DE29708565U1 - Vielzweck-Fahrrad-Anhänger - Google Patents
Vielzweck-Fahrrad-AnhängerInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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- B62K27/003—Trailers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
Description
Franz Josef Poss
Taunusweg 5
10
10
54595 Prüm-Dausfeld
1&dgr; Vielzweck-Fahrrad-Anhänger
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrrad-Anhänger, mit einem zwei Räder aufweisenden Fahrgestell, das einen
kastenförmigen Aufbau trägt, der eine auf dem Fahrgestell angebrachte, rechteckige Transport-Plattform und seitliche
sowie vorn und hinten an der Transport-Plattform angebrachte Kastenwände aufweist, und mit einer am
Vorderende des Fahrgestells angebrachten und mit einem Fahrrad kuppelbaren Deichsel.
Derartige Fahrrad-Anhänger haben in der Regel feststehende Kastenwände und dienen zum Transport von Gegenständen bzw.
Waren geringer Größe. Für andere Zwecke, vor allem für den Personentransport sind diese Fahrrad-Anhänger nicht
geeignet und in den meisten Ländern auch nicht zugelassen.
Zum Transport von kleinen Kindern sind Fahrrad-Anhänger bekannt, die eine Art Zeltaufbau auf einer mit Rädern
versehenen Plattform aufweisen, und bis auf den hinteren
Einstieg allseitig geschlossen sind. Zum Transport größerer Kinder oder zum Transport von Erwachsenen ist dieser
Fahrrad-Anhänger ebensowenig geeignet wie für den Transport &dgr; von Gütern.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Fahrrad-Anhänger der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß er insbesondere im Freizeit- und Reisebereich vielfältig einsetzbar und auch zum
Personentransport geeignet ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs i. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Demnach schafft die Erfindung mit anderen Worten einen Fahrrad-Anhänger, dessen Transport-Plattform bei stehendem
Anhänger vergrößert werden kann, und der im fahrbaren Einsatz in einen Sitz bzw. eine Liege wandelbar ist.
Erreicht wird dieser variable Vielfachnutzen des Fahrrad-Anhängers durch die schwenkbare und gegebenenfalls lösbare
Anlenkung sämtlicher vier Kastenwände an die Transport-Plattform, und durch das Bereitstellen von Stützmittel für
die Kastenwände, die so ausgelegt sind, daß entweder die Transport-Plattform bei horizontal umgelegten Kastenwänden
vergrößert oder durch teilweise umgeklappte Kastenwände ein Sitz bzw. eine Liege bereitgestellt wird. Durch die
erfindungsgemäßen Maßnahmen ist der Fahrrad-Anhänger in
vielfacher Weise einsetzbar, nämlich beispielsweise als Bett, wenn die Kastenwände in die Ebene der Transport-Plattform
heruntergeschwenkt sind. Die dadurch erreichte große Auflagefläche erlaubt aber auch den Einsatz des
• i ·
Fahrrad-Anhängers als Verkaufsfläche, beispielsweise auf
Wochenmärkten. Andererseits kann der Anhänger im fahrbaren Zustand in einen Sitz gewandelt in Art einer Rikscha zum
Personentransport oder zum Krankentransport verwendet &dgr; werden. Ein derartiger Einsatz ist vor allem in sogenannten
Drittewelt-Ländern von Interesse.
Besonders vorteilhaft läßt sich der erfindungsgemäße
Fahrrad-Anhänger im Freizeitbereich kombiniert als Transport- und Liege- bzw, Sitzmittel umweltfrendlich und
kostengünstig einsetzen. Für Rucksacktouristen entfällt bei Verwendung dieses Fahrradanhängers beispielsweise das
mühsame Tragen des Rucksackes, Da der Fahrradanhänger schnell und problemlos in eine Liege mit bodenferner
Liegefläche, ggf, unter Nutzung von Polstern oder Matrazen gewandelt werden kann, eignet er sich bestens für ein
bequemes und gesundes Schlafen, aber auch als Sonnenliege. Ohnes weiteres können auch mehrere in eine Liege gewandelte
Fahrrad-Anhänger seitlich aneinandergrenzend aufgestellt und ggf. miteinander verbunden werden, um ein Mehrfachz.8.
