DE10015581C1 - Innenraum-Klimatisierungsvorrichtung - Google Patents
Innenraum-KlimatisierungsvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Innenraum-Klimatisierungsvorrichtung weist mindestens einen Wärmetauscher auf, der erwärmt oder gekühlt wird und mit der Luft in dem Innenraum durch Wärmestrahlung und/oder Konvektion in Wechselwirkung steht. Der Wärmetauscher ist in einer Umschließung (1) angeordnet, die eine zum Innenraum gerichtete stirnseitige Öffnung aufweist. Die Klimatisierungsvorrichtung weist eine Frontplatte auf, die die stirnseitige Öffnung der Umschließung (1) im wesentlichen verschließt und auf ihrer von dem Innenraum abgewandten Seite den mindestens einen Wärmetauscher (3, 5) trägt, wobei die Frontplatte (4) einen wärmeleitend mit dem zumindest einen Wärmetauscher (3) verbundenen Bereich aufweist, der eine Wärmestrahlungsfläche bildet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Innenraum-Klimatisierungsvorrichtung der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Die Integration von Innenraum-Klimatisierungsvorrichtungen, beispielsweise von
Heizkörpern, in Wände und andere Gebäudeteile ist bisher noch nicht gelungen.
Derartige Vorrichtungen stehen wie ein Fremdkörper entweder unter, vor dem Fenster
oder vor der Wand. Die Rohranschlüsse und Standkonsolen sind sichtbar und unschön.
Bei raumhohen Fenstern wird der vom Architekten gewünschte gestalterische Effekt
durch den vordem Fenster stehenden Heizkörper verfehlt.
Aus dem DE 84 27 231 U1 ist ein Raumklimatisierungsgerät bekannt, daß ein unter
einer Fensterbank in einer Wandnische eingebautes Gehäuse mit, einer Frontplatte
aufweist hinter der ein Konvektionsheizkörper angeordnet ist, durch den hindurch mit
Hilfe von Ventilatoren Luft umgewälzt wird. Hierdurch wird zwar der ästhetische Effekt
verbessert, weil die gesamte Vorderfläche der Mauernische durch die Frontplatte
abgedeckt ist, doch ergibt sich das Problem, daß zur Wärme- oder Kälteabgabe
Ventilatoren in Betrieb gesetzt werden müssen, die eine Luftströmung hervorrufen und
gegebenenfalls Geräusche entwickeln.
Vor der Innenwand wirken Heizkörper und andere Klimatisierungsvorrichtungen
ebenfalls unschön und stören gleichzeitig die Raumausstattung (Möbel, Gardinen etc.).
Die Wärmeschutzverordnungen der letzten Jahre haben den Energiebedarf im
Gebäude drastisch reduziert. Gleichzeitig hat sich die Art der Wärme-/Kältezufuhr an
den Raum geändert. Es muß viel stärker individuell zwischen Strahlung und Konvektion
unterschieden werden. Die auf dem Markt erhältlichen Klimatisierungsvorrichtungen
ermöglichen es nicht, auf diese Entwicklung entsprechend zu reagieren.
Aus der FR 27 76 757 A1 ist eine Klimatisierungsvorrichtung der eingangs genannten
Art bekannt, die sowohl einen Strahlungs-Wärmetauscher als auch einen Konvektions-
Wärmetauscher enthält, die in Horizontalrichtung hintereinander angeordnet sind.
Hierbei ist eine Regelvorrichtung vorgesehen, die das Wärmetauschermedium in
Abhängigkeit von vorgegebenen Bedingungen auf die beiden Wärmetauscher verteilt.
Auch hier ist der Konvektions-Wärmetauscher mit einem Gebläse versehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Innenraum-Klimatisierungsvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die einerseits eine verbesserte Integration in
ein Gebäude gestattet und andererseits eine verbesserte Klimatisierung ergibt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Innnenraum-Klimatisierungsvorrichtung kann vollständig in eine
Wand eingebaut werden oder Teil eines anderen Gebäude-Bauelementes,
beispielsweise einer Säule, werden. Die sichtbare wandbündige Frontplatte ist optisch
gefällig und stört die Raumausstattung nicht, kann hinter Gardinen und Möbeln
eingebaut werden. Die Anschlußrohre und Standkonsolen sind nicht sichtbar, da sie in
der Umschließung, vorzugsweise einem vorgefertigten Gehäuse, verdeckt sind, das
in einer Mauernische oder einer Maueraussparung angeordnet oder um ein Gebäude-
Bauelement herum angeordnet ist.
