirnwänden als auch am Boden 2 sowie den Seitenwänden 3
und 4 mit einer wärme- und schallisolierenden Beschichtung 1.1 versehen.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist das Gehäuse 1 in den Boden eines Kirchenraumes eingelassen, wobei der tragenden Beton 8
des Fußbodens 9 bis an die die Gehäuseöffnung begrenzenden Ränder 6, 7 herangeführt ist.
In die durch die Ränder 6, 1 begrenzte Gehäuseöffnung ist ein
Paßkragen 10 eingesetzt, der gleichzeitig als Auflage für ein Gitter 11 dient und der niveaugleich mit dem Bodenbelag 12
des Kirchenfußbodens mit dem Estrich eingesetzt ist.
Das Gehäuse 1 ist nun durch eine von Stirnwand zu Stirnwand reichende Trennwand 13 in einen Lufteintrittsteil 14 und einen
Warmluftteil 15 unterteilt. Im Bereich des Gehäusebodens 2 ist in der Trennwand 13 eine Durchtrittsöffnung 16 angeordnet,
die zugleich die Austrittsöffnung eines im Lufteintrittsteil 14 angeordneten, über einen Elektromotor angetriebenen
0 Ventilators 17 bildet. Der Ventilator 17 ist über hier nicht näher dargestellte Schwingungsdämpfer mit einem Auftritt 18
an der Trennwand 13 unmittelbar befestigt.
Oberhalb des Ventilators 17 ist im Lufteintrittsteil 14 eine horizontal ausgerichtete Schalldämmwand 19 angeordnet, deren
freie Kante 20 in eine mit Abstand zur Trennwand 13 verlaufende Überleitungskammer 21 hineinreicht, die den oberen und
den unteren Teil des Lufteintrittsteils verbindet.
0 Die Überleitungskammer 21 ist oberhalb der Schalldämmwand durch einen Luftfilter 22 gegenüber dem Lufteintrittsteil
abgeschlossen. Der Luftfilter 22 ist hierbei noch unterhalb des horizontal verlaufenden Deckenteils 5 angeordnet, so daß
durch das Gitter 11 hereinfallender Schmutz, abtropfendes 5 Putzwasser oder dergl. nicht auf die Filterfläche gelangen
kann. Durch eine auf die Schalldämmwand 19 lose aufgesetzte
Schale 23 kann eine dauerhafte Verschmutzung der Oberfläche der Schalldämmwand 19 vermieden werden, da die Schale 23 in
vorgebbaren Intervallen herausgenommen und entleert werden kann, nachdem das lose auf den Kragen 10 aufgesetzte Gitter
abgenommen worden ist.
Auf der Oberseite der Schalldämmwand 19 ist im Bereich ihrer freien Kante 20 ein Quersteg 24 angeordnet, der ebenfalls aus
einem Schalldämmaterial hergestellt ist.
Unterhalb der Schalldämmwand 19 ist die ÜberIeitungskammer 21
durch ein Heizregister 25 abgeschlossen, das über schematisch dargestellte Zu- und Ableitungen 26 mit Heizenergie, beispielsweise
mit heißem Wasser, beaufschlagt wird. Die Leitungen 26 werden vorteilsweise durch flexible Edelstahlleitungen
gebildet, die jeweils im oberen Bereich bis an die Stirnwände herangeführt werden, die auf der Außenseite mit entsprechenden
Anschlußstutzen für die im Boden zu verlegenden Zuleitungen versehen sind.
Im Warmluftteil 15 sind parallel zur Trennwand 13 und mit Ab-0 stand zueinander verlaufend, zwei Schalldämpferkörper 27 und
28 angeordnet, die einen Strömungskanal bilden und die sich über die gesamte Länge des Gehäuses erstrecken. Der gehäusewandseitige
Schalldämpferkörper 28 erstreckt sich hierbei bis in den Bodenbereich, während sich der trennwandseitige
Schalldämpferkörper 27 mit seinem unteren Ende oberhalb der Durchtrittsöffnung 16 erstreckt und eine Umlenkkammer 29 begrenzt.
Der durch die beiden Schalldämpferkörper 27 und 28 gebildete 0 Strömungskanal endet mit Abstand unterhalb des Gitters 11, so
daß eine Entspannungskammer 30 gebildet wird, in der der aus dem Strömungskanal austretende Warmluftstrom unter gleichzeitiger
Wirbelbildung seine Geschwindigkeit verlangsamen kann und hierbei auf den den Warmluftaustrittsquerschnitt bilden-5
den Teil desGitters 11 auseinandergezogen werden kann.
