DE29707521U1 - Lattenrost - Google Patents
LattenrostInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/06—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
- A47C23/062—Slat supports
- A47C23/068—Slat supports with additional supports between the ends of the slats
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Description
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PATENTAN WALTE I:
DR. ULRICH OSTERTAG .:i>B. REINHARD OSTERTAG
EIBENWEG 10 D-70597 STUTTGART TEL.+ 49-711-766845 FAX +49-711-7655701
Lattenrost
Anmelder: Rössle & Wanner GmbH
Ulrichstr. 102
Ulrichstr. 102
72116 Mössingen
Anwaltsakte: 5436.4
TIT.02-046
5436.4 - &igr;.·- : ·: :·*:·· "*.2$.04.1997
Lattenrost
Die Erfindung betrifft einen Lattenrost gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Ein derartiger Lattenrost ist z.B. in der DE 89 00 166 Ul beschrieben. Bei derartigen Lattenrosten, die auch
im Handel erhältlich sind, enden die Latten innerhalb der lichten Randkontur des Lattenrostes nämlich auf
Höhe der Innenflächen der Längsholme.
Durch die vorliegende Erfindung soll ein Lattenrost gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so weitergebildet
werden, daß die Liegefläche bis zu den seitlichen Außenflächen des Lattenrostes reicht.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch einen
Lattenrost mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei einem erfindungsgemäßen Lattenrost befinden sich
die Lagerelemente in demjenigen freien Raum, der oberhalb der Auflageleisten der Längsholme liegt. Die Außenflächen
der Lagerkappen liegen somit im wesentlichen in der Außenfläche des Lattenrostes oder geringfügig
von dieser nach innen versetzt. Man hat somit durch die Latten und die sie tragenden Lagerelemente insgesamt
eine sich über die gesamte Breite des Lattenrostes erstreckende Liegefläche.
Da die Längsholme zusammen mit den mit ihnen verbundenen Auflageleisten einen im wesentlichen L-förmiges transversales
Profil aufweisenden Träger bilden, kann man bei vorgegebener Soll-Belastbarkeit des Lattenrostes die
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Längsholme niederer wählen als bei einem herkömmlichen Rahmen. Bei gleichen Auflagerungsbedingungen am Bettgestell
kann man somit die Lagerelemente in vertikaler Richtung mit größerem Hub auslegen und erhält trotzdem
die gewünschte Standardhöhe der Liegefläche im unbelasteten Zustand.
Die oben genannten Vorteile werden mit nur geringem Mehraufwand erhalten.
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Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist im Hinblick auf möglichst glatte Außenflächen des Lattenrostes
von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 erlaubt ein leichtes Bestücken der Längsholme mit den Lagerelementen
und, falls gewünscht, ein Austauschen von Lagerelementen gegen andere, die unterschiedliche Härte haben.
Ein Lattenrost, wir er im Anspruch 4 angegeben ist, läßt sich in ein normales Bettgestell einbauen, ohne
daß bei den seitlichen Wangen des Bettgestelles ein Kontakt zwischen den Lagerelementen und der Wangeninnenfläche
besteht.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei-0
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert In dieser zeigen:
Figur 1: eine Aufsicht auf die Kopf- oder Fußseite eines Lattenrostes bei abgenommenem Querholm, wobei
der besseren Übersichtlichkeit halber nur der
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Bereich einer Latte und einer dieser zugeordneten Stützleiste wiedergegeben ist;
Figur 2: einen vertikalen Schnitt durch ein Zusatzfederelement
des in Figur 1 gezeigten Lattenrostes; und
Figur 3: eine Aufsicht auf Abschnitte zweier benachbarter
Latten und einer Stützschiene sowie eines Zusatzfederelementes des in Figur 1 gezeigten Lattenrostes.
In den Zeichnungen ist mit 10 insgesamt ein Rahmen eines Lattenrostes bezeichnet. Dieser umfaßt Längsholme 12,
14 sowie einen Querholm 16 und einen entsprechenden, in der Zeichnung weggebrochenen zweiten Querholm.