Dadurch wird Wohnfläche gewonnen. Durch den Einbau wird die Heiz- oder Kühlfläche
vergrößert, da die Abstandsflächen von konventionellem Heizkörper zu
Heizkörpernische bei der erfindungsgemäßen Klimatisierungsvorrichtung als Heiz- oder
Kühlfläche genutzt werden können. Die Klimatisierungsvorrichtung kann dadurch
entweder kleiner werden oder es wird ein niedrigeres preiswerteres Temperaturniveau
des Heiz- oder Kühlmediums gewählt.
Die erfindungsgemäße Klimatisierungsvorrichtung ergibt weiterhin eine Verbesserung
der Raumhygiene und der Unfallverhütung, Energieeinsparungen, eine Verbesserung
des Wohnkomforts und eine Vereinfachung und Verbilligung der Installation.
Gleichzeitig ermöglicht die erfindungsgemäße Klimatisierungsvorrichtung zusätzlich
die Erfüllung einer Reihe von Sonderaufgaben, die noch näher erläutert werden.
Bei der in das Mauerwerk putzbündig eingebauten Klimatisierungsvorrichtung entfallen
die schwer zugänglichen und schwer zu putzenden Bereiche, wie z. B. unter und
hinter dem konventionellen Heizkörper. Die Staubpartikel aus der Raumluft, die durch
die Klimatisierungsvorrichtung zirkulieren, können nach dem Lufteintritt herausgefiltert
werden. Bei allen konventionellen Heizkörpern ist der Einbau eines Filters nicht
möglich. Hierdurch kann die Hygiene und Gesundheit gefördert werden.
Der Einbau dieser Klimatisierungsvorrichtung ist somit für Krankenhäuser und Bauten
geeignet, in denen speziell Wert auf Luftreinheit gelegt wird. Da die Zahl der Allergiker
immer mehr zunimmt, wäre ein Filter auch im normalen Wohnungsbau angebracht.
Der Unfallschutz ist ein wichtiges Thema bei öffentlichen Bauten. Insbesondere in
Kindergärten, Schulen und Sportstätten müssen aus Gründen des Unfallschutzes
spezielle Heizkörper mit abgerundeten Kanten teilweise hinter Verkleidungsgittern
eingebaut werden. Die erfindungsgemäße Klimatisierungsvorrichtung hat keine in den
Raum ragenden Ecken und Kanten, da sie vorzugsweise in die Wand eingebaut ist.
Die optimale Wärme- oder Kälteverteilung im Raum ist komfortbestimmend. Der
konventionelle Heizkörper gibt die Wärme in einem bestimmten, starren Verhältnis
über Strahlung und Konvektion ab. Eine Kühlung ist mit diesem Heizkörper nicht
möglich. In Hotels und Verwaltungsgebäuden gibt es gelegentlich Klimatruhen. Diese
kühlen oder heizen den Raum über Gebläse. Es handelt sich hierbei um schlecht
regulierbare, laute Geräte. Eine Kühlung über Kaltstrahlung ist mit den bisher
bekannten Einrichtungen dieser Art nicht möglich. Bei der erfindungsgemäßen
Klimatisierungsvorrichtung kann sowohl die Wärme- als auch die Kälteabgabe über
Strahlung oder Konvektion (mit oder ohne Gebläse) in einem gewünschten, individuell
einstellbaren Verhältnis erfolgen. Bei der heutigen energiesparenden Bauweise wird
häufiger nur eine geringe Kühlung gefordert, die über die Frontplatte geräuschlos über
Kaltstrahlung erbracht wird.
Auch für moderne Energieformen, wie z. B. Wärmerückgewinnung ist die der Erfindung
zugrundeliegende Klimatisierungsvorrichtung optimal gerüstet. Sollen Räume be-
und/oder entlüftet werden, ist der Installationsaufwand in der Praxis sehr hoch.
Teilweise müssen speziell im Wohnungsbau für die neue, zukunftsträchtige
"kontrollierte Wohnraumlüftung" Zwischendecken und Schächte eingebaut werden, um
die Kanäle und Gitter unterzubringen. Das Problem der Luftnachheizung auf
Raumniveau ist nicht wirklich gelöst.
Die Raum-Abluft kann ebenfalls im Bereich der Klimatisierungsvorrichtung abgesaugt
und der Haus-Abluftanlage zugeführt werden. Durch das Absaugen im unteren bis
mittleren Bereich der Klimatisierungsvorrichtung wird zusätzlich Energie gespart, da
nicht die Wärme der im oberen Teil des Raumes befindlichen Luft abgesaugt wird,
sondern kältere Luft der unteren Luftschichten.