Doppelbett zu bilden. Alternativ zum Einsatz im Freizeitbereich ist ein derartiges Bett auch als Ersatzbett
im heimischen Bereich einsetzbar.
Vorteilhafterweise sind bei zum Personentransport bzw. als
Liege eingesetztem Fahrrad-Anhänger Polster vorgesehen, die auf den Sitz- bzw. Liegeflächen angebracht sind, und zwar
vorteilhafterweise mittels Haftmitteln, beispielsweise
Klettbändern, die ein problemloses Lösen der Polster von den Kastenwänden erlauben, wenn der Fahrrad-Anhänger zu
einem anderen Zweck, etwa zum Gütertransport verwendet werden sol I.
Um das Innere des oben offenen Kastenaufbaus vor
beispielsweise Regen zu schützen, insbesondere wenn im
Innern des Kastens die Polster vorgesehen sind oder empfindliche Güter transportiert werden, ist
&dgr; vorteilhafterweise ein Deckel zum Abdecken des offenen
Kastens vorgesehen. Dessen Kastenwände sind zu diesem Zweck an den oberen Rändern bzw. in den durch sie festgelegten
Eckenberiechen mit Aufnahmeprofilen für den Deckel
versehen.
Die Stützmittel, die ein variables Positionieren der
schwenkbaren Kastenwände in bezug auf die Transport-Plattform ermöglichen, müssen nicht für sämtliche
Kastenwände vorgesehen sein. Bevorzugt sind diese Stützmittel jedenfalls für die in Fahrtrichtung vordere
bzw. hintere Kastenwand vorgesehen, um die Wandlung des Fahrrad-Anhängers in einen Sitz bzw. eine Liege problemlos
zu gewährleisten. Bevorzugt ist dabei die jeweils gegenüberliegende Kastenwand ebenfalls mit Stützmitteln
versehen.
Die Stützmittel können je nach Einsatzzweck unterschiedlich
gebildet sein. Beispielsweise sind die Stützmittel zur Abstützung der jeweiligen Kastenwand gegenüber einem
Untergrund ausgelegt. In diesem Fall weisen die Stützmittel zumindest ein Bein auf, das zwischen einer Ruhestellung auf
bzw. versenkt in der Außenseite der Kastenwand und einer Stützstellung verschwenkbar ist, in welcher das Bein die
Kastenwand bezüglich des Untergrunds abstützt. Um die gewünschte Neigung der Kastenwand einstellen zu können, ist
bevorzugt die Länge dieses Beins einstellbar. Vorteilhafterweise ist die Länge des Beins zwischen
wenigstens einer Stellung einstellbar, in welcher die
• ft· · ··*·· S* fr
heruntergeklappte Kastenwand im wesentlichen mit der Transport-Plattform fluchtet und einer weiteren Stellung,
in welcher die Kastenwand aufwärts geneigt verläuft. In diesem Fall dient das Stützbein zur Bewerkstelligung einer
&dgr; Sitzlehne bzw. einer Liegen-Kopfstütze. Das längenverstellbare Bein kann in unterschiedlicher Weise
realisiert sein. Besonders bevorzugt ist es jedoch teleskopierbar aus mehreren Teilen gebildet, da das Bein
dann im eingefahrenen Zustand wenig Platz einnimmt und variable Stützhöhen zu verwirklichen erlaubt.
Vorteilhafterweise sind zur Abstützung einer Kastenwand zwei seitlich beabstandete Beine vorgesehen.
Im Fall von zwei Stützbeinen können diese von den Vertikalschenkeln einer U-förmigen Stütze gebildet sein,
die mit ihrem horizontalen Verbindungsteil schwenkbar auf
der Außenseite der Kastenwand gelagert ist.