Auf die Außenseite der Längsholme 12, 14 sind Beschlagteile 18 aufgesetzt, die ihrerseits aus natürlichem oder synthetischem
Gummi gefertigte Lagerelemente 20 tragen. Diese bestehen in bekannter Weise aus einem in der Zeichnung
nicht näher wiedergegebenen Feder-Fachwerk und einer oberen Lagerkappe, in welcher jeweils ein Ende einer Latte
22 Aufnahme findet. Die beiden Enden der Latten 22 sind in symmetrischer Weise gelagert. Die Latten sind selbstfedernd
ausgebildet, z.B. entsprechend dicke Schichtholz-Teile, wobei die Latten in der Praxis, von oben gesehen,
leicht konvex gekrümmt sind. Durch Biegung der Latten und Verformung der Lagerelemente erhält man somit eine
durch die Oberseiten der Latten 22 gebildete verformbare Liegefläche.
Unterhalb der Latten 22 liegend und in Aufsicht gesehen zwischen den Latten liegend, sind über Beschlagteile 26
an den Längsholmen 12, 14 Stützleisten 28 angebracht. Die Stützleisten 28 haben den Längsholmen 12, 14 benach-
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harte seitliche Endabschnitte 30, welche in horizontaler
Richtung verlaufen. An diese schließen sich, nach oben ansteigend, Leistenabschnitte 32 an, die über mittlere
Leistenabschnitte 34 in zur Rostmitte abfallende Leistenabschnitte 36 übergehen. Die Enden der letzteren sind
durch einen mittleren horizontalen Leistenabschnitt 3 8 verbunden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Stützleisten 28 insgesamt symmetrisch zur Längsmittelebene des Rostes
ausgebildet.
Zwischen zwei benachbarten Latten 22 ist jeweils ein Zusatzfederelement 40 angeordnet, wie insbesondere aus
den Figuren 2 und 3 gut ersichtlich. Die Zusatzfederelemente 40 haben jeweils einen insgesamt mit 42 bezeichneten
Kopfabschnitt und einen an diesem hängenden hülsenförmigen Federabschnitt 44. Die Stirnflächen von Kopfabschnitt
42 und Federabschnitt 44 liegen in gemeinsamen Ebenen; auch die Abmessungen von Kopfabschnitt 42 und Federabschnitt
44 in zur Lattenlängsrichtung transversaler Richtung sind gleich groß.
Das gesamte Zusatzfederelement 40 hat zwei Symmetrieebenen: die in vertikaler Richtung verlaufende, zwischen den benachbarten
Latten 22 liegende axiale Mittelebene und die zu den Latten 22 senkrechte transversale Mittelebene.
Im Kopfabschnitt 42 sind zwei seitliche Führungsnuten 0 46 vorgesehen, in welchen die seitlichen Randabschnitte
benachbarter Latten 22 Aufnahme finden. Die Führungsnuten 46 übergreifen diese Randabschnitte in leichtem Reibschluß.
In dem zwischen den Latten 22 liegenden mittleren Bereich des Kopfabschnittes 42 sind zwei nach oben offene sphäri-
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sehe Greifmulden 48 vorgesehen. An diesen können die Finger
eines Benutzers angreifen, um ein Zusatzfederelement 40 in Längsrichtung der Latten 22 zu verschieben.
Die mit 50 bezeichnete obere Begrenzungsfläche des Kopfabschnittes
42 liegt nur geringfügig über der Liegefläche 24.
Beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel sind der Durchmesser des Federabschnittes 44 und die vertikale Stellung
der Stützleiste 28 so aufeinander abgestimmt, daß bei der in Figur 1 links gelegenen Stellung eines Zusatzfederelementes
40 dieses ohne Verformung gerade den Leistenabschnitt 36 berührt. Bewegt man das Zusatzfederelement
40 aus dieser Stellung heraus nach außen, so wird der Federabschnitt 44 zunehmend unter Vorspannung gesetzt.
In der in der rechten Hälfte von Figur 1 gezeigten Stellung eines Zusatzfederelementes 40 hat dieses maximale Vorspannung.
Dadurch, daß man das Zusatzfederelement 40 noch weiter nach außen bewegt, kann man dann die Vorspannung
des Federabschnittes 44 wieder vermindern, wobei sich Stellungen gleicher Vorspannung des Federabschnittes 44,
die vom Leistenabschnitt 34 in Auswärtsrichtung bzw. Einwärtsrichtung versetzt liegen, durch den Angriffspunkt
des Zusatzfederelementes 40 an der Latte 22 unterscheiden, so daß man durch Stellungen auf dem Leistenabschnitt
32, die von der Vorspannung her Stellen auf dem Leistenabschnitt 36 vergleichbar wären, eine härtere Zusatzfederung
der Latte 22 erhält. Der Endabschnitt 30 ist wieder so auf das Zusatzfederelement 40 abgestimmt, daß dort
der Federabschnitt 44 unbelastet ist.
