DE29710686U1 - Formelement nach Art eines Gesteinsbrockens - Google Patents
Formelement nach Art eines GesteinsbrockensInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE J «»J · J J J J · *«J jD-33330Gütersloh,VennstralSc9
... ..* *..'*..* .. · Telefon: (05241)13054
Dipl.-lng. Gustav Meldau
Dipi.Phys. Dr. Hans-Jochen Strauß Datura: 16.06.97
Dipl.-lng. Hubert FlÖtOttO Unser Zeichen: H 2224-hF
Frau
Gisela Henkenjohann
Gütersloher Str. 46
33415 Verl
Die Erfindung betrifft ein Formelement nach Art eines Gesteinsbrokkens,
insbesondere eines Findlings.
Bei der Gestaltung von Garten, Baikonen oder Terrassen, aber auch um
beispielsweise Einfahrtsführungen für Fahrzeuge kenntlich zu gestalten,
bedient man sich sogenannter Natursteine, die entweder dekorativ für den ersten Fall oder aber auch zur Kennzeichnung für den zweiten
Fall verwendet werden. Hierbei wird insbesondere auf Findlinge jeder Größe zurückgegriffen, weil diese Gesteinsbrocken aufgrund der geologischen
Einflüsse eine runde Form aufweisen. Diese Findlinge existieren in unterschiedlichen Größen, so daß mit Ihnen quasi eine Gesteinslandschaft
im Gartenbereich gestaltet werden kann. Diese durch die Geologie geformten Natursteine weisen hinsichtlich ihrer Handhabung
wesentliche Nachteile auf, die darin zu sehen sind, daß derartige Natursteine ein sehr hohes Gewicht aufweisen und nur mit
maschinellen Hilfsgeräten bewältigt werden können, wobei nicht
unberücksichtigt bleiben darf, daß derartige Gesteinsbrocken einen
sehr hohen Preis haben.
Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, beispielsweise derartige
Gesteinsbrocken als Imitationen herzustellen, wobei diese Imitationen
beispielsweise aus Pappmache hergestellt werden. Ein wesentlicher Nachteil dieser Gesteinsimitationen aus dem Stand der Technik besteht
darin, daß derartige Nachbildungen sofort als solche erkannt werden, weil die Färb- und auch die Formgebung von der natürlichen vorgegebenen
Form abweicht, so daß derartig geformte Imitationen für den Betrachter
einerseits den Anschein haben, daß es sich hier um einen künstlichen Gesteinsbrocken handelt, wobei andererseits das Erscheinungsbild
kitschig wirkt.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, hier von dem aufgezeigten
Stand der Technik ein Formelement nach Art eines Gesteinsbrockens, inbesondere eines Findlings, derart weiterzubilden, wobei insbesondere
die Modellierung eines derartigen künstlichen Gesteinsbrockens einem naturgemäßen Vorbild quasi nahekommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein hohlraumbildendes
Trägermaterial als erste Schicht, auf der eine die Struktur eines Findlings bildende gespritzte zweite geschäumte Schicht liegt, die
bedeckt ist von einer gegen Feuchtigkeit schützenden dritten Schicht, auf der dann die den Anschein eines Findlings aufweisende vierte
Schicht liegt. Aufgrund dieser sich schichtweise aufbauenden Struktur wird gewährleistet, daß besonders die Formgebung eines Findlings
exakt nachmodelliert werden kann, wobei die Vorzüge hinsichtlich des
Kostenfaktors und des leichteren Transportes eines derartig hergestellten
künstlichen Findlings gegeben sind. Auf dem hohlraumbildenden
Trägermaterial läßt sich die die Außenkontur bildende Strukturschicht
im Spritzverfahren leicht auftragen, wobei entsprechend des Spritzauftrages hier die äußere Kontur leicht und einfach modelliert
werden kann. Um die modellierte, strukturgebende Schicht vor Feuchtigkeit
zu schützen, wird eine zweite Schicht aufgespritzt, die sich auf die strukturbildende erste Schicht auflegt. Um den anschein-
erweckenden Charakter eines Naturfindlings zu erhalten, wird dann
eine vierte Schicht in Form von Farbgebung oder auch in Form von Glätte- oder Rauhigkeitsschichten aufgetragen, damit der Findling
sein charakteristisches Aussehen erhält und von seinem naturgemäßen Vorbild nicht mehr zu unterscheiden ist.
Dabei kann in besonders vorteilhafter Weise das Trägermaterial beispielsweise
aus Styroporformkörpern oder Drahtkörpern oder aus einem aufgeblasenen Körper gebildet sein, auf den dann jeweils entsprechend
die strukturbildende geschäumte Schicht gespritzt werden kann. Dabei besteht in zweckmäßiger Weise die Strukturschicht aus einer Polyurethanschicht,
die entsprechend der Form des Findlings auf dem Trägermaterial aufgetragen wird. Um die Polyurethanschicht vor Feuchtigkeit
zu schützen, wird auf diese dann eine Elastomerschicht aufgespritzt oder aber auch aufgetragen. In Weiterbildung der Erfindung wird als
vierte und letzte Schicht eine Kombinationsschicht aufgetragen, die
im wesentlichen aus einer Lackschicht und einer gestreuten aus Gesteinsmehl bestehenden Schicht besteht, die auf den noch nicht getrockneten
Lack eingestreut wird. Somit erhält der Findling einen äußeren Anschein, der dem Stein einen typischen Charakter gibt. Dabei
wechseln reflektierende Schichtbereiche und lichtaufnehmende Bereiche,
so daß besonders unter dem Tageslicht bzw. der Sonneneinstrahlung ein täuschend echter Charakter eines Findlings gegeben ist.