Die Raumbe- und -entlüftung über die Klimatisierungsvorrichtung für die immer
häufiger im Wohnungsbau eingesetzte "kontrollierte Wohnraumlüftung" kann dadurch
erfolgen, daß die teilaufgeheizte Frischluft über Kanäle von unten oder seitlich in die
Klimatisierungsvorrichtung eingeleitet, auf die gewünschte Raumtemperatur aufgeheizt
und dem Raum zugeführt wird. Es werden zusätzliche Nachheizregister, Ausblasgitter
und Kanalmaterial eingespart.
An verkehrsreichen Straßen sind luftdichte Schallschutzfenster Pflicht. Das
Schallschutzproblem kann bei der der Erfindung zugrundeliegende Klimatisierungs
vorrichtung dadurch gelöst werden, daß eine Frischluftzufuhr direkt über die Gebäude-
Außenfassade über einen Frischluftkanal durch die Rückwand der in die Außenwand
eingebauten Klimatisierungsvorrichtung eingeleitet wird. In der Klimatisierungs
vorrichtung kann an diesem Frischluftkanal ein Schalldämpfer und/oder ein Staub-
/Pollenfilter angeordnet werden.
Die Kaltstrahlung (Winter) oder Warmstrahlung (Sommer) eines Fensters oder einer
Tür wird durch die daneben in die Wand eingebaute Klimatisierungsvorrichtung durch
Heizen oder Kühlen (Sommer) kompensiert. Diese Strahlungskompensation kann mit
der Klimatisierungsvorrichtung am ehesten erreicht werden.
Die Wärme bzw. Kälte wird von den bisher bekannten Geräten über Strahlung oder
Konvektion abgegeben. Das Verhältnis Strahlung/Konvektion ist je nach Gerätetyp
fest. Bei der erfindungsgemäßen Klimatisierungsvorrichtung ist das Verhältnis
Strahlung/Konvektion vorzugsweise von 0 bis 100% einstellbar.
Das Heiz- und Kühlmedium kann über ein Spezialventil von nur in die Strahlungs-
Wärmetauscher bis nur in den Konvektions-Wärmetauscher geleitet werden. Die
Reihenfolge des Durchflusses des Mediums durch die beiden Wärmetauscher kann
ebenfalls nach Bedarf gesteuert werden. Wird die Klimatisierungsvorrichtung elektrisch
beheizt, so kann die elektrische Heizenergie dem Strahlungs-Wärmetauscher oder
dem Konvektions-Wärmetauscher von 0-100% zugeschaltet werden.
Die Wärme- oder Kälteabgabe der Klimatisierungsvorrichtung kann über ein Gebläse
am Konvektions-Wärmetauscher gesteigert werden. Die dem Raum zugeführte
Strahlungswärme oder -kälte kann gesteigert werden, wenn zusätzlich zu der
Klimatisierungsvorrichtung noch eine Fußbodenheizung oder -kühlung an einem in der
Klimatisierungsvorrichtung befindlichen Verteiler angeschlossen wird. Der Anteil der
Wärme- oder Kälteabgabe der der Klimatisierungsvorrichtung nachgeschalteten
Flächenheizung oder -kühlung wird ebenfalls über das o. g. Spezialventil gesteuert. Die
absolute Wärme- oder Kälteabgabe der Klimatisierungsvorrichtung an den Raum wird
über ein Thermostatventil in der Klimatisierungsvorrichtung oder einen
Raumthermostaten gesteuert.
Ein Schnellaufheizen des Raumes ist durch die Klimatisierungsvorrichtung möglich. Ist
der Raum kalt, weil die Klimatisierungsvorrichtung aus Energiespargründen längere
Zeit abgeschaltet oder gedrosselt war, oder nach dem Lüften des Raumes, kann
automatisch oder manuell die Konvektions-Wärmeabgabe auch mit Hilfe des Gebläses
über kurze Zeit erheblich gesteigert werden, bis im Raum die gewünschte
Raumtemperatur erreicht ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Klimatisierungsvorrichtung ermöglicht eine sichere
und preiswerte Montage. Die Klimatisierungsvorrichtung erlaubt einfache und
preiswerte Anschlußmöglichkeiten. Gleichzeitig kann auf unsichere Rohrverbindungen
und Kupplungen in der Fußbodenkonstruktion verzichtet werden, ohne daß die Optik
den Raum verschandelt, da alle Anschlußmöglichkeiten im Gehäuse der
Klimatisierungsvorrichtung stattfinden können. Die Leitungen von konventionellen
Anschlußmethoden können im Bereich der Fußbodenkonstruktion unten oder aus der
Wand seitlich durch Ausnehmungen in die Klimatisierungsvorrichtung eingeleitet
werden. An diesen Stellen können auch Leitungen für Flächenheizung oder -kühlung
aus der Klimatisierungsvorrichtung in den Boden oder in die Wand ausgeleitet werden.
