DE29707897U1 - Blocksauger - Google Patents
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Description
J. Schmalz GmbH
Aacher Straße 29
Aacher Straße 29
72293 Glatten
3961 072 O/sch 05.05.1997
WP97/12
Die Erfindung betrifft einen Blocksauger zum Fixieren von Werkstücken, insbesondere zum Festspannen von Werkstücken auf
Spannbalken von Holzbearbeitungsmaschinen, mit einem Gehäusegrundkörper, der mit einer ersten Ansaugseite auf einer
Unterlage, insbesondere einem Spannbalken, mittels einer Unterdruck erzeugenden Vorrichtung festsaugbar ist und eine
weitere Ansaugseite für ein zu fixierendes Werkstück aufweist.
Ein derartiger Blocksauger ist bekannt; sein Gehäusegrundkörper ist über Dichtmittel an einem Spannbalken
einer Holzbearbeitungsmaschine ansaugbar. Der Spannbalken besitzt mit einer Unterdruck erzeugenden Vorrichtung
kommunizierende Öffnungen, an denen der Gehäusegrundkörper
ansaugbar ist. Im Inneren des Gehäusegrundkörpers ist eine
Strömungsverbindung zu einer gegenüberliegenden Öffnung
vorgesehen, die an der weiteren Ansaugseite mündet. Die weitere Ansaugseite verläuft planparallel zu der Oberfläche
des Spannbalkens und bietet eine Anlagefläche für flächenhafte Werkstücke, insbesondere Bretter, die dann an dem
Gehäusegrundkörper angesaugt und somit fixiert werden.
Der bekannte Blocksauger weist den Nachteil auf, dass der Blocksauger bzw. dessen Gehäusegrundkörper sehr exakt
hergestellt bzw. bearbeitet sein muß, um eine zur Oberfläche des Spannbalkens planparallele Anlage bzw. Auflagefläche für
das Werkstück zu bilden. Dies erweist sich bei der Herstellung des Blocksaugers als kostenintensiv und daher nachteilig. Wenn
auf der jeweiligen Ansaugseite eine Saugplatte vorgesehen ist, so kann eine genaue planparallele Anlage des Blocksaugers
kaum erreicht werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Blocksauger der eingangs beschriebenen Art dahingehend
zu verbessern, dass er kostengünstiger herstellbar ist, jedoch eine planparallele Übertragung der Ebene der Unterlage auf das
Werkstück zulässt. Desweiteren soll erreicht werden, dass auch Kräfte in der Ebene des Werkstücks bzw. der Unterlage
aufgenommen werden können, ohne dass es zu Relatiwerschiebungen kommt.
Diese Aufgabe wird bei einem Blocksauger der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der
auf die Unterlage aufsetzbaren Ansaugseite sowie an der dem Werkstück zugewandten Ansaugseite des Blocksaugers
vorspringende, insbesondere stift- oder rippenförmige Aufsetzelemente vorgesehen sind, deren Stirnseiten im
angesaugten Zustand des Blocksaugers bzw. des Werkstücks gegen die Unterlage bzw. gegen die Werkstückoberfläche anliegen, und
dass um die jeweiligen Aufsetzelemente herum jeweils reibungserhöhende nachgiebige Anpressmittel vorgesehen sind,
die im nicht angesaugten Zustand von Blocksauger bzw. Werkstück über die Stirnseiten der Aufsetzelemente vorstehen
und beim Ansaugen soweit deformiert werden bis die Aufsetzelemente gegen die Unterlage bzw. die
Werkstückoberfläche anliegen.
