DE29706340U1 - Sicherheitsschalter - Google Patents
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Description
• ·
18/8 PATENTANWÄLTE
DR. O. LOESENBECK (1931-1980)
DIPL-ING. A. STRACKE
DlPL-ING. K.-0. LOESENBECK
DIPL-ING. A. STRACKE
DlPL-ING. K.-0. LOESENBECK
Vertreter beim Europäischen Patentamt
Hans Bernstein
Spezialfabrik für Schalt- Jöllenbecker Straße 164 Postfach 101882
kontakte GmbH & Co. D-33613 Bielefeld D-335I8 Bielefeld
Untere BuIt 2
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Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsschalter mit einem in einem Schaltergehäuse
axial verschiebbar gelagerten, federbelasteten Sperrbolzen, der in eine das Schaltelement
mittels eines Hubmagneten entgegen der Federkraft freigebende Stellung verschiebbar ist.
Derartige Sicherheitsschalter sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Die Grundforderung
besteht darin, daß sie so gestaltet sein müssen, daß bei herausgezogenem
Betätiger auch die Ausschaltsteliung zwangsweise herbeigeführt wird. Dies erfolgt durch eine auf den Sperrbolzen wirkende Druckfeder, die den Sperrbolzen in
die Blockiersteliung drückt. Zum Freigeben des üblicherweise als Schaltrad ausgebildeten
Schaltelementes wird der Hubmagnet erregt, so daß dessen Anker entgegen der Wirkung der Druckfeder verfahren wird und dadurch den Sperrbolzen in die Freigabestellung
verfährt.
Bei den bisher bekannten Sicherheitsschaltern wird der Hubmagnet so lange erregt,
d. h. mit Strom durchflutet, bis daß der Sperrboizen wieder in die Blockierstellung
gefahren werden soll. Der Hubmagnet muß so ausgelegt werden, daß die zum
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Entriegeln des Sperrbolzens notwendige Hubkraft erzeugt wird. Diese Hubkraft ist jedoch
deutlich größer, im Normaifali ca. vierzigmal höher als die Haltekraft, die notwendig
ist, um den Sperrbolzen in der Freigabestellung zu halten. Bei den bisher bekannten,
an sich bewährten Ausführungen wird es jedoch als Nachteil angesehen, daß der elektrische Energiebedarf relativ hoch ist. Außerdem ist die Wärmeentwicklung
aufgrund der relativ hohen Stromaufnahme sehr hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsschalter der eingangs
näher beschriebenen Art in konstruktiv einfacher Weise so auszubilden, daß der Energiebedarf für das Halten des Sperrbolzens in der Freigabestellung deutlich ver-
_ ringert wird.
Die gestellte Aufgabe wird durch einen den Stößel in seiner Freigabesteliung haltenden
Haftmagneten gelöst, so daß der Hubmagnet in dieser Stellung stromlos ist.
Durch den zweiten, gegenüber den bekannten Ausführungen zusätzlichen Haftmagneten
wird die Funktion durch eine vom Hubmagneten aufzubringende Hubarbeit und in eine vom Haftmagneten aufzubringende Haltearbeit aufgeteilt. Der Haftmagnet
hat eine deutlich geringere Stromaufnahme als der Hubmagnet, da er lediglich die
geringe Haltekraft aufbringen muß. Damit die einwandfreie Funktion gewährleistet ist,
wird der Haftmagnet erregt, bevor der Hubmagnet abgeschaltet wird. Es erfolgt demzufolge
eine Überschneidung.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber den bekannten Ausführungen liegt auch
noch darin, daß durch die geringere Stromaufnahme des Haftmagneten auch die Wärmeentwicklung deutlich reduziert wird. Von der Funktion her unterscheidet man
Sicherheitsschalter, die nach dem Ruhestromprinzip und nach dem Arbeitsstromprinzip
arbeiten. Die erfindungsgemäße Ausführung ist für beide Arten einsetzbar.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Anker des Hubmagneten und der
Anker des Haftmagneten an einem Ende eines quer zum Sperrbolzen stehenden Kipphebels angelenkt sind, der am gegenüberliegenden Ende auf einer ortsfesten
Achse schwenkbar gelagert ist und mit dem Sperrbolzen in einer Mitnahmeverbindung
steht. Bei Erregung des Hubmagneten foigt der Anker des Haftmagneten der Bewegung des Ankers des Hubmagneten, da durch die Anlenkung an den Kipphebel
eine Zwangskopplung erfolgt. Dadurch ist sichergestellt, daß der Kipphebel in der
Stellung verbleibt, sobald der Haftmagnet erregt wird.