Eine neue Anschlußmöglichkeit, die nur durch die erfindungsgemäße
Klimatisierungsvorrichtung möglich ist, ist ein senkrechter Steigstrang von Etage zu
Etage, der in dem Gehäuse der Klimatisierungsvorrichtung untergebracht ist. Es sind
keine zusätzlichen Mauerschlitze für den Steigstrang nötig. Die Wärmeverluste der
senkrechten Rohre gelangen in die Klimatisierungsvorrichtung und kommen dem
Raum zugute.
Das Gehäuse der Klimatisierungsvorrichtung kann während des Rohbaus in die Wand
eingemauert oder -betoniert werden. Später erfolgt die Rohr- und Kanalmontage. Erst
zum Schluß, nach Fertigstellung der Bauarbeiten, wird die "eigentliche
Klimatisierungsvorrichtung" als Strahlungsfläche und Konvektionsteil eingebaut.
Auch für individuelle Sonderaufgaben ist die Klimatisierungsvorrichtung gut geeignet.
In Räumen mit wenig Platz - z. B. Bäder, Küchen und WC's kann die Frontplatte
zusätzlich mit Vorrichtungen zum Aufhängen von Handtüchern und Trocknen
ausgenützt werden. In einer Vertiefung, die sich in der Frontplatte unterhalb der Mitte
befindet und zur Aufnahme der WC-Papierrolle dient, kann gleichzeitig Abluft
abgesaugt werden. An dieser Stelle ist aus Geruchs- und Energiespargründen die
beste Position für die Abluftabsaugung.
Auch in kleinen Küchen ist die in die Wand eingebaute Klimatisierungsvorrichtung kein
Hindernis für Küchenmöbel. Die Abluftabsaugung kann hier auch im Bereich des
unteren Lufteinlaßgitters erfolgen.
Bäder, Küchen und WC's sind auch bei der "kontrollierten Wohnraumlüftung" die
Räume der Wohnung, wo Luft abgesaugt wird. In Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern
kann über die Klimatisierungsvorrichtung den Räumen Zuluft zugeführt werden.
Da in der Klimatisierungsvorrichtung auch elektrischer Strom für den Betrieb des
Gebläses gebraucht wird, bietet sich die Anbringung von Steckdosen für Strom, TV,
EDV usw. in der Frontplatte an.
Für besonders hohe Stabilität bei gleichzeitiger Gewichtseinsparung können die
Wärmetauscher in Sandwich-Bauweise hergestellt werden. Diese Ausführungsform ist
besonders für Anwendungen im robusten Alltagsbetrieb geeignet, wie z. B. in Sport
stätten.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgender anhand der Zeichnungen
noch näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine vertikale Schnittansicht durch eine erste Ausführungsform der
Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Klimatisierungsvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine horizontale Schnittansicht durch die Klimatisierungsvorrichtung nach
den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Einzelheit einer abgeänderten Ausführungsform der Klimatisierungs
vorrichtung,
Fig. 5 eine Teilschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der
Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 6 eine Ansicht des unteren Bereichs einer weiteren Ausführungsform der
Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 7 eine Ansicht eines Teils einer Ausführungsform der Klimatisierungs
vorrichtung mit externer Zuluft-Einleitung,
Fig. 8 eine Teilschnittansicht des oberen Teils einer Ausführungsform der
Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 9 eine vertikale Schnittansicht durch eine Ausführungsform der
Klimatisierungsvorrichtung mit integriertem senkrechten Steigstrang,
Fig. 10 eine horizontale Schnittansicht eines Teils der Ausführungsform nach
Fig. 9,
Fig. 11 Einzelheiten einer Ausführungsform der Frontplatte der
Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 12 eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Klimatisierungsvorrichtung
zur Verwendung in Sanitärbereichen,
Fig. 13 eine vertikale Schnittansicht der Fig. 12,
Fig. 14 eine Ausführungsform der Klimatisierungsvorrichtung zur Anordnung um
ein Bauelement eines Gebäudes, insbesondere eine Säule,
Fig. 15 eine der Fig. 14 ähnliche Ausführungsform der Klimatisierungs
vorrichtung mit anderem Querschnitt,
Fig. 16 eine vereinfachte Darstellung einer weiteren Ausführungsform der
Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 17 ein horizontaler Teilschnitt durch eine Ausführungsform der beiden
Wärmetauscher einer Ausführungsform der Klimatisierungsvorrichtung,
Fig. 18 eine Einzelheit der Fig. 17 mit im Winkel zueinanderliegenden Stegen
der Sandwichkonstruktion,
Fig. 19 eine abgeänderte Ausführungsform der Sandwichkonstruktion nach Fig.