Diese Aufsetzelemente übertragen erfindungsgemäß die Ebene der
Spannbalken, so dass die Werkstücke planparallel zur Oberfläche der Spannbalken liegend fixiert werden können. Es
müssen bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Blocksaugers also lediglich die Aufsetzelemente exakt bearbeiten werden, so
dass ihre Stirnseiten vorzugsweise exakt parallel zu der Unterlage bzw. dem Spannbalken einer Holzbearbeitungsmaschine
verlaufen. Ein ganz wesentlicher Vorteil der von dem Gehäusegrundkörper vorspringenden Aufsetzelemente ist ferner
darin zu sehen, dass sie eine Distanzhalterfunktion ausüben, und zwar unabhängig davon, in welcher Weise bzw. wie stark ein
Dichtelement zwischen dem Gehäusegrundkörper und der Unterlage bzw. dem Werkstück beim Ansaugen des Blocksaugers bzw. des
Werkstücks deformiert wird. Darüberhinaus können die Anpressmittel um die jeweiligen Aufsetzelemente herum die
Reibungskraft zur Unterlage bzw. zur Werkstückoberfläche erhöhen, so dass in dieser Ebene wirkende Kräfte,
beispielsweise beim Fräsen auftretende Gegenkräfte, aufgenommen werden können.
Die Anpressmittel könnten beispielsweise von um die jeweiligen Aufsetzelemente herum angeordneten hülsenförmigen Bauteilen,
die mittels einer Feder in Richtung auf die Gegenfläche vorgespannt sind, gebildet sein. Als konstruktiv besonders
einfach, zuverlässig und daher vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die reibungserhöhenden Anspressmittel von einem
um die Aufsetzelemente herum angeordneten elastomeren Material gebildet sind. Dieses elastomere Material kann beispielsweise
ringscheibenförmig, ein jeweiliges Aufsetzelement unmittelbar
umgebend ausgebildet sein. Es steht vorzugsweise derart über die Stirnseite des jeweiligen Aufsetzelements hervor und ist
vorzugsweise derart nachgiebig elastisch ausgebildet, dass es sich bei üblicherweise wirkenden Ansaugkräften zumindest so
weit komprimieren lässt, dass die Stirnseiten der Aufsetzelemente in Anlage an die Unterlage bzw. die
Werkstückoberfläche kommen können, um die exakte planparallele Ausrichtung des Blocksaugers bzw. des Werkstücks zu erreichen.
In diesem Zustand übt das elastomere Material eine derartige
Anpresskraft auf die Unterlage bzw. die Werkstückoberfläche
aus, dass an dieser Stelle eine so hohe Haftreibung besteht, dass bei den üblicherweise im Betrieb auftretenden und in der
Ebene des Werkstücks wirkenden Kräften eine Überwindung dieser Haftreibung nicht möglich ist, so dass das Werkstück sicher
und unverschieblich am Bl'ocksauger bzw. der Blocksauger an der Unterlage angesaugt bleibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die
reibungserhöhenden Anpressmittel von einem jeweiligen die Aufsetzelemente umgebenden Abschnitt einer flächenhaft über
die gesamte Ansaugseite vorgesehenen Saugplatte gebildet, indem die Saugplatte Durchgangsöffnungen aufweist, durch
welche die Aufsetzelemente durchgreifen. Solchenfalls wird
also das elastomere Material zur Bildung der reibungserhöhenden Anpressmittel direkt von der Saugplatte
bzw. einem die jeweilige Durchgangsöffnung begrenzenden Abschnitt der Saugplatte bereitgestellt.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, dass um die jeweiligen Aufsetzelemente
herum rippenförmige Stützteile vorgesehen sind, welche die
reibungserhöhenden Anpressmittel bei der Aufnahme von Querkräften, also Kräften in der Ebene des Werkstücks oder der
Unterlage, gegen eine Querdeformation stabilisieren. Es kann hierdurch verhindert werden, dass beim Auftreten von
Querkräften die nachgiebigen reibungserhöhenden Anpressmittel
seitlich nachgeben bzw. zur Seite in Richtung der Querkräfte deformiert werden, wodurch sich eine Positionsungenauigkeit
ergeben würde. Dadurch, dass um die reibungserhöhenden Anpressmittel bzw. die Aufsetzelemente herum rippenförmige
Stützteile vorgesehen sind, kann eine Querdeformation der Anpressmittel verhindert werden. Sofern die Anpressmittel wie
vorstehend ausgeführt - von einer Saugplatte gebildet werden, so weist diese Durchtrittsöffnungen auf, durch welche
die rippenförmige Stützteile durchgreifen oder von der Blocksaugerseite her eingreifen.