Hierzu ist die vierte Schicht eine aus Lack und Gesteinsmehl kombinierte
Schicht.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann
in dem hohlraumbildenden Trägermaterial Beschwerungsmaterial angeordnet
werden, um dem künstlichen Findling eine hinreichende Standfestigkeit zu verleihen. Als Beschwerungsmaterial können beispielsweise
Sand, Zement oder andere schwere Gegenstände verwendet werden. In Weiterbildung der Erfindung kann auch in dem hohlraumbildenden Trägermaterial
eine Springbrunnenanordnung untergebracht werden, wobei die Pumpe und das Austragsrohr im dem Hohlraum installiert werden
können.
-Φ-····· ·· H 2224
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer einzelnen Figur
näher erläutert.
Dabei zeigt die einzige Figur in der teilweise geschnittenen Seitenansicht
ein Formelement 1 nach Art eines Gesteinsbrockens, insbesondere eines Findlings. Wie aus der geschnittenen Seitenansicht zu erkennen
ist, besteht das Formelement 1 aus einer hohlraumbildenden
Trägermaterial schicht 2, auf der eine die Struktur eines Findlings
bildende gespritzte zweite geschäumte Schicht 3 liegt, wobei diese von einer gegen Feuchtigkeit schützenden dritten Schicht 4 bedeckt
ist, auf der dann schließlich und letztendlich die den Anschein eines Findlings charakterisierende vierte Schicht 5 liegt.
Das Trägermaterial 2 kann dabei beispielsweise wie angedeutet, entweder
aus Styroporformkörpern 6 oder einem Drahtkörper 7, aber auch aus einem nicht näher dargestellten aufgeblasenen Körper gebildet sein.
Insbesondere die Strukturschicht 2 besteht dabei aus einer geschäumten Polyurethanschicht, die entsprechend der Form eines Findlings auf
dem Trägermaterial 2 dick ausgebildet und aufgetragen ist. In besonders zweckmäßiger Weise besteht die gegen Feuchtigkeit schützende
Schicht 4 aus einem gespritzten Elastomer. Die vierte Schicht 5 besteht aus einer kombinierten Lack- und Gesteinsmehlschicht.
In Weiterbildung der Erfindung kann beispielsweise in dem hohlraumbildenden
Trägermaterial 2, welches nach dem Aufschäumen des Polyurethanschaumes
entfernt werden kann, beispielsweise ein nicht näher dargestelltes Beschwerungsmaterial für den künstlichen Findling eingebracht
werden. Wie in der teilweise geschnittenen Darstellung angedeutet, kann auch in dem hohlraumbildenden Trägermaterial 2 eine
Springbrunnenanordnung, bestehend aus einer Pumpe 8 und einem Austragsrohr 9 installiert werden.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE &idigr; *.,&iacgr; . J IS", ,',»I . b-33330 Gütersloh, Vennslraßc 9*.. *.«* .." J Telefon: (05241)13054Dipi.-ing. Gustav MeldauDipl.Phys. Dr. Hans-Jochen Strauß Datura: 13.06.97Dipl.-Ing. Hubert Flötotto Unser Zeichen: H 2224- hFSchutzansprüche01. Formelement nach Art eines Gesteinsbrockens, insbesondere eines Findlings, gekennzeichnet durch ein hohlraumbildendes Trägermaterial (2) als erste Schicht, auf der eine die Struktur eines Findlings bildende gespritzte zweite geschäumte Schicht (3) liegt, die bedeckt ist von einer gegen Feuchtigkeit schützenden dritten Schicht (4), auf der die den Anschein eines Findlings aufweisende vierte Schicht (5) liegt.02. Formelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial (2) aus Styroporformkörpern (6), Drahtkörpern (7) oder aufgeblasenen Körpern gebildet sein kann.03. Formelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturschicht (3) aus einer geschäumten Polyurethanschicht besteht, die entsprechend der Form eines Findlings auf dem Trägermaterial (2) dick ausgebildet ist.04. Formelement nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die gegen Feuchtigkeit schützende Schicht (4) aus einem aufgespritzen Elastomer besteht.05. Formelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Schicht (5) eine aus Lack und Gesteinsmehl kombinierte Schicht ist.06. Formelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hohlraumbildenden Trägermaterial (2) Beschwerungsmaterial angeordnet ist.07. Formelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hohlraumbildenden Trägermaterial eine Springbrunnenanordnung, bestehend aus Pumpe (8) und Austragsrohr (9) installiert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29710686U DE29710686U1 (de) | 1997-06-19 | 1997-06-19 | Formelement nach Art eines Gesteinsbrockens |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29710686U DE29710686U1 (de) | 1997-06-19 | 1997-06-19 | Formelement nach Art eines Gesteinsbrockens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29710686U1 true DE29710686U1 (de) | 1998-07-16 |
Family
ID=8041843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29710686U Expired - Lifetime DE29710686U1 (de) | 1997-06-19 | 1997-06-19 | Formelement nach Art eines Gesteinsbrockens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29710686U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013000013U1 (de) * | 2013-01-04 | 2014-04-28 | Hans-Richard Dees | Springbrunnenskulptur mit auswechselbarer Oberfläche |
| DE202024000853U1 (de) | 2024-05-02 | 2024-05-21 | Marco Zippka | Künstlicher Stein , Felsen oder Findling mit massivem Körper |
-
1997
- 1997-06-19 DE DE29710686U patent/DE29710686U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE202013000013U1 (de) * | 2013-01-04 | 2014-04-28 | Hans-Richard Dees | Springbrunnenskulptur mit auswechselbarer Oberfläche |
| DE202024000853U1 (de) | 2024-05-02 | 2024-05-21 | Marco Zippka | Künstlicher Stein , Felsen oder Findling mit massivem Körper |
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