17 mit parallel zueinander verlaufenden Stegen,
Fig. 20 eine abgeänderte Ausführungsform der Sandwichkonstruktion nach Fig.
17 mit Stegen in Form einer Sinuskurve.
Die in den Fig. 1-3 gezeigte Ausführungsform der Klimatisierungsvorrichtung ist in
einer Mauernische oder Maueraussparung eingebaut und erstreckt sich bei dieser
Ausführungsform vom Boden bis zur Decke eines Raumes, obwohl selbstverständlich die
Maueraussparung auch eine geringere Höhe aufweisen kann. In diese Maueraussparung
ist eine Umschließung in Form eines Gehäuses der Klimatisierungsvorrichtung eingebaut,
das jeweils wärmegedämmte obere, untere 1, seitliche 9 und hintere 10 Gehäusewandun
gen aufweist. Dieses Gehäuse 1, 9, 10 weist eine zum Innenraum gerichtete stirnseitige
Öffnung auf, die im wesentlichen vollständig durch eine Frontplatte 4 verschlossen ist. Auf
der vom Innenraum abgewandten Seite trägt diese Frontplatte 4 einen ersten Wärmetau
scher 3, der mit der Frontplatte 4 wärmeleitend verbunden ist, so daß die Frontplatte 4
eine Strahlungs-, Heiz- oder Kühlfläche bildet. Der erste Wärmetauscher 3, kann hierbei
geregelt von einer Wärmetauscherflüssigkeit durchflossen werden.
Im Inneren des Gehäuses 1, 9, 10 und in Abstand von dem ersten Wärmetauscher 3 kann
weiterhin ein zweiter Wärmetauscher 5 angeordnet sein, der einen Konvektions-
Wärmetauscher bildet, wobei in diesem Fall in der Frontplatte 4 ein oberes Luftaus
trittsgitter 2 und ein unteres Lufteintrittsgitter 6 vorgesehen ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Luftzufuhr zu dem Konvekti
onsteil über ein unteres Lufteintrittsgitter 6, hinter dem gegebenenfalls ein Zuluftfilter 13
angeordnet sein kann, um Staubverbrennungen und andere Verschmutzungen der
Raumluft zu verhindern. Die beiden Gitter 2 und 6 können auch mit der Frontplatte 4
lösbar verbunden sein, um Montage und Revision zu erleichtern.
Wie dies weiter unten noch näher erläutert wird, kann die Zuführung der Zuluft bei
Verwendung eines Konvektions-Wärmetauschers 5 auch auf andere Weise erfolgen.
Beide Wärmetauscher 3, 5 können in regelbarer Weise getrennt über Leitungen 11, 12 mit
einer Wärmetauscherflüssigkeit beaufschlagt werden, so daß der Anteil der Strahlungs
heizung oder -kühlung bzw. der Konvektionsheizung oder -kühlung individuell einstellbar
ist.
Wie dies bereits in Fig. 2 angedeutet ist, kann das untere Ende des Gehäuses 1, 9, 10
versenkt gegenüber der Fußbodenoberkante angeordnet sein, wobei in dem Boden 7
selbst Luft- und Wärmetauscherflüssigkeitskanäle verlegt sein können, die über Ausneh
mungen 8 im unteren Bereich des Gehäuses in das Gehäuse 1, 9, 10 eingeleitet werden
können.
In Fig. 4 ist eine Einzelheit einer weiteren Ausführungsform der Klimatisierungs
vorrichtung gezeigt, die sich von der in den Fig. 1-3 gezeigten dadurch unterscheidet,
daß dem Konvektions-Wärmetauscher 5 ein Gebläse 14 zugeordnet ist. Dieses Gebläse
14 kann unterhalb des Konvektions-Wärmetauschers angeordnet sein und die durch reine
Konvektion hervorgerufene Luftströmung und somit die Wärme- oder Kälteabgabe
verstärken.
