DE29707792U1 - Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem BogenInfo
- Publication number
- DE29707792U1 DE29707792U1 DE29707792U DE29707792U DE29707792U1 DE 29707792 U1 DE29707792 U1 DE 29707792U1 DE 29707792 U DE29707792 U DE 29707792U DE 29707792 U DE29707792 U DE 29707792U DE 29707792 U1 DE29707792 U1 DE 29707792U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- holes
- stripping
- plate
- pins
- perforated plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 7
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 30
- 238000013461 design Methods 0.000 claims description 8
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 7
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 3
- 239000000123 paper Substances 0.000 claims description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 18
- 239000000463 material Substances 0.000 description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 description 7
- 230000008569 process Effects 0.000 description 7
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 5
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 229920004011 Macrolon® Polymers 0.000 description 1
- 241001417935 Platycephalidae Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 239000011120 plywood Substances 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/18—Means for removing cut-out material or waste
- B26D7/1818—Means for removing cut-out material or waste by pushing out
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/18—Means for removing cut-out material or waste
- B26D2007/1872—Means for removing cut-out material or waste using breakaway pins
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/14—Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming
- B31B50/20—Cutting sheets or blanks
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Cutting Devices (AREA)
- Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
Description
Jürgen Kara G 1897
Eichberg 11 30.04.97
96279 Trübenbach
bei der Herstellung von Zuschnitten
aus einem Bogen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten mit bestimmten
Kantenverläufen aus einem Bogen aus Pappe, Papier, Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff mit den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Vorrichtungen der gattungsgemäßen Art werden insbesondere für die Herstellung von Faltschachteln eingesetzt. Anwendbar
sind solche Vorrichtungen aber auch für die Herstellung von sogenannten Flip-Top-Zuschnitten. Die Zuschnitte
der einzelnen Verpackungen werden dabei im Mehrfachnutzen auf einen Bogen aufgedruckt und in einem
Stanzautomaten gestanzt, geritzt, gerillt, geprägt, ausgebrochen, getrennt, gezählt und abgelegt. Die Erfindung
soll alle Arten der Zuschnittherstellung erfassen.
Bei der Zuschnittherstellung wird der Bogen mit den im Mehrfachnutzen angeordneten Zuschnitten durch einen seitlichen
Rand und stirnseitige Greiferkanten bis zur Trennung der Einzelzuschnitte zusammengehalten. Die einzelnen
Zuschnitte sind untereinander und mit den Teilen, die ausgestanzt werden sollen und sowohl Abfallteile als auch
Nutzteile sein können, über Haltepunkte verbunden, die auch nach dem Ausstanzen der einzelnen Zuschnitte erhalten
bleiben und so den Bogen für den weiteren Ausbrech-Vorgang zusammenhalten. Die Haltepunkte werden dabei material-
'und maschinenabhängig gesetzt, insbesondere unter Berücksichtigung des spezifischen Gewichtes bzw. des spezifischen
Bogengewichtes (gr/wß) des Materials. Je nach
Maschinenausführung ist die Verarbeitung von Papier von ca. 80 gr/m^ möglich, ebenso von Vollpappe für Faltschachtelkartons
aller Gewichtsklassen und Wellpappe mit E- und B-Welle.
5
5
Nach dem Stanzen kommt dem Ausbrechen der Abfallteile und ggf. Nutzteile bzw. -flächen besondere Bedeutung zu, wobei
dem Umstand Rechnung getragen werden muß, daß die Bögen sehr großformatig sind; üblicherweise weisen diese
Formate von 70 &khgr; 100 cm, 142 &khgr; 102 cm oder 115 bis 210 cm
auf. Um entsprechend große Ausbrechwerkzeuge einsetzen zu können, ist es bekannt, obere und untere Einschiebrahmen,
die gegenüber einer ortsfesten, mittigen Unterlagenplatte für die Aufnahme des Bogens beweglich angeordnet sind, in
einer Stanzvorrichtung vorzusehen. In diese Rahmen sind Trägerschienen einsetzbar, an denen Ausbrechstifte, die
an Schnellspannvorrichtungen angeordnet sind, befestigbar sind. Dabei wird zu jedem unteren, nach oben stehenden
Ausbrechstift ein im oberen Rahmen nach unten vorstehender Ausbrechstift kongruent angeordnet und zwar innerhalb
des Abfallumrisses des auszubrechenden Abfallteils. Die Unterlagenplatte besteht in der Regel aus einer Holzplatte,
in der die Konturen des Ausbrechteils eingeschnitten sind. Nach dem Auflegen des Bogens auf diese
Unterlagenplatte werden die beiden oberen und unteren Einschiebrahmen gegeneinander bewegt, wobei die oberen
Ausbrechstifte auf das Ausbrechteil aufgreifen und der untere Ausbrechstift gegen die Unterseite des Bogens
durch den Durchbruch in der Unterlagenplatte hindurch anliegt. In dieser Position bewegt sich der untere Rahmen
nicht mehr, wenn die unteren Ausbrechstifte teleskopartig, z. B. gegen die Kraft einer Feder, in einer Führung
nach unten verschieblich gelagert sind. Im Falle der starren Kopplung bewegt sich der untere Rahmen synchron
mit dem oberen nach unten, so daß dadurch der jeweilige Teil ausgebrochen und in die Abfallausnehmung in der Unterlagenplatte
hineingezogen wird. Es ist darüber hinaus bekannt, zumindest an dem oberen Einschieberahmen eine
Lochplatte mit Langlöchern diagonal verlaufend vorzusehen, in welche Schnellspannausbrecher von oben einsetzbar
sind, an deren Unterseite die Ausbrechstifte hervorstehen. Die Größe der Langlöcher, die für die Aufnahme der
Schnellspannausbrecher erforderlich sind, ermöglicht nur die Verwendung sehr grobrasterförmig vorgesehener Ausbrecher,
was wiederum die Anordnung kongruenter Ausbrecherstifte in dem unteren Einschieberahmen notwendig macht,
um ein sauberes Ausbrechen der Abfälle mit wenigen Ausbrechstiften zu ermöglichen.
