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DE29711500U1 - Mobile Mischanlage - Google Patents

Mobile Mischanlage

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Publication number
DE29711500U1
DE29711500U1 DE29711500U DE29711500U DE29711500U1 DE 29711500 U1 DE29711500 U1 DE 29711500U1 DE 29711500 U DE29711500 U DE 29711500U DE 29711500 U DE29711500 U DE 29711500U DE 29711500 U1 DE29711500 U1 DE 29711500U1
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DE
Germany
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mixing plant
posts
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plant according
transport
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DE29711500U
Other languages
English (en)
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Liebherr Mischtecknik GmbH
Original Assignee
Liebherr Mischtecknik GmbH
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Publication date
Application filed by Liebherr Mischtecknik GmbH filed Critical Liebherr Mischtecknik GmbH
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Publication of DE29711500U1 publication Critical patent/DE29711500U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C9/00General arrangement or layout of plant
    • B28C9/04General arrangement or layout of plant the plant being mobile, e.g. mounted on a carriage or a set of carriages
    • B28C9/0436Plant adapted for mixing material lying in sectors on the ground
    • B28C9/0445Plant adapted for mixing material lying in sectors on the ground and broken-down for transport

Landscapes

  • Led Devices (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

01. Juli 1997
97-3039 G-sk
Liebherr-Mischtechnik GmbH,
88427 Bad Schussenried
Mobile Mischanlage
Die Erfindung betrifft eine mobile Mischanlage, bestehend aus vier ein Rechteck aufspannenden vertikalen Pfosten, die zwei übereinander angeordnete Plattformen tragen, von denen auf der unteren ein Mischer mit einem nach unten hin offenen Entleertrichter und auf der oberen Zuführungseinrichtungen für Zement und Wasser angeordnet sind, und aus einem Schrägaufzug für einen Zuschlagstoffe zuführenden Kübel.
Üblicherweise werden stationäre Mischanlagen von Fahrmischem angefahren, die dann den in den Mischanlagen hergestellten Beton zu Baustellen transportieren. Ein derartiger Transport ist jedoch unwirtschaftlich, wenn zur Herstellung großer Bauwerke, wie beispielsweise von Staudämmen, Brückenbauwerken oder Tunnein, große Mengen von Beton benötigt werden, der dann über große Stecken angefahren werden müßte, wenn sich keine Mischanlage in der Nähe befindet. Um Großbaustellen mit Beton zu versorgen, ist es daher zweckmäßig, eine Betonmischanlage in unmittelbarer Nähe zu haben. Da derartige Mischanlagen nur bis zur Herstellung des großen Bauwerks benötigt werden, werden diese üblicherweise in Form von mobilen Mischanlagen errichtet.
Eine derartige bewegliche Mischanlage der eingangs angegebenen Art ist beispielsweise aus EP O 468 827 B1 bekannt. Diese bekannte mobile Mischanlage ist mit einem Grundrahmen versehen, der als Transportgestell ausgebildet ist. Die bekannte mobile Mischanlage muß daher besonders für den Straßenverkehr zugelassen werden, wobei zusätzlich auch eine Überprüfung durch den TÜV erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine mobile Mischanlage der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die sich einfach und schnell aus für den Straßentransport geeigneten Transporteinheiten errichten und auch wieder in solche Transporteinheiten zerlegen läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer mobilen Mischanlage der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß die Pfosten gelenkig mit einem aus Stahlprofilen bestehenden Grundrahmen und den Plattformen verbunden sind und daß die Gelenkachsen sämtlicher gelenkigen Verbindungen parallel zueinander und rechtwinkelig zu der mittleren Längsachse des Grundrahmens verlaufen, so daß die Pfosten zwischen ihrer auf dem Grundrahmen liegenden Stellung und ihrer vertikalen Stellung verschwenkbar sind, und daß die Pfosten in einer ihre vertikale Stellung sichernden Weise verbolzbar sind. Bei der erfindungsgemäßen mobilen Mischanlage bildet also das aus den Pfosten und den von diesen gehalterten Plattformen bestehende Portal zusammen mit dem Grundrahmen eine für den Straßentransport geeignete Transporteinheit. Zum Zwecke des Transports werden die Pfosten zusammen mit den Plattformen auf den Grundrahmen geklappt, so daß sich eine kompakte Transporteinheit von nur geringer Höhe ergibt. Um aus dieser Transporteinheit das Portal der Mischanlage zu errichten, brauchen die Pfosten nur in ihre vertikale Stellung geschwenkt zu werden, wobei aufgrund der gegebenen Kinematik die Plattformen während des Verschwenkens und ihrer Endstellung parallel zu sich selbst und zu dem Grundrahmen bleiben. Sind die Pfosten in ihre vertikale Stellung zu den Grundrahmen verschwenkt worden, werden diese in üblicher Weise mit dem Grün-
drahmen und den Plattformen verbolzt, so daß sich eine schnell errichtbare stabile portalförmige Mischanlage ergibt.