Um die Verbreiterung des Warmluftstroms im Übergangsbereich zwischen dem Strömungskanal und der Entspannungskammer 30 und
die damit verbundene Wirbelbildung zu unterstützen, ist jeweils an den oberen Rändern der Schalldämpferkörper 27 und
28, die den Strömungskanal begrenzen, jeweils ein in die Entspannungskammer 30 hineinragendes, zur Seite abgewinkeltes
Leitblech 31 angeordnet, an das sich aufgrund des Coanda-Effektes die Warmluftströmung zunächst anlegt und somit auf
einen größeren Strömungsquerschnitt auseinandergezogen wird.
Durch die spezielle Ausbildung des Lufteintrittsteils 14 mit der horizontal liegenden Schalldämmwand 19, dem oberen Quersteg
24 und die daran anschließende Überleitungskammer 21
wird erreicht, daß die aufzuheizende Luft durch das Heizregister 25 über den gesamten Querschnitt gleichmäßig hindurchgesaugt
wird.
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Durch die Ausbildung der Umlenkkammer 29 wird erreicht, daß die in Form eines Kernstrahls aus der Öffnung 16 des Ventilators
17 austretende Warmluft von der durch den Schalldämpferkörper 28 gebildeten gegenüberliegenden Wand umgelenkt und
hier auf die volle Querschnittsbreite des Strömungskanals auseinandergezogen wird, so daß wiederum der als Warmluftaustritt
dienende Teil des Gitters 11 über seinen gesamten Querschnitt von Warmluft mit etwa gleicher Strömungsgeschwindigkeit
durchströmt wird. Dadurch, daß die das Gitter bilden-5 den Stege 32 im Lufteintrittsbereich einerseits und im Warmluftaustrittsbereich
andererseits unter einem geringen Winkel gegeneinander angestellt sind, wird ein "Kurzschluß" vermieden,
so daß die austretende Warmluft im Grenzbereich zwischen Lufteintritt und Warmluftaustritt nicht unmittelbar zurückge-0
saugt wird.
die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform entspricht in ihrem
Grundaufbau der Ausführungsform gem. Fig. 1, so daß hier
auf die vorstehende Beschreibung verwiesen werden kann. Gleiehe
Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Unterschied zur Ausführungsform gem. Fig. 1 besteht in
der Ausgestaltung der Überleitungskammer 21 sowie der Anord-
nung des Heizregisters 25. Bei der Ausführungsform gem.
Fig. 2 ist das Heizregister 25 so angeordnet, daß es den von der freien Kante 20 der Schalldämmwand 19 begrenzten Luftdurchtritt
in der Überleitungskammer 21 angeordnet ist. Damit ist die Möglichkeit gegeben, Heizregister mit einer erheblich
größeren Wärmetauscherfläche vorzusehen, ohne daß die größeren
Abmessungen des Gehäuses geändert werden müssen. Durch die Anordnung von Schalldämpferkörpern 35 und 36 unterhalb
des Heizregisters, die in diesem Bereich zugleich auch die Wandung der Überleitungskammer 21 bilden können, wie dies
hier dargestellt ist, wird wieder erreicht, daß die Ventilatorgeräusche weitgehend reduziert werden.
Die perspektivische Darstellung in Fig. 3 läßt die besonderen fertigungstechnischen Vorteile der erfindungsgemäßen Konzeption
erkennen. Hierbei sind die Stirnwände 33 der dargestellten drei Baugrößen in ihren Abmessungen, d. h. in der Bauhöhe
a und der Baubreite b sowie in den Abmessungen der Ausklinkung c identisch, so daß auch hier die Außenanschlüsse
0 zur Verbindung mit den Leitungen 26 zum Heizregister 25 entsprechend vorgefertigt werden können.
Die Abmessungen der Seitenwände 3, 4r des Bodens 2 sowie des
abgewinkelten Deckenteils 5 sind in den Abmessungen a, b und c ebenfalls identisch, so daß hier von entsprechend bemessenem
Vormaterial lediglich nach dem vorgegebenen Raster die Baulänge c abzulängen ist.
Die hier nur schematisch dargestellten und sich nur in ihrer 0 Baulänge c unterscheidenden Wärmestationen können nun entsprechend
der geforderten Wärmeleistung so ausgelegt werden, daß die kleinste Baugröße ein bis zwei Ventilatoren aufweist
und daß dann abgestuft, mit immer länger werdender Baugröße, mehrere Ventilatoren mit entsprechend lang ausgebildeten oder
aber auch parallel geschalteten Einzelheizregister erstellt werden können. Die maximal längste Baugröße wird im wesentlichen
durch die zur Verfügung stehenden Transportmöglichkeiten
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begrenzt. Eine Baugröße mit maximal sechs Ventilatoren hat sich hierbei als zweckmäßig erwiesen.