Wie dies in Fig. 5 angedeutet ist, kann bei Verwendung der Klimatisierungsvorrichtung
ausschließlich für Heizzwecke sowohl der erste Wärmetauscher 15 als auch der zweite
Wärmetauscher 16 elektrisch beheizt werden.
Wie bereits oben hinsichtlich der Fig. 2 angegeben, kann im unteren Bereich des
Gehäuses 1, 9, 10 eine Einleitung von Lüftungskanälen und Rohrleitungen erfolgen, wobei
das Gehäuse 1, 9, 10 entsprechend vormontierte Halterungen und Verbindungseinrichtun
gen aufweisen kann, so daß die bauseitige Montage erleichtert wird.
Die beiden Wärmetauscher 3 und 5 bzw. 15 und 16, die Frontplatte 4 und das Gehäuse 1,
9, 10 können einzelne Komponenten sein, um die Montage zu vereinfachen. Ebenfalls
können die beiden Wärmetauscher zusammen eine Montageeinheit bilden (Fig. 16). Wie
dies in Fig. 6 zu erkennen ist, weist das Gehäuse 1, 9, 10 eine Lüftungskanaleinleitung
17 im Bereich der Bodenkonstruktion sowie weitere Rohreinleitungen 18 auf, die Rohre für
eine eventuell vorhandene Fußbodenheizung und/oder die Zuleitungen an den ersten und
zweiten Wärmetauscher führen können.
Diese Rohreinleitungen 18 sind weiterhin aus Fig. 7 zu erkennen, die zusätzlich eine
andere Art der Zuführung der Zuluft zeigt. Bei dieser Ausführungsform befindet sich das
Gehäuse 1, 9, 10 in einer Maueraussparung in einer Außenwand oder an der Außenwand
selbst, und die Außenwand weist weiterhin einen Außenluftkanal 20 auf, der auf der
Außenseite des Gehäuses 1, 9, 10 durch ein Wetterschutzgitter 19 geschützt ist. Im
Inneren des Gehäuses 1, 9, 10 der Klimatisierungsvorrichtung ist dieser Außenluftkanal 20
mit einem Schalldämpfer 21 bzw. einem Frischluft-/Pollenfilter 22 verbunden, um
einerseits Lärmbelästigungen und andererseits Verschmutzungen der Außenluft zu
beseitigen.
Bei Einsatz eines Konvektions-Wärmetauschers 5 im Inneren des Gehäuses 1, 9, 10 kann
weiterhin im Bereich des oberen Luftaustrittsgitters 2 und benachbart zu diesem eine
Gruppe von Luftleitblechen 23 angeordnet sein, die die aus dem Konvektions-
Wärmetauscher 5 austretende Luft in Richtung auf das Luftaustrittsgitter 2 und aus diesem
heraus umlenken.
Wie dies bereits erwähnt wurde, kann das Gehäuse 1, 9, 10 der Klimatisierungsvorrich
tung in vorteilhafter Weise zur Aufnahme und zum Anschluß weiterer Bauteile eines
Klimatisierungssystems verwendet werden.
In Fig. 9 ist eine Ausführungsform der Klimatisierungsvorrichtung gezeigt, durch deren
Gehäuse 1, 9, 10 sich senkrechte Steigleitungen 24 erstrecken, die durch die Gebäudecke
25 hindurchgeführt sind. Die Klimatisierungsvorrichtung wird dann über Anschlußrohre 26
mit diesen Steigleitungen 24 verbunden, wie dies klarer in Fig. 10 gezeigt ist.
In Fig. 11 ist eine Ausführungsform der Frontplatte 4 der Klimatisierungsvorrichtung
gezeigt. Da bei Verwendung eines Gebläses in der Klimatisierungsvorrichtung gemäß
Fig. 4 ohnehin eine Netzspannungszuführung an die Klimatisierungsvorrichtung erfolgen
muß, ist es naheliegend, in dieser Frontplatte 4 gleichzeitig Steckdosen 28 für Strom,
Antenne 27 oder Kommunikationsnetze und dergleichen anzuordnen. In dieser Frontplatte
4 ist weiterhin auch ein von außen direkt zugängliches Thermostatventil angeordnet,
obwohl die Regelung der Wärmetauscher auch durch hinter einer Frontplatte verdeckte
Regeleinrichtungen oder zentral erfolgen kann.