Um sicher zu stellen, daß in der auf den Grundrahmen geklappten Transportstellung die Pfosten und die gelenkig mit diesen verbundenen Plattformen parallel zueinander und zu dem Grundrahmen liegen, so daß sie mit dichter Packung aufeinander liegen, ist nach einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die um eine gemeinsame Schwenkachse schwenkbaren Pfosten, die im auf den Grundrahmen geklappten Zustand die anderen beiden Pfosten teilweise überdecken, an mit dem Grundrahmen verbundenen vertikal aufragenden Konsolen schwenkbar gelagert sind und daß die oberen Enden der anderen beiden Pfosten an abgewinkelten Trägern der oberen Plattform angelenkt sind, deren Länge der Höhe der Konsolen entspricht. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Mischanlage sind die Hohen der Konsolen und der abgewinkelten Träger derart aufeinander abgestimmt, daß die Träger und die Plattformen im auf den Grundrahmen geklappten Zustand dicht und parallel zueinander übereinander liegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß mit den überdeckenden Pfosten und den beiden Plattformen je ein Abschnitt des Schrägaufzugs in der Weise verbunden ist, daß diese in der aufgerichteten Stellung der Pfosten fluchtend aneinander liegen, so daß sie durch Schraubflansche miteinander verbunden werden können. Die einzelnen Abschnitte des Schrägaufzugs lassen sich auf diese Weise fest mit den diese tragenden Teilen verbinden, so daß sie im auf den Grundrahmen geklappten Zustand aufgrund ihrer verringerten Abschnittlängen nur einen geringen Raum beanspruchen. Im aufgeklappten Zustand fluchten die Abschnitte des Schrägaufzugs jedoch miteinander, so daß sie nur noch miteinander verbunden zu werden brauchen.
• · ■·*·
Zweckmäßigerweise ist in der auf den Grundrahmen geklappten Transportsteilung der Kübel auf den mittleren Abschnitt des Schrägaufzugs gefahren und an diesem fixiert.
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß auf dem Grundrahmen ein Steuercontainer verschiebiich geführt mit diesem verriegelbar ist. Dieser Steuercontainer bildet in der Transportsteliung zusammen mit dem auf den Grundrahmen geklappten Portal eine Transporteinheit. Nach dem Aufrichten der Mischanlage kann der Steuercontainer an die für diesen vorgesehene Stelle des Grundrahmens verfahren und an dieser befestigt werden.
Zum weiteren Ausbau der Mischanlage sind mit dem Grundrahmen Rahmenteile zur Aufnahme von Zementsilos verbindbar. Diese Zementsilos bilden ebenfalls eigene Transporteinheiten mit an diese angeklappten und an diesen befestigten Transportschnecken für den Zement.
Weiterhin ist erfindungsgemäß eine eine Transporteinheit bildende Boxenbatterie zur Aufnahme der Zuschläge vorgesehen. Diese Boxenbatterie besteht aus einer Reihe von Boxen, die zusammenhängend eine stabile Transporteinheit bilden.
Um das Aufnahmevolumen der einzelnen Boxen zu erhöhen, können diese mit ausklappbaren Seitenwänden versehen sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein eine Transporteinheit bildender, die Boxenbatterie tragender Sockelteil vorgesehen, der mit den einzelnen Boxen zugeordneten Dosiereinrichtungen, Trichtern und einem unter sämtlichen Trichtern verlaufenden Wägeband versehen ist. Auf dieses Wägeband werden in gesteuerter Weise aus den einzelnen Boxen abgezogene Zuschläge aufgegeben, die dann nach dem Wiegen von dem Wägeband in den in seine untere Stellung verfahrenen Schüttkübei aufgegeben werden.