Aus der DE 93 07 397.6 Ul ist eine Vorrichtung zum Ausbrechen
von Zuschnittabfällen beim Stanzen von Kartons in einem Stanzautomaten mit einer Matrizenplatte, deren Öffnungen
mit den auszubrechenden Abfallteilen deckungsgleich sind, bekannt. Oberhalb der Matrizenplatte sind
senkrecht bewegbare Ausbrechwerkzeuge vorgesehen, die mit unterhalb der Matrizenplatte senkrecht bewegbare Klemmwerkzeuge
zum Erfassen und Abtrennen der Abfallteile zusammenwirken. Die Ausbrechwerkzeuge weisen vorzugsweise
in Bohrungen einer Aufnahmeplatte oder an einem Rahmen
befestigte auf das Abfallteil wirkende Ausbrechstifte auf. Die Klemmwerkzeuge sind dabei als flächiges, in die
Matrizenplatte von unten drückbares, mit den Ausbrechstiften über die Abfallteile im Zeitpunkt des Ausbrechens
in besonderer elastischer Wirkverbindung stehendes ein- oder mehrteiliges Flächenelement ausgebildet. Dies ist
notwendig, da die vorgesehene Anzahl von Ausbrechstiften nur in geringer Stückzahl bezogen auf die Fläche des Teiles
einsetzbar sind.
Aus der DE 18 33 492 Ul ist weiterhin eine Abstreifmaschine zum Abstreifen von unerwünschten Abfallmaterialien
von Zuschnitten aus Karton oder dgl. bekannt, die ein Paar zusammenwirkender Walzen aufweist. An einer der Walzen
ist eine Vorrichtung mit einem Lochraster befestigt. In die einzelnen Löcher können Stifte eingesetzt werden,
welche in das unerwünschte Material dringen, wobei die
Oberfläche der anderen Walze ausreichend steif ausgebildet ist, um zu gewährleisten, daß die Zuschnitte zwischen
den Walzen erfaßt und durch sie hindurchgezogen werden, andererseits jedoch so beschaffen ist, daß die Stifte an
beliebigen Stellen wenigstens einen Teil der Oberfläche durchdringen. Auch hier wirken Ausbrechstift und Gegendruck
zum Ausbrechen eines Materialstreifens zusammen. Eine flächenmäßige Bearbeitung ist dabei nicht möglich,
ebenso kein Ausbrechen von Stanzabfallen in der Fläche.
Die Ausbrechstifte stehen aus der Walzenoberfläche nur geringfügig hervor. Die punktuelle linienmäßige Anordnung
der Stifte und deren entsprechende Wirkung beim Zusammentreffen mit der oberen Gegendruckwalze und dem zwischengefügten
Kartonbogen gewähren kein sicheres Ausbrechen der Teile.
Aus der DE 44 18 520 Al ist weiterhin ein Ausbrechsystem für Stanzautomaten mit einer Werkstoffplatte bekannt, in
die Löcher gebohrt sind, in die Stifte mit unterschiedlichen
Formen und Abmessungen gesteckt, geklemmt oder geschraubt werden. Die bestückte Werkstoffplatte wird in
einen Werkzeugrahmen eingelegt. Über eine aufgelegte Druckplatte sind Stützen querverlaufend angeordnet. Das
Zusammenwirken mit einer Unterplatte oder Matrizenplatte ist nicht angegeben. Weiterhin sind die Löcher in großen
Abständen entsprechend der Plazierung der benötigten Stifte angegeben.
Die bekannten Ausbrechsysteme weisen insbesondere bei schne11arbeitenden Stanzautomaten den Nachteil auf, daß
sie durch Luftwirbel an den Kanten großflächiger Ausbrüche oder durch große geschlossene Flächen der niederfahrenden
Werkstoffplatte nicht ruhig liegen und Verwerfungen aufweisen können, so daß oftmals ein sauberes Ausbrechen
der Teile nicht möglich ist. Darüber hinaus ist der Bogen auch beim Zurückfahren, insbesondere von großflächigen
Werkstoffplatten, einer Sogwirkung unterzogen,
bevor er von den Transportmitteln aus dem Ausbrechsystem des Stanzautomaten herausgezogen wird.
Weiterhin sind im Hinblick auf die Größe der Bogenformate besondere Anforderungen an die Ausgestaltung der Rahmen
und/oder der Werkstoff- bzw. Halteplatten der Ausbrechsysteme zu stellen, die die Ausbrechwerkzeuge relativ
schwer machen, so daß beim Stanzvorgang hohe Beschleunigungskräfte aufzubringen sind, um einerseits den Stanz-Vorgang
und andererseits die Rückführung des Ausbrechwerkzeuges in die abgehobene Position bewerkstelligen zu
können.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, die ein
sauberes Ausbrechen auch ohne Verwendung einer unteren Anordnung von Ausbrechstiften ermöglicht, wobei eine
schnelle und paßgenaue Anordnung von Ausbrechstiften in dem Ausbrechwerkzeug ermöglicht werden soll. Nach einer
weiteren Teilaufgabe soll die Vorrichtung einfach bestückbar und universell einsetzbar sein und die Luftschicht
über dem Bogen so beeinflussen, daß dieser sowohl beim Stanzvorgang als auch beim Hochfahren des Ausbrechwerkzeugs
sich nicht verwirft. Weiterhin soll das Ausbrechwerkzeug leicht ausgeführt sein, um einen einfachen
Aufbau zu ermöglichen um die Antriebe zum Aufbringen der Beschleunigungskräfte leistungsärmer auslegen zu können.