In einer anderen Ausführung ist jedoch auch denkbar, daß der Anker des Hubmagnetens
in der Freigabestellung des Sperrbolzens vom Haftmagneten gehalten wird.
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Eine konstruktiv einfache Ausführung wird erreicht, wenn auf den Sperrbolzen eine
Traverse fest aufgesetzt ist, gegen die sich das eine Ende einer den Sperrbolzen in
der Blockierstellung haltenden Druckfeder abstützt, und daß die andere, dem Schaltelement
zugewandte Seite mit dem Kipphebel in Berührung steht.
Bei dieser Ausführung wird keine feste Verbindung zwischen dem Kipphebel und
dem Sperrbolzen notwendig. Sobald der Hartmagnet nicht mehr erregt wird, drückt
die Druckfeder den Sperrbolzen in die Blockierstellung, wobei der Kipphebel in die
entsprechende Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird und die Anker des Hub- und des Haftmagneten ebenfalls in die Außerbetriebsstellung zurückgefahren werden.
Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn sich das andere, dem Schaltelement abgewandte
Ende der Druckfeder gegen ortsfeste Innenteile des Schaltergehäuses abstützt.
Dieses Innenteil bildet dann ein Widerlager für die Druckfeder.
Das Innenteil könnte beispielsweise eine quer zum Sperrbolzen stehende Rippe oder
eine Zwischenwand sein. Eine Verdrehsicherung des Sperrbolzens ist in einfachster
Weise gegeben, wenn vorzugsweise beide Stirnenden der Traverse in Langlöchern von Platten, beispielsweise Leiterplatten geführt sind, wobei die Langlöcher in Richtung
des Sperrboizens verlaufen. Diese Leiterplatten stehen in einem geringen Abstand
zu zwei parallelen Wandungen des Schaltergehäuses.
Zweckmäßigerweise liegt die Traverse im mittleren Bereich des Kipphebels. Dadurch
ergeben sich günstige Kräfteverhältnisse, da der Kipphebel wie ein einarmiger Hebel
wirkt. Die Anker des Hub- und des Haftmagneten stehen dann im Abstand zum Sperrboizen. Da außerdem der Abstand des Hub- und des Haftmagneten zur
Schwenkachse des Kipphebels größer ist, als der Abstand der Traverse zur Schwenkachse, ist der Hub des Ankers des Hubmagneten und des Ankers des
Haftmagneten größer als der Verschiebeweg des Sperrbolzens. Der Verschiebeweg
des Sperrboizens ist jedoch ausgelegt, daß dann das Schaltelement, beispielsweise
das Schaltrad gedreht werden kann. Dadurch wird normalerweise der Sperrbolzen noch um die Differenz zwischen dem Hub des Ankers des Hubmagneten und dem
Verschiebeweg des Sperrboizens verschoben, so daß der Verschiebeweg genauso groß ist, wie der Hub.
Die in Frage kommenden Sicherheitsschalter werden je nach Verwendung in den
unterschiedlichsten Einbaulagen montiert. Damit nun sichergestellt ist, daß der Anker
des Hubmagneten im nicht erregten Zustand in die Stellung selbsttätig und ungewollt
zurückfällt, in der der Sperrbolzen in der Blockierstellung steht, ist vorgesehen, daß
auf den Sperrbolzen ein quer dazu stehendes Brückenglied fest aufgesetzt ist, und
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daß der Anker des Hubmagneten mit dem dem Kipphebel abgewandten Endbereich
in dem Brückenglied verschiebbar geführt ist. Dadurch kann sich bei der Erregung
des Hubmagneten der Anker gegenüber dem Sperrbolzen relativ bewegen, es wird jedoch verhindert, daß er im stromlosen Zustand bereits dann in seiner
Ausgangsstellung zurückfällt, bevor der Sperrbolzen in die Blockierstellung zurückverfahren
wird.
Damit der Sicherheitsschalter für die unterschiedlichsten Spannungen verwendbar
ist, ist vorgesehen, daß die Stromversorgung des Hub- und des Haftmagneten durch
einen Schaltregler mit Pulsbreitenmodulator erfolgt. Dadurch wird eine Allstromausführung
ohne Spannungsvarianten geschaffen, so daß trotz der unterschiedlichen Spannungen der Sicherheitsschalter international einsetzbar ist. Damit keine zusätzlichen
Spulen für die Spannungsregelung erforderlich werden, ist vorgesehen, daß die Induktivitäten der Arbeitsspulen des Hub- und des Haftmagneten als Glättungsinduktivität
ausgelegt sind.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Sicherheitsschalter im Teilschnitt und
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Sicherheitsschalter im Teilschnitt und
Figur 2 den Sicherheitsschalter nach der Fig. 1 in einer um 90 Grad gedreh
ten Schnittstellung.