-■ 5 -
Nach einer erfinderischen Weiterbildung ist vorgesehen, daß an den Enden der langen Seitenwände des Sockeiteiis Böschungswände angelenkt sind, die in ihrem ausgeklappten Zustand auf dem Boden verankerbar sind. Zum Zwecke des Transports werden diese Böschungswände an das Sockelteil angeklappt. Nach dem Aufstellen des Sockelteils werden diese Böschungswände ausgeschwenkt und mit dem Boden verankert, so daß der Raum zwischen Böschungswänden und den Seitenwänden des Sockelteils mit Boden zur Bildung einer Auffahrrampe für Radlader verfüllt werden kann.
Die erfindungsgemäße Mischanlage läßt sich beispielsweise mit einem Fahrzeugkran oder aber auch durch Hydraulikzylinder aufrichten, die dann in der erforderlichen Weise mit dem Grundrahmen und den Pfosten verbunden werden.
Ein Ausführungsbeispiei der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der produktionsbereit aufgestellten
mobilen Mischanlage,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Mischanlage nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht auf die Mischanlage in Richtung des Pfeils A
in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der zu einer Transporteinheit zusam
mengelegten und auf einen Tieflader verladenen Mischanlage,
Fig. 5 einen Seitenansicht der auf dem Boden abgesetzten
Transporteinheit nach Fig. 4,
Fig. 6 und Fig. 7 eine Draufsicht von an den Grundrahmen anbaubaren
Rahmenteilen,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Mischanlage während ihres Auf
richtens,
Fig. 9 eine Seitenansicht der Mischanlage im aufgerichteten und
verbolzten Zustand,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Mischanlage mit in die Betriebs
stellung verfahrenem Steuercontainer und angebauten Zementsilos,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines auf einen Tieflader verladenen,
eine Transporteinheit bildenden Zementsilos,
Fig. 12 eine Seitenansicht der auf einen Tieflader verladenen,
eine Transporteinheit bildenden Boxenbatterie,
Fig. 13 eine Seitenansicht des auf einem Tieflader verladenen,
eine Transporteinheit bildenden Sockelteils,
Fig. 14, 15 und 16 die Transporteinheiten nach den Fig. 11, 12 und 13 im
aufgespindelten Zustand,
Fig. 17 eine Seitenansicht der auf dem Sockelteil aufgesetzten
Boxenbatterie mit ausgeschwenkten Böschungswänden,
Fig. 18 eine Draufsicht auf die Einheit nach Fig. 17,
Fig. 19 eine Ansicht der auf den Sockelteil aufgesetzten Boxen
batterie in Richtung des Pfeils B in Fig. 18 mit angeschütteter, eine Auffahrrampe bildender Böschung und
Fig. 20 a bis c eine Seitenansicht der Portaleinrichtung, die durch Hy
draulikzylinder aufrichtbar und zusammenlegbar ist.
Die mobile Mischanlage besteht aus der Portaleinheit 1 mit den vier ein Rechteck aufspannenden Pfosten 2, 3 und 4, 5, mit denen die untere Plattform oder Bühne 7, die den Mischer, im dargestellten Beispiel einen Doppelwellenmischer 8, trägt, und die obere Bühne 10 verbunden ist, auf der die Aufzugswinde 12 für den Kübel 13 und ein Wägebehälter 11 zur Aufnahme und Zuführung von Zement zu dem Mischer angeordnet sind. Unterhalb des Auslaufs des Mischers 8 ist ein unter die Plattform
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7 ragender Trichter 9 angeordnet, der der Abgabe des Betons oder Mischguts an einen Fahrmischer 14 dient. Die Portaleinheit besitzt derartige Abmessungen, daß ein Fahrmischer 14 in der dargestellten Weise unter der Bühne 7 hindurchfahren kann.
Die Pfosten 2, 3 sind gelenkig mit dem Grundrahmen 6 und die Pfosten 4, 5 gelenkig über die Konsolen 30 mit dem Grundrahmen 6 verbunden.
Mit dem Portalgestell ist ein Schrägaufzug 15 für den Kübel 13 verbunden, der mit Führungen für den Kübel 13 versehen ist.