In Fig. 12 ist eine spezielle Ausführungsform der Frontplatte 4 bei Verwendung der
Klimatisierungsvorrichtung in einem Bad gezeigt, die weitere Ausgestaltungsmöglich
keiten der Frontplatte 4 erkennen läßt. Diese Frontplatte weist zusätzlich zu den Luftaus
tritts- und Lufteintrittsgittern 2, 6 Handtuchhalter 32 sowie eine Vertiefung 29 für eine WC-
Papier-Rolle 30 auf. Im Bereich dieser Vertiefung 29 für die WC-Papier-Rolle 30 kann
gleichzeitig ein Absaugschacht gebildet werden, der über eine Leitung 31 mit nicht
dargestellten Lüftungseinrichtungen versehen ist.
In Fig. 16 ist weiterhin eine Ausführungsform der Klimatisierungsvorrichtung gezeigt,
bei der das Gehäuse fortgelassen ist und stattdessen durch einen in der
Maueraussparung befestigten Mauerrahmen 34 ersetzt ist. Die Maueraussparung ist
in diesem Fall ihrerseits wärmegedämmt, und der Innenraum des Mauerrahmens 34 ist
durch die Frontplatte 4 verschlossen. Diese Frontplatte 4 weist wie bei den
vorhergehenden Ausführungsformen Luftaustritts- und Lufteintrittsgitter 2, 6 und einen
ersten Strahlungs-Wärmetauscher 3 auf der Rückseite der Frontplatte 4 auf. Dieser
erste Wärmetauscher 3 bildet jedoch mit einer zweiten von der Wärmetauschflüssigkeit
durchströmten Platte ein Konvektions-Wärmetauscherelement, das mit den Luftaustritts-
bzw. Lufteintrittsgittern 2, 6 zusammenwirkt, wobei auch in diesem Fall selbstverständlich
ein Gebläse vorgesehen sein kann, um die Konvektionswirkung zu verstärken. In dieser
Maueraussparung in dem Mauerwerk 35 können selbstverständlich wie bei den vorstehen
den Ausführungsformen Rohrleitungen und Luftkanäle verbunden und geführt werden,
doch entfällt in diesem Fall der Vorteil eines vormontierten Gehäuses mit Halterungen und
Anschlußstücken, wodurch ein größerer Aufwand bei der Montage an der Baustelle selbst
getrieben werden muß.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1-13 und 16 wurde davon ausgegangen,
daß die Klimatisierungsvorrichtung in einer Maueraussparung angeordnet oder großflächig
vor einer Wand angeordnet ist.
In den Fig. 14 und 15 sind weitere Ausführungsformen der Klimatisierungsvorrichtung
gezeigt, bei denen mehrere Gehäuse von Klimatisierungsvorrichtungen so gestaltet sind,
daß sie ein in einem Gebäude ohnehin vorhandenes Bauelement, wie z. B. eine im
Querschnitt viereckige (Fig. 14) oder runde (Fig. 15) Säule 33 umgeben. Bei der
Ausführungsform nach Fig. 14 weisen die Gehäuse der Klimatisierungsvorrichtung eine
im horizontalen Querschnitt im wesentlichen trapezförmige Form auf, so daß sie die Säule
33 nahtlos umgeben können, wenn die stirnseitigen Öffnungen der Gehäuse durch die
Frontplatte 40 verschlossen ist.
In Fig. 15 weisen die einzelnen Gehäuse der Klimatisierungsvorrichtungen die Form
eines Kreisring-Segmentes auf und umschließen somit die runde Säule 33, wobei
vorzugsweise auch die Frontplatten 41 eine abgerundete Vorderfläche aufweisen. In
diesem Fall ist auch der erste Wärmetauscher 3, der an der Frontplatte 41 befestigt ist,
ebenfalls gekrümmt ausgeführt. Der Konvektions-Wärmetauscher 5 kann hierbei aufgrund
seiner Anordnung im Inneren des Gehäuses eine übliche gradlinige Form aufweisen.
In der Fig. 17 ist eine mögliche Ausführungsform für eine platzsparende und extrem
stabile Ausführung von Wärmetauschern dargestellt. Die Sandwich-Bauweise ist aus
Gründen der besseren Stabilität gewählt. Gleichzeitig wird bei geringeren Bauabmessun
gen eine verhältnismäßig große Strahl- und Konvektionsfläche erzielt.