Claims (13)
1. Wärmestation für eine Warmluftkirchenheizung, mit einem im Boden einbaubaren Gehäuse (1), das im wesentlichen quaderförmig
ausgebildet ist, dessen offene obere Seite durch ein in der Ebene des Raumbodens (9) verlaufendes Gitter abgedeckt
ist und das durch eine vertikale, vom Gitter (11) bis an den Gehäuseboden (2) verlaufende Trennwand (13) in einen Warmluftteil
(15) und einen Lufteintrittsteil (14) unterteilt ist, wobei die Trennwand (13) im Bereich des Gehäusebodens
(2) mit wenigstens einer Durchtrittsöffnung (16) versehen ist, die zugleich die Austrittsöffnung eines im Lufteintrittsteil
(14) angeordneten Ventilators (17) bildet, und mit einer oberhalb des Ventilators (17) angeordneten, an die
Trennwand (13) angeschlossenen horizontalen Schalldämmwand (19), deren freie einen Luftdurchtritt bildende Kante (20)
bis in eine mit Abstand zur Trennwand (13) verlaufende Uberleitungskammer
(21) hineinreicht, die den oberen und den unteren Teil des Lufteintrittsteils (14) verbindet, und mit ei-0
nem der Überleitungskammer (21) im Bereich der Schalldämmwand
(19) zugeordneten Heizregister (25).
2. Wärmestation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überleitungskammer (21) oberhalb der Schalldämmwand (19)
durch einen Luftfilter (22) gegenüber dem Lufteintrittsteil (14) abgeschlossen ist.
3. Wärmestation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heizregister (25) unterhalb der Schalldämmwand 0 (19) angeordnet ist und die Überleitungskammer (21) abschließt.
4. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heizregister (25) im Luftdurchtritt der Überleitungskammer (21) angeordnet ist.
5. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Überleitungskammer (21) vorzugsweise in
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ihrem Bereich unterhalb der Schalldämmwand (19) an ihren Wänden mit Schalldämpferkörpern versehen ist
6. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftfilter (22) mit Abstand zur freien
Kante (20) der Schalldämmwand (19) angeordnet ist und daß an der freien Kante (20) ein in den Strömungsquerschnitt oberhalb
der Schalldämmwand (19) hineinragender Quersteg (24) aus einem Schalldämmaterial angeordnet ist.
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7. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilator (17) über Schwingungsdämpfer mit seinem Austritt (18) an der Trennwand (13) befestigt ist.
8. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß im im Lufteintrittsteil (14) und/oder im Warmluftteil (15) parallel zur Trennwand (13) verlaufend, wenigstens
zwei Schalldämpferkörper (27, 28) mit Abstand zueinander angeordnet sind, die einen Strömungskanal bilden.
9. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß im Warmluftteil (15) die Schalldämpferkörper (27, 28) unmittelbar auf der Gehäusewand (3) einerseits
und auf der Trennwand (13) andererseits angeordnet sind, wobei der gehäusewandseitige Schalldämpferkörper (28) mit seinem
unteren Ende bis an den Gehäuseboden reicht und der trennwandseitige Schalldämpferkörper (27) mit seinem unteren
Ende oberhalb der Durchtrittsöffnung (16) endet und eine Umlenkkammer
(29) begrenzt.
10. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Warmluftteil (15) die oberen Enden der
Schalldämpferkörper (27, 28) mit Abstand unterhalb des Gitters (11) enden und eine Entspannungskammer (20) unterhalb
des Gitters (11) begrenzen.
11. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Warmluftteil (15) an den oberen Rän-
dern der Schalldämpferkörper (27, 28), die den Strömungskanal
begrenzen, jeweils ein in die Entspannungskammer (20) hineinragendes, zur Seite abgewinkeltes Leitblech (31) angeordnet
ist.
5
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12. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Überleitungskammer (21) durch eine
seitliche Abstufung (5) einer Gehäusewandung (4) gebildet wird.
13. Wärmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Ventilatoren (17) mit jeweils einem Heizregister (25) nebeneinander angeordnet sind,
die über einen gemeinsamen Lufteintrittsteil (14) ansaugen und in einen gemeinsamen Warmluftteil (15) ausblasen.
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| DE29713045U DE29713045U1 (de) | 1997-07-23 | 1997-07-23 | Wärmestation für eine Warmluft-Kirchenheizung |
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