Die Aufgabe löst die Erfindung durch die im Anspruch 1
angegebene Ausbildung einer Vorrichtung.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 17 angegeben.
35
35
Die Erfindung sieht abweichend vom Stand der Technik vor,
daß eine Lochplatte verwendet wird und daß diese Lochplatte individuell mit Ausbrechstiften bestückt wird.
Wenn diese Lochplatte &zgr;. B. ein Lochraster von ca. 3 mm aufweist und jedes der Durchgangslöcher einen Durchmesser
von ca. 2 mm aufweist, so bedeutet dies, daß bei einem Format von ca. 70 &khgr; ca. 100 cm ca. 140.000 Löcher
vorgesehen sind. Bei einem Format von ca. 140 &khgr; ca. 100 cm sind bereits ca. 280.000 Löcher vorgesehen, von
denen für die Ausbrechung der Teile aus dem Bogen aber nur partiell eine geringe Anzahl von Löchern belegt wird.
Daraus ist ersichtlich, daß über die Restfläche der Lochplatte, die nicht mit Ausbrechstiften bestückt ist,
sich ein Niederfahren des Ausstanzwerkzeugs zwischen dem Bogen und der Lochplatte, die im Abstand von ca. 1 cm bis
ca. 1,5 cm oberhalb des Bogens beim Stanzvorgangs endet, also insgesamt nur ein Bewegungshub von ca. 2 cm bis ca.
5,5 cm vollzieht, ein gleichförmiger Luftstau entsteht, da die Luft durch die freien Durchgangslöcher entweichen
kann. Wird andererseits die Lochplatte nach oben gefahren, so wird kein punktueller Unterdruck erzeugt, da beim
Hochfahren Luft durch die offenen Löcher nach unten strömt und so ein Luftdruckausgleich gegeben ist. Dies
führt dazu, daß der eingezogene Bogen weder durch Luftwirbel noch durch Vakuum flattern kann. Der Bogen liegt
ruhig auf und kann auch nach dem Stanzen ohne längere Zwischenzeit abgezogen werden, Die Stanzgeschwindigkeit
kann bei gleicher Stanzqualität wesentlich erhöht werden. Der Stanzautomat kann sogar mit Stanzgeschwindigkeit von
ca. 9.000 bis ca. 10.000 Hübe/Std. arbeiten, ohne daß dadurch die Stanzqualität, beispielsweise durch
Seitenaufsätze auf dem Konturenrand eines Ausbrechstiftes, beeinträchtigt würde.
Bei vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung entspricht die Lochplattengröße insgesamt etwa der Bogengröße, wobei
die Aufnahmeränder zusätzlich zu berücksichtigen sind, um
die Lochplatte in einen Aufnahmerahmen, einen Maschinen-
rahmen oder einen Wechselrahmen einführen zu können, wie
sie im Stand der Technik angegeben sind. Es ist aber auch möglich, einen Trägerrahmen zu verwenden und in diesen
Trägerrahmen eine oder mehrere solcher Lochplatten einzusetzten, deren Lochreihen dann bis an den Rand der
einzelnen Segmente gehen, so daß die positive Wirkung auf den zu stanzenden Bogen auch bei dieser Ausbildung gegeben
ist.
Durch die Vielzahl der Löcher, die über die gesamte Fläche im engen Raster verteilt sind, wird darüber hinaus
die Lochplatte gewichtsmäßig wesentlich reduziert. So ist bei besonders engen Abständen eine Gewichtsreduzierung
von über 60 % erzielbar, so daß für die Bewegung auch nur geringere Beschleunigungskräfte aufgebracht werden müssen,
um den Stanzvorgang durchführen zu können. Darüber hinaus erleichtert das niedrigere Gewicht auch die
Handhabung beim Einsetzen in den Maschinenrahmen oder beim Bestücken außerhalb der Maschine, zu welchem Zweck
die Lochplatte auch in einen Wechselrahmen eingesetzt sein kann.
Gemäß der Lehre der Erfindung ist in jedem Fall sicherzustellen, daß die mit Ausbrechstiften nicht belegten Löeher
stets geöffnet bleiben. Wird deshalb eine Druckplatte zum Niederhalten von Ausbrechstiften auf die Lochplatte
gelegt, so muß diese kongruent zu den Durchgangslöchern ebenfalls Durchgangslöcher aufweisen, damit die
Luftströmung durch die Löcher bei der Hubbewegung sichergestellt ist. Entsprechende konstruktive Details sind in
einigen Unteransprüchen ebenfalls angegeben.