Der dem zu klimatisierenden Raum zugewandte Strahlungs-Wärmetauscher 46 besteht
aus der vorderen, gegebenenfalls direkt die Frontplatte 4 bildenden Strahlfläche 42a, einer
hinteren Platte 42b sowie aus zwischen diesen angeordneten Stegen 43, die den Raum
zwischen den Platten 42a und 42b in Kanäle 44 und 45 für Wärmetauschermedien
unterteilen. Der Kanal 44 kann für Heiz- oder Kühlflüssigkeit, der Kanal 45 für Konvekti
onsluft verwendet werden. Der von dem Raum abgewandte Konvektions-Wärmetauscher
47 kann in der gleichen Weise aufgebaut sein und bildet ebenfalls Kanäle 49 für Wärme
tauschermedien und Kanäle 48 für Konvektionsluft.
In den Fig. 18-20 sind andere mögliche Ausführungsformen der Stege 43 zwischen
den Wärmetauscherplatten dargestellt.
Claims (17)
1. Innenraum-Klimatisierungsvorrichtung mit mindestens einem ersten Wärmetauscher, der
erwärmt oder gekühlt wird und mit der Luft in dem Innenraum durch Wärmestrahlung in Wechsel
wirkung steht, und mit mindestens einem zweiten Wärmetauscher, der erwärmt oder gekühlt wird,
und mit der Luft in dem Innenraum durch Konvektion in Wechselwirkung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscher (3, 5) in einer Umschließung angeordnet sind, die
durch ein sich im wesentlichen über die gesamte Raumhöhe erstreckendes Gehäuse mit oberen (1),
unteren, seitlichen (9) und hinteren (10) wärmegedämmten Gehäusewandungen gebildet ist und
eine zum Innenraum gerichtete stirnseitige Öffnung aufweist, die durch eine Frontplatte (4) im
wesentlichen verschließbar ist, wobei die Frontplatte (4) auf ihrer von dem Innenraum abgewand
ten Seite den mindestens einen ersten Wärmetauscher (3) trägt, so daß die Frontplatte (4) einen wär
meleitend mit dem zumindest einen ersten Wärmetauscher (3) verbundenen Bereich aufweist, der
eine Wärmestrahlungsfläche bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte (4) in ihrem
oberen Bereich ein Luftaustrittsgitter (2) aufweist, und daß der mindestens eine zweite Wärmetau
scher (5) in dem Gehäuse (1, 9, 10) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heiz- oder Kühlleistungen
des ersten und des zweiten Wärmetauschers (3, 5) getrennt regelbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1, 9, 10)
benachbart zu dem Luftaustrittsgitter (2) Luftleitbleche (23) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte
(4) in ihrem unteren Bereich ein Lufteintrittsgitter (6) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Gehäuses
(1, 9, 10) hinter dem Lufteintrittsgitter (6) ein Zuluftfilter (13) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (1, 9, 10) in eine Mauernische eingebaut ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
durch eine Maueraussparung mit wärmegedämmten Innenwandungen gebildet ist, die das Gehäuse
für die Klimatisierungsvorrichtung bilden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(1, 9, 10) um ein Gebäudeelement, insbesondere eine Säule herum, angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 9, 10) in
Umfangsrichtung in Gehäusesegmente unterteilt ist, die jeweilige Frontplatten (40; 41) und in den
Gehäusesegmenten angeordnete Wärmetauscher (3, 5) aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte
(4) im wesentlichen bündig mit der sie umgebenden Wand abschließt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (1, 9, 10) in seiner hinteren Gehäusewandung (10) eine Einlaßöffnung aufweist, die mit
einem sich durch eine Gebäudeaußenwand erstreckenden Außenluftkanal (20) verbunden ist, und
daß der Innenraum des Gehäuses (1, 9, 10) mit der Einlaßöffnung über einen Schalldämpfer
und/oder einen Filter (22) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zu
dem zweiten Wärmetauscher (5) ein Gebläse (14) in dem Gehäuse (1, 9, 10) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(1, 9, 10) im Bereich seines Bodens Rohreinleitungen (18) und/oder Lüftungskanaleinleitungen (17)
aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des
Gehäuses (1, 9, 10) Steigleitungen (24) und/oder Verzweigungen anderer Klimatisierungseinrich
tungen angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wärmetauscher in Sandwichbauweise mit zwei außenliegenden Platten (42a, 42b) und dazwischen
angeordneten Stegen (43) ausgebildet sind, die den Raum zwischen den Platten (42a, 42b) in jewei
lige Wärmetauschermedium- und Konvektionsluftkanäle (44 bzw. 45) unterteilen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Platten (42a, 42b) die
Frontplatte (4) bildet und/oder wärmeleitend mit dieser verbunden ist.
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