Die Stützmittel für die Kastenwände können auch als unabhängig vom Untergrund wirkende Stützmittel gebildet
sein, nämlich als anhängerfeste bzw. anhängergestützte, arretierbare/lösbare Rastmittel, um bevorzugt mehrere
Neigungsstellungen dieser Kastenwände bereistellen zu
können. Solche Rastmittel sind beispielsweise auf dem Gebiet neigungsverstellbarer Liegen, vor allem
Gartenliegen, aber auch auf dem Gebiet von Leitern an sich
bekannt.
Um den in einen Sitz bzw. eine Liege gewandelten Fahrrad-Anhänger fahrbar einsetzen zu können, sind die Stützmittel
zum Arretieren der jeweiligen Kastenwand einer Transport-Plattform in aufrechter bzw. geneigter Stellung ausgelegt.
Mit anderen Worten benötigen die Stützmittel in diesem Fall
• t ft · · ·■· ·> &igr;
nicht den Untergrund, sondern statt dessen z.B. die Transport-Plattform zur Abstützung der entsprechenden
Kastenwand.
&dgr; Insbesondere um den Fahrrad-Anhänger als fahrbaren Sitz zu verwenden zu können, sind vorzugsweise beide seitlichen
Kastenwände lösbar mit der Transport-Plattform verbunden. Dadurch wird erreicht, daß die seitlichen Kastenwände bei
dieser Einsatzform vom Fahrrad-Anhänger abgenommen und an geeigneter Stelle gelagert werden können, um den Einsatz
des Fahrrad-Anhängers als fahrbaren Sitz nicht zu behindern. Alternativ hierzu können die seitlichen
Kastenwände auch einwärts auf die Transport-Plattform
geklappt oder abgenommen von dieser auf der Transport-Plattform gelagert und gehaltert werden, so daß sie stets
zur Wandlung des Fahrrad-Anhängers in eine andere Nutzungsform bereitstehen.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind zumindest die seitlichen Kastenwände aus zwei um eine
Längsachse verschwenkbaren Teilen gebildet, deren Breite derart bemessen ist, daß die heruntergeklappten äußeren
Teile dieser Kastenwände eine Stütze für die inneren Teile bilden, die in dieser Stellung im wesentlichen mit der
Transport-Plattform und der Vergrößerung der von dieser bereitgestellten Auflagefläche fluchten. Das, heißt, die
oberen Kastenwandteile bilden in diesem Fall Stützmittel
für die unteren Kastenwandteile,
Vorteilhafterweise ist die Deichsel lösbar mit dem
Fahrgestell verbunden, um das waagrechte Umlegen der
vorderen Kastenwand in die horizontale Position zur
Vergrößerung der Auflagefläche der Transport-Plattform bzw.
zur Bildung einer Liege nicht zu behindern.
Schließlich sind an der Unterseite der Transport-Plattform
&dgr; zu deren Abstützung bzw. Entlastung des Fahrgestells bei stehendem Anhänger weitere Stützmittel vorgesehen, die sich
am Untergrund abstützen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des mit Innenpolstern
ausgestatteten erfindungsgemäßen kastenförmigen
Fahrrad-Anhängers mit hochgeklappten Kastenwänden,
15
15
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrrad-Anhängers von Fig. 1,
Fig. 3 den Fahrrad-Anhänger von Fig. 1 in eine Liege mit
schrägem Kopf- und Fußteil gewandelt,
20
20
Fig. 4 den Fahrrad-Anhänger von Fig. 1 in eine Liege mit durchgehend horizontaler Liegefläche gewandelt,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von Fig. 3,
25
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von Fig. 4,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht von zwei seitlich
aneinander stoßend angeordneten, aus dem erfindungsgemäßen Fahrrad-Anhänger gewonnenen
Liegen, und
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des in Gestalt eines
Stuhls gewandelten Fahrrad-Anhängers mit seitlich heruntergeklappten Wänden.
