DE748401C - Verkleidungsplatte aus Kunststein - Google Patents
Verkleidungsplatte aus KunststeinInfo
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- DE748401C DE748401C DED79802D DED0079802D DE748401C DE 748401 C DE748401 C DE 748401C DE D79802 D DED79802 D DE D79802D DE D0079802 D DED0079802 D DE D0079802D DE 748401 C DE748401 C DE 748401C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/14—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass
- E04F13/144—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass with an outer layer of marble or other natural stone
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Description
- Verkleidungsplatte aus Kunststein Bei Gebäuden, insbesondere bei Monumentalbauten, wirken große Wandflächen vielfach allzu nüchtern und ausdruckslos. Ganz besonders ist dies der Fall, wenn die Fläche mit Kunststeinplatten verkleidet ist. Infolgedessen ist man bisher genötigt gewesen, Wandaußenflächen, die zweckmäßig glatt durchgeführt werden könnten, in zweckwidriger Weise aufzuteilen oder nachträglich besonders zu behandeln, also Maßnahmen anzuwenden. welche die Benutzung großer Kunststeinplatten erschweren- und wesentlich verteuernd wirken.
- Durch an sich bekannte Gestaltung der Oberfläche von Kunststeinplatten, z. B. Musterung, Aufrauhung, Profilierung u. dgl., läßt sich das allzu eintönige Aussehen großer Flächen nicht beseitigen, sondern wird durch solche bekannte Oberflächengestaltung vielfach noch mehr unterstrichen.
- So ist- man bisher häufig gezwungen gewesen, nur wegen der erwähnten Umstände unnötig teuere Bauweisen oder Baustoffe zu verwenden, die oft weite, ebenfalls sehr verteuernde Transporte nötig machen. A11 dies trifft besonders für solche Gebäude zu, die in großer Entfernung von natürlichen Steinvorkommen aufgeführt werden sollen.
- Gemäß der Erfindung ist diesen Nachteilen dadurch in eigenartiger und wirksamer Weise abgeholfen worden, daß Verkleidungsplatten aus Kunststein geschaffen worden sind, die - aus der Schauseite heraus sichtbar hervortretende Einbettungen von gröberen Stücken aus atur- oder Kunststein, Grobkies, Schlacke, Glas, Klinker u. dgl. enthalten. Diese Einbettungen bewirken bei der angebrachten Kunststeinverkleidung eine äußerst eigenartige Unterbrechung und Belebung der großen verkleideten Flächen und eine .eirlcsame Beseitigung des sonst vorhandenen eintönigen Eindrucks des Kunstproduktes.
- Man hat schon vorgeschlagen, in Außenverputz dicht nebeneinanderliegende Steinchen oder mosaikartige Einlagen einzubetten oder Dachpappe an ihrer Außenseite mit einer Sand- oder Splittschicht zu versehen, die bei # auf %l gerollter Dachpappe das Zusammenlieben der einzelnen Schichten vermeiden und verhindern soll, claß die Verwendung dieses billigen und unschönen Baustoffes von weitem erkennbar wird.
- Hiervon unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung durch eine grundsätzlich andere Aufgabenstellung und eine neue Lösung dieser Aufgabe. Statt eines Verputzes sollen hier große aus Kunststein hergestellte Verkleidungsplatten Verwendung finden, und in diese sollen deutlich als solche in Erscheinung tretende und über die Schaufläche der Platten sichtlich hervorragende grobe Stücke aus andersartigem Stoff in gewissem Abstand voneinander eingebettet werden, durch welche die große Schaufläche der einzelnen Platte und weiterhin der ganzen Außenwand aufgeteilt wird. _ In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch schematische Darstellung beispielsweise veranschaulicht.
- Fig. i zeigt einen Teil der Schauseite einer erfindungsgemäß hergestellten Kunststeinverkleidungsplatte.' Fig. -2 ist ein senkrechter Querschnitt zu Fig. i.
- Fig.3 zeigt schematisch eine vorteilhafte Unterteilung der Platte.
- Fig. .M ist eine Seitenansicht zu Fig. 3.
- Die Kunststeinplatte besteht im -wesentlichen aus einer Schicht a aus irgendwelcher, in geeigneter Weise geformter Kunststeinmasse. Auf diese Schicht ist eine Sonderschicht b aufgetragen, welche die sichtbar hervortretenden Stücke c enthält.
- Bei der Herstellung der Platten wird zweckmüßig so verfahren, daß eine Mischung der Stücke c mit einem geeigneten Bindemittel, beispielsweise Kalkmörtel oder Zement, auf die Grundschicht a aufgetragen wird.
- Da bei dieser Herstellungsweise die Stücke c auch auf ihrer hervortretenden Außenseite mit einem dünnen Überzug von Kalkmörtel oder Zement behaftet sind, bringt man diesen Überzug im Falle der Verwendung von Kalkmörtel dadurch weg, daß man die Oberfläche absäuert, beispielsweise mit verdünnter Salzsäurelösung behandelt.
- Wenn Zement, der gegebenenfalls mit Streckmittel vermischt ist, als Bindemittel verwendet wurde, empfiehlt es sich, die Oberfläche noch vor dem vollständigen Erhärten einfach abzuwaschen.