Die Aufsetzelemente könnten an ihrem freien Ende
beispielsweise gerundet oder in sonstiger Form ausgebildet sein. Demgegenüber erweist es sich jedoch als vorteilhaft,
wenn die Stirnseiten zur Unterlage bzw. zur Werkstückoberfläche planparallel verlaufen, da damit eine
exakte Positionierung des Blocksaugers auf der Unterlage bzw. eine flächenhafte und daher schonende Abstützung des
Werkstücks gewährleistet ist.
Die vorzugsweise auf beiden Seiten vorgesehenen und aus einem elastischen Material bestehenden Saugplatten sind nach einem
weiteren Erfindungsgedanken formschlüssig und lösbar angebracht. Beim Ansaugen des Blocksaugers gegen die Unterlage
bzw. des Werkstücks gegen den Blocksauger bewirken die randseitigen Dichtlippen der Saugplatte eine Abdichtung.
• ••••ft · ·* • · ·· *· ··· ·· ·
Die Saugplatte weist vorteilhafterweise Hinterschneidungen
auf, mit denen sie an korrespondierenden Hinterschneidungen des Blocksaugers bzw. Gehäusegrundkörpers befestigbar ist. Sie
ist vorzugsweise auf den Gehäusegrundkörper aufklippsbar bzw. aufziehbar.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken von an sich eigenständiger Bedeutung ist die Saugplatte an einer aus im
wesentlichen starrem Material bestehenden Trägerplatte gehalten, mit der sie am Gehäusegrundkörper befestigbar ist,
wobei die Trägerplatte mit den Durchgangsöffnungen der Saugplatte fluchtende Öffnungen aufweist. Durch die Öffnungen
erstrecken sich dann, wie vorstehend beschrieben, die stift- oder rippenförmigen Aufsetzelemente. Diese Trägerplatte kann
in an sich beliebiger Weise an dem Gehäusegrundkörper befestigbar sein, insbesondere kommen beliebige Schraub- oder
Kiemmittel in Frage.
Die Saugplatte ist vorzugsweise lösbar, insbesonderen formschlüssig an der Trägerplatte befestigt. Sie kann, wie
bereits vorausgehend beschrieben wurde, auf die Trägerplatte aufklippsbar sein, so dass sie formschlüssig an der
Trägerplatte befestigbare Saugplatte bei Verschleiß, Beschädigung oder zu Revisionszwecken sehr einfach von der
Trägerplatte oder dem Gehäusegrundkörper abgenommen werden kann.
Die Saugplatten können zusätzlich an ihrer Aufsetzfläche mit
Noppen, Rippen oder anderen den Reibungskoeffizienten erhöhenden Formgestaltungen versehen sein, um ein Verrutschen
des Gehäusegrundkörpers bzw. des Werkstücks sicher zu verhindern.
Der Gehäusegrundkörper kann aus Metall oder Kunststoff bestehen und ist insbesondere ein Druckguß- oder
Spritzgußteil, wobei sich die exakte Bearbeitung des Gehäusegrundkörpers vorteilhafterweise auf die
Planparallelität der Stirnseiten bzw. Anlageflächen der Aufsetzelemente beschränkt.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken weist der Gehäusegrundkörper mehr als zwei Auflage- bzw.
Werkstückansaugseiten auf, so dass sich beispielsweise die Möglichkeit ergibt, dass Werkstückebene und Unterlage auch
senkrecht zueinander verlaufen können.
Als ganz besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Gehäusegrundkörper gegenüber der Trägerplatte um eine in
Aufsetzrichtung verlaufende Achse drehbar ist. Es besteht dann die Möglichkeit, das Werkstück im Zuge einer Bearbeitung zu
drehen, ohne dass die Fixierung des Blocksaugers auf der Unterlage verändert werden muß, da die Trägerplatte mit der
Saugplatte fest an der Unterlage festgesaugt bleibt, während nur der Gehäusegrundkörper mit dem Werkstück gegenüber der
Trägerplatte verdreht wird. Es wäre ebenfalls denkbar, werkstückseitig eine Trägerplatte vorzusehen, die dann mit dem
angesaugten Werkstück gegenüber dem Blocksauger verdreht werden kann.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Schutzansprüchen und der
zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Blocksaugers. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine Schnittansicht durch einen erfindungsgemäßen
Blocksauger (entlang der Linie I-I in Fig.2);
Figur 2 eine Draufsicht auf den Blocksauger nach Fig.l; und
Figur 3 eine teilweise geschnittene Ansicht entlang der Linie III-III in Figur 2.
Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Blocksauger umfaßt einen Gehäusegrundkörper 2 mit einer im Inneren verlaufenden
Leitung 4, welche an gegenüberliegenden Ansaugseiten 6 und des Blocksaugers mündet bzw. diese miteinander verbindet. Mit
der in den Figuren unteren Ansaugseite 6 wird der Blocksauger auf einen in der Figur 3 angedeuteten Spannbalken 10 einer
Holzbearbeitungsmaschine aufgesetzt und über eine
Vakuumleitung 12, die mit einer nicht dargestellten Unterdruck
erzeugenden Vorrichtung in Verbindung steht, angesaugt. Über eine weitere Vakuumleitung 14 und die im Gehäusegrundkörper
vorgesehene Leitung 4 kann die in der Figur 1 obere Ansaugseite 8 mit der Unterdruck erzeugenden Vorrichtung in
Strömungsverbindung gebracht werden, so dass flächenhafte
Werkstücke, wie zu bearbeitende Bretter oder Platten, an der Ansaugseite 8 angesaugt und zum Bearbeiten fixiert werden
können.
An den Ansaugseiten 6 und 8 sind Dichtelemente 16, 18 in der
Form von formschlüssig aufgeklipsten Saugplatten 20, 22 vorgesehen. Die Saugplatte 20 an der dem Spannbalken
zugewandten Ansaugseite 6 ist an einer starren Trägerplatte gehalten. Die Saugplatte 2 0 weist einen nach oben kragenden
und im Querschnitt L-förmigen umlaufenden Rand 26 auf, der eine Hinterschneidung 28 bildet, mit der die Saugplatte 20 auf
einen Flanschbereich 30 der Trägerplatte 24 aufklipsbar bzw. aufziehbar ist und fromschlüssig gehalten und jederzeit
einfach abnehmbar ist. Die Trägerplatte 24 ist über beliebige Befestigungsmittel am Gehäusegrundkörper 2 gehalten. Die
Saugplatte 2 weist auf ihrer, dem Spannbalken 10 zugewandten Seite kappenförmig kragende Ränder 3 2 auf, die beim Ansaugen
an den Spannbalken eine Abdichtung bewirken. Beim Ansaugen des Blocksaugers auf dem Spannbalken 10 ist es von Vorteil, wenn
die Ebene des Spannbalkens planparallel auf das zu bearbeitende Werkstück übertragen werden kann. Hierzu sind
stiftförmige Aufsetzelemente 34 in Form von Abstandsbolzen
vorgesehen, deren Stirnseiten 36 beim Ansaugen des Blocksaugers gegen den Spannbalken gegen die Oberfläche des
Spannbalkens anliegen und so unabhängig von der Verformbarkeit der Saugplatte eine definierte Lage des Blocksaugers gegenüber
der Ebene des Spannbalkens vorgeben. Die Stirnseiten 3 6 der Aufsetzelemente 34 sind flach und verlaufen exakt in einer
Ebene. Die Aufsetzelemente oder Abstandsbolzen 34 sind
vorzugsweise einstückig mit dem Gehäusegrundkörper 2 ausgebildet. Sie lassen sich aber auch als zusätzliche
Montageelemente nachträglich am Gehäusegrundkörper 2 montieren. Der Gehäusegrundkörper kann beispielsweise aus
Metall oder Kunststoff bestehen und ist insbesondere ein Druckguß- oder Spritzgußelement, wobei sich die exakte
Bearbeitung des Gehäusegrundkörpers auf die Planparallelität der Anlageflächen bzw. Stirnseiten 36 der Aufsetzelemente oder
Abstandbolzen 34 beschränkt, was sich bei der Herstellung des Blocksaugers kostenmindernd auswirkt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Aufsetzelemente oder Abstandsbolzen 34 einstückig mit dem
Gehäusegrundkörper 2 ausgebildet, und die Trägerplatte 24 und die Saugplatte 20 weisen Durchgangsöffnungen 3 8 auf, durch
welche die Aufsetzelemente oder Abstandsbolzen 34 hindurchgreifen. Figur 3 zeigt den Blocksauger im auf den .