Man erkennt, daß man mit den jeweils paarweise zwischen benachbarten Latten 22 angeordneten Zusatzfeder'elementen
40, die in Regel symmetrisch zur Längsmittelebene des
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Rostes eingestellt werden, eine in weiten Grenzen einstellbare Zusatzfederung für die Latten 22 erhält, die
zu der durch die Biegbarkeit der Latten 22 und die Lagerelemente 20 erhaltenen Lattengrundfederung hinzukommt.
Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Lagerelemente 20 auf der Außenseite der Längsholme
12, 14 angebracht, so daß sich die Enden der Latten 22 bis unmittelbar an den Rand des Rostes erstrecken können,
was im Hinblick auf eine durchgehende Liegefläche von nebeneinander gestellten Betten von Vorteil ist. Unterhalb
der Lagerelemente 20 sind seitliche Auflageleisten 52 gezeigt, die fest mit den Längsholmen 12, 14 verbunden
sind und dazu dienen, den Rahmen 10 auf einem Bettgestell zu lagern.
Wie aus Figur 3 ersichtlich, kann man dadurch, daß man die Zusatzfederelemente 40 in Längsrichtung des Rostes
unterschiedlich einstellt, die Zusatzfederung der Latten 22 in Rostlängsrichtung variieren, z.B. im Schulterbereich
ein besonders weiches Einfedern der Latten 22 vorgeben .
Vorzugsweise sind die Stützleisten 28 nicht starr, vielmehr selbst aus Schichtholz hergestellte biegbare Leisten,
wobei jedoch die Steifigkeit der Stützleisten 28 erheblich höher gewählt ist als die Steifigkeit der Latten
22.
0 Die Zusatzfederelemente 40 sind aus natürlichem oder synthetischem
Gummi gespritzte einstückige Formteile mit einer Shore-Härte zwischen 60 und 80, vorzugsweise 70.
In der Praxis kann der Außendurchmesser des Federabschnit-
tes 44 etwa 50 mm betragen, seine Wandstärke etwa 5 mm,
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wobei die Abmessung des Zusatzfederelementes 40 in Lattenlängsrichtung
etwa 20 bis 25 mm betragen kann.
Aus Figur 1 ist folgendes ersichtlich:
Die Unterseiten der Auflageleisten 54 und die Unterseiten
der Längsholme 14 bündig. Damit hat der Rahmen eine stufenfreie Unterseite und kann gleichermaßen mit unterschiedlich
breiten Auflageelementen von unterschiedlichen Bettgestellen zusammenarbeiten.
Dadurch daß die Lagerlemente 2 0 von auf die Außenseite der Längsholme aufgesetzten Beschlagteilen 18 getragen sind,
kann man die gleichen Beschlagteile und die gleichen Lagerelemente verwenden wie bei Lattenrosten, bei denen die
Latten vor der Innenfläche der Längsholme enden.
Die Lagerlemente 20 haben in Breitenrichtung des Rahmens {Längsrichtung der Latten) etwas geringere Abmessung
als die Auflageleisten 54. Dadurch liegen die Außenflächen der Lagerelemente etwas hinter den Rahmenaußenflächen,
und die Lagerlemente können sich unter Spiel vor den Innenflächen von Längswangen eines Bettgestelles bewegen.
Claims (4)
1. Lattenrost mit einem Längsholme (14) und Querholme
(16) aufweisenden Rahmen und mit von den Längsholmen (14) über elastomere Lagerelemente (20) getragenen Latten
(22), dadurch gekennzeichnet, daß die Längsholme (18)
mit Auflageleisten (52) verbunden sind, welche sich im unteren Bereich der Außenseite der Längsholme (14)
erstrecken, und daß die Lagerelemente (20) von den Außenseiten der Längsholme (14) getragen sind.
2. Lattenrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseiten der Auflageleisten (52) und
die Unterseiten der Längsholme (20) bündig sind.
3. Lattenrost nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerelemente (20) über Beschlagteile (26) mit den Außenseiten der Längsholme (14) verbunden
sind.
4. Lattenrost nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerelemente (20) schmaler
sind als die Auflageleisten (52).
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Effective date: 20010201 |