Auf der linken Seite der Portaleinheit 1 ist mit dem Grundrahmen ein Sockelteil 16 verbunden, in dem ein Wägeband 17 schräg ansteigend gehaltert ist, dessen Abwurfende oberhalb des in seine untere Stellung verfahrenen Kübels 13 angeordnet ist. Die Sockeleinheit ist mit Auslauftrichtern und Dosiereinrichtungen versehen, die oberhalb des Wägebands 17 angeordnet sind. Auf die Sockeleinheit 16 ist eine
Boxeneinheit 18 aufgesetzt, die in einzelne in Reihe angeordnete Boxen 19 bis 22 aufgeteilt ist, die der Speicherung unterschiedlicher Zuschläge dienen.
Auf der rechten Seite der Portaleinheit 1 sind auf mit dem Grundrahmen 6 seitlich verbundenen Rahmenteilen 24, 25 Zementsilos 26, 27 angeordnet, die mit schräg ansteigenden Schneckenförderern 28, 29 versehen sind, die aus den Silos abgezogenen Zement in der dargestellten Weise in den Wägebehälter 11 fördern.
Weiterhin sind übliche und nicht dargestellte Einrichtungen zur Zuführung von Anmachwasser vorgesehen.
Die in der Zeichnung dargestellte mobile Mischanlage besteht also aus einer Portaleinheit, einer Boxeneinheit, einer Sockeleinheit und Zementsilos, die jeweils trans-
portfähige Einheiten bilden oder zu transportfähigen Einheiten zusammengelegt werden können und die nachstehend im einzelnen näher beschrieben werden.
Aus den Fig. 4 und 5 ist die Portaleinheit in ihrem eine Transporteinheit bildenden zusammengelegten Zustand ersichtlich.
Die Portaleinheit besteht aus einem aus Stahlprofilen zusammengesetzten Grundrahmen 6, der in seinem hinteren Bereich mit 2 aufragenden Konsolen 30 verbunden ist, an denen jeweils einer der Pfosten 4, 5 quer zur vertikalen Längsmittelebene des Grundrahmens 6 angeordnete Achsen angelenkt sind. Die Pfosten 2, 3 sind im entsprechenden Abstand von den Konsolen 30 um Lager 31 schwenkbar mit dem Grundrahmen 6 verbunden. Diese Lager bestehen aus unmittelbar mit den Grundrahmen 6 verschweißten oder in sonstiger Weise verbundenen Lagerschenkeln, in denen die zu den Schwenkachsen der Pfosten 4, 5 parallelen Schwenkbolzen gehaltert sind.
An den Pfosten 2, 3 und 4, 5 sind um Schwenkachsen 32, 33, die zu den Schwenkachsen der Fußstücke der Pfosten parallel sind, die Plattform 7 angelenkt. Die oberen Enden der Pfosten 2, 3 und 4, 5 sind durch die Gelenkte 34, 35 mit der oberen Plattform 10 verbunden. Während die gelenkige Verbindung 34 sich unmittelbar an dem hinteren Ende der Plattform 10 befindet, sind die Pfosten 2, 3 über die Gelenke 35 mit einem rechtwinkelig mit der Plattform 10 verbundenen und nach unten ragenden Träger 36 verbunden. Die Länge des Trägers 36 entspricht dabei der Höhe der Konsolen 30.
Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, ist die Länge bzw. Höhe der abgewinkelten Träger 36 bzw. der Konsolen 30 der auf den Grundrahmen 6 geklappten Breiten der Pfosten 2, 3 und 4, 5 sowie der Plattform 7 angepaßt, so daß im zusammengeklappten Zustand die Plattformen und Pfosten dicht übereinander und parallel zu dem Grundrahmen 6 liegen, wie es aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist.
Die Portaleinheit 1 wird in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise von einem Tieflader an ihren Montageplatz angefahren. Der Grundrahmen 6 ist mit klappbaren Hydraulikzylindern oder Spindein 38 versehen, die zum Entladen der Portaleinheit 1 von dem Tieflader in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise ausgefahren werden. Nach dem Anheben des Grundrahmens durch Hydraulikzylinder oder durch Aufspindeln wird der Tieflader abgefahren. Der Grundrahmen wird sodann beispielsweise durch einen Fahrzeugkran angehoben und nach dem Entfernen oder Anklappen der Stützen 38 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise auf den Boden abgesetzt.