Bei geraden Ausbrechstiften empfiehlt es sich, Durchgangslöcher in der Lochplatte an die Querschnittskontur
der einzusetzenden Stifte anzupassen. Es ist aber auch möglich, die Durchgangslöcher in der Lochplatte mit einer
bestimmten Kontur zu versehen, in die ein entsprechend angepaßter Halteabschnitt eines Ausbrechstiftes einsetz-
bar ist, während der eigentliche Stanzabschnitt eine andere
Kontur aufweist und/oder einen Mittenversatz gegenüber der Längsachse des Halteabschnittes. Durch diese
individuellen Ausgestaltungen ist es möglich, z. B. bei dreieckförmigen Durchgangslöchern, diese in Reihen verschachtelt,
dicht aneinander vorzusehen, wenn diese gleichschenkelig sind, und durch gedrehten Einsatz der
Ausbrechstifte den seitenversetzten Stanzabschnitt so zu positionieren, daß er in unmittelbarer Nähe eines Anbindungspunktes
zum Eingriff auf das auszustanzende Teil des Bogens gelangt. Es hat sich weiterhin in Versuchen bewährt,
die Ausbrechstifte an den unteren Stanzstirnflächen mit Schneidkanten zu versehen. Besonders vorteilhaft
können diese mit einer Konturenfläche kombiniert werden.
Während mit einem Ausbrechwerkzeug gemäß der Erfindung gearbeitet werden kann, ist es auch einfach möglich, für
eine andere Stanzform eine weitere Lochplatte entsprechend zu bestücken. Auf einfachste Weise ist dies bei der
manuellen Bestückung möglich, wenn die Lochplatte durchsichtig ist und z. B. aus Makroion oder einem
anderen durchsichtigen Kunststoff besteht, so daS die Platte nur auf einem vorgestanzten Bogen aufgelegt werden
muß. Die Abfallumrisse sind dabei sichtbar, so daß die Ausbruchstifte in die entsprechenden Löcher längs der
Umrißkanten eingesetzt werden können. Die Anzahl und der Abstand im vorgegebenen Raster der Löcher hängen von dem
verwendeten Material, z. B. Vollpappe oder Wellpappe, und den festgesetzten Haltepunkten ab. Vorteilhaft ist es,
die Ausbrechstifte in Höhe des Haltepunktes vorzusehen, so daß diese beim Ausbrechen teilweise abgeschert werden.
Ebenso kann eine Bestückung auch unter Verwendung einer Schablone erfolgen.
Die Bestückung läßt sich aber auch automatisieren, wenn beispielsweise der Nutzen eines Bogens durch eine CAD-Anlage
erstellt wird, so können die Teileumrißdaten unmittelbar auch auf einen CNC-gesteuerten Bestückungsauto-
maten übertragen werden, der in eine Lochplatte im vorgegebenen Raster an den vorgegebenen Punkten die Ausbrechstifte
setzt.
Durch die Möglichkeit, eine größere Mindestanzahl von Ausbrechstiften pro Teil setzen zu können, ist es nicht
mehr erforderlich, unterhalb der Unterlagenplatte Gegenstifte für die geführte Aufnahme zu setzen, ebenso ist es
nicht erforderlich, diese Ausbrechformen gesondert herzustellen und diese an der oberen Ausbrechplatte zu befestigen.
Durch die Möglichkeit mehrere Ausbrechstifte dicht aneinander setzen zu können, wird ein sauberes
Ausbrechen gegenüber dem Umriß in der Unterlagenplatte stets sichergestellt, ebenso daß der Abfall durch die
Unterlagenplatte hindurchfällt. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den Umriß des Durchbruches in der
Unterlagenplatte etwas kleiner zu wählen, als den des auszubrechenden Teiles, z. B. um 2/10 bis 3/10 mm nach
innen zu verlegen. Dies führt dazu, daß das Ausbrechteil unter eigener Federspannung.in den Durchbruch
hineingedrückt wird und beim schnellen Zurückfahren der Ausbrechstifte durch die Federklemmwirkung in Verbindung
mit den Seitenwänden des Durchbruchs nicht nach oben schnellen kann und bei leicht konischem Verlauf der
Seitenflächen des Durchbruchs nach unten hin sich weitend - durch die Federkraft begünstigt - nach unten
beschleunigt fällt.
Bei der Größe der Ausbrechwerkzeuge - entsprechend den Formaten der Bögen - sollten nicht zu viele Ausbrechstifte
gesetzt werden, um die Lochplatte gewichtsmäßig nicht übermäßig zu beanspruchen. Aus diesem Grunde wird auch
nur die mindestens benötigte Anzahl der Ausbrechstifte jeweils gesetzt. Auf die Lochplatte wird die Druckplatte
mit kongruenten Durchgangslöchern aufgelegt, diese drückt
auf die Köpfe der Ausbrechstifte. Im Verbund können diese Teile beispielsweise in einen oberen Rahmen der Maschine
eingeschoben werden, der die Lochplatte mit Druckplatte
zinn Ausbrechen der Teile nach unten bewegt. In umgekehrter
Weise kann die Unterlagenplatte mit dem daraufliegenden Bogen auch gegen die Ausbrechstempel bewegt werden,-beide
Antriebsmöglichkexten führen zum gleichen Ergebnis. Durch die Erfindung ist es auch nicht mehr erforderlich,
untere Ausbrechstifte kongruent zu den oberen positionieren oder andere Klemmwerkzeuge vorsehen zu müssen. Der
Aufwand für die Umrüstung und die Umrüstzeiten sind wesentlich kürzer als beim Stand der Technik.