Der erfindungsgemäße Sicherheitsschalter 10 weist ein nicht näher erläutertes
Schaltergehäuse 11 auf, an dessen Stirnfläche ein Aufsatz 12 angeflanscht ist, in
dem ein Schaltrad 13 als Schaltelement drehbar gelagert ist. Der Aufsatz 12 ist mit
einer Öffnung 28 versehen, um beispielsweise mittels eines nicht dargestellten Radiusbetätigers
das Schaltrad 13 zu verdrehen. Mittig im Schaltergehäuse 10 ist ein Sperrbolzen 14 verschiebbar gelagert. Die Verschieberichtung verläuft in axialer bzw.
in Längsrichtung des Sperrbolzens 14. Mit einem Ende ist der Sperrbolzen 14 aus
dem Schaltergehäuse 11 herausgeführt und greift in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Sperrstellung in eine entsprechende Ausnehmung des Schaltrades 13 ein. Das andere Ende des Sperrbolzens 14 ist in einem rohrförmigen Ansatz 15 geführt,
der an einer Zwischenwand des Schaltergehäuses 11 angeformt ist.
In dem dem Schaltrad 13 zugewandten Bereich ist an einer Wand des Schaltergehäuses
11 ein nach Art eines einarmigen Hebels gestalteter Kipphebel 16 auf einer
ortsfesten Achse 17 schwenkbar gelagert. An das gegenüberliegende Ende des
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Kipphebels 16 ist der Anker 18 eines Hubmagneten 19 und der Anker 20 eines Haftmagneten
21 angelenkt.
Auf den Sperrbolzen 14 ist eine Traverse 22 fest aufgesetzt, die mit dem Kipphebel
16 in Berührung steht. Die Traverse 22 liegt seitlich neben dem Kipphebel 16 oder
5- unterhalb, je nach Einbaulage, und zwar an der Seite, die dem Schaltrad 13 abgewandt
liegt. Gegen diese Traverse 22 stützt sich das eine Ende einer den Sperrbolzen 14 umgreifenden Druckfeder 23 ab. Diese Druckfeder liegt an der dem Kipphebel
16 abgewandten Seite. Das andere Ende stützt sich an einem ortsfesten Teii des
Schaltergehäuses 11 ab. Dies kann beispielsweise ein Steg oder eine Zwischenwand
24 sein. Der Sperrbolzen 14 durchdringt diese Zwischenwand 24. Auf den Sperrbolzen
14 ist außerdem noch ein Brückenglied 25 fest aufgesetzt. Dieses Brückenglied
liegt an der Seite der Zwischenwand 24, die der Druckfeder 23 abgewandt liegt. Der
Anker 18 des Hubmagneten 19 ist an der dem Kipphebel 16 abgewandt liegenden
Seite mit einem Gewindeansatz versehen, auf dem eine Mutter aufgeschraubt ist.
Dieser Gewindeansatz durchdringt eine Bohrung des Brückengüedes 25, so daß in
der nicht erregten Stellung des Magneten 19 und bei nicht erregtem Haftmagneten
21 das Brückenglied 25 an der Zwischenwand 24 anliegt. In dieser Stellung greift
gemäß den Fig. 1 und 2 der Sperrbolzen 14 in eine Ausnehmung des Schaltrades 13
ein, so daß dieses blockiert ist.
Soll nun ein Schaltvorgang eingeleitet werden, wird zunächst der Hubmagnet 19 erregt,
so daß der Anker 18 angezogen wird und den Kipphebel 16 um einen relativ
kleinen Winke! geschwenkt wird, wie durch die strichpunktierte Linie 16' angedeutet
ist {Fig. 1).