Sodann wird die Portaleinheit in der aus den Fig. 8 und 9 ersichtlichen Weise beispielsweise durch einen Autokran aufgerichtet. Hierzu werden Seile 39 an geeigneten Stellen der Plattformen 7 befestigt, die in einen Kranhaken des Autokrans eingehängt sind. Nachdem die Portaleinheit aus ihrer zusammengeklappten Stellung in die aus Fig. 9 ersichtliche Stellung aufgerichtet worden ist, werden die Pfosten mit den Plattformen und dem Grundrahmen verbunden, so daß sich eine stabile Portaleinheit ergibt.
In den Fig. 20a bis 20c ist schematisch eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Aufstellung der Portaleinheit durch Hydraulikzylinder 66 erfolgt, die einerseits gelenkig mit dem Grundrahmen und andererseits gelenkig mit den Pfosten verbunden sind.
Mit den Pfosten 4, 5 ist der untere Abschnitt 40 des Schrägaufzugs 15, mit der Plattform 7 der mittlere Abschnitt 41 und mit der Plattform 10 der obere Abschnitt 42 des Schrägaufzugs 15 in einer Weise verbunden, daß diese Abschnitte in der aufgerichteten Stellung der Portaleinheit 1 miteinander fluchten. In der aus Fig. 9 ersichtlichen aufgerichteten Stellung werden sodann die Abschnitte 40 bis 42 des Schrägaufzugs 15 durch Schraubflansche oder dergleichen miteinander verbunden.
Mit dem rechten Endbereich des Grundrahmens 6 werden T-förmig die aus Fig. 7 ersichtlichen Rahmenteile 24, 25 fest verbunden, die der Aufnahme der Zementsilos 26, 27 dienen.
Mit dem linken Ende des Grundrahmens 6 wird der Rahmen 48 verbunden, der einen Aufnahmeraum für den in seine untere Stellung verfahrenen Mischkübel 13 bildet.
Auf Führungen des Grundrahmens 6 ist der Steuercontainer 50 verfahrbar, der in der aus den Fig. 4 ersichtlichen Weise mit der Portaleinheit eine Transporteinheit bildet. Nach dem Aufrichten der Portaleinheit wird der Steuercontainer 50 in seine aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Betriebsstellung zwischen den Zementsilos verfahren und dort fixiert. Auf den Steuercontainer 50 kann ein weiterer für beliebige Zwecke verwendbare Container aufgesetzt werden.
Die Zementsilos 26, 27 sind üblicher Bauart und werden über vertikale Stützen 52, 53 auf den angesetzten Rahmenteilen 24, 25 befestigt. Zum Zwecke des Transports sind die Schneckenförderer 28, 29 für den Zement seitlich an die Zementsilos 26, 27 angelegt und mit diesen verbunden.
Der Zementteil 26, 27, Boxeneinheit 18 und der Sockelteil 19 bilden in der aus den Fig. 11, 12 und 13 ersichtlichen Weise eigene Montageeinheiten.
Zum Absetzen von den deren Transport dienenden Tiefladern werden die Zementsilos 26, 27, die Boxeneinheit 18 und der Sockelteil 16 in der aus den Fig. 14, 15 und 16 ersichtlichen Weise aufgespindelt. Der Sockelteil 16 wird dann durch einen Fahrzeugkran in seine endgültige Stellung gesetzt, nachdem die Stützen entfernt oder angeklappt worden sind. Die an die Seitenwände des Sockelteils 16 angeklappten Böschungswände 60 werden in der aus den Fig. 17 und 18 ersichtlichen Weise abgeklappt und in diesen abgeklappten Stellungen durch Stützen 61 fixiert. Auf den
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Sockelteil 16 wird dann durch einen Fahrzeugkran das Boxenteil 18 in der aus Fig. 17 ersichtlichen Weise aufgesetzt. Der Boxenteil 18 ist mit ausklappbaren Seitenwänden 63 versehen, die aus Fig. 19 in der eingeklappten und ausgeklappten Stellung ersichtlich sind. Die ausklappbaren Seitenwände sind im Bereich ihrer unteren Kante mit dem Boden der Boxen verbunden und sie weisen etwa dreieckige abgewinkelte Seitenteile auf, die in dem ausgeklappten Zustand mit den Stirn- und Zwischenwänden 64 der Boxeneinheit 18 verbunden sind. In Fig. 18 sind sämtliche Seitenwände der Boxeneinheit ausgeschwenkt, mit Ausnahme der oberen rechten Seitenwand in Fig. 18, die noch in ihrer eingeschwenkten Transportstellung dargestellt ist.