Es hat sich gezeigt, daß es zweckmäßig ist, in Bogenvorschubrichtung
die Lochplatte in Längsrichtung zu teilen und die beiden Hälften seitlich gegeneinander verschiebbar
oder in der Tiefe verschiebbar anzuordnen, um geringfügige Toleranzen zwischen dem Lochraster und den Ausbrechflächen
auf einfache Weise ausgleichen zu können. Zu diesem Zweck werden die beiden Teile an dem Rahmen verschieblich
befestigt, so daß in gewünschter Weise in engen Grenzen der Toleranzausgleich erfolgen kann. In Weiterentwicklung
dieses modularen Aufbaus sieht die Erfindung ferner vor, daß der Rahmen, der die Lochplatten aufnimmt,
in segmentförmige Felder, die fest oder veränderbar sind, unterteilt ist, in die einzelne, jeweils für
die Ausbrechung benötigte Lochplatten als Einzelplatten einsetzbar sind. Dadurch kann das Gewicht der gesamten
Platte reduziert werden. Bei vielen Zuschnitten werden beispielsweise nur im linken und rechten Randbereich Ausbrechstifte
gesetzt, um die darunter liegenden Abfallflächen aus den Bögen ausbrechen zu können. Eine Druckplatte
wird nur dann benötigt, wenn die Ausbrechstifte mit ihren Halteabschnitten in die Lochplatte nicht von der Unterseite
her eingesetzt werden und mit einem Ringflansch an der Unterseite sich abstützen und z. B. durch eine lösbare
Rastverbindung fixiert sind oder in diese eingeschraubt sind, zu welchem Zweck das Durchgangsloch ein
Gewinde aufweisen muß. Im Falle der Verwendung einer Druckplatte können die Ausbrechstifte von oben in die
Durchgangslöcher eingesetzt werden, wobei eine Kopfaus-
bildung vorzusehen ist, um ein Durchfallen der Ausbrechstifte zu verhindern. In diesem Fall ist von oben eine
Druckplatte notwendig, die auf die Kopfoberflächen der Ausbrechstifte aufgelegt wird und die notwendige Stanzkraft
auf die einzelnen Ausbrechstifte vom Rahmen her überträgt. Die Druckplatte kann der maximalen Rahmengröße
entsprechen, sie kann aber auch der tatsächlich eingestellten Rahmengröße und damit der verwendeten Lochplattengröße
entsprechend angepaßt sein. Gemäß der Lehre der Erfindung ist bei Verwendung einer Lochplatte dafür
Sorge zu tragen, daß die nicht mit Ausbrechstiften belegten Durchgangslöcher frei bleiben. Deshalb weist die
Druckplatte ebenfalls Durchgangslöcher auf, die jedoch
kleiner sein müssen, als der Kopf des jeweiligen Ausbrechstiftes. Bei seitlicher Rahmenführung in der Ausbrechmaschine
weden dem Konstrukteur verschiedene Aufbaumöglichkeiten eröffnet.
Die Lochplatte kann beispielsweise auch aus Aluminium bestehen, das infolge seiner Materialeigenschaften einen
längeren Gebrauch bei wechselnden Ausbrechstifteinsätzen gewährleistet. Die Stiftkopfformen können Flachköpfe sein
oder aber auch Zylinderköpfe. Die Köpfe können in entsprechenden Bohrungen der Lochplatte versenkt sein oder
auf der Oberfläche mit einem Ringflansch aufliegen. Eine Bewegung in Längsrichtung der Ausbrechstifte wird durch
die Druckplatte vermieden. Die Ausbrechstifte können aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die einzubringenden Löcher können in einem gleichförmigen oder versetzten Lochraster angebracht werden. Bei versetztem
Lochraster und runden Löchern wirkt das ganze Lochraster wie ein Diagonalversatzraster, so daß auch
kleinere balkenförmige Teile ausgestanzt werden können.
Die schmalen Flächen können allerdings zu den oben angegebenen Toleranzproblemen führen, was durch eine Teilung
der Lochplatte auf einfache Weise ausgeglichen werden kann, indem die gesetzten Lochreihen geringfügig verscho
ll
ben werden, um innerhalb eines Lochrasters den Toleranzbereich
zu der Abfallfläche ausgleichen zu können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausbrechwerkzeuges ergänzend
erläutert.
In den Figuren zeigen:
FIG 1 in schematischer, perspektivischer Darstellung
den Aufbau eines Ausbrechwerkzeuges und
FIG 2 einen Teilschnitt durch die Lochplatte des Ausbrechwerkzeuges.
In FIG 1 ist in perspektivischer Darstellung das Ausbrechwerkzeug gemäß der Erfindung zerlegt dargestellt.
Dieses besteht im wesentlichen aus einer Unterlagenplatte 12, die in bekannter Weise z. B. eine Sperrholzplatte,
eine Metall- oder Kunststoffplatte ist und in der Durchbrüche 13 und 15 entsprechend den Abfallteilen eines Bogens
angeordnet sind. Zur seitlichen Führungsbegrenzung können überstehende Rahmenteile 16 oder andere Führungen
an der Platte 12 vorgesehen sein.
Auf die Unterlagenplatte 12 wird der Bogen 8 positioniert, z. B. durch Seiten- und Stirnmarker, aufgelegt,
derart, daß die auszubrechenden Teile 10, 14 kongruent über den Durchbrüchen 13 und 15 liegen. Der Bogen wird im
Verbund nach dem vorgelegten Konturenschnitt durch die Haltepunkte 11 gehalten. Der Greiferrand 5 dient zum Erfassen
des Bogens mittels eines Greifers und Einziehers, während die seitlichen Ränder 6 den Bogen in Längsrichtung
zusammenhalten. Oberhalb der Unterlagenplatte 12 befindet sich in dem zusammengesetzten Werkzeug die erfindungsgemäß
vorgesehene Lochrasterplatte 1 mit Durchgangsbohrungen 2, in die Ausbrechstifte 4 einsetzbar
sind. Die Bohrungen 2 sind z. B. im Raster 3 im Versatz
von Reihe zu Reihe angeordnet, so daß sich das sichtbare Diagonalraster ergibt. Nach dem Belegen der einzelnen
Durchgangslöcher 2 durch Ausbruchstifte 4 - diese sind
vergrößert gegenüber den symbolisch angeordneten Durchbrüchen gezeichnet - im Bereich der Fläche Teile 10, 14
längs der Umrißkante wird auf die Lochplatte 1 eine Druckplatte 5 aufgelegt und mit dieser über nicht dargestellte
Verbindungselemente gekoppelt. Diese Druckplatte weist kongruent zu den Durchgangslöchern 2 ebenfalls
Durchgangslöcher 20 auf, so daß eine ungehinderte Luftdurchströmung
durch nicht gelegte Durchgangslöcher 2 und 20 möglich ist. Der so gebildete Stanzteil wird dann beispielsweise
in einen Oberrahmen eines vorhandenen, herkömmlichen Stanzautomates für die Herstellung von FaItschachteln
eingeschoben und mit diesem Rahmen nach unten zum Ausbrechen der Teile 10, 14 abgesenkt, so daß die
unteren Stirnseiten der Ausbrechstifte 4 auf die Teile 10, 14 aufgreifen und diese in die Durchbrüche 13, 15
drücken.