Der in Fig. 1 bis 8 gezeigte Fahrrad-Anhänger weist ein
Fahrgestell auf, das einen kastenförmigen Aufbau trägt. Der kastenförmige Aufbau weist eine rechteckige Transport-Plattform
1 auf, an deren Unterseite das Fahrgestell angebracht ist, das aus zwei Rädern besteht, von denen in
den Figuren lediglich ein einziges Rad 2, das in Fahrtrichtung linke Rad gezeigt ist, die über Radstützen
(gezeigt ist eine einzige Radstütze 3 für das Rad 2) an der Unterseite der Plattform 1 angebracht und drehbar über eine
Welle mit diesen Radstützen verbunden sind. Die Räder sind unter gegensei tigern Abstand seitlich an der Transport-Plattform
1 angebracht. Vorne an der Plattform 1 ist an deren Unterseite eine in Längsrichtung der Plattform 1 bzw.
in Fahrtrichtung sich erstreckende Anschlußbuchse 4 zur
lösbaren Steckaufnahme einer Deichsel 5 vorgesehen, die am
unteren bzw. fahrzeuganhängerseitigen Ende zum Einstecken
in die Anschlußbuchse 4 ein zylindrisches Ende 6 aufweist,
ausgehend von diesem in Vorwärtsrichtung schräg ansteigend verläuft und in einem vorderen Zieh- und Kupplungsende 6 an
sich bekannter Art mündet, mit der der Fahrrad-Anhänger von Hand gezogen bzw. aufgerichtet und an einem entsprechenden
Kupplungsgegenstück am hinteren Ende eines Fahrrads angekuppelt werden kann.
Der kastenförmige Aufbau des Fahrrad-Anhänger weist neben
der Transport-Plattform 1 vier Kastenwände 8 bis 11 auf, nämlich eine vordere Kastenwand 8, eine hintere Kastenwand
9 und zwei seitliche Kastenwände 10 und 11, Jede der Kastenwände 8 bis 11 ist schwenkbar an der Transport-
Plattform 1 angelenkt. Zu diesem Zweck sind zwischen der
jeweiligen Unterkante der jeweiligen Kastenwand 8 bis 11
Schwenkverbindungsmittel vorgesehen, mit · denen diese Unterkante mit der entsprechenden Kante am Umfang der
Transport-Plattform 1 verbunden ist. Bei dieser Schwenkverbindung kann es sich beispielsweise um Scharniere
handeln. Dargestellt ist in Fig. 1 das Scharnier 14 an der Unterkante der vorderen Kastenwand 8 bzw. der Vorderkante
der Transport-Plattform 1.
In ihrer aufrechten Stellung sind die vier Kastenwände 8 bis 11 miteinander lösbar verbunden, und zwar
beispielsweise mittels nicht dargestellter Riegel bzw.
Fallen, die bevorzugt im Bereich des oberen Rands der Kastenwände angeordnet sind. In dieser Konfiguration nimmt
der Fahrrad-Anhänger die in Fig. 1 bzw. 2 gezeigte Form eines Kastens ein. Dieser nach oben offene Kasten kann
durch einen nicht dargestellten Deckel abgedeckt sein, der
mit geeigneten Verbindungsmitteln lösbar auf dem Kasten
anbringbar ist. Diese Anbringung eines Deckels wird durch einen umlaufenden Flanschrand an der Oberseite des Kasten
bzw. der Kastenwände 8 bis 11 erleichtert, der in der dargestellten Ausführungsform aus Leisten 8a bis 11a
besteht, die an der Oberkante der Kastenwände 8 bis 11 fest angebracht sind und seitlich von diesen überstehen und
damit von Verbindungsmitteln zum Fixieren eines Deckels auf
dem Kasten Untergriffen werden können.