Nach dem Ausschwenken und Fixieren der Böschungswände 60 wird Boden in der aus Fig. 19 ersichtlichen Weise an die Seitenwandungen des Sockelteils 16 angeschüttet, so daß sich in der aus Fig. 19 ersichtlichen Weise eine Auffahrrampe 65 für einen Radlader 66 ergibt, der die einzelnen Boxen 19 bis 22 mit Zuschlagstoffen füllt.

Claims (12)

«&kgr;* * ■ 01. Juli 1997 97-3039 G-sk Liebherr-Mischtechnik GmbH, 88427 Bad Schussenried Mobile Mischanlage Ansprüche
1. Mobile Mischanlage, bestehend aus vier ein Rechteck aufspannenden vertikalen Pfosten (2, 3, 4, 5), die zwei übereinander angeordnete Plattformen (7, 10) tragen, von denen auf der unteren ein Mischer (8) mit einem nach unten hin offenen Entleertrichter (9) und auf der oberen Zuführungseinrichtungen für Zement und Wasser angeordnet sind, und aus einem Schrägaufzug (15) für einen Zuschlagstoffe zuführenden Kübel (13),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pfosten (2, 3, 4, 5) gelenkig mit einem aus Stahlprofilen bestehenden Grundrahmen (6) und den Plattformen (7, 10) verbunden sind und daß die Gelenkachsen der gelenkigen Verbindungen parallel zueinander und rechtwinkelig zu der mittleren vertikalen Längsachse des Grundrahmens (6) verlaufen, so daß die Pfosten zwischen ihrer auf dem Grundrahmen (6) liegenden Stellung
und ihrer vertikalen Stellung verschwenkbar sind, und daß die Pfosten in einer ihre vertikale Stellung sichernden Weise verbolzbar oder fixierbar sind.
2. Mischanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die um eine gemeinsame Schwenkachse schwenkbaren Pfosten (4, 5), die im auf den Grundrahmen (6) geklappten Zustand die anderen beiden Pfosten (2, 3) teilweise überdecken, an mit dem Grundrahmen (6) verbundenen, vertikal aufragenden Konsolen (30) schwenkbar gelagert sind und daß die oberen Enden der anderen beiden Pfosten (2, 3) an abgewinkelten Trägern (36) der oberen Plattform (10) angelenkt sind, deren Länge der Höhe der Konsolen (30) entspricht.
3. Mischanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den überdeckenden Pfosten (4, 5) und den beiden Plattformen (7, 10) je ein Abschnitt (40, 41, 42) des Schrägaufzugs in der Weise verbunden ist, daß diese in der aufgerichteten Stellung der Pfosten fluchtend aneinanderliegen, so daß sie durch Schraubflansche miteinander verbunden werden können.
4. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der auf den Grundrahmen (6) geklappten Transportstellung der Kübel (13) auf den mittleren Abschnitt (41) des Schrägaufzugs (15) gefahren und an diesen fixiert ist.
5. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Grundrahmen (6) ein Steuercontainer (50) verschieblich geführt und mit diesem verriegelbar ist.
6. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Grundrahmen (6) Rahmenteile (24, 25) zur Aufnahme von Zementsilos (26, 27) verbindbar sind.
7. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zementsiios (26, 27) eigene Transporteinheiten mit an diese geklappten und an diesen befestigten Transportschnecken (28, 29) für Zement bilden.
8. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine eine Transporteinheit bildende Boxeneinheit (18) zur Aufnahme der Zuschläge vorgesehen ist.
9. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Boxen mit ausklappbaren Seitenwänden (63) versehen sind.
10. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Transporteinheit bildender, die Boxeneinheit (18) tragende Sockelteil (16) vorgesehen ist, der mit den einzelnen Boxen zugeordneten Dosiereinrichtungen und Trichtern und einem unter sämtlichen Trichtern verlaufenden Wägeband (17) versehen ist.
11. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der langen Seitenwänden des Sockelteiis (16) Böschungswände (60) angelenkt sind, die in ihrem ausgeklappten Zustand mit dem Boden verankerbar sind.
12. Mischanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufstellung und zum Zusammenlegen der Portaleinheit Hydraulikzylinder (66) vorgesehen sind.
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