In FIG 2 ist die Lochplatte im Teilschnitt über eine geringe Anzahl von Führungsbohrungen dargestellt. Die
Durchgangsbohrungen 2 bestehen aus einem unteren Teil 19, dessen Durchmesser dem Durchmesser des Ausbrechstiftes 4
entspricht. Der obere Abschnitt 18 weist einen größeren Durchmesser als der untere Abschnitt auf und ist so dem
Durchmesser und der Form des Kopfes 17 am oberen Ende des Ausbrechstiftes 4 angepaßt, daß dieser mit dem Kopf 17 in
ein solches Loch versenkt einsetzbar ist, wie dies anhand des rechten Loches gezeigt ist. Dies hat den Vorteil, daß
die z. B. aus Stahl bestehenden Ausbrechstifte nicht durchfallen können. Selbstverständlich sind auch andere
Lagerungsmöglichkeiten, z. B. konische Ausbildungen der Löcher und Stiftenden, möglich. Es ist lediglich zu
berücksichtigen, daß ein Durchfallen der Ausbrechstifte 4 nach unten vermieden wird. Der Kopf 17 kann auch als
Flachkopf, wie bei einem Nagel, ausgebildet sein. Ebenso brauchen die Führungsdurchbrüche 2 bzw. die Bohrungen
keine Senke oder keinen Senkabschnitt aufzuweisen; die Köpfe können nach oben vorstehen. Die Erfindung vermittelt
dem Fachmann eine Reihe von Lösungsansätzen, die weder im Beispiel noch in den Unteransprüchen im einzelnen
angegeben sind.
14
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten mit bestimmten Kantenverläufen aus
einem Bogen aus Pappe, Papier, Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff,
die mindestens aus einer Unterlagenplatte, auf die der Bogen mit den auszubrechenden Teilen auflegbar
ist und die Durchbrüche kongruent zu den Flächen der Teile aufweist, und einem darüber angeordneten Ausbrechwerkzeug
mit nach unten vorstehenden Ausbrechstiften besteht, die bei relativer Bewegung des Ausbrechwerkzeuges
und der Unterplatte aufeinanderzu auf die Oberfläche der Teile des Bogens greifen und die Teile in die Durchbrüche
drücken,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Ausbrechwerkzeug eine den Bogen mindestens über die auszubrechenden Teile überspannende Lochplatte
(1) mit in einem engen Raster über die gesamte Fläche verteilt eingebrachten Durchgangslöchern (2) aufweist,
- daß nur in ausgewählte Durchgangslöcher (2) kongru-.
ent zu den Flächen der Teile {10, 14) des Bogens (8) Ausbrechstifte
(4) eingesetzt und hierin festgehalten sind, während die übrigen Durchgangslöcher (2) geöffnet bleiben
und
daß die Anzahl der eingesetzten Ausbrechstifte (4) und deren Anordnung in bezug auf die Fläche jedes Teiles
(10, 14) so gewählt sind, daß die Teile (10) längs ihren
vorgeschnittenen Umrißkonturen und in der Fläche bei relativer Bewegung an den Haltepunkten ausbrechbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Durchgangslöcher (2)
von Reihe zu Reihe im Halbversatz oder bei eckiger Ausführung ineinander verzahnt angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangslöcher (2)
einen polygonen, sternförmigen, runden oder ovalen Querschnitt aufweisen oder als Bohrung mit Gewinde ausgebildet
sind, und daß die Ausbrechstifte (4) einen konturenangepaßten
einsetzbaren Halteabschnitt und einen aus der Unterseite der Lochplatte (1) vorstehenden Stanzabschnitt
mit polygonem, sternförmigem, rundem oder ovalem Querschnitt aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbrechstifte (4)
von der Unterseite oder der Oberseite her in die Durchgangslöcher {2) eingesetzt und hierin mittels in
Ausnehmungen oder Ringnuten in den Ausbrechstiften (4) eingreifender lösbarer Sperren gehalten oder von der
Unterseite her eingeschraubt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stanzabschnitt des Ausbrechstiftes (4) gegenüber dem Halteabschnitt gekröpft
oder seitlich versetzt an diesem angebracht oder entsprechend einteilig ausgeformt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbrechstifte (4)
an den unteren Seiten im rechten Winkel zur Längsachse oder schrägverlaufende oder profilierte Stirnflächen mit
äußeren Schneidkanten aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 6, dadurch
gekennz eichnet, daß am oberen Ende eines Ausbrechstiftes (4) ein Kopf (17) vorgesehen ist, dessen
Querschnitt etwas größer ist als der Querschnitt des Ausbrechstiftes (4), daß der Ausbrechstift (4) von oben in
das Durchgangsloch (2) eingesetzt ist, daß die Durchgangslöcher (2) in der Lochplatte (1) eine der Kopfform
entsprechende Ausnehmung (18) an der Oberseite aufweisen oder daß die Köpfe (17) auf der Oberseite mit einem Ringflansch
aufliegen, und daß auf die Köpfe der Ausbrechstifte (4) eine mit der Lochplatte (1) verbindbare Druckplatte
(5) mit kongruent zu den Durchgangslöchern (2) angeordneten Durchgangslöchern (20) mit kleinerem Querschnitt
mit gleicher oder abweichender Querschnittsform aufgelegt ist, die die Ausbrechstifte niederhält.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbrechstift (4) einen aus der Oberseite der Lochplatte