Während die vorderen und hinteren Kastenwände 8 und 9 einteilig gebildet sind und sich über die volle Höhe des
kastenförmigen Aufbaus des Fahrrad-Anhängers erstrecken,
sind die sich ebenfalls über die volle Höhe des kastenförmigen Aufbaus erstreckenden seitlichen Kastenwände
10 und 11 in Längsrichtung zweigeteilt gebildet, wobei der obere Teil 10b der seitlichen Kastenwand 10 bzw. der obere
Teil 11b der seitlichen Kastenwand 11 mit dem jeweiligen
unteren Teil 10c bzw. 11c schwenkbar durch ein Scharnier 12 &dgr; bzw. 13 verbunden ist, das es erlaubt, den jeweiligen
unteren Teil 10c bzw. 11c dieser seitlichen Kastenwände 10 und 11 um 30° gegenüber dem jeweiligen unteren Teil 10c
bzw. 11c umzuklappen, um dadurch für den oberen 10b, 11b eine Stütze gegenüber einem Untergrund zu bilden (siehe
Fig. 5, 6 und 8). Im Fall dieser zweigeteilten Seitenwände
10 und 11 ist bevorzugt für jeden Teil 10b, 10c bzw. 11b,
11c ein getrenntes Verriegelungsmittel zur Verriegelung an der vorderen Kastenwand 8 bzw. der hinteren Kastenwand 9
vorgesehen.
Für den Fall, daß die seitlichen Kastenwände 10 und 11 im Gebrauch nicht erwünscht sind, können sie von der Plattform
1 abgenommen bzw. nach oben abgezogen werden, wobei in diesem Fall eine hierfür geeignete lösbare
Schwenkverbindung vorgesehen ist.
Zumindest die vordere Kastenwand 8 hat ein Stützmittel in Gestalt einer U-förmigen Stütze 15 mit seitlichen Schenkeln
15a und 15b, die über einen Verbindungsschenkel 15c miteinander verbunden sind, der im wesentlichen waagrecht
verläuft und über zwei seitlich beabstandete Lagerbuchsen 16a und 16b schwenkbar an der Unterseite der vorderen
Kastenwand 8 in der Nähe von deren Leiste 8a angebracht ist. Um das Verschwenken der vorderen Kastenwand 8 zu
erleichtern, ist in deren Unterseite, unterhalb des Verbindungsschenkel 15c eine Griffmulde 17 gebildet. Die
Stütze 15 dient zum Abstützen der teilweise oder vollständig heruntergeklappten vorderen Kastenwand 8, wobei
zu diesem Zweck die Stütze 15 so verschwenkt wird, daß ihre seitlichen Schenkel 15a, 15b auf dem Untergrund aufstehende
Beine bilden, die in einer bevorzugten Ausführungsform teleskopierbar gebildet sind, wie beispielsweise in Fig. 5
gezeigt, demnach die seitlichen Schenkel bzw. Beine 15a, 15b Rohrteile 18 bzw. 19 aufweisen, die aus den
rohrförmigen Schenkeln 15a, 15b herausziehbar und in gewünschter Position arretierbar sind,
In ähnlicher Weise kann eine Stütze auf der Außenseite der hinteren Kastenwand 9 gebildet sein, und zwar bevorzugt in
derselben Weise wie die Stütze 15, d.h. mit seitlichen Schenkeln, die als Beine dienen, wobei in den Figuren
lediglich ein seitlicher Schenkel 20 gezeigt ist.
Fig. 3 und Fig. 5 zeigen den Gebrauch des Fahrrad-Anhängers als Liege mit vollständig heruntergeklappter und mit der
Leiste 9a sich am Untergrund abstützender hinterer Kastenwand 9, die den Fußteil der Liege bildet, und mit
teilweise aufgestellter vorderer Kastenwand 8, die in etwa
parallel zur Fußstütze verläuft und die Kopfstütze der Liege bildet, wobei zur Abstützung der vorderen Kastenwand
8a die Teleskoprohre 18 und 19 aus den Beinen den seitlichen Schenkeln 15a und 15b herausgezogen sind.