Spannbalken 10 aufgesetzten, aber noch nicht angesaugten Zustand, was anhand des Spalts zwischen der Stirnseite 3 6 des
dargestellten Aufsetzelements oder Abstandshalters 34 und der
Oberfläche des Spannbalkens 10 zu erkennen ist.
Um das dargestellte Aufsetzelement 34 herum ist ein kreisscheibenförmiger Bereich vorgesehen, der als
Anpressmittel 39 dient. Das Anpressmittel 39 steht im nicht angesaugten Zustand (wie aus Figur 3 ersichtlich) geringfügig
über die Stirnseite 36 des Aufsetzelements 34 vor. Es ist
derart nachgiebig elastisch, dass es beim Ansaugen des Blocksaugers gegen den Spannbalken soweit deformiert wird, bis
die Stirnseite 36 des Aufsetzelements 34 gegen die Oberfläche
des Spannbalkens 10 anliegt. In diesem Zustand wird durch das deformierte Anpresselement 3 9 die Reibungskraft im Bereich des
Aufsetzelements 34 derart erhöht, dass der Blocksauger bei den üblicherweise im Betrieb auftretenden Kräften nicht gegenüber
dem Spannbalken 10 verrutschen kann. Ebenfalls zu erkennen sind kreissegmentförmige Stützteile 40, die von der
Trägerplatte 24 vorstehen und die elastomeren Anpressmittel 3 9 in Umfangsrichtung umgeben. Die Stützteile 40 verhindern, dass
beim Auftreten von Querkräften das elastomere Material der Anpressmittel 39, die im dargestellten Fall vorteilhafterweise
von der Saugplatte 20 gebildet werden, in Querrichtung, d.h. in Richtung der gegeneinander anliegenden Oberflächen,
verformt wird. Sie verleihen der Saugplatte 20 eine hinreichende vorteilhafte Formstabilität in Richtung der Ebene
des Spannbalkens bzw. Werkstücks, so dass ein seitliches Verrutschen oder Nachgeben, insbesondere beim Bearbeiten eines
13
Werkstücks, sicher vermieden wird. Um den Blocksauger auf dem Spannbalken 10 leichter positionieren zu können, sind
beidseits nach unten greifende Führungsleisten 41 vorgesehen.
Die werkstuckseitige Saugplatte 22 ist direkt auf einen
Flanschbereich 42 des Gehäusegrundkörpers 2 aufgezogen. Auch an der werkstückseitigen Ansaugseite 8 sind Aufsetzelemente
vorgesehen, welche die Ebene des Spannbalkens 10 auf das in den Figuren nicht dargestellte Werkstück übertragen. Die
Aufsetzelemente 44 sind von Anpressmitteln 45 aus dem elastomeren Material der Saugplatte 22 umgeben. Die
Anpressmittel 45 werden von Stützteilen 47 gegen seitliches Deformieren gestützt.
Claims (11)
- SCHUTZANSPRUCHEBlocksauger zum Fixieren von Werkstücken, insbesondere zum Festspannen von Werkstücken auf Spannbalken von Holzbearbeitungsmaschinen, mit einem Gehäusegrundkörper (2) , der mit einer ersten Ansaugseite (G) auf einer Unterlage, insbesondere einem Spannbalken (10), mittels einer Unterdruck erzeugenden Vorrichtung festsaugbar ist und eine weitere Ansaugseite (8) für ein zu fixierendes Werkstück aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der auf die Unterlage aufsetzbaren Ansaugseite (6) sowie an der dem Werkstück zugewandten Ansaugseite (8) des Blocksaugers vorspringende, insbesondere stift- oder rippenförmige Aufsetzelemente (34, 44) vorgesehen sind, deren Stirnseiten (36) im angesaugten Zustand des Blocksaugers bzw. des Werkstücks gegen die Unterlage bzw. gegen die Werkstückoberfläche anliegen, und dass um die jeweiligen Aufsetzelemente (34, 44) herum jeweils reibungserhöhende nachgiebige Anpressmittel (39, 45) vorgesehen sind, die im nicht angesaugten Zustand von Blocksauger bzw. Werkstück über die Stirnseiten der Aufsetzelemente (34, 44) vorstehen und beim Ansaugen soweit deformiert werden bis die Aufsetzelemente (34, 44) gegen die Unterlage bzw. die Werkstückoberfläche anliegen.