vorstehenden Zapfen aufweist, der in das zugeordnete Durchgangsloch (2 0) in der Druckplatte (5) eingreift,
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (1) und/oder Druckplatte aus mindestens zwei
Einzelplatten besteht, die horizontal seitlich und/oder in der Tiefe gegeneinander verschiebbar in einem Rahmen
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lochplatte (1) sich über die gesamte Bogenflache erstreckt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lochplatte (2) aus einer Stützplatte und einer Deckplatte besteht, in denen deckungsgleich Durchgangslöcher (2) für
die Aufnahme der Ausbrechstifte (4) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7, 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lochplatte, die Stützplatte und/oder Deckplatte und/oder die Druckplatte aus Aluminium oder einem durchsichtigen
oder nicht durchsichtigen Kunststoff bestehen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7, 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
die Lochplatte (1) aus Segmenten aus Kunststoff mit eingebrachten Durchgangslöchern (2) besteht, die in mindestens
zwei Schichten übereinander und überlappend verlegt, bei kongruenter Lage der Durchgangslöcher (2) miteinander
durch Kleben oder Verschweißen verbunden sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente höhere und
niedrigere ineinander verschachtelbare Flächenabschnitte mit Durchgangslöchern aufweisen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lochplatte (1) allein oder aus Stützplatte und Deckplatte bestehend ca. 12 mm bis ca. 20 mm stark ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lochplatte (1) und die Druckplatte (5) in einem oben und unten offenen Wechselrahmen eingesetzt sind und daß die
mit Ausbrechstiften (4) vorbestückte Lochplatte (1) in den seitliche Führungen aufweisenden Wechselrahmen einschiebbar
ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche in der
Unterlagenplatte (12) eine geringfügig kleinere Kontur aufweisen als der Zuschnitt der auszubrechenden Teile,
die unter eigener Federwirkung beim Ausstanzen in die Durchbrüche gedrückt werden, und daß die Durchbrüche sich
nach unten weiten und die Seitenwände im wesentlichen konisch verlaufen, so daß die Teile nach unten unter der
eigenen Federwirkung fallen.
19
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29707792U DE29707792U1 (de) | 1996-05-03 | 1997-05-01 | Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19617688A DE19617688A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Verfahren und Ausbrechwerkzeug zum Ausbrechen von Stanzabfällen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
| DE29707792U DE29707792U1 (de) | 1996-05-03 | 1997-05-01 | Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29707792U1 true DE29707792U1 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=7793168
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19617688A Withdrawn DE19617688A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Verfahren und Ausbrechwerkzeug zum Ausbrechen von Stanzabfällen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
| DE29707792U Expired - Lifetime DE29707792U1 (de) | 1996-05-03 | 1997-05-01 | Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19617688A Withdrawn DE19617688A1 (de) | 1996-05-03 | 1996-05-03 | Verfahren und Ausbrechwerkzeug zum Ausbrechen von Stanzabfällen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0907471A1 (de) |
| DE (2) | DE19617688A1 (de) |
| WO (1) | WO1997042010A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6158133A (en) * | 1998-12-23 | 2000-12-12 | Fiskars Inc. | Oval cutter |
| US6484406B1 (en) | 1998-08-26 | 2002-11-26 | Alterra Holdings Corporation | Hand-held cutting devices |
| WO2013083477A1 (de) * | 2011-12-05 | 2013-06-13 | Joachim Jakob | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines ausbrechwerkzeuges |
| WO2017194199A1 (en) * | 2016-05-13 | 2017-11-16 | Bobst Mex Sa | Device having a changeable tool for processing workpiece sheets |
| CN113715112A (zh) * | 2021-06-24 | 2021-11-30 | 格力电器(武汉)有限公司 | 板材掰边装置以及板材边料回收系统 |
| US11618179B2 (en) | 2017-01-18 | 2023-04-04 | BOXPLAN GmbH & Co.KG | Device for inserting a first ram or a second ram in an alternating manner |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103192423A (zh) * | 2013-04-12 | 2013-07-10 | 昆山市飞荣达电子材料有限公司 | 手工压料头治具 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1981974A (en) * | 1931-07-20 | 1934-11-27 | Vernimb August | Automatic stripping machine for folding box work |
| DE3886660D1 (de) * | 1987-10-13 | 1994-02-10 | Meurer Nonfood Product Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen einer Einrichtung für die Bearbeitung von plattenförmigen Werkstücken od.dgl. |
| CH684187A5 (fr) * | 1990-04-26 | 1994-07-29 | Bobst Sa | Outil supérieur mobile pour une station d'éjection des déchets dans une machine de découpage de feuilles en vue de la production d'emballages. |