- In solchen Fällen, wo die eingebetteten Körper besonders lebhaft hervortreten sollen, entpfichlt sich eine Nachbehandlung mit verdünntein Öl oder Lack.
- Natürlich ist auch ein nachträgliches Ein= bringen der sichtbar hervortretenden Körper c in die Sondermasse b oder in die Grundmasse a. möglich. Doch wird diese Herstellungsweise, weil nicht völlig maschinell durchführbar, im allgemeinen teurer sein als die oben beschriebene.
- Aus wirtschaftlichen Gründen wird man die Platten ins verhältnismäßig großen Abmessungen und Gewichten halten, die für den Transport und die Handhabung der Platten, teilweise auch für die Befestigung der Platten zu groß sind. Dann .zerlegt man die Platten zweckmäßig mittels Drahtschnur. Man kann auch, wie in Fig. 3 und d. angedeutet, die Zerlegung der Platten schon in der Form vorbereiten, indem man die Platten, und zwar zweckmäßig ihre Rückseiten, mit Nuten d versieht, die es erlauben, erforderlichenfalls die Platten den Nuten entlang in entsprechend kleinere Stücke zu zerbrechen.
- Auch andere Herstellungs- und Gestaltungsweisen sind möglich.
- Insbesondere stehen sehr vielerlei Stoffe für die sichtbar hervortretenden, die Eintönigkeit der Oberflächen unterbrechende und belebende Körper zur Verfügung.
- Außer den obengenannten können beispielsweise Holzsplitter, --Tuscheln u. dgl. verwendet werden.
- Zusätzlich zti der - neuen Gestaltung der Kunststeinverkeidungsplatten lassen sich auch andere, an sich bekannte Verfahren zur Oberflächengestaltung, z. B. Aufspritzen irgendwelcher, gegebenenfalls entsprechend gefärbter Deckschichtmassen, Auftragen andersfarbigen Sandes u. dgl. anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verkleidungsplatte aus Kunststein für Außenwände, gekennzeichnet durch von der Schauseite aus in die Kunststeinmasse eingebettete, jedoch über die Schaufläche deutlich sichtbar hervortretende Stücke aus Natur- oder Kunststein, grobem Kies, Schlacke, Glas, Klinker o. dgl. Verfahren zur Herstellung von Platten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbringen der Grundmasse in die Form eine besondere, zweckmäßig im wesentlichen aus Kalkmörtel oder aus Zement bestehende Schicht aufgebracht und in diese vor dem Abbinden die sichtbar hervortretenden Stücke eingebettet «-erden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder den L'riteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbringen der Grundmasse in die Form eine aus einer -Mischung von Kalkmörtel und den sichtbar hervortretenden Stücken bestehende Schicht aufgebracht und nach dem Abbinden der die Außenflächen der Stücke bedeckende Mörtelüberzug durch Absäuern entfernt wird. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,'daß statt des Kalkmörtels Zement, gegebenenfalls mit Streckmitteln, verwendet und der die Außenflächen der Stücke bedeckende Überzug durch Abwaschen vor völliger Erhärtung beseitigt wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende, Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 173 954 317 584; schweizerische 16 931, 74 97; USA.- ' - - 610776, r225908, 1354025, 1436914 1518338; Scherer, R., »Die künstlichen Fußböden-und Wandbelege«, Leipzig 1907, S. 35.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED79802D DE748401C (de) | 1939-02-04 | 1939-02-04 | Verkleidungsplatte aus Kunststein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED79802D DE748401C (de) | 1939-02-04 | 1939-02-04 | Verkleidungsplatte aus Kunststein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE748401C true DE748401C (de) | 1944-11-02 |
Family
ID=7063093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED79802D Expired DE748401C (de) | 1939-02-04 | 1939-02-04 | Verkleidungsplatte aus Kunststein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE748401C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9205155U1 (de) * | 1992-04-14 | 1992-10-22 | Augst, Alexandra, 8858 Neuburg | Plattenförmiges Leichtbauelement in Naturstein im Betongussverfahren hergestellt |
| FR2686362A1 (fr) * | 1992-01-20 | 1993-07-23 | Sodimas Sa | Parement prefabrique pour l'habillage d'une paroi, notamment de cabine d'ascenseur, et son procede de fabrication. |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE317584C (de) * | ||||
| DE173954C (de) * | ||||
| US610776A (en) * | 1898-09-13 | William thomson | ||
| CH16931A (fr) * | 1898-06-16 | 1899-03-15 | D Janzi | Dalle à base de ciment, perfectionnée, pour carrelages et revêtements |
| CH74917A (de) * | 1916-03-28 | 1917-05-01 | Euboeolithwerke A G In Olten | Fugenloser Fußbodenbelag |
| US1225908A (en) * | 1914-12-10 | 1917-05-15 | Non Slip Tile Company | Floor-tile. |
| US1354025A (en) * | 1919-07-09 | 1920-09-28 | Generai Fireproofing Company | Method of stone-surfacing fibrous materials |
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-
1939
- 1939-02-04 DE DED79802D patent/DE748401C/de not_active Expired
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