- 2. Blocksauger nach Anspruch 1, dass die reibungserhöhenden Anpressmittel (39, 45) von einem um die Aufsetzelemente (34, 44) herum angeordneten elastomeren Material gebildet sind.
- 3. Blocksauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungserhöhenden Anpressmittel (3 9, 45) von einem jeweiligen die Aufsetzelemente (34, 44) umgebenden Abschnitt einer flächenhaft über die gesamte Ansaugseite (6, 8) vorgesehenen Saugplatte (20, 22) gebildet sind, indem die Saugplatte (20, 22) Durchgangsöffnungen (3 8) aufweist, durch welche die Aufsetzelemente (34, 44) durchgreifen.
- 4. Blocksauger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass um die jeweiligen Aufsetzelemente (34, 44) herum rippenförmige Stützteile (40, 47) vorgesehen sind, welche die reibungserhöhenden Anpressmittel (3 9, 45) bei der Aufnahme von Querkräften gegen eine Querdeformation stabilisieren.
- 5. Blocksauger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (36) der Aufsetzelemente {34, 44) zur Unterlage bzw. zur Werkstückoberfläche planparallel verlaufen.
- 6. Blocksauger nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte {20, 22) Hinterschneidungen (28) aufweist mit denen sie an korrespondierenden Hinterschneidungen befestigbar ist.
- 7. Blocksauger nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte (22) auf den Gehäusegrundkörper (2) aufklipsbar bzw. aufziehbar ist.
- 8. Blocksauger nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte (2 0, 22) kappenförmig kragende Ränder (32) aufweist, mit denen sie auf die Unterlage bzw. gegen die Werkstückoberfläche anlegbar ist.
- 9. Blocksauger nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säugplatte (2 0) an einer aus im wesentlichen starrem Material bestehenden Trägerplatte(24) gehalten ist, mit der sie am Gehäusegrundkörper (2) befestigbar ist, wobei die Trägerplatte (24) mit den Durchgangsöffnungen (38) der Saugplatte (20) fluchtende Öffnungen aufweist.
- 10. Blocksauger nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte (20) lösbar,17insbesondere formschlüssig, an der Trägerplatte (24) befestigt ist.
- 11. Blocksauger nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusegrundkörper (2) mehr als zwei Auflage- bzw. Werkstückansaugseiten aufweist.
Priority Applications (1)
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| DE29707897U DE29707897U1 (de) | 1997-05-05 | 1997-05-05 | Blocksauger |
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| DE29707897U1 true DE29707897U1 (de) | 1997-06-26 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29707897U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29814100U1 (de) * | 1998-08-06 | 1999-12-16 | J. Schmalz GmbH, 72293 Glatten | Blocksauger |
| DE202004012259U1 (de) * | 2004-08-05 | 2005-04-07 | Weha Ludwig Werwein Gmbh | Saugvorrichtung für Plattenbearbeitung |
| EP1356896A3 (de) * | 2002-04-24 | 2006-06-07 | J. Schmalz GmbH | Blocksauger |
| DE102005050649A1 (de) * | 2005-10-20 | 2007-04-26 | Deutsche Solar Ag | Vorrichtung und Verfahren zum Fixieren von Nichteisenmetall-Blöcken |
| US8414045B2 (en) | 2009-11-24 | 2013-04-09 | J. Schmalz Gmbh | Vacuum gripper |
| DE102013226082A1 (de) * | 2013-12-16 | 2015-06-18 | Robert Bosch Gmbh | Handwerkzeugmaschinengrundplattenvorrichtung |
-
1997
- 1997-05-05 DE DE29707897U patent/DE29707897U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970807 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001129 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030731 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050726 |
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| R071 | Expiry of right |