| US5136907A (en) * | 1991-05-22 | 1992-08-11 | Amp Incorporated | Prevention of slug pulling in stamping presses |
| DE9307397U1 (de) * | 1993-05-15 | 1994-09-22 | Emrich, Dirk, 51709 Marienheide | Vorrichtung zum Ausbrechen von Zuschnittabfällen beim Stanzen von Karton |
| DE9314706U1 (de) * | 1993-09-29 | 1994-02-10 | Gerent, Withold, 33818 Leopoldshöhe | Ausbrechsystem für Stanzautomaten |
| CH690027A5 (fr) * | 1994-07-14 | 2000-03-31 | Bobst Sa | Outil supérieur mobile pour la séparation des poses d'une feuille travaillée par une presse de fabrication d'emballages. |
| DE29608009U1 (de) * | 1996-05-03 | 1996-07-25 | Kara, Jürgen, 96279 Weidhausen | Ausbrechwerkzeug zum Ausbrechen von Stanzabfällen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen |
-
1996
- 1996-05-03 DE DE19617688A patent/DE19617688A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-05-01 WO PCT/EP1997/002232 patent/WO1997042010A1/de not_active Ceased
- 1997-05-01 EP EP97921842A patent/EP0907471A1/de not_active Ceased
- 1997-05-01 DE DE29707792U patent/DE29707792U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6484406B1 (en) | 1998-08-26 | 2002-11-26 | Alterra Holdings Corporation | Hand-held cutting devices |
| US7010860B2 (en) | 1998-08-26 | 2006-03-14 | Alterra Holdings Corporation | Hand-held cutting device |
| US6158133A (en) * | 1998-12-23 | 2000-12-12 | Fiskars Inc. | Oval cutter |
| WO2013083477A1 (de) * | 2011-12-05 | 2013-06-13 | Joachim Jakob | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines ausbrechwerkzeuges |
| US9597813B2 (en) | 2011-12-05 | 2017-03-21 | Joachim Jakob | Method and device for producing a stripping tool |
| WO2017194199A1 (en) * | 2016-05-13 | 2017-11-16 | Bobst Mex Sa | Device having a changeable tool for processing workpiece sheets |
| US11731383B2 (en) | 2016-05-13 | 2023-08-22 | Bobst Mex Sa | Device having a changeable tool for processing workpiece sheets |
| US11618179B2 (en) | 2017-01-18 | 2023-04-04 | BOXPLAN GmbH & Co.KG | Device for inserting a first ram or a second ram in an alternating manner |
| CN113715112A (zh) * | 2021-06-24 | 2021-11-30 | 格力电器(武汉)有限公司 | 板材掰边装置以及板材边料回收系统 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19617688A1 (de) | 1997-11-13 |
| WO1997042010A1 (de) | 1997-11-13 |
| EP0907471A1 (de) | 1999-04-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4124098C2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Ausbrechteilen, wie Abfallstücken, aus einem Zuschnitte oder dergleichen enthaltenden Werkstoffbogen | |
| DE102010051239A1 (de) | Bearbeitungsstation für eine Stanzmaschine und Verfahren zur Probebogenauslage | |
| EP2008781B1 (de) | Werkzeug für Bogenstanz- und -prägemachine | |
| DE69508314T2 (de) | Bewegliches Oberwerkzeug zur Trennung der Schnittschablonen von einem Bogen, der durch eine Presse zur Herstellung von Verpackungsmaterial bearbeitet ist | |
| DE3318144C2 (de) | Vorrichtung zum Einrichten von Matrizen für eine Stanztiegelpresse | |
| DE60313130T2 (de) | Aufspannklammer für unteren rahmen einer schneidpresse | |
| DE60102097T2 (de) | Auslegerstation einer Formpresse und Werkzeugsatz für eine solche Station | |
| DE29707792U1 (de) | Vorrichtung zum Ausbrechen von Teilen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen | |
| DE7913260U1 (de) | Stanzpresse | |
| DE102020113368A1 (de) | Vorrichtung zur Nutzentrennung und Verfahren zur Nutzentrennung | |
| DE69423614T2 (de) | Verbesserungen an vorrichtungen zur herstellung von kartonzuschnitten | |
| EP0697940A1 (de) | Vorrichtung, klemmwerkzeug und verfahren zum ausbrechen von zuschnittabfällen beim stanzen von karton | |
| DE29608009U1 (de) | Ausbrechwerkzeug zum Ausbrechen von Stanzabfällen bei der Herstellung von Zuschnitten aus einem Bogen | |
| DE102008034764A1 (de) | Werkzeug für eine Bogenstanzmaschine | |
| DE19648952C1 (de) | Vorrichtung zum Ausbrechen und Entfernen von Abfallstanzteilen aus Nutzen oder Werkstoffbögen, insbesondere für Flachbettstanz- und/oder Prägeautomaten | |
| DE4024137A1 (de) | Ausbrechwerkzeug, verfahren zu seiner bestueckung und vorrichtung zur bestueckung eines ausbrechwerkzeuges in einem und fuer einen stanzautomaten | |
| DE4010871C2 (de) | ||
| DE10051098B4 (de) | Vorrichtung zum Niederhalten von Stanzgut | |
| DE3815219A1 (de) | Abdruckpresse | |
| DE3628301C2 (de) | ||
| AT502040B1 (de) | Ablegewerkzeug | |
| DE3921885C2 (de) | ||
| DE9214559U1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Ausbrechteilen aus einem Zuschnitte o.dgl. enthaltenden Werkstoffbogen | |
| DE3828791C2 (de) | Vorrichtung zum Zurichten von Schaltkarten | |
| DE20115007U1 (de) | Vorrichtung für eine Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Karton u.dgl. Gut |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970821 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000629 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20031202 |