Fig. 4 und Fig. 6 zeigen die vorderen und hinteren Kastenwände 8 und 9 jeweils abgestützt durch ihre
entsprechende Stütze (Schenkel 15a, 15b, 20) und horizontal zu der Plattform 1 verlaufend. In dieser Stellung kann der
Fahrrad-Anhänger als Liege eingesetzt werden.
Fig. 7 zeigt zwei aneinander gestellte derartige Liegen, wobei dieselben Teile der zweiten Liege mit denselben
Bezugsziffern wie die entsprechenden Teile der ersten Liege, jedoch mit ' versehen, bezeichnet sind. Diese beiden
aneinandergrenzenden, ein Doppelbett bildenden Liegen
können auch über ein geeignete Mittel miteinander lösbar fest verbunden werden. Außerdem können ohne weiteres mehr
als zwei Liegen miteinander zu einer großflächigen Liegestätte kombiniert werden.
Fig. 8 zeigt den Gebrauch des Fahrrad-Anhängers als Sitz bei ruhendem Anhänger mit ausgeklappten Seitenwänden 10 und
11, vertikal verlaufender an der Plattform 1 arretierter vorderer Kastenwand 8 und heruntergeklappter hinterer
Kastenwand 9, die mit ihrer Unterkante am Untergrund aufsteht.
Wie in Fig. 8 gezeigt, können an .der Unterseite der
Plattform 1 zusätzliche Stützmittel gebildet sein, die dieselbe Form haben können wie beispielsweise die Stütze
15, d.h. zwei seitlich versetzte Beine 21 und 22. Diese Stütze 22, 23 ist im Anlenkbereich der vorderen Kastenwand
8 vorgesehen. Eine ähnliche Stütze kann im Anlenkbereich der hinteren Kastenwand vorgesehen sein, und diese Stützen
dienen zur Entlastung des Fahrgestells mit den Rädern 2, wenn der in die entsprechende Form gewandelte Fahrrad-Anhänger
in ruhender Form gebraucht wird.
Alternativ zu den ruhenden Stellungen des Fahrrad-Anhängers gemäß Fig. 3 und 5 bzw. 4 und 6 und 7 sowie 8 können, wie
vorstehend angesprochen, die seitlichen Kastenwände 10 und 11 auch entfernt werden, so daß der als Sitz bzw. Liege
konfigurierte Fahrrad-Anhänger auch durch ein Fahrrad
gezogen eingesetzt werden kann.
Auf der Plattform 1 und den vorderen und hinteren Kastenwänden 8 und 9 können Polster 21a,b,c z.B. über
Haftmittel, wie etwa Klettbänder lösbar angebracht sein.
&dgr; Zusammenfassend ist zu sagen, daß die Erfindung einen Fahrrad-Anhänger betrifft, mit einem zwei Räder (2)
aufweisenden Fahrgestell, das einen kastenförmigen Aufbau trägt, der eine auf dem Fahrgestell angebrachte,
rechteckige Transport-Plattform (1) und seitliche sowie
vorn und hinten an der Transport-Plattform angebrachte Kastenwände (8-11) aufweist, und mit einer am Vorderende
des Fahrgestells angebrachten und mit einem Fahrrad kuppelbaren Deichsel (5).j~_Um den Anhänger vielfältig /
einsetzen zu können, ist erfindungsgemäß vorgsehen, daß
sämtliche vier Kastenwände (8-11) mit ihren jeweiligen Unterkanten an der Transport-Plattform (1) schwenkbar
angelenkt sind, daß Verriegelungsmittel vorgesehen sind,
mittels welchen aneinandergrenzende Kastenwänden (8-11) in ihrer aufrechten Stellung miteinander lösbar verbunden
sind, und daß zumindest für eine Kastenwand (8) Stützmittel (15) vorgesehen sind, um bei voneinander gelösten
Kastenwänden (8-11) die durch die Transport-Plattform (1) bereitgestellte Auflagefläche bei stehendem Anhänger zu
vergrößern bzw. bei fahrbarem Anhänger in einen Sitz oder eine Liege zu wandeln.