Es ergibt sich, daß der Verschiebeweg des Sperrbolzens 14 geringer ist, als der Hub
des Ankers 18 des Hubmagneten 19. Der Verschiebeweg des Sperrbolzens 14 ist jedoch
so groß, daß das Schaltrad gedreht werden kann, wodurch der Verschiebeweg dann gleich oder annähernd gleich dem Hub des Ankers 18 ist. Während zuvor die
auf den Gewindeansatz des Ankers 18 aufgesetzte Mutter im Abstand zum Brückenglied
25 liegt, wird nach dem zweiten Verschieben des Sperrbolzens 14 wieder ein Kontakt erreicht. Es ist dann sichergestellt, daß bei allen Einbaulagen der Anker 18 in
dieser Stellung verbleibt, wenn der Hubmagnet 19 nicht mehr erregt wird. Bevor jedoch
diese Erregung aufgehoben wird, wird der Haftmagnet 21 erregt, so daß der Sperrbolzen 14 in der Freigabestellung verbleibt. Nachdem auch der Haftmagnet 21
nicht mehr erregt wird, verschiebt die Druckfeder 23 den Sperrbolzen 14 in die Blockierstellung.
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Aus der Fig. 2 geht insbesondere noch hervor, daß neben dem Hubmagnet 19 und
dem Haftmagneten 21 benachbart zweier paralleler Seitenwände des SchaStergehäuses
11 zwei Leiterplatten 26, 27 angeordnet sind. Diese Leiterplatten 26, 27 sind
im Verschiebebereich der Traverse 22 mit in Längsrichtung des Sperrbolzens 14 verlaufenden Langlöchern versehen, in denen stirnseitige Zapfen der Traverse 22
geführt sind.
Die Fig. 2 zeigt, daß der Haftmagnet 21 mittels einer Bolzenverbindung an der Leiterplatte
27 festgelegt ist.
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Claims (10)
18/8 PATENTANWÄLTE
DR. O. LOESENBECK {1931-1980)
DIPL-ING. A. STRACKE
DIPL-ING. K.-O. LOESENBECK
DIPL-ING. A. STRACKE
DIPL-ING. K.-O. LOESENBECK
Vertreter beim Europäischen Patentamt
Hans Bernstein
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Schutzansprüche
1. Sicherheitsschalter mit einem in einem Schaltergehäuse axiai verschiebbar
gelagerten, federbelasteten Sperrbolzen, der in eine ein Schaltelement blockierende und in eine das Schaltelement mittels eines Hubmagneten entgegen
der Federkraft freigebende Stellung verschiebbar ist, gekennzeichnet durch einen den Sperrbolzen (14) in seiner Freigabestellung haltenden Haftmagneten
(21), so daß der Hubmagnet (19) in dieser Stellung stromlos ist.
2. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
(18) des Hubmagneten (19) und der Anker (20) des Haftmagneten (21) an
einem Ende eines quer zum Sperrbolzen (14) stehenden Kipphebels (16) angelenkt
sind, der am gegenüberliegenden Ende auf einer ortsfesten Achse (17) schwenkbar gelagert ist und mit dem Sperrbolzen (14) in einer Mitnahmeverbindung
steht.
3. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
auf den Sperrbolzen (14) eine Traverse (22) fest aufgesetzt ist, gegen die sich das Ende einer den Sperrboizen (14) in der Blockierstellung haltenden Druckfeder
(23) abstützt, und daß die andere, dem Schaltelement (13) zugewandte
Seite mit dem Kipphebel (16) in Berührung steht.
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Hans Bernstein · ·· ·« · .Sciauiaansprücha Blatt
4. Sicherheitsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das
andere, dem Schaltrad (13) abgewandte Ende der Druckfeder (23) gegen ortsfeste Innenteile (24) des Schaltergehäuses (11) abstützt.
5. Sicherheitsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü-&
ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise beide Stirnenden
der Traverse 22 in Langlöchern von Leiterplatten (26, 27) geführt sind, wobei
die Langlöcher in Längsrichtung des Sperrbolzens (14) verlaufen.
6. Sicherheitsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (22) im mittleren Be-
" reich des Kipphebels (16) liegt.
7. Sicherheitsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Sperrbolzen (14) ein quer dazu stehendes Brückenglied (25) fest aufgesetzt ist, und daß das dem Kipphebel
(16) abgewandt liegende Ende des Ankers (18) des Hubmagneten (19)
mit der dem Kipphebel (16) abgewandten Seite in dem Brückenglied (25) verschiebbar
geführt ist.
8. Sicherheitsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromversorgung des Hub- und des Haftmagneten (19, 21) durch einen Schaltregler mit Pulsbreitenmodulator
erfolgt.
9. Sicherheitsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die induktivitäten der Arbeitsspulen
des Hub- und des Haftmagneten (19, 21) als Glättungsinduktivität ausgelegt sind.
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10. April 1997
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