(Fig. D
14
1 Transport-Plattform
2 Rad
3 Radstütze
4 Anschlußbuchse 5 Deichsel
6 Deichsel-Zylinderende
7 Zieh/Kupplungsende
8 vordere Kastenwand 8a-11a Leisten 9 - hintere Kastenwand
10 seitliche Kastenwand
10b oberer Teil der seitlichen Kastenwand 10c unterer Teil der seitlichen Kastenwand
11 seitliche Kastenwand
11b oberer Teil der seitlichen Kastenwand
11c unterer Teil der seitlichen Kastenwand
12 Scharnier
13 Scharnier
14 Scharnier 15 Stütze
15a,15b setiliehe Schenkel der Stütze
15c Verbindungsschenkel der Stütze 16a,16b Lagerbuchsen
1&dgr;
17 Griffmulde 18,19 Teleskoprohre 20 seitlicher Schenkel 21,a,b,c Polster
22, 23 Beine
Claims (1)
- Ansprüche1. Fahrrad-Anhänger, mit einem zwei Räder (2) aufweisenden Fahrgestell, das einen kastenförmigen Aufbau trägt, der eine auf dem Fahrgestell angebrachte, rechteckige Transport-Plattform (1) und seitliche sowie vorn und hinten an der Transport-Plattform angebrachte Kastenwände (8-11) aufweist, und mit einer am Vorderende des Fahrgestells angebrachten und mit einem Fahrrad kuppelbaren Deichsel (5), dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche vier Kastenwände (8-11) mit ihren jeweiligen Unterkanten an der Transport-Plattform (1) schwenkbar angelenkt sind, daß Verriegelungsmittel vorgesehen sind, mittels welchen aneinandergrenzende Kastenwänden (8-11) in ihrer - aufrechten Stellung miteinander lösbar verbunden sind, und daß zumindest für eine Kastenwand (8) Stützmittel (15) vorgesehen sind, um bei voneinander gelösten Kastenwänden (8-11) die durch die Transport-Plattform (1) bereitgestellte Auflagefläche bei stehendem Anhänger zu vergrößern bzw, bei fahrbarem Anhänger in einen Sitz oder eine Liege zu wandeln.2. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Stützmitteln (15) versehene Kastenwand (8) die bezogen auf die Fahrtrichtung vordere bzw. die hintere Kastenwand ist.3. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, daß die der abstützbaren Kastenwand (8) gegenüberliegende Kastenwand (9) ebenfalls mit Stützmitteln (20) versehen ist.4. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel (15,20) als Stützmittel gegenüber einem Untergrund ausgelegt sind.Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel (15) zumindest ein Bein (15a,15b) aufweisen, das zwischen einer Ruhestellung auf bzw. in der Außenseite der Kastenwand (8) und einer Stützstellung verschwenkbar ist, in welcher es die Kastenwand (8) bezüglich des Untergrunds abstützt.Fahrrad-Anhänger nach gekennzeichnet, daß die einstel!bar ist.Anspruch 5,
Länge des Beinsdadurch(15a,15b)Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Beins (15a,15b) zwischen wenigstens einer Stellung, in welcher die heruntergeklappte Kastenwand (8) im wesentlichen mit der Transport-Plattform fluchtet und einer weiteren Stellung einstellbar ist, in welcher die Kastenwand (8) aufwärts geneigt verläuft.8. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Bein (15a,15b) teleskopierbar aus mehreren Teilen (15b,19) gebildet ist.9. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei seitlich beabstandete Beine (15a,15b) vorgesehen sind.10. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Beine (15a,15b) die Vertikalschenkel einer U-förmigen Stütze (15) bilden, die mit ihrem horizontalen Verbindungstell (15c) schwenkbar auf der Außenseite der Kastenwand (8) gelagert ist.11. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel zum Arretieren der Kastenwand (8) an der Transport-Plattform (1) in aufrechter bzw. geneigter Stellung zur Nutzung des Fahrrad-Anhängers als fahrbarer Sitz bzw, als fahrbare Liege ausgelegt sind.12. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, . dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine seitlich zu der abstützbaren Kastenwand (8) bzw. den abstützbaren Kastenwänden (8,9) vorgesehene Kastenwand (10,11) lösbar mit der Transport-Plattform (1) verbunden ist.13. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Kastenwand (10,11) aus zwei um eine Längsachse veschwenkbaren Teilen (10b,10c; 11b,11c) besteht, deren Breite (10b,11b) derart bemessen ist, daß der heruntergeklappte äußere Teil eine Stütze für den inneren Teil (10c,11c) bildet, der in dieser Stellung im wesentlichen mit der Transport-Plattform (1) unter Vergrößerung der von dieser bereitgestellten Auflagefläche fluchtet.14. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (5) lösbar mit dem Fahrgestell bzw, der Transport-Plattform (1) verbunden ist,15. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Transport-Plattform (1) zu deren Abstützung bzw. Entlastung des Fahrgestells bei stehendem Anhänger weitere Stützmittel (22) zur vorgesehen sind.16. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an den mit der Transport-Plattform (1) einen Sitz bzw. eine Liegefläche bildenden Kastenwänden Polster (21) vorgesehen sind.17. Fahrrad-Anhänger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Polster (21a, 21b, 21c) durch - Haftmittel, beispielsweise Klettbänder an den Kastenwänden (8,11) lösbar befestigt sind.18. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 17 dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdeckung des oben offenen Kastenaufbaus ein Deckel vorgesehen ist.19. Fahrrad-Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützmittel für die Kastenwände (8 bis 11) anhängerfeste arretierbare/lösbare Rastmittel sind, um bevorzugt mehrere Neigungsstellungen dieser Kastenwände bereistellen zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708565U DE29708565U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Vielzweck-Fahrrad-Anhänger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708565U DE29708565U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Vielzweck-Fahrrad-Anhänger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29708565U1 true DE29708565U1 (de) | 1997-08-21 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29708565U Expired - Lifetime DE29708565U1 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Vielzweck-Fahrrad-Anhänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29708565U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19802764A1 (de) * | 1997-09-10 | 1999-03-18 | Karin Reiner | Klappliege, die an ein Zweirad gehängt werden kann und sich zum Transport verschiedener Gegenstände eignet |
| DE202009005772U1 (de) | 2009-04-16 | 2009-07-23 | Wiecha, Julia | Fahrradanhänger mit verlängerbarer Ladefläche |
| DE102009017925A1 (de) | 2009-04-16 | 2010-11-11 | Julia Wiecha | Fahrradanhänger mit verlängerbarer Ladefläche |
| GB2528907A (en) * | 2014-08-04 | 2016-02-10 | Ian Whitaker-Bethel | Improvements in or relating to furniture |
-
1997
- 1997-05-14 DE DE29708565U patent/DE29708565U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19802764A1 (de) * | 1997-09-10 | 1999-03-18 | Karin Reiner | Klappliege, die an ein Zweirad gehängt werden kann und sich zum Transport verschiedener Gegenstände eignet |
| DE202009005772U1 (de) | 2009-04-16 | 2009-07-23 | Wiecha, Julia | Fahrradanhänger mit verlängerbarer Ladefläche |
| DE102009017925A1 (de) | 2009-04-16 | 2010-11-11 | Julia Wiecha | Fahrradanhänger mit verlängerbarer Ladefläche |
| GB2528907A (en) * | 2014-08-04 | 2016-02-10 | Ian Whitaker-Bethel | Improvements in or relating to furniture |
| GB2528907B (en) * | 2014-08-04 | 2020-08-12 | Ian Whitaker Bethel | Improvements in or relating to furniture |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19971002 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000829 |
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| R071 | Expiry of right |